Heute missbrauche ich mein Blog mal für ein Gesuch in eigener Sache. Wir sind ständig auf der Suche nach Autoren, die kreativen Text-Content schreiben können und Autoren, die gerne täglich Blogeinträge zu diversen Themen gegen Bares verfassen möchten. Derzeit suchen wir in den Bereichen Games und Geschenke. Weil es immer mal wieder Anfragen dazu gibt: Ja, es ist auch “Content gegen Links” möglich. Dafür sollten die Texte so um die 350 Wörter haben und maximal 2 Links enthalten. Sollte das ein Autor lesen, bitte inklusive Preisvorstellung unter karthaus [ät] gmail.com melden.
Manchen muss es ja wirklich arg schlecht gehen. Gerade flattert bei mir die folgende E-Mail rein, in der zum Betrug an AdWords-Kunden aufgerufen wird: “Sehr geehrter Geschäftskollege, sehr geehrte Geschäftskollegin, bei stagnierenden oder gar sinkenden Umsätzen mitanschauen zu müssen, wie neu auftauchende Erotikshops mit enormem Google-Adwords-Werbebudget Kunden wegschnappen tut sicherlich auch Ihnen weh ! Woher das Geld für die Textanzeigen stammt, fragt man dabei besser nicht. Unser Vorschlag zur Abwehr: Klicken Sie die teuren Google-Anzeigen einfach tot. Wenn jeder mitmacht und mit den Top-Keywords nur ein oder zwei mal am Tag auf die obersten Anzeigen klickt, geht denen bald die Luft aus und Sie haben obendrein einen Heidenspaß. Beispiel: Rufen Sie google.de auf, geben Sie als Suchwort erotikshop, sexshop, erotikversand oder andere teure Keywords ein und klicken Sie auf die obersten Anzeigen (domain.de, domain.de etc.). Andere Keywörter fallen Ihnen sicherlich auch noch ein. Und nun: Viel Spaß” Hat der Typ noch alle Latten am Zaun? Ich kann mir kaum vorstellen, dass es so viele frustrierte Kollegen gibt, die anderen schaden möchten, jedoch sollte das jeder ernstnehmen und seine Kampagnen genauestens überwachen.
Ich hatte mich vor einigen Tagen über meinen Unmut zum Thema Linklift ausgelassen. Ich hatte dort dieses Blog als Publisher eingestellt und bekam eine doch recht unterirdische Preisbewertung für einen Link, die ich so nicht erwartet hätte. Irgendwie erschien mir die ganze Bewertung auch nicht schlüssig, als ich einige Daten verglichen habe. Um es kurz und schmerzlos zu machen: der Chris von Linklift hat sich der Geschichte angenommen und mir eine sehr ausführliche Mail geschickt, in der er mir die Faktoren erklärt hat, die in den Bewertungsprozess einfließen. Ich erlaube mir mal den Kernpunkt der Mail zu zitieren: “Bei meiner Neuberechnung kommt da ein Linkpreis von XX Euro raus. Die vorherigen 5 Euro waren falsch, wir hatten einen kleinen aber fiesen Bug bei der LinkPop von Subdomains drin.” Das finde ich große Klasse und das nicht, weil ein höherer Linkpreis dabei rausgesprungen ist, sondern weil man sich die Zeit genommen hat, die Geschichte so ausführlich zu prüfen und einen Bug einzuräumen. Chapeau und danke an Chris. Und auch ich muss mich korrigieren: Ich hatte in diesem Beitrag geschrieben, Linklift kassiert 50% Provision. Es sind natürlich 30%, denn 70% des Netto-Verkaufspreises gehen an den Publisher.
Linkbucks.com (Beta) klingt zuerst so, als würde man dort mit Links Geld verdienen können. Kann man ja auch … irgendwie. Das boomende Modell kennt man ja bereits. Linkbucks ist allerdings anders, denn dort wird man nicht für fest installierte Links auf Monatsbasis und mit Revenue sharing bezahlt, sondern für Impressions. Bei Linkbucks muss man noch nicht einmal ein Banner oder einen Link einbauen. Ja, alles klar, wie soll das denn gehen? Beim Aufruf der Website manipuliert Linkbucks quasi jeden (oder auch nur definierte? Geht aus der Website nicht so richtig hervor) Link auf der Site und ersetzt ihn gegen einen, der beim Klick entweder ein Intermission-Ad oder aber einen Frame mit einem Banner an der Oberseite und dem eigentlichen Linkziel unten öffnet. Schneller kann man seine Besucher nicht vergraulen und ge-linkte Webmaster dazu bewegen, nie wieder auf einen zu linken. Ist ja auch ne’ linke Sache, das mit der Werbung. Das Gelinke wird von Linkbucks eher suboptimal vergütet: $1 für 3.500 Intermission-Ads und $1 für 5000 Banner-Impressions. Es gibt Dinge, die braucht die Welt einfach nicht.
Anscheinend gibt es bei AdSense ein neues Feature. Man hat ja die Möglichkeit, benutzerdefinierte Channels einzurichten, um den Erfolg der einzelnen Ads kontrollieren und nachvollziehen zu können. Jetzt gibt Google den AdWords-Kunden wohl die Option, direkt in ausgewählten Channels eines Publishers zu werben. Dazu muss der Publisher in seinem AdSense-Account einen Channel auswählen, den er dafür freigeben möchte, die Einstellungen des Channels bearbeiten und dort dann das Kontrollkästchen “Diesen Channel nur Inserenten für die Ausrichtung anzeigen” anhaken. Man muss dann noch eine Beschreibung für den Channel eingeben, die auch der AdWords-Kunde lesen kann, also nichts kryptisches reinschreiben ;) Hier gibt es eine Anleitung dazu. Die AdWords-Kunden haben dann wohl eine Liste, die sie nach Channels durchsuchen können. Ganz interessante Geschichte und sicher eine Aufwertung des ganzen Programms.
Ich habe in der letzten Zeit schon einige Male über Privatamateure, die unbestritten der Umsatzbringer 2006 waren und sind (auch wenn die Jungs von PartnerID mit ihrem Amateurportal den EroticLine-Award abräumen konnten), berichtet. Das Ganze entwickelt sich zu einer Erfolgsstory ohne gleichen, zu der natürlich auch die Webmaster ihren Beitrag geleistet haben. Ich bin wirklich beeindruckt, einen solchen Start hat in den letzten Jahren niemand hingelegt. Vor wenigen Tagen konnte Privatamateure dann auch das 1.000.000ste Mitglied begrüßen und das noch kurz vor dem ersten Geburtstag. Auch der Bekanntheitsgrad entwickelt sich anscheinend ganz prächtig, wie ein direkter Vergleich (auf DE beschränkt) mit AdultFriendFinder, dem weltweiten Platzhirsch im Amateurbereich, zeigt. Auch der Alexa Traffic Rank spiegelt den Trend wieder, vergleicht man z.B. mal Privatamateure und das Konkurrenzportal Privateonly (PartnerID), bei denen es wohl einen Peak am Anfang des Monats aufgrund der Präsenz auf der Venus gab. Ich bin schon gespannt, wie sich das weiterentwickeln wird.
Das hätte ich nicht erwartet: Trotz des Zukaufs von ICS, dem Betreiber des wohl bekanntesten Adult Webmaster Forums (GFY) und Adult dot com, für $12 Millionen im vergangenen Jahr, konnte Playboy CEO Christie Hefner gute Zahlen vorlegen. Im Online-Segment konnte man ganze 41 Prozent Umsatzplus verzeichnen, für den zum großen Teil ICS verantwortlich ist. Auch der Zukauf von Club Jenna (für $17.6 Millionen) ist daran nicht ganz unbeteiligt. Mit dem Kauf von ICS hat Playboy auch zum ersten Mal den Schritt vom SC- ins HC-Geschäft gewagt. Was jedoch Probleme zu machen scheint, ist das Magazin, wo es im 3. Quartal einen Verlust von $800.000 zu beklagen gibt. Laut Christie Hefner möchte man zukünftig noch stärker auf die Online-Angebote und das Pay-TV setzen. Na mal schauen, wie sich das so entwickelt.
Wie andere Webmaster, bin auch ich vor einigen Wochen auf Linklift aufmerksam geworden und habe mich dazu entschieden, den Dienst mal anzutesten. Ich meldete dieses Blog als Publisher an und wartete zunächst auf die Bewertung von Linklift. Als die kam, war ich ein wenig platt. 5 Euro sollte ein Textlink auf diesem Blog pro Monat kosten (zum Vergleich: die Werbeflächen auf AWM-Resource gehen immer für 250-300 Euro pro Monat weg, seit Jahren und auch heute wieder, wo wir einen neuen Premium-Sponsor gewinnen konnten, der ein ganz interessantes Programm anzubieten hat. Dazu aber später mehr.) Mit 5 Euro war das Blog bei Linklift die billigste Werbefläche und dementsprechend kamen auch einige mehr oder weniger akzeptable Buchungen rein. 50 % des VK-Preises gehen ja auch noch an Linklift, das muss man auch bedenken, also bringt ein Textlink effektiv nur müde 2,50 Euro pro Monat.
Meiner Meinung nach ist die Bewertung der Links noch nicht so ganz ausgereift oder sie baut auf die falschen Kriterien auf. Das Hauptkriterium bei der Preisbewertung scheint jedenfalls zu 95 % der Pagerank zu sein. Warum man da nicht mehr den Traffic einfließen lässt - schließlich geht es ja den meisten Webmastern um Sales und Umsatz -, weiß ich auch nicht, der Pagerank ist doch eher zweitrangig (effektiv bring der ja auch nichts). Ich habe dann mal einen kleinen Vergleich gemacht: Das Blog hier hat einen Alexa-Rank von unter 100.000 und eine relativ gute und ganz natürlich wachsende Linkstruktur. Im DMOZ, etc. ist er ebenfalls seit langem gelistet. Ich habe willkürlich einige Blogs rausgesucht, deren URL eh schon im Klartext im Titel der Liste von Linklift steht (also nichts “aufgedeckt”, was nicht aufgedeckt werden will/soll) und dann verglichen. Resultat: Keines der verglichenen Blogs ist DMOZ gelistet, alt oder hat sonderlich viel Traffic. Wie kommt man nun dort auf den 4 bis 5 fachen oder noch höheren Preis? Wegen der Thematik? Wegen der Linkstruktur? Hmm … Ich möchte das Modell von Linklift nicht pauschal verurteilen und auch keinen Rant machen, weil der Linkpreis bei mir so grottig war, ich kann nur den Bewertungsprozess nicht ganz nachvollziehen und das nicht nur bei diesem Blog. Außerdem kann ich auch nicht so recht nachvollziehen, warum man sich heute immer noch so auf den Pagerank versteift. Vielleicht kapiere ich aber auch einfach irgendwas nicht dabei.
Ne ne, ganz so weit sind sie dann doch noch nicht. Dafür beschränkt man jetzt aber nicht nur auf die Anzeigen im Internet sowie in Zeitungen und Magazinen, nein, auch im Radio soll man zukünftig Werbung über das AdWords-Programm schalten können. Ein Artikel von Reuters verrät mehr über die Pläne von Google: “Google spokesman Michael Mayzel said this week that the company will begin a public test of Google Audio Ads by the end of the year. Advertisers will be able to go online and sign up for targeted radio ads using the same AdWords system they use to buy Web search ads.” Was wohl als nächstes kommt? Ich würde mir ja die Möglichkeit wünschen, auf Bussen werben zu können… via
Die Story ähnelt stark der von YouTube und UTube. AdSense.com wurde bereits 1996 von der US-Firma AdSense Consulting ins Netz gestellt, noch bevor an Google zu denken war. Irgendwann entschied sich Google dazu, sein Publisher-Programm AdSense zu nennen und ab dem Tag erhielt die Domain AdSense.com viele viele Hits von Usern, die nicht nach Consulting suchten, sondern Geld verdienen und ihre Statistiken checken wollten. Im September 2005 verkaufte AdSense Consulting die Domain an einen privaten Domain-Broker. Der hielt die Domain etwas über ein Jahr, bevor er sie jetzt anscheinend an Google verkauft hat. Die Domain ist aktuell auf die Startseite von Google.com geroutet. Der Kaufpreis ist nicht bekannt. AdSense Consulting hat aber jetzt schon eine neue Domain: AdSense2.com. Welcher kreative Kopf sich die wohl ausgedacht hat? Vielleicht kann sich YouTube ja nun auch dazu durchringen, einen netten Batzen Geld für UTube zu zahlen (vorausgesetzt, die wollen überhaupt verkaufen. Letztlich ist aber jeder käuflich, kommt halt nur auf die Summe an). via
Wer kennt sie nicht, die unliebsamen Genossen, die sich regelmäßig mit Brute-Force-Attacken in dem auth.log des Servers verewigen? Ein kleiner Tipp für die Menschen, die da etwas mehr Ruhe auf ihrem Server haben möchten: Man kann ziemlich einfach den SSH-Port verlagern, was zwar ein bisschen “Security through obscurity” ist, aber trotzdem den gewünschten Effekt erzielt und 99 Prozent der “Script-Kiddies” vor ein unlösbares Problem stellt. Ich gehe jetzt mal von einem Debian-System aus. So funktioniert es: Per SSH auf dem Server einloggen und die Datei “/etc/ssh/sshd_config” aufrufen. Dort findet sich ziemlich weit oben der aktuelle SSH-Port. In 99 Prozent der Fälle wird das 22 sein. Den ändert man nun auf einen beliebigen, freien Port. Nehmen wir zum Beispiel mal 17472. Der wird nun statt der 22 eingetragen. Jetzt kann die “sshd_config” gespeichert werden. Alles was man jetzt noch machen muss, ist SSH neu zu starten: “/etc/init.d/ssh restart”. Jetzt kann man den neuen Port in Putty eintragen und eine neue Verbindung aufbauen. Unter Port 22 ist SSH nicht mehr erreichbar. Ab dann ist garantiert Ruhe in den Logs. Was man aber unbedingt noch ergänzend machen sollte, ist von der Authentifizierung per Username und Passwort auf Private- und Public-Key umzusteigen und möglichst zusätzlich 9-stellige Passwörter (alphanumerisch) zu verwenden. Nur den Port zu verlagern bringt keine 100%ige Sicherheit, weil ein Portscanner z.B. den neuen Port relativ einfach aufspüren kann. Zusätzlich kann man auch noch Pakete wie fail2ban installieren, die die IPs von unerlaubten Zugriffen nach X Fehlversuchen per IP-Tables sperren und eine E-Mail an den Admin senden.
Heute erhielt ich eine E-Mail mit folgendem Wortlaut, die mich zunächst ein wenig erschreckte: “An die Rechtsabteilung bzw. die Verantwortlichen von: lovehome.de - Sehr geehrte Damen und Herren, in unserem Verbraucherschutzforum wurde uns mitgeteilt, dass Sie einen unserer User betrogen haben sollen! Da wir diesen Fall schlichten wollen bevor es an die Staatsanwaltschaft geleitet wird geben wir Ihnen die Chance, sich auf unserem Forum http://www.snakecity.cc/phpBB2/forums.html anzumelden und nach lovehome.de zu suchen. Sie werden den Beitrag leicht finden. Wir hoffen, dass Sie Stellung nehmen. Sollten Sie den Betrugsvorwurf nicht beseitigen, wird Anzeige gegen Ihre Firma und deren Mitarbeiter erstattet werden. Hochachtungsvoll Das Snakecity-Team Verbraucherschutz im Internet admin@snakecity.cc Impressum: http://www.snakecity.cc/impressum.html Kontaktaufnahme nur per Mail oder Suchfunktion! Ihre Adresse haben wir wie folgt gespeichert: bla@bla.de” Nach kurzer Sichtung der Website (natürlich fand sich dort kein Thema), dachte ich zuerst daran, selbst Anzeige wegen Nötigung zu stellen. Das Impressum ist ja ebenfalls ganz interessant und sprüht nur so vor Seriosität. Dann stieß ich aber auf diesen Thread. Anscheinend macht sich da jemand einen Spaß daraus, Spam-Mails mit o.g. Inhalt an Online-Shops zu versenden.
Das wird die Kritiker von Wikipedia wieder freuen und für neue Diskussionen innerhalb von Wikipedia führen, wie man sich besser vor Autoren schützen kann, die kopierte Inhalte einstellen: “Wikipedia critic finds copied passages” Daniel Brandt hat mit einer speziellen Software diverse Textpassagen aus Biographien und anderen Werken über Google suchen lassen und dabei Artikel auf Wikipedia gefunden. Von 12.000 geprüften Passagen fanden sich 142 auf Wikipedia wieder. Wenn da mal nicht einige Leute auf die Idee kommen, geschützte Inhalte auf Wikipedia einzustellen um dann selbst DMCA-Beschwerden einzureichen:
Daniel Brandt found the examples of suspected plagiarism at Wikipedia using a program he created to run a few sentences from about 12,000 articles against Google Inc.’s search engine. He removed matches in which another site appeared to be copying from Wikipedia, rather than the other way around, and examples in which material is in the public domain and was properly attributed. Brandt ended with a list of 142 articles, which he brought to Wikipedia’s attention. The site’s founder, Jimmy Wales, acknowledged that plagiarized passages do occasionally slip in but he dismissed Brandt’s findings as exaggerated.
Mein TV hat vor einigen Wochen nach nur 3 Jahren Arbeitszeit den Dienst versagt. Diagnose: Bildröhre kaputt, die Farbe Rot fehlt komplett und alle Menschen sehen im TV so aus, als hätten sie die Gelbsucht. “Das ist doch der richtige Zeitpunkt, sich endlich einen LCD-Fernseher zuzulegen”, dachte ich mir. Am Wochenende wollte ich mich mal damit auseinandersetzen und evtl. auch schon einen kaufen gehen. Meine Frau fand die Spots so vom Media Markt (”SAUBILLIG“) so “süß” und meinte, dass wir doch mal im Media Markt nach einem TV schauen könnten. Leider klappte das zeitlich nicht so wie ich wollte und so habe ich mich dazu entschieden, mich zunächst im Netz nach einem guten Angebot umzuschauen und dann am Montag mal beim MM vorbeizugehen. Heute musste ich dann aber von dem neuen “Abmahn-Wahn” durch MM und Steinhöfel lesen, was mich dermaßen anwiderte, dass ich für mich entschieden hab, diesen Markt zukünftig weiträumig zu umfahren. Jetzt hat ein anderer Shop die “Unterstützung” erhalten. 3 Dinge sind mir bei der Geschichte jetzt klar geworden: 1. Ich kaufe keine Produkte mehr bei Schweden, wenn es sich nicht um Möbel handelt. 2. Beim Media Markt kaufe ich auch nicht mehr, egal wie “SAUBILLIG” die sind. 3. Aktuell scheint es einen echten Preisverfall bei den großen LCDs zu geben, also zugreifen!
Artikelverzeichnisse sind ja eigentlich eine schöne Sache für den Linkaufbau. Der Autor erhält in der Regel 1 bis 4 Backlinks für einen eingestellten Artikel, die er in diesem unterbringen kann und der Betreiber des Verzeichnisses erhält dafür kostenlosen und meist exklusiven Content für sein Portal. SearchWarp ist auch so ein Artikelverzeichnis, allerdings in englischer Sprache. Viele SEOs (auch ich) haben dort mehr oder weniger oft Artikel eingestellt, um neue oder bestehende Sites zu pushen. Bei SearchWarp hat man aber anscheinend noch nichts von der eigentlich recht bekannten Regel Geben und Nehmen gehört. Alle externen Links, auch die der älteren Artikel, wurden mit einem rel=”nofollow” versehen, natürlich ohne vorherige Ankündigung.
Das finde ich ja wirklich mal eine schöne Sache. Ich war mit dem ersten Shop schon damals so 2001 oder 2002 Mitglied bei Trusted Shops und bin es auch heute noch. Ich finde den Service und die regelmäßigen Informationen rund um die Themen Recht und E-Commerce wirklich gut. Bislang kam man ja nur als Mitglied per Newsletter an die Infos und Warnungen vor grassierenden Abmahnungen, jetzt kann sich jeder Shopbetreiber unter Shopbetreiber-blog.de informieren. Die behandelten Themen reichen von Abmahnungen über Jugendschutz bis hin zum Widerrufsrecht. Direkt mal in den Feedreader damit. Gefunden im e-commerce-blog.
Ich habe gerade bei Darren Rowse gelesen, dass AdSense anscheinend einigen Publishern in einem Beta-Test die Möglichkeit gibt, AdSense in passwortgeschützten Bereichen einzusetzen. Das kann dann z.B. für Foren, Mitgliedsbereiche, etc. ganz interessant sein. Man kann dann wohl irgendwie im Account definieren, wie man dem AdSense-Crawler den Zutritt zum geschützten Bereich ermöglicht. Bislang ist es ja verboten, die Ads innerhalb von passwortgeschützten Bereichen einzusetzen. Mal schauen, ob sich das ändern wird. Ich habe da nur Bedenken in Bezug auf den Datenschutz, schließlich sind passwortgeschützte Bereiche ja geschützt, weil es sich oftmals um sensible Daten handelt (Private Messages, E-Mails, etc.). Da gab es ja derzeit auch Diskussionen wegen der Ads in Gmail. Die folgende E-Mail haben die Beta-Tester erhalten:
“You are one of a select group of publishers that has been chosen to try out our new Site Authentication feature. Site Authentication allows publishers to give our crawler access to login-protected content so that users can receive targeted ads. While there is no obligation for you to try out this new feature, you may find it helpful if you have pages of your site protected behind a login screen. As an example, an online newspaper site may protect content behind a login for premium readers. Without Site Authentication, the publisher can’t show readers targeted ads on those premium pages because our crawler has not been able to access the content. Using Site Authentication, the publisher can now specify details for our crawler to pass the login screen and reach the protected content, allowing AdSense to serve relevant ads to the readers.”
Bei unserem Shop ist mittlerweile jede 4. bis 5. Bestellung von einem Kunden, der es nicht ganz so ehrlich meint. Das ist nichts ungewöhnliches in der heutigen Zeit. In 99 Prozent der Fälle ist man da durch die zahlreichen Schutzvorrichtungen (Bonitätsprüfung und andere Datenabgleiche) auf der sicheren Seite. In manchen Fällen sind die Kunden aber sowas von dreist, dass einem die Haare zu Berge stehen. In diesem Fall war es eine Kundin, die eine Bestellung über rund 90 Euro aufgab. Der Bonitätscheck verlief positiv und die Lastschrift ging auch durch. Das war am Mittwoch vor 2 Wochen. Die Kundin wandte sich im Vorfeld extra noch an den Kundenservice, weil die Bestellung für den Geburtstag ihres Mannes gedacht sei, der ja schon am Samstag wäre. Das Paket war rechtzeitig da, die Rücklastschrift (wegen Widerspruch) zwei Tage später. Im DHL-Tracking war zu sehen, dass das Paket der Kundin in der Postfiliale lagert und sie benachrichtigt wurde.
“Okay, die wird das zurückgehen lassen”, dachten wir. Pustekuchen. Trotz einer deutlichen Mahnung, auf die keine Reaktion folgte, holte das Paket eine Frau ab, die zwar den gleichen Nachnamen trägt, jedoch einen anderen Vornamen hat (der Vorname der Bestellerin klingt älter, der andere Name jünger, evtl. die Tochter?). Jetzt warteten wir ab, ob sie es evtl. zurückschickt oder ob sie sich auf die Mails meldet. Natürlich kam kein Paket und auch keine Rückmeldung. Die angegebene Rufnummer der Kundin lieferte ein: “Kein Anschluss unter dieser Nummer…”. Die IP war aber ganz brauchbar. Über Ripe fand sich der Inhaber der IP, ein Klinikverbund. Dort riefen wir nach einigen Tagen an (natürlich ohne die Dame zu belasten) und erkundigten uns, ob dort eine Frau XYZ arbeitet. “Ja, die arbeitet hier”, sagte man uns. Dort arbeitete allerdings die Dame, die auch das Paket abgeholt hat. Damit war der Fall klar. Die Bestellerin ist ausgemacht und sie hat auch die Ware angenommen. Klarer Fall von Betrug.
Meine Vermutung: Die Dame hat auf den Namen und mit dem Konto ihrer Mutter bestellt (selbst zu schlechte Bonität?) und ihr war bewusst, dass es relativ fix eine Rücklastschrift geben wird. Deshalb hat sie auch unter einem Vorwand eine schnellere Lieferung verlangt, damit die raus ist, bevor die Rücklastschrift bei uns ankommt. Die Mutter sah die Abbuchung auf dem Konto und veranlasste natürlich eine Rücklastschrift. Den Paketschein fing die Tochter ab, um sich einige Tage später das Paket zu holen. Nachher wird dann versucht zu bestreiten, dass man die Ware bestellt oder entgegengenommen hätte. Gestern haben wir dann natürlich Anzeige wegen Warenkreditbetrugs erstattet, wie wir das in jedem Fall machen. Inkasso bis hin zum Vollstreckungsbescheid bringt ganz einfach zu wenig, man muss solchen Menschen das Handwerk legen. Leider ist das absolut kein Einzelfall.
Die Rohrfirma UTube hatte sich bereits vor einiger Zeit darüber beklagt, dass täglich rund 70.000 Menschen auf ihrer Site landen, die allerdings nicht nach Rohrsystemen suchen, sondern die Video-Site YouTube. Grund dafür ist der im Englischen ähnlich ausgesprochene Name, der dann zu diesem Vertipper führt. Da UTube nun behauptet, dass es fast unmöglich geworden sei, über das Internet Geschäfte zu machen, hat man nun ganz einfach YouTube vor einem Bezirksgericht in Ohio verklagt. UTube verlangt, dass sich YouTube entweder eine andere Domain sucht, die nicht ähnlich klingt, oder dass man für die Kosten, die die YouTube-Verirrten auslösen, aufkommt. YouTube möchte sich zu dem Fall allerdings nicht äußern. UTube merkt in der Klage außerdem noch an, dass YouTube zahlreiche urheberrechtsverletzende Videos hostet. Ich wüsste schon was mit dem Traffic anzufangen und so manch anderer Webmaster garantiert auch ;) Mal schauen, wie der Fall ausgehen wird. Die Trafficrechnung muss aber schon ganz schön heftig sein. Im August sollen es z.B. 68.000.000 Hits gewesen sein, die sich auf UTube verirrten, was bei einer Startseite mit 150kb (inkl. Grafiken) schon mehrere Tausend TB machen müsste, wenn ich da richtig umgerechnet habe.
Amazon hat mit ClickRiver ein neues Pay-Per-Click Programm gestartet, mit dem man in den Sponsored-Listing von Amazon.com werben kann. Die Ads werden anscheinend in den Suchergebnissen und auf den Produkt-Detailseiten eingeblendet. ClickRiver wurde von A9.com entwickelt, die ja bekanntlich eine Tochterfirma von Amazon sind. ClickRiver befindet sich aktuell noch in eine geschlossenen Beta-Phase. Auf der Website von ClickRiver kann man aber einen Zugang zur Beta beantragen. Ein ganz interessanter Schritt von Amazon. via resourceshelf
Wenn man viele Jahre mit seinen eigenen Servern bei ein und demselben Hoster ist, jeden Monat viele Hundert Euro zahlt, dann erwartet man ja schon irgendwie ein Mindestmaß an Support und den zügig. Gestern war aber mal wieder so ein Tag, an dem ich sehr nah am Nervenzusammenbruch war. Um 12:30 Uhr meldet mir mein Monitoring per SMS: “Ausfall Server 2 (http, ssh, pop)” Ganz fix an den Rechner, SSH gecheckt, funktionierte nicht. “Okay, Reboot!”, dachte ich und rief den Webresetter auf. Darauf reagierte er aber auch nicht mehr. Telefon genommen, Support angerufen (der Hoster sitzt in einem Bundesland, in dem gestern kein Feiertag war) und um einen manuellen Reboot gebeten, bitte zügig! Das war um etwa 13:00 Uhr. Bei der Gelegenheit bat ich auch gleich um eine Erweiterung des Arbeitsspeichers um 512MB, nach dem Reboot! “Haben wir nicht da, müssen wir schnell kaufen gehen”, sagte man mir. Okay, dachte ich mir, wird ja wohl in 30 Minuten zu bewerkstelligen sein. 14 Uhr, 15 Uhr, noch immer keine Rückmeldung und auch kein Reboot. Jetzt wurde ich sehr nervös!
Wieder den Support angerufen und gefragt, was denn los ist. Antwort: “Der Mitarbeiter ist schon auf dem Weg”. Wieder gewartet. 16 Uhr, 17 Uhr, 18 Uhr…. kein Reboot und keine Rückmeldung. Dann, es war um ca. 18:30 Uhr, bekomme ich endlich den Chef ans Handy. Der stand zwischenzeitlich vor dem Server und wollte den RAM einbauen, für den er 5 Stunden rumgegurkt war. Irgendwie verkehrte Prioritäten. Na ja, jetzt kam der Server wieder. Das währte allerdings nicht sehr lang. Der Load hing konstant bei 20 bis 30 und die Kiste war so gut wie nicht zu erreichen. Alles gecheckt (Apache, MySQL, etc.), war alles in Ordnung. Wieder den Techniker angerufen, der irgendwie gerade beim Essen war und um Hilfe gebeten. Um 21:00 Uhr meldete der sich zurück und schaute sich alles an. Nach zig Einstellungen und Vermutungen (es war mittlerweile 24 Uhr), kam er dann auf die Idee, dass evtl. der neue RAM-Baustein defekt sein könnte. Öhm? Er wollte sich mit seinem Kollegen beraten und sich dann wieder melden. Die Rückmeldung kam nicht, dafür verschwand aber gegen 01 Uhr der RAM aus dem Server und alles lief wieder beruhigt bei 0.60 Load. Oh man.
Ich habe vor einigen Monaten auch eine E-Mail erhalten, in der man als Kunde von AdWords seine Ansprüche wegen eventuell getürkter Klicks gegenüber Google geltend machen konnte. Da ich nie wirklich große Summen bei AdWords gelassen habe, verzichtete ich darauf. Google musste derzeit rund $90 Millionen für das Click Fraud Settlement locker machen. Davon gingen $30 Millionen an die Anwälte (hat sich ja zumindest für die gelohnt) und $60 Millionen an die AdWords-Kunden. Laut Search Engine Roundtable gibt es nun in einigen Foren vereinzelte Berichte, in denen von Auszahlungen aus diesem Settlement die Rede ist. “After spending $480,000 over 3 1/2 years I see a $280 credit in my account for Oct 20.” oder “I’ve spent $188,000 this year alone, and my payout is only $30. This is a joke. I bet I’ve had more click fraud than that in on hour.” Sieht also so aus, als ob sich die Geschichte nur für die Anwälte gelohnt hat. Diskussionen dazu auf WebmasterWorld, DigitalPoint und Affiliate4U.
Erst gestern hat Google den Wiki-Anbieter JotSpot übernommen und setzt damit seine Akquisitionstour fort. Ob Pyra Labs, Neotonic Software, Applied Semantics, Sprinks, Genius Labs, Kaltix, Ignite Logic, Picassa oder jetzt YouTube, auf shmula findet sich ein kleines Ajax-Widget, in dem alle Akquisitionen in einer Timeline zusammengefasst sind. Zu jedem Kauf gibt es auch noch eine kleine Info über den Kaufpreis oder warum das Unternehmen übernommen wurde, wie zum Beispiel Sprinks, die im Oktober 2003 übernommen wurden, weil Google mit deren Technologie AdSense und AdWords ausbauen wollte. Eine lustige Spielerei, an einige Übernahmen konnte ich mich schon gar nicht mehr erinnern.
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Microsoft bietet auf Live.com einen neuen Dienst mit dem Namen Windows Live Search Box an, mit dem man eine kleine Suchbox auf seiner Website einbinden und diese über Live.com durchsuchen lassen kann. Live.com richtet sich damit auch ausdrücklich an Blogger: “Search boxes powered by Windows Live are designed for website owners and bloggers who want to quickly add customized search capability to their site. The search box enables visitors to search your site, the Web, or any other locations you define.” Über die Advanced Windows Live Search Box kann man einen eigenen Titel und Seiten, die in die Suche einbezogen werden sollen, festlegen. Ähnelt also der Custom Search Engine von Google. Die Demo ist jetzt hier zu finden, weil Wordpress irgendwie Probleme mit dem Code hat. via SEW
Nachdem ich sowohl Pro7, als auch RTL eine klare Absage für ein Interview im “Doof-TV” erteilt habe, konnte ich mich der sehr netten Anfrage des Interview-Blog einfach nicht entziehen und habe mich den Fragen gestellt. Knallhart nachjefragt. Das Interview ist hier zu finden. Vielen Dank an Klaus-Martin ;) Und ich musste mich schon ein wenig zügeln und hätte wahrscheinlich zu jeder Frage mindestens eine DIN A4-Seite schreiben können.
Endlich kommt mal wieder ein wenig Schwung auf den Markt der Payment-Dienstleister. Gestern ist ViPay ein neuer Dienstleister an den Start gegangen, der von einem alten Bekannten geführt wird, dessen Name für Zuverlässigkeit und Seriosität im Business steht. Die Rede ist von Boris Kube. ViPay bietet einige interessante Features, ist Partnerprogramm- und Whitelabelfähig und übernimmt das komplette Inkassomanagement. Außerdem kann man auch seine Webmaster direkt von ViPay auszahlen lassen und spart sich so eine Menge Arbeit. ViPay bietet die Möglichkeit zu up- und downgradefähigen Mitgliedschaften (auch als Abo), kostenlosen Free-Trials mit minimalem Stornorisiko und Gutscheinaktionen. Auch die Konditionen schauen ganz gut aus. ViPay ist also bestimmt eine gute Entscheidung, wenn es um Payment geht und ich bin schon gespannt, wie sich ViPay im Wettbewerb zu Afendis und Eurobill schlagen wird. Garantiert gut.
Google wird von den Belgiern zur Kasse gebeten. Grund dafür ist eine Gerichtsentscheidung, die Google dazu verurteilte, diverse Publisher aus der belgischen Ausgabe der Google News zu entfernen. Zeitweise war auch ein Hinweis auf der Homepage von Google Belgien angebracht. Das hat aber wohl nicht so ganz geklappt und deshalb muss Google nun mindestens 34 Millionen Euro Strafe zahlen. Das berichtet zumindest Poynter.org, wo man sich auf einen Bericht von Planet Internet Niederlande berufen. Google gibt an, dass man die Contents der Publisher nicht alle finden könne und bittet deshalb um Mithilfe bei der Auffindung. Die Geschichte ist ganz schön teuer für Google, denn jeder Tag, an dem der Content noch online ist, kostet 1 Million Euro. Anscheinend hat sich Google aber insofern mit den Publishern geeinigt, dass man die tägliche Strafe zumindest aussetzt und über eine Übereinkunft verhandelt.
Google bietet ja innerhalb von AdSense mit den Ad-Section-Tags dem Publisher die Möglichkeit an, bestimmte Teile des Contents auf einer Seite im Quelltext zu markieren, damit sich die Anzeigen entsprechend anpassen können und keine unrelevanten Anzeigen mehr ausgeliefert werden. In den letzten Monaten habe ich das exzessiv ausprobiert und keinen Schritt weitergekommen. Trotz der Ad-Sections, sind die Anzeigen auf manchen Problemseiten einfach absolut unrelevant und beziehen sich zum Teil auf Textabschnitte, die durch “google_ad_section_start(weight=ignore)” ausgeschlossen sind. Nun schreibt Google auf der Hilfeseite zum Thema, dass es bis zu zwei Wochen dauern kann, bis eine spürbare Änderung eintritt. Ne, auch nach sechs Wochen gibt es keine Veränderung. Ich vermute mal, dass die Funktion ganz einfach nicht ausgereift ist. Wenn man mal sucht und sich die Erfahrungen anderer Webmaster durchliest, dann scheint es so, als würde das vielleicht gerade mal bei 20 % funktionieren.
Heute war ich mal richtig überrascht. Ich hatte vorgestern einige Drucksachen bei einer Online-Druckerei (YesPrint.de) in Auftrag gegeben. Wenn ich ehrlich bin, habe ich frühestens am Samstag oder am kommenden Montag mit der Lieferung gerechnet, alles andere wäre einfach schon zu schnell. Heute stand allerdings DPD schon mit dem Paket vor der Tür und ich staunte nicht schlecht, denn seit der Bestellung sind gerade mal 36 Stunden vergangen und einen 24 Stunden Service habe ich nicht bestellt. Wahnsinn. Toppen konnte das nur noch Dress-for-Less: Gestern um 14 Uhr bestellt, heute um 11 Uhr ausgeliefert. Da bin ich wirklich mal beeindruckt.
Heute habe ich (mal wieder) nach einer flinken Online-Druckerei gesucht, die möglichst schnell, zuverlässig und nicht zuletzt auch preiswert einige Drucksachen von uns übernimmt. Dabei handelt es sich um kleine Gutscheine im DIN A6-Format und Hochglanzdruck für unseren Shop, die dann jedem Paket eines Neukunden beigelegt werden und auch für ein Mailing gedacht sind. Bislang sind meine Erfahrungen mit den Online-Druckereien eher geteilt. Von der Nichtlieferung über eine Doppellieferung war alles dabei. Manch gaben sogar auf der Website einen Beschnitt von 1 mm an, machten dann aber 5 mm, usw. Diesmal fiel meine Wahl auf YesPrint.de. Da scheint sich zwar keine große Firma hinter zu verstecken, dafür sind die Preise gut und die Site wirkt einigermaßen vertrauenserweckend. Einige positive Erfahrungen über die Google-Suche gab es auch zu finden. Ich bin schon gespannt, wie das klappen wird. Am Freitag soll die Lieferung schon hier sein, mal schauen.
Ich habe mich aufgrund von akutem Zeitmangel bislang noch nicht mit dem Phänomen der Artikelverzeichnisse beschäftigt. In den USA gehören die Artikelverzeichnisse, bei denen man einen exklusiven Artikel einschickt und dafür 1 bis 4 themenrelevante Backlinks erhält, schon so zum Alltag der SEOs wie ein normaler Linktausch. Hierzulande gibt es fast täglich neue Verzeichnisse. Wie immer, gibt es auch bei den Artikelverzeichnissen große Unterschiede. Bei manchen lohnt es sich einen Artikel zu verfassen und die themenrelevanten Backlinks mitzunehmen, bei anderen mangels Popularität weniger. Auf Rentaseo habe ich eine ganz interessante Liste gefunden, die mir bislang unbekannt war und die einen Großteil der deutschen Artikelverzeichnisse enthält. In dieser Liste sind auch viele nützliche Zusatzinformationen zu den jeweiligen Verzeichnissen enthalten, wie zum Beispiel die Linkpop oder die geschätzte Zeit bis zur Aufnahme eines Artikels. Dem einen oder anderen wird sie vielleicht bei der Arbeit behilflich sein.
Nachdem ich vor einigen Tagen bei Gerald über seinen Test und die Erfahrungen mit Yigg gelesen hatte, habe ich mich selbst mal daran gemacht, den Service ein wenig im Bezug auf Traffic und den “Linkbait-Effekt” anzutesten. Die Aufmachung sowie Nutzerführung von Yigg finde ich im Großen und Ganzen gut. Auch das angebotene Wordpress-Plugin, welches zum direkten Einreichen der Artikel bei Yigg erstellt wurde, finde ich nützlich. Ich hatte mal testweise mehrere Artikel eines Gadget-Blogs bei Yigg eingereicht. Dabei handelte es sich um frische News, die noch nicht auf Gizmodo und Co. erschienen waren und um recherchierte Top10-Listen. Nach 3 bis 5 Stunden schafften es die ersten Artikel auf der Frontpage von Yigg. Am ersten Tag kamen die Artikel auf durchschnittlich 150 Uniques. Auf den Verdienst über AdSense und Co. wirkte sich das allerdings nicht weiter aus, was sich mit den Beobachtungen bei anderen Social Bookmark Diensten wie digg deckt und an der Leserschaft liegt, die zum größten Teil aus Web-Professionals besteht und i.d.R. blind für Werbung ist. Bleibt also der erhoffte “Linkbait-Effekt”. Auch der blieb größtenteils aus. Die Artikel erhielten im Schnitt einen neuen Backlink aus Blogs und von anderen Sites. Am zweiten Tag brach der Traffic von Yigg dann auch schon um 80 Prozent ein, trotzdem einer der Artikel sich noch auf der Frontpage befand. Nach einigen Tage ist der Traffic auf Null gesunken. Was bleibt, sind einige neue Feed-Abonnenten. Ein Fazit kann ich nur schwer ziehen, dafür spielen zu viele Faktoren mit rein, die das so gut wie unmöglich machen. Ich finde den Dienst so wie er ist gut, jedoch sollte man sich nicht zu viel von einer Listung auf der Frontpage erhoffen, was Links und Umsatz angeht. Noch nicht. Ein Vergleich mit digg und Co. wäre da sowieso noch fernab jeder Realität. Ich wünsche dem Dienst aber weiterhin ein gutes Wachstum, dann wird auch sicherlich ein Kampf um die Pole beginnen, was dann natürlich auch die Community fordern wird, denn wo es viel zu holen gibt, da gibt’s auch jede Menge Spam.
Ich habe gerade von einer neuen Masche der Phisher gelesen, die vor allem Content-Provider, Hoster und Designer betreffen könnte. Die Phisher melden sich dabei z.B. als Kunde bei Content-Produzenten, um möglichst teuren Content produzieren zu lassen. Als guter Geschäftsmann hat man eine gesunde Portion Misstrauen bei neuen Kunden und verlangt eine Anzahlung. Die tätigen diese Herren dann auch, sogar mehr als verlangt. Dann ist zunächst Funkstille, bis sie sich wieder melden und Teile des Auftrags wegen irgendwelcher Probleme stornieren möchten. Sie verlangen dann auch Anteilig die Anzahlung zurück, versprechen dabei aber auch, in Zukunft noch mehr zu kaufen. Natürlich ist man dann sauer wegen des stornierten Auftrags, ist aber zugleich auch froh, dass sie einem als Kunde erhalten bleiben. Die Rückzahlung wollen sie dann per Western Union haben. Hat man das Geld geschickt, hört man nie wieder etwas von den Leuten. Nach einigen Wochen klopft dann die Polizei an die Tür und fragt, wo man das Geld hat, welches man erhalten hat. Warum? Das Geld stammt von Pshising-Opfern und das muss man natürlich in voller Höhe an den rechtmäßigen Eigentümer zurückzahlen. Daher sollte sich jeder Dienstleister auf die Fahne schreiben, NIEMALS Geld per Western Union, in Bar oder per Post an Kunden zu erstatten.
Nach meinem Versuch mit Text Link Ads, habe ich dem neuen Dienst von LinkLift, der eigentlich noch gar nicht für die breite Masse bestimmt war, eine Chance gegeben und ihn mal angetestet. Eine komplette Beschreibung von LinkLift spare ich mir jetzt mal, da haben viele andere Blogs bereits ausführlich drüber berichtet. Aus Sicht des Publishers funktioniert der Service ähnlich wie TLA. Einfach mit einer Site bewerben und ein Script einbauen, mit dem die Links auf der eigenen Site verwaltet werden und dann warten, dass man von LinkLift freigeschaltet wird (oder nicht). Bei diesem Review seitens LinkLift wird dann auch der Preis pro Link und Monat festgelegt. Die Faktoren für die Preisbestimmung sind mir allerdings noch nicht ganz klar. Wird ein Link verkauft, erhält man eine E-Mail und hat dann die Möglichkeit ihn anzunehmen oder auch abzulehnen. Ausgezahlt wird ab 25 Euro Guthaben. Aus Sicht des Advertisers ähneln sich LinkLift und TLA ebenfalls. Einziger Unterschied: Die Bezahlung erfolgt ausschließlich per PayPal. Der Support antwortet auch recht zügig bei aufkommenden Fragen. Ich warte jetzt mal ab, wie sich das entwickelt. Einige Sites sind in der Vermarktung und die ersten Links sind verkauft, was ja schon mal positiv ist.
Was einem nicht alles so zum Kauf angeboten wird. Heute erhielt ich eine Mail, in der mich ein mit unbekannter Webmaster fragte, ob ich nicht einen YPN Account kaufen möchte. Der Account habe noch $40 Guthaben und der Preis läge bei schnittigen $1000. Im Account könne man dann alle Infos wie den Zahlungsempfänger, die Tax-ID und die SSN, etc. ändern. Das ist schon das erste Problem: Ich habe gar keine SSN! Mal ganz davon abgesehen, dass ich den Account eh nicht gekauft hätte und auch ähnliche Angebote nicht in Anspruch nehmen würde, fällt mir der Handel mit den YPN Accounts in letzter Zeit irgendwie vermehrt auf. Da scheint es ja einen richtigen Markt zu geben. Im Earnersforum habe ich auch schon einige Angebote gefunden, wie auch bei DP. Gibt es so einen “Schwarzmarkt” etwa auch schon für AdSense?
Mir ist momentan noch unklar, ob die Überschrift der Artikels bei Heise (”Strafverfolger beraten über bessere Bekämpfung von Online-Pornos“) einfach nur so reißerisch wie möglich sein sollte (Generalisierung: “Online-Pornos”) oder ob da tatsächlich etwas dran ist. Seit Mittwoch beraten sich nämlich Chefermittler aus ganz Deutschland in Naumburg zum Thema “Bekämpfung von Kinderpornografie und Gewaltverherrlichung im Internet und per Handy”. Das wiederum ist natürlich sehr zu begrüßen, schaut man sich nur mal die aktuellen Fälle an (”Kinderpornos auf dem Rechner des Präsidenten des Kasseler Verwaltungsgerichtes“) oder (”Ermittlungen gegen 630 Polizisten“). Was mich dann wieder ungläubig macht, ist folgende Passage: “Zu den Themen gehören laut der Generalstaatsanwaltschaft unter anderem der Kampf gegen “bandenmäßiges Verbreiten von Pornografie im Internet”, gegen “Verbreitung pornografischer Darbietungen durch Live-Darstellungen im Internet”, die Einschätzung der “strafrechtlichen Haftung des Administrators einer Webseite” …” Oh je, da mag ich schon gar kein Kommentar mehr zu abgeben. Mich kotzt es einfach an, dass die Medien immer alles in einen Topf werfen. Auch da hat man noch nicht kapiert, dass die Erotikindustrie zu den stärksten Kämpfern gegen Kinderpornographie gehört (ASACP). Der Großteil der Firmen wurde ja schon ins Ausland vertrieben, täglich folgen weitere und irgendwann sind alle weg und das Problem ist für die deutschen Gutmenschen erledigt. Das “Deutsch.net” ist dann nur noch reine Formsache. Gott sei Dank hat Deutschland keine anderen Probleme wie Arbeitslosigkeit, Unterschichtenprobleme, tote Kinder in Kühlschränken, weil Ämter total versagt haben oder irgendwelche Minister, die lieber die Gehälter ihrer Geliebten erhöhen, anstatt gefälligst ihrer Arbeit nachzugehen, für die sie bezahlt werden. Deutschland ist pleite und am Ende und das größte Problem ist Erotik, natürlich. So, wieder abregen.
Wie Internet Marketing News berichtet, gibt es in den Webmaster tools von Google 3 neue Funktionen. Ich habe die direkt mal angetestet und unten auch einige Screenshots angefügt. Zum einen sind das die neuen “Googlebot activity reports”, die einige interessante Informationen zum Crawl der eigenen Site liefern. Aus den Reports kann man ablesen, wie viele Seiten von Google pro Tag gecrawlt wurden, wie vielen heruntergeladenen Bytes das entspricht und wie viel Zeit für den Download benötigt wurde. Das wird dann auch in netten Charts verpackt, die die vergangenen 3 Monate anzeigen. Zum anderen hat man nun auch die Möglichtkeit, die Geschwindigkeit des Crawls zu beeinflussen. In wie weit das funktioniert und sich positiv oder negativ auswirkt, habe ich noch nicht getestet. Ich habe hier mal die Charts für dieses Blog angehangen:
Anzahl der gecrawlten Seiten:
Täglich heruntergeladene Datenmenge in KB:
Dauer des Herunterladens einer Seite (in Millisekunden):
Und so schaut das dann bei einer krankenden Site aus, bei der Google ausschließlich Supplementals anzeigt und keine Unterseiten mehr indexiert.
Anzahl der gecrawlten Seiten::
Ich habe in der letzten Zeit vermehrt von Webmastern gelesen, die gezielt die auf ihren Sites geschalteten Ads z.B. mit dem Preview-Tool kontrollieren und MfA-Sites sowie andere, mit wenig interessanten Inhalten ausgestattete, Sites (Preisvergleiche, etc.) in den Konkurrenzfilter packen. Der ursprüngliche Sinn und Zweck des Filters war ja der, dass man dort bequem und schnell die Sites ausschließen kann, die in direkter Konkurrenz zu einem selbst stehen. Von der Möglichkeit, damit auch weniger qualitative Sites auszuschließen, schreibt Google jedoch nichts, was aber auch nicht bedeutet, dass man es nicht tun kann oder darf. In den TOS gibt es dazu nichts zu lesen. Meiner Meinung nach müsste es aber generell jedem Publisher zustehen, selbst zu entscheiden, für was man werben möchte und für was nicht. Ich bin heute nur mal eine meiner Sites durchgegangen und bin dabei schon auf 26 MfA-Sites gestoßen. Die wirklich guten Advertiser, die auch wirklich Produkte und Services zum Thema anzubieten hatten, waren da in der Minderheit.
Steigert es den CPC auf der Site, wenn man MfA-Sites ausschließt? Google sagt ja selbst, dass die Anzeigen stets so optimiert werden, dass nur die bestbezahlten Anzeigen auf der Site erscheinen. Von daher müsste es dem CPC schon eher schaden, wenn man massig Sites “aussperrt”. Theoretisch. Da bin ich mir aber ehrlich gesagt gar nicht so sicher. Im Forum von WebmasterWorld wurde schon mehrfach darüber berichtet, dass es nach einer “Säuberung” zu einer Steigerung des CPC kam. Bei DigitalPoint gibt es ebenfalls eine ganz interessante Diskussion, bei der über eine Umsatzsteigerung von 200% durch filtern von MfAs berichtet wird. Letztlich muss man es einfach ausprobieren. Ich sehe da eigentlich auch kein Problem mit den TOS, da diese MfA-Sites ja quasi schon in Konkurrenz zur eigenen Site stehen, schließlich hat man zumindest teilweise die gleiche Einnahmequelle, nämlich AdSense. Und dann kommt auch noch der Faktor “zufriedene User” dazu. Wer möchte seine wertvollen Besucher schon auf minderwertigen “Schrott” schicken, wo er nicht die Informationen oder Produkte erhält, die er sich zu finden erhofft hat? Werbung ist und bleibt eine Art “Empfehlung” und wenn ich dem User eine so minderwertige Site empfehle, wird ihm das nicht gerade ein gutes Bild über meine eigene Site vermitteln, bzw. er wird so schnell nicht wieder klicken oder Anzeigen von mir Vertrauen schenken. Also, ein gar nicht so einfaches Thema. Im Forum von Abakus gibt es dazu aktuell auch eine Diskussion.
Ich hatte mir vor einigen Tagen mal den Media Player 11 runtergeladen, weil in meinem Firefox bei eingebetteten Videos ständig der Media Player 6 angezeigt wird (warum auch immer?). Im IE6 wurde der Player allerdings normal angezeigt. Das Problem hat sich durch das Update nicht lösen lassen, dafür aber ein neues geschaffen. Jetzt stürzte der Media Player im IE6 ständig ab, wenn man in den Vollbild-Modus ging. Die Hardwarebeschleunigung war allerdings aktiviert, weil das ja die häufigste Ursache für diese Art von Abstürzen ist. Ich habe mich also dazu entschieden, den Media Player komplett zu entfernen und erneut zu installieren. Ich habe dann über Start>Systemsteuerung>Software>Windows Komponenten hinzufügen oder entfernen den Media Player ausgewählt. Alle anderen Punkte habe ich abgehakt. Nach der Deinstallation hatte ich dann die Gewissheit, dass nicht der Media Player deinstalliert wurde, sondern der IE6 und dazu war auch noch meine Lautstärkeregelung abhanden gekommen (?). Super, jetzt würde das hier noch zum Drama! Rechner neu gestartet und auf die MS-Site gegangen, um den neuen IE7 (RC1) zu installieren. Den habe ich dann gedownloadet und installiert. Nach dem Neustart war allerdings weit und breit keine Spur von dem IE7. Eine Dateisuche brachte auch keinen Erfolg. Also erneut installiert, wieder neu gestartet … wieder kein Erfolg, kein IE7 da. Über die Dateisuche fand ich jetzt aber eine Verknüpfung “See What’s new in IE7″. Als ich die anklickte, öffnete sich plötzlich der IE7. Ich habe aber bis jetzt noch nicht rausbekommen, WO er sich auf dem Rechner versteckt hat. Als nächstes habe ich dann rausbekommen, dass ich den Media Player 11 einfach über Start>Systemsteuerung>Software und dann “Updates anzeigen” per “Rollback auf Media Player 10″ hätte loswerden können. Warum muss das so kompliziert sein?
MSN hat eine neue Funktion in die Suche eingefügt, mit der man nun alle verlinkten Sites einer Domain abfragen kann. So bekommt die Funktion LinkDomain jetzt auch ihr Pendant mit der neuen Funktion LinkFromDomain. Mit der Beispielabfrage: LinkFromDomain:awm-resource.de kann man also alle Sites sehen, die von hier aus verlinkt werden. Warum das aber bei Sub-Domains nicht funktionieren mag, weiß ich auch nicht. Der Sinn dieser Abfrage möchte sich mir noch nicht ganz erschließen. Vielleicht könnte man so schnell überprüfen, wie viele ausgehende Links ein potentieller Linkpartner hat oder etwas in der Art. Habt ihr Ideen? Lustig finde ich die Abfrage mit LinkFromDomain, wenn man Google als Domain eingibt. Ebenfalls eine Möglichkeit: Einfach alle verlinkten Domains einer Seite daraufhin überprüfen, ob sie evtl. bei Google gebannt sind. Ob man es glaubt oder nicht, hier gibt es schon ein Tool dazu.
Ich bin selbst ein echter Fan von allen möglichen Listen und Aufstellungen und wollte mich einfach mal selbst an einer versuchen. Dabei geht es quasi um die ultimativen Insider-Spartipps für geizige Webmaster. Nach dieser Liste wird dabb auch noch der Letzte davon überzeugt sein, dass ich ein unverbesserlicher und geiziger Knochen bin. Bin ich aber gar nicht, aber wo man sparen kann, da sollte man eben kein Geld zum Fenster rauswerfen. Einige Tipps sind garantiert bekannt, viele fehlen auch noch und werden vielleicht irgendwann mal in einer eigenen Liste zusammengefasst. Man muss sie eben nur beachten ;) Also, im Büro lässt sich Geld sparen, man muss nur wissen wo.
Es gibt noch so viele weitere Möglichkeiten, vielleicht werde ich die irgendwann mal zusammenfassen und in eine neue Liste packen ;)
Ich habe in den vergangenen Wochen Text Link Ads sowohl als Publisher, als auch als Käufer von diversen Links getestet. Begonnen habe ich mit dem Gutschein über $100, den es bei TLA für neue Advertiser gibt. Man muss in dem Fall für mindestens $125 Links kaufen und erhält dann eine Gutschrift. Das funktionierte zunächst auch ganz gut. Zunächst. Ich buchte 3 Links auf verschiedenen deutschen Blogs, mit denen ich einige neue Angebote bewerben wollte. Dabei handelte es sich um einen Shop, um ein Blog zum Thema Geschenke und einen Technik-Blog. Die Links mussten zuerst von den Advertisern freigeschaltet werden. Zwei taten das auch relativ fix. Der Dritte, ein Blog eines Tauschservices, lehnte den Link aus mir unbekannten Gründen ab. Dafür wurden irgendwelche englischen Angebote akzeptiert. Na ja, anderes Thema. Jedenfalls kam ich durch die Ablehnung unter die geforderten $125 und der Gutschein kam so nicht mehr zum Tragen. Ich habe dann mehrfach mit TLA gemailt und es ließ sich irgendwie annähernd zufriedenstellend regeln.
Dann wollte ich die ganze Geschichte natürlich auch mal als Publisher testen. Bislang habe ich Links nur selbst auf monatlicher Basis verkauft. Zuerst wollte ich mich mit diesem Blog bewerben. Die Bewerbung wurde automatisch abgelehnt, zunächst ohne Begründung. Ich habe dann nachgefragt und man wollte sich die Sache erneut anschauen. Wenige Augenblicke später erhielt ich dann eine Mail, dass man das Blog nicht aufnehmen könne, weil es “pornografischer Natur” ist. Aha, echt? Okay, vom Namen her kann man vorschnelle Rückschlüsse auf den Inhalt ziehen, jedoch geht es hier meiner Meinung nach um Marketing, Blogging und Co. und nicht um nackte Tatsachen. Nun ja, jede weitere Diskussion wäre da verschwendete Zeit, denn es verstößt gegen ihre TOS und fertig. Aber Moment mal? Ich habe doch auf einer eher “erotischen” Website einen Link gebucht? Gibt’s da etwa doch “Ausnahmeregelungen”? Ich habe blauäugig nachgefragt, was ich besser nicht getan hätte, denn wenige Minuten später erhielt ich eine Info, dass der Link auf der Site storniert und die Site aus dem System entfernt wurde. Uff, so schnell kann es bei TLA gehen. Im Nachhinein hätte ich mir die Nachfrage wohl besser verkniffen. So werde ich den Webmaster nun selbst anschreiben und für den vollen Preis direkt bei ihm buchen, da zieht auch TLA keine 50% mehr ab und ich war eh der einzige Werbekunde.
Bei anderen Sites, die ich als Publisher einstellte, ging die Bewerbung problemlos durch, nur kamen keine Buchungen. Die veranschlagten Preise waren auch wirklich beschämend. Zwischen $15 und $25 wollte TLA für die Links nehmen. Man muss dabei auch noch bedenken, dass TLA hier 50% einbehält. Das kam bei mir aber nicht zum Tragen, weil kein einziger Link verkauft wurde. Wenn ich die Links selbst verkaufe, erziele ich einen 3 bis 4 Mal so hohen Preis pro Monat. Ich verkaufe Links aber auch wegen des Traffics und nicht wegen der Linkpop oder dem PR, wie es mir bei TLA der Fall zu sein scheint. Das sieht man schon bei dem Bewerbungsprozess, wo Sites ab PR4 anscheinend automatisch akzeptiert werden (egal ob Qualität und Traffic vorhanden sind) und alles darunter erstmal abgelehnt wird. Schade.
Mein Fazit: Wer preiswert Links einkaufen möchte, der kann das sicher gut bei TLA tun. Als Publisher sehe ich da aber keinen großen Sinn drin. Die Preise scheint zunächst der Pagerank zu machen und nicht die Qualität oder der Traffic der Site. Die Provision i.H.v. 50% für TLA finde ich auch ein wenig zu happig. Man kann mehr Geld mit seinen Links verdienen, wenn man sie selbst an den Mann bringt. Das ist zwar mit ein wenig mehr Arbeit verbunden, bringt dafür aber auch mehr Geld. Wer sich aber um nicht kümmern will und dem es auch nicht auf den Verdienst ankommt, der kann TLA mal antesten.
Autsch, die EU holt zu ihrem nächsten Schlag aus und der könnte für Video Blogger und die verschiedenen Sharing-Dienste wie Google Video oder YouTube, die erst gerade von Google übernommen wurden, sehr schmerzhaft werden. Wo ist das Problem? Nun, die EU möchte, dass Video Blogger und Sharing-Dienste wie normale TV-Stationen behandelt werden, mit allen Auflagen in Sachen Lizenzen und dem ganzen rechtlichen Aspekt. Die EU-Kommission möchte Standards setzen, was Werbung, Beleidigung, Hass und den Jugendschutz angeht. Der Entwurf nennt sich “Television Without Frontiers directive”. Momentan sind die Meinungen in der EU-Kommission noch gespalten und England wehrt sich vehement gegen den EU-Entwurf. Am 13. November soll das Thema weiterverhandelt werden. Bislang möchte sich nur die Slowakei der Sache anschließen. Shaun Woodward, Minister für Rundfunk (?), erwartet jedoch, dass sich bis zum Termin noch weitere Länder anschließen werden. Für private Websites und die Video-Communitys wäre das sicher ein Tiefschlag, ähnlich der Geschichte mit den Webradios. Den kompletten Artikel gibt es bei der Times zu lesen.
Ich bin heute über einen Fall gestolpert, der für mich einige Fragen aufwirft. Es geht um die Domain pussy dot org. Der Betreiber sagt, dass er mit der Domain und dem Suchbegriff “pu*sy” seit über 6 Jahren bei Google auf #1 gelistet ist. Das resultierte in 140.000 Besuchern pro Tag. Seit einigen Tagen ist nun ein Interstitial mit einer Malware-Warnung von Google vorgeschaltet. Die Position hat ist jedoch unverändert. Einen Screenshot des Interstitials habe ich hier schon zu einem anderen Post hochgeladen, sollten das einige noch nicht kennen. In Folge dessen ist der Traffic der Site natürlich dramatisch eingebrochen. Der Betreiber hat nun zur Schadensbegrenzung einen Hinweis auf seiner Site angebracht, dass es nirgendwo Malware oder Adware auf der Site gibt und die User sicher sind. Ob das nun stimmt, keine Ahnung, ich konnte zumindest nichts finden. Die Informationen, ob eine Site Malware enthält oder nicht, stammt aus der Datenbank von StopBadware.org. Dort führen eingehende Reports anscheinend zum Vorschalten des Interstitials bei Google. In der Datenbank von StopBadware.org ist die betroffene Domain allerdings nicht zu finden. Das führt natürlich jetzt zu der Frage, ob es wirklich so einfach ist, einen Konkurrenten abzuschießen und ihm einen schweren Schaden zuzufügen, schließlich scheint der bloße Report schon auszureichen, man muss nicht unbedingt in der Datenbank bestätigt sein. Man muss sich nur mal überlegen, dass ein großer Teil der User wiederkehrende User sind, die die Site in Zukunft garantiert meiden werden. Ich bin gespannt, wie sich die Geschichte entwickeln wird. (Wer sich fragt, warum Stammbesucher über die Suche kommen sollen: Viele User von Adult-Content geben die ihnen bekannte Domain in Google ein, da so kein Eintrag in die History des Browsers erfolgt.)
Nach langem Hin und Her hat Google News eine unserer Site aufgenommen. Es handelt sich dabei eher um eine Nische. Die Site besteht aus einem kleinen Bereich mit News und einem Blog, der täglich aktualisiert wird. Bislang hat die Site lediglich 100 bis 200 Uniques / Tag. Ich bin mal gespannt, was Google News an Traffic liefern kann und ob es sich überhaupt lohnen wird. Ich werde wieder darüber schreiben, wenn sich da was im Traffic ablesen lässt. Viel konnte ich nicht zum Thema finden, bis auf “How much traffic can Digg or Google News drive to your site?” Lassen wir uns mal überraschen oder gibt es hier wen, der damit schon Erfahrungswerte sammeln konnte?
Über die vergangenen drei Monate habe ich mal alle Supportanfragen von Mitgliedern einer unserer Communitys gezählt und in ihre jeweiligen Kategorien eingeteilt. Dabei rausgekommen ist eine kleine Tabelle mit den häufigsten Problemen. Insgesamt sind 517 Anfragen an den Support erfasst. 22 Prozent hatten ein Problem, welches auf einen aktiven Popup-Blocker zurückzuführen ist, 13 Prozent hatten kein Flash installiert, 36 Prozent hatten Javascript deaktiviert (Problem bei Nutzung des Chats), 24 Prozent hatten Cookies deaktiviert, 3 Prozent hatten Probleme wegen einer aktivierten Firewall und der Rest verteilt sich auf kleinere Probleme, die auf veraltete Browser und Betriebssysteme zurückzuführen sind. Der hohe Anteil an Usern, die einen Popup-Blocker nutzen, war vorauszusehen. Was mich ein bisschen überrascht, ist der große Anteil an Usern, die offensichtlich Javascript deaktiviert haben. Oft kam als Antwort, dass man dies a) wegen nervigen Popups getan hat und b) wegen gefährlichen Viren / Trojanern. Anscheinend steig das Sicherheitsbewusstsein der User langsam aber sicher, was auch in der Wahl des Browsers zu sehen ist. Der Anteil von Firefox wächst schon fast täglich an.
Langsam aber sicher frage ich mich, ob Google nicht durch die vielen Services überlastet ist. In dieser Woche ist nun schon zwei Mal AdSense komplett down gewesen, Sitemaps scheint auch irgendwie nur noch auf Sparflamme zu arbeiten und bei Gmail gibt es auch ab und an Probleme beim Login. Noch ein Punkt sind neue Seiten, die mittlerweile über eine Woche benötigen, bis sie indexiert sind. Übernimmt sich Google langsam? Ich hoffe, dass man YouTube separat behandelt und sich das nicht auf noch aufhalst, ansonsten sehe ich Schwarz für die Zukunft.
Als ich früher den Film “Hackers” sah, da fand ich die Leute, die darin mitspielten, irgendwie cool. Die konnten irgendwie alles und kamen ja auch fast immer ungeschoren davon. Die trugen coole Klamotten, hatten irre Frisuren und T-Shirts mit lustigen Sprüchen drauf an. Als ob das noch nicht genug des Coolen wäre, hatten die auch noch so geile Namen wie “Zero Cool”, “Crash Override” oder “Acid Burn”. Wahnsinn! Irgendwann, es war so ziemlich zu der Zeit, als ich mich selbständig machte, begann ich eine leichte Antipathie gegen “Hacker” zu entwickeln, schließlich wollten die ja das kaputt machen, was ich da mühsam aufbaue. Den Spruch: “Alles nur zum Aufspüren von Sicherheitslücken”, nahm ich denen auch irgendwie nicht mehr ab. Spätestens bei dem ersten gehackten Server (muss so um 2000 gewesen sein), war es ganz vorbei. Vor einigen Wochen beehrten sie mich wieder, was ich zu dem Zeitpunkt aber noch nicht wusste. Derzeit ging ich eher von einem “harmlosen” Passwort-Trader aus. Sie hatten sich eine Mitgliedschaft für einen Mitgliedsbereich gekauft, selbstverständlich mit falschen Daten und über ein Proxy. Bis dahin sehr schlau gemacht. Dann fielen die Massen an Usern wie die Fliegen über den Mitgliedsbereich her, natürlich alle mit diesem gleichen Zugang, der ja noch offen war, weil die Forderung ins Inkasso geht (eine andere Geschichte). Es dauerte 2 Tage, bis das hier aufgefallen ist (was wiederum eine andere Geschichte ist). Der Schaden: eine 4-stellige Summe für Contentkosten, die in den 2 Tagen verursacht wurden.
Jetzt ging es an die Recherche, wie es dazu kommen konnte und worüber die Passwörter getauscht wurden. Die Logfiles gaben natürlich Unmengen an durchaus gültigen IPs her, die sich mittels diesen Login-Daten eingeloggt hatten, aber keinen Referer. Bevor diese nun alle angezeigt werden, wurde eine extra Fehlerseite für dieses Login erstellt. Auf dem stand die Ausgabe der IP, des Hostnamens sowie ein Hinweis, dass es sich dabei um eine Straftat handelt, wenn dieses Login genutzt wird. Die Daten wurden gespeichert. Jetzt kommt Google ins Spiel. Einige Tage danach suchte ich in Google nach der URL des Mitgliedsbereichs. Es taucht ein Forum in den Ergebnissen auf. Um es genau zu sagen, ein “Hacker und Cracker super Underground”-Forum. Eines derer, die auch so düster gestaltet sind. Dort wurde der Zugang zu unserem Mitgliedsbereich gepostet. Jetzt kommt der lustige Teil. Die “Hacker” hatten wohl mittlerweile die Fehlerseite erhalten, auf der sie über die Speicherung ihrer Daten und die folgende Anzeige informiert wurden. Einige Auszüge aus dem Thread:
“hab mich eingeloggt ohne proxy -.- da stand was von wenn sie sich versucht haben mit dem namen: xx-xx-xxxx eingeloggt zu haben wird anzeige erstattet. ihre ip …… (stimmte auch) wurde an einem admin geschickt meint ihr die machen was?” oder: “Ich habe diese seite ausprobiert mit dem benutzername und dem PW und dan kam meine IP und das ich eine Anzeige bekomme wegen einem gefakten acc jetzt was passiert jetzt mit mir??? was kann da passieren ich habe kein proxy nichts” und: “Scheis*e wollte mich auf so der site einloggen und jetzt kam die meldung!! Bin ich jetzt im Arsch?? Habe jetzt voll schiss den ich bin 20 monate auf bewährung!” und auch: “Hilffeeeeeeeeeeeee Bin ich nun gearscht ?” sowie viele viele andere Kommentare.
Klar, mit so einem gesellschaftlichen Bodensatz hat man in diesem Business stets zu kämpfen. Diese hier waren aber nicht mal besonders schlau. Bei dem Forum handelt es sich um eine auf einen Deutschen registrierte Domain und das Forum ist ebenfalls in Deutschland gehostet. Der Admin persönlich gibt auch noch hilfreiche Tipps, wie man GMX- und ICQ-Konten knackt, bei eBay betrügt, Usenext und Firstload um ihr Geld bringt, per Western Union Menschen abzockt, “kostenlose” Server bei Strato und Server4You erhält, usw. usf. Ich bin ein wenig schockiert, wie viel kriminelle Energie in manchen Menschen steckt. Da wird sogar prophylaktisch diskutiert, was es denn wohl für Strafen für die und die Sache gibt. Danach wird dann abgewägt, ob man es macht oder nicht. Bewährung ist immer “okay”. Damit ist dann jetzt bald Schluss. Die Site ist sogar so “shady”, dass selbst Google eine eigene Warnseite vorschaltet (habe ich bislang noch nie gesehen), wenn man das Suchergebnis anklickt (Screenshot).
Wieder mal was zum Pagerank-Wahn. Wie ich gerade bei Gerald gelesen haben, rührt die PresseBox derzeit mit ihrem neuen Pagerank 8 kräftig die Werbetrommel. “Als Dank für die Auszeichnung durch Google“, gibt es von der PresseBox jetzt das 8er-RankPack. Einen 8er Link gibt’s dafür aber wahrscheinlich nicht, nur einen reduzierten Preis auf die PresseBox. Ohne jetzt die PresseBox bewerten zu wollen (dafür habe ich mich nämlich zu wenig damit auseinandergesetzt), finde ich es schon sehr bedenklich, dass der Pagerank jetzt auch schon als Kriterium für die Qualität einer Site herangezogen wird. Besonders interessant ist auch die Überschrift: “Google kürt PresseBox zum Marktführer” Ach so, Google macht das neuerdings? Also, liebe Marketingexperten, besorgt euren Kunden einen grünen 8er und schon wird das vielleicht was mit der Marktführerschaft ;)
Auf dem 57. Anwaltstag in Köln wurde die im Netz gängige Abmahnpraxis von Justizministerin Zypries scharf kritisiert. Derzeit sagte die Ministerin: “Wir werden deshalb bei Abmahnungen wegen Urheberrechtsverletzungen den Gegenstandswert präziser regeln und auch deckeln: Einfach gelagerte Fälle mit einer nur unerheblichen Rechtsverletzung dürfen nicht mehr als 50 bis 100 Euro für Abmahnung und Anwalt nach sich ziehen.” Jetzt wird es nur Zeit, dass den Worten auch endlich entsprechende Taten folgen, denn besonders in der letzten Zeit häufen sich Abmahnungen gegen private Blogger wieder. Anfang diesen Monats war zum Beispiel Mario Thiel betroffen, der auf seinem Blog zwei Bilder, die von einem anderen User auf flickr eingestellt wurden, über die “Blog-this”-Funktion veröffentlichte. Er erhielt dafür gleich zwei Abmahnungen samt Unterlassungserklärung von ein und demselben Anwalt. Wie Marcel Bartels auf Mein Parteibuch schreibt, handelt es sich bei der abmahnenden Kanzlei um einen im Business gut bekannten Anwalt aus Düsseldorf. Das macht mich persönlich auch betroffen, weil er eigentlich auch immer meine erste Wahl war. Er hat sich immer für die Belange des Business eingesetzt, in den Business-Foren mitdiskutiert und man hat sich einfach gut vertreten gefühlt. Bei solch kostenintensiven Schlägen in die Magengrube privater Blogger hört es dann aber auch mit meinem Verständnis auf. Vielleicht glaube ich zu oft an das Gute im Menschen, schließlich scheint ja in jedem Anwalt, sei er menschlich auch noch so sympathisch, auch ein Abmahnanwalt mit hoher Kostennote im Gepäck zu stecken. Trotzdem muss man jedem Anwalt auch zu Gute halten, dass er nur ein Werkzeug seiner Mandanten ist und diese letztlich das Vorgehen “absegnen” müssen.
Das Urheberrecht muss durchgesetzt werden, ja, dem stimme ich auch absolut zu, aber so? Hätte ich den Content von MacandBumble in meinen Mitgliedsbereichen oder auf meinen Sites, okay, dann hätte ich einen Schlag (der sicher noch härter ausgefallen wäre) mit Recht verdient, aber ein privater Blogger? Für den sind die knapp 1.500 Euro schon eine anständige Menge Holz. Meiner Meinung nach hätte es hier eine E-Mail oder ein freundlicher Brief (von mir aus mit einer kleinen “Drohung” auf die Kosten, die entstehen könnten) getan. Damit wäre Mario Thiel gut bedient gewesen und alle wären glücklich. Der nächste (und richtige) Ansprechpartner wäre dann flickr/Yahoo! gewesen. Aber bald scheint es ja mit den kostenintensiven Abmahnungen vorbei zu sein. Nach einem Bericht von “Medien Internet und Recht” soll mit dem neuen § 97a im UrhG die Kostenerstattung bei urheberrechtlichen Erstabmahnungen von Privaten begrenzt werden. Laut Bundesministerium für Justiz werden die erstattungsfähigen Kosten bei entsprechenden Fällen auf einen Betrag von max. 50 EUR festgelegt. Das hilft Mario Thiel zwar wenig, ist aber ein wichtiger Schritt in eine fast abmahnfreie Zukunft, denn welcher Anwalt schreibt schon eine Abmahnung, wenn er maximal 50 Euro daran verdienen kann?
Zuletzt kann man jedem Blogger wohl nur raten, einen großen Bogen um die Inhalte zu machen, die auf flickr, YouTube und Co. veröffentlicht sind, wenn es nicht die Eigenen sind. Das ist zwar schade, aber sicherer.
Statt SEO-Tipps gibt es aktuell die türkische Flagge und die Message eines türkischen Hackers auf dem Blog von Shoemoney zu sehen. Die Message des Hackers hat irgendwas mit Frankreich, Algerien und Terrorismus zu tun, also wohl eher ein politisch orientierter Hack. Anscheinend sind auch die “Top-Seos” nicht vor solchen Attacken gefeit. Einen Screenshot gibt es hier zu sehen. Vorsicht beim Aufruf des Blogs! Man wird auf einen Virus oder Trojaner weitergeleitet.
Text Link Ads ist ja mittlerweile bekannt für allerlei nützliche und auch weniger nützliche Checks und Tests oder einfach kurz gesagt: Linkbaits. Ich bin gerade bei Jojo über ein neues Tool von TLA gestolpert. Diesmal ist es der “Blog Juice Calculator“. Dabei handelt es sich eher um ein Fun-Tool, mit dem man die Power seines Blogs überprüfen kann. Man gibt die URL des Blogs ein, wählt das Themengebiet und lässt ihn bewerten. Der “Blog Juice Calculator” zieht dabei die Daten von Bloglines, Alexa und Technorati sowie die eingehenden Links zur Berechnung heran. Ich kam dabei auf einen Wert von 4,1. Wie bei Jojo, zeigt das Tool auch bei mir 0 Subscriber über Bloglines an, was nicht so ganz korrekt ist. Unter der Auswertung kann man dann gleich das Blog bei Text Link Ads anmelden ;) Meinen wollten sie ja derzeit nicht. Grund für die (automatische) Ablehnung war: Der grüne Balken ist zu kurz. Nun ja. Zum Tool: Ganz nett, mehr aber auch nicht. Edit: Irgendwie scheint so ziemlich jeder Blog (wenn es nicht gerade der Basic mit über 6 ist) einen Wert von 4,1 zu haben.
Hat Google durch den Kauf von YouTube erst so richtig Hunger auf die knackigen, jungen “Web 2.0er” bekommen? Wenn an der Aussage eines Mitarbeiters von YouToube etwas dran ist, dann könnte der nächste Google-Schnapper vielleicht Facebook sein. 2.3 Milliarden US-Dollar soll Facebook kosten. Das kann natürlich auch absoluter Schwachsinn sein, vielleicht ist man bei YouTube auch immer noch ein wenig angeschwipst von der Party gestern. Wird ja sicherlich ein wenig später geworden sein. Da in dem Posting auf Threadwatch allerdings geschrieben wird, dass es sich bei der Quelle um eine äußerst zuverlässige handelt, schauen wir mal gespannt in die Zukunft. Vielleicht kommt dann auch irgendwann MySpace dran und die 900 Mio. US-Dollar für den Werbedeal mit “Ruperts Spielzeug” waren nur schon mal eine kleine Anzahlung? Gerüchte sind aber wie immer mit äußerster Vorsicht zu genießen, aber wer weiß, wer weiß…
Google hat vor wenigen Augenblicken offiziell bestätigt, dass man YouTube für 1.6 Milliarden US-Dollar in Aktion übernehmen wird. Was bislang nur ein Gerücht war, wird jetzt zur Gewissheit. Wie Google in der Pressemitteilung schreibt, wird man alle Mitarbeiter von YouTube übernehmen und die Firma auch an ihrem jetzigen Standort, in San Bruno (CA), belassen. Damit geht die Einkaufstour von Google weiter. Die Gründer von YouTube, Chad Hurley, Steve Chen und Jawed Karim werden laut Schätzung des Wall Street Journal einen guten Schnitt machen. Man erwartet, dass jeder der Gründer zwischen 100 und 200 Millionen US-Dollar an dem Deal verdienen wird. Robert hat einen guten Artikel mit weiterführenden Informationen zu dem Deal geschrieben.
Über die Google Image Search und den Traffic, den die Suche liefert, gibt es ja geteilte Meinungen. Die einen meinen, dass der Traffic absolut nicht konvertiert und die anderen meinen, dass es kaum etwas besseres gibt. Die Wahrheit liegt wie immer irgendwo in der Mitte. Fakt ist: Lässt man den Traffic einfach so auf die Site “aufschlagen”, bringt er in den meisten Fällen nicht viel. In den vergangenen Wochen habe ich mal ein wenig damit rumgespielt und verschiedene Varianten ausprobiert, um den Traffic zu konvertieren. Ich habe das mal anhand eines Blogs getestet, der sich auf eine Nische konzentriert und ca. 200 bis 300 Uniques pro Tag aus der Image Search bezieht. Zuerst wollte ich testen was es bringt, wenn ich die Besucher direkt auf die Startseite einer themenrelevante Paysite leite. Dazu habe ich einfach die folgende Regel in die .htaccess des Blogs gepackt (kann man auch noch weiter verfeinern, für den Test reichte diese aber aus):
RewriteCond %{HTTP_REFERER} ^http://(www\.)?images.google\.de(/.*)?$ [NC] RewriteRule \.(gif|jpg|GIF|JPG)$ http://www.beispielseite.de/?param=imagesearch [R,L] RewriteCond %{HTTP_REFERER} ^http://(www\.)?images.google\.com(/.*)?$ [NC] RewriteRule \.(gif|jpg|GIF|JPG)$ http://www.beispielseite.de/?param=imagesearch [R,L]
Ich konnte bislang ja nicht tracken, welchen Anteil der Traffic aus der Bildersuche an der Zahl der Signups hat, die über das Blog generiert werden. Das habe ich jetzt einfach über eine Sub-Id in der URL gemacht. Das Ergebnis hat mich wirklich erstaunt. Nach 5 Tagen hatte der 4 Signups generiert, die jeweils 14,95 Euro Provision einbrachten. Gesamt also 59,80 EUR. Die Conversion ist mit 1:374 auch mehr als gut.
Ab dem 5.10. habe ich den Traffic dann nicht mehr auf die Startseite geschickt, sondern direkt auf die eigens dafür gestaltete Bezahlseite (mit Bildvorschauen zum gesuchten Thema) geleitet. Das Ergebnis war erstaunlich. Obwohl der Test nun einen Tag kürzer lief, waren die Conversion höher. Ich hätte hier mit einer weitaus schlechteren Conversion gerechnet, als die vom ersten Test. Die Conversion lag allerdings bei 1:259 und resultierte in 74,75 EUR Profit.
Ein Fazit kann ich daraus noch nicht ziehen, dafür waren die Tests einfach zu kurz. Ich werde das nun aber mal im größeren Stil und mit verschiedenen Partnerprogrammen testen und dann eine Zusammenfassung dazu schreiben. Es müssten auch verschiedene Nischen getestet werden, weil das Ergebnis ansonsten auch zu spezifisch ist.
Videos von YouTube oder Bilder von flickr einzubinden ist ja eine schöne und bequeme Sache. Die wenigsten machen sich aber wirklich Gedanken, wie es mit dem Urheberrecht ausschaut. Irgendwie sind seit dieser ganzen Web 2.0- und Social Network-Geschichte auch wieder mehr Leute leichtsinnig geworden, wenn es darum geht, was sie auf ihren Blogs posten oder einbinden. Wenn ich Abends so durch die Blogosphere surfe, stoße ich immer wieder auf Bootlegs, Musikvideos, Ausschnitte aus TV-Serien, Konzertmitschnitte oder auch Fun-Videos. Da klingeln bei mir die Alarmglocken. Ich musste meine Lektion in Sachen Urheberrecht ziemlich früh, es war Anfang 2000, von einem großen deutschen Musikverleger und einer Anwaltskanzlei aus München lernen. Die Lektion war mit 5.500 DM Anwaltskosten ziemlich teuer. Ich bin eigentlich überrascht, dass es bislang noch keine großen Abmahnaktionen gegen deutsche Blogs gegeben hat. Bis auf einige Einzelfälle sind mir jedenfalls keine bekannt. Robert berichtet aktuell auch wieder über eine Abmahnung wegen einem YouTube Video von Ursula Martinez. Eventuell haben die Abmahnanwälte dieses “Geschäftsfeld” auch einfach noch nicht richtig für sich erschlossen?
Ich halte die Gefahr abgemahnt zu werden jedenfalls für ziemlich groß. Dabei ist es in meinen Augen auch ziemlich egal, ob man auf die Videos linkt oder sie in sein Blog einbindet. Alleine unter den “Most viewed Videos” von heute auf YouTube sind mindestens 20 Videos, von denen ich dringend die Finger lassen würde, weil sie mit Sicherheit urheberrechtlich geschützt sind. Jetzt aber mal zurück zur Grundfrage: Macht dieses ganze tolle Social Networking, Social Media, alles miteinander sharen und tauschen die Webmaster und Blogger wieder leichtsinniger? Oder ist das eine ganz neue Generation an Bloggern die da nachwächst und bislang einfach noch nichts mit Anwälten und Co. am Hut hatte? Oder ist das alles irgendwie ein neues und falsches Gefühl von Freiheit, welches uns Wikipedia, flickr, YouTube und Co. unbewusst vermitteln?
Wenn man denkt, man hat schon alles gesehen, kommt doch tatsächlich wieder was neues dazu. Auf der Startseite von Google News springt einem doch tatsächlich unter “Entertainment” der Busen von Jessica Simpson entgegen. Sowas habe ich bislang noch nie in den News gesehen, einige sind sogar geschockt (manche vielleicht schon blind, man erinnere sich nur an Nippelgate). Dazu ist das Bild aber auch noch mit einer Seite für Glücksspiele (Eye on Gambling) verlinkt. Ich habe keine Ahnung wie das zustande kommt. Ganz ehrlich, ich hätte ja gedacht, dass Google da über entsprechende Filter verfügt, die solche Inhalte problemlos erkennen und sie nicht auf die Startseite der Google News gelangen lassen. Wie ich die Amis kenne, wird das aber sicher nicht unkommentiert bleiben. Ich habe mal einen Screenshot gemacht (”die Sache” ist noch zu sehen) und entsprechend zensiert.
Wie ich gerade per E-Mail mitgeteilt bekommen habe, stehen die Nominierungen für den diesjährigen eLINE Award fest. Es darf abgestimmt werden. Überraschungen gibt es auch in diesem Jahr nicht. Entweder traut sich einfach niemand andere Angebote zu nominieren, die Jury wurde unterwandert oder es gibt einfach nichts anderes, was ich bezweifle. Meine Selbstnominierung für mein Lebenswerk wurde auch wieder nicht angenommen. Trotzdem ich nun schon fast 10 Jahre in diesem Business durchgehalten habe, sieht man seitens der Webeline anscheinend keine Veranlassung dafür, mich entsprechend zu ehren. Ein kleiner Pokal hätte es ja auch schon getan. Ach was, ich wäre schon mit einer Einladung zum Essen zufrieden gewesen! In 40 Jahren braucht ihr damit auch nicht mehr ankommen, wer weiß schon was dann ist. Jetzt aber mal zurück zu den Nominierungen. Ich möchte dieses Jahr mal einen Tipp abgeben. Bestes Erotikportal: FunDorado.com (privateonly hat einen Messestand auf der Venus, die könnten es auch werden). Bester Kundenservice: Netagents. Innovativstes Onlineprodukt: check2go (da bin ich auch unsicher, weil privateonly auch hier nominiert ist, die könnten es also auch werden). Bestes Partnerprogramm: Partnerid.com. Bestes VOD-Portal: pralinevideos.de (Wenn es nach mir ginge, hotmovies.com). Payment: pay2go (wobei ich die Liste der Nominierten hier zum Schreien finde. Wo ist z.B. Eurobill?). Die Restlichen spare ich mir ganz einfach mal. Bei den Tipps handelt es sich auch nur um Tipps, nicht um meine eigene Meinung, da wären ganz andere nominiert.
Auch in der Schweiz scheint es keine größere Bedrohung für die Bürger zu geben, als die, die von der Pornographie ausgeht. Das meint zumindest Jacqueline Bachmann, Komsumentenschützerin. Die fordert nämlich eine Zensur von pornographischen Websites in der Schweiz. Am besten sollen die Zugangsprovider Websites, die nicht nach dem Geschmack des Staats sind, direkt sperren. Was in China und in Deutschland bereits hervorragend funktioniert, wird wohl auch in der Schweiz gehen. Grund für die Diskussion sind einige Klone der Videoplattform YouTube, auf denen es unzensierte Pornographie zu sehen gibt und die vornehmlich in den USA gehostet sind. Die Zeitung “heute” hat dazu einen eher schlechten Artikel (.pdf / Seite 28) verfasst, der auch durchaus von der “BILD” stammen könnte: “Material für das früher mindestens die Registration per Kreditkarten erforderlich war, gibts jetzt ohne jegliche Prüfung des Alters gratis im Netz.” Solche Sites gibt es schon seit mindestens 8 Jahren. Früher waren das eben nur keine Klone von YouTube, welches es da ja auch noch nicht gab, sondern halt MGPs (Movie Gallery Pages) oder Sites wie z.B. Voyeurdorm, die es schon seit 96/97 gibt und die auch stets kostenlos waren und zum Teil auch noch sind. Heute ist das alles einfach neu verpackt mit einem “Web 2.0″-Stempel oben drauf. Nix neues also.
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more-298"> “Für den Zürcher Staatsanwalt Urs Hubmann ein klarer Gesetzesverstoss: «Unter 16-Jährigen darf Porno nicht zugänglich gemacht werden. Eine Kontrolle muss stattfinden.» Unternehmen kann er aber praktisch nichts, da die Server im Ausland stehen.” Herr Hubmann gibt seine Hilflosigkeit und die nicht vorhandene Zuständigkeit wenigstens zu. Die BPjM versendet hingegen regelmäßig auf Kosten des Steuerzahlers Briefe an Webmastern aus den USA, wo man darum bittet, die Sites abzuschalten oder sich an deutsches Recht zu halten. Passiert das nicht, wird die betroffene Site auf den Index gesetzt. Wegen eben dieser Hilfs- und Ahnungslosigkeit fordert Jacqueline Bachmann vom Konsumentenschutz: “Die Gesetze hinken den neuen Technologien hinterher…. Anbieter wie Bluewin und Co. müssen den Zugang zu solchen Sites sperren” Der letzte Ausweg, wenn der Staat versagt hat. Statt endlich mal zu versuchen, sinnvolle Filtermethoden, wie zum Beispiel ICRA, bei den Eltern zu etablieren und so für ECHTEN Jugendschutz zu sorgen, wird mit der Zensurkeule gedroht. Die Site, um die es der lieben Frau Bachmann da geht, ist übrigens auch mit ICRA und WRAAC gelabelt, die es verantwortungsvollen Eltern ermöglichen, die Inhalte vom heimischen Rechner fernzuhalten, ganz ohne staatliche Zensur. Mal ganz davon abgesehen, haben meiner Meinung nach Kinder unter 14 Jahren unbeaufsichtigt nichts am und im Internet zu suchen. Aber das ist wieder eine ganz andere Geschichte. via Webmaster Blog
Anscheinend nicht. So berichten zumindest mehrere Mitglieder in einem Thread auf Digitalpoint: “The digg effect“. Es auf die Startseite von Digg zu schaffen, kann schon eine lohnende Angelegenheit sein. Das aber wohl nur, wenn es um die Backlinks geht, die man dadurch erhält und nicht um die Einnahmen, die aus dem Traffic entstehen. “Last week I had 10k for 2 days from digg.com but the CTR was only 0.01, only positive thing is you getting alot backlinks thats it.“, schreibt anversli. Gleiches hat das Mitglied Roman zu berichten: “My site made digg front page several times and I think I got about 20 extra clicks on avereage each time. I also made slashdot and after 100K uniques and 150K page views I had an extra 350 clicks.” Selbst die 350 zusätzlichen Klicks, die bei einem angenommenen Klickpreis von $0.13 gerade mal $45.50 ausmachen würden, können wohl mal eben die Kosten für den Traffic decken, den so ein Digg verursachen kann. Wer sich also zusätzliche Einnahmen durch einen Digg verspricht, wir wohl enttäuscht sein. Gründe dafür sind zum einen die für AdSense blinden User, die Digg schickt (hauptsächlich selbst Webmaster / Blogger) und zum anderen das fehlende Targeting. Es ist wohl doch eher eine langfristige “Investition”, auf die Startseite von Digg zu gelangen, die sich dann später über die dadurch entstandenen Backlinks auszahlt.
So, jetzt habe ich mal wieder Mist gebaut. Ich musste heute mal wieder am eigenen Leib erfahren, wie wichtig es ist, den Mitgliedsbereich richtig abzusichern. Ganz besonders gegen Brute-Force-Attacken und diese miesen Passwort-Trader. Das sind die “Menschen”, die sich einen Zugang zu einer Site kaufen, die Buchung dann frech stornieren und in der Zwischenzeit die Zugangsdaten in irgendwelchen Foren, in denen sich mehrere dieser Subjekte aufhalten, posten. Das Resultat: Tausende Zugriffe auf den Mitgliedsbereich und hohe Kosten für den Content. Richtig hohe. Bei einer Site, bei der ich sonst rund 100 Euro für Mietcontent bezahle, sind es jetzt binnen 3 Tagen geschlagene 1500 Euro. Das aber auch nur, weil ich keinen Pauschal-Content hatte, sondern zum einen auf Traffic basierenden und zum anderen Content, der pro Zugriff abgerechnet wird. Hätte ich doch einfach Pennywize installiert, wie bei anderen Sites auch. Sehr ärgerlich. Und mein Payment-Dienstleister? Der lässt den Account des Stornierers schön offen, statt ihn zu deaktivieren. Dann wäre das gar nicht passiert. Ich könnte mir in den Hintern …
Für alle Programmierer unter uns, hat Google in den Labs einen neuen Dienst gelauncht. Dabei handelt es sich um Google Code Search. Mittels Code Search kann man öffentliche Source Codes durchsuchen. Beispielsuche nach “sleep” (ich bin noch etwas müde vom Regenwetter). Hier gibt es einige Informationen, wie man mittels regexp suchen kann. Gecrawlt werden alle möglichen Archive (.tar.gz, tar.bz2, .tar und .zip). Wer seinen Code hinzufügen möchte, der kann das natürlich auch tun. Eine Google Group zum Thema gibt es auch. Was mir auch neu zu sein scheint, ist Google Movies, eine Suche nach Kinos und deren aktuelles Programm. Funktioniert momentan anscheinend leider nur für die USA.
Es sieht so aus, als hätte Google mal wieder ein kleines Problem mit dem Supplemental-Index. Bei diesem Blog sind seit heute Nacht fast alle Unterseiten in selbigen gerutscht. Aber auch zu Sites wie zum Beispiel Abakus gibt es fast ausschließlich nur Supplemental-Results. Bin gespannt, ob das nur ein Datacenter ist oder mehrere. Im Traffic macht es sich bislang nicht bemerkbar. Mehr gute Infos zu dem Supplemental-Index und wie man ihm (vielleicht teilweise) entkommen kann, gibt es z.B. von Jim Boykin, Search Engine Roundtable und in diesem Thread auf WebmasterWorld. Update: Jetzt sehe ich die Supplementals wieder nicht. Scheint also nur ein oder wenige Datacenter zu betreffen. Mal ein wenig weiter beobachten.
Nachdem der IVEW bereits schon im vergangenen Dezember seine Verbandstätigkeit eingestellt hat, folgt nun auch der IVNM. In einer Aussendung an die Mitglieder heißt es: “Nach Beratung haben Vorstand und Geschäftsführung beschlossen, die Tätigkeit des Vereins einzustellen. Hintergrund sind insbesondere die mangelnde Gesprächs- und Handlungsbereitschaft auf staatlicher Seite. Hier wird ein gesetzlicher Jugendschutz angestrebt, der blind an den tatsächlichen Umständen vorbeigeht. Damit läuft jegliche Lobbyarbeit ins Leere.” Schade. Damit steht die Internet-Erotikbranche nun ganz ohne eine eigene Interessensvertretung da. Es war aber abzusehen, dass auch der IVNM irgendwann aufgeben wird. Es ging einfach nicht voran, keine Erfolge, keine Entwicklung, was aber keinesfalls am Vorsitzenden RA Marko Dörre lag. Die Unterstützung aus den eigenen Reihen fehlte und die staatlichen Einrichtungen waren und sind einfach zu keinerlei Kommunikation mit der Branche bereit. Stattdessen wollen sie ihre Ziele ohne Rücksicht auf Verluste durchboxen. Was noch läuft, ist die Verfassungsbeschwerde gegen den §184c. Die Branche ist einfach im Umbruch. Ein Großteil der Firmen (darunter auch Größen wie die Beate Uhse B.V.) ist bereits ins Ausland abgewandert, immer mehr ziehen nach. Fast täglich kann man beobachten, wie Firmen von Deutschland in die Niederlande, Spanien oder nach Österreich abwandern. Viele Arbeitsplätze wurden zerstört und weitere werden mit Sicherheit folgen.
Ich habe kürzlich über die Aktion vom W3C geschrieben, die an ihre “Sponsoren” Links auf einer Unterseite mit Pagerank 9 vergeben haben. Viele SEOs haben sich auf den Deal eingelassen und $1000 für einen Link von der durchaus sehr starken Autorität gekauft. Der Sponsorenseite wurde nun aber ein Nofollow-Tag hinzugefügt, was die Links also quasi im Sinne der Suchmaschinenoptimierung wertlos macht. Im Blog von John Battelle gibt es ein ganz interessantes Interview mit Matt Cutts, in dem auch dieses Thema angesprochen wurde. Matt Cutts über die Sponsoren-Links auf W3.org: “If someone wanted to sell links purely for visitors, there are a myriad number of ways to do it that don’t affect search engines. You could have paid links do an internal redirect, and then block that redirecting page in robots.txt. You could add the rel=”nofollow” attribute to a link, which tells search engines that you can’t or don’t want to vouch for the destination of a link. The W3C decided to add a “INDEX, NOFOLLOW” meta tag to their sponsor page, which has the benefits that the sponsor page can show up in search engines and that users receive nice static links that they can click on, but search engines are not affected by the outlinks on that page.” Könnte man auch so übersetzen: Links ohne nofollow = generell Evil. Zur Frage, ob Google mal beim W3C “angeklingelt” hat, um den Linkverkauf zu unterbinden, sagte Matt Cutts: “We were happy to talk to people at the W3C to answer questions and to give background info, but I believe they made the decision to add the metatag themselves.” Ich bin mir nicht 100%ig sicher, ob Google nicht doch ein wenig mehr die Finger im Spiel hatte, um das W3C zum Einsatz des Nofollow-Tags zu bewegen.
Heute hatten wir bei Lovehome mal wieder einen Fall, der so schön des Öfteren mal vorgekommen ist und einen vor dem Gedanken erschaudern lässt, wie viele Kriminelle sich im Internet rumtreiben. Der Fall: Ein Kunde hat über 2 Tage mehrere Bestellungen abgegeben. So weit nichts ungewöhnliches. Zur Bezahlung wählte er Lastschrift. Da sich in unseren automatisierten Checks keine Besonderheiten abzeichneten, ging die Bestellung auch ohne Probleme durch. Stutzig wurde ich erst, als ich bei der abendlichen Durchsicht der DTA-Liste des Tages die unterschiedlichen Bankverbindungen bemerkte. Die Kontoinhaber der Bankverbindungen, die dieser Kunde angegeben hatte, setzten sich ausschließlich aus bekannten Online-Shops zusammen. Darunter ein sehr bekannter Computerhändler sowie andere Shops. Eine kurze Recherche führte zu der Erkenntnis, dass es sich überall um Bankverbindungen handelt, die auf den Seiten der betroffenen Shops zu finden sind. Ganz schön kriminell, was? Bei der IP-Adresse wurde kein Proxy o.ä. verwendet, es handelt sich immer um den gleichen deutschen Provider. So ist die IP für eine Anzeige wg. versuchten Betrugs zu gebrauchen. Ich habe natürlich auch sofort die betroffenen Shops informiert. Es ist fast nicht zu glauben, wie viel kriminelles Potential heute in manchen Internet-Nutzern steckt. Ich würde mir wirklich wünschen, dass im TV nicht nur immer quotenbedingt über die “Abzocker” auf der Seite der Anbieter berichtet wird, sondern mal über die kriminelle Kundschaft. Das wird es aber nicht geben, ist ja schließlich die Realität und nicht quotenwirksam.
So, zuerst hat Feedvertise bei mir den strikt seinen Dienst verweigert, mit dem letzten Beitrag hat sie die Ladehemmung aber anscheinend gelöst und ich bin eigentlich zufrieden mit dem Ergebnis. Gut, eigentlich könnte man natürlich einfach auch unter jedem Beitrag einen Werbelink posten, der dann auch im Feed erscheint, aber das macht sich irgendwie nicht so gut. Die Verwaltung über die Administration bei TLA geht auch recht einfach und bequem. Nun möchte ich das natürlich auch nutzen und stelle daher einfach mal 2 Plätze im Feed zur freien Verfügung. Natürlich lohnt sich das bei mir von der Anzahl her noch nicht ganz so, wie es zum Beispiel bei Robert der Fall ist, zu verachten ist es allerdings auch nicht! Und wer weiß, vielleicht werde ich ja im zweiten Leben doch noch “A-Blogger” und mein RSS-Feed ist dann, was die Anzahl der Leser angeht, etwas näher an dem von BoingBoing, als an dem von Robert ;-) Jetzt aber mal Spaß bei Seite, wer Vorschläge hat, darf sich gerne in den Kommentaren oder per E-Mail zu Wort melden.
Für die, die es eventuell noch nicht vernommen haben: Der Pagerank-Update-Wahnsinn ist wieder ausgebrochen. Tausende von Webmastern sitzen aktuell wieder auf den Nägeln kauend vor dem Rechner und aktualisieren ihre Website alle 10 Sekunden mit F5, nur um zu sehen, ob sich der Balken ein wenig verlängert oder verkürzt. Wie Gerald vermute auch ich kein richtiges Update hinter dem aktuellen Schluckauf der Toolbar. Und mal ganz ehrlich unter uns: Der Pagerank ist so was von Old-School, dass selbst meine Oma schon in einem Zug mit dem Wiederaufbau Deutschlands während der Besatzungszeit darüber spricht. Ehrlich, konzentriert euch auf die Produktion von qualitativ hochwertigem Content. Fangt damit am besten jetzt an, während die Anderen noch vor der Toolbar hocken. In diesem Sinne…
Ich hatte mich bislang noch nicht mit dem System von Text Link Ads beschäftigt und kam eher gestern zufällig über Feedvertising auf Text Links Ads. Bekannt war mir das Angebot, nur genutzt habe ich es bislang noch nicht. Bei TLA kann man sowohl Links kaufen, als auch selber welche auf seinen Sites verkaufen. Zum Verkauf von Links gibt es auch einen guten Test von Robert Basic, der zeigen soll, in wie weit sich Text Link Ads gegenüber AdSense rechnet. Anscheinend ganz gut. Mich haben diese Netzwerke bislang immer abgeschreckt. Warum? Da kann ich keinen Grund sagen. Ich bin bislang immer direkt auf die Leute zugegangen und habe Links gekauft. Ansonsten habe vor 1 oder 2 Jahren aber mal AdBrite eingesetzt. Als Publisher und als Advertiser. Die Qualität der gekauften Links war zum Teil unter aller Sau und der ganze Prozess und die Verwaltung der Links irgendwie Schrott. Ob sich das zwischenzeitlich geändert hat, weiß ich nicht. Bei TLA war ich wirklich positiv überrascht. Gute Sites im Angebot, die Preise sind absolut in Ordnung und der Kauf sowie die Verwaltung der Links geht recht Flott und übersichtlich von statten. Außerdem gibt es eine Aktion, bei der es $100 in Links zum testen von TLA geschenkt gibt. Aber Achtung, dabei bleibt es nicht, wenn man durch die Listen stöbert. Bei mir wurde es dann doch auch ein wenig mehr. Trotzdem gut angelegt. Ich werde mir das jetzt mal die nächsten 2-3 Monate anschauen.
Max hat in seinem Blog mal eine Liste der “größten AdSense-Verdiener” zusammengestellt. Na ja, die Zahlen sind natürlich mit Vorsicht zu genießen. Die meisten haben ihre Umsätze selbst irgendwo mal öffentlich genannt und daher stammen auch die Daten für die Liste. John Chow hatte die ursprünglich veröffentlicht und auch mit ein paar näheren Infos zu den Personen versehen. Bei einigen Leuten auf der List kommt mir das aber ein bisschen wenig vor. Wenn das die “Top-AdSense-Verdiener der USA” sind, dann müssen sich unsere Publisher in .de ja wahrlich nicht verstecken. Suchpartner von Google, wie z.B. AOL, die ja auch AdSense-Umsätze produzieren, sind nicht in der Liste enthalten.
Manche Kunden sind wirklich geheimnisvoll. Ich weiß nicht, ob die das nur unbewusst machen oder ob die uns immer vor ein Rätsel stellen wollen. Mir sagen solche Anfragen per E-Mail jedenfalls immer recht wenig: “Bitte teilen Sie mir mit, wann die Ware bei mir eintrifft….” Die ging so heute Vormittag bei Melanie, die den Kundensupport bei Lovehome macht, ein. Kein Name, keine Bestellnummer, nix. Das ist aber absolut kein Einzelfall. Auch bei Kündigungen von Abonnements geht das fast immer so: “Hiermit kündige ich!” Natürlich auch ohne einen Namen, eine Buchungsnummer oder was in der Art. Es bleibt also immer noch die E-Mail Adresse des Absenders, mit der man dann recherchieren muss. Oft findet sich darunter aber niemand, manche Kunden haben einfach mehrere Adressen. Und dann ist es auch noch so, dass wenn man antwortet und um Mitteilung des Namens und / oder der Buchungs-, bzw. der Bestellnummer bittet, man keine Antwort mehr erhält. Geheimnisvoll, oder? Aber ich stelle mir gerade vor, ich möchte mein TV-Digital Abo bei Springer kündigen. Ich schreibe einfach mal eine Postkarte ohne Absender und als Text nur “Ich kündige!” Ob die mich dann anhand des Poststempels in ihrer Datenbank finden würden?
Ich setze seit einiger Zeit mit Begeisterung auf manchen Sites aStore von Amazon ein. Wie Darren Rowse berichtet, haben die Beta-Tester eine E-Mail von Amazin erhalten, in der einige neue Features für den aStore angekündigt werden. Ein Feature, auf welches ich mich ganz besonders freue, ist die Möglichkeit, mehrere aStores mit nur einer Associate ID zu betreiben. So muss man nicht immer für jeden aStore extra einen Account im Partnernet anlegen. Bislang ist auch die Anzeige von Produkten auf der Startseite des Stores auf 9 begrenzt. Das wird ein wenig weiter aufgebohrt, so dass bis zu 54 Produkte gezeigt werden können. Außerdem wird es noch die Möglichkeit geben, Produkte auf der Startseite und in den Unterkategorien zu featuren, eigene Kategorien anzulegen und längere Beschreibungen zu den einzelnen Produkten zu verfassen. Hört sich doch ganz gut an. Setzt von euch jemand aStore ein? Wenn ja, mit Erfolg? Ich habe festgestellt, dass die Conversion gegenüber den normalen Links zu Amazon (auch Deeplinks) um ca. 30 Prozent besser ist, was sicherlich auch darauf zurückzuführen ist, dass man den aStore auf eine ganz bestimmte Nische abstimmen kann. Von den Suchmaschinen lässt sich der aStore auch bereitwillig indexieren.
Text Link Ads ist ja sicherlich jedem ein Begriff. Heute haben die Jungs von TLA ihr Angebot um eine für Blogbetreiber sehr interessante Werbemöglichkeit erweitert. Der neue Dienst nennt sich Feedvertising und wie der Name schon vermuten lässt, kann hier innerhalb von RSS-Feeds geworben werden. Besonders gut finde ich, dass man keinerlei Verpflichtung eingeht. Man kann Feedvertising auch einfach dazu nutzen, ausschließlich eigene Ads in sein Feed einzubauen. Für nicht kommerzielle Sites kostet das auch keinen Cent. Die Verwaltung läuft allerdings über das Interface von TLA. TLA stellt dafür auch ein eigenes Wordpress-Plugin zum Download bereit (funktioniert nur ab Wordpress 2.0 und aufwärts). Ich habe das direkt mal eingebaut und einen Ad zum Test über das TLA-Interface angelegt, sollte also im Feed unter dem Posting erscheinen. Wer will, der kann seine Feed-Werbeplätze natürlich auch über TLA vermarkten lassen. Die Werbung in Feeds ist in dezenter Weise natürlich äußerst sinnvoll. Viele User kommen nicht unbedingt täglich auf die Site, sondern lesen teilweise oder auch ausschließlich per RSS-Reader die Feeds. Da lässt sich natürlich kaum ein Cent verdienen, wenn nicht gerade die Postings mit Werbung versehen sind. Mit Feedvertising hat man zumindest die Möglichkeit, seine Werbebotschaft auch dezent an die Leser des Feeds zu bringen.
Was tun SEOs nicht alles dafür, einen Link von einer Autorität zu ergattern. Die Site vom W3C ist so eine Autorität. Mit einem Pagerank von 9 wirbt das W3C um neue Major-Supporter. Satte $1000 kostet die Unterstützung für das W3C pro Jahr. Dafür winkt aber auch ein Link auf der Supporterseite des W3C. Schaut man sich mal die Namen und Links auf der Seite an, bekommt man vielleicht eine ganz andere Meinung über so manche Firma. Alles wohltätige Menschen, die eine gute Sache unterstützen. Wer nutzt nicht gerne und oft den Validator vom W3C? Da gibt man doch gerne etwas zurück. Oder machen die das doch etwa alle nur wegen dem Link? Nein, bestimmt nicht, oder? Doch, natürlich machen die das nur wegen des Links. Anfangs ging das Konzept auch vollends auf, der Link gab seine Power an die Verlinkten weiter und alles schien in Ordnung. Und jetzt das. Im Quelltext der Seite macht sich neuerdings ein “<meta name=”ROBOTS” content=”INDEX, NOFOLLOW” />” breit und macht Schluss mit dem Vererben und so. Ernüchterung in der SEO-Gemeinde. Ob die Unterstützung für das W3C auch im kommenden Jahr noch so üppig ausfallen wird?
Ich schrieb vor etwas über 2 Wochen über einen kleinen Sitemaps Test, wo ich die Wirkung von Google Sitemaps an einer Domain testen wollte, die hauptsächlich Supplementals zeigt, trotz starker Backlinks, sauberem Content und einer sauberen Vergangenheit. Beim Zwischenbericht vor 12 Tagen verschlechterte sich die Situation noch weiter. Heute habe ich es dann ganz aufgegeben. Google liefert für die Site nun ausschließlich Supplementals und gar keine regulären Ergebnisse mehr. Der Traffic von Google ist auf Null gesunken und ich erkläre den Test für gescheitert, auch wenn es nur 15 Tage waren. Ich werde Sitemaps wieder entfernen und es ohne weiterverfolgen. Google Sitemaps scheint also nicht unbedingt auf jeder Domain zu funktionieren. Besonders nicht bei bereits aus irgendwelchen Gründen angeschlagenen Domains.
Die Sandbox ist wohl eines dieser klassischen SEO-Märchen, mit denen sie sich einen plausiblen Grund geschaffen haben, warum die eigene Site einfach nicht so gelistet ist, wie man es selbst gerne hätte. Nach der Auffassung vieler “SEOs”, ist die Sanbox ein Effekt, der fast ausschließlich neue Domains betrifft, die dann quasi zunächst in den “Sandkasten” geschickt (schlechter gelistet) werden, bevor sie vorne bei den Großen mitspielen dürfen. Auf der diesjährigen OMD hatte ein “techniknaher” Mitarbeiter von Google die Existenz der Sandbox inoffiziell dementiert. Der Grund für den Effekt ist demnach mehr bei Googles Vertrauen in die Domain zu suchen, als bei dem Alter der Domain. Es kann jede Site betreffen, ganz egal wie alt oder wie umfangreich sie ist. Von daher ist “Trustbox” wohl eine besser Bezeichnung für den Effekt als “Sandbox”. Es gibt aber auch Strategien, wie man dieser “Trustbox” entkommen kann. Es geht natürlich um Links. Viele Links. Allerdings nicht um jeden dahergelaufenen Link. Es geht um “Trusted Links”. Das sind Links von Autoritäten wie zum Beispiel Wikipedia und diversen Verzeichnissen. Andy Hagans vom Link Building Blog hat dazu einen hervorragenden Artikel verfasst, der sich genau mir diesem Thema beschäftigt: “Secrets to Beating the Sandbox 2.0 REVEALED: The Ultimate Guide“
Ich schrieb dieses Wochenende ja bereits einen kurzen Artikel darüber, dass es mir endlich gelungen war, ffmpeg auf einem Server lauffähig zu machen. Die Funktionalität des Moduls ist wirklich einmalig. Wer mit Videos arbeitet und diese eventuell eingebunden hat oder Kunden zum downloaden anbietet, der kennt die zeitaufwändige Arbeit, Thumbnails zu extrahieren. Einige Programme machen das zwar per Knopfdruck, ich bin da aber eher ein Anhänger der vollständigen Automatisierung um Zeit zu sparen. Heute habe ich dann mal mit einigen Funktionen experimentiert. Ich wollte gerne eine zusätzliche Galerie zu jedem Video haben. Die Videos haben eine Auflösung von 640×480 Pixel bei 768 Kbit/s. Ich wollte nun Frames in einer Größe von 800×600 extrahieren. Die Bilder sollten automatisch durchnummeriert und gleich im passenden Verzeichnis gespeichert werden. Dazu war nur folgender Code notwendig (in der Kommandozeile, funktioniert auch per exec() in Php):
ffmpeg -r 0.05 -s 800×600 /home/mas/screen_trunk/gallery/13/%d.jpg -i /home/mas/video_trunk/clips/13_768.wmv
Nach ungefähr 2 Minuten (das Video hatte rund 100 Mb) waren die Screenshots (50 Stück) bereits in einer sehr guten Qualität durchnummeriert und im gewünschten Verzeichnis gespeichert. Man kann natürlich eine beliebige Größe wählen, sie muss nur immer durch 2 teilbar sein. Wenn man die Framerate erhöht (im Beispiel 0.05), werden mehr Bilder generiert, umgekehrt weniger. Eine wirklich sehr bequeme Art, Thumbnails oder komplette Bildergalerien aus Videos zu erstellen. Wer zum Beispiel debian hat, der kann sich ffmpeg einfach mit “apt-get install ffmpeg” installieren.
Jeder hat irgendwo sein ganz spezielles Thema, auf dem er richtig gut Bescheid weiß. Auf Squidoo, einem webbasierten Verzeichnis, kann man sein Wissen auch anderen Interessierten zur Verfügung stellen. Das Prinzip ist relativ einfach: Als Nutzer erstellt man eine (oder auch mehrere) Linkseiten zu seinem Spezialgebiet und füllt die Seiten mit Informationen. Diese Seiten werden “Lens” (Linse) genannt. Dabei ist es seitens Squidoo auch ausdrücklich erlaubt, Links auf eigene Sites zu setzen. Auch Feeds sind relativ fix in die “Linse” eingebunden. Bei der Anmeldung kann man außerdem wählen, ob man selbst Geld mit der “Linse” verdienen möchte, oder aber die Verdienste, die über AdSense generiert werden, an eine Organisation spenden lassen will. Squidoo ist nicht neu, bietet aber eine Fülle an Möglichkeit, seine eigenen Sites zu bewerben und mit Kompetenz auf seinem Themengebiet zu glänzen. Eine nicht unwesentliche Zugabe (hint) sind die Backlinks, da es sich bei Squidoo unzweifelhaft um eine Autorität handelt, ähnlich wie Wikipedia. Ich versuche mich zukünftig an einer “Linse” für Adult Webmaster, muss mich jedoch auch erst noch ein wenig in das System von Squidoo einfinden. Für Adult Content kann und möchte ich Squidoo nicht emfpehlen. Trotzdem bietet Squidoo eine Möglichkeit, die “Linse” als “Adult Content” zu flaggen. Für SEOs und Leute aus Bereichen, die sich an Webmaster oder Firmen wenden, ist es aber sicher lohnenswert.
Ich beschäftige mich aktuell intensiv mit dem Thema und bin dabei auf das Punktesystem, mit dem sich Kanada seine Einwanderer vorsortiert und aussucht, gestoßen. Das ist ja wirklich eine interessante Sache: “Je nach Lage des kanadischen Arbeitsmarkts wird eine Mindestpunktzahl (z.B. im April 2006: 67 Punkte) festgelegt, die ein Einwanderungsinteressierter erreichen muss. Die persönliche Punktzahl setzt sich zusammen aus Punkten für den aktuellen Bildungsstand und Berufserfahrung, aus Punkten für die vorhandenen Sprachkenntnisse in Englisch und Französisch sowie aus Punkten für das Alter, für Verwandte und frühere Aufenthalte in Kanada. Außerdem werden polizeiliche Führungszeugnisse aus allen Ländern benötigt, in denen der Kandidat nach dem 18. Geburtstag für sechs Monate oder länger gelebt hat.” Für Selbständige gibt es 30 Bonuspunkte. Das Punktesystem wäre doch auch mal was für Deutschland. Na ja, der erste Urlaub in CA ist mal für 2007 geplant (gibts ja direkt Punkte für angeschrieben). Dann kann man auch ganz in Ruhe vor Ort an den Unis nach einer Postdoc-Stelle für meine Frau schauen (wir haben da seit kleine Differenzen, weil sie Toronto mag und ich Montreal).
Ich wollte gestern auf einer meiner Boxen die Module ffmpeg und ffmpeg-php installieren. Mit apt geht das ja auch relativ einfach. Ich möchte ffmpeg und ffmpeg-php eigentlich dazu nutzen, um Videos online zu editieren und auf einzelne Frames zuzugreifen zu können. Mit einer Anleitung, die ich von einem befreundeten Webmaster per E-Mail erhielt, dauerte die Installation und folgende Konfiguration auch nur wenige Minuten. Ich freute mich schon und rief ein Testscript auf. Pustekuchen. Error. Alles deinstalliert und neu installiert. Kann ja sein, dass evtl. irgendwas nicht so korrekt war. Dann wieder das Testscript aufgerufen. Error. Heute habe ich dann das gleiche Spiel auch mal auf zwei anderen Servern getestet. Natürlich wieder Error. Gut, da ist dann der Punkt erreicht, an dem ich die Hilfe eines Technikers in Anspruch nehme. Problem: Es findet sich einfach keiner. Ich habe es in den einschlägigen Server-Foren probiert und alle möglichen Firmen antelefoniert, alles ohne Erfolg. Der Großteil kannte das Modul gar nicht. Mist. Da möchte man Geld loswerden und keiner nimmt es einem ab.
Wenn ich etwas hasse, dann sind das Kunden, die permanent Rücklastschriften und somit einen Haufen an Kosten verursachen. Mir wird es wahrscheinlich ewig verschlossen bleiben, warum Kunden bestellen, wenn sie nichts auf der Tasche haben. Ich spreche hier jetzt von unserem Shop, nicht von Abonnements, denn da sind die Rücklastschriften den Kunden ja quasi schon ins Blut übergegangen. In den letzten 6 Monaten haben die Rücklastschriften mit den Gründen: “Mangels Deckung” und “Konto erloschen” um 40 Prozent zugenommen. Wegen “Widerspruch” zieht keiner sein Geld zurück. Für mich ist das ganz einfach vorsätzlicher Betrug. Aber es ist ja klar, dass zum Beispiel im TV ausschließlich die arme betrogene Kundschaft gezeigt wird, wenn es um Einkaufen im Netz geht. Und es ist auch klar, dass die Gesetzgebung und die Richtlinien für Shops ausschließlich pro Verbraucher ausgelegt werden. Wer schützt denn eigentlich die Händler? Niemand. Die müssen sich teuer (Bonitätsauskünfte, Monitoring, etc.) selbst schützen und sehen im Ernstfall keinen Cent von ihrem Geld. Sowas nervt.
Einige von euch haben sicherlich mehrere Blogs, die sie schreiben oder in irgendeiner Form betreuen. Bei mir sind es 10, um es genau zu sagen. Davon schreibe ich bei einigen aber nur als quasi Gast mit und bei anderen lasse ich ausschließlich Autoren schreiben, die dafür pro Beitrag bezahlt werden. Bei denen, die ich selbst schreibe (teilweise schon seit 4 Jahren und mehr), komme ich gelegentlich auch schon an meine Grenzen. Alle Blogs möchten täglich geupdatet werden und trotz einem scharf skizzierten Themenbereich, fällt es manchmal einfach schwer, immer wieder etwas neues zu schreiben. Schaut man in der Gegend rum oder ist man unterwegs, dann fallen einem die Themen manchmal in Massen in den Schoß. Sitzt man dann aber wieder vor dem Rechner oder dem Laptop, sind sie wieder weg. Deswegen habe ich mir jetzt angewöhnt, alle Themen, die mir über den Tag so in den Kopf kommen, immer sofort sortiert nach Blogs aufzuschreiben. Selbst wenn ich sie nicht sofort nutze, habe ich so immer einen Pool an Themen, die ich nach und nach nutzen kann, sollte die “Blockade” mal wieder da sein. Jetzt werden einige aufschreien: “Massenproduktion!” Ist ja irgendwo berechtigt, aber es handelt sich um Produktblogs. Bei dem Beispiel geht es nicht um das AWM-Resource Blog. Das ist vielleicht kein neuer und genialer Tipp, aber mir hat es geholfen. Aufschreiben und einfach später nutzen.
Ich rege mich ja gerne über Googles Suchergebnisse auf, also möchte ich auch heute nicht damit hinterm Berg halten. Ich frage mich manchmal, warum sich Google nicht in “eBoogley” oder eBay sich in “GBay” umbenennt. Wikipedia ist schon eine Sache für sich, dass toppt eBay aber noch um Längen. Ich habe heute einige Keywords geprüft und dabei mal die Ergebnisse von eBay unter den jeweiligen Top-100 gezählt. Das Ergebnis ist frustrierend. Ein Keyword mit rund 1 Mio. Ergebnissen präsentiert ganze 52 Mal eBay unter den Top-100. Mit dabei Ergebnisse von den unzähligen eBay-Doorways wie z.B. feinschmecker.listings.ebay.at, search.ebay.at, einkaufstipps.ebay.de/feinschmecker, search.testberichte.ebay.at, feinschmecker.listings.ebay.ch, search.ebay.de, stores.ebay.de, search.stores.ebay.de, feinschmecker.listings.ebay.de, usw. “Content is King?” Nix da, die erste Seite mit ordentlichen Inhalten zum Thema befand sich auf Platz 74. Hier zählt ausschließlich die Autorität. Bei vielen anderen Keywords schaut es nicht anders aus. eBay parkt immer auf Minimum 30 der ersten 100 Plätze, neben den yategos und preisrobotern. Schlimm.
Sehr süß. Da lese ich mich gestern ein wenig durch die Blogosphere und stoße durch Zufall auf den Beitrag eines Webmasters, der sich ebenfalls mit dem Thema: “Flickr als alternative Trafficquelle” beschäftigt und der wohl auch dort für sich “Traffic generiert”. Nur gibt er keine neuen Tipps, sondern meint, “man solle mir die Beine für den Beitrag brechen.” In den Kommentaren gibt es auch noch weitere, durchaus kreative Tipps wie z.B.: “dem sollte man die Eier abreißen, damit er keine dummen Nachkommen zeugen kann.” Namentlich werde ich nicht erwähnt, obwohl natürlich indirekt auf das Posting in meinem “AWM” Blog hingewiesen wird, deswegen tue ich selbiges hier auch nicht. Es ist auch gar nicht von Belang. Für mich drücken solche durchaus primitiven Züge aber eher die Hilflosigkeit von Menschen aus. Der “Futterneid” im Adult Business scheint bei vielen Webmastern aktuell größer denn je zu sein und irgendwie kann ich es da auch zumindest zum Teil nachvollziehen, dass man vielleicht aufgrund der persönlichen wirtschaftlichen Lage “gereizt” reagiert. Aber was macht das schon für einen Unterschied. Neider wird es immer geben, dass gehört ja auch zum Teil zur deutschen Mentalität. Mit Menschen, die einem die Butter auf dem Brot nicht gönnen, weil sie ja selbst zu wenig abbekommen könnten, möchte ich mich hier aber nun auch nicht weiter aufhalten, die “Aufmerksamkeit” muss genügen.
Seit 2001 haben wir alle Bestellung, die über unseren Shop Lovehome kommen, ausschließlich mit der Post, bzw. DHL ausgeliefert. Da wir auch relativ viele Bestellungen aus der Umgebung haben (ca. 30 Km Umkreis), was sicher auf die lokale Werbung zurückzuführen ist, wollte ich probieren einen eigenen Lieferservice umsetzen und mal zu sehen, wie das von den Kunden in Anspruch genommen wird. Daraus ist dann das Lovehome-Taxi entstanden. Eigentlich eine simple Idee, die aber für alle Parteien Vorteile bietet. Da ist zuerst der Punkt der Versandkosten, die für den Kunden in diesem Fall komplett wegfallen. Auch für die Anfahrt wird nichts berechnet. Dann der entscheidende Faktor der Lieferzeit. DHL hat eine Regellieferzeit von mindestens 2 Tagen, auch wenn das Paket nur 2 Straßen von unserem Lager ausgeliefert wird. Der Weg geht des Pakets führt von hier nach Hagen (40 bis 50 km) und von dort dann wieder zurück. Da aber so gut wie alle Artikel am Lager sind, könnte man so lokale Bestellungen binnen weniger Stunden ausliefern. Es war erstmal ein Test und ich rechnete mir da auch keine große Akzeptanz aus. Viele Kunden würden vielleicht denken, dass man in großen Lettern auf dem Wagen den Namen des Shops stehen hätte. Irgendwie habe ich mich da aber geirrt. Die Kunden nehmen den Service gerne in Anspruch, weil sie so die 5,40 Euro Versandkosten sparen und die Ware schnell und absolut neutral bei ihnen ankommt. Ich war vom Feedback überrascht. Aktuell reicht das Volumen der lokalen Bestellungen leider noch nicht aus, um extra jemanden dafür anzustellen. Die nächste Aktion ist schon geplant. Wir werden speziell auf das Lovehome-Taxi abzielende Gutscheine in einigen lokalen Clubs verteilen lassen. Ich bin schon gespannt, wie sich das entwickeln wird.
So, wie einige andere Webmaster, hatte auch ich heute die Optimierungstipps von Google im Briefkasten. Es stehen nicht wirklich neue Dinge in dem kleinen Buch, trotzdem eine schöne Aktion von Google, die Partner so auch mal auf direktem Wege anzusprechen, statt nur über das offizielle AdSense Blog. Wie fast immer, wenn es irgendwas aus dem Hause Google zu ergattern gibt, artet das aktuell wieder in eine Fragerunde nach dem Motto “Was für Kriterien gelten denn, damit ich das auch bekomme?” aus. Erinnert stark an die Weihnachtsgeschenke. Die fast identischen Tipps gibt es auch im AdSense Blog (englisch).
Vielen Dank für die E-Mails, die mich zu meinem Problem mit ffmpeg erreichten. Dank einiger Hilfestellungen, konnte ich das Problem mit meinem Programmierer doch noch lösen, wenn auch ohne das gewünschte ffmpeg-php. Wir haben nun einfach ein eigenes Script entwickelt, welches mit der Funktion exec() von PHP arbeitet und direkt auf das ffmpeg-Paket zugreift. Das Script ermöglicht es nun, Thumbnails in gewünschten Größen quasi “on the Fly” aus allen möglichen Videoformaten direkt auf dem Server zu extrahieren. Außerdem kann man sich jetzt vollständige Bildergalerien aus Videos erzeugen lassen, ohne das der Server großartig belastet wird. Ich werde das Script eventuell die Tage mal online stellen und es auch irgendwie in einem Plugin für Wordpress “verwursten”, sollte ich die Zeit dazu finden.
Lange war es Still bei AdSense, was neue Formate angeht. Jetzt gibt es endlich wieder ein wenig frischen Wind für alle Publisher. Das neue Format ist ein 200×200 Pixel großer Ad, in dem Text-, Video- und Bildanzeigen geschaltet werden können. Auch die Channels wurden komplett überarbeitet. Es tut sich also was bei AdSense. Ein Screenshot der neuen Ad-Unit gibt es bei Jojo zu sehen. Persönlich hätte ich gerne mehr solcher kleinen Formate. Auch die MTV Ads, die Google gerade gemeinsam mit einigen Publishern getestet hat, würden mich interessieren. Mal schauen, was da in Zukunft noch so kommt. via JenSense
Heute erhielt ich gleich zwei Linkanfragen für dieses Blog. Eigentlich nichts ungewöhnliches, ich verweise ja auch gerne wild in der Gegend rum. Was mich bei diesen Anfragen nur ein wenig wunderte, war die ungewöhnliche Form der Anfrage. Die war nämlich nicht nach dem üblichen Muster: “… Ich finde, unsere Seiten passen gut zueinander …. wir sollten einen Link tauschen” gestrickt, sondern enthielt zuerst mal eine Lobhudelei auf mich und mein Blog und dann die Begründung dafür, warum ich ohne Gegenlink auf das Angebot verweisen soll. Ganz einfach: Ich würde auch auf die Konkurrenz verlinken, da wäre es doch schön, wenn ich auch auf dieses Angebot verweisen würde. Na ja, was soll ich sagen, ich habe hier im Blog keinen Link zu besagter Konkurrenz gefunden. Ich möchte keine Namen nennen, aber es handelt sich um recht große und bekannte Nachrichtenangebote aus dem deutschsprachigen Raum, eines sogar mit TV-Sender. Daher bin ich mir auch unsicher, ob es reale Anfragen sind oder ob es sich um einen Scherz handelt. Vielleicht auch eine neue Strategie zum Linkaufbau? Ich schätze mal letzteres. Natürlich hätte ich ebenfalls gerne einen Verweis von den Nachrichtenseiten haben und um es mal ganz frech mit den Worten der E-Mail zu sagen: “Ich würde mich sehr freuen, wenn ich beim nächsten Besuch auf Ihrer Webseite auf einen Link stoßen würde!” Dann überlege ich mir auch, ob ich ebenfalls einen setze.
Ich habe ja jetzt schon des Öfteren über das Partnerprogramm von Privatamateure berichtet. Jetzt möchte ich aber berichten, wie sich das in Zahlen widerspiegelt und habe aus dem Grund unten einen Ausschnitt der Statistiken angefügt. Ich setze das Programm ausschließlich für sonst nicht mehr verwertbare Besucher ein, die ich von meinen Angeboten auf Blogs schicke, um sie von dort weiter zu verteilen. Die Besucher durchlaufen bei mir einen “Verwertungsprozess”, an dessen Ende Privatamateure und einige PPA und PPC Programme stehen. Zuerst versuche ich natürlich, die Besucher in zahlende Kunden bei meinen eigenen Angeboten zu konvertieren. Schlägt das fehl, gibt es noch alternative Angebote. Schlägt das ebenso fehl, gibt es noch diese letzten Alternativen. Die Besucher, die letztlich Privatamateure erreichen, sind also schon stark vorgefiltert und es ist auch nicht mehr die große Menge. In der Regel erreiche ich mit dieser “letzten Möglichkeit” einen TKP von durchschnittlich 15 bis 18 Euro (ohne Privatamateure). Mit Privatamateure erreiche ich nun aber einen TKP von durchschnittlich 50 Euro.
Was mit besonders gut gefällt, sind die monatlichen Nachbuchungen (REB) und natürlich die niedrigen Stornos (CRBG), die zum einen durch das reichhaltige Angebot zustande kommen, zum anderen aber auch dem hervorragenden Payment von Eurobill zu verdanken sind. Der Ausschnitt aus den Statistiken ist jetzt mal vom Juli. Man kann durch die Nachbuchungen von einem Wachstum von ca. 15 Prozent pro Monat ausgehen. So entwickelt sich das momentan. Für eigentlich schon abgeschriebene Besucher in der Größenordnung ist das eine schöne Summe. Wie sind eure Erfahrungen mit Privatamateure?
Der Zufallsgenerator von Google hat wohl mal wieder zugeschlagen. In den letzten Tagen gab es wieder heftige Erdrutsche in den Ergebnissen. Manche Seiten wurden wieder nach hinten geschoben (vorzugsweise die, die seit dem 26. Juni Besucher erhielten) und die anderen Seiten wurden nach vorne geschoben (vorzugsweise die, die ihre Besucher derzeit verloren haben). Für mich steckt kein ersichtliches System mehr hinter diesen Verschiebungen. Seiten, die absolut statisch sind und ohne übertriebene Optimierungsmaßnahmen auskommen, werden anscheinend turnusmäßig abgestraft und andere, die nach dem gleichen Muster erstellt sind, wandern ebenfalls turnusmäßig wieder nach vorne. Es gibt zwischen den Seiten weder große Unterschiede im Linkaufbau, noch in der Struktur. Der Spam profitiert anscheinend auch wieder von der letzten Aktualisierung. So habe ich eine Domain, die eigentlich sehr sauber ist, bei einem 25 Mio. Begriff auf Platz 1, obwohl die Seite ausschließlich Links von einer anderen Seite erhält, dafür aber von dort täglich in Blogbeiträgen verlinkt wird. Es ist irgendwie wie die Wahl zwischen Pest und Cholera. Auf der einen Seite freut man sich über Zugewinne, auf der anderen sieht man vernichtende Rückschritte, trotz einmaligem Content.
FriendFinder.com ist ja eine Erfolgsgeschichte für sich. Das Netzwerk aus rund 20 verschiedenen Webseiten kann heute etwas mehr als 130 Millionen registrierte Benutzer weltweit verzeichnen und der Ableger adultfriendfinder.com gehört zu den 50 meistbesuchten Webseiten im Netz. Gegründet wurde FriendFinder.com 1996 von Andrew Conru, der schon 1993 mit WebPersonals.com und 1994 mit dine.com die ersten Erfahrungen sammelte. Heute bietet FriendFinder.com seinen Mitgliedern auch die Nutzung von neue Kommunikationsmöglichkeiten wie zum Beispiel Blogs an. Die Zukunft des FriendFinder-Netzwerks soll auch noch Web 2.0iger werden. Ich bin gespannt. Herzlichen Glückwunsch.
Ich musste gerade schon ein wenig schmunzeln, als ich einen Blick in den Beitrag “Weg aus Deutschland” warf. Dort erschien ja endlich mal eine richtig passende Anzeige von AdSense und nicht die üblichen allgemeinen Anzeigen mit spannenden Texten wie “Kostenloser Blog”, “Blogs, Pictures, People” oder “Sag was du denkst”. Ne, diesmal passt die Anzeige wirklich wie der Deckel auf den Topf. Ich habe hier mal ein Bild davon hochgeladen. Ist im Kontext mit dem Thema des Artikels doch schon sehr lustig. Irgendwie scheint das hier im Blog eh nicht so mit der Erkennung von Inhalten zu funktionieren, schließlich schreibe ich ja nicht den ganzen Tag über Blogs. Aber das ist ein anderes Thema.
Ab und an bewerbe ich auch mal andere Partnerprogramme, wenn sie eine gute Ergänzung zu meinen Inhalten darstellen. Vor etwa einem Monate habe ich mich dann von einem Seitenbetreiber dazu überreden lassen, sein Angebot ein wenig auf einem meiner Blogs zu bewerben. “Das konvertiert 1:150 im Schnitt!”, sagte er ganz überzeugt. Ich habe auch ein eigenes Angebot innerhalb dieser wirklich sehr kleinen und speziellen Nische und konvertiere meine Besucher im Schnitt 1:60. Hört sich schon fast geflunkert an, ist aber das Ergebnis aus 5 Jahren permanenten Optimierens. Ich spendierte ihm also einen prominenten Platz auf dem Blog, der sich ja mit dieser Nische beschäftigt, und verfasste auch regelmäßig Beiträge, in denen für das Angebot geworben wurde. Ich sandte ihm also lupenreine Besucher. Heute warf ich dann mal einen Blick in die Statistik, um mal zu sehen, wie sich das nun innerhalb von einem Monat in bare Münze umgesetzt hat. Schock! Die Statistik zeigt eine Konvertierung von 0:10736. Das ist ziemlich übel. Auf meinen Hinweis, dass das doch nicht so ganz angehe, meinte er: “Doch, der Traffic ist halt schlecht!” (das ist übrigens das Lieblingsargument von Programmbetreibern, wenn ihr Angebot nicht optimiert ist und eher auf “Zufallskunden” ausgelegt ist). Wenn ich die Besucher zu mir geschickt hätte, dann entspräche das einem Umsatz von ~ 1.600 Euro. Aber so? Pustekuchen! Hinweis für mich selbst: Immer erst ein wenig tröpfeln lassen, bevor du die Schleusentore öffnest.
Mal ein kleiner Zwischenstand zu meinem kleinen Google Sitemaps Test. Google hat sich die Sitemap bereits am Montag abgeholt und der Bot schaute auch mal vorbei, wenn auch ein wenig zögerlich. Jetzt kommt aber der verrückte Teil: Aus den 15 zu indexierenden Seiten, hat Google nun 872 gemacht! So steht das nicht in der Sitemap, wer weiß, wo Google die also ausgegraben hat. Es schaut so aus, als hätte Google bei der einzigen dynamischen Seite einen Zähler hochgezählt. Von xyz.cgi?id=1 bis xyz.cgi?id=740 ist wirklich alles dabei. Verlinkt wurden die URLs so jedenfalls nie. Ach und ausnahmslos alle Ergebnisse sind nun Supplementals. Na mal schauen, ob sich die Situation noch ändert.
So, ich habe heute im TV einen Bericht über die hoffnungslose Verwahrlosung unserer schönen deutschen Sprache gesehen und bin schockiert, wie versaut ich selbst doch schon bin. Dieses “Denglisch” geht mir selbst auch ein wenig auf den Nerv. Ich werde daher ab sofort versuchen, eine ganze Woche lang (so weit es geht) in meinen Beiträgen auf “Denglisch” zu verzichten. Sollte mir das wiedererwartend nicht gelingen, bitte ich dies per Kommentar im jeweiligen Beitrag zu melden, ich kann ja nicht alles sehen. Wer mich zuerst dabei ertappt, wie ich doch wieder rückfällig werde, der erhält von mir einen 20 Euro Gutschein für Lovehome.de. Und weil sich da sicherlich nicht jeder öffentlich zu Wort melden mag, geht es auch per E-Mail. Die Regeln lauten: Anglizismen und Namen/Bezeichnungen von z.B. Diensten (E-Mail, Handy, Support, Sitemaps, Server, etc.) gehen in Ordnung, Denglisch (z.B. geemailt, gecheckt, gecancelt, gelauncht, usw.) hingegen nicht. Wird eine teure Woche für mich werden.
Früher war irgendwie alles besser. Da hat man noch auf andere Seiten verwiesen, weil man an frische Besucher kommen wollte. Da wurden noch große Besucherströme hin und her geschoben, ganz ohne Hintergedanken an irgendeine Suchmaschine, die sechs bunte Buchstaben in ihrem Logo trägt und wie eine Beschäftigung klingt, die der Mensch nach dem Zähneputzen durchführt. Heute dreht sich alles nur noch um diesen grünen Balken, der sich über die Jahre seinen Platz am oberen Rand des Bildschirms erkämpft hat. Heute geht es beim Austausch von Verweisen nicht mehr darum, seinen Umsatz zu maximieren und neue Besucher anzusprechen, sondern den Balken zu vergrößern, bzw. zu verlängern. Während man bei frühren Partnerschaften noch gerne an prominenter Stelle auf seine Partner verwiesen hat, versteckt man die Verweise heute in den Untiefen der Seiten, wo niemand sie entdecken kann.
In der Regel beschäftige ich mich weniger mit dem Tausch von Verweisen, aber vor einiger Zeit fand ich einige sehr interessante Angebote, die wirklich gut zu einem von mir gepasst hätten und wo sicherlich auch beide Parteien von einem gegenseitigen Verweis profitiert hätten. Man bot mir an, vom Impressum aus, ganz unten, auf meine Seiten zu verweisen. Ich versuchte zu erklären, dass es mir um die Ergänzung der Angebote geht und nicht um den berüchtigten Balken. Das verstand der Betreiber der Seiten nun aber so gar nicht. Ergänzen? Besucher tauschen? Frisches Blut? Nein, daran wäre er nicht interessiert und außerdem sei dafür mein Balken ja auch viel zu kurz (sein Balken ist ein kleines Stück größer gewesen). War ja klar, er war also nur an einer künstlichen Balkenvergrößerung interessiert und meiner war ihm dazu einfach zu kurz. Als ich ihn dann fragte, wie es denn mit seinen Besucherzahlen aussähe und ob man darüber nicht vielleicht zusammenfinden könnte, teilte er mir eine 3-stellige Zahl mit. Darauf schrieb ich ihm, dass die meiner Seiten in etwa fünf Mal so hoch seien und ich wegen seines guten Inhalts auch gerne an prominenter Stelle auf ihn verweisen würde. Das änderte nichts an seiner Meinung. Mein Balken war zu kurz. Für mich war das nicht weiter tragisch, ich habe ja dabei nichts verloren und böse war ich darüber auch nicht. So muss ich heute zwar mit der bitteren Gewissheit leben, den kürzeren Balken zu haben, dafür hat er sich aber wohl irgendwann den falschen Balkenträger als Verweispartner geangelt und ist bei Google rausgeflogen. Früher war irgendwie schon alles anders.
Bam, da hat es mich mal wieder erwischt. Eine ziemlich alte Domains, jede Menge einzigartiger Content und gute Positionen in den SERPs. Bisher. Dann beginnt man statt einem Artikel pro Tag mal zwei oder drei zu adden und schon ist es aus mit der guten Freundschaft zwischen der Site und Google. Sämtliche guten Rankings wurden quasi um 50 Positionen nach hinten versetzt. Der Traffic ist um die Hälfte gefallen. Hmm, ich frage mich jetzt ehrlich, ob das mit der erhöhten Schlagzahl bei der Contentproduktion zusammenhängt. Mal einige Tage abwarten und Tee trinken, vielleicht gibt sich das ja wieder. Google ist schon komisch.
Ich bin wirklich ein Freund der Venus Messe in Berlin, keine Frage. Ich kann natürlich auch verstehen, dass man seine Pressemitteilungen irgendwie an die Webmaster und an die Offiziellen aus dem Adult-Business bringen möchte. Ich kann es auch noch verstehen, wenn man (unerbeten) an eine (!) E-Mail Adresse eine Kopie dieser Pressemitteilungen sendet. Dann gibt es aber einen Punkt, wo es langsam beginnt zu nerven. Nämlich dann, wenn man 10 bis 20 Mails an alle erdenklichen E-Mail Adressen erhält, die anscheinend aus dem Web zusammengesucht wurden. Also, bitte feuert die verantwortlichen Mitarbeiter. Und eine Bitte an die Leute, die vielleicht einen Stand in der Venus-Web Lounge buchen möchten: Macht es, dann hören die Mails mit Sicherheit auf. Ich brauche nämlich keinen Stand.
Ich musste heute in einem meiner Blogs mehrere Videos einfügen. Weil Wordpress ja bekanntlich bei den eingebetteten Flash-Dateien von Youtube & Co. irgendwie zickt, wollte ich es mit Flash Embed probieren. Das Plugin hat sich aber irgendwie nicht mit anderen Plugins verstanden. Ich bin dann nach einiger Suche über das YouTube-Plugin von bassistance.de gestolpert. Das war eigentlich genau das, nach dem ich gesucht habe. Mit dem Plugin lassen sich die Videos ohne großen Schnickschnack einbinden. Weil das Plugin aber nur für YouTube geeignet ist und ich es auch für andere Dienste benötige, war ich mal so frei und habe mich daran gemacht, zwei weitere Versionen für MyVideo.de und Google-Video zu schreiben, die auf dem sehr nützlichen YouTube-Plugin von bassistance.de basieren. Die Videos von MyVideo.de und Google-Video lassen sich jetzt wie beim YouTube-Plugin ziemlich easy in Wordpress einbinden. Einfach bei MyVideo.de “id” gegen die MyVideo-Id ersetzen und bei Google-Video die “docid” gegen die docid aus der Url des Google-Videos ersetzen.
Für MyVideo.de schaut das dann so aus:
[myvideo id]
und für Google-Video:
[googlevideo docid]
Wenn das jemand gebrauchen kann, hier könnt ihr euch die Video-Plugins als Zip downloaden. Einfach in wp-content/plugins entpacken und dann über den Admin aktivieren. Dann die oben beschriebenen Codes nutzen, um die Videos schnell und einfach einzubinden. Weitere Anleitungen finden sich im Quelltext der Plugins. Ich werde mich die Woche auch mal an eine Version setzen, die für alle funktioniert. Auch Clipfish, Sevenload und Konsorten. Vielen Dank an bassistance.de
Wie einige YPN Publisher im Forum von DigitalPoint berichten, sind bei einigen über Nacht mehrere Tausend Dollar einfach verschwunden. Ein Publisher berichtet, er habe letzte Nacht noch $2.700 auf seinem Konto gehabt und nun sind es nur noch $1.700. Ein anderer Publisher hat sogar $8.000 verloren und fiel von $26.000 auf $18.000. Die Vermutung liegt nahe, dass Yahoo! die Gelder seinen Advertisern aufgrund von ungültigen Klicks zurückerstattet hat. Warum die Publisher davon nichts erfahren haben, ist bislang unbekannt. Es gibt noch keine Aussage seitens YPN zu den Vorfällen. Es könnte sich natürlich auch um ein technisches Problem handeln, was meiner Meinung nach aber sehr unwahrscheinlich ist. Wie in dem Thread geschrieben steht, hat Chitika damals ähnliches getan und in einem Audit sämtliche Konten von Publishern nachträglich nach ungültigen Klicks durchforstet. Das führte zu hohen Verlusten seitens der Publisher. Chitika hat damals eine große Zahl an Publishern wegen diesem unangekündigten und nicht nachprüfbaren Vorgehen verloren. Ich bin gespannt, was sich im Fall YPN ergeben wird.
Und mich wundert, dass Peter Chernin, COO der News Corp., nicht auch für MySpace in Anspruch nimmt, dass man ja eigentlich auch das Internet erfunden hat. So könnte man es zumindest annehmen, wenn man die folgenden Zeilen des arroganten Herrn liest: “If you look at virtually any Web 2.0 application, whether its YouTube, whether it’s Flickr, whether it’s Photobucket or any of the next-generation Web applications, almost all of them are really driven off the back of MySpace.” Was YouTube angeht, könnte man ja noch sagen: Okay, da kommt einiges an Traffic durch Links von MySpace-Profilen. Trotzdem ist YouTube aktuell bereits so verwurzelt, dass es auch gut ohne MySpace auskommen könnte. Aber Flickr und Photobucket? Ich würde mich da sogar ein wenig weiter aus dem Fenster lehnen und behaupten, dass ohne diese Web 2.0 Dienste, der Erfolg von MySpace gar nicht so groß wäre und das man durch diese Dienste mehr als nur profitiert hat. Denn mal ganz ehrlich: MySpace ist ein einziger Horror, wenn man sich mal die technische Seite betrachtet. Da macht diese Aussage von Peter Chernin nicht gerade Hoffnung auf Besserung: “Given that most of their traffic comes from us,” he said, “if we build adequate if not superior competitors, I think we ought to be able to match them if not exceed them.” Überlasst das doch einfach den Firmen, die sich darauf spezialisiert haben und sich mit der Materie auskennen. Mehr auf Techcrunch. Ein interessanten Artikel zum möglichen Wachstum von MySpace gibt es bei Robert Basic.
Ich bin gestern über Search Engine Roundtable auf eine Diskussion bei DigitalPoint aufmerksam geworden, wo darüber berichtet wurde, dass bei einigen Publishern von YPN mehrere Tausend Dollar über Nacht verschwunden sind. Bei Search Engine Roundtable und in dem betreffenden Thread wurde zunächst angenommen, dass es sich dabei um die Aussortierung von vermeintlich ungültigen Klicks handelt. Dem war nun doch nicht so. Nach nur 90 Posts in dem Thread meldete sich eine freundliche Mitarbeiterin von YPN zu Wort und klärte die Angelegenheit auf. Es handelte sich wohl doch um einen Systemfehler. Vorbildlicher Support von YPN.
Heute stellt mir ein Webmaster, den ich schon seit einiger Zeit kenne, eine wirklich interessante Frage: “Wie steigt man heute mit 10.000 Euro Kapital ins Adult Business ein?” Die Frage ist gar nicht so leicht zu beantworten, wie man auf den ersten Blick denken mag. Dazu muss man zuerst die Rahmenbedingungen ein wenig erklären. Wir haben in Deutschland die äußerst komplizierte Gesetzeslage, was den Jugendschutz angeht. In Deutschland ist eine Face2Face-Kontrolle der Kunden erforderlich, was natürlich auch eine Abwanderung der Kundschaft ins benachbarte Ausland zur Folge hat, die auch unbestritten stattfindet. Da können auch die Aussagen von AVS-Anbietern, die natürlich an der Face2Face-Kundschaft verdienen möchten, nichts dran rütteln. Die Situation war vor einigen Jahren noch anders. Da reichte eine Kontrolle des Personalausweises in der Regel aus. Ich möchte auch gar nicht näher auf diese Problematik eingehen, dennoch spielt es eine große Rolle für die Entscheidung, ob man heute noch in dieses Business einsteigt oder nicht. Ich sage es mal ganz klar: In Deutschland würde ich mich nicht mehr selbständig machen, wenn ich es erneut entscheiden könnte.
Ich kann das auch an meinem konkreten Fall begründen. In erster Linie sehe ich mich als einen rechtschaffenden Menschen, der durchaus hart arbeiten möchten und natürlich auch gutes Geld verdienen will. Ich weiß, wo die gesetzlichen Grenzen liegen und mir ist auch bewusst, dass wir Adult Webmaster uns ständig an dieser Grenze bewegen. Ich möchte meinen Kunden hochklassiges Adult Entertainment zu einem fairen Preis bieten und einen guten Service noch dazu. Das kann ich als Adult Webmaster und Geschäftsmann nur dann tun, wenn ich nicht ständig mit der Angst im Nacken leben muss. Das müssen deutsche Adult Webmaster aber. In Deutschland wird eine versehentlich gezeigte Schamlippe vom Gesetz ähnlich behandelt, wie der Verdacht auf Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung, schwerer Betrug, Waffenschmuggel oder Drogen dealen. Die Prozedur bei einer Ermittlung wegen §184c mussten schon viele von uns miterleben. Staatsanwaltschaft, Hausdurchsuchung, Beschlagnahmung, usw. Dagegen ist eine Abmahnung nichts. Die Verfahren werden zwar in den meisten Fällen wieder eingestellt, nur wird man als rechtschaffender Bürger so in einen Topf mit Kriminellen gesteckt und trotz Unschuld vor dem Gesetz, wird man die Erfahrung nie vergessen. Das ist der Fehler in unserem System. In fast keinem anderen Land gibt es eine solche gesetzliche Benachteiligung, wenn wir mal China und einige islamische Staaten ausnehmen.
Eine Möglichkeit dieser Angst und den Problemen zu entgehen, ist sich an die neuen Vorgaben zu halten, die es in Deutschland seit dem neuen JMStV gibt. Das bedeutet: Face2Face. Das bringt allerdings nur wirklich was, wenn es alle einsetzen müssen und nicht nur die Deutschen. Da wird zwar gerne anders von der KJM und Co. argumentiert, aber das ist Augenwischerei. Das Internet ist schließlich ein bisschen größer als Deutschland und unsere Kunden haben es nur einen Klick bis zum Webmaster aus den Niederlanden. Eine Möglichkeit ist da die Zensur seitens der Regierung. Die findet ja auch statt (siehe Google, Chillingeffects, etc.). Damit schaffen wir ein DeutschNet und das ist sicher keine Lösung. Eine weitere Möglichkeit ist die, dass alle anderen Länder mitziehen. Sehr unwahrscheinlich. Bleibt nur die letzte Möglichkeit: Auswandern. Und damit bin ich jetzt nach langem um den heißen Brei reden wieder bei der Grundfrage. Ich würde zuerst Auswandern, wenn ich es erneut zu entscheiden hätte. Natürlich gehört auch dazu, hier alle Zelte abzubrechen und sich abzumelden. Hier eine kleine Auflistung von Ländern in unserer Umgebung, die Adult Webmaster und deren Steuern gerne aufnehmen: Niederlande, Österreich, Belgien, Schweiz, Italien, Spanien, Rumänien, Dänemark, Slowakei, Tschechien, Frankreich, England und eigentlich so ziemlich jedes EU-Land. Man mag mich da auch nicht falsch verstehen, wenn ich hier so gnadenlos über neues “Recht” herziehe. Mir geht es bei den vorigen Sätzen nur um die ungerechte Kriminalisierung von rechtschaffenden Menschen und Geschäftsleuten.
Im zweiten Teil geht es dann um das Hosting und die ersten Schritte ins Adult Business.
Google hat laut einer Diskussion im Forum von Digital Point wohl versehentlich (?) Ads für erotische Angebote innerhalb des AdSense-Netzwerks geschalten. Ein Publisher entdeckte auf seiner Site einen Ad von Hustler: “Hustler VIP Hottest quality babes doing the nasty”. Wenn es nach den Programmrichtlinien von AdSense geht, dürfte so etwas natürlich nicht vorkommen. Wer weiß, wie sich Hustler da durchgemogelt hat. In den Staaten (und auch eigentlich in allen anderen Ländern, außer Deutschland) ist es ja möglich, AdWords für erotische Angebote zu schalten. Hier in Deutschland geht das zwar theoretisch auch noch, jedoch ist es praktisch so gut wie unmöglich, weil nackte Haut und Brustwarzen schon zur sofortigen Deaktivierung der Anzeigen führen. Und bevor man dann zum Beispiel so für seine Produkte wirbt, lässt man es lieber ganz ;-)
So, ich starte mal wieder einen neuen Test und stelle Google Sitemaps erneut auf die Probe. Diesmal geht es um eine Site, die etwa 3 Jahre alt ist, ausreichend Backlinks hat und auch im Index vertreten ist. Problem: Google präsentiert ausschließlich noch Supplementals. Sonstige Fehlerquellen konnte ich bislang nicht ausmachen. Die Site wird auch täglich geupdatet. Der Zustand hält jetzt gut zwei Monat an. Ich habe ja vor einigen Tagen bereits von meinem erfolgreichen Test berichtet und mache es diesmal auch wieder nach dem gleichen Schema. Ich nutze den XML-Sitemap Generator um die Site zu crawlen und die Sitemap zu generieren. Der Generator pingt dann Google automatisch an. Die Sitemap habe ich jetzt bei Google eingereicht und bin schon gespannt, ob es etwas bringen wird.
Wenn ich so durch die Foren und Blogs surfe, fällt mir oft auf, dass einige Webmaster anscheinend mehr oder weniger in den Tag hinein leben und wenig Ziele haben. Man gibt sich oftmals mit dem zufrieden, was man hat. Oft sind die gesteckten Ziele aber auch eher Wunschträume, wie: “Ich will ein Haus mit Pool, einen Ferrari und zwei Millionen auf dem Konto!” Etwas realistischer sollte es dann schon sein. Erst gestern habe ich noch mit einem Webmaster darüber geredet, wie hilfreich und motivierend Meilensteine sind, die man sich selbst setzt und nach und nach erreichen kann. Dazu kann man sich eine einfache weiße Pappe nehmen, auf die man eine horizontale und eine vertikale Linie einzeichnet. Die beiden Linien werden zunächst noch nicht beschriftet. Jetzt zeichnet man noch eine diagonale Linie von unten links nach oben rechts mit ein. Ganz so, wie auf einem Börsenchart. Nun setzt man sich hin und steckt sich realistische Ziele. Ein Beispiel: Wir möchten uns Ziele für den monatlichen Gewinn stecken. Ich gehe jetzt mal davon aus, dass man aktuell einen dreistelligen Gewinn macht. Auf die Liste kommen also in Abständen von unten nach oben: 1.000 Euro, 2.500 Euro, 5.000 Euro und 10.000 Euro. Die Zwischenstationen sind jedem selbst überlassen. Es können auch ein Paar mehr sein.
Dann kommt jetzt ein ganz wichtiger Punkt: Das Belohnungssystem! Für jeden erreichten Meilenstein gehört auch eine angemessene Belohnung. Die ist jedem selbst überlassen, weil die Geschmäcker ganz verschieden sind. Ich nehme jetzt aber mal ein Beispiel, wie ich es machen würde: Bei 1.000 Euro einen neuen iPod, bei 2.500 Euro einen Wochenendtrip nach London, bei 5.000 Euro ein neues Lounge-Sofa fürs Büro und bei 10.000 Euro ein neues LCD-TV fürs Schlafzimmer. Die Belohnung kommt aber natürlich erst nach der Arbeit, ist dafür aber um so schöner ;-) So, jetzt schneiden wir uns aber zuerst jeweils ein Bild der Dinge, die wir uns kaufen möchten, aus und kleben sie direkt neben den jeweiligen Meilenstein. Jetzt sind wir mit der Pappe fertig. Wer ein Flipchart hat, der kann das natürlich auch dafür nehmen. Die Pappe kleben wir uns jetzt direkt im Büro in den dauerhaft sichtbaren Bereich. Das ist der motivierende Effekt. Immer wenn man mal wieder keine Lust hat, niedergeschlagen ist oder denkt, dass es irgendwie stockt, wirft man einen Blick auf die Pappe und ist wieder motiviert. Zum erreichen der Meilensteine: Immer dann, wenn ein Meilenstein erreicht wird, schreibt man einfach das Datum mit einem dicken roten Edding unter den jeweiligen Punkt und gönnt sich dann auch die sich selbst versprochene Belohnung. Desto mehr Meilensteine man erreicht, desto mehr motiviert ist man auch den nächsten zu erreichen.
Jetzt gibt es sicherlich auch einige Leute, die solche Methoden belächeln. Jeder darf seine Meinung haben ;-) Wir bedienen uns hier ja auch an ganz einfachen psychologischen Methoden, wie zum Beispiel dem Belohnungssystem. Der Artikel richtet sich auch speziell an Webmaster und natürlich nicht an große Firmen ;-) Mit hat das System damals gut bei der Motivation geholfen und im Nachhinein ist es schön zu sehen, wie man seinen Weg gegangen ist, bis zu dem Punkt, wo man jetzt steht.
Zumindest bei mir. Ich habe heute mal den Traffic auf einem meiner Blogs ausgewertet. Der Berechnung lagen 50.000 Uniques vom 1. Juli bis 1. September 2006 zu Grunde. Mir fällt auf, dass Yahoo! merklich zugelegt hat. Google ist mit 80,2 Prozent zwar noch richtig gut im Futter, Yahoo! konnte aber von vormals rund 9 Prozent auf 18,3 Prozent zulegen. MSN konnte sich leider nur mit läppischen 0,6 Prozent in der Statistik verewigen. Von daher werde ich mich auch nicht mehr auf MSN konzentrieren. Das ist wie Perlen vor die Säue werfen. Die restlichen 0,9 Prozent teilen AltaVista, Lycos, Freenet und t-online unter sich auf. Es wäre schon sehr schön, wenn Yahoo! etwas stärker werden würde. Ich denke aber, dass dieser kleine Peak nicht viel Aussagekraft hat. Mal schauen, was die nächsten Monate so bringen.
Diese Frage habe ich mir heute gestellt, bin aber noch zu keinem abschließenden Ergebnis gekommen. Ich habe mal einige Tausend Suchanfragen von Usern durchgeschaut, die nach den Suchmaschinen sortiert waren, über die sie kamen. Von den Usern, die über Yahoo! kamen, haben über 60 Prozent Suchanfragen gestellt, die drei oder mehr Wörter umfassten. Bei Google waren es hingegen nur rund 30 Prozent der User. Suchen User, die Yahoo! benutzen, zielgerichteter als die, die über Google suchen? Oder alles nur Zufall? Ich meine, vielleicht ist der Index von Yahoo! ja auch teilweise so schlecht, dass man nur so etwas rausbekommt ;-) Letzteres glaube ich nicht.
Ich habe gerade einen Newsletter von Trusted Shops erhalten, wo wieder über die Problematik mit dem Widerrufsrecht bei eBay berichtet wird. Wir setzen zwar keine Produkte über eBay ab, aber trotzdem ist die Geschichte, die da aktuell abläuft, nur bezeichnend für unser Rechtssystem. Kurz zur Sachlage: Das Kammergericht Berlin und auch das OLG Hamburg haben in zwei Entscheidungen (5 W 156/06 und 3 U 103/06) festgestellt, dass die Widerrufsfrist bei gewerblichen Verkäufen über eBay nicht wie üblich 14 Tage andauert, sondern es für eBay-Händler eine Art “Ausnahmeregelung” gibt und die Widerrufsfrist für den Kunden einen Monat beträgt. Damit wären fast alle Widerrufsbelehrungen (geschätzt: mehrere 100.000) von eBay-Händlern fehlerhaft und die Kunden könnten den Kaufvertrag quasi ohne zeitliche Beschränkung widerrufen. Ich kann es nicht verstehen, wie man Verkäufe über eBay und den herkömmlichen Internet-Handel wie zwei verschiedene Dinge behandeln kann. Das ruft aktuell auch wieder die Abmahnanwälte und auch die Wettbewerbszentrale auf den Plan. Letztere scheint jedoch selbst durch die Entscheidungen irritiert (”Für eine Schlechterstellung gewerblicher eBay-Versteigerer gegenüber dem “regulären” Internet-Handel lassen sich keinerlei Argumente finden.”), rät den eBay-Händlern aber dazu, ihren Kunden ein einmonatiges Widerrufsrecht einzuräumen. Jetzt ist die Verunsicherung da und so schnell ist sie auch nicht wieder aus der Welt zu schaffen. Da kann nur ein BGH-Urteil oder eine Gesetzesänderung helfen und die wird es so schnell wohl nicht geben.
Ich habe auf jedem meiner Blogs die Statistikanzeige von Feedburner eingebaut, die die Zahl der Abonnenten anzeigt. Irgendwie scheint mir da was nicht so ganz korrekt zu funktionieren. Auf meinem Gadget-Blog hatte ich konstant 250-300 Abonnenten. Pro Tag kamen da so zwei bis drei neue Reader hinzu. Jetzt ist die Zahl auf 20 gefallen. Von einem Tag auf den anderen. Einfach so. Bislang konnte ich da weder bei Feedburner einen Fehler ausfindig machen, noch bei mir. Mir scheint es so, als seien die Zahlen, die Feedburner da liefert, sowieso nicht sehr aussagekräftig. Dafür sind mir die Schwankungen einfach zu extrem. Im AWM-Resource Blog lesen zum Beispiel die meisten Abonnenten das Feed über Bloglines. Da ist die geringe Zahl bei Feedburner schlüssig. Aber bei den anderen Blogs? Hmm, merkwürdig.
Zumindest meinte ein Webmaster aus Ohio, dass es eine gute Idee wäre, sich die Domain googlecalendar.com zu registrieren und dort in einem Frame den entsprechenden Google-Service einzubinden. Nein, es war eine schlechte Idee, was auch die entsprechende E-Mail von Google an den Webmaster zeigt. Noch schlechter war wahrscheinlich die Entscheidung, auch noch Bannerwerbung in einem Frame einzubinden. Wahrscheinlich AdSense? Na ja, da wird wohl zusätzlich auch noch der Account futsch sein. Jetzt ist die Domain aus dem Index entfernt, nicht mehr erreichbar und auch zwischenzeitlich schon auf Google registriert.
Achtung, eine neue Schwämme Splogs ist im Anflug ;-) Sexmoney möchte im Rahmen eines Online-Seminars die Vorteile von Blogs aufzeigen. Hier ein Auszug aus dem “Programm”: “Nachdem wir uns in den vergangenen drei Wochen mit einigen erfolgreichen Promotools von SEXMoney.com beschäftigt haben, wollen wir uns in dieser Woche mit dem Thema Blogs befassen. Blogs gewinnen immer mehr Beliebtheit in der Webmastergemeinde. Die Gründe dafür liegen auf der Hand. Zum einen sind Blogs sehr praktisch, um Inhalte schnell und ansprechen online zu stellen, zum anderen werden diese Inhalte von Suchmaschinen bis zu 10 mal schneller ausgelesen, als normale statische Webinhalte. Schauen Sie diese Woche ins Online Seminar und lernen Sie, wie Sie in nur wenigen Minuten einen kompletten Blog aufsetzen und online stellen können.” (Hervorhebung durch AWM-Resource). Bei entsprechenden Backlinks ist es sicher so, dass Blogs ebenso schnell wie normale (statische) Websites indexiert werden. Wieso auch nicht? Der Grund, warum die Indexierung bei einigen Blogs fixer erscheint, liegt wohl eher darin, dass die Blogs eine logische und gut durchdachte Navigation haben und bei “normalen” Websites die oftsmals zu Wünschen übrig lässt. Warum das aber “10 mal schneller” der Fall sein soll, ist mit schleierhaft.
Mal etwas zum Schmunzeln für das bevorstehende Wochenende. Im Netz gibt es ja jede Menge kostenlose Generatoren um Logos oder andere (zum Teil sehr kuriose) Bilder zu generieren. Angeregt durch den Web 2.0 Generator, habe ich mal eine kleine Liste solcher Generatoren zusammengestellt, die vielleicht dem einen oder anderen Suchenden helfen wird (oder auch nicht). Sind auch einige sehr witzige Dinger dabei, wie zum Beispiel der Casette Generator. Wer weitere kennt, kann die gerne in den Kommentaren melden und ich trage die dann gerne nach.
Ende
Was ist Linkability? Darüber bin ich in einem Artikel von nanoblogs gestolpert: “Steigere die Linkability deiner Website“. Nun ja, dass Prinzip der Linkability ist relativ einfach. Linkability ist ein Wortmix aus “Link” und “Ability” und bedeutet frei übersetzt soviel wie: Linkfähigkeit. Der Uhrheber der Regel möchte mit Linkability wohl ausdrücken, dass wenn eine Website oft / regelmäßig geupdated wird, die Lust der Besucher sie zu verlinkten steigt. Oder ganz einfach: Ist der Content immer frisch und interessant, gibt es auch mehr Backlinks, als das zum Beispiel bei statischen Websites der Fall ist. Wie man die Linkability und damit auch die Linklust seiner Besucher steigern kann, sowie eine ausführliche Erklärung des Wortes “Linkability”, gibt’s in dem ausführlichen Artikel auf nanoblogs.
Manche können ohne Musik besser arbeiten, ich nicht. Ohne ständige Beschallung bin ich irgendwie nicht zu kreativen Höchstleistungen fähig. Da ich für gute Musik auch gerne bezahle, war ich von Beginn an eigentlich ein großer Fan von iTunes. Zumindest bis Napster mit seinem Abo kam. Für 9,95 Euro kann man da den gesamten Musikkatalog rauf und runter hören, ohne pro Track zahlen zu müssen. Eigentlich optimal, weil ich die Musik eh nur während der Arbeit am PC höre. Dafür habe ich einen PC an eine Dolby Surround Anlage angeschlossen. In letzter Zeit fallen mir aber vermehrt die Lücken im Musikkatalog von Napster auf. So sind viele populäre Bands nicht vertreten und von anderen gibt es nur ein sehr mageres Angebot. Besonders bei meinen “Lieblingsbands” gibt es erschreckende Lücken. Von Pearl Jam z.B. nur zwei Alben, von Alice in Chains gerade mal ein mageres Live Album und Placebo ist erst gar nicht drin. Okay, dafür hat man einige sehr exotische Indie-Labels mit im Programm. Ganz interessant finde ich die Media Control Charts, die zurück bis 1992 gehen. Obwohl ich absolut keine Musik aus den Charts höre, ist das sicher für den einen oder anderen Fan interessant. Hier mal ein Auszug der neuen Interpreten von heute: Chuck Berry, Drafi Deutscher, Elvis Presley, Gary Numan, James Brown, usw. Na ja, vielleicht muss man Napster noch Zeit geben.
Ich habe hier mittlerweile einen kompletten Ordner voll mit titulierten Forderungen gegen Kunden aus unserem Shop Lovehome.de. Pro Monat kommen da so zwei bis drei neue Titel hinzu. Das ist ja schon traurig. In den letzten vier Wochen trudelten hier aber noch zusätzlich fünf Schreiben von Anwälten ein, die uns über die Eröffnung des privaten Insolvenzverfahrens der Schuldner unterrichteten. Noch mehr Schreibkram. Für jede Forderung muss nun eine detaillierte Aufstellung samt Kopien und Beweisen an die jeweiligen Gerichte geschickt werden. Wahrscheinlich wird man eh keinen Cent sehen und es werden noch mehr Kosten produziert. Eine Forderung i.H.v. 70 Euro hat mich bislang schon 120 Euro und mehr (inklusive Rechtsanwalt, Mahnbescheid, Vollstreckungsbescheid, etc.) gekostet. Jetzt wahrscheinlich 150 Euro und mehr. Einerseits finde ich die Möglichkeit einer privaten Insolvenz ja durchaus gut für die Schuldner. So erhalten sie zumindest eine zweite Chance. Als Gläubiger ist es aber frustrierend. Persönlich finde ich schlimm, dass keiner der Schuldner älter als 25 ist.
Gerade per Newsletter erfahren: Das Content-Angebot Content1.com, welches von Cybermaxx betrieben wurde, wird zum 1.10. eingestellt. Die Jungs von Cybermaxx wollen sich nun voll auf den Betrieb und die Weiterentwicklung von EuroBill.com kümmern, was ich persönlich auch sehr gut finde. Als mögliche Ausweich-Option wird content.tv empfohlen, welches von Michael Kuhlicke (Sixxup New Media GmbH) betrieben wird. Dort gibt es auch die von Content1.com angebotenen Abrechnungsmethoden. Gut, dass Cybermaxx so frühzeitig auf die Abschaltung hingewiesen hat. Ich kann mich auch noch an Fälle erinnern, da hat man erst von seinen Usern von der Abschaltung des Contents erfahren und musste dann über Nacht für Ersatz sorgen.
Schade, die Bauer Verlagsgruppe stellt im Oktober ihre Zeitschrift “Praline” ein. Einige von euch haben sicher noch so manche “Erinnerung” aus der Jugend an das Blatt. Ja, auch ich habe früher mal (rein zufällig!) die “Praline” gelesen. Anscheinend möchte sie heute aber niemand mehr lesen. Laut der Netzeitung haben zuletzt nur noch rund 66.000 Leser wöchentlich die “Praline” gekauft. Früher waren das mal 431.000. Aber auch andere Blättchen gleichen Kalibers sind schon eingestellt worden. Neben “Das neue Wochenend” hat’s auch “Piep!” erwischt. Die Praline war ein echtes Urgestein. Schon 1954 wurde die “Praline” als Unterhaltungsmagazin gegründet. Und jetzt? Alles aus. Ursache für das Ende seien wirtschaftliche Gründe, berichtet der “Focus”.
Wieder etwas neues von Google. Der Google Image Labeler ist ein Spiel, mit dem Google quasi seine Arbeit auf die User umwälzen möchte. Im Grunde geht es darum, die Bilder auf der Google Bildersuche zu taggen. Das Prinzip des Spiels ist ganz lustig umgesetzt. Man tritt immer gemeinsam mit einem anderen User an, hat 90 Sekunden Zeit und bekommt in dieser Zeit Bilder angezeigt, zu denen man dann Begriffe eingeben muss. Sobald beide User ein Bild mit demselben Tag versehen haben, erhalten die User jeweils 100 Punkte. Für den User gibt es aber nicht. Die Punkte können nicht gegen irgendwelche Dinge (wie z.B. bessere Positionen in den Serps ;-)) eingetauscht werden. Google erhält dafür wertvolle Daten und kann damit die Bildersuche auf Vordermann bringen. Die Daten sind verlässlich, denn wenn zwei User, die sich wahrscheinlich nicht kennen (Zuteilung der User erfolgt per Zufall), identische Tags eingeben, ist die Wahrscheinlichkeit, dass es stimmt, sehr hoch. Das Prinzip ist (wie meine kurz vor der Promotion in stehende Frau gerade passend einwirft), die Inter-Rater-Reliabilität (Interrater Reliability). Ganz interessant. Als Vorbild hat wohl des ESP Game von Luis von Ahn gedient.
In der vergangenen Woche wurde Pluto ja der Status “Planet” aberkannt. Er ist zu klein, hat nicht aufgeräumt und ist jetzt zu einem bedeutungslosen Zwergplanet heruntergestuft worden. Was für ein Abstieg. Einst im Olymp der großen neun Planeten, muss Pluto zukünftig sein Dasein als Abfall im Kuipergürtel fristen, ganz weit da draußen. Ganz allein. Diskriminierung pur ist das. Es kommt also wohl doch auch die Größe an! Schämt euch, ihr Astronomiebanausen von der IAU! Gegner der Diskriminierung von wehrlosen Planeten finden sich bitte hier ein, um ihr Shirt “STOP PLANETARY DISCRIMINATION” abzuholen und danach auf die Straßen zu gehen. Vielleicht sollte ich mal asteroiden.net reaktivieren und sie um Pluto erweitern? Nein, der Kampf ist noch nicht vorbei! In diesem Sinne: Save Pluto! ;-)
Ich habe mich eigentlich noch nie groß um Sitemaps gekümmert. Auch damals nicht, noch in den 90er Jahren. Okay, damals war doch alles ein wenig einfacher, was Google angeht. Dank relativ starker Links, habe ich es nie als großes Problem empfunden, neue und auch ältere Sites relativ fix vollständig in den Index zu bringen. Bis auf zwei Sites. Die haben mir so richtig Kopfschmerzen bereitet. Eine davon ist schon etwas älter, hat eigentlich ausreichend Backlinks (wenn es überhaupt jemals ausreichend sein kann) und ist auch intern relativ gut verlinkt. Der Content ist absolut einzigartig und es erfolgen fast tägliche Updates. Trotzdem mochte Google die Site nicht. Unterseiten wurden nicht indexiert und der Traffic war auch eher zum schmunzeln (man hätte mit den wöchentlichen (!) Besuchern gerade mal eine Fußballmannschaft stellen können). Verzweiflung machte sich breit.
Dann stolperte ich irgendwann mal über ein Script für Google Sitemaps. Ich hatte nie einen großen Nerv dazu, mich mit Google Sitemaps zu beschäftigen. Funktionierte ja auch so alles wunderbar. Na ja, für 14 Dollar gab ich Sitemaps mal eine Chance. Script fix installiert, Sitemap bei Google angemeldet und dann abgewartet. Genau 2 Tage dauerte es, da hatte Google die komplette (!) Site im Index. Darunter waren auch die Unterseiten, die Google seit 4-5 Monaten zwar regelmäßig besucht, jedoch nicht aufgenommen hat. Da es ja sehr verschiedene Meinungen zum Nutzen von Google Sitemaps gibt, wartet ich erstmal ab, wie sich die Sache weiter entwickeln würde. Es wurde weiterhin täglich neuer Content hinzugefügt. Die neuen Unterseiten waren dann auch zu meinem Erstaunen immer am nächsten Tag im Index. Der Traffic stieg auch stetig an. Das ist jetzt 23 Tage her. Seit diesem Zeitpunkt hat die Site jeden Tag das “Freshdate” neben der URL im Index und neue Unterseiten kommen schneller rein, als ich mir das je geträumt hätte. Ein Verdienst von Google Sitemaps?
Bei der zweiten Site war der Fall ganz ähnlich, nur war die noch neuer. Nachdem ich auch für die eine Sitemap einreicht hatte, änderte sich auch hier das Verhalten von Google schlagartig. Alle Unterseiten wurden aufgenommen, es wird täglich aktualisiert, alles wunderbar. Alles Zufall? Weiß ich nicht, ich muss aber zugeben, ein wenig beginne ich an Google Sitemaps zu glauben.
Es hat ja eigentlich ziemlich lange gedauert, bis der erste AdSense-Publisher Google wegen eines Rauswurfs verklagt. Zumindest ist mir bislang kein anderer Fall bekannt. Bislang ging ich aber davon aus, dass es dann jemand sein wird, der ehrlichen Gewissens sagen kann, dass er nichts falsches getan hat und das auch beweisen kann. Jetzt kommt aber alles anders. AdSense-Publisher Theresa B. Bradley hat Klage gegen Google eingereicht und verlangt eine Zahlung von $250.000, weil sie sich zu unrecht aus dem AdSense-Programm ausgeschlossen sieht. Ihr Account wurde wegen unerlaubter Eigenklicks durch Google gesperrt. Was mich wirklich an der Sache wundert: Sie gibt ganz offen zu, dass sie selbst mehrfach auf die Ads geklickt hat. Ihrer Aussage nach, um zu überprüfen, “ob die Advertiser nicht Konkurrenzprodukte verkaufen”. Google teilte der Dame bereits mit, dass man sich entsprechend verteidigen werde. Die $250.000 möchte sie deshalb haben, weil sie und ihre Mitarbeiter wohl mehr als 100 Stunden damit beschäftigt waren, die Ads einzubauen und wieder auszubauen. Die Site um die es geht: BravaCorp.com
Beim surfen bin ich im Forum von SearchEngineWatch gerade über ein nettes Alexa-Tool gestolpert, mit dem sich einige Rückschlüsse auf die Besucherzahlen der Konkurrenz ziehen lassen. Das Tool befindet sich aber wohl noch im Beta-Stadium. Ich habe es mal anhand zweier Sites von mir getestet und es scheint zumindest annähernd an die korrekten Zahlen, die mir mein Tracking ausgibt, heranzukommen. Der Autor des Tools zieht dazu einige Parameter heran, wie natürlich den Trafficrank von Alexa. Bei einer anderen Site hat es aber total daneben gelegen und der Site ca. 40k mehr Besucher zugestanden, als sie tatsächlich hat. Vielleicht mag ja wer sein Feedback dazu auf SEW abgeben ;-)
Ich werde immer wieder nach Tipps zur Trafficgenerierung gefragt. Natürlich gibt man die ungern, trotzdem möchte ich mal eine kleine Reihe schreiben, in der ich einige Möglichkeiten aufzeige, ziemlich kostengünstig an guten und vor allem auch legitimen Traffic zu kommen. “Legitim” ist es in meinen Augen dann, wenn weder gespammt wird, noch die Regeln des jeweiligen Angebots gebrochen werden. Ich bin jetzt einfach mal so blauäugig zu glauben, dass Ihr die genannten Möglichkeiten nicht binnen einiger Wochen “verheizt”, sondern bedacht damit umgeht. Einige der Tipps sind keine großen Geheimnisse. Worauf es aber immer wieder ankommt, ist nicht ob man es macht, sondern wie man es macht. Im ersten Artikel möchte ich mich mit Flickr beschäftigen. Flickr ist eine Foto-Community, die vor einiger Zeit von Yahoo! übernommen wurde und einige Möglichkeiten zur Gewinnung von zielgerichtetem Traffic bietet. Nachdem Flickr ja jetzt von Yahoo! in die Suchergebnisse integriert wurde (leider noch nicht bei jedem Suchbegriff, der mit “photo” oder “foto” zusammenhängt), wird sicher einiges mehr an Traffic auf die Plattform kommen, als das bisher der Fall war. Der bisherige Traffic, besonders im Bereich Adult, ist aber nicht zu verachten. Es ist nicht viel, was da von Flickr rüberkommt, aber es konvertiert ganz gut.
Dann mal an den Start! Im Fall von Flickr sollte zuerst mal wirklich einzigartiger Content vorhanden sein. Ohne den geht hier nichts. Keiner aus dem Content-Shop, möglichst selbst produzierter oder exklusiver Content und natürlich muss er auch jugendfrei sein. Eines vorweg: Es ziehen hauptsächlich Nischenthemen (besonders kleidungsspezifische Themen). Zum Vorgehen: Zuerst brauchen wir einen Account. Den wählen wir mit Bedacht. Zunächst reicht der kostenlose Flickr-Account aus. Wir füllen unser Profil vollständig aus und wählen im optimalen Fall die Identität einer Frau, z.B. des Models, deren Bilder wir dort veröffentlichen möchten. Im nächsten Schritt gehen wir zum Upload der ersten Bilder in unseren Account über. Die Fotos machen wir “Public” verfügbar. Vor dem Upload, kann man die Bilder taggen. Hier sollte man vorab mal die gängigsten Keywords seines Themas recherchieren und sich auch einfach mal auf Flickr umschauen, mit welchen Tags vergleichbare Fotos getaggt sind. Nach dem Upload kann man einen Titel und eine Beschreibung für jedes Foto eingeben. Das ist schon mit der wichtigste Teil! Im Feld “Description” kann man eine URL eingeben (einfach www.domain.tld ), die auch später verlinkt erscheinen wird. Also einen ansprechenden Text sowie die URL rein und natürlich einen passenden Titel wählen. Dann speichern. Das war’s schon für’s erste. Die Bilder können jetzt öffentlich angesehen werden und erscheinen auch in den Suchen. Bei guten Bildern, der richtigen Uhrzeit und gut gewählten Tags, haben die Bilder schon nach wenigen Minuten 30-50 Views (natürlich je nach Thema mehr oder weniger, ich beziehe mich jetzt mal auf den Schnitt). Jetzt könnte man abwarten, bis die Klicks über die URL, die wir ja in der Beschreibung eingebettet haben, reinkommen, oder wir wollen mehr. Wir wollen mehr!
Dazu werfen wir mal einen Blick in die Groups, die Flickr ähnlich den Yahoo! Groups anbietet. Wir nehmen jetzt mal an, wir hätten Bilder zum Thema “High Heels” und suchen natürlich nach Gruppen, die sich auch mit diesem Thema beschäftigten. Zu dem Thema finden sich einige. Uns interessieren aber nur die Gruppen mit den meisten Mitgliedern. Ah, eine gefunden . Die Gruppe hat 1.056 Mitglieder, die über neue Bilder in der Gruppe informiert werden. Wir können dieser Gruppe beitreten, weil sie “public” ist. Sobald wir der Gruppe beigetreten sind, können wir einige unserer Bilder auch in dieser Gruppe posten. Je nach Gruppe kann man pro Monat unterschiedlich viele Bilder dort veröffentlichen. Hier 100 pro Monat. Die Bilder sollten aber natürlich relevant sein. Der Post in der Gruppe wird den Bildern einen kleinen Boost geben. Natürlich kann man sich in mehreren Gruppen anmelden und dort Bilder posten oder eine eigene eröffnen.
Jetzt geht es aber mal an die nackten Zahlen. Zu den Besuchern kann man so pauschal natürlich nichts sagen, da das zu sehr auf das Thema und auch die Qualität der Fotos ankommt. Im Schnitt konnte ich in meinem Test bei 10 geuploadeten Bildern pro Tag rund 150 Uniques verzeichnen, die über die URLs in der Beschreibung kamen. Das resultierte in 1 bis 2 Signups am Tag, da man quasi keinen Streuverlust hat und der Traffic wirklich sehr zielgerichtet ist. Bei 14 Euro pro Signup (Netto) und einer Dauer von 5 Tagen machte das immerhin 105 Euro Netto bei minimalem Zeitaufwand (rund 30 Minuten für die 5 Tage). Das sind natürlich keine repräsentativen Zahlen. Da muss jeder für sich testen und schauen was unten rauskommt :-) Für ein kleines schickes Essen lohnt es sich aber durchaus mal in der Mittagspause ein paar Bilder upzuloaden ;-) Die Gruppen haben aber noch einen ganz anderen Vorteil. Wenn man eine wirklich gute Solo-Site hat, mit Top-Content, kann man hier direkt seine Fanbase aufbauen. Ganz in der Manier von MySpace und Co. So, dass war der erste Streich zum Thema Trafficquellen. Nicht viel neues aber vielleicht eine Anregung mal mit offenen Augen durch das Netz zu surfen. Das Beispiel lässt sich natürlich auch wunderbar auf einige Themen aus dem Mainstream anwenden.
In den vergangenen Wochen hatte ich mal wieder einige Probleme mit einem meiner Server. Andauernd hat der Apache das Handtuch geworfen und sich bei einem Load über 100 festgesetzt. Vornehmlich am Wochenende, was natürlich doppelt ärgerlich ist. Die Problematik lässt sich auch an einer Ursache festmachen. Eine Site, bzw. eine Community nimmt im Augenblick richtig an Fahrt auf und kommt teilweise pro Stunde auf 1.000 Uniques, besonders am Abend. Damit kommt der Server einfach nicht klar. MySQL war schon optimiert, also musste ich mal wieder unter die Motorhaube gehen, denn jeden Abend den Apache neu zu starten macht auf Dauer auch keinen Sinn (und Spaß). Zuerst fand ich die “HostnameLookups”, die waren mir noch vom letzten “Tuning” bei einem anderen Server bekannt. Damit löst der Apache bei jedem Request die IP-Adresse auf und schreibt sie so in die Logfiles. Da ich das aber nicht unbedingt benötige und auch die Möglichkeit besteht, per Post-Processing die IPs in den Logs aufzulösen, kann man das beruhigt abstellen. Einfach in der Config “HostnameLookups off” und den Apache neu starten. Alleine diese kleine Anpassung bringt schon einiges zu Spitzenzeiten, was die Performance angeht.
Als nächstes sind da die symbolischen Links. Wer die nicht unbedingt benötigt, kann die auch abstellen. Stellt man die nicht ab, checkt der Apache unter Umständen bei jedem Request, ob irgendwo ein symbolischer Link dafür vorhanden ist. Kostet Zeit und Power, also per “<Directory /> Options -FollowSymLinks </Directory>” abstellen und wieder den Apache neu starten. Dann habe ich mich noch mit dem “KeepAlive” und “KeepAliveTimeout” beschäftigt. Manche meinen, der Server würde ein wenig langsamer, wenn man “KeepAlive” auf “off” setzt, andere meinen, er wird schneller. Ich habe es auf “off” gesetzt und bin damit zufrieden. Vorher hatte ich den “KeepAliveTimeout”, der auf 100 stand im Default-File, auf 3 gesetzt. “KeepAliveTimeout” ist quasi die Zeit, die ein Prozesse in der Röhre festhängt, bevor er letztlich gekillt wird. Also so niedrig wie möglich halten.
Mit den Anpassungen hat sich das Problem gelöst und die “Kiste” ist wieder richtig fix geworden. Selbst bei Peaks sind keine Verzögerungen mehr zu spüren. So soll das ja auch sein. Wer also eigene Server hat, der sollte solche Dinge mal abchecken, da lässt sich einiges an Performance freischaufeln. Hier mal noch einige Links zur Apache-Optimierung (zum Teil leider nur auf Englisch): Optimize Apache Server Performance. Tutorial zur Optimierung für High-Traffic Server. MySQL und Apache optimieren.
Wie die beiden Organisationen “The National Center for Missing & Exploited Children (NCMEC)” und “International Center for Missing & Exploited Children (ICMEC)” in einer gemeinsamen Aussendung mitteilen, hat sich Google der “Technology Coalition” und der “Financial Coalition Against Child Pornography” angeschlossen, um gemeinsam mit anderen Größen des Internets gegen Kinderpornografie zu kämpfen. Als erstes soll eine massive und aggressive Kampagne gegen Kinderpornografie gestartet werden. Mit von der Partie sind Yahoo!, AOL, Microsoft, EarthLink und United Online. Im Rahmen “Technology Coalition” sollen technologische Möglichkeiten geschaffen werden, um die Täter von vornheiren daran zu hindern, solches Material überhaupt im Internet zu veröffentlichen. Ziel des “Technology Coalition” ist es, einen Erfahrungsaustausch unter den großen Firmen zu ermöglichen, Tools für die Strafverfolgung zu entwickeln und mögliche Täter ausfindig zu machen. Google tritt aber auch der “Financial Coalition” bei, die hauptsächlich aus führenden Banken, Kreditkartenunternehmen und diversen Third-Party Paymentanbietern besteht und 2005 gegründet wurde. Das Adult-Business ist ebenfalls durch die ASCAP in der “Financial Coalition” vertreten, was mich als Unterstützer von ASCAP besonders freut. Google wird dem Kampf sicherlich mehr als zuträglich sein. Sowohl vom Know How, als auch vom finanziellen Aspekt her. Schaut man sich die stetig steigenden Statistiken von ASCAP an, muss einfach noch effektiver und gezielter gehandelt werden.
Wer qualitative Brückenseiten für Suchmaschinen (in SEO-Deutsch auch “Doorway” genannt) bauen möchte, der steht natürlich vor der Qual der Wahl. Es gibt Unmengen an Brückenseiten-Generatoren im Internet zu finden, aber längst nicht jeder davon bringt die Keywords auch wirklich gut unter. Auf tentatives verlinken findet sich ein Link zu einem Brückenseiten-Generator, der endlich mal hält, was er verspricht. Er generiert Brückenseiten. ;-)
Laut einem Bericht von Reuters, hat die in den Niederlanden beheimatete Dating-Site “Farmdate“, die sich speziell an nach Bäuerinnen suchende Bauern (und umgekehrt) wendet, vor dem Gericht in Amsterdam eine Niederlage gegen Google einstecken müssen. In dem Fall hatten die Betreiber der Site geklagt, weil z.B. bei der Suche nach “Farm date” auch Anzeigen für erotische Websites erschienen. Das empfanden die Betreiber als geschäftsschädigend. Ohne Erfolg. Der Richter befand die Begriffe “farm” und “date” für zu “global”, um das Farmdate ein Exklusivrecht darauf hätte. Pech gehabt. Und das ist auch gut so, meiner Meinung nach. Gibt ja schon genug “Wahnsinn” in deutschen Gerichtssälen.
Das finde ich köstlich. Da häuft Google solche Mengen an Geld an (laut Quartalsbilanz 14,4 Mrd. USD Aktiva) und jetzt droht seitens der US-Börsenaufsicht (SEC) die Einstufung als Investmentfonds. Seit 1940 gibt es in den USA den “Investment Company Act”, der besagt, dass Unternehmen, bei denen der Aktiva zu mehr als 40 Prozent aus Wertpapieren besteht, anderen Vorschriften unterliegen und als Investmentfonds eingestuft werden. Dagegen hat sich Google mit einem Schreiben vom 20. Juli an die SEC gewehrt und besteht darauf, sich ausschließlich “im Internet- und Neue-Medien-Geschäft” zu bewegen. Na ja, die haben einiges auf der hohen Kante. 5,8 Mrd. USD in Wertpapieren! Plus die Barmittel. Wie wäre es denn mit einer Übernahme von z.B. Sun (für 13,1 Mrd. EUR)? Aeroflot Airlines ist aktuell auch preiswert zu bekommen (1,3 Mrd. EUR), man fliegt ja gerne bei Google.
Via Threadwatch bin ich auf ein Forenposting aufmerksam geworden, in dem es um einen DMOZ-Editoren geht, der bis zu 350 Dollar für eine Listung in seiner Kategorie verlangt hat. Mittlerweile ist er kein Editor mehr. In seinem “Angebot” an den Webmaster, der seine Site gelistet haben wollte, schreibt er: “you DO get your site listed faster (and everyone knows how important it is to be listed in DMOZ) by throwing an editor a few bucks (no-one on DMOZ will ever admint to that though).” Das ist natürlich absoluter Quatsch. Kein Editor würde Geld für eine Listung verlangen und wenn das doch der Fall sein sollte, gibt es die Möglichkeit einer Meldung. Diese “schwarzen Schafe” gibt es leider immer und überall. Nichts bringt eine Site schneller in das Verzeichnis, als einzigartiger und möglichst nicht mit Affiliate-Werbung überfluteter Content. Ich habe da vor 3 Jahren mal einige Tipps für Adult-Webmaster erstellt, die ihre Site im DMOZ anmelden möchten. Wenn ich mal wieder Zeit habe, werde ich die mal überarbeiten und einige zusätzliche Tipps geben.
Nein, es geht nicht um ein Forum für Adult Webmaster, zumindest nicht direkt. Das Earnersforum ist ein Forum für Business-Professionals, die im Web ihr Geld verdienen. Das fängt bei denen an, die 500 Euro pro Monat verdienen oder auch gerade erst angefangen haben und hört bei denen auf, die 50.000 Euro und mehr im Monat nach Hause tragen. Ich bin durch Problogger auf das Forum aufmerksam geworden. Wenn man mal ehrlich ist, dann sind die diversen Adult-Foren leider nur noch ein Witz. Business ist kaum noch möglich und wer schlau ist, der hält sich aus allem raus und geht seinem Business nach. Das spart Nerven und bringt mehr Geld ;-) Das Earnersforum ist aber sicherlich eher für die interessant, die ihr Geschäft auch international ausgerichtet haben oder es noch ausrichten wollen. Englisch ist hier natürlich unverzichtbar.
Es gibt Diskussionen zu fast jedem Gebiet. Von Marketing über Blogs bis hin zu AdSense. Alles ist dabei. Wer in die “Vip-Foren” möchte, der muss einen Antrag ausfüllen, worin er einen Teil seiner Websites, seinen realen Namen und einige Daten und seine Verdienste offen legen muss. Das mag jetzt manchen abschrecken, ist aber nicht wirklich so tragisch. Dafür bekommt man auch einen höchst wertvollen Gegenwert. Den Zugang zu den Vip-Foren, wo man “unter sich” ist und sich sicher sein kann, dass man mit interessanten Menschen redet, die auch schon etwas geschafft haben und Ahnung von dem haben, was sie reden und schreiben. Ach so, für so manchen Deutschen mag es zuerst sehr ungewohnt sein, dass die Forenteilnehmer in ihre jeweiligen Verdienstklassen eingeteilt sind. Dazu sei aber gesagt, dass man es in den USA und generell im internationalen Geschäft nicht so mit dem hier bekannten Neid hat. Earnersforum.
Ich wollte mit den Internet Explorer 7 schon seit einiger Zeit mal installieren. Gestern war es dann auch soweit. Ich habe mir die Beta 3 des Internet Explorer 7 aber wohl zu schnell installiert und hätte vielleicht vorher einige andere Berichte dazu lesen sollen, denn nun habe ich nur noch den 7er und der 6er ist weg. Na ja, Pech gehabt. Nach dem Neustart des Rechners habe ich dann direkt mal losgelegt. “Schaut gut aus!”, dachte ich mir noch, da stürzte er auch gleich das erste Mal ab. Mit irgendeinem Programm scheint er sich nicht zu vertragen, denn wenn ich alle Programme geschlossen habe, dann läuft er ohne Probleme. Besonders wenn ich diverse auf VBulletin basierende Foren aufrufe, kommt es unweigerlich zum Absturz des Browsers. Habe ich den Firefox parallel mit auf, reißt er auch den mit in den Tod. Mag an meinem Rechner liegen, keine Ahnung.
Ich habe mir dann mal meine Sites angeschaut, um eventuelle Fehler in der Darstellung zu finden. Keine Probleme weit und breit. Was mir aber schon zu Anfang aufgefallen ist, ist die unscharfe Schrift. Ich bin auf meinem 23 Zoll Sony-TFT bei 1920×1200 eigentlich eine andere Qualität gewohnt. Das Problem war aber schnell lokalisiert. Unter Extras > Internetoptionen > Multimedia befindet sich der Punkt “Immer ClearType für HTML verwenden”. Das Häkchen entfernt, stellt sich gleich wieder die gewohnt gute Qualität ein. “ClearType” soll besonders für TFT-Displays von Vorteil sein. Das kann ich nicht sagen, ich fand es sehr unscharf und absolut unbrauchbar. Vielleicht ist das aber auch einfach eine Gewöhnungssache. MS hat dazu auch einen “Tuner“, mit dem man die Einstellungen auf dem eigenen Rechnen einem Feintuning unterziehen kann.
Ansonsten ist der größte Meilenstein für MS wohl die Integration des Tabbed-Browsings. Besonders von Vorteil finde ich, dass der Internet Explorer 7 immer ein neues, leeres Tab neben schon geöffneten Tabs öffnet. Das ist beim Firefox nicht so. Zumindest bei mir nicht, keine Ahnung ob es dafür eine Einstellung gibt. Das spart aber auf jeden Fall Zeit. Den integrierten Zoom finde ich auch ganz nett aber für mich eher unbrauchbar. Bis zu 400% kann man Websites vergrößern. Werden RSS-Feeds auf einer Website angeboten, leuchtet auch das RSS-Symbol im Browser auf. Man kann das Feed dann direkt im Browser anzeigen lassen und es bei Bedarf abonnieren. Fazit: Ein durchaus brauchbarer Browser, der aber noch einige Ecken und Kanten hat. Bei ein paar Dingen würde ich mir wünschen, dass diese nicht per Standard aktiviert sind (ClearType, etc.). Der IE7 soll gegen Ende des Jahres via Zwangsupdate Windows-Update auf alle XP-Rechner kommen.
Links, Links, Links, alles dreht sich heute nur noch um Links. Wer in den Suchmaschinen gut gelistet sein möchte, der kommt ohne sie nicht mehr aus. Doch Backlinks auf die eigene Website zu erhalten, ist gar nicht immer so einfach wie es sich anhört. Klar gibt es die Möglichkeit, ganz einfach Links zu tauschen oder zu kaufen, aber das ist nicht selten mit viel Zeit und Geduld verbunden. Und dann gibt es eben auch noch die Möglichkeiten, die nicht jeder kennt oder auf den ersten Blick gar nicht als solche ansieht. Seobook hat eine Liste mit “101 Ways to Build Link Popularity in 2006” zusammengestellt, die ihr eigenes Ziel schon erreicht hat. Punkt 1: Build a “101 list”. These get Dugg all the time, and often become “authority documents”. People can’t resist linking to these (hint, hint).;-)
Bislang konnte ich nur wenig in anderen Blogs über die Neuigkeit von AdSense bezüglich der Suchergebnisseiten lesen. Ab sofort gibt es nämlich für Publisher die Möglichkeit, den User nicht mehr wie bislang zu Google zu schicken, sondern ihm einfach die Ergebnisse der Suche auf der eigenen Seite zu präsentieren. Da erschließen sich natürlich ganz neue Möglichkeiten. Geregelt wird das alles über einen IFrame, der in Form eines Javascript-Codes in die Seite, in der man das Suchergebnis ausgeben lassen möchte, eingefügt wird. Den neuen Punkt findet man unter “AdSense-Setup > AdSense für Suchergebnisseiten”. Dort ganz unten bei “Öffnen der Suchergebnisseite” den Punkt ” Ergebnisse auf meiner eigenen Website öffnen” anhaken.
Weg wollen anscheinend einige Leute. Immerhin 90 Besucher kamen zum Beispiel gestern über den Suchbegriff “Weg aus Deutschland” auf den AWM-Resource Blog. Wollen die jetzt weg aus Deutschland oder suchen die einen Weg aus Deutschland, weil sie sich irgendwo verfahren haben? Vielleicht sollte ich Schleuser werden und die Leute gegen eine horrende Gebühr in die Niederlande bringen? Hmm.
Wie man ja weiß, wird Wikipedia von Google in den SERPs stark bevorteilt. Das mag zum Teil an den Backlinks liegen, die Wikipedia ja unbestritten zu Hauf bekommt, aber auch Google tut sein nötiges dazu, damit Wikipedia so gut wie immer unter den Top10 zu finden ist. Das ist aber leider auch dann der Fall, wenn Wikipedia nur Schrott oder sogar nur Weiterleitungen auf für das gesuchte Keyword völlig irrelevante Inhalte liefert. Schön für Wikipedia, dumm für Webmaster. Auf WebmasterWorld läuft dazu auch gerade eine Diskussion “Wikipedia Taking Over Google SERPs“. Ich möchte dazu auch gar keine Grundsatzdiskussion beginnen, ob Wikipedia nun sinnvoll ist oder nicht und ob die Artikel immer 100%ig stimmen oder nicht. Ich sage es klar raus: Ich mag Wikipedia nicht. Trotzdem denke ich, das Wikipedia auf vielen Themengebieten hilfreiche Informationen liefert. Leider auch auf vielen nicht.
Auf einem meiner Themengebiete kämpfe ich seit über einem Jahr mit Wikipedia DE und EN. Es handelt sich um eine Nische. Das Haupt-Keyword hat 5.200.000 Ergebnisse. Platz 1 ist ein Wikipedia Artikel auf englisch, der wenig hilfreich ist und 3 Sätze an Informationen enthält. Platz 2 ist eine Weiterleitung auf ein (für den Autor des Artikels?) themennahes Gebiet. Hat aber im Grunde so wirklich gar nichts mit dem gesuchten Keyword zu tun. Zum Vergleich: man stelle sich vor, man sucht nach Auto und wird auf Waldweg weitergeleitet. Da kann man zwar mit dem Auto drüberfahren, im Grunde hat es aber wenig damit zu tun. Das Keyword kommt darin auch nicht vor und von außen wird der Artikel auch nicht verlinkt. Platz 3 bin schließlich ich mit meiner Site. Trotz DMOZ, reichlich organischen Backlinks, eine fülle an Informationen und ständiger Aktualisierungen ist es unmöglich an Wikipedia vorbeizuziehen. Search Engine Roundtable stellt aber auch die interessante Frage, ob das nur für den Webmaster schlimm ist oder auch für den User. Ich denke den User interessiert es herzlich wenig. Der kommt schon an seine gewünschten Informationen. Trotzdem finde ich es wenig sinnvoll, wenn irgendwann die Top10 zu nahezu jedem Suchbegriff nur noch aus den bekannten Authoritys Wikipedia, eBay und amazon bestehen. Eine weitere, die mir immer wieder in den SERPs über den Weg läuft, ist 43 Things. Mal schauen wie das sich entwickelt.
Google grenzt sich ja bekanntlich überall vom Adult-Business ab. In Deutschland wurden alle Adult-Advertiser bei AdWords gekickt, die Suche freiwillig zensiert, die Bildersuche entschärft, usw. Bei Google Video war auch Adult Content strikt vom Upload ausgenommen. Nach einer Beobachtung von Michael Arrington (TechCrunch), hat Google in dieser Woche im Uploadbereich ein Update vorgenommen und eine neue Kategorie für Uploads hinzugefügt: “mature and adult”. Auch die Checkbox mit dem Text “video is not pornographic or obscene material” wurde entfernt. Das betrifft meinen Beobachtungen nach aber nur video.google.com und nicht den Ableger auf .de. Ich kann mir auch kaum vorstellen, das Google es sich mit unseren scheinheiligen Jugendschützern verscherzen möchte. Was eher auf einen Fehler bei Google schließen lässt, ist der Fakt, dass in den Terms and Conditions der Upload von pornographischem Material weiterhin untersagt ist.
Huh, ich habe bislang kaum etwas in anderen Blogs über die neue Erkenntnis lesen können, das Matt Cutts der seit einigen Jahren auf Webmaster World aktive GoogleGuy ist. Matt hat sich nach einem Artikel auf SEOmoz auf der SES (Search Engine Strategies) mit den Worten: “I backed into that position” geoutet. Na ja, viele haben sich das ja schon lange gedacht und nun scheint es raus zu sein. Wieder ein Mysterium weniger in der SEO-Welt :-)
AOL hatte in den vergangenen Wochen “versehentlich” eine Keyword-Datenbank mit 500.000 User-Queries, die über einen Zeitraum von 3 Monaten gesammelt wurden und in denen die User mit Nummern anonymisiert wurden, in seinen Test-Collections online gestellt. Diese News gingen wie ein Lauffeuer durch alle Medien und besonders in der Bloggerwelt schlug es hohe Wellen. Zwischenzeitlich hat AOL die Angelegenheit öffentlich bedauert (so gut, wie das eben bei einer solchen Dummheit möglich ist). So weit so schlecht für AOL, denn wie bereits von einigen befürchtet, konnten anhand der Keywords eindeutig Nutzer identifiziert werden. Nummer 4417749 aus der AOL-Datei ist Frau Arnolds aus dem US-Bundesstaat Georgia. Sie suchte nach “60 single men”, “dog that urinates on everything” oder “numb fingers” und laut der NY Times war es kein großes Problem ihrer “Spur” zu folgen und sie zu finden. Und es soll bereits weitere identifizierte Nutzer geben. Unter den Suchbegriffen waren auch ziemlich “eindeutige”, wie z.B. “child porn” oder “how to kill a wife”, was nun natürlich auch die Behörden mit auf den Plan ruft. Auf dem sind die Datenschützer schon lange. Experten gehen wohl davon aus, dass alleine hier rund 700 Millionen Dollar Schadenersatz auf AOL zukommen. Ganz schön in die Sch… gegriffen, AOL. Bei solch einer Fahrlässigkeit bleibt mir wirklich die Spucke weg. Mal sehen, wie viele Nutzer bald noch öffentlich ihren Namen in den News lesen können, weil sie “drin” sind.
Gerade bekam ich eine E-Mail von einem Vermarkter. Die enthielt ein wirklich unschlagbares Angebot: “Sehr geehrte(r) Oliver Karthaus, eine neue Kampagne steht Ihnen unter Vermarktung für den/die Werbeträger ******** zur Auswahl: ***** Skyscraper Flight August. Vergütung: 0.000000 CPC/Clicks. Laufzeit bis: 25.08.2006. Volumen: 4000 Clicks. Werbemittelart: Skyscraper 120×600″ Die habe ich natürlich gleich mal eingebaut, obwohl ich zuerst ins Grübeln kam, ob sich solche Vergütungen heute noch für den Vermarkter rechnen. Schaun wir mal.
Vor einigen Tagen schrieb ich über das Event “Masturbare-A-Thon 2006” in Großbritannien. Das fand am 5.08. statt, also gestern. Da es wohl auch irgendwo (keine Ahnung wo, hatte ich nur mal gelesen) einen Webcast gab, haben auch entsprechend viele Menschen danach gesucht. Da der AWM-Resource Blog ziemlich weit oben in den SERPs ist bei dem Suchbegriff, konnte sich der Beitrag gestern über 541 Besucher freuen. Und wenn sie nicht schon am … dann suchen sie noch heute. Auf Wikipedia findet man dann die wichtigsten Informationen für “den Tag danach“ ;-)
Wenn aktuell jemand viel Spam am abkippen ist, dann sind das die Webmaster von PID. Langsam kommen hier die Spam-Filter schon an ihre Grenzen und bei PID mag man sich davon natürlich nichts annehmen. Von 10 Mails an deren Support blieb jede Einzelne unbeantwortet. Sehr mutig, wenn man sich die aktuelle Rechtsprechung in diesem Bereich anschaut (Stichwort: Mitstörerhaftung des Merchants für seinen Affiliate bei Spam). Nicht das man kleinlich wäre und bei 5-10 Mails schon übertrieben reagieren würde, nein, es sind mittlerweile gut und gerne 1.000 Mails für diverse Programme wie PrivateOnly, Schenkt-dir-ein-Callgirl oder Schenkt-dir-ein-Handy und es schränkt den geschäftlichen Betrieb erheblich ein. Auf Antispam.de laufen dazu schon einige Diskussionen. Schade.
Während ich in meiner Freizeit im dmoz den Bereich Adult/World/Deutsch editiere, kommen mir ab und an ganz sonderbare besondere Sites unter die Tasten. Diese Woche war das ganz ohne Zweifel die Lederhosenpage, bei der es sich - wie der Name schon sagt - um eine Seite von und für Liebhaber von Lederhosen handelt. Als Adult Webmaster sieht man viel, kennt die meisten Nischen und Vorlieben, doch von einer Vorliebe für Lederhosen habe ich jetzt auch zum ersten Mal gehört. Man lernt eben nie aus. Da es sich aber nicht - wie zuerst von mir vermutet - um einen bayerischen Trachtenverein handelt, der sich aus Versehen in der falschen Kat eingetragen hat, fand die Site letztlich ihren Platz in Adult/World/Deutsch/Gesellschaft/Fetisch. Und wer noch nie etwas von Ponygirls gehört hat und für den menschlichen Katzen irgendwas mit Catwoman zu tun haben müssen, den klärt Pets & Owners auf.
Wer umfangreiche Websites hat, der sollte nicht auf Google Sitemaps verzichten. Neben netten Informationen, die in Google Sitemaps für die jeweilige Domain angezeigt werden, geht natürlich auch der Crawl schneller von statten. Es gibt aber Leute, die haben es einfach nicht mit XML und Co. und somit auch Probleme, überhaupt ein Sitemap bei Google einzureichen. Für Wordpress und andere Blog-Tools gibt es Plugins die das übernehmen. Für die “normale” Website muss man dann entweder auf das Python-Tool von Google zurückgreifen oder aber von Hand eine XML-Datei erstellen. Das Python-Tool setzt aber einen eigenen Server voraus, den auch nicht unbedingt jeder hat und bei Websites mit mehr als 100 Seiten wird auch das von Hand erstellen sehr mühsam. Auf XML-Sitemaps gibt es die Lösung. Mit dem “Free Online Sitemap Generator” kann man kostenlos binnen weniger Minuten eine XML-Datei für Google erstellen lassen (bis 500 Seiten). Ich habe mir heute den “Unlimited Sitemap Generator” für $14.99 gekauft um das mal anzutesten.
Das Script kann direkt nach Kauf gedownloadet werden. Jetzt einfach das Zip entpacken und in einen Unterordner der Domain laden, für die man ein Sitemap erstellen möchte. Die Konfiguration ist gut erklärt und schnell gemacht. Nachdem man die Pfade eingetragen und die restlichen Einstellungen vorgenommen hat, kann man auch schon mit dem Crawl beginnen. Ich habe das vorhin bei einer Website mit ~800 Seiten getan. Der Crawl benötigte 503.68 Sekunden für exakt 830 Seiten. Die sitemap.xml wird danach automatisch generiert. Als Option kann man auch ein Text-Sitemap speziell für Yahoo und ein HTML-Sitemap für die normalen Besucher erstellen lassen. Möchte man während des Crawls bestimmte URLs ausschließen, kann man das einfach über die Option “Exklude URLs” tun. Man kann das Script auch per Cronjob laufen lassen. Eine Anleitung gibt es in der Administration des Scripts. Fazit: Für den Preis ist das Script ein echtes Schnäppchen. Wer nicht mit Python in der Konsole rumspielen möchte oder eher kleine Websites hat, für den ist das Script optimal geeignet. Die Unlimited-Version kann zudem für beliebig viele Domains eingesetzt werden, sofern die Domains dem gleichen Besitzer gehören. Die Systemvoraussetzungen: Außer PHP 4.3.x oder höher wird nichts benötigt. Der Server sollte jedoch lokale Connections via Port 80 zulassen. Wer einen Blog hat, sollte aber eher auf die kostenlosen Plugins zurückgreifen. Demo des XML-Generators
Die Gesetzte und deren zum Teil willkürliche Auslegung überraschen ja kaum noch einen in Deutschland. Was jetzt aber das Oberlandesgericht Nürnberg geurteilt hat, passt schon fast auf keine Kuhhaut mehr. So ist es einem Bordell aus Nürnberg untersagt worden, mit dem Begriff “tabuloser Service” oder “tabuloser Sex” zu werben, weil dies für “Sex ohne Kondom” stünde und das ist in Bayern verboten. “Das Oberlandesgericht Nürnberg erkannte in dem Begriff “tabuloser Sex” einen “abmahnungswürdigen Wettbewerbsverstoß”, wie ein Gerichtssprecher sagte. Unter tabulosem Sex würde ein nicht unbeträchtlicher Teil der Kunden ungeschützten Geschlechtsverkehr ohne Kondom verstehen, erläuterte der Sprecher. Weil dieser in Bayern jedoch verboten sei, handle es sich dabei um irreführende Werbung.” Wer sich das Urteil mal im Originaltext anschauen möchte, der würde sicherlich auf der offiziellen Seite des OLG Nürnberg nachschauen. Die wurde jedoch zuletzt am 09.09.2005 aktualisiert. Ähnlich fortschrittlich wie die Urteile. Bravo. via diepresse
Tja, Pech gehabt! Wer jetzt noch keine guten Dot-Com Domains besitzt, der wird es jetzt auch nicht mehr. Zumindest nicht auf dem Weg einer Neuregistrierung. Es sei denn, man greift tief in die Tasche um einiges an Geld locker zu machen und eine zu kaufen. Dotster, einer der größten Registrare, verkündete in einer Pressemeldung, dass alle Domains, die aus einem Wort bestehen, bereits vergriffen sind. Ebenso alle Domains, die aus 3 Buchstaben bestehen. Von den rund 456.000 4-Buchstaben Domains sind noch 97.000 verfügbar. Die Rate der Renewals bewegt sich aktuell bei 76%, was die höchste seit dem Start der .com ist.
Immer mehr Adult Webmaster entscheiden sich dazu, Deutschland den Rücken zu kehren und in das benachbarte Ausland zu ziehen. Bei der ungünstigen und zu weiten Teilen auch noch völlig unklaren Gesetzeslage, ist dies ein durchaus nachvollziehbarer Schritt, um der Verfolgung aus dem Weg zu gehen und gegenüber den Firmen aus anderen Teilen der EU wettbewerbsfähig zu bleiben. Als die beliebtesten Auswanderungsziele für Adult Webmaster haben sich Gran Canaria, Spanien, Tschechien, Niederlande, Österreich und die Schweiz etabliert. Die Wahl fällt nicht ohne Grund auf diese Länder, bieten sie doch zum großen Teil eine bessere Lebensqualität und niedrigere Lebenshaltungskosten als Deutschland. Mal ganz abgesehen von den liberalen und unternehmerfreundlichen Gesetzen, die nicht noch aus der Vorkriegszeit stammen. Doch aller Anfang ist schwer. Wo kann man sich über Firmengründung, Immobilien und das Land informieren? Auf diese Thematik haben sich einige Firmen spezialisiert. Ich habe dazu mal einige Seiten mit Informationen zusammengestellt: Firmengründung und Leben auf Gran Canaria. Immobilien und Infos über Gran Canaria. Firmengründung in der Schweiz. Immobilien und Wohnungen in der Schweiz. Firmengründung in den Niederlanden. Wohnungen und Immobilien in den Niederlanden. Firmengründung in Spanien. Wohnungen und Immobilien in Spanien .
Zur Schweiz, Tschechien und Österreich liegen mir selbst zu wenig Informationen zur Firmengründung und dem Leben dort vor. Hier kann man jedoch in den Webmasterforen leicht Kontakt zu Webmastern knüpfen, die bereits dort leben und kann sich so die Erfahrungen anhören und danach entscheiden. Hier noch einige Informationen zur Gesetzeslage einzelnen Ländern: Tschechien (.doc). In der Schweiz gibt es kein eigentliches Jugendschutzgesetz. Die entsprechenden Regelungen finden sich in anderen Gesetzen wie der eidgenössischen Lebensmittelverordnung oder in kantonalen Gewerbegesetzen (wikipedia). In Österreich fällt der Jugendschutz in die Zuständigkeit der Länder. Es gibt daher in Österreich neun Jugend- bzw. Jugendschutzgesetze (für jedes Bundesland eines). Darüber hinaus gibt es das Pornographiegesetz des Bundes. Meistens ist das Jugendschutzgesetz identisch mit dem der Bundesrepublik Deutschland (wikipedia ).
Jeder hat bestimmt schon mal die lustigen eBay AdWords bei google gesehen. Bei einigen Keywords kommen da unter Umständen richtig lustige und zum Teil auch sehr fragwürdige Kombinationen zusammen. Egal was du suchst, auf eBay findest du es garantiert. Und damit ist wirklich “alles” gemeint ;-) Die besten Ads gibt es auf eBad zu sehen, einer Seite, die sich humoristisch mit den eBay Ads auseinandersetzt.
Bei “I’m lovin it!”, “Just do it” oder “Blubb” können wir binnen Sekunden den jeweiligen Slogan der Marke zuordnen. Warum? Weil die Firmen ihre Slogans mit teuren Brandingkampagnen in unsere Gehirne eingeimpft haben. Man erinnert sich an die Slogans, die Jingles, die Logos und die Produkte der Firmen und greift auch gerne wieder darauf zurück, weil man es mit Erfahrungen verknüpft. Branding ist ein Schlüsselelement für wiederkehrende Besucher und loyale Kunden, jedoch findet es gerade im Adult Business kaum Einsatz. Währen ich problemlos 20-30 Marken inklusive Slogan, Logo und Produkten aus dem Mainstream aufzählen kann, fällt das für das Adult Business schon deutlich magerer aus: Beate Uhse, Orion, FunDorado …. Es ist schon komisch, dass eine Industrie, die für nahezu jede Fantasie eine Nische und Content zu bieten hat, so wenig Angebote mit Wiedererkennungswert hervorbringen kann. Das mag zum großen Teil an der Massenproduktion von Angeboten liegen. Immer neue Partnerprogramme bringen ständig hunderte neue (namenlose) Seiten für die Schwemme an Webmastern raus, die diese dann mit den immer gleichen Slogans tausendfach bewerben. “Die heisseten Girls!”, “Die versautesten Filme!” … [..] *Gähn* Da ist es kein Wunder, wenn der Surfer von heute die ersten Ermüdungserscheinungen zeigt, die durch diese namenlose Schwemme ausgelöst wurde. Man kann sagen, dass das Business heute eher auf den schnellen Euro ausgelegt ist, anstatt auf Werte zu setzen um sich ein festes Image aufzubauen. Der Aufbau einer Marke ist schwer, kostet Geld und zahlt sich nicht sofort aus. Dafür ist der langfristige Effekt, die wiederkehrenden Besucher und der steigende Bekanntheitsgrad der unschlagbare Vorteil des Brandings. Branding beginnt bei der Wahl der richtigen Domain, geht über den einprägsamen Slogan und das Logo und endet sicherlich nicht bei der Werbung und Verbreitung der Marke. Da beginnt der lange Weg zum Erfolg erst. Warum das im Adult Business keine Anwendung findet, keine Ahnung, die Frage stelle ich mir schon lange.
Es ist ja ab und zu immer wieder lustig, einen Blick in die Statistiken und insbesondere die gesuchten Keywords zu werfen. Der AWM-Resource Blog hat im Schnitt 450 Besucher pro Tag (Zeitraum: Juli 2006. 39% aus Suchmaschinen). Die Top-Keywords in diesem Zeitraum waren: “erotische blogs”, “sextape”, “seekoo”, “webmaster blog”, “privatamateure”, “chillingeffects”, “eurobill”, “landingpages”, “eline award” und “vod-cash”. Viele Keywords, bei denen ich nie gedacht hätte, das so viele Besucher darüber kommen. Meist gelesene Artikel: Colin Farrell Sextape bald im Handel? (1056), Gute Erotik-Blogs braucht das Land (971), Chillingeffects Tracker (933), Eurobill Sales-Tools (829).
Momentan herrscht Ruhe an der AVS-Front. Aus den damaligen Grabenkämpfen scheint heute eine Waffenruhe geworden zu sein. Alle Betroffenen haben sich gefügt oder sind - wenn sie schlau waren - längst ins benachbarte Ausland ausgewandert. Face2Face ist längst Realität und Alltag geworden und der anfängliche Widerstand ist längst der Ernüchterung gewichen, nichts gegen die Situation ausrichten zu können. Entweder man fügt sich oder man geht weg. Eine Mittellösung gibt es nicht. Aktionen wie 184c.de sind - so muss man es wohl leider sagen - gescheitert. Zumindest was die Beteiligung und die Information seitens der Betreiber angeht, ist die im Januar publizierte Website ein Spiegel dessen, was sich momentan im Business abspielt. Die Liste der “erfolgreichen” Prozesse steht still, neue Nachrichten gibt es nicht. Auch wenn die Aktion 184c auf ein langfristiges Ziel gerichtet ist, nämlich die Verfassungsbeschwerde gegen den §184c, so fehlt der permanente Widerstand und die Motivation. Ist erst die Ruhe eingekehrt, wird es sehr schwer die Adult Webmaster zum erneuten Widerstand zu ermutigen. Ich bin gespannt, ob es nach dem Sommerloch eine Reanimierung dieses Projekts geben wird.
Probeabos (oder Schnupper-Abos) sind ein (nicht nur) in unserem Business ein oft verwendetes Mittel, um Abschlüsse zu steigern und dem Kunden einen Einblick in das Angebot zu ermöglichen, bevor er sich für ein Monatsabo entscheidet. Manche Anbieter übertreiben das jedoch seit langem und informieren nicht genügend über den Fakt, dass sich die Probeabos nach Ablauf der Probezeit und ohne Kündigung in ein vollständiges Abonnement verlängert. Diese Info wird oft ganz tief in den AGB versteckt. Ein großer deutscher Paymentanbieter hat jetzt seine Händler darüber informiert, dass die Staatsanwaltschaft in diesen Fällen nun von vorsätzlichem Betrug ausgeht und diese Fälle auch entsprechend verfolgt:
“Nach erneuter, intensiver Prüfung der Sach- und Rechtslage ist die Staatsanwaltschaft München allerdings mittlerweile zu dem Ergebnis gelangt, dass diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen unzweifelhaft gegen das Verbot überraschender Klauseln verstoßen und daher nichtig seien. Sollten in Zukunft weiterhin Forderungen aufgrund derartiger Allgemeiner Geschäftsbedingungen geltend gemacht werden, würde die Staatsanwaltschaft München I in Zukunft von Betrugsvorsatz ausgehen.” Wir weisen daher ausdrücklich darauf hin, dass sich bereits aus dem Anmelde- bzw. Eingabeformular klar ergeben muss, dass der Kunde einen Abonnement-Vertrag abschließt, der sich nach Ablauf der vereinbarten Probezeit (z.B. 3 Tage) automatisch zu einem dauerhaften, kostenpflichtigen Abonnement verändert, wenn dieser Vertrag nicht innerhalb des Probezeitraums durch Kündigung beendet wird.
Meiner Meinung nach der richtige Schritt, nur so kann man diese Krebsgeschwüre aus dem Netz entfernen. Wer seine Kunden nicht informieren möchte, der muss fühlen. Und wer seine Kunden nicht auf dem legalen Weg von seinem Produkt überzeugen kann und zu Monatskunden macht, der sollte eventuell überlegen ob dies das richtige Business für ihn ist. So einfach ist das. Ich frage mich allerdings, ob auch gegen die Pseudo-Abo-Dienste wie “Gratis SMS”, “Warenproben” und was es da noch so gibt, entsprechend hart durchgegriffen wird. Dort hört man ja immer wieder von den Staatsanwaltschaften, dass sich diese “noch am Rande der Legalität” bewegen. Kann ich nicht verstehen. Wer in 7 Punkt Schrift am Ende der Seite die Kosten von oft mehreren hundert Euro kommuniziert und mit “Gratis” wirbt, ist meiner Meinung nach ebenfalls ein Betrüger und kann nicht mit normalen Mitteln sein Produkt an den Mann / die Frau bringen.
Die übliche Verwertung von Traffic sieht in der Kurzform so oder zumindest sehr ähnlich aus: Kunde kommt auf die Website, entscheidet sich entweder für den Kauf oder bricht ab und ist weg. Innerhalb dieses Prozesses spielen unzählige Faktoren eine Rolle, ob der Kunde kauft oder nicht. Ich möchte mich hier aber nur auf den letzten Teil konzentrieren, nämlich wie ich Kunden noch überzeugt und konvertiert bekomme, die bereits den Zahlungsvorgang abgebrochen haben. In diesem konkreten Fall handelt es sich um eine Paysite mit einem sehr preiswerten Abonnement. Der Preis, die Vorteile und der gesamte Umfang des Angebots wird klar und deutlich kommuniziert. Der gesamte Prozess vom Angebot bis zum erfolgreichen Signup benötigt nur 2 Klicks. Fallbeispiel: 1.) Kunde kommt über Google auf das Angebot. 2.) Das Angebot interessiert ihn, er klickt weiter zum Payment. 3.) Kunde bekommt aus irgendwelchen Gründen doch Bedenken und klickt weg. Dieser Kunde wäre nun verloren. Alles was ich tun könnte, wäre noch ein Exit einzubauen und zu hoffen, dass er dort etwas abschließt (die Conversion bei Exits ist aber indiskutabel). Was kann man also sonst noch tun, um den Kunden eventuell doch für das Angebot zu überzeugen, wo er ja eigentlich schon weg ist?
An dieser Stelle setzt “die zweite Chance” an. Paymentanbieter wie z.B. Eurobill bieten Händlern die Möglichkeit an, Rabatte auf Abonnements zu gewähren (mittels Gutscheincodes o.ä.) oder den ersten Monat eines Abonnements generell günstiger anzubieten. Gehen wir davon aus, dass in diesem Fall das reguläre Abonnement 14,95 Euro pro Monat kostet. Wir richten nun einen Rabatt ein, damit das Abonnement für den ersten Monat nur 9,99 Euro kostet und nach Ablauf des Monats in ein reguläres Abonnement zu 14,95 Euro übergeht. Handhaben tun wir das über einen Gutscheincode, der vom Kunden per E-Mail angefordert werden kann (Eurobill bietet dafür z.B. eine einfach einzurichtende Schnittstelle). Der Kunde kann also per E-Mail den Gutscheincode anfordern und erhält dafür den ersten Monat zum Preis von 9,99 Euro statt 14,95 Euro. Jetzt haben wir die technischen Mittel, weiter zum praktischen Umbau des Anmeldeprozesses.
Wir bauen uns ein attraktives kleines Popup, welches optisch zum Angebot passt. Hier fragen wir den Kunden: “Schade, Sie wollen schon gehen? Überzeugen Sie sich doch von unserem Angebot! Wir gewähren Ihnen JETZT einen RABATT von xy%! Fordern Sie Ihren persönlichen Gutschein-Code JETZT an!” Der Text muss natürlich an die Art des Angebots angepasst werden. In das Popup integrieren wir nun noch das Formular für den Gutschein-Code. Jetzt geht es an den Umbau der Anmeldung. Wir definieren das neue Popup jetzt als Exit für die Anmeldeseiten, lassen es jedoch nur öffnen, wenn die Seite auch definitiv geschlossen wird und nicht wenn ein Klick auf die nächste Seite erfolgt (Ein entsprechendes Javascript benutzen, welches das Fenster nur öffnet, wenn kein Link geklickt wird und alle Links innerhalb der Anmeldung z.B. mit einem onclick=’exitfenster=”no”‘ belegen). Das Paymentformular öffnen wir nun nicht mehr direkt, sondern in einem 0-Frame und bauen in selbigen auch das Exit ein. Der neue Ablauf der Anmeldung schaut nun so aus: 1.) Kunde kommt über Google auf das Angebot. 2.) Das Angebot interessiert ihn, er klickt weiter zum Payment. 3.) Kunde bekommt aus irgendwelchen Gründen doch Bedenken und klickt weg. 4.) Das Exit mit dem Sonderangebot für den Kunden öffnet sich und die zweite Chance für einen Abschluss ist da.
Das ist natürlich viel Theorie aber in der Praxis bewährt sich das durchaus. Auch wenn viele User heute Popupblocker nutzen, gibt es doch noch einen nicht zu verachtenden Teil, die keinen haben. Ich kann dazu auch einige Beispieldaten von einer Paysite liefern, auf der das exakt so integriert ist. Im Juni 2006 klickten 9432 User auf die Zahlseite. 2092 (22,2%) brachen die Aktion nachweislich ab und erhielten das Sonderangebot angezeigt (der Rest der Abbrüche hatte einen Popupblocker installiert und konnte daher nicht gezählt werden). Von diesen 2092 entschieden sich 54 um und nahmen das Angebot trotz vorherigem Abbruch in Anspruch. Das sind immerhin 0,57% der gesamten User, die auf die Zahlseite klickten. Im Fall der 9,99 Euro Probeabos wäre das ein zusätzlicher Umsatz von 539,46 Euro im ersten Monat. Im Folgemonat (bei 80% Rebills zum dann normalen Preis von 14,95 Euro) sogar 645,84 Euro. Und das durch eine kleine Änderung im Anmeldeprozess. Mit 2092 Exits zu einem x-beliebigen Angebot hätte man nicht annähernd solche Umsätze erzielt.
Die 18 U.S.C. §2257 hat im vergangenen Jahr allen in den USA lebenden Webmastern und Produzenten Kopfschmerzen bereitet. Für die, denen das noch nichts sagt: In den USA muss sich jeder Produzent von Adult-Content dazu verpflichten, für jedes einzelne Bild oder Video, welches nach dem 1. November 1990 geschossen / gedreht wurde, die entsprechenden Dokumente (Name, Adresse, Foto, Perso, etc.) aufzubewahren und zu den entsprechenden Bilderserien zuordenbar zu machen. Gleiches trifft auf die Webmaster zu, die als “Secondary Producer” angesehen werden und die unter Umständen gar keinen Zugriff auf die Originaldokumente der Produzenten haben oder nur Partnerprogramme bewerben, in dessen Rahmen auch so genannter Free-Content zur Verfügung gestellt wird. Alle Dokumente müssen zu jeder Zeit für das FBI überprüfbar sein. Bei Unstimmigkeiten drohen Strafen mit bis zu 5 Jahren Gefängnis.
Natürlich ist die ganze 18 U.S.C. §2257 durchaus sinnvoll, jedoch hat sie auch ihre negativen Seiten: Bildersets und Videos, für die keine Dokumente vom Produzenten mitgeliefert wurden und die schon etwas älter sind, sind automatisch unbrauchbar geworden, weil nicht mehr legal. Auch für die Models gibt es Risiken: Jedes Dokument muss den richtigen Namen und die Anschrift des Models enthalten. Da diese Daten ja im Rahmen der Dokumente an den Webmaster / Secondary Producer weitergegeben werden, besteht hier ein Risiko für das Leib und Leben des Models, sollten die Daten an “den Falschen” geraten. Laut Branchenmagazin Xbiz, hat das FBI nun vor 2 Wochen nach einer “Schonfrist” damit begonnen, die ersten Produzenten und auch Webmaster zu überprüfen. Wie das aussieht, beschreibt z.B. der Fall von Sebastian Sloane Productions, der in der vergangenen Woche von einer unangekündigten Hausdurchsuchung betroffen war:
“They arrived in a big black SUV with government license plates, got out of the car and knocked at the door,” Ruch said. “Once I opened the door, they moved forward inside and said, ‘We’ll do the search ourselves.’” Agents searched his home office, as well as other parts of his home including closets and kitchen cupboards and a basement, for nearly four and one-half hours. Ruch said that they even looked through his video camera viewfinder in their search for images of underage models. “They took photos of all of the model releases and also imputed data into a small electronic device,” said Ruch, who noted that he has had 136 models working for his company in its 1-year existence.
Und AWM-Resource steht auf Platz 49 unter den Top 100 IT-Blogs. Die Top 100 Business Blogs aus Deutschland werden von der PR Agentur Ketchum, econcon und hhS vorgestellt (Pressemitteilung als PDF). Das Ranking präsentiert die meistgelesenen und damit wichtigsten deutschsprachigen Corporate Blogs. Als Grundlage für das Ranking wird der Verlinkungsgrad der Blogs, der von Technorati geliefert wird, herangezogen. Auf den obersten Plätzen finden sich bekannte Größen wie der Shopblogger, law blog, Basic Thinking Blog und das Dr. Web Magazin. In der Kategorie IT habe ich schon einige Blogs gefunden, die mir bislang noch nicht bekannt waren. Sehr schön, neues Futter für meinen Feedreader. Stöbert mal durch die Listen, da finden sich einige Perlen. Top 100 Business Blogs
Vor fast genau einem Monat, hat das unerwartete und bislang (zumindest für mich) nicht nachvollziehbare Google-Update einige wirklich gute Contentseiten mit in die Tiefe gerissen. Heute, etwas über einen Monat später, scheinen die Positionen wieder nahezu so zu sein, wie sie vor dem Update am 27.06. waren. Seiten, die durch das Update profitiert haben, sind nun auch wieder massiv abgefallen (~80% Trafficverlust). Welchen Sinn das Update hatte bleibt mir zumindest verschlossen. Was Googleguy zu den Veränderungen sagt, hat Jojo übersetzt. Mehr im Thread bei Webmasterworld.
So langsam aber sicher beginne ich mich ein wenig in AJAX und seine Vorzüge zu verlieben. Aus diesem Grund gibt es im Rahmen der Umgestaltung und Erweiterung von AWM-Resource nun auch endlich eine direkte Möglichkeit für Besucher / Webmaster, die einzelnen Angebote in den Listings zu bewerten, wie zum Beispiel hier bei Pay per SMS, denn letztlich entscheidet nicht unsere eigene Erfahrung, sondern die der breiten Masse. Auf der Startseite wird auch vermehrt AJAX zum Einsatz kommen. In den Listings gibt es jetzt auch das sogenannte Trust Rating und Cash Rating, was dort auch noch am Ende jeder Seite ausführlicher erklärt wird. Eventuell wird dies dem einen oder anderen eine Hilfestellung bei seiner Entscheidung sein und wir können mit unseren Erfahrungen Webmaster und Anbieter besser zusammenführen.
Grundsätzlich habe ich ja nichts gegen vergleichende Werbung oder aggressives Marketing. Wir wollen schließlich alle an neue Kunden kommen und da ist doch alles, was sich im Rahmen des Legalen bewegt willkommen. Ich spreche das an, weil mir gerade so ein Fall untergekommen ist. Auf einer Domain, auf der ich eher eine kühlende Erfrischung erwarten würde, vergleicht eine Firma munter ihre Produkte mit denen von anderen Shops und weist auch Screenshots (u.a. auch von uns) zur Veranschaulichung des großen Rabatts gegenüber uns aus. Das lässt mich eigentlich relativ kalt (wie passend). Was mich dann jedoch schon ein wenig mehr stört, ist z.B. diese Art der Werbung mit unserem Kennzeichen Lovehome (AdWords). Ein Zufall ist das sicherlich nicht und ich frage mich auch, ob das mit § 6 UWG Vergleichende Werbung, Absatz 2, Punkt 3 zu vereinbaren ist:
Unlauter im Sinne von § 3 handelt, wer vergleichend wirbt, wenn der Vergleich …. im geschäftlichen Verkehr zu Verwechslungen zwischen dem Werbenden und einem Mitbewerber oder zwischen den von diesen angebotenen Waren oder Dienstleistungen oder den von ihnen verwendeten Kenzeichen führt….. oder Absatz 2, Punkt 4: …. die Wertschätzung des von einem Mitbewerber verwendeten Kennzeichens in unlauterer Weise ausnutzt oder beeinträchtigt, (Original), was imho durch die Keyword-Werbung inklusive dem aggressiven Text “Erotikartikel ab 0,00 €” nahezu gegeben ist. Ein Vergleich findet ja ebenfalls statt.
Und eben dieser führt mich zur nächsten Frage. Es werden Preise von Produkten verglichen, auch durchaus korrekt (vom Grundpreis her), jedoch werden die enthaltenen Leistungen, die ja zum Produkt gehören und die auch klar bei jedem unserer Produkte kommuniziert werden, ignoriert. So sind bei allen unseren Artikeln sowohl alle benötigen Batterien (bei elektronischen Geräten) und auch Gleitmittel enthalten. Das trifft auch auf diesen Artikel zu und macht einen Preisunterschied von immerhin rund 4 Euro aus (2 Euro Batterien bei dem Produkt und 2 Euro Gleitmittel). Für diese Produkte muss bei dem Anbieter extra bezahlt werden und es wird bei dem Vergleich auch nicht darauf hingewiesen, dass zusätzliche Produkte mitgeliefert werden. Dazu gibt es auch ein Urteil, welches diesem Fall denke ich sehr nahe kommt: “Fall: A und B sind Anbieter von ISDN - Anschlüssen. A wirbt unter Bezugnahme auf das teurere Angebot von B. In B’s Angebot ist allerdings eine Anrufbeantworter - Funktion enthalten, worauf A in der Werbung nicht hinweist. B verlangt Unterlassung (OLG Frankfurt, Urteil vom 10.8.2000 - 6 U 89/00).” Im Falle einer Preiswerbung muss klar und unmißverständlich auf preisbildende Unterschiede hingewiesen werden.
Eigentlich stehe ich immer über solchen Aktionen. Der einzige Punkt, der mich hier ein wenig mehr stört, ist der mit den AdWords. Wir schalten Printwerbung (auch lokal) und der Name “Lovehome” ist eigentlich schon gut verbreitet und wird auch seit 2000, bzw. schon seit 1999 aktiv genutzt. Da kommen dann auch 80-120 User pro Tag über die Suche nach “Lovehome”. Wo die dann landen werden, ist wohl klar. Betreffend des Preiskampfes mache ich mir da schon wenig Gedanken, da sich Qualität eben langfristig durchsetzt und wir das auch täglich sehen in Form des Feedbacks unserer Kunden, die gerne einen Euro mehr zahlen, dafür aber auch nicht jeden Fitzel extra kaufen müssen. Und ein Geschenk liegt dazu auch noch in jedem Paket, welches täglich das Lager verlässt. Der Rechtsweg ist da aber nicht mein Stil, ich habe da schon andere Dinge im Hinterkopf :-)
Ich habe vorhin im PH-Forum einen Post zur Problematik mit dem einlösen von US-Dollar Schecks und den dadurch entstehenden Gehühren gelesen. Ich möchte in diesem Fall gerne den Tipp aus dem Forum auch hier im Blog weitergeben. Die Scheckgebühren sind eine Seuche, gerade bei Schecks, die nicht gerade im hohen 3-stelligen oder 4-stelligen Bereich liegen. Würde man jeden Scheck, der sich im Bereich von 50 oder 100 Dollar bewegt, immer direkt einlösen gehen, bliebe wohl kaum etwas über nach den Scheckgebühren. Die belaufen sich nach meinen Erfahrungen je nach Bank auf 8-34 Euro pro Scheck. Ich kann jedem nur empfehlen, mit seiner Bank zu sprechen und sich ein Fremdwährungskonto einrichten zu lassen. Das geht i.d.R. kostenlos und ohne großartigen Gebühren (benötigt ja weder Dispo noch sonstwas und gibt z.T. auch gute Guthabenszinsen).
Das Konto sollte in USD geführt werden (je nach dem welche Währung man erhält, in diesem Fall jetzt mal USD). Jetzt zahlt man seine Schecks (besonders auch die kleineren) auf das Fremdwährungskonto ein und wartet dann auf einen anständigen Wechselkurs (der ist ja nicht immer optimal EUR/USD). So läuft man auch nicht Gefahr, dass man einen Scheck zu lange in der Ablage liegen lässt. Ich habe mir einen Turnus von ca. 3 Monaten angewöhnt, in dem ich das Geld umtausche und dabei entstehen dann auch nicht diese hohen Gebühren, als wenn ich jeden Scheck einzeln einzahlen würde. Über die Kosten für die Konvertierung sollte man sich aber im Vorfeld informieren. Die bewegen sich von 0,10% des Geldkurses bis 20 oder 30 Euro pro Auftrag, um von denen zu sprechen, die mir bekannt sind. Der Vorteil ist außerdem der, dass man bei gutem USD-Kurs die Gebühren quasi amortisiert hat.
Ich schrieb vor einigen Tagen einen kurzen Artikel über das Partnerprogramm Privatamateure. Wie ich immer so das Pech habe, lande ich direkt im Fokus der suchenden User, die mir hier heute kräftig die Hütte eingerannt haben. Okay, es waren nur 102 Uniques für die Suche nach “Privatamateure” bis Mitternacht aber immerhin. Ich habe mich allerdings jetzt gefragt, ob es sich dabei hauptsächlich um User-Traffic handelt oder um Webmaster, die täglich 3-4 Mal ihre Positionen checken ;-) Spaß bei Seite, ich finde die Entwicklung des Portals wunderprächtig und die Umsätze geben der ganzen Sache durchaus ihre Berechtigung. 600.000 registrierte Nutzer sind schon was feines. Bei dem Tempo werden wir wohl in 2-3 Monaten die 1.000.000 sehen.
Am vergangenen Wochenende fand das erste AWM24 Meeting in Hannover (Suderbruch) statt. Organisiert wurde das Meeting von Matthias (Sexgeizkragen). Ich bin nun wirklich kein Fan von den zahlreichen Meetings, bei denen es eigentlich immer hauptsächlich um Autos zeigen, rumschnacken und einen auf gut Freund zu machen. Sicherlich kann man immer das eine oder andere Geschäft machen, keine Frage, jedoch geht das auch gut ohne dieses anstrengende Schaulaufen. Die einzige Messe / Meeting, die daher für mich immer in Frage kommt, ist die Venus in Berlin. Lange Rede, kurzer Sinn: Das Meeting von Matthias schaut wirklich gemütlich aus und die Leute haben sich dem Anschein nach sehr wohl gefühlt. Gut gemacht. Und was es für mich noch sympathischer macht, ist der absolut fehlende Glamourfaktor. Keine Champus-Orgien oder Edelschuppen, einfach nett beieinander sitzen und kennenlernen. Weiter so und viel Glück für das kommende Jahr, Matthias!
Heute habe ich mich in 6 Jahren AWM-Resource das erste Mal vertippt und awmresource.de eingeben. Und wo lande ich? Bei Webmasterprofitcenter Ich meine, eigentlich ist mir das ja schnuppe, finde es nur sehr interessant und zugleich erhebend zu sehen, wer sich so mit unserem Namen schmücken und davon profitieren möchte. Weiter gehts mit der Arbeit.
Feedback bekommt man ja viel zu selten, da freue ich mich über jede E-Mail, die mal nicht in die Richtung von hirnlosem Gemeckere geht. Heute erhielt ich eine liebe Mail von einem Betreiber eines Partnerprogramms, der sein Programm vor rund 5 Monaten auf AWM-Resource listen lies. Zwischenzeitlich haben über 60 aktive (!) Webmaster zu ihm gefunden und wahrscheinlich schon mehrere Tausend Euro verdient. Das freut mich. Schon ein einziger Webmaster wird wohl die Investition von rund 30 Euro (einmalig!) für die Werbung auf AWM-Resource am ersten Tag amortisiert haben. Die AWM-Resource liefert jeden Tag hunderte von qualifizierten Klicks. Alleine seit dem letzten Reset unseres internen Counters waren das 156762 Klicks auf die eingetragenen Angebote. Warum so viel und so qualifizierten Traffic? AWM-Resource ist eine Authority im Google-Index. Sei es Pay per Signup, Pay per Minute, Adult Webhosting, Pay per SMS, Thumbnail Gallery Posts, AV-Systeme oder viele viele andere Keywords, bei denen wir für unsere Kunden seit vielen Jahren gut gelistet sind, wir liefern den Traffic direkt weiter. Aktuell ist es auch möglich, für nur 4,95 Euro einen echten Link ohne No-Follow oder Script zu erhalten. Einmalig. Wort drauf. Werbung buchen.
Mir bleibt ja bis heute noch verschlossen, warum man als Partnerprogramm an Webmasteradressen seine Werbung für Endkundenangebote schickt. So jedenfalls scheint es auch bei 777partner der Fall zu sein. Dabei ist man aber auch durchaus noch kreativ. An diverse Kontaktadressen, die ich seit Jahren nicht mehr nutze und die in verschiedenen Foren im Archiv per Google zu finden (und crawlen) ist, erhielt ich die Frohe Botschaft, dass mein Livecam-Guthaben nun freigeschaltet ist und ich doch nur den folgenden Link klicken müsse um mich direkt in das Vergnügen zu stürzen. Gesagt, geklickt. Einen Augenblick später erhielt ich dann die Meldung, dass ich mich erfolgreich angemeldet habe und jetzt meinen eigenen Benutzernamen besitze. Heureka, was für eine Freude! Spaß bei Seite, es gibt auf der Site zwar die Möglichkeit einfach eine E-Mail Adresse einzutragen und einen Benutzernamen zu wählen, dass mich dort jemand eingetragen hat (weil er mir mal etwas gönnen möchte?) denke ich nicht. Leider nicht. Zumindest nicht mit diesen verschiedenen Adressen. Von daher ist die Partnerschaft, die ich mit 777partner noch gar nicht so lange pflege, leider schon wieder Geschichte. “Unsere Motivation und Kreativität sind nicht zu bremsen!” Vielleicht sollte man hier dann doch etwas bedachter vorgehen. Schade.
Ich habe gerade eben einen alarmierenden Artikel zum Thema SQL-Injections gefunden. SecureWorks, ein Managed IT Security Provider, teilte in einer Pressemitteilung mit, dass die Firma einen dramatischen Anstieg an Hackingversuchen via SQL-Injection bei ihren Kunden zu verzeichnen hat. Im Zeitraum von Januar bis März hat SecureWorks nach eigenen Angaben 100 bis 200 Versuche am Tag geblockt, seit April sei die Zahl auf 1.000 bis 8.000 pro Tag gestiegen. Die Hacks richten sich vorwiegend gegen Kreditkartenunternehmen, Banken, Kundendatenbanken und andere Web-Applikationen. Erst vor kurzem wurde die Firma CardSystems von einer SQL-Injection Attacke getroffen und 263.000 Kreditkartennummern von Kunden gestohlen (darunter war derzeit auch meine Mastercard, die daraufhin von der Bank automatisch gesperrt wurde. Es handelte sich um Kunden von dem Pleitier Ibill). Im vergangenen Dezember wurde auch die Website der Rhode Island Verwaltung von einer SQL-Injection getroffen. Dort wurden 53.000 Kreditkartennummern von Kunden gestohlen, die bei der Stadtverwaltung damit bezahlt hatten. Dabei lassen sich SQL-Injections eigentlich sehr leicht vermeiden, würden alle “Programmierer” mal mehr Fokus auf den User-Input legen. Wie SecureWorks richtig anmerkt, sollte man nie nie nie der Eingabe eines Users vertrauen und sämtliche Textboxen und andere Inputs mit Regular Expressions und anderen Prüfschleifen validieren. Die Funktionen mysql_real_escape_string() und addslashes() sollten in diesem Zusammenhang ausführlich studiert werden. Dieser Wikipedia-Artikel gibt auch einige hilfreiche Informationen, wie man eine SQL-Injection verhindern kann.
Hier im Büro sind es gut und gerne 32 Grad. Zusätzlich zu diesem inakzeptablen Umstand habe ich seit 5 Tagen anhaltende Beinschmerzen und folglich nicht geschlafen. “Wahrscheinlich der Rücken”, dachte ich mir und ging zum Doc. Der gab mir eine schöne dicke Spritze Diclofenac in den Rücken und stellte mir ein Rezept über Diclofenac-Tabletten aus. Ich kam aus der Praxis raus und dachte, mir hämmert jemand direkt vor den Kopf. Die Kombi aus dem nun wirkenden Schmerzmittel und der Hitze war wie Pest und Cholera zugleich. Ich ging zum Bankautomat um Geld für das Rezept zu holen. Dann ab über die Straße zur Apotheke. “10,23 Euro bitte”, schallte es mir entgegen. Ein Blick in mein Portemonnaie enthüllte dann, dass ich sowohl die Karte als auch das Geld im Automaten habe stecken lassen. Erschrocken bin ich wieder rüber zur Bank gegangen, der Kreislauf war jetzt wieder da wo er sein soll, oben. Und siehe da, trotz des Publikumsverkehrs in der Bank war die Karte und auch das Geld noch da. Jetzt habe ich allerdings die Tabletten vergessen. Na ja.
Es gibt Dinge, die klingen zuerst vielleicht ein wenig… absurd. So wie: Selbstbefriedigung für einen guten Zweck. Hört sich an wie “Poppen für den Weltfrieden” oder sowas. Hinter Masturbate-A-Thon steckt aber eine richtig gute Idee. Das Original des “Masturbathons” kommt aus San Francisco und findet dort jährlich statt, um Geld für sexuelle Aufklärung und den Kampf gegen HIV zu sammeln. Für jede Minute, die die Teilnehmer masturbieren, spenden die Sponsoren der Veranstaltung Geld. Ziel ist es, einen neuen Rekord aufzustellen. Dieser liegt aktuell bei 8,5 Stunden! Damit es nicht zu anstrengend wird, gibt es jede Stunde für 5 Minuten Pause. Begleitet wird der Wettbewerb vom Sender Channel Four im Rahmen einer “Wank Week”. Die TV-Produktionsfirma Zig Zag, die die Veranstaltung aufbereitet, sieht in dem Masturbate-A-Thon in Großbritannien einen Toleranztest. Der Wettbewerb wird in einem TV-Studio in London stattfinden. Es werden mehrere Hundert Teilnehmer erwartet. Preis gibt es auch. Für die meisten Orgasmen und die längste Dauermasturbation. In den vergangenen Jahren konnten in den USA 25.000 USD für gute Zwecke gespendet werden. Meine persönliche Meinung dazu: Ich sehe die Menschen vor mir, die jetzt die Nase rümpfen und von einem Skandal sprechen. In meinem Ohr klingelt auch der Schrei: “Das ist doch Porno!”. Ich finde es eine sehr gute Sache. Ich bezweifel allerdings, dass es in Deutschland so ohne weiteres möglich wäre. Hier gäbe es neben 1000den Auflagen sicherlich auch eine Grundsatzdiskussion, ob den sowas “vertretbar” ist. Ich wünsche den Veranstaltern viel Spaß und Erfolg. Mehr Infos gibt es hier.
Laut einem Bericht von Bild, ist Michelle Hunziker (29) (ja, genau, die von Eros R. und DSDS) sehr erbost über eine schweizerische Internetseite. Tim H. (von der Bild ausnahmsweise verfremdet) hatte sich laut dem Bericht die Domain www.michellehunziker.ch “gesichert” und darauf neben Klingeltönen auch Werbung für Sexspielzeug und “perversen Sex” (O-Ton Bild) geschaltet. Die Moderatorin ist natürlich entsetzt und teilte der schweizerischen Zeitung Sonntagsblick mit, dass sie ihren Anwalt einschalten wird. Sagenhafte 2.000 Besucher fanden sich in den vergangenen 32 Tagen auf der Seite ein und fanden nicht etwa die hübsche Michelle, sondern nackte Tatsachen und Werbung für eBay. Tim H. möchte die Domain nun laut Sonntagsblick für einen Betrag im mittleren vierstelligen Bereich verkaufen. Das Geld dürfte er dann auch benötigen.
Die Umsätze mit “One Night in Paris” gehen stetig zurück und der Hype ist fast vorbei. Der Geniestreich von Rick Salomon hat sich in Form von vielen Millionen auf dem Bankkonto ausgezahlt und die Hotelerbin hat auch kräftig mit daran verdient. Jetzt macht sich eine andere Person daran, Kapital aus der Liebesnacht mit einem Star zu schlagen. Dabei handelt es sich um die schweizerin Noeemi, die angeblich eine Nacht mit Robbie Williams verbracht hat. Sie hat zwar keine Originalaufnahmen der Nacht, wie im Fall von “One Night in Paris”, jedoch möchte sie die Erinnerung in Form eines Hardcore-Streifens für die Frauenwelt Nachwelt festhalten. Sie möchte dabei die Hauptrolle spielen, Robbies Part wird von einem Darsteller übernommen. Der Titel soll “One Night with Robbie” lauten. Ob Robbie Williams sich dagegen wehren wird? Ich denke eher nicht. Viel spannender finde ich die Frage, welches Label sich dazu hinreißen lassen wird, den Titel zu verfilmen.
In diesem Jahr beobachte ich ein komisches Phänomen. Seit dem Beginn der Weltmeisterschaft im Juni verzeichne ich teilweise exorbitante Zuwächse im Umsatz und das trotz der extremen Hitze, die nun schon 5 oder 6 Wochen anhält. Dabei beschränkt sich der Zuwachs nicht auf bestimmte Gebiete sondern geht quer durch das Portfolio. In den vergangenen Jahren (Juni, Juli und teilweise auch noch im August) war eher ein geringfügiger Rückgang der Umsätze zu bemerken (10 - 25%). Ob das nun alles mit der WM oder der extremen Hitze zu tun hat? Ich habe keine Ahnung. Gesamt gesehen ist in diesem Jahr aber ein deutlicher Aufwärtstrend zu erkennen, der sich hoffenlich so fortsetzen wird.
Das Businessmodell von YouTube ist auch nicht viel anders als das der P2P-Börsen. Der User submitted Mengen an Content, andere laden sich diesen herunter (hier schauen sie sich den halt direkt an) und die Verbreitung der Inhalte geht rasend schnell. Und natürlich kommt es da auch zu jeder Menge Verletzungen des Copyrights. Tausendfach. Jetzt hat YouTube die erste Klage eines Filmers erreicht. Robert Tur, ein Filmer aus den USA, hat YouTube auf die Zahlung von 150.000 USD verklagt, weil auf der Plattform ein kurzes Video von den Rassenunruhen von 1992 in Los Angeles zu sehen war, welches von Tur gedreht wurde. YouTube hatte bereits die maximale Länge für Videos auf 10 Minuten runtergeschraubt und meinte selbst, dass es darunter dann sehr unwahrscheinlich wäre, dass es zu Copyright-Verletzungen komme. Halte ich persönlich für starken Tobak. Ich war selbst auch schon betroffen. So fanden sich 5 Preview-Clips (exklusiver Content) einer Paysite auf YouTube wieder (Spielzeit 3-6 Minuten), die nach dem Verweis auf den DMCA und die damit verbundenen Pflichten für YouTube entfernt wurden.
Ich wünsche Robert Tur jedenfalls viel Glück bei seinem Vorhaben. YouTube hat sich im Vorfeld eben darüber wenig bis gar keine Gedanken gemacht und ein schlüssiges Geschäftsmodell gibt es bislang auch noch nicht. YouTube versucht zwar sich mittels DMCA unschuldig zu halten, ob das aber funktioniert, werden wir sehen. YouTube hat bekanntlich Millionen im Säckel, daher ist auch damit zu rechnen, dass nun vermehrt die Rechteinhaber sich ein Stück vom YouTube-Kuchen holen werden.
Wie einige Advertiser bei AdWords sicherlich mitbekommen haben, schlug vor einigen Tagen Googles Quality Score für Landing-Pages zu und kickte so manche Kampagne ins Jenseits. Bei mir wurden die Klickpreise in einigen Kampagnen zum Teil von 0,08 USD auf 6,00 USD und mehr angehoben. Manche Advertiser beklagten sich sogar über 2000% Anstieg der Kosten. Ich habe schon länger vermutet, dass man bei Google die Affiliates loswerden möchte und insbesondere auch die MFA-Sites (Made for Adsense). Da passt die Aussage eines Users auf WebmasterWorld ganz gut ins Bild: “So I called the support number. Here is the short of it: Google is deliberately removing all affiliate programs from adwords listings. They had a quality team go through and rate their experience on a whole wide group of sites, including affiliate sites. The over-all score for affiliate sites was not high enough to pass their new guidelines therfore they are all being flagged and when found are being removed. Indirectly of course with the $10 min bids. When I asked what I could do to make it meet their new guidelines she told me, “Honestly we have not had any good news for these types of sites.” No help offered.” Ich bin gespannt, wie sich das weiterentwickeln wird. via seoroundtable
Mir gefällt Vod-Cash von der Intermaxx AG so langsam immer besser. Zwar sind die Umsätze nicht nenneswert, da nicht die Massen an Traffic auf das Portal gehen, dennoch konvertiert Vod-Cash diese Besucher sehr zufriedenstellend. Vielleicht nicht zuletzt durch die 15 Freiminuten, die es zum locken gibt. Optimal finde ich auch den relativ neuen Filmexport per XML, besonders auch aus dem Grund, dass man dort die Deeplinks für Einzeltitel enthalten hat. Die Beschreibung der Filme fehlt darin aber leider. Was ich mich aber noch wünschen würde, wäre ein Generator für die Links zu den Einzeltiteln, da es ein wenig sehr umständlich ist, immer erst die komplette XML downloaden zu müssen um darin dann den einen Link zu suchen. Den DVD-Versand habe ich bislang noch nicht getestet.
Ja ja, ich gebe es zu, ich war anfänglich gar nicht mit dem Partnerprogramm von Privatamateure zufrieden. Mittlerweile muss ich diese Meinung aber revidieren, denn wie immer war es natürlich eine Sache des Traffics. Der große Tenor zum Start des Programms war ja nach dem Motto “Das konvertiert auf allem!” Pustekuchen. Zumindest war das bei mir nicht so. Ich startet zunächst mit Paysite-Traffic (vorgefilterte Exits, dynamische Banner, etc.). Das Resultat war ein TKP (steht bei Privatamateure für Verdienst pro 1000 Uniques) von 9,45 Euro. Das konnte es irgendwie noch nicht sein. Aktuell habe ich anscheinend das Optimum herausgefunden und es ist seit 2 Monaten auf einem konstanten Niveau. Auf einigen kleinen Freesites ist PA jetzt in einer Exit-Layer Rotation zusammen mit 5 anderen Programmen eingebunden und erhält pro Tag gerade mal zwischen 150 und 400 Uniques. Hauptsächlich Google-Traffic. Der TKP ist jetzt auf 85,38 Euro gestiegen, womit ich zufrieden bin für den Abfall-Traffic. Die Verdienste bewegen sich zwar nur im xxx-Bereich pro Monat aber um die Exit-User zu konvertieren eignet sich PA mehr als nur gut. Ich werde auf jeden Fall weiter damit experimentieren.
Ich schrieb ja bereits über das erneute Update der Serps, wie auch schon viele andere. Anhand einer meiner Top-Sites, die täglich rund 5.000 Hits aus Google erhielt und nun bei gerade mal rund 400 liegt, habe ich mir mal die Serps genauer angeschaut. Zuerst eine Feststellung: Die aktuellen Serps sind (fast) exakt die gleichen, wie schon bei dem massiven Abfall vom 16.05.2006 bis zum 18.05.2006. Die Domain um die es mir geht, ist viele Jahre alt, hatte einen stabilen PR, mehrere hundert Backlinks (größter Teil one way), absolut sauber, kein DC und über 600 Artikel, die selbst verfasst sind. Über Jahre hielt sich die Seite bei umkämpften Keys auf Platz 1 bis 3. Bislang waren zumindest die ersten 30 Ergebnisse bei nahezu allen Keys, die für die Site in Frage kommen, sehr sauber und gerechtfertigt. Aktuell sind das jedoch ein wenig anders aus. Beispiel eines Keys mit 2,7 Millionen Ergebnissen (vorher Platz 1, jetzt Platz 21).
Bei dem Keyword findet der User absolut nichts relevantes mehr und irgendwie sieht das bei mir durch die Bank so aus. Sicher sagt jeder von sich, die saubersten Seiten zu haben. Es ist aber schon frustrierend, wenn man solch einen Schrott sieht, der jeglicher Logik entbehrt und jede harte und saubere Arbeit mit Füßen tritt. Man kann nur hoffen, dass solche Ergebnisse nicht von Dauer sind. Aber wie immer kann man hier nur nach dem Motto gehen: Abwarten und Tee trinken.
Gerade mal etwas über einen Monat ist es her, da schrieb ich bereits über eine Art Erdrutsch in den Serps, der für mich absolut unbegründet schien. Betroffen waren hauptsächlich uralte Seiten (>2 Jahre), die aus den Top5 und Top10 in das Unauffindbare abrutschten. Mit den Tagen wurden die Positionen immer schlechter, bis einige Tage später das Ranking wieder relativ normal war. Tja, was soll ich sagen, jetzt geht die Post wieder abwärts. Seit heute Nacht ist rund 90% der Google-Traffics bei eben diesen Domains wieder eingebrochen und das nach dem sie sich prächtig erholt und sogar zugelegt haben. Unten mal die Statistik vom Juni 06 für einen betroffenen Blog, der täglich geupdated wird, rund 400 Seiten im Index hat und seit über 2 Jahren besteht (Anm.: Der Resttraffic in der Grafik stammt nicht von Google). Das Bild in den Serps ist auch wieder exakt gleich wie schon im Mai. Spam, Doorways und andere, minderwertige Seiten stehen vorne bei den entsprechenden Keys. Ich bin fast zuversichtlich, dass sich die Situation in 2-3 Tagen wieder regulieren wird. Wenn nicht, sind wohl wieder vermehrt Black Hat Techniken gefragt, denn die stehen aktuell hoch im Google-Kurs.
Ja, ich war auch einer derer, die sich bei Valleyschwag angemeldet haben und monatlich “Schwag” (Werbemittel) von web 2.0 Unternehmen direkt ins Haus zu bekommen. Für 20 Dollar im monatlichen Abo eigentlich eine klasse Idee. Eigentlich. Denn irgendwie ist meine anfängliche Begeisterung der Ernüchterung gewichen, nach dem ich meine erste Lieferung Schwag erhalten habe. 50 Tage nach der ersten Zahlung. Der Inhalt entspricht so ziemlich diesem hier, nur das ich ein Shirt in L von Movable Type erhalten habe (möchte das jemand?). Ich bin da mal ehrlich: 5-6 Aufkleber (okay, die von Goatse sind Kult, jedoch frage ich mich, was die mit web 2.0 zu tun haben?), ein ziemlich dünnes Shirt, ein Schraubenschlüssel von Movable Type (oder was das sonst ist) und ein kleines Puzzle von PerplexCity. Den Bleistift von Lifejournal, den andere erhalten haben, hat man bei mir wohl aus einem spontanten Engpass raus vergessen. Den Aufkleber von Feedburner auch! Es gibt sogar Leute, die hatten 2 Shirts in einem Paket. Ich habe zwischenzeitlich gekündigt und einen Refund erhalten für die 2. Buchung. Irgendwie war da meine Erwartungshaltung größer als die tatsächliche Freude. 50 Tage vom Sign-Up bis zur Lieferung war irgendwie… lang. Okay, verschmerzt man ja noch. Allerdings 2 Mal bezahlen bis man ein Paket bekommt. Hmm, ne. Und dann irgendwie nen schon sehr mageres Paket, dessen Inhalt ich hier für 10 Euro erhalten könnte. Ne, schade, dass reicht auch nicht für ein: “Hey, kostet 20 Dollar, kommt ins Haus, also was solls?”
Das lustige Geschicklichkeitsspiel “Worms” kann jetzt auch kostenfrei im Internet gespielt werden. Die Version ist zwar ein wenig abgespeckt und vom Umfang her nicht mit der PSP-Version vergleichbar, Spaß macht es aber trotzdem. Bereitgestellt wird das auf Flash basierende Game vom Publisher THQ und T-Online. Das Spiel ist recht einfach: Zuerst drei Angriffs- und Verteidigungsmoves auswählen und dann eine Herausforderung an einen Bekannten schicken. Der macht dann selbiges und schon kann das Match beginnen! Das Flash-Spiel soll das neue “Worms: Open Warfare” bewerben. Hier geht es zum Spiel.
Huch, da loggt man sich aus reiner Neugier mal bei einem Partnerprogramm ein (den Namen nenne ich jetzt nicht *hust*) und was sieht man? Man hat Schulden *grins* Von 7 Kunden aus dem Mai (ich habe keine Ahnung, wie die überhaupt dort hin gefunden haben) haben doch tatsächlich alles es gewagt zu stornieren? Frechheit! Und ich stehe da jetzt in der Kreide und muss Traffic opfern um überhaupt wieder aus diesem Stornosumpf zu finden. Das habt ihr ja schön hinbekommen!
Vor gut einem Jahr (kann auch ein wenig länger her sein), hatte ich eine zündende Idee für eine Dating-Plattform. Sollte ein ganz anderes Prinzip sein, als dieses endlose hin und her Geschreibsel. Ich wollte etwas, wo es um konkrete Blinddates geht. Wie es dann immer so ist, war die Idee auch fix umgesetzt (ca. 1 Woche Entwicklung) nur im “Long-Run” war es dann nix. Es war halt einfach “nur” eine gute Idee. Ich spreche vom Blitzdateclub. Nie Zeit gefunden für das Traffic-Building, die Weiterentwicklung, etc. Ich empfinde es manchmal sogar als richtig lästig, immer wieder neue Ideen im Kopf zu haben. Gut, dass ist zumindest ein Zeichen von Kreativität, doch hält es einen oft auch von den wichtigeren Dingen ab. Ich habe mir mittlerweile abgewöhnt, jede Idee auch sofort umsetzen zu müssen. Ich kam da nur gerade drauf, weil ich zum ersten Mal eine Support-Anfrage eines Users von dort erhielt und zuerst gar nicht wusste, wo ich den jetzt einzuordnen habe. Schlimm ist das manchmal.
Einer meiner Contentserver leidet langsam an Altersschwäche. Der Arme hat nun 6 Jahre durchgehalten und wird wohl bald den unvermeidlichen Gang in die Verwertung für Elektroschrott gehen. Er war noch ein Tower vom ganz alten Schlag. Der hatte noch Anstand und machte selbst bei einem Load-Average von 80 über 3 Tage nicht schlapp. Das junge Gemüse ist da heute schon anders. Die snobbigen Dell 19″ Schlitten machen einen auf cool in ihrem Rack, während die alten Burschen noch harte Arbeit im Tower-Regal verrichten. So ändern sich die Zeiten eben. Daher war es auch an der Zeit, sich nach einem neuen umzuschauen. Kaufserver natürlich und optimal kein Tower mehr, da ein 19″-Rack vorhanden ist. Dieses Angebot hört sich verführerisch an: Intel Dual Xeon 3.2 GHz , (4) 250GB SATA RAID 0+1 500GB Usable HardDrives, 4 GB Memory. Preislich bewegt er sich in der Region von ~ 2.000 Dollar, was auch wahrlich nicht zu viel ist.
Ich sitze momentan an der Optimierung einer kleinen Site inkl. Mitgliedsbereich. Es handelt sich um ein Nischenthema. Die Site ist über ein Jahr auf dem gleichbleibendem Traffic “rumgedümpelt” und die Konvertierungsrate schwankt stark. Zeit etwas daran zu tun und den Traffic mal genauer unter die Lupe zu nehmen. Erklärtes Ziel ist die Optimierung der Konvertierungsrate. Der Klickweg des Users bis zum Abschluss ist wie folgt aufgebaut:
Bislang hatte ich für diese Seite keine Statistiken (außer der normalen Besucherzahlen), die Rückschlüsse auf das Verhalten der Besucher zulassen würden. Ich habe daher ein kleines System speziell für diesen Optimierungsprozess programmiert. Google Analytics und anderen Programmen vertraue ich dabei nicht unbedingt, da diese auch nicht auf meine Bedürfnisse zugeschnitten sind und ich die Resultate sofort und nicht zeitverzögert sehen möchte. Auf den Einstiegsseiten (1) erhält der Besucher nun ein Cookie gesetzt, welches den Referer und einen Timestamp enthält. Sobald der Besucher die Anmeldeseite (2) betritt, wird er samt einer Session, seiner IP, dem Referer aus dem Cookie und dem aktuellen Timestamp in die Statistiktabelle geschrieben und mit “Anmeldeseite = 1″ gekennzeichnet (um das mal vereinfacht zu erklären). Den nächsten Schritt, den Klick auf das Zahlungsformular (3), konnte ich bislang nicht tracken, daher habe ich hier ein Script zwischengeschaltet, welches dann auch diesen Schritt zählt. Klickt der Besucher also weiter zum Zahlungsformular, wird er in der Statistiktabelle mit “Zahlungsformular = 1″ geupdated. Sollte ein Abschluss erfolgen, kommt dieser über die API des Abrechners und kann anhand der durchgereichten Session den Statistik-Datensatz auf “Abschluss = 1″ updaten. Das zu den Voraussetzungen und dem Tracking. Nichts besonderes aber für die Optimierung einer kleinen Site ausreichend.
Jetzt fehlten nur noch die Zahlen. Ich habe 3 Tage gesammelt um einen ersten Trend zu erkennen und mit dem Optimieren beginnen zu können. Auf der Anmeldeseite befanden sich pro Tag einige hundert Besucher (nahezu täglich gleich, daher konnte man dies auch gut vergleichen). Nur 8,8 % dieser Besucher klickten auch zum Zahlungsformular weiter. Magere Ausbeute. Bei Schritt 2 hakt es. Ich wollte nun jeweils 3 Tage mit verschiedenen Versionen der Anmeldeseite Tests fahren. Auf der “alten” Anmeldeseite war bislang ein Text, der erneut die Vorteile eines Zugangs für den Besucher aufzeigt und eine Box mit 3 verschiedenen Buttons für die Zahlungsarten zu sehen.
Test 1) Ich änderte zuerst die Box mit den 3 Buttons ab. Hier erstellte ich eine kleine (170 x 50) Teaser-Grafik passend zum Content der Seite und stellte darunter einen Text sowie ein Input-Feld für die E-Mail Adresse des Besuchers. Darunter ein Button: “Zugang anfordern!” Mit Klick auf den Button wurde das Zahlungsformular aufgerufen und der Besucher konnte mit der Zahlung abschließen. Die E-Mail wurde dabei gleich schon im Zahlungsformular voreingetragen. Meine Annahme war, dass dies die Anzahl derer erhöhen würde, die zum Zahlungsformular gelangen. Dem war nicht so. Bei gleichem Traffic auf der Anmeldeseite sank die Zahl derer, die zum Zahlungsformular kamen, auf 2,7 %. Das schien einfach zu viel zu sein.
Test 2) Ich entfernte die E-Mail Abfrage wieder, habe es jedoch bei dem einen Button, der Teaser-Grafik und dem kurzen Text belassen. Die einzige Änderung war die, dass ich um die schwarze Box, in der der Button zur Anmeldung ist, einen dicken 4-Pixel Rahmen in Rot hinzufügte. Ich war überrascht von dem Ergebnis! Die Rate der Besucher, die zum Zahlungsformular durchklickten, stieg auf stieg von anfangs 8,8 % und späteren 2,7 % bei dem 1. Test auf satte 17,1 %.
Test 3) Ich habe das Grundprinzip aus Test 2 so gelassen, nur an den Überschriften, die sich über der Box mit dem Zahlungsbutton und dem beschreibenden Text befinden, habe ich etwas “gedreht”. Alter Text: “100% sicher Mitglied werden” (war auf SSL, etc. bezogen) und: “Zahlung durchführen” (über dem Zahlungsbutton). Aus diesen wurde zum einen “In nur 2 Minuten Mitglied werden” und zum anderen “Zugang beantragen”. Keine großen Änderungen, oder? Trotzdem überraschten mich die Zahlen erneut: 28,2 % riefen nun das Zahlungsformular auf. Ich machte auch den umgekehrten Test und fuhr 3 Tage wieder mit den alten Überschriften. Die Konvertierungsrate ging wieder von 28,2 % auf 16,5 % runter und danach auch wieder hoch (nach erneutem Wechsel).
Es stehen jetzt noch einige Verbesserungen aus, über die ich dann auch berichten werde. Eines (und das ist nichts neues) kann ich aber schon jetzt sagen: sehr kleine Veränderungen können sehr große Effekte haben.
Laut Heise hat die KJM das AVS von T-Online “für gut befunden“. Ich habe das deshalb in Anführungszeichen geschrieben, weil zu mehr die KJM auch gar keine Befugnis hat. Die KJM kann keine AVS offiziell „zulassen” oder „anerkennen”. Sie können ihre Meinung auf Basis ihrer Auslegung des JMStV mitteilen. Bei dem T-Online AVS geht es um ein geplantes Video-on-Demand-Angebot unter T-Home. Auszug aus der Pressemitteilung der KJM:
„Die Filme des Video-on-Demand-Angebots sind nach Altersstufen klassifiziert. Videos für Kinder sollen, von Erwachsenenangeboten getrennt, in einem eigenen Bereich zur Verfügung gestellt werden. Als Grundkonfiguration ist eine kindersichere Einstellung geplant. Zusätzlich will T-Online für Filme “ab 16″ Jahren eine technische Sperre vorschalten, um Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren den Zugang unmöglich zu machen oder zumindest wesentlich zu erschweren. „Mit der Vorschaltung eines solchen Zugangsschutzes für entwicklungsbeeinträchtigende Angebote setzt T-Online eine Schutzmaßnahme ein, die in ihrer Wirksamkeit mit der bewährten Vorsperre im digitalen Fernsehen vergleichbar ist“, erklärt der KJM-Vorsitzende Prof. Dr. Wolf-Dieter Ring. Außerdem soll bei Angeboten, die jugendgefährdend sind (z.B. einfache Pornographie) und bei Filmen, die für Jugendliche nicht freigegeben sind („ab 18“), durch eine geschlossene Benutzergruppe sichergestellt werden, dass nur Erwachsene darauf zugreifen können. […]
[..] T-Online-Kunden, die Videos in der geschlossenen Benutzergruppe nutzen wollen, müssen ihre Volljährigkeit persönlich nachweisen und sich über das Post-Ident-Verfahren oder am Point of Sale (T-Punkte) identifizieren. Eine Vervielfältigung von Zugangsdaten für die geschlossene Benutzergruppe ist ausgeschlossen, da der Zugang nur identifizierten T-Online Kunden mit einer Set-Top-Box möglich ist, die im T-Com DSL-Netz angeschlossen und eindeutig zugeordnet ist. Zur Authentifizierung müssen die Nutzer zu Beginn jeder Sitzung ihre individuell zugeteilte AVS-PIN (Adult-Passwort) eingeben. Die Sitzungen sind zeitlich begrenzt.”
Ganz interessant ist aber der letzte Abschnitt des Heise-Artikels: „Übrigens hat die KJM zwei Gutachten zu Sperrungsverfügungen in Auftrag gegeben, die als letztes Mittel im Kampf gegen illegale und jugendgefährende Inhalte betrachtet werden.” Ich denke, bzw. ich bin mir sicher, dass dies nicht nur „als letztes Mittel” angesehen wird, sondern längst fest eingeplant ist. Es gibt seit der Einführung von F2F faktisch keinen funktionierenden Jugendschutz mehr. Das hat auch die KJM mittlerweile erkannt. Es gibt so gut wie keine Erotik-Unternehmen mehr, die ihren Sitz in Deutschland haben. Nicht ohne Grund versendet die BPJM selbst Briefe an amerikanische Staatsbürger in die USA (mittlerweile auch auf Englisch. Anfangs sendete man die Briefe in Deutsch). Und eben aus dem Grund muss man halt die Abgewanderten “wegsperren”.
Seit einem Jahr beobachte ich nun die Entwicklung eines bestimmten Angebots mit Argusaugen. Dazu gehören die tägliche Auswertung, eine Menge Balkendiagramme, Traffic-Analyse, etc. Den Aufwand betreibe ich aus dem Grund, weil ich 2 verschiedene Abrechner miteinander vergleichen möchte um eine Aussage über die Stornoquote treffen zu können. Die Auskunft der Abrechner bei hohen Stornoquoten ist meistens die, dass man entweder schrottigen Traffic hat oder das Angebot nicht dem entspreche, was man anpreist. Pustekuchen. Über einen Zeitraum von 100 Buchungen habe ich afendis und Eurobill getestet und für mich miteinander verglichen. Die Rahmenbedingungen: gleiches Angebot, die gleichen Trafficquellen (leichte Abweichungen gibt es da immer über einen größeren Zeitraum) und keine signifikante Änderung an der Seite, wie z.B. ein anderer Preis oder ein kompletter Umbau. Beide Abrechner haben exakt 100 Buchungen erhalten (Rebills wurden bei beiden mit eingerechnet). Nach diesen 100 Buchungen habe ich einen Strich unter die Rechnung gemacht und damit begonnen, Faktoren wie die Saison (mehr Stornos im Dezember und Januar, etc.) auszufiltern. Bei eingetriebenen Forderungen blieb das Storno trotzdem als solches stehen.
Nach meiner Auswertung kam ich bei den Abrechnern auf die folgenden Zahlen (Stornoquoten): afendis brachte mir bei den zur Berechnung herangezogenen Zahlen eine Stornoquote von 16,71 % ein. Im Gegensatz dazu waren es bei eurobill nur 4,35 %, was einer Minimierung der Stornoquote von 12,36 % entspricht. Das ist ein signifikanter Unterschied und bares Geld. Ich führe das hauptsächlich auf die Zahlungsformulare und die integrierten Checks zurück, die bei Eurobill ein wenig “schärfer” sind. So verlangt Eurobill z.B. auch eine Art Double-Opt-In bei der Buchung durch den Kunden. Zahlungsformular ausfüllen => Bestätigung mit Link per E-Mail erhalten => Link anklicken und Buchung aktivieren. Bei afendis gibt es das so nicht. Natürlich könnte man das auch selbst mit der API lösen, es geht mir aber um den direkten Vergleich. Das ist sicherauch ein Grund dafür, dass es bei eurobill so gut wie keine Stornos wegen Widerspruchs gibt, wo es bei afendis gut 20 % der Gesamtstornos sind. Die Kunden erhalten einfach aufgrund von falschen Mails die Zugangsdaten nicht und stornieren dann die Buchung. Da könnte man nachbessern. Das ist natürlich keine repräsentative Geschichte, sondern lediglich ein Test, der mir ein wenig Klarheit verschaffen sollte und sich nur auf meine Erfahrungen stützt. Ich kann aber nur jedem raten, vergleichbare Tests bei eigenen Angeboten zu machen und ein Auge auf die Zahlen und deren Entwicklung zu haben, egal mit wem man seine Angebote abrechnet.
Es gibt vielen Mythen in der Weltselbsternannten Suchmaschinenoptimierer. Einer davon ist sicherlich der, dass Links von fremdsprachigen auf deutsche Seiten entweder keinen, bzw. kaum spürbaren oder sogar negativen Effekt haben. Es wird u.a. behauptet, dass zu viele englische Links eine Abwertung bei der deutschen Suche von Google zur Folge haben können. Wobei es hier auch wieder (wir fast immer) 2 getrennte Lager gibt. Einige sprechen den englischen Links sogar einen besonderen “Boost” zu. Ich habe das mal an einer Seite gestestet. Die lag zu beginn des Test konstant bei 800 Besuchern / Tag, hatte 40 Backlinks und einen PR 4. Die Positionen in den SERPS waren durchschnittlich bis gut.
Ich habe mich zunächst um etwa 20 englische, ausschließlich themenrelevante Links bemüht. Alles dabei von PR 0 bis PR 4. Die Linktexte wurden stark gemischt eingesetzt. Pro Tag wurden 1-2 Links gesetzt. Nach 3 Wochen machten sich schon einige Veränderungen bemerkbar. Der Traffic stieg um durchschnittlich 300 Besucher pro Tag an und pendelte sich zunächst bei 1.100 Besuchern ein. Die Seite verbesserte sich international sehr stark und zog sogar am entsprechenden Wikipedia-Artikel (seit 8 Monaten Beobachtung auf Platz 2 mit PR 5) für das optimierte Keyword (ein durchschnittlich umkämpfter Begriff) vorbei. Das Ranking der Unterseiten verbesserte sich im Schnitt um 14 Positionen (hauptsächlich von Seite 2 auf Seite 1). Der Zustand hält nun seit etwas über 2 Monaten an. Der Traffic steigt im Schnitt noch immer um 5 Besucher/ Tag an. Für mich ist keinerlei negativer Effekt durch die fremdsprachigen Links festzustellen. Eine Themenrelevanz sollte aber meiner Meinung nach gegeben sein.
AWM Freak ist ein neues Paysite CMS für den Adult Webmaster, der etwas mehr Kontrolle über seinen Memberbereich möchte. Der Funktionsumfang schaut auf den ersten Blick sehr gut aus und enthält sinnvolle Tools wie eine automatische Thumbnail-Generierung aus Videos, Verwaltung des Contents, Erstellung von beliebig vielen Galerien, ein integrierter FTP-Client, Statistiken, eigene Templates und und und. Die Basisversion ist kostenlos. Es steht auch eine Flash Demo bereit, die allerdings ein wenig verwirrend und nicht gerade ausführlich beschrieben ist. Großer Nachteil: AWM Freak wird nicht auf dem eigenen Server gehostet, wie zum Beispiel MAS von Mansionproductions, mit dem ich seit über 2 Jahren sehr zufrieden bin. Hier muss nachgebessert werden, schließlich möchte man sich nicht auf externe Anbieter verlassen müssen, wenn es um Dinge wie die eigenen Memberbereiche geht. Der Anbieter von AWM Freak hat jedoch bereits eine Version für den eigenen Server angekündigt.
Hooray! Ich schaue heute in das Blog von Valleyschwag und sehe, dass endlich Pakete mit frischem “Schwag” versendet wurden. Wer nicht weiß worum es geht: Valleyschwag versendet Pakete mit Werbegeschenken (Schwag) von Web 2.0 Unternehmen im Abo über Paypal. So haben dann Menschen wie ich nichts besseres zu tun, als sich z.B. Aufkleber von flickr oder technorati auf die Laptops zu kleben oder im schicken Odeo-Shirt rumzulaufen. Ich hatte zuerst starke Bedenken ob das überhaupt noch was wird. Die Jungs und Mädels versenden die Pakete aus den Staaten und haben mir (und auch vielen anderen “Schwaggern”) bereits 2 Mal die Abo-Gebühr abgebucht, jedoch noch kein “Schwag” geliefert. Bis jetzt. Ich hoffe es kommt auch an (weiß man bei der deutschen Post ja nie so genau). Valleyschwag ist förmlich überrant worden mit Bestellungen. Bei flickr gibt es Bilder von frühreren und aktuellen Paketen zu sehen. Aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt und von daher warte ich einfach mal die nächsten Tage ab und melde dann was drin ist, im Care-Paket. Schwag on!
Ich habe in Geralds Seo-Blog von Blogdesk gelesen und es mir auch gleich mal in der aktuellsten Version 2.6 installiert. Sehr geschmeidig schaut das aus und zur Verwaltung von 20+ Blogs ist das sicherlich ein echter Zeitgewinn. Nur irgendwie schade, dass es bei mir nicht so ganz mag wie angespriesen. Ich kann weder Bilder einfügen, noch stehen die Buttons “Link”, “Bold”, “Italic”, “Underline”, etc. zur Auswahl. Ich bin mir fast sicher, dass es wieder mal an mir liegt und ich nur nicht die korrekte Einstellung finde. Ich suche nur schon seit über einer Stunde danach (Panik). Na ja, ich werde es jetzt trotzdem mal austesten und direkt vom Desktop was auf den Server “schieben”. Hoffentlich klappt das.
Wer hätte das gedacht. Großbritannien ist laut einer neuen Studie von Nielsen NetRatings, die vom Independent in Auftrag gegeben wurde, der schnellstwachsende Erotikmarkt der Welt. Einer von vier Erwachsenen, inklusive 1,6 Millionen Frauen, konsumiert der Studie nach regelmäßig Erotik-Angebote im Internet. Im letzten Jahr nutzten 9 Millionen Briten erotische Seiten (vergleich 2000: 2 Millionen). Alleine im vergangenen Monat konsumierte jeder vierte Mann zwischen 25 und 49 Jahren erotische Angebote. Rund 1,5 Millionen Frauen schauten sich in den letzten 12 Monaten Erotik-Angebote an (vergleich Vorjahr: 1 Million). Im Durchschnitt sehen sich sowohl Männer als auch Frauen ca. 40 Minuten pro Monat Pornografie an. Die britische Pornoindustrie wird momentan auf einen Wert von 1 Milliarde Pfund (rund 1,5 Milliarden Euro) geschätzt.
Großbritannien ist ein sehr interessanter und boomender Markt, hat aber seine eigenen Gesetze. Die User haben andere Bedürfnisse als hierzulande oder in den USA. Dinge die auf dem US-Markt sehr gut funktionieren, sind nicht unbedingt GB-kompatibel. Auch die bevorzugten Nischen sind komplett verschieden und nicht mit DE und US vergleichbar. Sein Research muss jedoch jeder selbst für sich machen. Es gibt allerdings viele “Lücken” zu entdecken.
In den vergangenen Tagen habe ich bald zu viel bekommen von dem anhaltenden Kommentarspam. Seit dem ich jetzt Spam Karma auf allen Blogs installiert habe, ist ein wenig mehr Ruhe im Karton. Knapp 1000 Spams hat SK2 in diesem kurzen Zeitraum im AWM-Resource Blog “abgefischt”. Ich muss mich da zwar noch ein wenig in die umfangreichen Einstellungen eindenken aber lohnen tut es sich auf jeden Fall.
Es kommt immer mal wieder vor, dass ich E-Mails mit der folgenden Frage bekomme: “Du, welche Nischen lohnen sich eigentlich noch?” Ich pflege da - und da da bin ich jetzt mal ganz ehrlich - Desinformationen zu streuen. Warum das? Dazu müsste man etwas weiter vorne beginnen. Zuerst: was ist eine Nische? Sind das Teens, Milf oder was? Eine Nische ist immer das, was eine kleine aber gute Käuferschaft hat, jedoch eher wenig beworben wird. Sicherlich mögen Teens, Milf und Co. für den einen oder anderen mit solidem Traffic für diesen Bereich sehr gut funktionieren, Nischen sind es jedoch nicht mehr. Auch dann nicht, wenn die größeren Partnerprogramme diese als Nische propagieren. Man kann sich auch eine einfache Faustregel merken: Eine Nische ist nur so lange eine Nische, bis andere Webmaster sie entdecken.
Wie finde ich Nischen? Gute Frage, ziemlich einfache Antwort: Zuerst muss man beginnen zu surfen wie ein “normaler” Surfer, der Erotikseiten besucht. Das fällt den meisten Webmastern am schwersten, zu surfen wie es auch der potentielle Kunde tun würde. Nischen fallen einem nicht in den Schoß, die Nischen muss man finden. Mittels Suchmaschinen, Katalogen, etc. Manchmal hilft auch schon ein Blick in dei Suchbegriffe auf den eigenen Seiten. Die Logs fördern so manche Kombination zu Tage, von der man wieder auf andere Themen kommt. Suchen und finden, niemand verrät seine eigene Goldmine um noch einen Abschöpfer neben sich zu haben, der kontinuierlich den Kundenstamm mit abgräbt.
Man sollte auch eine gewisse Affinität zu der jeweiligen Nische haben, die man verkaufen möchte. Wer z.B. mit dem Thema Gothic nichts anfangen kann, der wird auch in der Gothic-Nische keinen Erfolg haben. Wer nicht weiß worauf z.B. ein Nylonfetischist steht und nicht denken kann wie er, der verkauft auch keine Abonnements. So einfach ist es. Es gibt in jeder Nische viele Faktoren die entscheidend für den Erfolg sind. Man muss den Kunden verstehen, wie er denken können, wissen was er sucht und was er sich erträumt. Wer das nicht kann oder nicht bereit ist, seine Zeit dafür zu investieren, der sollte sich erst gar nicht mit Nischen auseinandersetzen. Ja, es gibt noch Nischen, die bei zielgerichtetem Traffic im Bereich 1:20 konvertieren. Verraten tut einem diese Nischen jedoch niemand, sonst sind es keine mehr.
Komisch, komisch. Waren die letzten Tage noch extreme Verluste bei meinen Blogs zu verzeichnen, was den Google Traffic angeht, so ist seit heute Nacht alles wieder im Lot. Sogar neue Rekorde. Manchmal steckt man anscheinend einfach nicht drin. Google ist einfach nicht berechenbar. Jetzt heißt es trotzdem: Fehlerquellen abstellen und dann auf den nächsten Absturz warten. Schlauer bin ich daraus jedenfalls nicht geworden. Ich musste hier heute erstmal SK2 installieren, 100 Kommentare pro Stunde waren dann doch ein wenig viel um das weiterhin so “nebenbei” zu löschen.
Wie es ausschaut, beachten die “Big-Companys” immer mehr die Blogs. Besonders den Buzz-Effekt, der entsteht, wenn man über ihre Produkte bloggt. Zunehmend kommen die Firmen dann mit Testprodukten auf die Blogger zu und hätten gerne, das man ihre Neuerungen in den Himmel bloggt. Das kann mit Autos sein, wie im Beitrag von Robert Basic, wo es um die Blogger geht, die von Opel einen Astra zum Test erhalten haben, oder auch mit Handys, wie in meinem Fall. Heute erreichte mich eine Anfrage von BuzzParadise.com, wo man mir sehr freundlich mit folgendem Wortlaut ein wenig Honig um den Mund schmierte (es geht dabei nicht um diesen Blog): „Die Qualität und der Stil Ihres Blogs haben uns überzeugt. Deshalb möchten wir Sie zu unserer VIP Kampagne bezüglich der Markteinführung des neuen LG KG800 Chocolate Mobiltelefones, einladen. Ihrem Blog zufolge denken wir, dass Sie ein reelles Interesse daran haben könnten, der Community der VIP Blogger, die LG Europe auswählt um sein neues stylisches Telefon zu testen, beizutreten.” Schön, schön. Das hört sich ja erst mal sehr nett an und ich fühle mich auch sehr geschmeichelt, jedoch habe ich noch nie etwas von dieser Firma gehört und man ist ja vorsichtig geworden und möchte nicht später noch ein Jamba Sparabo am Hals haben. Die Site sieht ganz seriös aus. Ich habe auch mal geantwortet um mehr über die Rahmenbedingungen zu erfahren, eine Unsicherheit ist aber schon da. Na mal überraschen lassen.
Nachdem ich ja gestern schon über einen ungewöhnlich massiven Trafficeinbruch bei einigen Blogs geschrieben hatte, habe ich die Situation mal ein wenig weiter beleuchtet. Die Blog haben nun fast sämtlichen Traffic verloren der aus Google stammt. Gestern - 80%, heute fehlen auch die anderen 20% bislang. Also = 100% Trafficeinbruch oder: Exit des Blogs. Alle Unterseiten und auch die Startseite wurde durchgereicht und gegen 1A “Qualitätsspam” von Pseudo-Suchmaschinen, Error 404 Seiten, Toplisten und Keywordseiten (ca. 30 Wiederholungen des H1 Tags und 2 Din-A4 Seiten Hidden Text) von Spammern ersetzt. Das ist die größte Verschiebung zugunsten von Spam die ich seit 2 Jahren beobachtet habe. Ich spreche allerdings hier vom Adult-Bereich, wie es im Non-Adult ausschaut, kann ich nicht so verlässlich sagen. Momentan schaut es aber so aus, als würde man besser wieder den Doorway-Generator rausholen, und zwar den von 98, der noch mit JS-Weiterleitungen arbeitet und es schafft, auf einer einzigen Seite 20 Mal den H1 Tag unterzubringen. Damit fährt man anscheinend besser als guten Content zu produzieren. So schaut z.B. die aktuelle Seite auf Platz 1 aus (Keyword: 2.4 Mio. Ergebnisse, Top 20 nun ausschließlich Spam dieser Art). Das Keyword habe ich jetzt mal geändert.
Ich werde es nun vorerst damit probieren, die Backlinks zu erhöhen und die Linktexte mehr zu variieren. Wenn das nichts bringt, muss ich mal die gesamte Verlinkung unter die Lupe nehmen, insbesondere deshalb, weil Matt Cutts einige Dinge zu dem Thema geschrieben hat.
Da hat man einen Kollegen im ICQ und redet so über das Wetter, kommt dadurch (warum auch immer) auf Bauernregeln und endet dann bei der Idee, das es doch auch solche handfesten Regeln für den Adult Webmaster geben müsste. Tatsächlich gibt es da ein paar, die uns ganz spontan eingefallen sind. Achtung sinnfrei (aber dennoch lustig), denn Spaß muss auch mal sein:
„Siehst du Webmaster ins Ausland hasten, hast du als deutscher bald Post im Kasten.” „Endet des Users Mail auf AOL, verschwindet der Supporter rasend schnell.” „Hat der User der Frau die Treue geschworen, ist er für uns gänzlich verloren.”
Puh, da schaue ich heute früh wie immer in die Stats und sehe bei 2 alten und bislang spitzenmäßig gelisteten Blogs einen Trafficeinbruch um die 90%. Die Blogs sind um die 2 Jahre alt und werden täglich gepflegt. Der Bereich ist nicht umkämpft und die Blogs enthalten auch keine Spamtechniken. Backlinks sind auch keine weggefallen. Nahezu alle Keywords, zu denen die Blogs seit über einem Jahr Top10 gelistet waren, scheinen verloren. Die Blogs sind jedoch weiterhin mit aktuellem Cache und allen Unterseiten (jeder Blog hat so um die 300 Artikel) in Google gelistet. Da fragt man sich doch: woran mag das liegen? Hmm, auf den ersten Blick habe ich dafür keine Erklärung. Vorgestern habe ich aber ein Google-Sitemap erzeugt und dies bei Google angemeldet. Ob das daran liegen kann? Ich glaube es nicht. Bleibt noch die Möglichkeit, in irgendeinen Filter geraten zu sein. Duplicate Content eventuell? Möglich, habe ich doch vor einigen Wochen Ultimate Tag Warrior installiert und eine Tag-Cloud erstellt, die per Mod Rewrite die jeweiligen getaggten Artikel auflistet. Ich habe “/tag/” nun mal per robots.txt ausgesperrt. Hoffentlich hilft das. Bei Abakus gibt es auch eine Diskussion zu den “Erdrutschen”.
„Ohne das Adult-Business, gäbe es heute nicht das Internet, wie wir es kennen.” Toller Satz, steckt aber einiges an Wahrheit drin. Viele Technologien wurden erst durch den Einsatz und die Weiterentwicklung im Adult-Business populär. Einige davon gehören heute zu den Standards im Web. Vom Passwort-Management über spezielle Abrechnungstechniken, DRM, Pay-per-View und P2P-Technologien, bis hin zu Video-Formaten, die sich ohne das Business wohl nie durchgesetzt hätten, wurde viel entwickelt, verfeinert und marktreif gemacht. Auch im Offline-Business entschied das Adult-Business derzeit, welches Video-Format sich durchsetzen würde. Es war damals die VHS. Auch jetzt wird es wieder so sein, dass das Adult-Business den Impuls geben wird, ob sich Blue-Ray oder HD-DVD durchsetzen wird. Worauf ich jedoch hinaus möchte, ist der aktuelle Vorsprung des Adult-Business im Bereich On-Demand Movies. Während die Hollywood-Studios sich über sinkende Umsätze beklagen und lieber jedem einzelnen „Piraten” hinterher jagen, anstatt ihre Filme so wie es der Kunde wünscht bereitzustellen, nämlich über das Internet und vor allem brennbar, macht es das Adult-Business und namentlich Vivid Entertainment erneut vor:
Vivid Entertainment says it will sell its adult films through the online movie service CinemaNow, allowing buyers to burn DVDs that will play on any screen, not just a computer. “Leave it to the porn industry once again to take the lead on this stuff,” said Michael Greeson, founder of The Diffusion Group, a consumer electronics think tank in Plano, Texas. “The rest of Hollywood stands back and watches and lets the pornography industry work out all the bugs,” he said.
via threadwatch
Google Trends ist wirklich eines der sinnvollsten Tools, die Google in der letzten Zeit gebracht hat (neben dem integrierten Google Talk in Gmail, meiner Meinung nach. Ich bin eine Quasselstrippe). Mittels Google Trends lassen sich Suchbegriffe miteinander in Beziehung setzen und nach Städten, Regionen und Ländern aufschlüsseln. So erfährt man auf einen Blick, was wann wo irgendwie populär in der Suche war. Die Begriffe sind im Gegensatz zum Google Zeitgeist frei wählbar. Dem Tool lassen sich einige interessante (und zugegeben amüsante) Vergleiche entlocken. So bringt der Vergleich zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel und der etwas anderen „Mutter der Nation”, Dolly Buster, ein Kopf-an-Kopf-Rennen zum Vorschein, bei dem Dolly Buster nur knapp in Führung liegt. Bei einem direkten Vergleich mit Gina Wild kommt Frau Merkel schlechter weg.
Auch im Duell der großen Damen des Musik-Business im Vergleich mit „Poppstar” Jenna Jameson geht es denkbar eng zu. Die Fußball Weltmeisterschaft im eigenen Land kann sich jedoch noch nicht gegen das ausgeprägte Bedürfnis der Deutschen an Erotik behaupten. Auch „Kaiser Franz” ist im Vergleich mit Beate Uhse nahezu ohne Chance. Ein wirklich nettes Tool, welches für weit mehr als nur zum “spielen” geeignet ist.
Neues von der LMS! Die LMS informierte in einer Pressemitteilung über den „außerordentlichen” Erfolg der vor 2 Jahren neu geschaffenen Online „Meldestelle” für „Beschwerden” rund um die Medien, programmbeschwerde.de. Direktor der LMS, Dr. Gerd Bauer, im Rahmen einer Pressekonferenz über die Entwicklung des Bürgerportals der Landesmedienanstalten. „Als wir im April 2004 die Idee umsetzten, eine direkte Möglichkeit der Kritik und Beschwerde für Zuschauer hinsichtlich des Programmangebots zu schaffen, rechneten wir durchaus mit einer regen Beteiligung. Die eingegangenen Reaktionen zeigten auch sehr deutlich, dass ein solches Angebot längst überfällig war. Das Angebot, das zunächst als regionale Plattform konzipiert war, fand sehr schnell auch bundesweit regen Zuspruch, aus der ganzen Republik gingen Stellungnahmen, Kritik und Beschwerden bei der LMS ein. Folgerichtig wurde das LMS-Portal dann als Service aller Landesmedienanstalten umgestaltet, welcher aber weiterhin durch unser Haus betreut wird”, so Dr. Bauer weiter.
Der große Erfolg der Anlaufstelle Nummer 1 für den Medien-Denunzianten lässt sich auch in konkreten Zahlen wiedergeben. So hat der Online-Auftritt programmbeschwerde.de einem monatlichen Ansturm von 1.800 Besuchern (ca. 60 Besucher pro Tag) gerecht zu werden. Im Schnitt werden pro Jahr 360 bis 380 konkrete Beschwerden über programmbeschwerde.de übermittelt (ca. 1 pro Tag). In einer Studie des Instituts für Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht (ITM) der Universität Münster wurde der Seite www.programmbeschwerde.de attestiert, dass sie den Zuschauern u. a. die Möglichkeit biete, eine Form der Programmkritik auszuüben. Bauer: „Es freut uns sehr, dass unsere Initiative auch auf europäischer Ebene als beispielhaft wahrgenommen wird und in beiden Studien eine so positive Resonanz findet.” Na da wollen wir hoffen, dass die LMS frühzeitig die garantiert eh schon personell stark unterbesetzte Beschwerdestelle um weitere „qualifizierte Mitarbeiter” aufstockt um dem „Ansturm” gerecht zu werden. Oder ist das doch nur pure Steuerverschwendung?
Es ist hip, schaut gut aus, macht Fun und ist funktionell. Web 2.0, irgendwie scheint es das Next Big Thing zu sein. Social Bookmarking, Tagging, Blogs, Podcasts, usw. Doch was nutzt das Adult Business davon? Bislang schaut es eher mager aus. War das Business zu damaligen Zeiten noch die treibende Kraft in Sachen Innovationen (wer wie ich seit 97′ dabei ist, der hat viele Hypes kommen gesehen), so scheint es heute irgendwie zu stehen und sich kaum zu bewegen. Ist RSS heute auf nahezu jeder Site vorhanden, schaut es bei 99% der Adult-Sites mit der Syndication schlecht aus. Kein RSS, keine einigermaßen W3C konformen Sites, nüx. Schade eigentlich, dabei gäbe es doch so viele Ideen und so viel Raum für neue Produkte.
Okay, Ideen ausplaudern sollte man eigentlich nicht, jedoch lassen sich einige der neuen Web 2.0 Ideen mit ein wenig Phantasie auch durchaus auf Adult adaptieren. Um nur einige Beispiele zu nennen: Ein Q&A-Dienst, Social Tagging Dienste, Blog Guides oder auch Bookmark Management. Aber so lange es kein so gut wie kein Adult-PP fertig bringt, nur mal ein RSS-Feed für z.B. Links oder Galerien anzubieten, so lange wird das wohl nur Schall und Rauch bleiben. Schade eigentlich.
Haha, kein Wunder das man manchmal zu nichts kommt (u.a. natürlich auch den Blog zu updaten). Vor einigen Wochen geriet ich über irgendwelche dunklen Quellen an King.com und meldete mich mal an. “Ein wenig spielen kann ja nicht schaden”, dachte ich und meldete mich mal an. Was soll ich sagen? Ich sollte das nicht mehr tun: 1. habe ich in den letzten 3 Wochen 70 Euro im Sudoku verloren (haha, nachdem ich 50 verloren hatte, habe ich erstmal geschnallt wie das überhaupt funktioniert!) und (ich glaube) 50 Euro im 8-Ball Pool. Ja ja, die Spielsucht hat mich voll im Griff. Das Schlimme ist ja nicht das Geld sondern die Menge an Zeit. Mal eben (!) in der Mittagspause 10 Minütchen. Daraus wird immer ne’ Stunde. Zeit ist Geld! Und in der vergeudeten Zeit auch noch Geld verzocken ist ja doppelt schlimm! Also ab mit King.com in den Filter vom Router, Passwort vom Router ändern (blind) und schnell vergessen. Selbstzensur!
Heute ist ohne großes Tam-Tam Googles Page Creator in den Labs an den Start gegangen. Hier kann jeder, der es nicht unbedingt so mit Html & Co. hat, in wenigen Schritten und mit vorgefertigten Templates eine eigene “Homepage” erstellen. Alles was man dazu benötigt ist ein Google-Account. Das System scheint allerdings wie schon zuvor beim Start von Analytics einige Probleme mit dem Ansturm zu haben. Bei dem Versuch mit einzuloggen, erhalte ich lediglich den freundlichen Hinweis: „Google Page Creator is having a little trouble right now. This is not because of anything you did; it’s just a little hiccup in our system that will hopefully go away soon. We apologize for the inconvenience, and recommend you try reloading this page.” Ich hatte aber vorher schon Gelegenheit einen Blick in Google Pages zu werfen und wen verwundert es, dass bereits nahezu alle erotischen und kommerziellen Subdomains vergriffen sind (nein, ich wars nicht!). via basicthinking
Um dem Kampf gegen Internet-Pornografie weiter zu forcieren, haben sich in China 11 Network-Provider zusammengeschlossen um gemeinsam eine Filterlösung zu entwickeln. Der Zusammenschluss aus Network-Providern, der von China Netcom - einem Unternehmen, dem 80% des Netzwerks in Bejjing gehört - angeführt wird, will sich mit finanziellen Mitteln gegenseitig unterstützen und auch Informationen (gebannte URLs) untereinander austauschen. Laut ChinaTechNews.com gehören Beijing Mobile, Fiberlink Communications und Great Wall Broadband Network Service neben anderen zu diesen 11 Firmen. Mit diesem Filter geht China einen Schritt weiter, nach der Entscheidung sich vom ICANN unabhängig zu machen um ein eigenes “Internet” aufzubauen. Mit diesem Schritt werden auch die 110 Millionen Chinesen wieder ein Stück mehr von der restlichen Online-Welt abgekapselt.
Eigentlich bin ich immer darauf bedacht, Themen möglichst unbefangen anzugehen. In diesem Fall geht das aber irgendwie nicht, weil es mir bei der Ironie dieser Story einfach nicht gelingen mag. Den Typen unten auf dem Bild werden sicher einige kennen. Richtig, dass ist Stephen Baldwin, aka Doyle aus dem Film Bio-Dome. Genau, Doyle war einer der beiden zugekifften und immer geilen Hippies. Und eben dieser Stephen Baldwin prangert nun, nachdem er zum Christen wurde, Pornographie in seiner Heimatstadt Queens / New York an. Hintergrund der ganzen Geschichte ist der, dass im vergangenen Jahr ein Adult-Store in dem Bezirk eröffnet hat, in welchem auch Baldwin wohnt.
Er verbrachte schon vor der Eröffnung Tage damit, alle möglichen Menschen, die in dem Store ein und aus gingen (inklusive Bauarbeitern, die den Store einrichteten) und deren Nummernschilder, zu fotografieren um selbige öffentlich anzuprangen. So teilte er es den Christian World News mit. Bürgermeister Shields stellte nun fest, dass die Gerichte geurteilt hätten, dass man ein Etablissement nicht nur deshalb schließen könne, nur weil einem der Inhalt nicht gefalle. Der Store genügt allen gesetzlichen Anforderungen. Baldwin sind diese Fakten egal und er kündigte unterdessen an, dass er auch weiterhin jede Person und deren Nummernschild fotografieren werde, die sich in den Store begibt. Er möchte die Bilder auch in Zeitungen veröffentlichen. Baldwin: „We’re going to shut the guy down,” he said. “There’s no question about it. [Because] I won’t stop until it gets shut down.”
Am 1. März tritt in China ein neues Gesetz in Kraft (Law on Public Security Administration Punishment), welches den Versand von SMS mit pornographischen Texten unter Strafe stellt. Bemerken muss man hierbei jedoch, dass es sich nicht um kommerzielle SMS (in China steht gewerbliche Pornographie eh unter Strafe) handelt, sondern vielmehr um private (z.B. zwischen Paaren). Ab Anfang März müssen Versender solcher Nachrichten mit 60 Dollar Strafe oder bis zu 9 Tagen Haft rechnen. In China sind 260 Millionen Handys registriert. Mehr zum neuen Gesetz.
Gestern erhielt ich mal wieder eine dieser Werbemails. Eigentlich nichts besonderes und in der Regel fix per “Entf” entsorgt, aber dieses Konzept klingt irgendwie mal ganz frisch und interessant: „neu im Internet ist ab sofort folgende Seite speziell für die gesamte Erotikbranche und für alle Internet-Surfer, die sich dafür interessieren: www.millionpixeleroticpage.com”. Klingt klasse! Und was habe ich davon? „Damit haben Sie Gelegenheit, Ihre Vielfalt direkt zu präsentieren. Zu geringen Kosten, weltweit und durch eine originelle Art und Weise, was heutzutage sehr wichtig ist.” Das angepriesene „Interesse bei den Internet-Surfern” scheint sich momentan noch in Grenzen zu halten, jedoch ist man durchaus schon auf ein reges Presse-Interesse eingerichtet: „Für Interviews bzw. Infos steht Herr N. S. gerne zur Verfügung”. Ja dann kann ja nix mehr passieren!
Ich habe heute einen interessanten Artikel bei Rentaseo.de gelesen. Es handelt sich dabei eigentlich eher um eine Aufzählung der verschiedenen Möglichkeiten, eine neue Domain in den Google Index zu befördern. Die Möglichkeit, einen Link von einer bereits gelisteten Seite zu setzen, ist sicherlich jedem bekannt, ebenso wie das Anmeldeformular von Google. Als weitere Möglichkeiten werden Google Sitemaps, die Persönliche Suche, der Google Feed-Reader und Froogle genannt. Der Weg über die Persönliche Suche sowie dem Reader war mir bislang auch unbekannt. Weitere “Umwege” soll es über Blogger.com (Blog anlegen und URL eintragen) und Google Mail geben, was mir erstaunt hat. Ich kann mir “noch” nicht vorstellen, das Google aus gescannten Mails die URLs extrahiert um diese zu spidern. Einen Versuch ist es aber mal wert.
Ich hatte mir im letzten Jahr zwar vorgenommen, jeden Fall von Zensur im Bezug auf §184c bei Google, der im Tracker von Chillingeffects erscheint, hier zu veröffentlichen, jedoch würde das jetzt zu einem Ganztagsjob. Momentan scheint es mir jedenfalls so, als ob KJM & Co. fast täglich Briefe an Google schicken und um Löschung der entsprechenden Seiten aus dem Index bitten. Daher werde ich den Eintrag auch nicht weiter aktualisieren und verweise auf das Feed von Chillingeffects. Hier kann jeder selbst täglich die neusten Meldung in seinem Reader verfolgen.
Das unser Staat bereits sehr geübt darin ist, ganze Industrien aus dem Land zu vertreiben, kann man an unserer sehr gut Branche sehen. Jetzt soll es auch der Game-Industrie von Seiten des Jugendschutzes wegen der sogenannten “Killerspiele” an den Kragen gehen. So hatte es sich die Koalition bereits in ihrem Vetrag mit der sogenannten “Killerspiele-Passage” vorgenommen. Nach einer Tagung des sachsen-anhaltischen Innenministeriums, wurden die Pläne nun ein wenig konkreter. Zitat aus einer Pressemitteilung des sachsen-anhaltischen Innenministeriums:
Die Unionsinnenpolitiker sprachen sich zudem für ein Verbot sowohl der Produktion als auch des Vertriebs so genannter „Killerspiele“ aus. Die Video- und Computerspiele stellen ein erhebliches Gefährdungspotential insbesondere für Kinder und Jugendliche dar. Die Innenminister stellten übereinstimmend fest, dass die im Jugendmedienschutz-Staatsvertrag vereinbarte Prüfung der Spiele durch die „Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle“ nur sehr mangelhaft funktioniert und nicht mit dem Jugendschutzrecht in Einklang stehe. Ein erhebliches Problem stellen zudem die virtuellen „Killerspiele“ im Internet dar. „Hier gibt es einen riesigen grauen Markt“, sagte Innenminister Bouffier. Experten erwarten in den nächsten Jahren zudem einen erheblichen Zuwachs der Teilnehmerzahlen an diesen überaus brutalen Online-Spielen von heute 3,4 Millionen auf 30 Millionen im Jahr 2009. Innenminister Volker Bouffier: „Wir beobachten die zunehmende Gewaltbereitschaft gerade von Kindern und Jugendlichen mit großer Sorge. Deshalb muss konsequent gegen Spiele, die Gewalt in jeder Form verherrlichen, vorgegangen werden. Dazu sollte das Jugendschutzgesetz insofern geändert werden, dass eine niedrigere Eingriffsschwelle, durch das Streichen des Wortes „offensichtlich“ jugendgefährdend, erreicht wird. Diese Spiele sind mit einem effektiven Jugendschutz schlicht unvereinbar. Mit geeigneten technischen Maßnahmen, beispielsweise durch elektronische Filter, muss sichergestellt werden, dass Minderjährige keinen Zugriff auf solche Spiele haben. Hier sind insbesondere die Provider gefordert, aber auch die Betreiber von so genannten Internet-Cafes.“ Einhellig wurde die Bundesregierung gebeten gemeinsam mit den Ländern, auf Bundes- und europäischer Ebene in diesem Sinne tätig zu werden.
Was momentan jedoch noch völlig unklar ist, ist ob nur die “klassischen” Spiele wie z.B. Counterstrike oder Doom auf dem Radar der “Jugendschützer” sind oder auch die beliebten Online-Games wie Everquest oder World of WarCraft. Via No Software Patents
Ich habe oftmals das Gefühl, das die meisten Adult Webmaster die Möglichkeiten von Blog noch gar nicht richtig begriffen haben oder sie einfach nicht richtig für sich zu nutzen wissen. Besonders Betreiber von Paysites haben neben dem von mir kürzlich angesprochenen RSS auch die Möglichkeit, ihre Updates im Mitgliedsbereich in einem separaten Blog bekannt zu machen. Bislang konnte ich jedoch noch keinen einzigen Blog dieser Art ausfindig machen, dabei brächte er vielfältige Vorteile. Zuerst würde natürlich eine aktive Kommunikation mit dem User stattfinden, was für mehr Vertrauen und Nähe zum Kunden sorgt. Nach diesem nicht zu unterschätzenden Punkt gibt es natürlich noch das Hauptargument: Generierung von zusätzlichem Traffic über Suchmaschinen. Jeder weiß, das Blogs in den Suchmaschinen gut gelistet werden. Hier kann man mit einem Blog punkten. Es sollte jedoch keinesfalls einer dieser Spam-Blogs sein, die vor Keyword-Spam strotzen, sondern vielmehr eine chronologische Update-Historie mit einigen Vorschauen. Das macht dem User Lust auf mehr und sorgt so auch für mehr Umsatz.
Vor einigen Tagen unterhielt ich mich mit einem Kollegen, der den Standpunkt vertreten hat, dass ein reines Bilderangebot in Zeiten von VOD, Streaming und DSL nicht mehr tragbar ist und auch vom User nicht mehr angenommen wird. Ich vertrete da genau den entgegengesetzten Standpunkt und bin fest davon überzeugt, dass reine mit Bildern gefüllte Mitgliedsbereiche auch eine Zukunft haben. Natürlich muss man hier das Preismodell sorgfältig wählen. Ein Bildangebot für 29 oder 19 Euro pro Monat ist nicht tragbar auf Dauer. Aber auch gerade mit günstigen Abonnements im Bereich von 9 bis 14 Euro pro Monat lassen sich angesichts der preiswerten Updatekosten schnell und langfristig Gewinne einfahren. Woher ich die Annahme nehme? Nun, aus Erfahrung.
Was klar ist: Mit Mainstream ist das natürlich nicht möglich, da gibt es schon ein Überangebot. Man sollte jedoch mal über den Tellerrand hinaus schauen und sich auf die unzähligen Nischen konzentrieren. Es gibt viele Nischen, da werden Bilder von den Usern sogar noch bevorzugt. Wie gut Miconischen gehen können, habe ich vor kurzem erst wieder selbst erfahren, als ich mich mit dem Tickling-Fetisch beschäftigt habe und www.tickling.de online gestellt habe. Gut, kann man jetzt nicht vergleichen, da es sich hier nicht nur um ein reines Bildangebot handelt. Der Beitrag soll lediglich eine Anregung darstellen, sich mit offenen Augen nach eben solchen Nischen umzuschauen und dabei simpel zu denken. Es muss nicht immer Streaming oder VOD sein um sich eine Basis mit zufriedenen Usern zu schaffen. Es geht auch “noch” anders.