Schöner wohnen im Antistaat... - ANTISTAAT -(cached at December 19, 2006, 1:40 am)

..jawoll, es ist geschafft..:

Der Antistaat ist umgezogen!

Ein hübsches neues Zuhause, 3-Zimmer (Blog, Link-Portal & Forum), freundliche Nachbarn, geräumiger Garten, ruhige Lage, Wohnzimmer zur Südseite.. - perfekt!

Jedermann und -frau ist herzlichst eingeladen auf 'ne Runde Freibier, Tofu-Döner und Freie Meinung..

..die Tür steht immer offen.. ;-)
Amokläufe an deutschen Schulen - Alles klar? - ANTISTAAT -(cached at December 15, 2006, 10:30 am)

Am 20. November 2006 wurde die Nation zutiefst erschüttert. Ein schrecklicher Amoklauf habe sich ab etwa halb zehn in Emsdetten ereignet, so unisono Medien und Politiker aller bekannten Parteien. Schon wieder! Überaus schnell wurde verlautbart, wer der Täter sei. Nämlich ein ehemaliger Schüler der Geschwister-Scholl-Realschule, namens Bastian B., der jetzt tot im zweiten Stock der Schule liege. Dies wurde bereits Stunden bevor die Leiche um 19 Uhr geborgen werden konnte verbreitet.
Doch ist wirklich längst alles geklärt? Dem ist leider nicht im geringsten so.


Der Täter in Emsdetten sei begeisterter Counterstrike-Spieler gewesen. So wie bereits Robert Steinhäuser, dem bis heute nachgesagt wird, im April 2002 in einem Erfurter Gymnasium als Einzeltäter 16 Menschen und dann sich selbst getötet zu haben. Und dies, obwohl am Tag des Erfurter Massakers noch von 17 Mordopfern die Rede war, und obwohl es Dutzende Zeugen gab, die zwei Täter wahrnahmen und mitunter sogar sehr detailliert und überzeugend als unterschiedlich beschrieben. Bestimmte, behördlicherseits eingesetzte Psychologen bemühten sich in der Folge darzulegen, dies sei allein der psychischen Extremsituation der Traumatisierten geschuldet, müsse aber objektiv unwahr sein (weil nicht sein kann, was nicht sein darf?). Auch der offizielle Abschlußbericht wollte diese und viele weitere gravierende Ungereimtheiten des offiziell erzählten Ablaufs bereinigen. Dies mißlang damals gründlich, es tauchten sogar neue Ungereimtheiten auf. Jedem, der sich gründlich und unvoreingenommen mit der offiziell erzählten Ablaufschilderung des Erfurter Geschehens beschäftigt, dem dürfte klar werden, daß sie nicht stimmen kann...

..Wieviele Schußwaffen trug der Täter?
Welche Maskierung trug der Täter?
Wie genau kam der gefundene Tote ums Leben?
Wie wurde der Tote identifiziert?
Wohin und wie traf das Geschoß den Toten?
Wie viele Schüsse gab der Täter ab?
Wie viele Schüsse kann der Täter abgegeben haben?
etc. etc...

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..alles geklärte Fragen??
Möchte man annehmen, in diesem unserem Rechtsstaat - wer sich allerdings die Zeit nimmt diesen sehr umfassenden Artikel zu lesen wird schnell feststellen: Es existieren zu jeder dieser und weiterer Fragen immer mehrere "offizielle" Varianten...

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Merke:

Wann immer Politik und Medien unisono (wie gleichgeschaltet) anläßlich die Allgemeinheit emotional sehr bewegender Ereignisse ins gleiche Horn blasen, dabei aber zugehörige wichtige Aspekte völlig unter den Teppich kehren, ist seit langem - und keineswegs nur in “Diktaturen”, sondern auch im "freien Westen" - allergrößte Vorsicht anzuraten...


quelle: ralph-kutza.de
Der designierte US-Verteidigungsminister Robert Gates hat vor einem Senatsausschuss einen Atomangriff des Iran auf Israel nicht ausgeschlossen. Zu Beginn seines Bestätigungsverfahrens im Senat erklärte Gates, auch ein US-Angriff auf den Iran sei als "allerletzter Ausweg" nicht undenkbar.

Der frühere CIA-Direktor Gates ist als Nachfolger von Verteidigungsminister Donald Rumsfeld vorgesehen. Der US-Senat muss ihn in seinem Amt noch bestätigen. Vor dem Ausschuss für internationale Beziehungen sagte Gates am Dienstag: wenn der Iran Nuklearwaffen besitze, könne er nicht dafür garantieren, dass er sie nicht auch gegen Israel einsetzen werde. Es sei immerhin der Wunsch des iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad, Israel "von der Landkarte zu tilgen". Militärische Angriffe gegen Teheran durch die USA seien nichtsdestotrotz der "absolut letzte Ausweg".

Gates antwortete auf eine Frage zum Atomprogramm des Iran und zur Bedrohung durch Ahmadinedschad, die Gefahr sei ernst zu nehmen. Doch es gebe im Iran noch größere Bedrohungen als Ahmadinedschad, etwa diejenigen, die die Atombombe wollten, um damit umliegende Atommächte abschrecken zu können. Dazu gehören Pakistan im Osten, Russland im Norden, die USA mit Stützpunkten am Persischen Golf und Israel im Westen.

Während des Bestätigungsverfahrens erklärte Gates, er wolle dem US-Präsidenten nicht empfehlen, den Iran anzugreifen, es sei denn als "letzten Ausweg", wenn grundlegende amerikanische Interessen massiv bedroht seien. Teheran unterstütze die Hisbollah im Libanon und unterminiere die Situation dort. Was den Irak-Konflikt angeht, so hoffe er, dass er die US-Truppen von dort bald werde abziehen können.

Holocaust-Konferenz im Iran

Ab Sonntag wird im Iran eine zweitägige Konferenz zum Thema Holocaust stattfinden. Ein iranischer Vertreter nannte sie eine wissenschaftliche Diskussion über Belege für den Holocaust, berichtet die staatliche iranische Nachrichtenagentur IRNA. Wie der stellvertretende Außenminister Manuchehr Mohammadi sagte, werden 67 ausländische Forscher aus 30 Ländern an der Konferenz teilnehmen. Finanziell unterstützt wird die Tagung vom Institut für Politische und Internationale Studien, das zum Außenministerium in Teheran gehört. Initiiert hatte die Konferenz Präsident Ahmadinedschad, der den Holocaust wiederholt als "Mythos" bezeichnet hatte.

"Der Präsident hat einfach gefragt, ob es irgendwelche Beweise für etwas, was man 'Holocaust' nennt, gibt", sagte Mohammadi. "Bislang hat niemand Ahmadinedschad eine vernünftige Antwort darauf gegeben."


quelle: israelnetz.de
Antistaat-Board - ANTISTAAT -(cached at December 10, 2006, 9:43 pm)

..er wächst und wächst - der Antistaat..

Nach der cia-Link-Batterie (http://cia.anti.de/) wurde jetzt auch endlich ein Forum ins Leben gerufen -> http://board.anti.de/ !!!

Und obwohl momentan die Zeit etwas knapp ist soll bis Jahresbeginn ein Antistaat-Portal entstehen, unter welchem die bisherigen Projekte zusammengefasst werden..
Ethnische Zwangsumsiedelungen im Irak? - ANTISTAAT -(cached at December 10, 2006, 9:43 pm)

USA/Israel: Geheimtreffen wegen "Bosnien-Option"

Im Washingtoner SABAN-Center treffen sich an diesem Wochenende Hillary und Bill Clinton, der israelische Nazi Lieberman, die israelische Außenministerin Livni, Shimon Peres, der Chef des israelischen Militärgeheimdienstes Amos Yadlin sowie David Welch, der US-Sonderbeauftragte für den Nahen Osten.


Medienberichten zufolge findet die "geschlossene Veranstaltung" von Politikern und Regierungsmitgliedern Israels und der USA im Think Tank (dt: "Denk-Panzer") SABAN Center des israelisch-amerikanischen Milliardärs Haim Saban statt. Saban ist Hauptaktionär der Fernsehsender "Pro Sieben" und "Sat 1" in Deutschland sowie Arbeitgeber der zuständigen Nachrichtenredaktionen, versteht sich. Jedenfalls noch - die Anteile der "ProSiebenSat.1 Media AG" sollen demnächst an Berlusconis Berieselungskonzern "Mediaset" verschachert werden.

Nun, im SABAN Center jedenfalls wird hinter verschlossenen Türen sicher eifrig diskutiert werden. Sicher auch über ein gewisses "Action Memorandum" mit dem vielsagenden Titel "Eine Bosnien-Option für Irak" ("A Bosnia Option for Iraq") mit dem offiziellen Erscheinungsdatum 1.Januar 2007, aber schon jetzt auf der Website des SABAN Centers beworben. Verfasser des Papiers: Denk-Panzer Michael E. O'Hanlon und Edward P. Joseph.

O´Hanlon ist Mitglied der "US-Demokraten" und gilt als der Militär- und Außenexperte dieser Partei, die für ihr Geld immer so tun muß, als sei sie wirklich eine. Joseph war über 10 Jahre im Balkan, bei der US-Army und für die UNO tätig und erledigte 2004/2005 "Aufgaben" im Irak für die dortige "Regierung", was immer das auch heißen mag ...

In Auftrag gegeben wurden das Memo vom "Foreign Policy Studies Program", welches sich wiederum auf folgende Institutionen stützt:

* das Saban Center für Nahost Politik
* das "Center for Northeast Asian Policy Studies"
* das "Center on the United States and Europe"
* das "John L. Thornton China Center"
* das "Internally Displaced Persons Project"
* das "Project on U.S. Relations with the Islamic World"
* die "21st Century Defense Initiative"
* sowie auf Militär- und Energieexperten.


Als Absender von "The Bosnia Option" wird in der Überschrift bizarrerweise ein fiktives "Ministerium für weniger schlimme Optionen im Irak" angegeben. Adresse, ganz lapidar: an "Potus". Wer ist "Potus"? Guckst Du Wikipedia, fällst Du um. Es ist der Präsident der Vereinigten Staaten ... (10)

Die "Bosnien Option"
In dem Memo entfaltet sich anfangs die ganze Fantasie, die das Weiße Haus die letzten Jahre in die Welt hinaus blies, jetzt weiß man auch, woher der Wind wehte. Die irakische Wirtschaft habe da schon ihre "Lichtblicke", heißt es da, aber insgesamt, so nach Abwägung, sei die "Perfomance" (bitte merken, für die nächste Tarifverhandlung) der Infrastruktur "nicht besser als unter Saddam". Der "private Sektor" würde nicht genug investieren, und die "Mittel-Oberschicht", also vermögende Irakis ("Iraqis with means"), würden das Land verlassen. Aber auch bei 650.000 toten Irakern seit Kriegsbeginn heißt es da, "Trotz aller Fehler: wir lagen im Kern richtig". Und wer jetzt überstürzt abziehen wolle, der spiele Al Qaeda in die Hand und löse einen Flächenbrand im Nahen Osten aus.

Nichtsdestotrotz, so wird das Resümee gezogen, die "sektiererische Gewalt" ließe einem keine andere Möglichkeit, als über andere Wege nachzudenken. Man möge da nur, so heißt es in dem Memo, an Bosnien denken. Das Eingreifen der NATO, sowie ein UN-Kontingent habe damals in Bosnien schließlich das Ruder rum gerissen, nach diesem Beispiel solle man im "zerfallenden Irak" nun militärisch verteidigungsfähige "Sub-Regionen" schaffen.

Und dann:
"Ethnische Umsiedelung" sei zwar widerwärtig und kaum frei von Risiko, aber "ausgeführt als Regierungspolitik" könne das Ganze weniger traumatisch ablaufen als auf dem Balkan (wie beruhigend, finden Sie nicht ...?) Über 500.000 Iraker seien bereits während des Irak-Krieges vertrieben worden, die Zahl würde schnell immer höher steigen. Sei es da nicht an der Zeit, bei "einem humaneren Prozess der Umsiedelung" zu "assistieren“? Die zurückbleibenden leeren Häuser würden natürlich an die Regierung fallen, selbstverständlich nur, um sie dann an andere Flüchtlinge zu übergeben, die dann im Zuge dieses "Austauschprogramms" ("swapping program") eintrudelten.

"Wir wollen vielleicht nicht, daß US-Streitkräfte direkt an dem teilnehmen, was manche vielleicht als Dulden einer Art von Selektion ansehen könnten, auch wenn es viel treffender umschrieben wäre als `Beschützen von Menschen, die ein neues Leben beginnen´. Deshalb wäre es besser, die NATO führte diese Mission unter ihrem Banner aus ..."


weiterlesen... -> 0815-info.de
"what if - was wäre wenn" - ANTISTAAT -(cached at December 2, 2006, 4:00 am)

Heute mal ein wenig Werbung... ;-)

Jetzt entscheiden die Leser - auch über meine SF-Story beim Autorenwettbewerb „what if“

passiert, meine Kurzgeschichte "Aimée: Herr im eigenen Haus" gehört zu den Zehn für den Publikumspreis nominierten Texten und steht ab heute zum Voting online.

"what if - was wäre wenn" lautete die Preisfrage, die der Bayerische Rundfunk und Telepolis, das Magazin für Netzkultur, anlässlich des Informatikjahrs 2006 einer internationalen Autorenschaft gestellt hatten. Über 340 Autoren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, aber auch aus England, Ungarn, Spanien, den USA, Australien und Indien haben an diesem internationalen Science Fiction-Wettbewerb teilgenommen. Aus den eingesendeten Kurzgeschichten und Hörspielen wurden 10 Beiträge von einer Vorjury ausgewählt.
Diese SF-Geschichten sind nun für den Publikumspreis auf Telepolis zur Online-Abstimmung veröffentlicht.

Unter den Preiskandidaten befindet sich auch meine SF-Story: „Aimée: Herr im eigenen Haus" - Ich bin niemand und tot jeden Tag stundenlang. Schließlich schalte ich mich ab, wenn nichts zu tun ist oder glaubst du ernsthaft, mein Bewusstsein erfreut sich an eurem Ehegeplänkel? Das überlasse ich liebend gerne meinen Standby-Subroutinen."
Weiter lesen...

"Ich würde mich sehr freuen, wenn Ihr ein kollegiales Votum für meine Geschichte abgeben könntet" [Zur Abstimmung...]

Viel Spass beim Lesen und ähhh Danke!


quelle: chefarztfraulicher:beobachter

Also meine Stimme haste! ;-) Viel Erfolg wünscht der Antistaat...
Vogelgrippe – Ein neuer Virus wird erfunden - ANTISTAAT -(cached at November 26, 2006, 5:50 pm)

Während des 9. European Health Forums in Gastein/Österreich wurde zugegeben, dass es ein Fehler war, dass behauptet wurde, dass Vögel die Vogelgrippe verbreitet hätten, weil dies zu massiven Widersprüchen und einem Verlust an Vertrauen in die Wissenschaft führte. Man solle doch bitte nur noch behaupten, dass die Vogelgrippe durch illegale Fleischtransporte und den Tourismus übertragen würde.

Vorhergesagt wurde nun, dass ein neues Vogelgrippe-Virus vom Typ H5N8, welches von Mensch zu Mensch springt und diese tötet, in einem südostasiatischen Land von der WHO festgestellt werden wird, worauf die WHO die globale Influenza-Pandemie ausrufen und die Pandemie-Pläne aktivieren wird.

Die ausbrechende Panik soll in 3 Phasen gesteigert und mit Hilfe der Medien und der Wirkung des Tamiflus in Wellenbewegungen von Chaos, durch Quarantäne und den Zusammenbruch der öffentlichen Ordnung und der Wirtschaft und Tod durch Tamiflu, zweimal über den Globus ziehen, bevor dann die Bevölkerung mit besonders wirksamen Impfstoffen zwangsweise mehrfach geimpft werden soll. Das Teuflische an der jetzigen Planung, die eindeutig besser böser und Erfolg versprechender geworden ist, ist dass jetzt Babies und Kleinkinder mit in die Pandemie-Strategie aufgenommen worden sind. Wie sagt man in den Medien? Tiere und Kinder geh’n immer.

"Kinderaugen! - Denen ist doch kein Trick zu schmutzig", empörte sich eine Leserin am Telefon. "Ich schicke Ihnen die Anzeige zu, damit Sie sich selbst ein Bild machen können. Tamiflu durchs Kinderzimmer."

Die Tamiflu-Anzeige kam am Mittwoch per Mail.
Der alte Marketingtrick, große dunkle Kinderaugen, die den Beschützerinstinkt wecken und das Hirn ausschalten sollen - unübersehbar!


Das Gesamte Interview finden Sie hier.
Das Märchen von der Vollbeschäftigung - ANTISTAAT -(cached at November 9, 2006, 3:26 am)

Der technologische Fortschritt macht den Produktionsfaktor Arbeit zunehmend überflüssig. Trotzdem wiederholen wir gebetsmühlenhaft das Mantra von der Vollbeschäftigung. Die Realität schert sich bloß nicht um unsere Illusionen.

Eine sachlich falsche Behauptung wird durch ständige Wiederholung zwar nicht zuterffender, aber irgendwann immerhin zur gefühlten Wahrheit. Der britische Biologe Richard Dawkins beschrieb die Eigendynamik der Ideen 1979 in seinem Buch "Das egoistische Gen" als "Mimetik". Sie erweitert die Darwinsche Idee der Selektion auf den Bereich der Kultur. Gedankeneinheiten/Ideen werden innerhalb der Kultur ständig reproduziert. Wie ein Gen fungiert dabei jedes "Mem" als Replikator und es wirken die gleichen Prinzipien wie in der Evolutionstheorie. Die deterministische Kraft solcher Denkmuster nimmt mit der Anzahl der Wiederholungen zu und wird schließlich zur ungeprüft angenommenen Wahrheit [Sind die Gedanken wirklich frei?].

Wie ein Dawkinsches "Mem" hat sich auch eine Pseudotheorie zu den Ursachen der Massenarbeitslosigkeit verbreitet. Völlig ungeprüft ist eine bloße Behauptung zur Grundlage der Diskussion über die Zukunft der Erwerbsgesellschaft gemacht geworden. Ein Diskurs, der auf der Annahme womöglich unzutreffender Sachverhalte geführt wird, kann schwerlich zu „realitätsfesten" Ergebnissen führen.

Zum Verlust industrieller Arbeitsplätze wird unablässig behauptete, wir verlören in Deutschland Jobs weil die bösen Unternehmer Stellen ins Ausland verlagern. Tatsache ist aber, die Zahl der Arbeitsplätze die in Deutschland verschwinden weil sie in Billiglohnländer verlagert werden, ist gering...

..weiterlesen? -> chefarztfrau@germanblogs.de
BILD-Leserreporter in Afghanistan - ANTISTAAT -(cached at November 7, 2006, 11:16 pm)

Das moralisch abgehängte Presseprekariat läuft Amok. Mit der Veröffentlichung der "Totenkopfbilder" überschreitet Deutschlands meistgelesenes Boulevardblatt nicht nur die Grenzen des guten Geschmacks.

Dank BILD-Zeitung muss das heutige Freitagsgebet in Afghanistans Moscheen gefürchtet werden. Mit der Veröffentlichung einiger spätpubertärer Geschmacklosigkeiten bringt die BILD-Redaktion bewusst und vorsätzlich deutsche Soldaten in Lebensgefahr. Da muss sich Chefredakteur Diekmann, angeblich ein aktiver deutschnationaler Burschenschaftler, mindestens als vaterlandsloser Geselle bezeichnen lassen [BILDblog: Diekmanns rechte Verbindungen].

Auf die dosenbierseligen Truppenfotografien will ich nicht weiter eingehen. Nur soviel sei gesagt, besonders das peinliche Foto mit dem entblößten Genital könnte den Herrn Diekmann fasziniert haben. Der Phallus spielte nämlich im Leben des Journalisten schon einmal eine herausragende Rolle:

Im Jahr 2002 hatte die TAZ in einem satirischen Artikel die frei erfundene Behauptung aufgestellt, Diekmann habe sich einer Operation zur Penisverlängerung unterzogen. Diekmann, der laut dem Verfasser der Satire Gerhard Henschel „jeden Tag bis zum Hals durch Tränen, Blut und Fruchtwasser watet", klagte daraufhin vor dem Landgericht Berlin auf Schadenersatz. Geld hat er damals nicht zugesprochen bekommen, dafür bescheinigte ihm das Gericht, dass er bewusst seinen wirtschaftlichen Vorteil aus der Persönlichkeits-rechtsverletzung anderer sucht. [TAZ: "Bild"-Chef verlängert Penis-Prozess...]

Das Stadium profaner Persönlichkeitsrechtsverletzungen hat der feine Herr Diekmann nun offensichtlich endgültig hinter sich gelassen. Doch was kommt als Nächstes, erklärt die BILD-Zeitung Polen den Krieg? Immerhin weiß die Bundeswehr jetzt, bei wem sie sich für die nächsten Verluste am Hindukusch auch bedanken sollte. Die propagandistische Munition für ihre Hassprediger hat die BILD-Zeitung den Taliban diesmal frei Haus geliefert.


quelle: chefarztfrau@germanblogs.de
..."Die Bundesrepublik schickt 1500 Soldaten ins Mittelmeer, sie sollen vor der Küste des Libanon geschmuggelte Waffen, bestimmt für die radikal-islamische Hisbollah, abfangen." Und, schreibt die Reporterin, "man könnte fast lachen über dieses Szenario, das zeitweilig wirkt wie absurdes Theater."

Nun, es ist ein absurdes Theater. Denn:

Die Waffen für die Hisbollah kommen gar nicht auf dem Seeweg, sondern auf dem Landweg in den Libanon. Und wenn doch welche über den Seeweg kommen sollten, darf die Bundeswehr die Waffen gar nicht beschlagnahmen, sagte jedenfalls Report München am 9. Oktober 2006.


Kein Witz: Auf die Frage: „Mal angenommen, sie finden Waffen auf einem Schiff, das Sie durchsucht haben. Was machen Sie dann, wie geht es weiter?“, antwortete Fregattenkapitän Baldur Bardischewski einem Journalisten von Report München: „Das sind Fragen, die offen sind, weswegen wir jetzt auslaufen, um vor Ort mit den libanesischen Behörden, die es zu unterstützen gilt und denen, die bisher dort stationiert sind, genau diese Fragestellungen zu klären. Es gibt dann noch einige Fragen, die offen sind, und die müssen jetzt angegangen werden, bevor wir dort unseren Auftrag übernehmen können.“

Soso. Und "Was passiert eigentlich", stellte Report München die naheliegende Frage, "wenn die deutsche Marine bei Kontrollen tatsächlich Waffen findet?"
„Wenn wir da Verdacht haben," antwortete Kaptän zur See Dirk Koch, "dann müssen wir sehen, wie wir mit diesem Verdacht umgehen..."

Hier einige Vorschläge:
* beleidigt gucken
* verschnupft hüsteln
* doll schimpfen

Also: In Wirklichkeit gibt es vor der Küste des Libanon für die Bundesmarine keinen Haufen Waffen zu beschlagnahmen. Und wenn doch, dann dürfen die Deutschen das überhaupt nicht. Sie dürfen die Waffen, sagen wir: nur mit Nachdruck besichtigen. Schließlich will doch kein Mensch, daß der Nachschub für die Hisbollah, sollte ein Teil davon wirklich über See abgewickelt werden, wirklich gestoppt wird. Immerhin wird die Hisbollah noch als Feindbild und Kriegsgrund gebraucht.

In Wirklichkeit gibt es vor der Küste des Libanon keine Waffen zu beschlagnahmen, sondern einen Haufen Fragen zu klären. Irgendwie müssen sich vor dieser Küste in den letzten Jahren soviele Fragen angesammelt haben, daß man gleich acht Schiffe und bis zu 2.500 Mann Besatzung braucht, um sie aus dem Weg zu räumen. Sozusagen so eine Art Fragen-Zerstörer bzw. -Fregatten, was sich da auf den Weg gemacht hat...

(...)

..Am Mittwoch, dem 25. Oktober 2006, seien plötzlich sechs israelische Kampfjets in 500 Metern Höhe über die Köpfe der Besatzung des Flottendienstbootes "Alster" hinweggedonnert, schrieb die Sächsische Zeitung online am 28. Oktober: "Vom Flottendienstboot der deutschen Marine aus wurden mit hochauflösenden Kameras Bilder der israelischen Flugzeuge gemacht. Der Abwurf zweier 'Wärmetäuschkörper' zur Raketenabwehr ist ebenso dokumentiert wie die Abgabe zweier Schüsse aus der Bordkanone eines Jägers vom Typ F 16."

Aber warum gerade die Alster? Nun, die Flottendienstboote der OSTE-Klasse, zu denen die Alster gehört, "sind als hocheffiziente Frühwarn-, Fernmelde- und Aufklärungseinheiten konzipiert", heißt es bei der Bundesmarine. "Sie sind mit hochmodernen, elektromagnetischen, hydroakustischen und elektro-optischen Ortungsgeräten ausgestattet und sind in der Vergangenheit bereits mehrfach mit großem Erfolg für Aufgaben der strategischen Informationsgewinnung in Krisengebieten eingesetzt worden." Und dieses Schiff ist nicht etwa Teil des "angeforderten" UNO-Flottenverbandes, sondern wurde von den Deutschen auf eigene Faust mitgeschickt, und zwar „zum Schutz unserer Schiffe“, so ein Sprecher von Kriegsminister Franz Josef Jung. Eine weise Entscheidung, die man von dem Mann gar nicht mehr erwartet hätte. Da die Alster nur in internationalen Gewässern operieren sollte, brauchten die Deutschen Niemandes Genehmigung für den Einsatz des Aufklärungsschiffes. Die Alster ist also Auge und Ohr des UNO-Flottenverbandes, dessen Hauptteil die deutschen Schiffe sind. Die Alster verfügt für die Drehbuchautoren dessen, was demnächst in diesem Gebiet ablaufen soll, über zwei unangenehme Eigenschaften:

1. Aufklärung und Frühwarnung
2. Beobachtung, Dokumentation und Beweissicherung

Ein unbequemer Zeuge also? Soll die Bundesmarine lieber blind und taub vor der libanesischen Küste dümpeln und von dem, was unvermeidlich kommen wird, kalt erwischt werden? Ohne für den wahren Ablauf hinterher irgendwelche Beweise zu haben?



quelle: gerhard-wisnewski.de

Weitere Links zum Thema:
- Deutsche Kriegsschiffe - Im Visier der Israelis (n-tv)
- Video belegt deutsche Darstellung (tagesspiegel)
- Israel berichtigt Darstellung von Marine-Vorfall (netzeitung)
- Israelischer Jagdbomber bedrängt erneut deutschen Hubschrauber (spiegel)
Die Aufnahme der nationalistischen Partei “Israel Beiteinu” in die Regierungskoalition und die Ernennung deren Vorsitzenden Avigdor Lieberman zum neuen Minister für strategische Planungen verdeutlicht die Botschaft, die Israels Premierminister Ehud Olmert der Welt zu verstehen gibt: Wir haben zwar schon aus dem Gazastreifen ein übergroßes Konzentrationslager gemacht und aus dem Libanon ein Übungsgelände für unsere Luftwaffe, aber wir pochen weiter auf Krieg. Wir haben zwar schon Gesetze in Israel, welche eine “reine” Gesellschaft garantieren, die möglichst frei von Palästinensern sein soll und in der chinesische Gastarbeiter den jüdisch/israelischen Genpool nicht verunreinigen dürfen, aber wir zeigen weiterhin völlig offen und ungehemmt unsere rassistische Abneigung gegen Araber.

In punkto Krieg sollte es den Beobachter warnen, dass Minister Liebermans Hautaufgabengebiet der Iran sein wird. In punkto Rassismus sprechen Liebermans Aussagen für sich:
“Der 48-Jährige sieht die arabische Bevölkerung Israels, die etwa 20 Prozent der sieben Millionen Bürger ausmachen, als «fünfte Kolonne» an. Er befürwortet daher einen Austausch der von israelischen Arabern bewohnten Gebiete in Galiläa gegen jüdische Siedlungsblöcke im Westjordanland, die dafür Israel zugeschlagen werden sollen.

Der Politiker hat in der Vergangenheit durch scharfe Äußerungen gegen Araber und Palästinenser für Aufsehen gesorgt. Im Mai verglich er etwa arabische Abgeordnete im israelischen Parlament mit Nazi-Kollaborateuren und drückte die Hoffnung aus, dass sie hingerichtet werden.”
Nach seiner Amtseinführung und nach der ersten Besprechung mit dem Kabinett hat Lieberman nun verkündet, wie er das Palästinenserproblem angehen will. Man solle im Gazastreifen so vorgehen, “wie die Russen in Tschetschenien.” Also Krieg führen und die Unabhänigigkeit des kleineren, überwiegend muslimisch bevölkerten Landes nicht anerkennen.

Jedem umsichtigen Menschen, der kein antiarabischer Rassist ist, müsste die Aufnahme von Lieberman in die Regierung Israels also ein Dorn im Auge sein. Doch die USA empfangen ihn mit Freuden.

Artig die Wünsche der Israellobby befolgend, empfängt die US-Politelite Lieberman artig schon am 8. Dezember in den USA. Es wird Liebermans erster Auslandsbesuch sein. Eingeladen ist er vom wahrscheinlich größten Kriegsverbrecher der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, Henry Kissinger. Seine Rede auf einem Treffen der Brookings Institution wird von zwei Reden des Vorzeigeehepaars der NeoLibs flankiert, den Clintons.

In den USA wird Lieberman früher oder später auf Politiker wie die Abgeordnete Katherine Harris treffen, die der Überzeugung ist, dass “Juden das auserwählte Volk” sind. Er trifft auf eine christliche Gemeinschaft, die Israel in der Besetzung Palästinas uneingeschränkt unterstützt, weil die Errichtung des Großen Israels Jesus aus seinem Winterschlaf wecken würde.

Unter dieses Gegebenheiten werden auch weiterhin ein Haufen arabischer Menschen sterben, weil israelische Rassisten wie Lieberman von zionistischen Christen aus den USA geschützt werden. Die Rechnung darf “das Volk, das bei Gottes Auswahl leider leer ausging” bezahlen.


quelle: politblog.net
Naftali Tamir, der israelische Botschafter in Australien, gab in der israelischen Zeitung Haaretz ein Interview. Darin bekannte er sich unmissverständlich als rassisitisches Arschloch:

“Israel und Australien sind wie Schwestern in Asien. Wir sind in Asien (aber) ohne die Merkmale von Asiaten. Wir haben keine gelbe Haut und keine Schlitzaugen. Asien ist praktisch von der gelben Rasse bevölkert. Australien und Israel nicht, wir sind praktisch die weiße Rasse. Wir sind auf der westlichen Seite Asiens und sie sind auf der südöstlichen Seite.”

Die weiße Rasse verbündet sich also gegen die gelbe Rasse, so oder so ähnlich scheint die Welt bei Tamir zu funktionieren. Und in der Tat impliziert er etwas Abwertendes gegenüber den “gelben”, als er anfügt: “Nirgends auf der Welt sollte man Freundschaft als etwas selbstverständliches betrachten”.
Die netten Australier also mögen uns, vermutlich weil wir alle weiß sind, aber bei den gelben Ureinwohnern drum herum sollte man auf der Hut sein.

Ob in Australien oder Israel, es befinden sich nur deshalb “Weiße” dort, weil die “Weißen” die Länder der “Gelben” zwangskolonisiert haben. Dass dieses rassistische Subjekt darauf auch noch Stolz ist und hier die Blutsbrüderschaft unter den Weißen Kolonisten beschwört, ist verachtenswert.

An diese eindeutige Aussage sollte man auch denken, wenn mal wieder der Zentralrat der Juden in Deutschland, der sowieso nur noch die Kriegsverbrechen Israels vor Kritik schützen will, den Deutschen vorhält sie seien Rassisten. Vor der eigenen Haustüre kehren lautet die Devise.


quelle: politblog.net
Bush-Berater erwägt Teilung des Irak - ANTISTAAT -(cached at October 18, 2006, 12:47 am)

Eine hochrangig besetzte Untersuchungskommission des US-Kongresses erwägt, den Irak entlang ethnisch-religiöser Zugehörigkeiten aufzuteilen.

Der Vorsitzende der Kommission, Ex-Außenminister James Baker, sagte dem US-Fernsehsender ABC, dass seine Expertenrunde "an Alternativen glaubt, die sich zwischen Kurshalten und schnellem Abzug bewegen".

Als eine solche Alternative gilt offenbar die räumliche Trennung von sunnitischen, schiitischen und kurdischen Gebieten. "Die Kurden haben effektiv bereits ihr eigenes Gebiet", heißt es nach Angaben der britischen Zeitung "The Times" im Umfeld der Baker-Kommission. "Die Föderalisierung des Irak wird kommen, auf die eine oder andere Weise."

Baker will seine Vorschläge der "New York Times" zufolge nach den Kongresswahlen im November vorlegen. Da dem Republikaner großer Einfluss auf US-Präsident George W. Bush nachgesagt wird, könnte der Kommissionsbericht einen Politikwechsel einläuten. Die Bush-Regierung hatte bisher stets auf dem Fortbestand des Irak als Einheitsstaat beharrt und Forderungen nach einem Abzug der US-Truppen abgelehnt. US-Außenministerin Condoleezza Rice hatte noch vergangene Woche bei ihrem Besuch im Irak Regierungschef Nuri al-Maliki gemahnt, alles für die Fortsetzung der Einheitsregierung und des begonnenen Aussöhnungsprozesses zwischen den Bevölkerungsgruppen zu unternehmen.

Der ehemalige US-Diplomat Peter Galbraith, der derzeit die kurdische Regionalregierung im Norden des Landes berät, hält diesen Kurs für verfehlt: "Der Präsident hat den Sinn für die Realität auf irakischem Boden verloren", sagte Galbraith der Financial Times Deutschland. "Klar ist: Der Irak ist bereits geteilt", sagte er mit Blick auf die religiös motivierte Gewalt und die politischen Differenzen der wichtigsten Gruppierungen des Landes. Es könne für die Amerikaner nur darum gehen, sich gemeinsam mit allen Bevölkerungsgruppen auf eine Festlegung föderaler Grenzen zu einigen.

Die größte schiitische Organisation im Irak, SCIRI, hatte vor drei Wochen einen Vorschlag zur Etablierung von autonomen Regionen im Parlament eingebracht. Sunnitische Vertreter hatten daraufhin erfolgreich eine Abstimmung verhindert. Mit der Etablierung von föderalen Grenzen wollen sowohl Kurden im Norden des Landes als auch die Mehrheit der Schiiten im Süden die Kontrolle über den Erdölreichtum in ihren Provinzen festigen. Sunnitische Vertreter befürchten hingegen eine massive politische und ökonomische Benachteiligung.

In den USA könnte ein Vorschlag zur Aufteilung des Irak durchaus Fürsprecher finden. In den vergangenen Wochen hatten mehrere hochrangige US-Politiker, unter ihnen auch vehemente Befürworter des Irakkriegs, öffentlich ihre Frustration über die ausbleibenden Erfolge im Irak geäußert. John Warner, der republikanische Vorsitzende des Streitkräfteausschusses im Washingtoner Senat, beklagte ein "Abdriften" des Landes, das das Nachdenken über einen "Kurswechsel" erfordere.

Der Demokrat Joseph Biden, stellvertretender Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses im Senat, forderte eine rasche Dezentralisierung des Landes, die Schiiten, Kurden und Sunniten eigene Regionen zugestehen würde. Zwei republikanische Senatoren haben daraufhin nach Informationen des Senders ABC in privaten Gesprächen mit Biden bekundet, sich in Kürze offensiv gegen die Strategie Bushs stellen. Nach den Wahlen werde "das Bedürfnis, den Präsidenten zu schützen, nicht mehr vorhanden" sein, sagte Biden.


quelle: ftd.de


-> "..Das stände im Einklang mit der Äußerung von Condoleezza Rice, die USA bräuchten einen komplett n e u e n Mittleren Osten. Offensichtlich hat sie auch schon eine Vorstellung von den notwendigen territorialen Veränderungen, denn ein ominöser Kartenentwurf mit neuen Grenzen, der den Neocons in Washington zugeschrieben wird, existiert bereits (s. die beiden Karten "Vorher/Nachher" mit einem Kommentar von Ralph Peters, dem alter ego der US-Neocons-Seele William Kristoll). (quelle)
Träumer - ANTISTAAT -(cached at October 18, 2006, 12:47 am)

Als Träumer bezeichnet man Menschen, die irgendwie den Bezug zur Realität verloren haben, sich in eine Scheinwelt flüchten. Betrachte ich mir die deutsche Bevölkerung, dann scheint diese Spezies absolut auf dem Vormarsch zu sein und bereits mehr als die Hälfte der Bevölkerung erfasst zu haben. Dabei sind die Träume recht unterschiedlicher Art.

1. Da sind die, die sich in Glauben flüchten, dass Politiker verantwortungsbewusste und intelligente Wesen sind, die das Wohl des Volkes im Auge haben.
2. Da sind die, die sich bei Aldi, bei Lidl, Schlecker, Penny, Rewe, Tengelmann, Saturn, Media-Markt usw. freuen, bei ihrem Einkauf gespart zu haben.
3. Arbeitgeber schaffen Arbeitsplätze.
4. Steuerbefreiung der Unternehmen schafft Wachstum, Wachstum schafft Arbeitsplätze.
5. Da sind die, die in der EU eine Annäherung der Völker sehen.
6. Da sind die, die glauben, mit dem Verzicht auf Abgabe der Stimme oder mit der bewussten Ungültigmachung den politischen Parteien eins auswischen zu können oder Veränderungen zu bewirken.
7. Da sind die, die Glauben, die SPD sei "sozial" und "demokratisch" und die, die nach wie vor glauben, CDU und CSU ständen für "christliche" Werte, die FDP wäre für "Freiheit" und die Grünen für "Ökologie".
8. Da sind die, die in der Fusion von zwei Konzernen eine Verbesserung für alle sehen.
9. Oder die, die hinter steigender Überwachung den Kampf gegen den Terrorismus vermuten.
10. Da sind die, die die Lösung aller Probleme in der so heiß debattierten Form des bedingungslosen Grundeinkommens sehen.
11. Da sind die, die glauben, die Presse sei unabhängig und politisch neutral.
12. Da sind die, die glauben, weil jemand einen Titel als Professor hat, ist er auch ein abgeklärter, nur auf das Wohl der anderen bedachter Mensch, dessen einziges Bestreben die Suche nach der Wahrheit ist.


Natürlich sind auch einige dabei, die Alpträume haben, z. B. die, die erschrocken darüber lamentieren, dass die braune Gefahr wieder stärker wird. Presse und Politik schüren natürlich diese Wahrnehmung mit entsprechenden Kommentaren und hingeworfenen Prozentzahlen. Diese Alpträume und die unter Punkt 4 genannten Träume überschneiden sich. Die von Presse und Politik genannten Prozentzahlen bedingen sich gegeneinander. Die Braunen aktivieren bei Wahlen auch den Letzten ihrer Anhänger. Weil aber bei den Übrigen nur noch die Hälfte wählt, in manchen Bezirken noch weniger, kommen die Braunen zu einer Renaissance, die keine ist. Ein Leser hat mir dieses Beispiel von der Wahl in Berlin zukommen lassen.

Fast 20 Prozent der Stimmen für die Bezirksverordnetenversammlung in diesem Kiez, dem Wahlbezirk 326, Altglienicke, gingen an die NPD.
Ein Beitrag bei Kontraste: http://www.rbb-online.de/_/kontraste/beitrag_jsp/key=rbb_beitrag_4860631.html oder in der Morgenpost: http://www.morgenpost.de/content/2006/09/19/berlin/854981.html. Aber wie sieht die Realität aus?
Der Stimmbezirk 326:
751 Wahlberechtigte - 208 Wähler - 202 gültige Stimmen - Wahlbeteiligung 28%
SPD 63 Stimmen - 31%
CDU 20 Stimmen - 10%
Linke 55 Stimmen - 27%
NPD 40 Stimmen - 20%
Rechnet man das auf die Wahlberechtigten um, dann hat die NPD gerade mal 5,3 % der Stimmen bekommen. Darunter sind mit einiger Wahrscheinlichkeit Protestwähler der CDU, die ja am ehesten zu den Rechten tendieren. aber 14,7 % verdankt die NPD den Nicht- bzw. Ungültigwählern. So wie hier sieht das wohl überall aus, wo die NPD angeblich erstarkt ist. Sie wird nicht durchsteigende Stimmenanteile, sondern durch die Wahlverweigerer hochgespült. In der Zentrale der NPD weiß man das und deshalb aktivieren sie jeden Mann und jede Frau, der oder die noch zur Urne laufen kann.

Grund sind die Zählmechanismen bei Wahlen. Die Prozentzahlen werden immer nur nach den abgegebenen gültigen Stimmen berechnet. Die Presse und die Politik nutzt das zur Panikmache. Das Schuldbewusstsein im Lande muss wieder ein wenig angeheizt werden und die dominierenden Parteien sind den Nichtwählern richtig dankbar, versorgen diese sie doch mit Munition.
Doch zurück zu den Träumern.

Punkt 1: verantwortungsbewusste Politiker. Wir wählen Parteien. Zwar wählen wir mit der Erststimme auch einen Kandidaten, aber der Rest geht über die Listenwahl und nur eine absolute Minderheit schaut nach, wer denn eigentlich auf der Liste steht. Welche Partei wir wählen, ist dabei oft abhängig von der Galionsfigur, dem Kanzlerkandidaten. Doch wer macht sich Gedanken, wie die Abläufe innerhalb der Parteien funktionieren, damit man auf eine aussichtsreiche Listenposition kommt? Da gibt es die Orts- oder Kreisverbände, danach die Landesverbände und dann erst die Bundespartei. Die Orts- oder Kreisverbände benennen einen Kandidaten für die Vorwahl im Landesverband, dort werden dann die Kandidaten vorgeschlagen, die beim Parteitag des Bundesverbandes nominiert werden sollen und bei dem Parteitag wird dann die endgültige Liste festgelegt. Die Parteien sind so groß, dass ohne Protektion, und schon recht nicht für Querdenker echte Chancen bestehen, überhaupt auf die Liste zu kommen, geschweige denn auf einen aussichtsreichen Listenplatz. Für die Erststimme wird dann immer jemand ausgesucht, der im Wahlbezirk relativ bekannt ist und von man hofft, dass er die Bewerber der anderen Parteien aus dem Feld schlagen kann. Fähigkeiten, Moral, Ethik und Intelligenz spielen da eine untergeordnete Rolle. Viel wichtiger ist der Bekanntheitsgrad, wie oft man in der Presse war, wie man sich artikuliert, wie man mit Floskeln und Schlagworten konkreten Antworten ausweicht und ob gemachte Aussagen auch im Sinne der Parteiführung waren. Wer den Sprung einmal geschafft hat und sich auch schön opportun verhält, kann sicher sein, auch bei der nächsten Wahl wieder nach vorne zu kommen. Erst nach einigen Erfolgen kann man ein wenig renitent werden, aber bitte schön, nicht die vorgegebene Richtung vergessen. Wahlaussagen sind dabei mit dem gleichen Wahrheitsgehalt versehen, wie die Werbung im Fernsehen für X-beliebige Produkte.

Punkt 2: Wer in den vorgenannten oder ähnlichen Märkten kauft, spart nicht, sondern legt drauf. Weil das nicht unmittelbar geschieht, merkt das keiner. Aber wie sieht die Praxis aus? All diese Märkte werden mit relativ wenig und meist schlecht bezahltem Personal geführt. Der Einkauf kauft in riesigen Mengen ein. Dafür müssen die Hersteller mit den Preisen weit runter, die Lieferbedingungen des Discounters oder Großhandelsmarktes akzeptieren und jegliches Risiko selbst tragen. Bei Aldi z. B. muss für eine verspätete Lieferung Strafe bezahlt werden (20 % des Rechnungspreises, wenn ich mich recht erinnere). Lidl lässt sich mit der Zahlung der Rechnungen ewig Zeit und bringt kleinere Zulieferer damit in arge Bedrängnis. Hersteller müssen oft Leute entlassen oder die Löhne drücken, um zu den geforderten Preisen liefern zu können. Kleinere Läden können da nicht mithalten. Sie können keinen Druck auf die Lieferanten ausüben und zahlen deshalb oft im Einkauf Preise, die höher sind, als beim Discounter die Verkaufspreise. Finden sie keine Nische, dann gehen sie bankrott und die Mitarbeiter und sie selbst sitzen auf der Straße. Die Handelsketten weiten dabei ihre Produktpalette ständig aus und immer mehr der kleinen Händler gehen pleite. Je weiter sich die Handelskette ausbreiten, desto mehr kleine Krauter gehen Pleite. Damit wurden bereits Hunderttausende Arbeitsplätze vernichtet. Wer aber zahlt die durch Arbeitslosigkeit anfallenden Kosten? Sie! Was Sie bei Aldi sparen, legen sie bei den Steuern jeglicher Art wieder drauf. Nicht umsonst finden Sie die Macher dieser Märkte in den Spitzenpositionen der Milliardäre in Deutschland.

Punkt 3: Eine gerne geäußerte These, besonders von Arbeitgebern und Politikern, stellt den Arbeitgeber als den hin, der Arbeitsplätze schafft. Aber das ist Blödsinn. Arbeitgeber vernichten Arbeitsplätze, wenn es nur eben geht. Sie stellen Produkte her oder vertreiben sie. Wird das Produkt vom Markt angenommen und sie sehen eine Chance, mehr zu produzieren und auch zu vermarkten, dann stellen sie evtl. Leute ein, um die Produktion zu erhöhen. Wer aber ist der Markt? Das sind Sie, die Konsumenten. Nicht Arbeitgeber schaffen die Arbeitsplätze, sondern Sie als Konsument, weil Sie das Produkt kaufen. Kommt ein Produkt nicht so gut an, passiert das, was gerade bei Siemens und BenQ passierte. Entweder wird die Zahl der Mitarbeiter drastisch verringert, oder das Unternehmen wird verkauft, wie zuletzt bei Siemens, selbst wenn man weiß, dass der Käufer das Werk kurze Zeit später schließt.

Bevor ein Unternehmer Leute einstellt, versucht er, die Produktion ohne ein Mehr an Personal zu erhöhen oder schafft zusätzliche Maschinen an. Arbeitnehmer stellt er nur ein, wenn die gewünschte Profitsteigerung nicht anders zu erreichen ist.

Punkt 4: Wachstum entsteht nur durch Nachfrage. Nachfrage bedingt, dass potentielle Käufer auch in der Lage sind, zu kaufen. Da bei uns die Politik ausschließlich auf den Export fixiert ist, die Steuererleichterungen aber die Unternehmen sich bei den Konsumenten holt, steht für den Binnenmarkt immer weniger Geld zur Befriedigung der Nachfrage zur Verfügung. Die Steuererleichterungen für die Unternehmen wandern auf den Kapitalmarkt, nicht in die Investition für die Ausweitung der Produktion. Im Gegenteil, die für den Binnenmarkt produzierenden Unternehmen müssen die Produktion drosseln, wegen mangelnder Nachfrage. in gleichem Ausmaß bekommt der Dienstleistungsmarkt das zu spüren. Jede Steuererleichterung hat für die Unternehmer hat bisher die Arbeitslosigkeit gesteigert und so geht das bereits seit den 80ger Jahren. Alle für dieses Jahr so positiven Prognosen sind dem Event der WM zuzuschreiben, bei dem viele mini- und Midi-Jobs befristet entstanden. Die Entlastung des Arbeitsmarktes ist Augenwischerei, indem man Arbeitslose in Maßnahmen oder Ein Euro Jobs steckt.

Punkt 5: Die EU ist ein rein wirtschaftliches Bündnis, in welchem die Interessen der Bevölkerungen aufgrund der unterschiedlichen Wirtschaftsräume gegeneinander ausgespielt werden. Zum großen Teil ist die EU-Verfassung eine komprimierte Form der verschiedenen Verträge, welche die Staaten im Laufe der Jahre für Wirtschafts- und finanztechnische Fragen abgeschlossen haben (Maastricht, Amsterdam, Rom usw.). Damit sollten wirtschaftliche Belange in den Verfassungsrang gehoben werden. Das Veto der Niederlande und Frankreichs hat das verhindert. Nun will Merkel während der deutschen EU-Ratspräsidentschaft das Thema neu beleben. Eine ihrer Empfehlungen wird wohl lauten, keine Volksbefragung zur Verabschiedung der Verfassung durchzuführen, um die Annahme nicht zu gefährden.

Punkt 6: Was Wahlenthaltung wirklich bedeutet, habe ich bereits am Beispiel des Wahlbezirks 346 in Berlin dargelegt. Die Auswirkungen bei Bundestagswahlen und Landtagswahlen habe ich ebenfalls praktisch in den Beiträgen Pyrrhussiege (Landtagswahl) und für die letzte Bundestagswahl praktisch demonstriert.

Punkt 7: Das, was sich einmal Arbeiterpartei nannte und für die Rechte der Arbeiter stritt, starb bereits vor ca. 80 Jahren. Es war die Zeit, als diese Partei feststellte, dass das Heulen mit den Wölfen bequemer und vor allem lukrativer ist, als wenn man versucht, verbesserte Bedingungen für die zu erkämpfen, für die man ursprünglich mal angetreten ist und die ihnen letztendlich erst ihre Machtposition verschafft haben. Stattdessen legten sie vor 75 Jahren den Grundstein für die Machtübernahme eines Despoten mit wahnsinnigen Vorstellungen, mit der Folge, dass Millionen Menschen starben und Länder in Grund und Asche gelegt wurden. Heute, 75 Jahre später, spielen sie wieder das gleiche Spiel wie vor 75 Jahren. Sie betonen ihre soziale Verantwortung und treten sie mit Füßen. Sie befürworten jede Menge Zwangsmaßnahmen, die immer stringenteren Mechanismen der Überwachung und sind die devotesten Helfer derer geworden, gegen die sie vorgaben, anzutreten. Sie haben maßgeblich Impulse gesetzt, Ausbeutung und Zwang wieder hoffähig zu machen. Das S im Parteinamen steht schon lange nicht mehr für sozial und demokratisch, sondern sollte für strangulierend stehen.
Die anderen beiden Parteien, die ein C im Namen führen, meinen wohl damit weniger das, was man von der Kanzel mit salbungsvollen Worten verkündet, sondern den Stil, den die Kirche über Jahrhunderte vertreten hat. Sklaverei, Unterdrückung, Zwang und Folter hatten in der Kirche stets ihren Platz und wurden nicht bekämpft, sondern angewendet. Insofern folgen diese Schwesterparteien also durchaus dem kirchlichen Leitbild.
Liberal bedeutet und bedeutete aus der Sicht der FDP schon immer die Freiheit, Ausbeutung von den Einschränkungen staatlicher Macht zu befreien. Dieses Ziel haben sie stets aufrichtig verfolgt.
Die Grünen haben ihre Klientel schnell verraten, kaum dass sie an den Futtertrögen teilhaben konnten. Ihr Geschrei gegen den Krieg war noch nicht ganz verklungen, als ihr Paradepferd Joschka Fischer maßgeblich den völkerrechtswidrigen Krieg gegen Jugoslawien unterstützte. Auch die mannigfaltigen Einsätze der Bundeswehr in Krisengebieten finden heute ihre Zustimmung.
Die Linke. sollte man auch nicht vergessen. Dort, wo sie an der Regierung beteiligt wurde, hat sie eine völlig andere Politik unterstützt, als das, was sie vor den Wahlen ihren Wählern versprochen hatte. Für die Teilhabe an der Macht müssen eben Opfer gebracht werden. Nicht von den Politikern, sondern von deren Wählern.

Punkt 8: Fusionen von Konzernen sind der Weg zu Monopolen. Am Energiesektor wird das besonders deutlich. Dort gibt es 4 Unternehmen (RWE, E-ON, Vattenfall und EnBW), die 80 % des Energiemarktes beherrschen und 100 % der Energieverteilung kontrollieren. Sie haben sich zu einem Kartell verbündet und bestimmen so die Preise auf dem Energiemarkt. Chemiekonzerne hatten diese Kartellstruktur bereits vor dem zweiten Weltkrieg und haben sie nach dem Krieg wieder gebildet. Beschränkten sich diese Monopol- und Kartellstrukturen früher auf regionale Märkte, werden sie heute international angestrebt. Der viel zitierte Wettbewerb wird durch Monopole und Kartelle völlig ausgehebelt und die Staaten bekämpfen das nicht, sondern unterstützen diese Vorgänge. Gleichzeitig werden durch Fusionen Arbeitsplätze vernichtet. die gerne als erstrebenswert angesehenen "Synergieeffekte bedeuten vor allem den Abbau von Personal.

Punkt 9: Terrorismus wird als Ausrede für die immer stärkere Überwachung der Menschen genutzt. Tatsächlich kann man gegen Terrorismus weder mit dem Militär noch mit Überwachungsmechanismen etwas ausrichten. Zwar werden uns immer wieder Erfolgsmeldungen aufgetischt, aber deren wirkliche Umstände sind nie transparent. Sie dienen lediglich dazu, Akzeptanz zu erzeugen. Terrorismus entsteht nicht von selbst, sondern hat Ursachen. Solange die Ursachen nicht beseitigt werden, gelingt den Führern terroristischer Gruppen die Anwerbung neuer "Rekruten". Zusätzlich ist Terrorismus politisch vorteilhaft, lassen sich doch damit terroristische Anschläge der Geheimdienste und politische Morde vertuschen, indem man sie Terroristen in die Schuhe schiebt.

Punkt 10: Ein bedingungsloses Grundeinkommen ist unrealistisch, zumindest solange, wie es noch Arbeiten gibt, die gemacht werden müssen. Hört an auf die Apologeten dieser neuen Heilslehre (z. B. der Milliardär Werner, DM-Kette), dann reichen die angegebenen Beträge keinesfalls für ein Leben ohne Arbeit, sondern begünstigen lediglich die Ausbeutung. Dazu muss nur nachgerechnet werden, was dieses Einkommen kostet, und die Frage gestellt werden, woher das Geld kommen soll. Für ein bedingungsloses Grundeinkommen wäre ein anderer Verteilerschlüssel des Volkseinkommens erforderlich und die Reichen und Superreichen werden sicherlich nicht auf ihren Profit verzichten. Die ganze Debatte soll den Unmut von Teilen der Bevölkerung auf ein Nebengleis lenken. So schwächt man erfolgreich den Widerstand.

Punkt 11: Die Presse ist auf der Einnahmeseite völlig abhängig von den Anzeigen der großen Unternehmen. Hinzu kommt, dass alle großen Zeitungen Bestandteil von Verlagsgesellschaften sind, deren Hauptaktionäre in den Reihen der Milliardäre zu finden sind. Dort sorgt man schon dafür, dass die Unabhängigkeit Blätter auf das Impressum beschränkt bleibt. Die wenigen Blätter, die wirklich gegen den Strom schwimmen, kämpfen täglich für ihr Überleben und sind selten überregional tätig.

Punkt 12: wenn es stimmt, dass Wissenschaft die Suche nach Wahrheit bedeutet, heißt das ja nicht, dass diese Wahrheit auch Anwendung finden muss. Der überwiegende Teil der Wissenschaftler ist schließlich nicht frei in der Forschung, sondern abhängig von Aufträgen aus der Wirtschaft und vom Staat. Außerdem sind es Menschen, wie alle anderen auch. Menschen sind nun einmal in erster Linie auf ihren eigenen Vorteil bedacht und der eigene Vorteil ist zumeist mit opportunem Verhalten verbunden. Unabhängigkeit in der heutigen Zeit immer von den finanziellen Voraussetzungen abhängig. Stimmen die nicht, ist das Interesse der Wirtschaft und des Staates an den Diensten eines Wissenschaftlers vor allem mit der Frage verbunden, ob er auch die Bereitschaft und Fähigkeit besitzt, Wahrheit manipulativ einzusetzen oder gänzlich zu unterdrücken. Viele der honorigen Professoren gehen diesen Weg und sie sind es, die immer wieder zitiert und beauftragt werden. Die kleine Minderheit, die wirklich nach der Wahrheit sucht, wird in der Öffentlichkeit als Spinner dargestellt und lächerlich gemacht. Die breite Masse ist dabei nicht in der Lage, den Heiligenschein vom Scheinheiligenschein zu unterscheiden.

Natürlich sind die 12 Punkte nur ein kleiner Ausschnitt und stehen stellvertretend für die vielen Miseren in den Ländern weltweit. Es ist ein kleiner Ausschnitt von Träumereien, denen die meisten Menschen nachhängen, weil es bequemer ist, als sich mit der Realität auseinanderzusetzen. Wenn es nicht gelingt, die Träumer aufzuwecken und sie auf den Teppich der Realität zu holen, wird sich nichts ändern.

Wir Menschen haben alle einen Verstand. Wenn wir ihn nur nützen wollten. Alle Menschen sollten ein kritisches Verhalten entwickeln. Kritisches Verhalten bedeutet weder Zustimmung noch Ablehnung, sondern das Sammeln von Fakten, um sich ein eigenes Urteil zu bilden, statt die Aussagen von Politik, Wissenschaft und Presse nachzuplappern. Das ist nicht leicht, denn dafür muss man jedes Mal die eigenen Vorurteile und Einstellungen auf den Prüfstand stellen. Selbstkritik ist schwer, müsste man doch evtl. eigene Vorteilsnahme als falsch erkennen und abstellen.


quelle: flegel-g.de
Bei Hartz IV nur noch Billigautos? So einfach holt Herr Kauder die Arbeitslosen von den Straßen und die CDU-Abgeordneten aus den Parlamenten.

BERLIN - Während nach Umfrageergebnissen von Infratest dimap [ARD-Deutschlandtrend] die Zustimmung für die Unions-Parteien in der Wählerschaft auf den historischen Tiefststand von 30 Prozent gesunken ist, werkelt eine CDU/CSU-Arbeitsgruppe unter Leitung von Fraktionschef Volker Kauder an kreativen Vorschlägen zur Bekämpfung der Restwählerschaft [B.Z.:Union will Arbeitslosen Autos über 10.000 Euro streichen].

Der Output ist so originell, dass sogar FDP-Generalsekretär Dirk Niebel die kauderschen Gedankenspiele gegenüber der Passauer-Neuen-Presse als < < sinnlos und widerlich >> bezeichnete. Der Mann ist sicher des „Herz-Jesu-Sozialismus" völlig unverdächtig, aber womöglich realisiert die FDP demnächst noch posthum das möllemansche „Projekt 18". In der jüngsten Infratest-Umfrage rangieren die Liberalen bereits bei 13 Prozent und mit noch etwas mehr Kauderwelsch sind die fehlenden 5 Prozent ein Kinderspiel.

Herr Kauders Vorschläge sollen vermutlich eine inverse Neiddebatte auslösen. Ein Fahrzeug mit einem Maximalwert von 10.000 Euro pro Bedarfsgemeinschaft und eine Absenkung des pauschalen Grundfreibetrags für Nebenverdienste von 100 auf 40 Euro schlägt die CDU/CSU-Arbeitsgruppe laut dpa-Meldung vor.

Wenn jetzt die Bild-Zeitung mit der Schlagzeile „Florida-Rolf will seinen Ferrari nicht abgeben!" titelt, könnte das populistische Kalkül vielleicht aufgehen - denkt Herr Kauder. Tatsächlich stellt sich die Situation aber völlig anders dar und auch die Masse der CDU-Wähler kennt dummerweise die Realität: 20 Prozent der Arbeitslosengeld-II-Bezieher sind erwerbstätig. Diese Leute arbeiten für Löhne unter Hartz IV-Niveau und erhalten sogenannte Aufstockerleistungen, damit sie trotz Arbeit nicht unter der Armutsgrenze leben müssen. Friseusen, KassiererInnen und private Postzusteller sind bei Stundenlöhnen unter 5 Euro auf staatliche Alimentierung angewiesen. Eventuell benötigen diese Billiglöhner [Die 47 schlechtesten Jobs in NRW] einen Pkw, um die jeweiligen Arbeitsstätten zu erreichen. Wenn diese Menschen auch noch die Kinder großziehen, die Herrn Kauders Apernage zukünftig finanzieren dürfen, dann trifft wohl die Bezeichnung „Leistungsträger" auf sie zu? [Nur Herr Jörges vom Stern wittert eine raffinierte Verschwörung des Fürsorgestaats...]

Spätestens seit jeder Reihenhausbesitzer weiß, dass auch ein Arbeitsplatz bei Siemens oder der Telekom keine lebenslange Beschäftigungsgarantie bietet, treffen solche Vor-„Schläge" in die "Neue" Mitte der Gesellschaft. Herrn Kauder ist ganz einfach die Zielgruppe für seine Art von Populismus abhanden gekommen. Hoffentlich merkt er das noch rechtzeitig, denn wenn die Große Koalition weiter so kreativ im Bürgererschrecken ist, reicht es bei den nächsten Bundestagswahlen für CDU und SPD zusammen gerade mal zu knappen 40 Prozent und dann?


Quelle: chefarztfrau@germanblogs
Er ist einer der mächtigsten Männer des Nahen Ostens - und einer der umstrittensten Politiker weltweit: Mahmud Ahmadinedschad. Ein Gespräch mit den iranischen Präsidenten über das Nuklearprogramm seines Landes, das Verhältnis der Nachbarn und einstigen Kriegsgegnger Iran und Irak, den Nahostkonflikt, die Zukunft des Staates Israel und seine Erwartungen an die US-Politik.

WELT.de: Liegt es im Interesse des Iran, die Beziehungen zu den Vereinigten Staaten zu normalisieren?

Mahmud Ahmadinedschad: Wir sind an Gesprächen mit jedermann interessiert. Wir sind der Überzeugung, dass Gespräche viel besser sind als Drohungen und Konfrontationen. Derzeit führen wir mit vielen Ländern Gespräche. Ich habe bereits zuvor gesagt, dass die Vereinigten Staaten keine Ausnahme sind, aber die US-Regierung – das heißt, ein Teil der US-Regierung – schafft nicht die richtigen Bedingungen. Das zerstört die Chance konstruktiver Gespräche.

WELT.de: Weil ein Teil der Regierung Ihr Regime stürzen will?

Ahmadinedschad: Ich spreche über ein bestimmtes Verhalten; die Haltung ist unangemessen. Sie glauben, ihnen gehörte die ganze Welt, also sprechen sie von dieser Warte, schauen auf uns herab – sogar, wenn sie mit uns zusammentreffen. Wenn sie ihr Verhalten ändern, können wir über alles reden. Manche Politiker in den Vereinigten Staaten glauben, dass sie über die Nuklearfrage Druck auf den Iran ausüben können, aber damit sie liegen falsch. Wer selbst Atombomben hergestellt und sie eingesetzt hat, kann nicht für sich in Anspruch nehmen, die Proliferation stoppen zu wollen.

WELT.de: Warum lassen Sie die IAEA-Inspektoren nicht zurückkehren, wie der UN-Sicherheitsrat es im vergangenen Sommer gefordert hat?

Ahmadinedschad: Tatsächlich ist die Einmischung des Sicherheitsrats illegal. Wir arbeiten unter den Rahmenbedingungen der IAEA und die Kameras sind auf unserer Seite. Könnten Sie mir bitte wenigstens einen IAEA-Bericht über die Nuklearanlagen der Vereinigten Staaten zeigen?

WELT.de: Ist es wirklich Ihr Ernst, wenn Sie sagen, Israel solle vom Angesicht der Erde getilgt werden?

Ahmadinedschad: Wir müssen uns die Lage im Nahen Osten ansehen – 60 Jahre Krieg, 60 Jahre Vertreibung, 60 Jahre Konflikt, nicht ein einziger Tag Frieden. Sehen Sie sich den Krieg im Libanon an, den Krieg in Gaza – wo liegen die Gründe für diese Zustände? Wir müssen das Problem an der Wurzel packen.

WELT.de: Sie schlagen vor, Israel vom Angesicht der Erde zu tilgen?

Ahmadinedschad: Unser Vorschlag ist sehr klar: Lasst das palästinensische Volk in einem freien und fairen Referendum über sein Schicksal entscheiden, und das Ergebnis, wie immer es aussehen mag, sollte akzeptiert werden. Heute herrscht ein Volk über das Land, das dort keine Wurzeln hat.

WELT.de: Sie wurden mit der Aussage, Israel solle vom Angesicht der Erde getilgt werden, zitiert. Ist das Ihre Überzeugung?

Ahmadinedschad: Was ich gesagt habe, hat meine Position deutlich gemacht. Wenn wir uns die Karte des Nahen Ostens vor 70 Jahren ansehen ?

WELT.de: Also lautet die Antwort ja, Sie sind der Überzeugung, dass Israel vom Angesicht der Erde getilgt werden solle?

Ahmadinedschad: Fragen Sie mich ja oder nein? Ist das ein Test? Respektieren Sie das Recht der palästinensischen Nation auf Selbstbestimmung? Ja oder nein? Wird Palästina, als Nation, das Recht zugestanden, unter menschenwürdigen Bedingungen zu leben oder nicht? Lassen wir es zu, dass den Rechten dieser fünf Millionen vertriebenen Menschen Geltung verschafft wird.

WELT.de: Wenn sich das palästinensische Volk für eine Zwei-Staaten-Lösung entschiede, würden Sie diese Entscheidung unterstützen?

Ahmadinedschad: Die Politiker in den Vereinigten Staaten sollten es den Palästinensern gestatten zu wählen, und danach respektieren wir alle die Ergebnisse. Sie würden nicht einmal einen kleinen palästinensischen Staat akzeptieren. Deshalb sind wir der Überzeugung, dass man das Problem an der Wurzel packen muss. Juden werden, wie andere Individuen, respektiert werden müssen. Es ist nicht nötig, das Land anderer zu besetzen, sie zu vertreiben, ihre jungen Leute zu inhaftieren und ihre Wohnungen und Felder zu zerstören und benachbarte Staaten anzugreifen.

WELT.de: Wie schätzen Sie die derzeitige Lage der Hisbollah im Libanon ein? Welche Auswirkungen hat der Krieg gehabt?

Ahmadinedschad: Jeder hat gesagt, dass die Angriffe der israelischen Regierung auf den Libanon vorausgeplant gewesen seien. Die Frage ist: Die Flugzeuge, die den Libanon dem Boden gleich gemacht haben, die Laser-Bomben, woher kamen die? Wer hat die Zionisten aufgerüstet? Wer hat eine Waffenruhe zunächst verhindert? Ich glaube, eine Fraktion innerhalb der US-Regierung muss ihre Sichtweise auf den Nahen Osten ändern. Sie sollten nicht davon ausgehen, die Probleme im Nahen Osten durch Krieg lösen zu können.

WELT.de: Sie haben den irakischen Premierminister getroffen. Haben Sie Ideen entwickeln können, wie sich die Lage im Irak stabilisieren ließe?

Ahmadinedschad: Saddam war zweifellos ein verabscheuungswürdiges Individuum, und obwohl er während des achtjährigen Krieges mit dem Iran von einer Gruppe amerikanischer Politiker unterstützt wurde, waren wir froh, als er verschwand. Das machte für die amerikanische Regierung den Weg frei, ihre Beziehungen zu den Menschen in der Region zu verbessern, aber sie hat ihre Chance vertan – sie hat sich zugunsten des Öls und ihrer eigenen Interessen dafür entschieden, den Irak zu besetzen. Die irakische Nation hat tiefe Wurzeln – eine alte, zivilisierte Kultur –, sie kann es nicht akzeptieren, besetzt zu bleiben. Sie kann nicht akzeptieren, dass ihre Obrigkeit täglich von der amerikanischen Obrigkeit Befehle empfängt. In den letzten Jahren sind Hunderttausende irakischer Zivilisten getötet worden. Es ist noch schlimmer als unter Saddam. Jeder im Irak ist unglücklich. Der Irak hat nun eine vom Volk gewählte Regierung, er hat eine Verfassung und ein Parlament. Lasst sie das Land führen und verwalten. Unsere Politik ist es, die irakische Regierung zu unterstützen, um Sicherheit für das Land zu schaffen.

WELT.de: Es scheint, als hätte sich im Irak die schiitische Mehrheit zur größten Macht entwickelt. Ist das aus Sicht des Iran positiv?

Ahmadinedschad: Wir sind mit der ganzen irakischen Nation befreundet. Unsere Nation ist wie eine erweiterte Familie der irakischen Nation. Wir sind nicht wie amerikanische Politiker, die Menschen spalten.

WELT.de: Premierminister Nuri al-Maliki hat gesagt, seine wichtigste Aufgabe sei es, die Milizen unter Kontrolle zu bringen, von denen viele enge Verbindungen zum Iran pflegen und einige vom Iran finanziert werden. Werden Sie Maliki helfen, die Milizen unter Kontrolle zu bringen?

Ahmadinedschad: Sie machen wieder einen Fehler. Herr Maliki ist ein Freund von uns. Unsere Nationen sind einander eng verbunden. Kein Land leidet mehr unter der Instabilität im Irak als unseres.

WELT.de: Der Iran gilt mittlerweile als mächtigstes Land in der Region – Folge der US-Invasion sei, dass der Iran mächtiger denn je sei.

Ahmadinedschad: Glauben Sie, dass es ein Problem gibt, weil der Iran ein mächtiges Land ist? Unterstellen Sie, die Amerikaner seien gekommen, um den Iran zu stärken?

WELT.de: Nein. Aber glauben Sie nicht, dass es darauf hinausläuft?

Ahmadinedschad: Der Iran ist ein mächtiges Land. Die Region wird von einem mächtigen Iran profitieren, denn der Iran ist ein Land mit einer tiefgehenden Kultur und war immer ein friedfertiges Land. Hätten die Amerikaner nicht den Schah eingesetzt, hätte der Iran ein weit mächtigeres Land sein können.

WELT.de: Werden Sie weiterhin Terrorgruppen unterstützen – Hamas, den palästinensischen Islamischen Dschihad?

Ahmadinedschad: Erfüllen Sie hier eine Mission oder sind Sie Journalist? Ein Journalist urteilt nicht. Sie sagen, die Hamas wäre eine Terrorgruppe. Die Hamas operiert in ihrem eigenen Territorium, in ihrem eigenen Land. Warum nennen Sie sie Terroristen? Wenn jemand die Vereinigten Staaten besetzen würde und die Amerikaner erhöben sich, um ihre Heimat zu verteidigen, würden sie das amerikanische Volk Terroristen nennen?

WELT.de: Ich würde sie Terroristen nennen, sobald sie anfingen, Zivilisten zu töten.

Ahmadinedschad: Das palästinensische Volk hat ein Recht zu leben. Gaza wird bombardiert. Wohnungen werden zerstört. Warum? Weil einige Politiker in den Vereinigten Staaten darauf bestehen, die Zionisten zu unterstützen und dafür in Kauf nehmen, dass die Palästinenser vernichtet werden und Amerika den Hass aller Nationen in der Region auf sich zieht. Das wird gegen die amerikanische Regierung arbeiten, denn anti-amerikanische Regungen und Hass wachsen Tag für Tag.

WELT.de: Sie haben sich über den Holocaust geäußert und gesagt, sein Ausmaß sei möglicherweise übertrieben worden. Ist das ihre Ansicht?

Ahmadinedschad: Es sind hier nicht die Zahlen, die wichtig sind. Es geht um eine sehr grundsätzliche Frage: Wenn wir den Forschern erlauben, ungehindert zu forschen, warum haben die Forscher dann nicht das Recht, diese Geschichte ebenso zu erforschen? Erinnern wir uns daran, dass im Zweiten Weltkrieg 60 Millionen Menschen getötet wurden. Lassen Sie uns also alles in einen Kontext stellen und lassen Sie uns dann weiter forschen. Wir wissen, es handelt sich um ein historisches Ereignis, das stattgefunden hat. Aber wie kommt es, dass Menschen, die das in Frage stellen, selbst in kleinstem Umfang, verfolgt und angegriffen werden?

WELT.de: Sind Sie bereit, Schritte zur Aussetzung der Urananreicherung zu unternehmen?

Ahmadinedschad: Wir glauben, dass die amerikanischen Politiker ihre Haltung ändern sollten. Wenn sie glauben, dass Drohungen gegen den Iran zu Ergebnissen führen, liegen sie falsch. Ich frage Sie: Wer hat die Verbindungen zum Iran gekappt? Es war die US-Regierung. Wer hat uns den Krieg gegen Saddam aufgezwungen? An wem also ist es, ein positives Signal auszusenden, an uns oder an der US-Regierung?

WELT.de: Was erwarten Sie von den Vereinigten Staaten und wozu wären Sie im Gegenzug bereit?

Ahmadinedschad: Ich habe einen sehr detaillierten und mitfühlenden Brief (an Präsident Bush, d. Red.) geschrieben; ich meine es ehrlich, wenn ich sage, dass ich hoffe, dass Herr Bush sein Verhalten und seine Einstellung ändert. Es macht uns nicht froh, dass die Stimmung gegen ihn rund um die Welt jeden Tag steigt. Das kann umgekehrt werden. Es ist die Haltung und Herangehensweise einiger amerikanischer Politiker, die die Dinge ruinieren. Sie wollen den Iran in das zurückverwandeln, was er vor der Revolution, unter dem Schah, war, als er geradezu eine Marionette der Vereinigten Staaten war. Das ist Geschichte. Sie wird nie zurückkommen. Die iranische Nation ist eine freie und unabhängige Nation mit einer gewählten Regierung, einem Parlament und einer Verfassung.


quelle: welt.de
Ben-Eliezer fordert Ermordung Nasrallahs - ANTISTAAT -(cached at October 6, 2006, 8:44 pm)

Israelischer Minister: Hisbollah-Chef verkörpert "das Schlechte" - Rechnet mit weiterem Krieg in drei bis vier Monaten

Jerusalem - Der israelische Minister Benjamin Ben-Eliezer hat gefordert, den Anführer der radikalislamischen Hisbollah-Miliz im Libanon so schnell wie möglich zu töten. "Man muss (Hassan) Nasrallah bei der erstbesten Gelegenheit liquidieren", sagte Eliezer am Samstag dem israelischen Militärradio. Der Milizenführer verkörpere "das Schlechte, für uns genauso wie für die Moslems und die Christen".

Er rechne im Übrigen damit, dass es bald wieder Kämpfe mit der Hisbollah geben werde, sagte der frühere israelische Verteidigungsminister, der derzeit das Infrastrukturressort leitet und im Sicherheitskabinett sitzt. "Mein Eindruck ist, dass der Krieg im Libanon in drei bis vier Monaten weitergehen könnte." Die Vereinbarungen für den Südlibanon "werden nicht halten".

Israelischen Medien zufolge hatte die Armee bei ihren Angriffen im Nachbarland mehrfach versucht, Nasrallah zu töten. Die Luftwaffe zerstörte unter anderem den Hauptsitz der Hisbollah sowie Nasrallahs Haus.


quelle: derstandard.at
Infobasis - ANTISTAAT -(cached at September 30, 2006, 1:33 am)

Linkliste, Startseite, Infozentrum..

- http://www.infobasis.2.ag/ !
Fragwürdiges Auschreibungsverfahren für Werbung der Bundesregierung

Wer macht eigentlich die Werbung für die Bundesregierung? Darüber und über die fragwürdige Vergabe eines Auftrages berichtet die Süddeutsche Zeitung.
Demnach habe mit Pergamon eine Werbeagentur den Auftrag erhalten, die es erst seit Beginn der Ausschreibung gibt. Pergamon kann keine Referenzliste öffentlicher und privater Auftraggeber der letzten drei Jahre aufweisen, wie in der Auschreibung gefordert. Angesichts weiterer sieben Bewerber sei die Vergabe an eine gerade neu gegründete Agentur durchaus fragwürdig. Pergamon steht in enger Verbindung zu Scholz & Friends, einer Agentur, der es als Partner der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft untersagt ist, die Öffentlichkeitsarbeit der Bundesregierung zu übernehmen. Nun sucht man anscheinend einen anderen Weg- nicht zuletzt zum Nutzen von Thomas Heilmann, der zugleich Internetbeauftragter der CDU und Co-Gesellschafter von Scholz & Friends ist.
Auf der Regierungspressekonferenz am 18.September sagte Regierungssprecher Wilhelm, die Vergabe sei entgegen des SZ-Bericht noch nicht geschehen. Man befände sich noch im Auschreibungsverfahren und prüfe auch die Vorwürfe gegenüber Pergamon.

Großspenden im Juni und Juli

Während die Spenden Michael Mays an die Marxistisch Leninistische Partei Deutschlands (MLPD) in den letzten Wochen hier und da für mediale Aufmerksamkeit sorgten, sind andere Großspenden an politische Parteien weitestgehend unbemerkt geblieben. So bekam die CSU mit 330 000 Euro nicht das erste Mal eine beachtliche Summe vom Verband der Bayerischen Metall- und Elektroindustrie (VBM). Bereits im letzen Jahres verbuchte die CSU eine Zuwendung des VBM in Höhe von 360 000€ (April 2005) und 400 000€ (Juli 05).
Weitere Großspenden der letzten Monate:

* 150 000€ von E.ON AG an die SPD

* 100 000€ von E.ON AG an die CDU

* 200 000 € von der Deutsche Bank an die CDU

* 500 000 von Michael May an die MLPD

Quelle: BT-Drucksache 16/2440 und 16/2279

Glos’ “offenes Ohr” hinter verschlossenen Türen
“Das macht er nicht in der Öffentlichkeit, sondern hinter verschlossener Tür”. Dieses erstaunlich offene Zitat des BASF-Vorstandsvorsitzenden Jürgen Hambrecht über die Wege des Einflusses auf Bundeswirtschaftsminister Glos findet sich in einem Bericht auf der Internetseite des ZDF.


quelle: lobbycontrol.de
Wenn Krieg - dann nuklear - ANTISTAAT -(cached at September 28, 2006, 4:32 pm)

Israelischer Experte hält "taktischen" Atomwaffeneinsatz für nötig -

Auch das ist nicht die große Überraschung und es wäre arg leichtsinnig, entsprehende Vorankündigungen als diplomatische Drohgebärden zu verkennen. Sollte es tatsächlich zu einem Angriff auf den Iran kommen, dann wäre der Einsatz "taktischer" Nuklearwaffen wohl unvermeidbar, so der israelische Militärexperte Shlomo Mofaz.


Der Colonel der Reserve und Forschungsassistent am Institut für "Gegenterror" am Interdisziplinären Institut in Herzliya erklärte, daß angesichts der starken iranischen Investitionen für die Verteidigung seiner Atomanlagen und Gegegnschlagskapazitäten auch die US-Militärs "nicht mehr sicher" seien, daß zu deren Zerstörung konventionelle Waffen ausreichten. Die Iraner hätten ihre Anlagen gut gesichert, weit verstreut und durchweg - zumindest ihre wichtigsten - weit unter Erde eingerichtet. Ihre Zerstörung sei sicher nur möglich durch den Einsatz von laser und satelittengestützten Raketen mit taktischer Nuklearausrüstung.

Mofaz wies darauf hin, daß die Iraner die US-amerikanischen und israelischen Militärtechniken "gut studiert" hätten. Ihre diplomatischen Manöver vor der UNO hätten zudem nur den Zweck, Zeit zu gewinnen um ihr Nuklearprogramm fortzusetzen und damit auch Kernwaffen zu erreichen, was derzeit aber von allen wichtigen Institutionen, wie etwa der IAEA, bestritten wird.

Mofaz erklärte, daß für israel zwei Aspekte wichtig seien um die "iranische Bedrohung" abzuwehren. Zunächst müsse ein effektives Antirakentesystem installiert werden, daß aber nur gegen kleinere Schläge ausreichen würde, dann aber müßte auch die Fähigkeit zu einem Gegenschlag (second strike) vorhanden sein. Mofaz erinnerte in diesem Zusammenhang auch an David Ben Guriosn Militärdoktrin, die besage, daß die israelischen Verteidigungskräfte immer in der Lage sein müßten, die feindliche Bedrohung vollständig zu zerstören (to eliminate) daß es aber schwer sei, angesichts möglicherweise vieler unbekannter iranischer Waffen die dafür notwendige Militärkraft abzuschätzen.


quelle: rbi-aktuell.de
no title - ANTISTAAT -(cached at September 28, 2006, 4:32 pm)

* US-Armee bereitet sich angeblich schon darauf vor
* Magazin: Beide Seiten riskieren große Verluste

Nach Angaben des angesehenen US-Magazins "Time" wächst die Gefahr einer militärischen Auseinandersetzung zwischen den USA und dem Iran im Gefolge des Streit um Teherans umstrittenes Atomprogramm.


"Sowohl im Außenministerium als auch im Weißen Haus und bei den höchsten Kommandostellen der Streitkräfte gibt es ein wachsendes Gefühl, dass ein Showdown mit dem Iran - wegen seines mutmaßlichen Strebens nach Atomwaffen, seiner Drohungen gegen Israel und seines Bemühens um die Vorherrschaft in einer der ölreichsten Weltregionen - vielleicht nicht mehr zu vermeiden ist", schreibt das Magazin in seiner aktuellen Ausgabe.

Der Chef des US-Zentralkommandos, General Abizaid, habe für Ende September eine Konferenz der Kommandanten im Persischen Golf einberufen, bei der der Iran auf der Tagesordnung stehe, so "Time". Zwar erscheine die Absicht, einen Krieg gegen den Iran zu beginnen, absurd, zumal das Letzte, was sich die USA derzeit leisten könnten, ein neuer Waffengang sei - nach Afghanistan und Irak.

"Aber Supermächte können sich ihre Feinde nicht immer aussuchen oder den Zeitpunkt für Konfrontationen. Die Tatsache, dass alle Seiten in einem bewaffneten Konflikt große Verluste riskieren würden, bedeutet nicht, dass sie nicht in einen hineinstolpern. Und trotz aller guten Argumente gegen einen Krieg zum jetzigen Zeitpunkt, am allerwenigsten diesen, gibt es mindestens ebenso viele Hinweise, dass sich eine wirkliche Aug-um-Aug-Krise zwischen den USA und dem Iran abzeichnen könnte - und eher, als vielen bewusst ist", schreibt die gewöhnlich gut informierte Zeitschrift.

Zugleich warnt aber "Time": "Wenn die USA in den vergangen fünf Jahren etwas gelernt haben, dann das, dass ein Krieg im Mittleren Osten kaum nach Plan verläuft."


quelle: networld.at
Medien, Macht und Manipulation - ANTISTAAT -(cached at September 20, 2006, 10:45 pm)

Teil 1: Wer macht unsere Nachrichten?
oder - Woher wissen wir, was wir "wissen"? - Nachrichtenagenturen (1)


Die 4 weltweit grössten Nachrichtenagenturen (2):
- Associated Press (AP, USA) -
gegründet 1848, auf bestreben von Moses Yale Beach, damals Verleger der New York Sun. (3)

- United Press International (UPI, USA) -
gegr. 1907 von Edward Scripps als Reaktion auf das damalige AP-Monopol.
"Seit 2000 ist die unprofitable UPI (und The Washington Times) über die News World Communications im vollständigen Besitz der konservativen Vereinigungskirche (Mun- bzw Moon-Sekte)". (4)(5)(6)

- Reuters (Großbritannien) -
gegr. 1850 von Paul Julius Reuter (geboren als Israel Beer Josaphat). (7)(8)

- Agence France Presse (AFP, Frankreich) -
älteste internationale Nachrichtenagentur, gegründet 1835 in Paris von Charles-Louis Havas. (9)

Grösste deutsche Nachrichtenagentur ist die dpa (Deutsche Presse-Agentur). (10)

Mit einer Veröffentlichung von 20 Millionen Worten täglich steht AP an der Spitze vor den anderen Agenturen (UPI: 14 Millionen, Reuters: 3 Millionen, AFP: 1 Million). Hinzu kommen täglich 1000 Bilder.
Diese werden übersetzt in fünf Sprachen (englisch, deutsch, niederländisch, französisch, spanisch) und verteilt an ca. 15.000 Abonnenten in 121 Ländern.
Schlüsselzentren sind New York, London und Tokyo und 240 Büros in weltweit 78 Ländern (USA: 145, International: 95).
AP beschäftigt weltweit 3700 Mitarbeiter (darunter 617 Vollzeitkorrespondenten).
Mehr als 5000 Rundfunkstationen, 1700 nordamerikanische und internationale Zeitungen werden von AP mit Nachrichten versorgt.

Damit verfügt AP über enorme Ressourcen, welche die beschriebene Dominanz ausmachen.
Nach eigener Angabe lesen, sehen und hören bis zu 1 Milliarde Menschen täglich AP-Nachrichten. (11)(12)
- anders gesagt: mehr als die Hälfte der Nachrichten wird von nur einer einzigen (amerikanischen) Agentur verbreitet/kontrolliert.

Man könnte in gewisser Weise fast von einem "zentralen System" sprechen, da aufgrund des Konkurrenzrucks auch die deutsche Presse (zb. dpa) ohnehin überwiegend von den US-Presseagenturen (AP, UPI, New York Times Service, Washington Post, CNN etc., aber auch Reuters) abschreibt oder sich "inspirieren" lässt.
Um möglichst schneller/aktueller (nicht = richtiger!) als die regionale/nationale Konkurrenz zu sein, werden diese Informationen ohne genauere Prüfung übernommen.

Sicherlich gibt es noch weit mehr Pressedienste (13), aber ein kurzer Blick in die Zeitung zeigt schnell welche am häufigsten als Quelle genannt werden.


__________
Quellen und weiterführende Links:
(1) http://de.wikipedia.org/wiki/Nachrichten-_und_Presseagentur
(2) http://www.lexikon-online.info/q/Nachrichtenagentur
(3) http://de.wikipedia.org/wiki/Associated_Press
(4) http://de.wikipedia.org/wiki/United_Press_International
(5) http://www.lernrausch.ch/upl/pressegeschichte/Wed-21-May-2003_pge.pressegeschichte2.ann.pdf
(6) http://de.wikipedia.org/wiki/Vereinigungskirche
(7) http://de.wikipedia.org/wiki/Reuters
(8) http://de.wikipedia.org/wiki/Paul_Julius_Reuter
(9) http://de.wikipedia.org/wiki/Agence_France-Presse
(10) http://de.wikipedia.org/wiki/Dpa
(11) http://www.ap.org/pages/about/about.html
(12) http://www.hausarbeiten.de/faecher/hausarbeit/kob/9780.html
(13) http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Nachrichtenagenturen
Jacob Edri, israelischer Minister, glaubt, dass die USA noch in der Amtszeit von George W. Bush die Atomanlagen des Iran militärisch zerstören müsse. Es gebe keinen anderen Ausweg, so Edri.

Ein militärischer Schlag gegen den Iran ist aus Sicht des israelischen Ministers Jacob Edri unvermeidbar. Die Entscheidung falle noch in der Amtszeit von US-Präsident George W. Bush, sagte Edri der "Thüringer Allgemeinen".

Es würde sich dabei um eine begrenzte militärische Aktion handeln, bei der Teile des iranischen Atomprogramms zerstört würden. Der für die Koordination der Regierung mit dem Parlament verantwortliche Politiker erklärte, die USA müssten dieses Problem mit ihrer gesamten Macht lösen.

Da die iranische Führung ebenso auf die Streitkräfte wie auf die Öl-Waffe setze, bliebe kein anderer Ausweg. Die Amerikaner hätten auch nicht Zeit bis zur nächsten Präsidenten-Wahl. Je früher George W. Bush ein derartiges Kommando-Unternehmen beginne, desto besser, sagte Edri dem Blatt.


quelle: stern.de
Olmert gibt sich kriegsbereit - ANTISTAAT -(cached at September 8, 2006, 8:13 am)

Israel droht mit schweren Angriffen auf Syrien und Ausbau von Siedlungen

Drei Wochen nach dem vorläufigen Ende des Libanon-Krieges droht Israel Syrien mit schweren Angriffen. Ministerpräsident Ehud Olmert sagte am Montag im Radio, Syrien wisse, daß Israel sich im Libanon zurückgehalten habe und daß man diese Zurückhaltung gegenüber Damaskus fallenlassen würde. Dies gelte, falls Israel zu einem Krieg gegen Syrien »gezwungen« werde. Vor dem Parlamentsausschuß für Verteidigung und äußere Angelegenheiten bekräftigte Olmert, Israel werde keine Verhandlungen mit Syrien aufnehmen. Wie aus Teilnehmerkreisen verlautete, sagte der Premier den Abgeordneten, Israel habe schon während des Libanon-Krieges eine entsprechende Botschaft an Damaskus gesandt. Diese Position habe weiterhin Gültigkeit. »Dies ist nicht die Zeit, um mit den Syrern zu sprechen«, erklärte Olmert den Angaben zufolge.

Dagegen sprach sich Olmert aber für eine Wiederaufnahme der Gespräche mit den Palästinensern aus. »Wir haben kein dringenderes Problem als das der Palästinenser«, sagte er vor dem Ausschuß. Gleichzeitig kündigte die israelische Regierung den Bau von 700 Wohneinheiten im Westjordanland an. Das Bauministerium veröffentlichte Anzeigen in israelischen Zeitungen, in denen um Vorschläge für die Neubauten in den Siedlungen Maaleh Adumim und Betar Illit gebeten wurde. Ministeriumssprecher Kobi Bleich bestätigte, es handele sich um das größte Siedlungsprojekt der Regierung seit ihrem Amtsantritt im Mai. Ein Berater des palästinensischen Präsidenten Mahmud Abbas, Sajeb Erakat, verurteilte die Pläne, da sie die Bemühungen um eine Wiederbelebung des Friedensprozesses störten.

Auch die israelische Gruppe »Peace Now« kritisierte die Ausschreibung. Mit dem Bau hunderter Wohnungen verstoße Israel gegen seine Verpflichtungen aus dem internationalen Friedensplan (Roadmap), erklärte die Organisation. Zudem habe die Regierung nichts getan, um Dutzende illegale Siedlungen zu räumen.

In einem palästinensischen Flüchtlingslager bei Gaza zerstörten israelische Kampfhubschrauber am Montag morgen ein Haus mit Raketen. Palästinensischen Sicherheitskräften zufolge wurden dabei fünf Nachbarn verletzt. Das Haus habe einem Aktivisten der Fatah-Bewegung gehört. Die israelischen Streitkräfte bestätigten den Angriff. Ziel sei das Haus eines Terroristen gewesen, der darin Waffen gelagert habe. Der Mann sei vorher gewarnt worden.


quelle: jungewelt.de
Atommacht Israel im Alleingang gegen Iran - ANTISTAAT -(cached at September 8, 2006, 8:13 am)

Tel Aviv will mit Waffengewalt gegen Teherans Nuklearprogramm vorgehen

Bereitet Israel, die einzige Atommacht des Nahen Ostens, einen militärischen Alleingang wegen Teherans Atomprogramm vor? Die Jerusalem Post, eine der großen Zeitungen des Landes, berichtete am Donnerstag unter Berufung auf »hochrangige Regierungsstellen« von diesbezüglichen Überlegungen. Wenn es darum ginge, »Iran zu stoppen«, müsse es Israel wohl »allein machen«, heißt es in dem Bericht. Schließlich wüßte Teheran ganz genau, »daß die Welt nichts tun wird«. Die Problematik stelle sich ähnlich dar wie damals, »als die Welt in den 1930er Jahren versuchte, Hitler zu besänftigen«. Nun müsse man die Sache »selbst in die Hand nehmen«, um Irans Atomprogramm zumindest »zu verlangsamen«.

Beobachter werteten die Überlegungen als »Frustration« Tel Avivs darüber, daß weiterhin die Diplomatie das internationale Feld in Sachen der Teheraner Atompläne beherrscht. Zuvor hatten zwar die USA und die sogenannten EU-Drei aus Frankreich, Deutschland und Großbritannien Irans Antwort auf das Kompromißangebot im Atomstreit erwartungsgemäß als unzureichend bezeichnet; doch widersprachen Rußland und China. Teheran sei bereit zu »ernsten Verhandlungen«, so Moskau und Peking. Am Freitag wandte sich Rußlands Vizepremier Sergej Iwanow erneut gegen jegliche Sanktionen, so daß die US-amerikanischen Bestrebungen, den UN-Sicherheitsrat zu Strafmaßnahmen gegen Iran zu bewegen, weiterhin blockiert bleiben.

Neu sind Tel Avivs Überlegungen indes nicht. Bereits am 22. Januar 2006 hatte der damalige Verteidigungsminister, Shaul Mofaz, erklärt, daß »Israel im Iran keine nuklearen Fähigkeiten akzeptieren« werde und »entsprechende Vorbereitungen« treffe. Dabei hatte er an Israels Luftschlag von 1981 erinnert, mit dem das erste irakische Atomkraftwerk noch vor seiner Fertigstellung zerstört worden war. Und die USA hatten bereits früher Verständnis für den Fall signalisiert, daß Israel Iran angreifen würde. Tel Aviv könnte sich der Unterstützung der USA sicher sein, so Präsident George W. Bush am 17. Februar 2005.


quelle: jungewelt.de
Ein netter Zufall: Da soll die Bundeswehr in den Libanon, und dann findet man prompt zwei Sprengstoffkoffer, wovon einer praktischerweise das Ticket in den Nahen Osten enthält - nämlich einen Zettel mit arabischen Schriftzeichen und mit Telefonnummern aus dem Libanon. "Eine weitere wichtige Spur" seien "Tüten mit Speisestärke, die ebenfalls aus dem Libanon stammen und in einem der Koffertrolleys gefunden worden sind", meint das BKA. Man habe dazu den Gewürzhändler in Deutschland ermittelt, "der diese Speisestärketüten vornehmlich an libanesische Familien im Großraum Essen verkauft hat."

Na bestens, dann mal ab in den Libanon, neue Terrorgesetze, mehr Überwachung und und und. Die beiden Kofferbomben kommen den sogenannten "Sicherheitsbehörden" wie gerufen, allen voran Wolfgang Schäuble. Geradezu atemlos versucht er, die Bundesrepublik endgültig in einen Polizeistaat zu verwandeln:
"Schäuble will Überwachung ausdehnen"
"Schäuble will Zivilflugzeuge abschießen lassen"
"Schäuble: Luftsicherheitsgesetz noch in diesem Jahr"
"Schäuble für Ausbau der Videoüberwachung"

Und natürlich:
"Schäuble will deutsche Polizisten in den Libanon schicken"

So lauteten einige Schlagzeilen aus den letzten Tagen.

Soweit wäre die Sache rund, wenn, ja wenn da nicht einige Fragen blieben. Zum Beispiel: welche nahöstlichen Bombenleger wären so dämlich, deutschen Kriegstreibern mit ihren Zetteln die Rechtfertigung für einen "Einmarsch" in den Libanon auf dem silbernen Tablett zu servieren? Aus Zufall? "Vergessen"? Wohl kaum.

Denn Botschaften enthält jede Bombe, und zwar -
1. nicht kontrollierte Botschaften, wie etwa Bauteile, die auf die Spur der richtigen Täter führen.
2. Kontrollierte Botschaften, wie der Zettel und die Speisestärke, die auf die Spur der falschen Täter führen sollen.

Oder anders gesagt: Botschaften, die die Täter kontrolliert haben, führen -
1. nicht zu den Tätern.
2. in eine den Tätern genehme, andere Richtung.

Punkt 1: Daraus könnte man also folgern, daß die Täter KEINE Libanesen waren.

Punkt 2: Wenn jemand einer Bombe mit Sprengstoff und Brandbeschleuniger kontrollierte Botschaften aus Papier beilegt, dann kann das nur heißen, daß die Bombe nicht explodieren sollte. Denn sonst wäre ja der Zettel futsch gewesen - und die schöne "libanesische" Speisestärke auch.

Und damit die Botschaften auch wirklich gefunden werden, versteckt der Attentäter seinen Bombenkoffer nicht etwa unter einem Sitz, in der Toilette oder in einem Zugschließfach - nein, er stellt ihn mitten in eine leere Vierersitzgruppe, damit der nächste Schaffner garantiert drüberstolpert. So gestaltete sich die Auffindesituation laut Spiegel-TV vom 20. August 2006. Wer soetwas tut, hat an der Explosion seiner Bombe kein Interesse. Er will, daß der Schaffner sie findet und die Polizei ruft.

Soweit so gut. Und da BKA-Chef Jörg Ziercke "als brillanter Polizist gilt" (Die Zeit), dürfte es ihm ja nicht schwer fallen, ebenfalls zu diesem naheliegenden Schluß zu kommen. Doch so eine Leuchte scheint der BKA-Boß nun auch wieder nicht zu sein. Denn erstaunlicherweise wehrt er sich mit Händen und Füßen gegen den Eindruck, die Bomben hätten gar nicht hochgehen sollen: "Wir wissen definitiv, daß eine Zündauslösung in beiden Fallen erfolgt ist", erklärte BKA-Boß Jörg Ziercke bei einer Pressekonferenz am 18.8.06. Und: "Sicher ist nach unserer Analyse, daß die Täter die Explosionen auslösen wollten!"

Aha - und warum? Tja, das will das BKA nun wieder nicht verraten. Natürlich "aus kriminaltaktischen Gründen, aber auch weil wir den Tätern keine Hinweise und Anleitungen geben wollen".

Wären die Bomben absichtlich nicht scharf gemacht worden, wäre ja auch nur allzu deutlich, daß die Bombenkoffer keine Koffer, sondern Briefkästen waren, die gewisse Botschaften an die deutschen "Sicherheitsbehörden" überbringen sollten.

Zweitens wäre sonst ja das ganze schöne Angstszenario hin, das man für den Aufbau eines autoritären Staates braucht. Das hat man sich beim BKA etwa so gedacht:
"- 2 zeitgleiche Bombenexplosionen in Regionalzügen
- 1 Feuerball durch Brandbeschleuniger, die in den Koffertrolleys zusätzlich vorhanden waren, aber mit der Zündeinrichtung der Bombe nichts zu tun hatten
- Ausgebrannte Zugwaggongs, eine unbestimmte Anzahl an Toten und Verletzten
möglicherweise entgleiste Züge!"

"Vorstellbar ist also, daß die Täter Signale setzen wollten im Hinblick auf den Konflikt im Nahen Osten und dabei eine massive Drohgebärde mit Zerstörungen und potentiellen Menschenopfern in Kauf genommen haben. "

Schön, aber warum gab es dann keinen Bekennerbrief? Denn sollten ihre Zettel bei dem Attentat verbrannt sein, müßten die Täter ja irgendwie sicherstellen, daß die Anschläge auch richtig verstanden werden. Daß es außer den "libanesischen Spuren" keine Bekennung gibt, findet BKA-Chef Ziercke aber nicht etwa seltsam, sondern "logisch": "Daß bei einem erfolglosen Anschlag keine Bekennung erfolgt, halten wir für logisch!"

Aha. Und was ist mit dem Bekennerbrief nach dem "mißglückten" "RAF"-Attentat auf Staatssekretär Hans Tietmeyer 1988? Sollte der BKA-Präsident den nicht kennen?

Fragen über Fragen. Irgendwie stimmt an den angeblich geplanten Zugattentaten hinten und vorne nichts. Zum Beispiel dürften natürlich auch Bombenleger wissen, daß deutsche Bahnsteige von Kameras überwacht werden. Wie kommt es dann, daß die Männer seelenruhig vor diesen Kameras herumlaufen, ohne auch nur ihr Äußeres zu verändern? Wie kommt es, daß einer der mutmaßlichen Bombenleger auch noch mit einen äußerst auffälligen T-Shirt mit der Nummer 13 vor den Kameras herumläuft? Wie kommt es ferner, daß die angeblichen Bombenleger nicht wenigstens nach den versuchten Anschlägen das Weite suchen, sondern seelenruhig in Deutschland bleiben? So wäre es doch beispielsweise ein Leichtes gewesen, die Bomben auf der Bahnfahrt zu einem Flughafen abzustellen - wenn sie hochgehen, sitzt man schon im Flieger.

Lassen wir das. Die viel interessantere Frage ist doch: was soll die Bundeswehr im Libanon? Die Antwort: Die Bundeswehr soll gar nicht in den Libanon, sondern zum Beispiel nach Syrien. Wie? Ganz einfach: Wenn sich unsere Mannen im Libanon erstmal ihr gemütliches Zeltlager errichtet haben oder vor der Küste auf ihren Schiffen herumschippern, wird plötzlich eine Rakete daherschwirren und sich mitten hineinbohren. Und auf der Rakete wird ganz groß "Made in Iran" oder "launched in Syria" drauf stehen. Wetten?

Anders gesagt: das Ganze ist einfach eine Frage der richtigen Tickets. Ein Ticket braucht man, um die Bundeswehr in den Libanon zu kriegen: die beiden Bombenkoffer. Ein anderes Ticket braucht man, um die Bundeswehr von da nach Syrien zu kriegen, das sowohl Israel als auch die USA endlich dem Erdboden gleich machen wollen. Wenns geht, aber nicht mit eigenen Bodentruppen. Und dieses zweite Ticket wird besagte Rakete sein, allerdings nur einfach. Denn zweifellos werden viele nicht zurückkehren.

Ergänzende Desinformation: http://www.bka.de/fahndung/personen/tatkomplexe/trolley/index.html


quelle: gerhard-wisnewski.de
Nun ist es also "amtlich": in Deutschland sollten nach Darstellung der Behörden am 31. Juli in zwei Zügen Bomben explodieren.

"Sie sollten zünden. Tote und Verletzte wären die Folge gewesen. Wir müssen dieses Ereignis sehr ernst nehmen", so der deutsche Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble, der auch diese Gelegenheit nicht ungenutzt verstreichen ließ und erneut eine Ausweitung der Videoüberwachung der Bevölkerung forderte. "Wir brauchen die Videoüberwachung aber auch in anderen öffentlichen Bereichen, die ebenso gefährdet sind. Das gilt insbesondere für den öffentlichen Nahverkehr", so Schäuble.

Warum nun sind die Behörden nun so überzeugt, daß es sich tatsächlich um geplante Anschläge gehandelt habe? Bei genauerer Betrachtung der bisher der Öffentlichkeit mitgeteilten Angaben stellt sich diese Frage um so dringender.

Auf einer Pressekonferenz des Bundeskriminalamts (BKA) legte dessen Leiter Jörg Ziercke Videoaufzeichnungen vom 31. Juli vor, die auf dem Kölner Hauptbahnhof aufgezeichnet worden waren. Darauf sind zwei Männer zu sehen, die "nur Sekunden nacheinander" - wie zweifellos tausende Reisende jeden Tag – auf der Rolltreppe zu den Gleisen 2 und 3 heraufkommen. Beide haben einen Rollkoffer bei sich.

"Anhand der Bewegungen der Verdächtigen kann man davon ausgehen, dass die Koffer etwa 25 bis 30 Kilogramm schwer waren", so ein Mitarbeiter des BKA.

Diese Aussage allein ist höchst bemerkenswert. Das BKA hat keineswegs die später gefundenen Koffer mit den vorgeblichen Bomben auf dem Videomaterial wiedererkannt, allein das vermeintliche Gewicht reicht demnach schon aus, die Männer mit den "Bomben" in Verbindung zu bringen
. Es scheint, daß BKA-Beamte grundsätzlich ohne ihre Frauen verreisen.

Der eine der beiden Männer trägt auf den Aufnahmen noch eine Laptoptasche über der Schulter, der andere einen Rucksack mit einer Isomatte auf dem Rücken. Der Verdacht, daß es sich hier in der Tat einfach nur um Reisende gehandelt haben könnte, ist den Beamten des BKAs offenbar nicht gekommen. Anscheinend halten sie es für wahrscheinlicher, daß es sich um eine neuartige "Kampf-Isomatte" handelte, mitgenommen für den Fall der vorzeitigen Entdeckung. Dies mag aber auch daran liegen, daß beide Männer – wie könnte es anders sein – ein "südländisches Aussehen" mit dunklen Haaren hätten.

Wie schon die vorgeblichen Terroristen der Anschläge vom 11. September 2001 in den USA waren auch hier die vermeintlichen Attentäter wiederum so "freundlich", eine aussagekräftige Spur zu hinterlassen, wenn sie es auch versäumten, den Bomben jeweils einen Koran beizulegen. So wurden in den Koffern nicht nur ein Zettel mit "libanesischen Telephonnummern" gefunden, sondern auch ein Beutel mit Speisestärke. Dieser sei mittlerweile zu einem Gewürzgroßhändler zurückverfolgt worden, der "vor allem an libanesische Familien im Raum Essen" liefere.

Und ausgerechnet Ende Juli, als Berichte über israelische Kriegsverbrechen im Libanon auch zunehmend die "etablierten" Medien in Deutschland erreichten, entschlossen sich demnach zwei Männer mit Verbindungen in den Libanon, Anschläge in Deutschland zu verüben. "Wir halten es für möglich dass die Täter Signale mit Blick auf den Nahen Osten setzen wollten", so Ziercke. Das Signal, daß es sich bei Libanesen um Terroristen handelt und die israelische "Selbstverteidigung" dementsprechend legitimiert wäre?

Der – in weiten Teilen offensichtlich berechtige - Glaube der Behörden an das mangelnde Kurzzeitgedächtnis von Medien und Bevölkerung geht aber noch viel weiter.

Die "Bomben" seien "grundsätzlich" zündfähig gewesen, lediglich "handwerkliche Fehler" hätten die Explosion verhindert, so Ziercke. Er vergaß allerdings zu erwähnen, daß es sich hier um äußerst grundlegende "handwerkliche Fehler" gehandelt haben dürfte, da Gas innerhalb einer Gasflasche ohne Kontakt zu Sauerstoff nicht zur Explosion gebracht werden kann – schon gar nicht mittels eines Weckers und einiger Drähte.

Noch bemerkenswerter ist aber Zierckes Behauptung, beide Bomben hätten "um exakt 14:30 Uhr" explodieren sollen. Noch Anfang des Monats berichtete beispielsweise die Westdeutsche Zeitung, daß "der für den Auslösemechanismus notwendige Wecker beim Entschärfen mit einem Wassergewehr völlig zerstört" worden sei. Wie es dem BKA später noch gelungen ist, den geplanten "Zündzeitpunkt" zu bestimmen, bleibt das Geheimnis der Beamten.

Was bleibt also letztlich? Nicht mehr als der Eindruck, daß hier mit in der Bevölkerung geschürter Angst vor Anschlägen weitere Grundrechtseinschränkungen durchgesetzt werden sollen. Wenn dies darüber hinaus einen weiteren Schritt hin zum "Kampf der Kulturen" darstellt, so scheint auch dies kaum unerwünscht.


quelle: freace.de



...Kommt der Verdächtige aus dem Libanon?

Nach „Focus“-Informationen handelt es sich offenbar um einen libanesischen Studenten, der in Kiel lebt und studiert. Der junge Mann sei aufgrund von Hinweisen eines ausländischen Nachrichtendienstes identifiziert worden. Er sei am 31. Juli mit dem Bombenkoffer in den Regionalzug nach Koblenz eingestiegen.

Weiter berichtet „Focus Online“: Der Libanese sei offenbar Mitglied eines islamistischen Netzwerks, das bislang noch nicht enttarnt sei. Die deutschen Sicherheitsbehörden würden befürchten, dass die Festnahme zu Racheaktionen islamistischer Täter führen könnten.

Fakt ist: Nach Einschätzung der Behörden soll sich der Verdacht bestätigt haben, dass es sich bei den mutmaßlichen Tätern von Dortmund und Koblenz nicht um Einzeltäter, sondern um eine Gruppe mit terroristischem Hintergrund handelt.

Generalbundesanwältin Monika Harms will im Lauf des Tages weitere Einzelheiten bekannt geben.

Deutschland im Fadenkreuz des Terrors! Die Nerven liegen blank.


quelle: bild.de



..ungewöhnlich?? Nicht doch.. Selbstmordattentäter haben immer einen Zettel mit den Telefonnummern ihrer Kontaktleute in ihren Sprengstoff-Koffern.. für den Fall einer eventuellen Reklamation bei technischen Problemen!

Ob diese Telefonnummern wohl zu im Libanon lebenden Iranern führen, oder wenigstens Terroristen die von Iran unterstützt werden?

Wir werden es erfahren, so Gott will..
Der Terror geht vom Bundeskriminalamt aus - ANTISTAAT -(cached at August 28, 2006, 7:18 am)

Dienstag, 22. August. Trotz der Anwesenheit der Polizei tut sich nicht viel vor dem Wohnheim in der Peter-Bauer-Straße 13-15 in Köln-Neuehrenfeld, wo der zweite Bombenbauer Jihad A. gelebt haben soll. "Beamte lösten andere ab, wachten vor dem Durchgang, ansonsten war wenig zu sehen. Für die Fotografen der Nachrichtenagenturen und die TV-Kameramänner war die Szene wenig ergiebig. Lediglich Bewohner, deren Namen auf den Listen der Polizei standen, durften hinein. Nachfragen von Journalisten wurden mit eisernem Schweigen oder mit dem knappen Verweis quittiert, man möge sich doch an die Pressestelle des BKA wenden", beschrieb die "Welt" die Szenerie. Aber mit einem Mal wird alles anders.

Irgendwann nach 19 Uhr ging plötzlich die Tür auf, und drei Terroristen betraten die Straße. So sahen sie jedenfalls aus. Allen voran ein dicker, gedrungener Typ mit einem brutalen Gesicht und einer Tropfensonnenbrille, der eindeutig eine Überdosis Miami Vice abbekommen hat. In den Händen trug er wichtig einen Pappkarton - ganz sicher sinistre Unterlagen aus den Archiven des internationalen Terrorismus. Links dahinter ein langer Schlaksiger in einem dunklen Overall und mit einer Skimütze über dem Gesicht. Er schleppte einen silbrigen Metallkasten. Weiter hinten folgte dem Duo eine weitere Mützen-Gestalt. Allesamt Figuren, die in einem Rechtsstaat nichts zu suchen haben, jedenfalls nicht bei der Polizei. Genau zu der gehörten sie aber, nämlich zum Bundeskriminalamt.

Da kann man ganz schön durcheinander kommen: Wer sind denn jetzt die Polizisten und wer die Terroristen? Das BKA jedenfalls führt sich dieser Tage auf, wie die berühmte offene Hose: "Ich hab durch den Türspion geguckt und dann habe ich plötzlich die Polizisten mit der Waffe im Anschlag gesehen", zitiert die Webseite von N24 den Oberhausener Bodo Schlehdorn: "Das war wie im Wilden Westen, richtig schlimm. Man durfte nicht rein und nicht raus." Schlehdorn sei Augenzeuge einer der großen Durchsuchungsaktionen in Köln und Oberhausen gewesen. In Oberhausen "habe mindestens eine Hundertschaft der Polizei das unscheinbare dreistöckige Mehrfamilienhaus mit der Hausnummer 154 in der Oberhausener Siegesstraße abgeriegelt, erzählen die Augenzeugen. Die Polizisten seien durch den Hausflur gestürmt und hätten die Wohnungstür im 2. Stock eingetreten."

"Später haben sie einen Mann in Handschellen abgeführt. Er hatte die Hände auf dem Rücken", habe der Augenzeuge Schlehdorn erzählt. Für die Anwohner sei der massive Polizeieinsatz ein Schock gewesen, berichtet N24: "Das hier so etwas passiert. Das ist ein Hammer", zitiert die Webseite eine 37-jährige. Das ist wohl nicht übertrieben. Zweifel sind kaum noch möglich - der Terror geht vom Bundeskriminalamt aus. Ein Junge hatte das Vergnügen, bei einem Blick aus dem Fenster plötzlich in die Mündungen von Polizeiwaffen zu schauen: "Auf einmal haben die Polizisten mit der Pistole auf mich gezielt."

Fein. das ist die deutsche Polizei ja wieder genau da, wo sie früher auch schon mal war. Mit Fahndung hat das indessen nicht viel zu tun. Schon eher etwas mit Inszenierung und Einschüchterung. Nehmen wir nochmals das Beispiel vom Anfang aus Köln-Neuehrenfeld: Hei, wie da die Kameras klickten, als die BKA-Soldateska mit dem Karton und der Blechkiste aus dem Haus stürmte. Endlich gab es was zu knipsen! Hurtig machten sich die drei BKA-Beamten auf zu einem Kombi, um ihre brisante Fracht zu verladen. Aber da ist es schon im Kasten, das Bild von unseren wackeren Terrorbekämpfern. Und nicht nur im Kasten: Kurz darauf findet es sich auch im Angebot der Nachrichtenagentur ddp (Deutscher Depeschendienst).

Das Problem ist nur: Die ganze Szene war gestellt. Schon am Mittwoch zog ddp laut Welt die Aufnahmen vom Vortag kleinlaut zurück. Die ganze Situation mit geheimnisvolle Unterlagen schleppenden Terrorbekämpfern war eine Inszenierung: "Offenbar handelt es sich um eine nachgestellte Situation", hieß es laut Welt in einer ddp-Erklärung. Und das Bundeskriminalamt (BKA) sieht sich nun "bei der Terroristenfahndung dem Vorwurf ausgesetzt, Ermittlungsarbeiten inszeniert zu haben" , so die Welt.

Und da das Blatt nun schon mal dabei war, entdeckte es plötzlich seine Ader für sauberen Journalismus wieder: Tatsächlich sei es "überraschend", daß diese Fotos überhaupt auf den Nachrichtenmarkt gelangt seien. Denn: Die Journalisten vor Ort hätten genau gewußt, was gespielt wurde: "Die Fotografen hatten schnell den Eindruck, die Beamten wollten 'Action' vorgaukeln."

So raunten die Presseleute belustigt, "weil sich zwei Beamte eigens für die Szene vermummt hatten. Es war zudem zu erkennen, dass der Umzugskarton leer war, weil er nicht richtig zusammengesteckt war." Und nicht nur das: anschließend wurde derselbe Karton ins Haus zurückgetragen."'Die Fotos kann man nicht bringen. Das ist ja eine Show', entfuhr es einem Fotografen."

Eben: Das Ganze ist eine Show, und zwar mit polizeilichen und "islamistischen" Laiendarstellern - und miserablen Requisiten, darf man hinzufügen. Und irgendwie ist diese Szene eine großartige Parabel auf den gesamten "Krieg gegen den Terror". Denn das Bild von den drei BKA-"Fahndern" kam erstmal auf den Markt - trotz der ebenso durchschaubaren wie armen Inszenierung. Denn daß es sich um eine solche handelte, "das hatten offenbar nicht alle gemerkt", so die Welt.

Genau das ist ja das Problem. Die Frage ist nur, wie weit die Inszenierung geht. Nach Informationen des "Hamburger Abendblattes" sollen BKA und Geheimdienst Hinweise auf einen möglichen Anschlag schon vor den Kofferfunden in den deutschen Zügen gehabt haben, berichtete N24: "Wussten Fahnder vom Komplott vor dem Bombenfund?"

Und wenn sie davon schon vorher wußten, warum haben sie die Platzierung der Bomben dann nicht verhindert? In diesem Fall hätten sie sich selbst strafbar gemacht. Das ist wohl nicht ganz die Sorte "Terrorbekämpfung", die sich der Staatsbürger vorstellt.


quelle: gerhard-wisnewski.de
Der israelische Generalstabschef Dan Halutz hat nach einem Zeitungsbericht einen hochrangigen Offizier zum militärischen Verantwortlichen für einen möglichen Krieg gegen Iran ernannt.

Dies berichtete die Tageszeitung «Haaretz» am Freitag. Der Oberkommandierende der Luftwaffe, General Elieser Schkedi, werde Einsatzpläne ausarbeiten, die Aktivitäten der Geheimdienste und der einzelnen Truppenteile koordinieren und im Falle des Ausbruchs eines Krieges die israelischen Streitkräfte befehligen, hiess es.

Schkedi sei bereits einige Wochen vor Beginn des jüngsten Libanon- Konflikts ernannt worden, schrieb «Haaretz». Formell erhielt Elieser den Titel eines Oberkommandierenden «für nicht an Israel grenzende Länder». Nach allgemeinem Verständnis fällt darunter in erster Linie Iran.

Laut dem Bericht geht das Verteidigungs-Establishment in Israel zunehmend davon aus, dass die internationale Gemeinschaft Iran bei seinen nuklearen Ambitionen nicht werde stoppen können.

Deshalb würde «eine Entscheidung in Hinblick auf den Einsatz militärischer Gewalt gegen iranische Nukleareinrichtungen näher rücken», schrieb «Haaretz».


quelle: 20min.ch
Am Dienstag (22.8.2006) hat die iranische Regierung offiziell geantwortet, ob sie das letzte Angebot des Weltsicherheitsrates akzeptiert und im Atomstreit einlenkt..

Die halbamtliche Nachrichtenagentur Fars meldete, in der Antwort werde die Forderung nach einem Stopp des iranischen Programms zur Urananreicherung abgelehnt. Stattdessen biete Teheran eine "neue Formel zur Lösung der Angelegenheit durch Dialog" an..

Die westlichen Länder hatten Teheran im Juni Anreize wie Hilfe beim Bau von Kernkraftwerken und die Aufhebung bisher geltender Handelsbeschränkungen angeboten. Im Gegenzug wurde dem Iran eine Frist bis zum 31. August 2006 gesetzt, auf die umstrittene Urananreicherung verzichten.

Vor der angekündigten Antwort gab es allerdings keine Anzeichen, dass das Land der Forderung nach einem Stopp der Uran-Anreicherung nachkommen würde. Sollte die Islamische Republik auf die Fortsetzung dieser besonders sensiblen Atom-Arbeiten pochen, käme dies einer Ablehnung des Pakets gleich, sagten westliche Diplomaten am Dienstag. Am Tag zuvor hatte bereits US-Präsident George W. Bush gedroht: "Wenn die UN effektiv sein wollen, dann muss es doch Konsequenzen haben, wenn dem Sicherheitsrat eine lange Nase gemacht wird."

Der US-amerikanische UN-Botschafter John Bolton kündigte in New York an, sein Land sei zu einer raschen Resolution bereit, die Sanktionen gegen den Iran vorsehe. "Dies ist ein wirklicher Test für den Sicherheitsrat, und wir werden sehen, wie er den besteht", sagte Bolton. Ein Diplomat sagte, die Differenzen in dem Gremium würden vor allem dann offensichtlich, wenn der Iran sich in der Frage der Uran-Anreicherung gesprächsbereit zeige. In Brüssel rechnen EU-Diplomaten damit, dass Teheran eine zweideutige Antwort unterbreiten wird, um Zeit zu gewinnen.

Das Pokerspiel mit Teheran dauert an...


quelle: dw-world.de



DER US-JOURNALIST SEYMOUR HERSH IM MAGAZIN "THE NEW YORKER" - Der Krieg im Libanon liefert ein Raster für einen drohenden Militärschlag gegen den Iran:

Die US-Luftwaffe habe spätestens seit dem Frühjahr israelische Stäbe mit Geheimdienstinformationen zum Südlibanon beliefert und sie planerisch bei der Libanon-Operation unterstützt, schreibt Seymour Hersh in der jüngsten Ausgabe von The New Yorker. Seine Recherchen in Washingtoner Regierungskreisen hätten ergeben, dass die Bush-Administration über die anstehenden Luftangriffe auf Hisbollah-Stellungen nicht nur im Bilde, sondern an deren Vorbereitung "eng beteiligt" war. Wir dokumentieren Auszüge seines Reports...


quelle: freitag.de

Wie gefährlich ist Irans Atomprogramm? - Dossier bei tagesschau.de



Vor einem Jahr etwa lief im Fernsehen eine Dokumentation namens -
"Die Story - Planspiel Iran" (Download@doku.dl.am).
Schauen Sie sich diese mal an. "Die Story" dokumentiert die Vorbereitungen und strategischen Planspiele der Amerikaner hautnah.

Das Spiel, das Us-Militärs dort durchführten, ist mittlerweile ernst geworden. Interessant: Alles läuft wie vorausgesagt, vor allem die Propagandatrommel (auch hier bei uns). Auf die Antwort des Reporters, was der Iran tun könne um eine US-Intervention noch zu verhindern, antwortete einer der Militärs sinngemäß: "Gar nichts. Egal was der Iran tut, er wird nicht überzeugen können."

All dies kennen wir aus der Vorgeschichte des Irakkrieges. Dieser iranische Präsident ist nicht zuletzt deswegen von den Iranern gewählt worden, weil diese Politik der Stigmatisierung von Seiten des Westens im Vorfeld der Wahlen gelaufen ist. Wenn man moralisch höherwertig und politisch nachhaltig argumentieren will, muss man im Iran-Atomstreit auch die andere Seite, nämlich Israel und die USA als Bedrohung des Irans erwähnen. Eine Friedenskonferenz mit der Fernwirkung einer allgemeinen Abrüstung wäre erstrebenswert und nicht die einseitige Stigmatisierung eines Landes. Das macht keine Frieden, sondern bringt nur Unfrieden und - wie man erkennen kann auch am Karikaturenstreit - Hass. Gerechtigkeit sollte das Schlüsselwort sein bei der Politik im Nahen Osten. Dann werden die Probleme irgendwann mal lösbar.

quelle: wams.de/blog-Kommentar
Offline.. - ANTISTAAT -(cached at August 28, 2006, 7:18 am)

..bin die nächsten 7-10 Tage offline, solange wird es wohl keine aktualisierung geben!
Bei allzugrosser Langeweile empfehle ich die Linkliste durchzustöbern, oder ein wenig spazieren zu gehen.. ;-)





mfg
Iran-Atomstreit - USA erwägen Alleingang - ANTISTAAT -(cached at August 28, 2006, 7:18 am)

Die USA haben einem Zeitungsbericht zufolge signalisiert, den UN-Sicherheitsrat im Atomstreit mit dem Iran notfalls zu umgehen.

Die USA seien darauf vorbereitet, eine eigene Koalition von Staaten dazu zu bringen, iranische Vermögenswerte einzufrieren und den Handel mit der Islamischen Republik einzuschränken, berichtete die „Los Angeles Times“ am Samstag unter Berufung auf den US-Botschafter bei den UN, John Bolton. Ein solcher Schritt sei geplant, falls der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen (UN) es nicht schaffe, Sanktionen gegen das Land zu verhängen.

Das Blatt zitierte Bolton mit den Worten, momentan sehe es danach aus, als ob auch China und Russland – die bislang gegen Sanktionen waren – für Strafmaßnahmen stimmen könnten. Sollten die beiden Länder sich dennoch dagegen entscheiden, werde die Regierung in Washington außerhalb der UN an Sanktionen arbeiten. Bolton zufolge können die USA unter den nationalen Terrorismus-Gesetzen ihre eigenen Strafmaßnahmen gegen den Iran ausbauen. Er hoffe, dass sich dann auch andere Länder diesem Vorgehen anschließen würden. „Man braucht nicht die Autorität des Sicherheitsrates, um Sanktionen zu verhängen, wie wir es getan haben.“ Angaben dazu, welche Staaten in so eine Koalition mit den USA eintreten könnten, wollte Bolton dem Blatt zufolge nicht machen...


quelle: focus.msn.de/spiegel.de



Warum wird dieser Krieg forciert?

Die USA sind seit etlichen Jahren faktisch "Pleite". Der Schuldenberg der US-Regierung im In- und Ausland beträgt nach vorsichtigen Schätzungen etwa 105,9 Billionen US-Dollar. Das sind mindestens 830% des derzeitigen amerikanischen Bruttoinlandproduktes. Diese Schulden sind auch in zig Generationen nicht rückzahlbar. Die Verflechtung von Rüstungsindustrie, Pentagon und Politik, gleicht Mafiösen Strukturen und man hat nach Ansicht der Neocons nur einen Ausweg aus diesem Dilemma - Eroberung der Weltweiten Rohstoffquellen, Zerstörung und Wiederaufbau von möglichst vielen Ländern, mit dem Kolateralschaden der Zerstörung von funktionierender und evtl. zukünftig gefährlicher Infrastruktur weltweit. Und so kämpfen die Neocons an mehreren Fronten gleichzeitig zur Durchsetzung ihrer Wahnsinnigen Ziele. Mit Geldpolitik wird die Europäische Wirtschaft zugrunde gerichtet und mit Kriegspolitik vorerst nur der Nahe Osten, Afrika, kurzfristig wieder Südamerika und mittel- bis langfristig Asien.

Die Weltweiten Marionettenstaaten der USA wurden durch US-Schulden zwangsamerikanisiert/gefügig gemacht. Ihnen bleibt offiziell keine Alternative zur Zwangsamerikanisierung ohne die heimische Wirtschaft und ihre Politischen Systeme akut zu gefährden. Deshalb werden weiter gegenwertlose Dollars gehortet und zu allem was die USA treibt Ja und Amen gesagt. (Nebenbei verkaufen einige Regierungen ihrem Volk den gigantischen Güter-Export in die USA als Gewinn für die Volkswirtschaft. In Wahrheit ist es eine neue Form der "legalisierten Plünderung", da man für wertvolle Ware nur wertlose bedruckte Papierscheinchen bekommt.)

Verifizierende Links:
http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/2571091/
http://www.zeit-fragen.ch/ausgaben/2006/nr31-vom-3172006/krieg-das-grosse-ablenkungsmanoever-vom-dollar-bankrott/
http://www.counterpunch.org/kolko07262006.html
http://www.saar-echo.de/de/art.php?a=32263


Welche "Mittel" werden genutzt um Ziele durchzusetzen?

Schon die Anschläge vom 11.September 2001 waren unzweifelhaft, der von den Neocons forcierte und gewollte Startschuss zur Durchsetzung ihrer weltweiten Horror-Doktrin. Eine kleine Mannschaft von US/Israelisch/Britisch/Pakistanisch "geführten" Schläfern, wurde, größtenteils ohne eigene Kenntnis, zur durchführung der Anschläge "durchgelotst". Damit auch alles "perfekt" klappt, hat man ein bißchen nachgeholfen und z.b. das World Trade Center und WTC7, einige Tage/Wochen vorher mit fernzündbaren Sprengladungen gespickt. Die angeblichen "Terroristen" stiegen mit irgendeinem, aber nicht dem realen, vorgegebenen Anschlagsziel in die Maschinen und wurden vom Geheimdienst "gekidnapped". Dieses Kidnapping lief folgendermassen ab, die Flugzeuge wurden alle ferngelenkt (seit ende der 70er Jahre möglich) und innerhalb der Flugzeuge zündete ein "Betäubungs" oder "Giftgas", damit die "Terroristen" den Anschlag auch ja nicht verpfuschen können.
Ähnliches ereignete sich auch in Madrid und London. Es werden "Marionettenterroristen" dazu benutzt, staatlich koordinierte Anschläge zu planen, ausgeführt wird das ganze aber (damits perfekt funktioniert und die Politischen Ziele auch umgesetzt werden können) von den eigenen oder "befreundeten Geheimdiensten...

Verifizierende Links:
Video-Terrorstorm in Deutsch (unbedingt ansehen!)-> http://www.united-mutations.org/?p=512
http://www.medienanalyse-international.de/londonerattentate.html
http://www.911komplott.de/
http://www.911blogger.com/ (Englisch)


quelle: united-mutations.info
Heute schon gelacht? - ANTISTAAT -(cached at August 18, 2006, 2:12 am)

Flugzeug umgeleitet
Zwischenfall an Bord eines Transatlantikfluges

Ein Zwischenfall an Bord eines Flugzeuges hat die Sicherheits- kräfte in den USA in Alarm versetzt. Ein Flugzeug ist auf dem Weg von London nach Washington wegen eines Zwischenfalls an Bord nach Boston umgeleitet worden. Wie ein Mitarbeiter der US-Verkehrsbehörde TSA mitteilte, wurde die Maschine von Kampfflugzeugen nach Boston eskortiert und landete ohne Zwischenfall.

Eine aufgebrachte Passagierin habe einen Schraubenzieher, Streichhölzer und Vaseline (?) hervorgezogen, sagte ein Flughafensprecher in Boston. Die Frau habe auch ein Schriftstück bei sich geführt, in dem auf das Terrornetzwerk Al Kaida (!) Bezug genommen wurde. Das Flugzeug mit 182 Passagiere und zwölf Besatzungsmitglieder wurde evakuiert.


quelle: tagesschau.de

McGyver lässt grüssen.. ;-D
Weitere Ungereimtheiten zum UK-Terrorplot - ANTISTAAT -(cached at August 18, 2006, 2:12 am)

Der neueste Terroralarm könnte für Bush und Blair zu keiner geeigneteren Zeit kommen, und macht von Anfang an wenig Sinn. Warum sollten Terroristen auch gerade über eines der meistgeschützten Länder Richtung USA aufbrechen ? Warum über Großbritannien, das fast so rücksichtlos mit seinen Antiterrorgesetzen (und damit Sicherheitskontrollen) ist wie die USA ?

Seit Bekanntmachung des Planes und der Festnahme der Beschuldigten kamen weitere Ungereimtheiten ans Tageslich, die ich hier sammeln will.

Zunächst einmal machten sich die britischen Behörden auffällig viele Sorgen darum, dass die Öffentlichkeit die wahre Identität der Opfer und ihren Hintergrund erfährt.
Der Innenminister John Reid und der Justizminister Lord Goldsmith erklärten gemeinsam, die Medien sollten sich bei der Berichterstattung über die Identität der Verhafteten und deren Hintergrund zurückhalten. Explizit benannt wurden die Veröffentlichung von Fotos sowie Spekulationen (sprich Nachforschungen) über die Verbindungen und Aktivitäten der Beschuldigten.

Es ist schon suspekt, wenn auf einmal eine Regierung sich um die Identität der Täter schert. Normalerweise wird das Bild des bärtigen Terroristen genüsslich auf den Zuschauer “eingewirkt”, jeder Kinderschänder wird im Fernsehen auseinandergenommen.

Haben die Verantwortlichen Angst davor, dass die Medien über Verbindungen zu Regierungsgeheimdiensten stolpern ? Oder erkennen, dass auch diese angeblichen Selbstmordattentäter wenig Gründe hatten, ihr Leben aufzugeben ?

Der Verdächtige Tayib Rauf gab sich nun wahrlich nicht so, als wäre er bereit seinem Schöpfer entgegenzutreten. Bevor er festgenommen wurde, stand er im Supermarkt und schäkerte mit den Verkäufern. Er kaufte Kuchen und Brote für die Bäckerei seiner Familie. Der Verkäufer im Supermarkt, in dem Rauf auf einem Überwachungsvideo aufgenommen wurde, sagte über den Kunden: “Er war mehr über das Geschäft seines Vaters besorgt als über irgendetwas anderes auf der Welt.” Sein Vater war gerade im Ausland, deshalb musste Rauf den Laden schmeißen. Der Verkäufer meinte auch, Rauf sei “sehr gebildet”. Nicht gerade der 08/15-Fanatiker oder ?

Großbritanniens Vizepremier John Prescott hat bereits zugegeben, dass einige der Festgenommenen mit keinerlei Anklagen zu rechnen hätten, man also nichts gegen sie in der Hand hat.

Dann geht es um den Zeitpunkt der Festnahmen selbst. Mehrfach berichtet wurde die Tatsache, dass “die Verdächtigen noch keine Flugtickets gekauft hatten. Tatsächlich hatten manche von ihnen noch nicht einmal einen Reisepass“.

Das bedeutet, dass diese Verdächtigen auch nicht die Absicht hatten, in nächster Zeit ein Flugzeug zu besteigen. Die Beantragung und Ausstellung eines Reisepasses dauert allermindestens zwei Wochen, und das sind nur die offiziellen Angaben.
Der Plan wurde also keineswegs “gerade noch vereitelt”, wie es tags darauf jede schlechtere Zeitung nachplapperte. Es waren noch mindestens einige Wochen Zeit, und die britischen Kollegen wussten das. Sie wollten mit den Festnahmen noch warten, bis sie mehr Informationen hätten. Aber die Amerikaner drängten sie zum Handeln.

Dass es für die Amerikaner, also sprich für die Bushregierung und allgemein die republikanische Parte, keinen besseren Zeitpunkt für Terrorwarnungen hätte geben können, das ist sogar zu den Politkommentatoren von CNN durchgedrungen. Man lese den Artikel “Können die Republikaner schon wieder das Thema Terror benutzen, um (die Kongresswahlen im November) zu gewinnen?“.

Und in Großbritannien sagten viele Menschen einem Reporter des Guardian, dass sie den Terroralarm als eine Ablenkung von all den schlechten Nachrichten (schlecht für Bush und Blair versteht sich) halten.

Zu guter Letzt noch eine Bemerkung zu dem auf die Warnungen folgenden hysterischen Umgang mit Flüssigkeiten an Flughäfen.
Das Problem war ja, dass angeblich gewisse Flüssigkeiten miteinander vermischt werden sollten, in einem großen Gefäß wie der Flughafentoilette, um damit zur Explosion gebracht zu werden.
Die verschreckten Behörden tun also Folgendes: Sie nehmen jedem Passagier sein Getränk weg und vermischen es mit den zahllosen anderen Getränken in einem großen Gefäß wie einem Mülleimer.

Hätte es also an jenem Tag tatsächlich gefährliche Mixturen an Flughäfen gegeben (und damit einen Grund dafür, dass Mütter die Babymilch ihrer Kinder trinken mussten), dann wären an diesem Tag einige Mülleimer explodiert und Personen verletzt worden.

Diese unsinnige Reaktion ist aber nur ein Beispiel von vielen, wie dem Bürger der Aufenthalt auf dem Flughafen zur Hölle gemacht wird.
In Amerika schätzen Sicherheitsbeamte die Passagiere darauf ein, ob sie vielleicht ein Terrorist sein könnten. Stolz erzählen die Fummler vom Dienst, dass sie nur auf unterbewusste Muskelbewegungen der Passagiere achten, die anscheinend von Nervosität zeugen.
Was bedeuten würde, dass all die Leute mit Flugangst oder der Angst vor einem platzenden Termin wegen dem verspäteten Flugzeug besser keine hastigen Bewegungen machen sollten.


quelle: politblog.net
Fahnder warnen vor Apokalypse - ANTISTAAT -(cached at August 16, 2006, 11:40 pm)

Nach Ansicht des britischen Innenministeriums war das in der vergangenen Woche vereitelte Terrorkomplott nur eines von Dutzenden. Noch immer gebe es in Großbritannien mehr als tausend Terroristen und Helfer, die auf ihren Einsatz warteten. Die Bedrohung sei nach wie vor "sehr ernst".

London/Islamabad - Der "Independent on Sunday" geizt nicht mit großen Worten: Attacken "apokalyptischen" Ausmaßes sollen die verhinderten Flugzeugattentäter von London geplant haben. "Größer als 7/7", mutmaßt die britische Zeitung. Oder gar: "Schlimmer als 9/11?"

23 mutmaßliche Terroristen befinden sich nach den Razzien in der Nacht auf Donnerstag noch in Polizeigewahrsam. Es war, so heißt es, die größte Polizeioperation zur Verhinderung einer Terrorattacke. Doch es geht offenbar noch schlimmer als apokalyptisch. Denn der Terrorplot, der nach dem Stand der Ermittlungen vorsah, bis zu zehn Flugzeuge auf dem Weg in die USA mittels Bomben aus Flüssigsprengstoff explodieren zu lassen, ist nichts im Vergleich zu dem, was noch kommen könnte. Das jedenfalls berichtet der "Independent on Sunday" unter Berufung auf nicht näher bezeichnete Quellen im britischen Innenministerium.

Viele Dutzende weiterer Plots werden demnach noch untersucht. Dabei gehe es um Hunderte Verdächtige. Nicht weniger als 1200 Menschen auf der Insel, so die Schätzungen, seien in terroristische Aktivitäten verwickelt. Über das ganze Land verteilt, vor allem aber in Ostlondon, gebe es solche "Dschihad-Zellen". Die Bedrohung für das Land sei "sehr ernst". Die Sicherheitswarnstufe, die am Donnerstag auf "kritisch", der höchsten von fünf Kategorien, heraufgestuft wurde, werde wohl noch länger aufrechterhalten.

Die Attacken, die noch im Planungsstadium sind, gehen nach Einschätzung der Terrorexperten im Ministerium weit über die Anschläge vom 7. Juli 2005 oder die vereitelten Flugzeugattacken hinaus. Bei den Ermittlungen zu dem jetzigen Plot sei man bereits auf enorme Mengen von Sprengstoff und einige Waffen gestoßen, die einen Massenmord ermöglicht hätten.

Größte Bedrohung seit dem Zweiten Weltkrieg

So wird auch Innenminister John Reid nicht müde, vor der außerordentlichen Gefahr zu warnen: "Wie ich schon die ganze Zeit gesagt habe, sollte sich niemand der Illusion hingeben, die Bedrohung sei nach den jüngsten Festnahmen vorbei. Das ist sie nicht." Allein seit den Anschlägen vom 7. Juli hätte die Polizei vier terroristische Verschwörungen vereitelt, die alle zum Tod zahlreicher Menschen geführt hätten, sagte Reid heute der "BBC". Er gab die Zahl der allein im Moment laufenden Terrorermittlungen mit zwei Dutzend an. Zwei Mitglieder der in der Nacht auf Donnerstag ausgehobenen Terrorzelle sollen der Polizei entkommen und jetzt auf der Flucht sein.

Schon am Mittwochabend - kurz vor den bevorstehenden Razzien - hatte Reid bei einem Gespräch mit Mitgliedern eines Thinktanks gesagt: "Großbritannien steht wahrscheinlich vor der am längsten anhaltenden Phase ernsthafter Bedrohung seit dem Zweiten Weltkrieg."

Immerhin besteht einem Bericht der "Sunday Times" zufolge die Hoffnung, der Polizei könnte bei ihrer Razzia ein richtig großer Fisch ins Netz gegangen sein: Unter den 23 Festgenommenen befindet sich nämlich einem anderen Zeitungsbericht zufolge auch der britische Chef der Terrororganisation al-Qaida. Laut "Sunday Times" soll der Mann, dessen Namen die Polizei aus rechtlichen Gründen jedoch nicht herausgeben will, nicht nur Drahtzieher der Flugzeugattacken, sondern auch in etliche andere Terrorpläne verwickelt gewesen sein. Nach Ansicht des Inlandsgeheimdienst MI5 ist er ein führender Kopf eines "Terrornetzwerks", an dem auch Verdächtige aus Kaschmir, Nordafrika und dem Irak beteiligt seien.


quelle: spiegel.de



..und ein Auszug aus einem Fax an den Bund Deutscher Kriminalbeamter - BDK, bezugnehmend auf die Pressemitteilung "Sprengstoff TATP (Triezacetontriezperoxyd) kann bei automatischen Kontrollen nicht gefunden werden":

Mit wachsender Belustigung habe ich ihre Pressemeldung gemäß TATP gelesen. Darf ich vorausschicken das überhaupt noch nicht klar ist das überhaupt TATP in England verwendet werden sollte? Ja, überhaupt ist gar nicht klar ob überhaupt irgendwelche Sprengstoffe gefunden wurden (Außer Haarbleichmittel ist jetzt plötzlich ein Sprengstoff). Ich darf daran erinnern das die letzten ~3 „Anti-Terror Einsätze“ in UK ein totaler Reinfall waren - man fand nichts und belästigte Unschuldige. Nun ja, besser als De Menezes, den armen Teufel hat man gleich auf Verdacht mit ein paar sauber gesetzten Kopfschüssen am 22. Juli 2005 in der U-Bahn erschossen.

Doch zurück zu TATP. Sind sind ja jemand, der gleich nach Verboten krakelt. Ich zitiere ihre Pressemitteilung:

„Wie lange wollen die Sicherheitsbehörden zudem noch akzeptieren, dass Bau- und Handlungsanleitungen für Sprengstoffanschläge im Internet frei zugänglich sind?“, hinterfragt der BDK-Chef Klaus Jansen die Untätigkeit der Politik und Sicherheitsbehörden.

Hätten Sie mit ihrer Zensur schon früher Erfolg gehabt, so könnte ich als freier und mündiger Bürger gar nicht überprüfen was medial durch die Gegend behauptet wird. Ich schlage also bei der Online Enzyklopädie nach: http://en.wikipedia.org/wiki/TATP.

Da finde ich dann, das dieses Zeug bereits 1895 beschrieben wurde. Da habe ich doch einen wunderbaren Vorschlag: Warum fordern Sie nicht gleich Chemie und Bücher zur Chemie zu verbieten? Dann ist das Problem gelöst!. Da mich TATP weiterhin interessiert, ich muß ja wissen ob „Blöd&Co“ lügen oder nicht, habe ich weitergesucht. Und tatsächlich, man findet sehr schnell wie man es herstellt:
http://en.wikibooks.org/wiki/Organic_Chemistry/Acetone_peroxide_synthesis

Ich sags ja: Chemie muß verboten werden!

Aber ernsthaft: Jetzt dürfte klar sein das Blöd&Co, das Spiegelchen und wie der Rest der Schrottblätter heißt, ziemlichen Unsinn erzählen. Da wird erzählt durch zusammenkippen würde es schnell mal TATP kommen können. Wohl genau aus diesem Grund, zwang man tausende Passagiere ihre flüssigen Mitbringsel in große Eimer zu kippen, und Flaschen wurden beim umpacken schön geschüttelt. Gucken Sie sich die Bilder ruhig an und folgen sie den originalen Artikeln:
http://infowars.net/articles/August2006/110806liquid.htm

Ohne jetzt allzu ausufernd in meiner Nachricht zu werden: Ihnen als Kriminalpolizist sollte eigentlich ein Licht aufgehen, wenn es in Berichten heißt die Steuerung kam aus Pakistan und der ISI (pakistanischer Geheimdienst) wäre beim „verhindern stark involviert“ gewesen. Ich erinnere nur daran, das vor dem 11.9. Ah



quelle: forum.infokrieg.tv
Schleichend und für die meisten unbewußt, verändert sich unser Umfeld. Unsere, durch die laute und schnelle Gesellschaft, betäubte Wahrnehmung ist unfähig sich der komplexen Situation zu stellen. Der für das Gros der Menschen bequemere Weg, ist der des vertrauens in die Institutionen.
Das Erziehungs und Schulsystem lehrt von Kleinkind an, das der beste und einfachste Weg die Anpassung ist. Phantasie und Idealismus bleiben entweder auf der Strecke, oder man schlägt einen "asozialen" Weg ein.
Und immer weiter und immer mehr wird geregelt, reguliert, gemacht, getan, gefordert und in die Tat umgesetzt, das diese Zementierung des Emotionalen Körpers auch fruchtet.
In keinem Winkel der Welt ist man mehr unbeobachtet - egal wo man geht und steht werden unbemerkt Daten erfasst, sei es an der Kaufhauskasse, in der Kameraüberwachten Fußgängerzone, in Kneipen und Cafes, am Bahnhof, in Bus, Bahn und Taxi, zuhause wird die Chat-Kamera zum Big-Brother, ein Auto lässt sich bald ohne Personenbezogene Daten nicht mehr starten, Iris-Scanner, Fingerprint-Module, RFiD auf Lebensmitteln, Geldscheinen und anderen Waren...

Ich werde gescannt, also bin ich.

Medien werden durch das Kapital gesteuert, man visioniert uns durch "Tittytainment", der Bildungsgrad der Bevölkerung nimmt rapide ab, der kollektive Widerstandwille ist nicht mehr vorhanden, einzeltäter verursachen keine Revolutionen.
Wir werden gechipt werden wie Hunde, wir werden zu Billigstlöhnen arbeiten müssen wie Sklaven, wir werden keine Bürgerrechte mehr haben wie Inhaftierte, wir werden nur noch Träume haben, und selbst die werden gesteuert werden.
Unsere Kindeskinder werden die Welt wie wir sie kennen nicht mehr vorfinden, selbst die Geschichte wird umgeschrieben werden, aus Verbrechern werden Heroen, aus Widerstandskämpfern werden Verbrecher, aus Recht wird Unrecht, und wir sind jetzt schon in diesen Prozeß eingewebt und versponnen.
Es wird kein Entrinnen geben, außer man wacht hier und jetzt auf.

Wir waren das Volk...


quelle: united-mutations.info
Liquid Psycho Terror - ANTISTAAT -(cached at August 16, 2006, 11:40 pm)

"Strategie Massenmord" titelt der "Spiegel" - aber es geht natürlich nicht um die realen Massenmorde im Irak oder im Libanon, es geht um die Fiktionen der Londoner Liquid-Bomber. Es geht nicht um die Abertausenden Leichen im Nahen Osten, die auch an diesem Wochenende weiter produziert werden, es geht um "Pläne" einer Bande von "Terroristen", nach denen "ein Dutzend Flugzeuge" in der Luft "gesprengt werden sollten". Es geht nicht um die Strategie der Massenmörder Bush & Blair zur Neuordnung des Nahen Ostens und ihren terrorismusfördernden "War on Terror", es geht um eine teuflische "Verschwörung" mit denen "100.000 Menschen" (so US-Heimatschutzminister Chertoff) ums Leben gebracht werden sollten. Es geht auch nicht um die Mathematik solcher Panikmache, die ein paar hundert vollbesetzte Jumbo-Jets erforderte (und viele Kanister mit Rasierwasser und anderen liquiden "Explosivstoffen"), denn es geht um eben dies: Panikmache.

Der "Guardian" meldet heute, dass keiner der Verhafteten irgendwelche Flugtickets bestellt oder gekauft hat; beobachtet wurde die Gruppe schon seit einem Jahr und auch von Undercover-Agenten, die den "entscheidenden Tip" gaben, ist die Rede - so wie natürlich von mutmaßlichen "Al Qaida"-Connections. Fakten, wie konkret die "Pläne" fortgeschritten waren, liegen bis heute nicht vor - und ich vermute, viel mehr als vieleicht eine email á la "bomb ok - allah g8" wird dazu auch nicht mehr kommen.

Einige befürchten, dass dieses Drehen an der Hysterieschraube nur eine Art Trockenlauf ist, um die Massen auf den nächsten "echten" Großanschlag einzustimmen und gefügig zu machen. Tatsächlich stehen Bush & Blair zu Hause vor der Abwahl und die außenpolitische Neocon-Agenda braucht nach der planmäßigen Zerstörung von Irak und Libanon einen neuen Kick (und internationale Unterstützung) für die Fortsetzung in Syrien und Iran - ein weiteres "katalytisches Ereignis" , wie es mit 9/11 ganz im Sinne des "Projects for a New American Century" eintrat, könnte also bevorstehen. Allerdings wohl nicht mit „Flüssigkeitsbomben“, wie sie die Verhafteten angeblich mit dem Mischen einzeln „harmloser“ Flüssigkeiten und elektronischer Zündung per Handy geplant hatten – wie Fotos aus Heathrow zeigen, wurden die Passagiere aufgefordert, ihre mitgeführten Getränke in einen Plastikbehälter zu schütten – so weit her kann es da mit der Explosionsgefahr durch Mischen eigentlich nicht gewesen sein…


quelle: broeckers
"Steinmeier hat eine Chance verschenkt" - ANTISTAAT -(cached at August 16, 2006, 11:40 pm)

Frank Walter Steinmeier ist sauer. Der Bundesaußenminister, dem sonst kaum eine öffentliche Gemütsregung unterläuft, hat die geplante Weiterreise vom jordanischen Amman ins syrische Damaskus in aller letzter Minute abgesagt - mit einer Begründung, die von echter Verärgerung zeugt. Anlass ist eine Rede des syrischen Präsidenten Assad, in der er Israel als "Feind" bezeichnet. Diese Rede sei ein negativer Beitrag, so Deutschlands Chefdiplomat, der den Herausforderungen und Chancen im Nahen Osten in keiner Weise gerecht werde. Starker Tobak für einen, der sonst fast gar nichts sagt.

Hisbollah-Freundschaft für Syrien Mittel zum Zweck

Zu verstehen ist die überschäumende Empörung allerdings nicht recht. Was hatte Steinmeier denn erwartet am Tag nach Inkrafttreten der Feuerpause im Libanon? Dass sie angesichts des ungleichen Kräfteverhältnisses zwischen Israel und Hisbollah von der Schiiten-Miliz als Triumph gefeiert würde, war keine Überraschung. Dass ihre Verbündeten Iran und Syrien kräftig mitfeiern, auch nicht. Gelegenheiten dieser Art sind für die angeblichen "Schurkenstaaten" viel zu selten, um sie ungenutzt verstreichen zu lassen. Doch Syriens Diktator Baschar al Assad ist kein Dummkopf, die unverhohlene Sieger-Rhetorik kein Ausdruck unbeherrschter Gefühlsduselei. Seine demonstrative Freundschaft zu den Gotteskriegern der Hisbollah ist für den säkularen Präsidenten Mittel zum Zweck. Zum einen Zweck: Das Land, das ihm Israel vor fast 40 Jahren geraubt hat, zurück zu bekommen.

In der Rede, die den deutschen Außenminister zur Absage seines Besuches bewogen hat, finden sich zwei kurze, aber entscheidende Sätze. Der erste lautet: "Israel ist unser Feind und will keinen Frieden." Der zweite: "Friede würde bedeuten, dass Israel die besetzten Gebiete zurückgibt." Jeder weiß, dass es dabei ursächlich um den Golan geht, und tatsächlich um viel mehr: um verletzte Würde, gekränkten Stolz, um den in Wahrheit gescheiterten "arabischen Widerstand" und das Kernproblem der ganzen Misere: die Vertreibung der Palästinenser.

Jeder weiß das, auch wenn manch einer in Berlin übersehen haben mag, wie abgrundtief diese Verletzungen sitzen. Mal eben im Interesse der, wie Steinmeier sagt, "gegenwärtigen Herausforderungen und Chancen", ein Pflaster namens UN-Resolution 1701 auf die Wunde pappen, das kann nicht klappen.

Syrien braucht Ruhe an den Grenzen

Bis hierhin ist dem Außenminister womöglich bloß Naivität vorzuwerfen. Dann aber verlangt er von Damaskus ein Bekenntnis zur Beilegung von Differenzen durch "friedliche Mittel". Erlaubt sei der Hinweis, dass sich Syrien seit Jahrzehnten an den Waffenstillstand auf dem Golan hält, dass es auch in den vergangenen Wochen stillgehalten hat, als Israel Ziele direkt an der syrischen Grenze attackierte. Nicht Damaskus war der Aggressor, auch wenn es Waffen an die Hisbollah geliefert und seine offene Feindschaft gegenüber Israel pflegt. Aber erklärtermaßen nicht auf ewig, sondern bis zu dem Tag, an dem Israel Verhandlungen anbietet.

Das syrische Regime will Stabilität im Innern, dazu braucht es Ruhe an den Grenzen. Es sucht nach Auswegen aus seiner politischen Isolation, die die wirtschaftliche Misere des Landes befördert. Syrien hat Einfluss in der arabischen Welt, vor allem im Libanon und auf die Hisbollah. Frank-Walter Steinmeier aber hat die Chance, diesen Einfluss nutzbar zu machen, leider verschenkt.


quelle: tagesschau.de
Die Politik der Angst.. - ANTISTAAT -(cached at August 13, 2006, 2:08 pm)

..hat einen erneuten Schub benötigt und erhalten.

SIMULTANE ANSCHLÄGE AUF FLUGZEUGE GEPLANT
Terrorfahnder verhindern Massenmord über den Wolken

(schon die Überschrift sollte einen zum Kopfschütteln verleiten!)
Die britische Polizei hat nach eigenen Angaben in London einen "Massenmord unvorstellbaren Ausmaßes" verhindert. Terroristen wollten mindestens sechs Passagierflugzeuge zum Absturz bringen. Die US-Regierung vermutet das Terrornetzwerk al-Qaida als Drahtzieher.
(das "Phantom" a.k.a. El-CIAda hat also mal wieder erfolgreich erfolglos zugeschlagen)
London - Die Täter wollten im Handgepäck Bomben an Bord der Maschinen schmuggeln und auf Transatlantikflügen in die USA zünden, teilte die Polizei mit. Wie viele Flugzeuge von den geplanten Anschlägen betroffen gewesen seien, sagte sie noch nicht. SkyNews berichtet allerdings von sechs Maschinen, BBC von zehn. Sicherheitsexperten zufolge seien mutmaßlich Anschläge mit Flüssigsprengstoff geplant gewesen. Das legen auch die derzeitigen Kontrollen auf britischen Flughäfen nahe, bei denen Passagiere fast alle Flüssigkeiten abgeben müssen.

21 Menschen wurden gestern in Zusammenhang mit den Anschlagsplänen in Großbritannien festgenommen. Unter Berufung auf ihren Polizeireporter bezeichnet SkyNews auf seiner Webseite die Verdächtigen als überwiegend junge Briten mittel- und südasiatischer Herkunft. Den Festnahmen waren nach Angaben der Polizei mehrmonatige verdeckte Ermittlungen vorausgegangen. Dem britischen Innenminister John Reid zufolge sind die Hauptverdächtigen verhaftet worden. Er sagte, der Terror-Plot habe - was die mögliche Zahl der Opfer betrifft - ein "bislang nie da gewesenes Ausmaß". Die komplexe Anti-Terror-Operation sei längst nicht beendet.

Aus amerikanischen Geheimdienstkreisen verlautete, an dem Terrorplan seien bis zu 50 Menschen beteiligt gewesen. Sie hätten noch nicht in den Flugzeugen gesessen, seien dem Abflug aber sehr nahe gekommen
...

Die Handschrift von al-Qaida

Die Pläne ließen auf al-Qaida schließen, sagte US-Heimatschutzminister Michael Chertoff heute: "Sie sind ausgeklügelt, viele Leute haben dabei mitgewirkt und sie sind von internationalem Ausmaß." Die Untersuchungen seien aber bislang nicht abgeschlossen und daher könne die Täterfrage noch nicht mit Sicherheit beantwortet werden. Ziel der Anschläge waren SkyNews zufolge Maschinen der US-Fluggesellschaften United, Continental und American Airlines.

US-Justizminister Alberto Gonzales hat die von der Regierung in London bekannt gegebene Aufdeckung von Terrorplänen in Großbritannien als Beweis gewertet, "dass wir uns nach wie vor im Kriegszustand befinden". Terroristen seien weltweit ständig dabei, Pläne zum Töten unschuldiger Zivilisten auszuarbeiten, sagte Gonzales heute in Washington. Er würdigte die "große Wachsamkeit" der britischen Behörden.

Auch der britische Terrorexperte Paul Beaver sagte, das Handgepäck sei eine Schwachstelle im Sicherheitskonzept an Flughäfen: "Schon ein Laptop kann genug Sprengstoff enthalten, um ein Flugzeug in die Luft zu sprengen." Das Muster der geplanten Anschläge lasse auf die al-Qaida als Urheberin schließen. In den vergangenen Monaten habe die Gruppe schließlich mehrfach gedroht, britische und US-amerikanische Ziele im Luftverkehr als Rache für die Militäreinsätze im Irak und in Afghanistan ins Visier zu nehmen. "Ich sehe da eine direkte Verbindung", sagte Beaver. Andere Terrorexperten wie der Deutsche Rolf Tophoven teilen diese Einschätzung: "Wenn das eine Paralleloperation gewesen sein soll, dann entspricht das dem Muster, wie wir es von al-Qaida kennen", sagte er.

Der britische Innenminister Reid hatte gestern bei einem Gespräch mit den Mitarbeitern eines Thinktanks dem "Guardian" zufolge vor einer akuten Terrorgefahr gewarnt und für eine Verschärfung der Anti-Terrorgesetze plädiert. Seiner Ansicht nach steht Großbritannien "wahrscheinlich vor der am längsten anhaltenden Phase ernsthafter Bedrohung seit dem Zweiten Weltkrieg".

Der britische Premierminister Tony Blair, der derzeit in der Karibik Urlaub macht, informierte US-Präsident George W. Bush telefonisch über die Entwicklung. Das Innenministerium in London erhöhte die Sicherheits-Warnstufe heute auf "kritisch", die höchste von fünf Kategorien. Sie wird nur bei unmittelbar drohenden Anschlägen ausgerufen. Bislang hatte das auf der Homepage des Inlandsgeheimdiensts MI5 veröffentlichte Warnsystem das Risiko eines Terroranschlags als "ernst" eingestuft...

quelle: spiegel.de

Sehr interessant auch, die "INTERAKTIVE GRAFIK - Die schlimmsten Terroranschläge seit dem 11. September 2001"

Im Zusammenhang mit vergangenen Terroranschlägen übrigens sehr empfehlenswert: Die Dokumentation TERRORSTORM von Alex Jones -> download @ infokrieg.tv/Terrorstorm
Anscheinend hat Englands Polizei Anschläge auf Passagiermaschienen vereitelt. Völlig ohne Hinweise darauf sprechen alle schon wieder von einem möglichen “Al-Quaeda-Hintergrund”.

Bei all dem hysterischen Getue sollte man sich an ein paar Dinge erinnern:

1. Möglicher Al-Quaeda-Hintergrund. Es könnte sich genauso um einen möglichen HSV-Hamburg-Hintergrund handeln. Fakt ist dass jede lose Zusammenkunft von Individuuen einen Anschlag auf Passagiermaschienen planen kann, und es gibt genügend Gruppen von Menschen die daran ein Interesse hätten. Es gibt noch nichtmal das übliche verpixelte Video, auf dem ein bärtiger Turbanträger dieses oder jenes behauptet. Dass jetzt schon wieder von Al-Quaeda gesprochen wird beweist nur eins: Wir SOLLEN glauben dass es Al-Quaeda gibt und wir Angst davor haben müssen.

2. Wer auch immer einen Anschlag auf Passagiermaschienen plant, die Richtung USA unterwegs sind, würde nie nie nie den Weg über London wählen ! Großbritannien hat spätestens nach 7/7 mit die höchsten Sicherheitsmaßnahmen. Jeder anständige Terrorist, egal aus welchem Umfeld, würde ein Land wählen dass lockerere Kontrollen hat und nicht dafür bekannt ist, wahllos Männer in der U-Bahn zu erschießen.

3. Tony Blair ist zum Abschuss bereit. Sogar sein eigenes Kabinett fordert seinen Rücktritt wegen seiner unbedingten Israelunterstützung und Großbritanniens aktiver Rolle bei der Tötung von libanesischen Zivilisten. Blair hat einen handfesten Korruptionsskandal am Hals, in dem er direkt belastet ist und die Ermittlungen nach der Festnahme von jetzt direkt auf ihn zielen.

All das wird durch den neuen Terroralarm aus den Nachrichten und den Titelseiten der Zeitungen verschwinden. Blair wird nicht mehr das Objekt der Wut sein, sondern ominöse “Terroristen”. Für Blair hätte nichts besseres passieren können als jetzt ein neues Ereignis, dass die Bürger ablenkt.

4. Bei Bush sieht es ähnlich aus. Wenn ich die Berichterstattung auf N24 richtig verstanden haben, sind auch “US-Sicherheitsdienste” an den Festnahmen beteiligt gewesen und mischen jetzt munter beim Angst schüren mit. Auch Bush ist in seinem Land so unbeliebt wie nie, neue Terrorangst lässt auch ihn wieder als jemand erscheinen, auf den die Bürger angewiesen sind.

Das alles sollte man bedenken und die Frage stellen, ob es sich nicht auch hier wieder um False-Flag-Terror handelt oder zumindest das Timing der Festnahmen so gewählt wurde, dass es für Bush und Blair passt.


quelle: politblog.net


Entscheidende Hinweise vom Mossad

Der israelische Geheimdienst hat die entscheidenden Hinweise geliefert, um die groß angelegte Terrorattacke von London zu vereiteln.
Weitere Informationen
„Aufgrund dieser Tipps konnte die britische Polizei und der Inlandsgeheimdienst MI5 jetzt zuschlagen und die große Zahl von Verdächtigen festnehmen“, hieß es am Donnerstag aus Kreisen internationaler Geheimdienste.


quelle: focus.msn.de


‘Militäranalyst’ auf FOXNews: “Wir können mit den Syrern reden wenn wir sie alle in einer Reihe antreten lassen und erschießen”

Mit solchen Aussagen wird der amerikanische Fernsehkonsument täglich gefüttert. Rupert Murdochs Nachrichtensender FOXNews beweist sich mal wieder als eine faschistoide Version der Bild-Zeitung. In der Politsendung “Hannity and Colmes” war der so genannte ‘Militäranalyst’ Colonel David Hunt wurde vom Moderator gefragt, ob diplomatische Kontakte zu Syrien in der aktuellen Nahostkrise sinnvol wären:

Moderator: “Wie naiv ist diese Idee - (aus der) New York Times-Kolumne heute - die Idee, wir könnten mit Syrien reden, mit diesen terroristischen Regimen reden. Kann man mit (dem iranischen Präsidenten) Ahmadinedjad reden ? Kann man mit (dem syrischen Präsidenten) Assad reden ? Kann man mit Osama Bin Laden reden ? Kommt man da irgendwie weiter ? Ist das eine-”

Hunt: “Ich denke wir können mit ihnen reden wenn wir sie alle in einer Reihe antreten lassen und erschießen. Das wäre der einzige Grund warum wir mit manchen von denen reden sollten. Natürlich werden wie nicht das gesamte Land ausradieren, wie wir es gerade vor dem Auftritt besprochen hatten, aber wir müssen direkt mit diesen Leuten reden um herauszufinden was sie wollen. Wenn sie nicht kooperieren werden, ja, dann müssen sie verschwinden.”

Moderator: “(Durch) ‘regime change’”.

Hunt: “Auf jeden Fall.”

Das Transkript gibt es auf der Seite von FOXNews, das Video dieses Aufrufes zum Mord hier. Allerdings redet der durchgeknallte Schreibtischgeneral sehr schnell so dass man es nur schwerlich versteht.

Wenn der amerikanische Bürger jeden Tag mit solchen volksverhetzenden Aussagen bombardiert wird, ist es kein Wunder dass er dann gelassen bei Bushs vernichtender Außenpolitik zuschaut.


quelle: politblog.net
Einige der in London festgenommenen mutmaßlichen Terroristen hatten offenbar Kontakte nach Deutschland. Das Sagte Innenstaatssekretär August Hanning der "Bild am Sonntag". Dies werde nun überprüft. Hanning betonte gleichzeitig, dass Deutschland von den Anschlagsplänen nicht unmittelbar betroffen gewesen sei.

"Focus": Verbindungen zu den Attentätern vom 11. September

Nach Informationen des Nachrichtenmagazins "Focus" hatte einer der in Großbritannien Verhafteten Kontakt zu Nese Bahaji, der Frau des gesuchten Terrorverdächtigen Said Bahaji. Die Bundesanwaltschaft bestätigte diesen Bericht nicht. "Uns liegen keine Erkenntnisse vor, dass es konkrete Bezüge nach Deutschland gab", sagte eine Behördensprecherin.

Ehemann seit 2001 flüchtig

Said Bahaji ist laut Bundesanwaltschaft dringend verdächtig, Mitglied der Hamburger Zelle um Mohammed Atta gewesen zu sein, die die Terroranschläge des 11. September 2001 in den USA ausführte. Der Deutsche marokkanischer Herkunft lebte demnach mit einigen der Attentäter des 11. September in deren Hamburger Wohngemeinschaft. Er war kurz vor den Anschlägen auf das World Trade Center nach Pakistan geflohen.

Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble hatte am Freitagabend im ZDF gesagt, es könne nicht mit "letzter Sicherheit" ausgeschlossen werden, dass es auch Kontakte nach Deutschland gegeben hat. Das werde derzeit geprüft. Schäuble sagte aber auch: "Wir haben bisher keine konkreten Anzeichen für Verbindungen nach Deutschland. Aber wir müssen das, was in Großbritannien passiert ist, natürlich ernst nehmen."


quelle: tagesschau.de


..war das nicht irgendwie absehbar? Höchste Zeit also für die heissersehnte, unheimlich sinnvolle Anti-Terror-Datei.
Schönen Gruss aus 1984...
Amerikanische und israelische Strategen planen derzeit einen gemeinsamen Schlag gegen Syrien und/oder den Iran.

Das behaupten Experten der US-amerikanischen Nichtregierungsorganisation "Globales Netz gegen Waffen und Atomwirtschaft im Weltall". Das Pentagon habe eine Gruppe von Militärexperten nach Israel entsandt, die potenzielle Raketenziele ermitteln sollen, berichtete die libanesische Zeitung Al-Safir (Freitagausgabe) unter Berufung auf den internationalen Koordinator des Globalen Netzes, Bruce Gagnon.

Die Militäroperationen der US-Truppen gegen den Irak - "Wüstensturm" und "Schock und Schrecken" hatten seinerzeit gerade mit Raketenangriffen durch US-Kriegsschiffe begonnen.

Gagnon empfahl allen amerikanischen gesellschaftlichen Organisationen, die sich für den Frieden im Nahen Osten einsetzen, sich mit ihren Vertretern im US-Kongress in Verbindung zu setzen und sie von der Notwendigkeit zu überzeugen, beliebige Initiativen zur Ausweitung des libanesisch-israelischen Konfliktes abzulehnen. Gagnon rief sie ferner auf, Massenprotestaktionen gegen Versuche zu organisieren, den libanesisch-israelischen Konflikt auf benachbarte Länder auszudehnen.

Die Nichtregierungsorganisation "Globales Netz gegen Waffen und Atomwirtschaft im Weltall" wurde 1992 ins Leben gerufen.


quelle: de.rian.ru
Die "Geburtswehen eines neuen Nahen Ostens"? - ANTISTAAT -(cached at August 10, 2006, 7:14 pm)

Anläßlich der Premiere des Spielfilms "United 93" hatte David Beamer, dessen Sohn Todd an Bord des Fluges 93 der United Airlines war, der am 11. September 2001 vorgeblich bei Shanksville im US-Bundesstaat Pennsylvania "abstürzte", gegenüber dem Wall Street Journal gesagt, der vorgebliche Angriff von Passagieren der Maschine auf deren Entführer sei "unser erster erfolgreicher Gegenangriff in unserem Heimatland in diesem neuen weltweiten Krieg - dem 3. Weltkrieg - gewesen."

Bush sagte nun: "Ich glaube das. Ich glaube, daß es der erste Gegenangriff im 3. Weltkrieg war."

quelle: freace

Dass die blutigen Ereignisse im Libanon und im Irak «Geburtswehen eines neuen Nahen Ostens» seien, wie US-Außenministerin Condoleezza Rice meinte, stößt vielerorts auf tiefe Skepsis, selbst in Washington auf Hohn und Spott. «Das lustigste, was ich seit langem gehört habe», lästerte sogar der renommierte Nahostexperte und Ex-Regierungsberater Richard Haas in der «Washington Post». Eine Politik der Konfrontation werde den Anti-Amerikanismus weltweit nur noch anheizen.

Für Bush aber sind die Kämpfe im Libanon, wie im Gaza-Streifen, im Irak oder in Afghanistan nur Mosaiksteine der globalen Konfrontation, auch den Begriff des «Dritten Weltkrieg» hat er schon verwendet. «Der Dritte Weltkrieg hat... schon begonnen», sagte ebenfalls jüngst Israels UN-Botschafter, Dan Gillerman. «Der arabisch-israelische Konflikt verschmilzt nun mit dem weltweiten Krieg zwischen radikalem Islam und dem Westen», schrieb der Publizist Charles Krauthammer im «Time»-Magazin. Nach Faschismus und Kommunismus erhebe nun der radikale Islam Anspruch auf Weltherrschaft. «Der Kampf (der USA) wird diesmal lang und schmerzhaft sein.»

quelle: news.yahoo

Aus Furcht, bei den Herbstwahlen zu verlieren, versucht nun der schillernde republikanische Politiker Newt Gingrich, der seine große Zeit freilich schon hinter sich hat, mit der Propagierung des Dritten Weltkriegs die Amerikaner wieder durch Angst und Aggression einzufangen. Bush soll für den ehemals mächtigen Sprecher der republikanischen Abgeordneten im Repräsentantenhaus (1995-1999), der nun im neokonservativen American Enterprise Institute (AEI) mitmischt und im Defense Policy Board des Pentagon sitzt, wieder offensiv die Rolle eines Kriegspräsidenten einnehmen. Im September, nach den Ferien und vor den Wahlen, soll er nach Gingrich erklären, dass die Welt sich im Dritten Weltkrieg befindet, und auf die vielen globalen Konfliktzonen hinweisen.

quelle: heise.de/tp

Die ununterbrochene Kette von Provokationen (angebliche Fehlangriffe) durch die IAF deutet darauf hin, dass der Israelische Generalstab den Auftrag von George W. Bush und Blair hat, die Lunte nicht nur an das Pulverfass Libanon zu legen, sondern den ganzen Mittleren Osten durch systematische Eskalation in die Luft zu sprengen.

Das stände im Einklang mit der Äußerung von Condoleezza Rice, die USA bräuchten einen komplett n e u e n Mittleren Osten. Offensichtlich hat sie auch schon eine Vorstellung von den notwendigen territorialen Veränderungen, denn ein ominöser Kartenentwurf mit neuen Grenzen, der den Neocons in Washington zugeschrieben wird, existiert bereits (s. die beiden Karten "Vorher/Nachher" mit einem Kommentar von Ralph Peters, dem alter ego der US-Neocons-Seele William Kristoll).

quelle: pickings

..auch interessant in diesem Zusammenhang:

Was steckt hinter dem neuen Libanonkrieg? Was sind die wirklichen Kriegsgründe? Was die finalen Kriegsziele? Die bisherigen offiziellen Erklärungen taugen nicht viel. Eine bessere Erklärung betrachtet diesen Krieg im größeren Kontext:

- Der Libanonkrieg ist ein Vorab-Präventivkrieg zum bevorstehenden direkten Präventivkrieg gegen den Iran: Mithilfe des Libanonkriegs wollen die USA & Israel ihre Ausgangsposition im Krieg gegen den Iran optimieren.
- Die geplante UN-Stationierung von Truppen (inklusive von Truppen aus NATO-Staaten) im Libanon ist eine wesentliche Komponente dieser Strategie...

quelle: heise.de/tp

..ich habe bereits seit Februar, als sich abzeichnete dass die USA mit ihrem Iran-Hetzkurs relativ einsam dazustehen drohten, mit dem Angriff Israels auf ein Nachbarland gerechnet, mit der Folge dass USA als Schutzpatron eingreifen können. Ist ja nun auch zum Teil bereits eingetroffen..
Dass der von Israel beanspruchte "Sicherheitspuffer" immer grösser wird, mittlerweile beim Litani-Fluss angekommen ist, und uns die nächsten Tage möglicherweise erzählt wird dass man doch noch zum nächsten Fluss müsse, und damit die 40km erreicht von denen Menachem Begin schon '82 gesprochen hat, naja, is halt so. Das ist ja als erster Not-Puffer gegen Kurzstreckenraketen der Hisbollah, gefüllt mit einer internationalen Truppe, schon mal nicht schlecht.
Dann läuft das Ultimatum an den Iran Ende des Monats aus, die Absage ist bereits erfolgt, und auch Syrien rasselt schon fleissig mit den Säbeln. Den Rest kann man erstmal nur abwarten, aber für Freunde des Friedens kommen scheinbar erstmal eher magere Zeiten.

Übrigens: beim nächsten "Terroranschlag" innerhalb der USA wird die Regierung durch eine Militärregierung ersetzt.. der gute George wird uns demnach wohl noch ein wenig länger erhalten bleiben..

Ausgeweitete Ausweitung.. - ANTISTAAT -(cached at August 10, 2006, 7:14 pm)

5.7.2006 - Offensive «Sommerregen», die nun auf den nördlichen Gazastreifen ausgeweitet wurde (Tages-Anzeiger)
6.7.2006 - Israels Armee hat am Donnerstag seine Gaza-Offensive ausgeweitet
7.7.2006 - ... hat die israelische Armee ihre Offensive im Gazastreifen ausgeweitet (Basler Zeitung
8.7.2006 - ... hat die israelische Armee ihre Offensive im Gazastreifen ausgeweitet (Tagesspiegel)
9.7.2006 - Israel hatte die Offensive im Gazastreifen ausgeweitet (freenet.de)
10.7.2006 - hat die israelische Armee ihre Offensive im Gazastreifen ausgeweitet (Nachrichten ch.)
11.7.2006 - Die israelische Armee hat ihre Operationen im Gazastreifen in der Nacht ausgeweitet (Offenbach Post)
12.7.2006 - Israel weitet Offensive aus
13.7.2006 - Israel hat seine Offensive gegen Libanon gestern ausgeweitet (Frankfurter Rundschau)
14.7.2006 - Israel hatte am Donnerstag seine Militäroffensive gegen den Libanon ausgeweitet
15.7.2006 - Israel hatte seine Angriffe auf Ziele im Libanon in der Nacht zum Freitag massiv ausgeweitet (sz-online)
17.7.2006 - Angriffe werden ausgeweitet (taz)
18.7.2006 - Die Kampfzone wird ausgeweitet (Die Welt)
19.7.2006 - Die Kampfzone wird ausgeweitet (Bild)
20.7.2006 - Operationen auf der libanesischen Seite der Grenze am Donnerstag ausgeweitet (der Standard)
21.7.2006 - hat ihre Angriffe auf Stellungen der Hisbollah im Süden des Libanons ausgeweitet (newsclick)
22.7.2006 - es handele sich um einen begrenzten Einsatz, der voraussichtlich ausgeweitet werde (Reuters)
23.7.2006 - Israelische Truppen haben ihre Operationen im Südlibanon ausgeweitet (dpa)
24.7.2006 - Die israelische Armee hat ihre Offensive im Libanon ausgeweitet (Zeit)
25.7.2006 - hat sich mittlerweile zu einem regionalen Krieg ausgeweitet (Europolitan)
28.7.2006 - Die israelische Armee hat ihre Angriffe gegen den Libanon erneut ausgeweitet (InfoRadio)
30.7.2006 - hat ihre Einsätze von Bodentruppen im Libanon am Sonntag nach Norden ausgeweitet (kleine Zeitung)
31.7.2006 - soll nun die Bodenoffensive der Armee ausgeweitet werden (Telepolis)
1.8.2006 - Israel hat am Dienstag seine Bodenoffensive im Südlibanon ausgeweitet. (Vlothoer Anzeiger)
2.8.2006 - Bodenoffensive gegen die Hisbollah-Miliz im Südlibanon ausgeweitet (Augsburger Allgemeine)
3.8.2006 - 3.7.2006 - Israel hat die Bodenoffensive gegen die Hisbollah ausgeweitet (Oberbayerisches Volksblatt)
4.8.2006 - Zuvor hatte Israel seine Angriffe nach Norden ausgeweitet (Tirol online)
7.8.2006 - Erst am Morgen hatte die israelische Regierung ihre Luftangriffe auf den Libanon ausgeweitet (taz)
8.8.2006 - Bodenkämpfe sollten ausgeweitet werden (spiegel online)
9.8.2006 - Bodenoffensive wird ausgeweitet (Isaelnetz)

Seit 4 Wochen also weitet Israel den Krieg tagtäglich aus! Damit soll wohl der Eindruck erweckt werden, als wenn das bisherige Verhalten "begrenzt" und nicht "ausgeweitet" war. Dabei versucht die israelische Armee seit dem ersten Tag alles, was in ihren Möglichkeiten steht, um die Hizbullah zu vernichten und nimmt offenbar keine Rücksicht auf Nichts und Niemanden.

Heute aber kommt ein neues Element hinzu. Das Israelische Kriegskabinett hat offiziell ein "Ausweitung" beschlossen. Um das realisieren zu können, tauschte die Regierung die erfolglose Militärführung der Libanon-Offensive aus, vier Wochen nach Beginn der Offensive...


Israel geht aufs Ganze

Massive Eskalation des Nahost-Krieges: Israel hat eine Ausweitung der Bodenoffensive im Libanon beschlossen. Die Zahl der Soldaten in der Kampfzone soll auf 30 000 verdreifacht werden. Die neue Bodenoffensive soll mindestens 30 Tage dauern, wobei die israelische Armee mit 100 bis 200 Toten in den eigenen Reihen rechnet.

Die Entscheidung zur nochmaligen Ausweitung der Boden-Offensive fiel vier Wochen nach dem Beginn des Krieges, in dem das israelische Militär vor allem Stellungen der Hisbolla-Miliz zerstören und den Beschuss von Nordisrael stoppen will. Die neue Bodenoffensive werde 30 Tage dauern.


Zur gleichen Zeit, ein paar 100km weiter nördlich:

Die türkische Armee setzt die Verlegung von Truppen an die nordirakische Grenze verstärkt fort.

Mit der Militärpräsenz solle das Eindringen von Kämpfern der verbotenen Kurdischen Arbeiterpartei PKK aus dem Nordirak verhindert werden.

Seit einer Woche seien Konvois mit Hunderten von Panzern, gepanzerten Fahrzeugen und Mannschaftswagen auf dem Weg in das Dreiländereck mit dem Irak und dem Iran zu beobachten.
Zudem seien Kommando-Einheiten aus den Städten Kayseri, Bolu, Isparta und Tekirdag in den Südosten des Landes verlegt worden. berichtete der Nachrichtensender CNN-Türk am Mittwoch.



quellen: muslim-markt/20min.ch (1)/20min.ch (2)
Klare Anweisung an Syriens Armee

Syrien ist nach den Worten von Außenminister Walid Muallem auf eine Ausweitung des Libanon-Konfliktes zu einem Regionalkrieg vorbereitet. "Syrien hat mit seinen Vorbereitungen begonnen", sagte Muallem am Sonntag bei einem Besuch im Libanon auf die Frage von Journalisten, wie groß das Risiko eines Flächenbrandes in Folge des Konfliktes sei.

"Anweisungen an Armee"
"Wir werden sofort auf jede Aggression antworten." Die Armee sei angewiesen, auf jeden Angriff sofort zu reagieren. Muallem weiter: "Wenn Israel einen regionalen Krieg will - bitte sehr." Eine derartige Eskalation sei "äußerst willkommen". Israel hat in den letzten Wochen wiederholt betont, es wolle keinen Konflikt mit Syrien.

Assad-Appell an die Armee
Präsident Baschar el Assad hatte die Armee bereits zu Beginn der Woche in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt. In einem Appell an die Soldaten betonte er, jeder Tropfen Schweiß, der jetzt in Übungen vergossen werde, erspare einen Tropfen Blut im Kampf.

Sondertreffen der Arabischen Liga
Außenminister Muallem nimmt am Montag in Beirut an einem Sondertreffen der Außenminister der Arabischen Liga teil, mit dem der Sieben-Punkte-Plan des libanesischen Regierungschefs Fuad Siniora unterstützt werden soll. Es ist der erste Besuch eines syrischen Politikers von diesem Rang im Libanon seit dem Abzug der syrischen Truppen im April 2005.

"Rezept für Krieg"
Bereits vor dem Treffen ließ Muallem keinen Zweifel daran, was Damaskus vom französisch-amerikanischen Resolutionsentwurf hält. Dieser sei ein "Rezept für die Fortsetzung des Krieges".

"Vollständige Einstellung"
Der Entwurf, auf den sich Paris und Washington nach tagelangem Verhandeln geeinigt haben, verlangt von beiden Seiten die "vollständige Einstellung der Kampfhandlungen". Die Hisbollah muss demnach ihre Angriffe auf Israel sofort stoppen.

Israel wird im Gegenzug aufgefordert, alle "offensiven militärischen Operationen" zu unterlassen. Damit wird dem Land implizit das Recht auf defensive Kampfhandlungen zugebilligt.


quelle: orf.at
Wie wird ein Staat wirklich ausradiert..? - ANTISTAAT -(cached at August 8, 2006, 10:10 pm)

- die Staatsarchive werden zerstört !

Die israelische Ankündigung nunmehr Libanons Symbole zerstören zu
wollen, hat mich eigenartig beschäftigt. Wäre dies von double U
verkündet worden, wäre dies keine weiteren Überlegungen wert gewesen,
zu infantil erscheint die Aussage.
Im Zusammenhang mit dem jüngsten Konflikt bleibt jedoch unklar, was
denn damit gemeint sein sollte. Etwa das Beschiessen von Flaggen oder
von in Mauern angebrachten Wappen, die bereits angekündigte
Wegbombardierung der letzten zwanzig Jahren, die Vertreibung der
Zivilbevölkerung? All dies wurde doch schon mehrmals angesagt und
wird nun vollzogen. Was also könnten die Israelis mit Symbole meinen?

Wenn man sich überlegt, was einen Staat zu einem Staat -
handlungsfähig und befriedet - so kommt man natürlich auf die
Staatsgewalten und deren Ausdrucksformen, Regierungsgebäuden,
Verwaltungen, Gerichte und die Bevölkerung, Unternehmungen usw. Doch
die Beseitigung dieser sichtbaren Staatselemente und -inhalten stellt
noch keine völlige Zerstörung dar: ein Nachfolgestaat entsteht
regelmäßig auf den Ruinen eines so zerstörten Staates.

Die Frage, woraus diese Ruinen bestehen, führt direkt zur Antwort,
was ein Staat im Kern ausmacht: Es sind dies die Archive, mit mit all
ihren Verträgen und Urkunden, Pfandbriefen, historischen Dokumenten,
die allesamt die Kontinuität des Staates sichern. Dazu gehören auch
auch die Katasterpläne, Grundbuchblätter, mit allen festgelegten
Rechten und Pflichten. All dies ermöglicht auch bei völliger
Zerstörung des Staates einen handlungsfähigen Nachfolgestaat.

Diese Urkunden und Blätter sind nicht ersetzbar. Werden diese im
Libanon zerstört, wird Israel dasselbe bewirken, was die Römer einst
nach der Eroberung Karthagos angeblich machten, indem sie Salz in die
Erde pflügten. Dasselbe Schicksal wird den Libanon durch die
Zerstörung seiner Archive ereilen. Es wird auf unbestimmte Zeit eine
Rechtsunsicherheit geschaffen, wie sie im Westjordanland seit jeher
besteht und den Siedler den Vorwand gibt, sich dort niederzulassen.
Ohne Kataster gehört das Land niemand, und das Vorhalten eines
Vertrages über einen Landkauf, den der Großvater einmal tätigte, wird
von keinem Gericht als Beweis für die Eigentumsansprüche akzeptiert.

Die libanesische Bevölkerung würde so nicht zurückkehren können und
dem Nachfolgestaat des heutigen Libanons wird es verunmöglicht,
rechtsgenügende Urteile zu sprechen, wem das Land vor dem Krieg
gehörte.
Damit drohte dem Libanon dasselbe Schicksal wie dem Westjordanland.
Es wird Ursache von jahrzehntenlangem Zwist. Alle würden verlieren,
Israel glaubte zu profitieren.

Monströse Gedanken zum Kriegsgeschehen, so ganz nebenbei.


quelle: telepolis

P.S.: Das stände im Einklang mit der Äußerung von Condoleezza Rice, die USA bräuchten einen komplett n e u e n Mittleren Osten. Offensichtlich hat sie auch schon eine Vorstellung von den notwendigen territorialen Veränderungen, denn ein ominöser Kartenentwurf mit neuen Grenzen, der den Neocons in Washington zugeschrieben wird, existiert bereits (s. die beiden Karten "Vorher/Nachher" mit einem Kommentar von Ralph Peters, dem alter ego der US-Neocons-Seele William Kristoll).


quelle: pickings.de
Ein Rätsel und keine Spur - ANTISTAAT -(cached at August 7, 2006, 1:06 am)

Ärzte im Libanon haben Tote in ihren Kühlhäusern, deren Aussehen sie sich nicht erklären können. Die Frage ist in der Welt: Benutzt Israel geächtete Waffen?

Im Keller des Bachir-Cham-Krankenhauses in Sidon liegen acht Leichen im Kühlhaus. Sie liegen am Boden, notdürftig in schwarze Plastikfolie gewickelt. Doktor Mansour legt Gummihandschuhe an, bevor er eines der Pakete öffnet. Vorsichtig holt er den schwarz verkrusteten Kopf eines Mädchens hervor. Dies ist Darine Kanoun, fünf Jahre alt, seit dem 17. Juli liegt sie hier. An diesem Tag war sie mit ihren Eltern und ihrem 15-jährigen Bruder vor den israelischen Bomben aus dem Südlibanon geflüchtet. Die Familie wollte in das sichere Beirut, schaffte es allerdings nur bis hinter die Hafenstadt Sidon. Als sie auf der Brücke von Reimleh ankamen, donnerten israelische Flugzeuge über sie hinweg und feuerten ihre Waffen ab. Alle Insassen des Minibusses waren sofort tot.

Nun liegen die kleine Darine und ihre Familie auf dem Fliesenboden im Kühlhaus, denn weil ihre Leichen so merkwürdig aussehen, ist ein Verdacht in der Welt. Setzt die israelische Armee auch chemische oder andere verbotene Waffen ein? Die Ärzte geben nun viele Interviews und erzählen von ihrem Verdacht.

Doktor Mansour nimmt den Kopf des toten Mädchens an den Haaren und dreht ihn. „Sehen Sie, die Haare sind voll intakt“, sagt er. Dann deutet er mit dem Finger auf das Gesicht. „Und hier die schwarze Hautfarbe. Das sieht aus wie Verbrennungen, aber das sind keine. Wir haben alles getestet.“ Neben der Leiche des Mädchens liegt ihr blaues T-Shirt in der Plastikfolie. „Auch völlig intakt, wie die anderen Kleidungsstücke aller Leichen“, fügt Mansour hinzu, bevor er die Folie wieder über das tote Mädchen legt.

Im Konferenzraum im ersten Stock des modern eingerichteten Krankenhauses empfängt Bachir Cham, der Chefarzt und Besitzer des Hospitals. „Wir gehen davon aus, dass das Mädchen und ihre Familie von chemischen Kampfstoffen getötet wurden“, sagt Professor Cham. Er ist Herzspezialist, 58, lange Jahre hat er, Christ und Belgier mit libanesischem Hintergrund, in Paris und Brüssel praktiziert, bevor er seine Klinik eröffnete. Der medizinische Befund sei eindeutig. „Bei sechs Leichen gibt es keinerlei innere und äußere Verletzungen, in der Lunge keine Ödeme. Nur zwei Tote haben Hirnverletzungen, die ein Resultat der Explosion sind. Aber alle weisen diese seltsame schwarze Hautfärbung auf.“ Am Computer zeigt der Professor Fotos aller Leichen. Eine Erklärung hat er weder für die Hautfärbung noch die Todesursache. Normalerweise gäbe es bei einer Bombe ein „blutiges Tartar“, sagt Cham. „Zerfetzte Gliedmaßen, Knochenbrüche, viel Blut.“ Aber bei diesen Opfern gebe es nichts, nicht die geringste Verletzung, und die Muskeln würden nicht steif wie bei normalen Toten. „Ich bin sicher, die Israelis verwenden irgendeine toxische Substanz, die vielleicht über die Haut in den Körper dringt.“

Der Befund des Leiters des Bachir- Cham-Krankenhauses in Sidon deckt sich mit weiteren Berichten aus dem Südlibanon. Das libanesische Fernsehen zeigte Bilder von 20 schwarz gefärbten Leichen in einem Minibus, der in der Nähe des Grenzdorfs Marwheen von einer israelischen Rakete getroffen wurde. Auch in und um Tyrus, der täglich schwer bombardierten Hafenstadt im Süden, beklagen Ärzte „unerklärlich geschwärzte“ Kriegsopfer. Besonders seltsam sind Berichte aus dem Regierungskrankenhaus in Tyrus. „Wir haben Opfer, die auf die Hälfte ihrer Größe schrumpfen“, sagte der Direktor Raed Salman Zeinedine. „Zuerst denkt man, es handelt sich um ein Kind, muss aber dann feststellen, dass es ein erwachsener Mann ist.“ Über die Ursache könne man bisher aber nur spekulieren...

..Ähnliche Symptome sollen bereits 2003 im Irakkrieg aufgetaucht sein, im Zusammenhang mit von der US-Armee benutzten Waffen. Das „California Center for Strategic Studies“ berichtete vor kurzem von stark geschrumpften Bussen. Für Brett Wagner, Präsident des CCSS, ein ehemaliger Professor am US Naval War College, „klingt das wie eine intensive Form von Mikrowellen“. Es bestehe die Möglichkeit, „dass energetische oder modernste chemische Waffen bei diesen Angriffen beteiligt gewesen sein können“, urteilt Wagner aus der Ferne. Nach Erprobung durch die US-Armee sei es kein Wunder, wenn im Libanon eine neue Generation der Mikrowellenwaffen benutzt würde. Die USA ist Israels Hauptwaffenlieferant...

..Eine Mikrowellenwaffe gegen Menschen gebe es allerdings schon, bestätigt Jürgen Altmann, Physiker an der Dortmunder Universität, der als Deutschlands Experte zum Thema gilt. Die USA hätten sie entwickelt. Sie sei bisher aber als nicht tödliche Waffe gedacht, zur Auflösung gewalttätiger Demonstrationen zum Beispiel oder um Eindringlinge abzuwehren. Das Prinzip: Extrem kurze Mikrowellen würden von einer Sendeantenne, die maximal einen Kilometer entfernt stehen kann, zielgerichtet ausgestrahlt, die Wellen würden den menschlichen Körper, genauer die ersten Zehntelmillimeter der Haut, aufheizen, bis ein Schmerz zu spüren ist. „Die Frage ist, wann man aufhört zu heizen“, sagt Altmann. Theoretisch könnte man großflächige die Haut schwärzende Verbrennungen hervorrufen, nur hätten die Ärzte im Libanon die dann auch erkennen müssen, und das hätten sie ja ausgeschlossen. Außerdem habe diese spezielle Waffe eine über zwei Meter große Antenne und müsse auf einem Fahrzeug stationiert sein. Das passe nicht zum berichteten Raketenbeschuss. Die Schrumpfung sei ihm ganz unerklärlich. „Haut vielleicht, aber gleich auch Knochen?“, fragt er. „Wohl kaum.“ Natürlich sei es nicht auszuschließen, dass es Geheimprojekte gebe. Die High-Power-Microwave-Forschung laufe seit Mitte der 90er Jahre in vielen Industrieländern, und Ideen für HPM-Bomben und -Geschosse gebe es samt Zeichnungen genug.

Human Rights Watch (HWR) hat Israel bereits der Anwendung von Splitterbomben angeklagt, die gegen Zivilisten im Süden eingesetzt würden. Mitarbeiter hatten Fotos von Splittergranaten auf der israelischen Seite der Grenze gemacht und dabei auch Phosphorbomben entdeckt. „Wir haben sie in den Waffenlagern der israelischen Armee im Norden gesehen“, sagt Peter Bouckaert, Sprecher von HWR. „ Als offensive Waffe verstießen sie gegen internationale Konventionen.“ Die Verwendung chemischer und biologischer Waffen ist seit 1997 geächtet.

Egal wie die Diagnose lauten wird: Für Darine Kanoun und ihre Familie kommt jede Hilfe zu spät. Ihr Minibus liegt noch immer im Wasser unter der Brücke in Reimleh. Nicht alle Leichen konnten vom Roten Kreuz geborgen werden. Von oben sieht man noch deutlich den Fahrer im Wasser am Steuer sitzen. Als wäre die Fahrt nach Beirut noch nicht zu Ende.


quelle: tagesspiegel.de
...wozu das Ganze? - ANTISTAAT -(cached at August 7, 2006, 1:06 am)

Nun, die Lobbyisten der israelischen Regierung, also der Lobbyisten des israelischen Generalstabes, welche die Verbündeten von Bush, Blair und Merkel/Müntefering sind, haben es doch deutlich genug gesagt: dieser ganze Feldzug dient der Verwicklung "internationaler", also verbündeter Streitkräfte in den Libanonkrieg.
Und das heißt: Verwicklung in den Weltkrieg.


Die Lügen der israelischen Regierung sind ohne Grenzen, sie sind permanent und moralisch abstoßend. Sie haben nur das eine Ziel, den seit Jahren geplanten und engstens mit der Bush-Administration besprochenen Angriff auf den Iran hinzubekommen, mit allen Mittel.

Hier ein paar Beispiele für die Dreistigkeit, mit der hier ein Krieg herbeigelogen und herbeigebombt werden soll..

Das Terrornetzwerk des Mossad im Libanon

Im Juni dieses Jahres wird der Mossad-Agent Mahmoud Rafeh vom libanesischen Geheimdienst verhaftet. Dieser soll nach Angaben der libanesischen Regierung im Libanon ein eigenes Terrornetzwerk unterhalten und angeführt, sowie als Kommandeur mehrere tödliche Anschläge im Auftrag des israelischen Geheimdienstes Mossad zu verantworten haben.
Bei der Explosion einer Autobombe in der südlibanesischen Stadt Sidon am 26. Mai war Mahmoud Al-Majzoub, ein Führungsmitglied des Islamischen Dschihad, und dessen Bruder getötet worden.
Der UN-Sicherheitsrat soll nun »die wiederholten Verletzungen des libanesischen Luftraums durch israelische Militärflugzeuge« untersuchen, sagte der libanesische Außenminister Fawzi Salloukh. Verteidigungsminister Elias Murr hatte zuvor erklärt, es sei »sehr wahrscheinlich«, daß die Autobombe, die gegen Al-Majzoub gerichtet war, von israelischen Militärflugzeugen ferngezündet wurde. Dies hätten bisherige Ermittlungen ergeben. Murr war am 12. Juli 2005 selbst einem Mordanschlag entgangen.
Gefahndet wird in diesem Zusammenhang auch nach Husein Khattab, der nach Angaben von Rafeh an dem Anschlag in Sidon beteiligt war. Khattab ist demnach auch für einem Mordanschlag am 20. Mai 2002 verantwortlich, bei dem Jihad Ahmad Jibril, der Sohn von Ahmad Jibril, des Chefs der Volksfront für die Befreiung Palästinas (PFLP), getötet worden war. (8)

Offenbar als Revanche für die Festnahme ihres Terroristen Rafeh bombardiert die israelische Luftwaffe in der Nacht zum 17.Juli genau den libanesischen Militärgeheimdienst in Abde, der ihn festgenommen hatte.
In der deutschen Papierpresse, mit Ausnahme der Jungen Welt, wurde der Fall totgeschwiegen.

Der "Angriff" auf das israelische Kriegsschiff

Am 15. Juli vermeldet CNN um 02.57 Uhr Greenwichzeit (GMT) den angeblichen Angriff auf ein israelisches Kriegsschiff durch die Hisbollah am Freitag dem 14.Juli um 7.30 Ortszeit.
CNN beruft sich auf die israelische Zeitung Ha´aretz und vermeldet, eine mit Sprengstoff beladene `Drohne´ hätte das Schiff getroffen. Entgegen früherer Meldungen würde das Schiff aber aus eigener Kraft operieren können und müßte nach Löschen des Feuers nicht abgeschleppt werden, so eine Sprecherin der IDF (israelische Armee).
Demgegenüber die Meldung der Tagesschau vom gleichen Tag die genau das Gegenteil behauptet, nämlich das Kriegsschiff müsse "brennend in einen israelischen Hafen geschleppt werden" (10).
Haaretz meldete noch am 15.Juli, der Angriff auf das Kriegsschiff sei um 8.30 Ortszeit geschehen, also eine Stunde später als durch CNN gemeldet (11). Das paßt zu Meldungen z.B. auf N24, die Tonbotschaft von Hisbollah-Chef Nasrallah mitsamt dem Bekenntnis zum Angriff auf das israelische Kriegschiff sei vor der Attacke ausgestrahlt worden, der "Spiegel" vermeldet "während"(13). Außerdem heißt es jetzt, eine Rakete hätte das Schiff getroffen (14). Stunden später war es schon eine iranische Rakete chinesischer Bauart (15) und am 17.07.06 untertraf sich das unter Insidern "BND-Blatt" genannte Presseorgan "Spiegel" wieder einmal selbst und berichtete, die Hisbollah-Miliz habe einen Marschflugkörper auf das Kriegsschiff abgefeuert (16).
Die Raketenabwehr des Kriegsschiffes war übrigens deaktiviert, angeblich wegen israelischen Flugzeugen (12).

Der Beginn des Libanonkrieges

Wir erinnern uns:
zuerst kam laut bürgerlicher Medienmonopole und Papierpresse die Entführung eines israelischen Soldaten durch die Hamas, dann der Einmarsch der israelischen Armee in Gaza, dann die Entführung zweier israelischen Soldaten an der libanesischen Grenze auf israelischem Territorium und dann der Einmarsch der israelischen Armee (IDF) in den Libanon...

Hierzu schrieben bereits am 19.Juli eine Gruppe von Intellektuellen und Künstlern um Noam Chomsky und Nobelpreisträger Harold Pinter in einer durch die Massenmedien totgeschwiegenen Botschaft:

"Der Beginn des letzten Kapitels zwischen Israel und Palästina begann, als israelische Streitkräfte 2 Zivilisten aus Gaza entführten, einen Arzt und einen Bruder.
Ein Vorfall über den nirgendwo zu lesen war, außer in der türkischen Presse.
Am folgenden Tag entführten die Palästinenser einen israelischen Soldaten und schlugen einen Gefangenenaustausch vor - es gibt ungefähr 10,000 in israelischer Haft. (..)

Jede Provokation und Gegenprovokation ist umstritten und wird an den Gegenüber zurückverwiesen. Aber alle nachfolgenden Auseinandersetzungen, Vorwürfe und Beschwörungen, alle dienen sie der Vernebelung mit dem Zweck die Aufmerksamkeit der Welt von einer lang anhaltenden militärischen, ökonomischen und geografischen Praxis abzulenken, der Ziel nichts Anderes als die Liquidation der palästinensischen Nation ist.

Dies muß laut und klar gesagt ausgesprochen werden, denn diese Praxis, nur halb öffentlich und oft verdeckt, entwickelt sich schnell in diesen Tagen, muß unserer Meinung nach unaufhörlich und endgültig als das benannt werden, was sie ist und ihr muß widerstanden werden."

Laut Meldung der Jerusalem Post vom 13.Juli war der hohe Alarmzustand, welcher nach der Entführung des Soldaten in Gaza verkündet worden war, drei Tage vor der Gefangennahme der beiden Angehörigen der IDF an der Nordgrenze im dortigen Gebiet aufgehoben worden, so eine Meldung von Solidarität.com Außerdem sei die Entführung nicht auf israelischem, sondern auf libanesischem Gebiet erfolgt (17).

weitere Täuschungsmanöver des israelischen Generalstabes, seiner Regierung und andere Ereignisse in zeitlicher Reihenfolge...

- 13.07.06, Außenamtssprecher Rege behauptet, die beiden entführten israelischen Soldaten wären nach Iran gebracht worden. (18)
- 15.07.06, "der" israelische Geheimdienst (welcher es nun ist, wird nicht vermeldet, wahrscheinlich der Militärgeheimdienst) behauptet, es seien 100 iranische Soldaten auf Seiten der Hisbollah im Libanon im Einsatz und hätten beim Angriff auf das israelische Kriegsschiff mitgewirkt (19). Zur selben Zeit in Seattle: die Seattle Times berichtet, daß der neokonservative Newt Gingrich vom Dritten Weltkrieg spricht und der Bush-Administration genau diese Wortwahl dringend ans Herz legt. Schließlich wolle ma ja gewinnen. Seine Äußerungen geschehen mitten in einer "World War III"-Kampagne, welche bereits unmittelbar vor den Anschlägen in Bombay begonnen hatte, denen ja dann unmittelbar der Einmarsch Israel´s in den Libanon folgte. (21)
- 16.07.06, tausend linke Israelis demonstrieren in Tel Aviv für Frieden sowie Verhandlungen mit dem Kriegsgegner Hamas und Hisbollah und werden dafür von der israelischen Polizei natürlich mächtig verprügelt. (48)
- 17.07.06, nun vermeldet "der" israelische Geheimdienst über die westliche BND(Bin NachDrucken)-Presse, der Iran und Syrien würden gleich wöchentlich über den Beiruter Flughafen Raketen an die Hisbollah liefern und selbstverständlich auch über deren Einsatz im Kriegsgebiet entscheiden (20). In der Nacht hatte die IDF übrigens den libanesischen Geheimdienst bombardiert, welcher im Juni den Mossad-Terroristen Mahmoud Rafeh geschnappt hatte (s.o.).
- 18.07.06, Daniel Cohn-Bendit will Nato-Truppen im Libanon damit sie "Israel´s Grenzen sichern". (72)
- 20.07.06, die "deutsche Regierung" sagt, wir sind völlig hilflos gegen die Ausspionierung von Bankendaten der Bundesbürger durch SWIFT und die US-Geheimdienste. (22)
Immerhin - vorher sagte sie noch, sie sei völlig ahnungslos.
(Vergleiche hierzu "Erdbeben in Babel III (23))
- die israelische Regierung bittet die deutsche Regierung zum ersten Mal um Unterstützung, selbstverständlich nur um die Soldaten zu befreien...(24)
- CNN sagt, der Assistent von US-Unterhändler Chris Hill habe "ja, so verstehe ich das" gesagt zu nicht näher bekannten Meldungen, Iraner hätten nordkoreanische Raketentests mitangesehen. (25)
Weltweite Schlagzeilen auf diese windelweiche Aktion:"Iraner bei Raketentests in Nordkorea"..
- der "Außenexperte" der SPD Gert Weisskirchen meint, im Falle einer Anfrage könne man sich der Entsendung deutscher Soldaten in den Libanon kaum entziehen (26). Na so ein Zufall...
- 20.07.06, BKA und Innenministerium bestätigen gegenüber mir, dem Schreiber dieses Artikels, daß von Hisbollah in Deutschland weder eine aktute noch eine aktuelle Gefahr ausgehe. Es werde nicht ermittelt, es würden keine Verfahren geben, es gelte der aktuelle Verfassungsschutzbericht. (Vergleiche hierzu "Liest Innenminister Schäuble..." (27)(28))
- immer noch 20.07.06, der Chef der Grünen-nahen Heinrich-Böll-Stiftung will Israel gleich ganz in der NATO haben...(29)
- 0815-info.de und Berlin-unzensiert vermelden den deutschen Militärattachee aus Beirut in Damaskus und fragen "MAD-Agenten in Damaskus?" (27)(28)
- 21.07.06, Pressemeldungen zufolge operiert der BND (nicht zu verwechseln mit der Presse..) seit Wochen im Libanon und Nahen Osten. (30)
- 21.07.06, Rice und Bush treffen die Saudis für Nahost-Strategie. (31)
- 21.07.06, Fox News, der Bushfunk Amerika´s, meint, man habe im Irak nur deswegen keine Massenvernichtungswaffen gefunden, weil die nämlich alle vorher nach Syrien geschafft worden wären...(35)
- 21.07.06, der ex-Parmalat-Chef Gianmario Roveraro, einer der Top-Banker Italien´s und ein alter Spezl Berlusconi´s, wird zu Tode gefoltert aufgefunden, nachdem ein Korruptionsverfahren in Gang kam und er Aussagen machte(36). Schon vorher waren zwei Tycoone unter merkwürdigen Umständen in den USA zu Tode gekommen, der Gründer von ENRON, Ken Lay (37) sowie Philip Merril, ex-Chef der US-Export/Importbank (38). Beide ehemals enge Partner der Bush-Administration, beide Mitwisser auf höchstem Niveau. Merril war übrigens mit Dick Cheney in die sogenannte TSKJ-Affäre verwickelt, es ging um schlappe 180 Millionen Bestechungsgeld und nigerianische Ölvorkommen (39). Philip Merril beging übrigens angeblich Selbstmord, er verschwand von seiner Yacht während noch der Motor lief, seine Brieftasche lag ebenfalls unberührt auf dem Boot herum..
- 22.07.06, Bush-Administation liefert spontan im letzten Jahr bestellte Präzisionswaffen an Israel aus..(32) (Vergleiche hierzu:"Israel fordert atomaren Angriff auf den Iran" (33))
- 22.07.06, unabhängige Medien wie 0815-info.de, linkezeitung.de und berlin-unzensiert.de berichten über Giftgaseinsatz der israelischen Armee im Libanon (40)
- 23.07.06, "SPD"-Chef Kurt Beck ist für deutsche Soldaten im Libanon. (34)
- 23.07.06, israelische Künstler kritisieren ihre Regierung scharf und senden eine "kameradschaftliche" Botschaft zu ihren Kollegen in Palästina und Libanon. (61)
- 24.07.06, Innenminister Schäuble steigt auf die in den USA begonnene Hisbollah-Terrorkampagne ein und muß sich dafür von unabhängigen Medien verhöhnen und veräppeln lassen...(s.oben)(41)(28)(29)
- 25.07.06, Presseberichten zufolge suchen die USA willige osteuropäische Länder für neue Raketenbasen in Europa. (42)
- 26.07.06, das israelische Militär macht erst nach 14 Beinahe-Treffern einen ersten chinesischen UNO-Soldaten zum Kollateralschaden, drei andere UNO-Soldaten gleich mit, sagt zuerst "wir waren das garnicht", dann war es keine Absicht und zum Schluß war es dann irgendwie die Hisbollah. (43)(44)(45)
- 26.07.06, Merkel und Verteidigungsminister besuchen den deutschen Generalstab...(46)
- 26.07.06, der deutsche Zentralrat spricht sich gegen deutsche Soldaten im Libanon aus (47) und macht eine Menge Leute sehr glücklich damit..
- in den USA schimpfen zur gleichen Zeit die Neocons wo ihr denn ihr schöner Krieg gegen den Iran bleibe(49), gleichzeitig beginnt ein riesiges "Armageddon"-Gequatsche der "christlichen" Neocons, welches bis heute anhält (50)..
- 27.07.06, Al-Sawahiri kriecht aus der Gruft der Pentagonburger Puppenkiste und verkündet, man habe zwar bisher Schiiten massakriert, stecke jetzt aber, schwuppdiwupp, mit der Hisbollah unter einer Decke..(51)
- 27.07.06, in unabhängigen Medien fragt man sich, "Droht ein ´Al-Qeada´ Anschlag in Israel?" (55)
- 27.07.06, auf Fox News wird ein drohender atomarer Angriff auf Israel oder die USA verkündet..(54)
- 27.07.06, zum ersten Mal in der Geschichte Israel´s widerspricht der Mossad öffentlich dem Generalstab und weist auf die Sinnlosigkeit eines Bodenkrieges im Libanon hin. (60)
- 28.07.06, das Pentagon verkündet, bestimmte Truppenteile müßten leider länger im Irak bleiben als ihnen bis vor kurzem erzählt worden war. (52)
- 28.07.06, die The American Psychological Association (APA) kommt in den USA unter Druck, weil die Organisation und ihre Psychologen massenhaft in Folterungen verstrickt sind.(53)
- 28.07.06, die USA wollen über eine Privatisierung, also Verscherbelung, der Internetverwaltungsbehörde ICANN weiter die Kontrolle über das Internet behalten. (56)
- 28.07.06, US- und israelische Geheimdienste behaupten allen Ernstes, der Hisbollah-Chef Nasrallah würde sich in der iranischen Botschaft in Beirut verstecken. (57)
- 30.07.06, Kriegsverbrechen in Kana durch das israelische Militär, das übliche "das-muß-man-doch-irgendwie-verstehn-das-ist-doch-Israel"Geschwätz folgt auf dem Fuße..(58)
- am gleichen Tag ist Innenminister Schäuble gegen die Aufnahme libanesischer Kriegsflüchtlinge. (59)
- China baut einen Atombunker für 200.000 Personen in Shanghai. (69)
- 31.07.06, bei Demonstrationen nennen tausende arabische Israelis ihre eigene Regierung "blutdürstig"..(62)
- in den USA bricht der republikanische Senator Chuck Hagel mit der Bush-Administration wegen deren Nahost-Politik und nennt diese einen "Wahnsinn".. (64)
- in Dortmund und Koblenz werden 2 Bomben in Koffern gefunden, sprengfähig aber nicht explodiert. Hintergründe sind unklar, Bekennerschreiben gibt es nicht.. (66).
- 01.08.06, FDP-Chef Westerwelle ist gegen eine Entsendung deutscher Soldaten und kritisiert den Verteidigungsminister. (63)
- Außenminister Steinmeier dagegen ist weiterhin für eine mögliche Entsendung deutscher Soldaten im Libanon (67) und verhindert zusammen mit Blair eine Forderung der EU nach sofortigem Ende des Blutvergießens. (68)
- Schußwechsel an der koreanischen Waffenstillstandslinie zwischen Nord- und Südtruppen. (65)
- 02.08.06, Avi Primor fordert deutsche Soldaten in den Libanon zu schicken, das sei "unentbehrlich". (2)
- 03.08.06, in Deutschland fordern die üblichen Unverdächtigen wegen den zwei mysteriösen Kofferbomben in Dortmund und Koblenz, nun müßten 80 Millionen zurückgefilmt werden... (71)

Ohne weiteren Kommentar.



8.
http://www.jungewelt.de/2006/06-19/016.php
9.
http://www.cnn.com/2006/WORLD/meast/07/15/mideast/index.html
10.
http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID5718634,00.html
11.
http://kunstgegenkapital.de/~kgk/Haaretz_150706_Angriff_auf_Kriegsschifff_um_
8_30_Uhr_Ortszeit
12.
http://haaretz.com/hasen/spages/738748.html
13.
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,426869,00.html
14.
http://n24.de/politik/ausland/index.php/n2006071508292800002
15.
http://de.news.yahoo.com/15072006/286/israel-rakete-iranischer-produktion-tr
af-kriegsschiff.html
16.
http://www.chomsky.info/whatsnew.htm
17.
http://www.solidaritaet.com/neuesol/2006/29/israel.htm
18.
http://www.breitbart.com/news/2006/07/13/D8IR6J401.html
19.
http://n24.de/politik/ausland/index.php/n2006071512392900002
20.
http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,,OID5720138_REF1,00.html
21.
http://www.0815-info.de/archiv/2006/juli/neocons.php
22.
http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID5733196_TYP6_THE_
NAV_REF1_BAB,00.html
23.
http://0815-info.de/highlights/neun/babel3/index.php
24.
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,427662,00.html
25.
http://www.cnn.com/2006/POLITICS/07/20/korea.north.usa.reut/index.html
26.
http://de.today.reuters.com/news/newsArticle.aspx?type=topNews&storyID=2006
-07-20T161104Z_01_KOE058237_RTRDEOC_0_NAHOST-DEUTSCHLAND-ZF-WDHLG.xml
27.
http://0815-info.de/archiv/2006/juli/innenminister.php
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http://www.berlin-unzensiert.de/start/include.php?path=content/articles.php&conten
tid=1905&PHPKITSID=39cf7155552ff711c2b36ccb1d052d5d
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http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,427649,00.html
30.
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/politik/570578.html
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33.
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45.
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46.
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49.
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50.
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51.
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52.
http://de.today.reuters.com/news/newsArticle.aspx?type=worldNews&storyID=2006-07
-28T052545Z_01_HAG819536_RTRDEOC_0_IRAK-USA-TRUPPEN.xml
53.
http://www.cnn.com/2006/HEALTH/07/27/psychologists.torture.ap/index.html
54.
http://www.propagandamatrix.com/articles/july2006/270706hezbollahnuke.htm
55.
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56.
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-30T143202Z_01_HUB032055_RTRDEOC_0_NAHOST-2ZF.xml
59.
http://de.today.reuters.com/news/newsArticle.aspx?type=domesticNews&storyID=2006-
07-30T102854Z_01_HUB037730_RTRDEOC_0_NAHOST-DEUTSCHLAND-FLUECHT
LINGE-SCHAEUBLE-RO.xml
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63.
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/politik/573480.html
64.
http://www.cnn.com/2006/POLITICS/07/31/hagel.mideast/index.html
65.
http://today.reuters.com/News/newsArticle.aspx?type=worldNews&storyID=2006-08-0
1T043100Z_01_SEO216159_RTRUKOC_0_US-KOREA-NORTH-DMZ.xml&WTmodL
oc=Home-C5-worldNews-2
66.
http://www.wdr.de/themen/panorama/19/bahnhof_dortmund/060801.jhtml
67.
http://de.today.reuters.com/news/newsArticle.aspx?type=topNews&storyID=2006-08-01T
111412Z_01_HUB140417_RTRDEOC_0_DEUTSCHLAND-NAHOST-SYRIEN-ZF.xml
68.
http://de.today.reuters.com/news/NewsArticle.aspx?type=topNews&storyID=2006-08-01T18
0822Z_01_HUM149334_RTRDEOC_0_NAHOST-2ZF.xml
69.
http://www.fraenkischer-tag.de/cms/index.php?id=80&newsID=243336&seite=&Seite=
Lokales&SeiteSub=Titelseite&LinkSeite=Nachrichten&LinkSeiteSub=Newsticker&LinkId=126
70.
http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,,OID5775746_REF1,00.html
71.
http://de.today.reuters.com/news/newsArticle.aspx?type=domesticNews&storyID=20
06-08-03T133204Z_01_NEI347468_RTRDEOC_0_DEUTSCHLAND-SPRENGSATZ-ZF.xml
72.
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,427360,00.html

quelle: linkezeitung.de
Schwarzes Meer - ANTISTAAT -(cached at August 7, 2006, 1:06 am)

Israels Armee führt nicht nur Krieg gegen die Hisbollah. Sie verseucht auch Libanons Küsten


Seit israelische Raketen die Tanks eines libanesischen Kraftwerks getroffen haben, schwemmt das Meer Massen von Schweröl an den Strand vor Beirut.

»Unsere wunderschönen Strände – auch sie tragen Schwarz!«, so klagen dieser Tage Libanesen, die einen Blick aufs Meer wagen. Der Krieg im Zedernstaat richtet ein gigantisches Umweltdesaster im Mittelmeer an. Libanons Küsten werden von einer Ölpest heimgesucht, Fische verenden im schwarzen, klebrigen Schlamm. Der Tourismus wird auch nach dem Ende der Kämpfe darniederliegen, Fischerdörfer verlieren ihre Existenzgrundlage. Alles deutet darauf hin, dass der tödliche Ölteppich von Israel zumindest billigend in Kauf genommen wurde. Libanesische Behörden und israelische Medien berichten, rund 15000 Tonnen Öl seien nach der gezielten Bombardierung der Tanks eines Kraftwerks in Dschije südlich von Beirut ins Mittelmeer geflossen. Ein weiterer getroffener Kessel mit 15000 Tonnen Öl werde wohl demnächst platzen.

Die Folgen, so warnt die libanesische Umweltorganisation Green Line, seien für den gesamten Mittelmeerraum »unabsehbar«, weil sich vergleichbare Katastrophen bislang nur in offenen Meeren ereignet hätten. Zum Vergleich: Beim Untergang der Exxon Valdez vor Alaska verseuchten 40000 Tonnen Öl rund 1700 Kilometer Küste. Der libanesische Ölteppich, so fürchtet Green Line, könnte Richtung Zypern, Griechenland und Türkei schwappen und auch die Strände dort verseuchen.

Im Gegensatz zu anderen Katastrophen wird es diesmal keine rasche Schadensbegrenzung geben. Helfer – etwa aus Kuwait – stehen zwar mit chemischen Hilfsmitteln bereit, sie dürfen und können aber wegen der Kampfhandlungen nicht ans Werk.

Und so wird Libanons Bevölkerung vermutlich noch monatelang an diesen schmutzigen Krieg erinnert werden – und zwar ausgerechnet dann, wenn sie auf ihr geliebtes weites Meer hinausblickt.


quelle: zeit.de
"Sicherheit Israels wäre lohnende Aufgabe für Ihr Land"


Israels Ministerpräsident Ehud Olmert hat sich für den Einsatz deutscher Soldaten im Rahmen der internationalen Friedenstruppe im Libanon ausgesprochen. "Ich wünsche mir auch eine Beteiligung deutscher Soldaten", sagte Olmert im Interview mit der "Süddeutschen Zeitung" (Freitagausgabe). Er habe Bundeskanzlerin Angela Merkel mitgeteilt, dass Israel "absolut kein Problem" habe mit deutschen Soldaten im Südlibanon. "Wenn Deutschland zur Sicherheit des israelischen Volkes beitragen kann, dann wäre das eine lohnende Aufgabe für Ihr Land." Ich wäre sehr glücklich darüber, wenn Deutschland sich beteiligte." Es gebe derzeit keine Nation, die sich Israel gegenüber freundschaftlicher verhält als Deutschland.


quelle: freiepresse.de
Auf Argumente kommt es im Fernsehen nicht mehr an, sagt der Nahost-Experte. Parteilichkeit und Oberflächlichkeit prägen die Politsendungen. Auf der Strecke bleibt dabei der Zuschauer.

Hamburg - Fernsehreporter Peter Scholl-Latour kann Diskussionsrunden im Fernsehen nicht mehr ertragen. Der 82jährige sagte der „Zeit“: „Ich gehe inzwischen nicht mehr in Talkshows. Da sitzen ein weinender Palästinenser und ein Israeli, der mit heiligem Zorn dagegenhält. Niemand will mehr ein Argument hören. Das ist nicht mehr mein Fernsehen.“

Scholl-Latour berichtete für verschiedenen Fernsehsender aus aller Welt, die Fronteinsätze seiner Kamerateams etwa in Vietnam, sind legendär. In den letzten Jahren verfasste der Journalist zahlreiche Bücher. Scholl-Latour übte in der Wochenzeitung auch vorsichtige Kritik an jüngeren Berufskollegen: „Das ist eine Frage der journalistischen Fairness und des Auftretens. Wenn man respektiert werden möchte, darf man vorderhand nicht parteilich sein und muss eine gewisse Würde ausstrahlen. Ich weiß nicht, ob Reporter das in diesen Ländern heute noch tun.“

Auch im hohen Alter gönnt sich der Reporter keine Ruhe; er bereitet eine Reise nach Iran und Afghanistan vor. Es ärgere ihn ein wenig, dass er es dort nicht mehr in die Berge schaffe und sich mit Stammesfürsten und Warlords nur schriftlich austauschen könne, sagte Scholl-Latour.
Ein erstaunliches Stück Propaganda - ANTISTAAT -(cached at August 2, 2006, 9:38 pm)

Drei US-Teenager haben den ersten Internet-Blockbuster über 9/11 gedreht. Hollywood zeigt bereits Interesse.

Osama Bin Laden ist unschuldig. Die Türme des Word Trade Center wurden nach dem Aufprall ferngelenkter, leerer Jets kontrolliert gesprengt. Im Pentagon schlug nur ein Tomahawk- Marschflugkörper ein. Die Heldentat von "Flight 93" hat es nie gegeben. Die über 190 mutmaßlichen Passagiere der vier Jets landeten in Cleveland und tauchten unter. Der "Krieg wider den Terror" ist eine Lüge, er gründet auf dem Massenmord der amerikanischen Regierung an ihren Bürgern. Das ist schon alles.

Dylan Avery heißt der Mann, der mit zwei Kumpels und einem Film die "zweite amerikanische Revolution" anzetteln will, indem er George W. Bush und seine Mitverschwörer des Mordes zu überführen sucht. Nichts Geringeres wagt ihr Dokumentarfilm "Loose Change" (Kleingeld), mit über zehn Millionen Zugriffen in einem Jahr der erste Blockbuster des Internets und wichtigster Filmzeuge der Verschwörungstheoretiker von der "9/11 Truth"-Bewegung. Mehr als 50 000 DVDs wurden verkauft. Nicht nur an Teenager. Ganz legal, versteht sich, jeder kann in Amerika die Regierung des Komplotts gegen das Volk beschuldigen.

Sollte das FBI dennoch an einem Gespräch mit den Umstürzlern interessiert sein, sind Dylan Avery (22; Regie), Korey Rowe (23; Produktion) und Jason Bermas (26; Dokumentation) in der 13 000-Seelen-Stadt Oneonta im Staat New York unschwer zu finden. Zur Zeit verhandeln sie mit Hollywood, um "Loose Change" zum fünften Jahrestag des 11. September in die Kinos zu bringen. Es wäre die dritte Fassung, der "final cut", der Dokumentation, die Avery mit 2000 Dollar und einem Laptop fertigte.

Im April 2005 tauchte diese Urfassung im Netz auf, in den folgenden Monaten erstellte er mit neuem (auf Ebay ersteigertem Filmmaterial) und für 4000 Dollar mehr eine auf achtzig Minuten verlängerte Version. "Amerikaner sind gewalttätig", warnte Avery in "Vanity Fair" und warf sich in seinem "Investigate 9/11"-T-Shirt für Fotos in nachdenkliche Positur, "besonders, wenn man sie belügt, und dann in einer solchen Sache".

"Loose Change" ist nicht einfach ein Dummejungenstreich, sondern ein erstaunlich eindringliches Stück Propaganda.

Avery montierte den Film, dessen nachsichtigen Erzähler ("Glauben Sie immer noch...?") er selbst spricht, fast ausschließlich aus Filmszenen und Interviews der etablierten TV-Sender vom Unglückstag selbst und verschnitt sie mit Zeitungszitaten und eigenen High-End-Computersimulationen. Es ist für einen Jungen ohne Kaderschulung meisterlich, wie er aus Insinuation, Zweifel, Halbwahrheit den Mythos des Komplotts braut. Wie er die Behörden ein ums andere Mal auffordert, das offizielle "9/11" mit bisher zurückgehaltenen Beweisen (Bilder von sieben Kameras am Tatort Pentagon; beide Flugschreiber in Manhattan; Funkverkehr etc.) zu stützen, statt den Verdacht der Vertuschung auf sich zu lenken. Der Ton ist gespielt treuherzig. "Wir würden Euch ja gern glauben", scheint er zu sagen. In die Brühe wirft der Erzähler für Laien nicht überprüfbare technische Daten wie die Brenntemperatur von Kerosin und den Schmelzpunkt bestimmter Stahlsorten. "Kaum zu fassen, nicht wahr? Es kommt noch viel toller...".

Jeder hat seine Experten und Augenzeugen, auch "Loose Change". Es finden sich nämlich sehr wohl Leute, die zu wissen vorgeben, daß "AA 77" von einem lausigen Cesna-Flugschüler nicht mit 850 Stundenkilometern in eine enge Kurve in extremem Sinkflug gesteuert werden konnte, ohne in der Luft zu bersten. Nicht zu reden von dem Fehlen von Schleif- und Brandspuren auf dem Rasen vor dem Loch in der Pentagonmauer, das wiederum keine sieben Meter im Durchmesser klaffte, obwohl die Spannweite der Boeing sechsmal so groß ist. Wohin verschwand der Jet mit 100 Tonnen Gewicht? Keine großen Wrackteile wurden gefunden, es sei alles in der extremen Hitze zerstäubt worden. Ausgeschlossen sagt der Erzähler. Gestützt von Zeugen, die von Sprengstoffgeruch berichten, von einer zweiten Explosion, von einem abdrehenden Militärhubschrauber. "Warum veröffentlichte die Regierung nur fünf Bilder einer Kamera?", obwohl sieben Kameras auf den Tatort gerichtet gewesen seien. Wer weiß es besser? Nach 30 Minuten von "Loose Change" ist das Mißtrauen gesät.


quelle: welt.de

"Loose Change 2nd Edition" mit deutschen Untertiteln ->




..auch wirklich empfehlenswert:
"Aktenzeichen 9.11. ungelöst", von Willy Brunner und Gerhard Wisnewski, die im Verlauf der anschliessenden Hetzkampagne seitens des Magazins Spiegel ihre Jobs beim WDR verloren haben. Dabei hatte der Spiegel keinerlei Fehler in dem Film nachweisen können. In seinem Artikel übermittelte der Spiegel nur eine einzige, unmißverständliche Botschaft: Dieser Film ist politisch unerwünscht! ->



Was macht eigentlich... - ANTISTAAT -(cached at August 2, 2006, 9:38 pm)

...Dieter Althaus?

- Er will den Menschen tatsächlich ein Bürgergeld zahlen.
Zunächst sollen sich aber nur die Bezieher von Arbeitslosengeld II freiwillig für ein Bürgergeld entscheiden können. Sie müssen dann auf das Arbeitslosengeld verzichten. Das Bürgergeld soll mit 600 Euro monatlich den "soziokulturellen Grundbedarf" decken. Es wird lebenslang gezahlt.


...und was macht die RWE?

- Mal wieder die Strompreise erhöhen. Um 11% zum 01.01.07.
Da werden die anderen bestimmt auch nicht lange auf sich warten lassen.


...und Kalifornien?

- Kalifornien geht der Strom aus.
Die große Hitze sorgt nicht nur für Wassermangel, sondern in Kalifornien auch für Stromprobleme. Die Elektrizitätsversorgung im US-Bundesstaat steht vor dem Zusammenbruch. Mehrere zehntausende Haushalten mussten in San Francisco und Los Angeles stundenlang ganz ohne Strom auskommen.


...und was machen die Deutschen?

- Sie kommen mit ihrem Geld nicht aus.
Laut Schuldenreport 2006 sind schon 3,1 Millionen Haushalte überschuldet. Seit 1999 hat sich diese Zahl mehr als verdoppelt. Die Abgabenlast durch Bund und Länder steigt stetig: Höhere Mineralölsteuer, Tabaksteuer, Krankenkassenbeiträge, Zuzahlungen für die Gesundheit, aber auch höhere Gebühren für Müll, Busse und Bahnen, Reisepässe. Und Anfang 2007 kommt die größte Steuererhöhung aller Zeiten!


...und Scientology?

- Drängt auf den Nachhilfemarkt.
Nachhilfe ist in Deutschland ein lukratives Geschäft. Eine Milliarde Euro wird pro Jahr in dem Segment umgesetzt. Davon will jetzt auch die Psychosekte Scientolgy profitieren und wirbelt die Branche durcheinander.
Richtig so. Denn: Jeder Sechste liest schlecht. Zumindest inder Schweiz.


...und was macht der saudi-arabische König Abdullah ben Abdel Asis?

- Geld für den Wiederaufbau des Libanon bereitstellen.
Und vor einem neuen Nahost-Krieg warnen: «Wenn die Friedensoption wegen der israelischen Arroganz scheitert, wird es keine andere Option ausser Krieg geben», sagte er. Unmittelbar zuvor hatte Israels Ministerpräsident Ehud Olmert angekündigt, den Krieg gegen die Hizbollah im Libanon fortzusetzen.


...und die Hisbollah?

- Deutschland als "Ruhe- und Rückzugsraum" nutzen, berichten Experten. Es soll eine Übereinkunft geben, in der Bundesrepublik keine Gewalt anzuwenden. Jetzt, so warnen Sicherheitskreise, könnte die Eskalation der Gewalt in Nahost auch Gewalt in Deutschland nach sich ziehen.


...und was machen die US-Marines?

- Freunde suchen.
Die Werber der US Marines gehen dorthin, wo die jungen Leute sind: ins Internet auf die Community-Seite MySpace. 12.000 "Freunde" haben sie bereits gewonnen - kritische Kommentare sind nicht erlaubt.


...und Abu Hamza al-Muhajir?

- Iraks neuer Top-Terrorist. "Offizieller" Al-Zarkawis Nachfolger.
Sitzt wie ja schon einige Zeit bekannt wohl immer noch im Knast.
Aber auch wenn nicht; er würde ja momentan auch nicht gebraucht werden.


...und der Amazonas?

- Trocknet aus!
Schlicht und ergreifend. Globale Erwärmung und Raubbau gefährden den größten Regenwald der Erde, der sich als empfindlicher erweist, als bisher angenommen. Sein Verschwinden würde zudem den Treibhauseffekt verstärken.


...und Du?
Was ist ein gemäßigter arabischer Staat? - ANTISTAAT -(cached at August 2, 2006, 9:38 pm)

...An der gestrigen Konferenz in Rom zur angeblichen Beilegung dessen, was als "Nahost-Konflikt" verharmlost wird, nahmen unter anderem der deutsche Außenminister Steinmeier, US-Außenministerin Rice, UN-Generalsekretär Annan, der EU-Außenbeauftragte Solana, der libanesische Ministerpräsident Siniora sowie Vertreter "gemäßigter arabische Staaten" teil. An letzterer Formulierung gab es überhaupt keinen Zweifel, denn sie wurde von allen Main-Stream-Medien übereinstimmend wiedergegeben. Umso wichtiger ist es aus muslimischer Sicht, einmal zu verstehen, was die meisten Politiker und Journalisten der westlichen Welt unter "gemäßigtem arabischen Staat" verstehen, denn wer will schließlich als Extremist gelten?

Als jene teilnehmende "gemäßigte arabische Staaten" wurden übereinstimmend Ägypten, Jordanien und Saudi-Arabien genannt.

Fangen wir also mit Ägypten an: Seit 25 Jahren herrscht dort ein Ex-General die meiste Zeit unter Notstandsgesetzen. Bei Wahlen ist er oft der einzige Kandidat, und wenn es doch einmal einen Pseudogegenkandidaten gab, wurden die Wahlen gefälscht oder verschoben und manche Oppositionelle wurden nach Scheinprozessen in Gefängnisse verschleppt, wo sie manchmal auch starben. Der von seinem eigenen Volk als Pharao bezeichnete Herrscher heißt zwar offiziell Präsident und versucht nach Außen den Anschein eines Muslim zu erwecken, aber kaum jemand glaubt ihm. Denn er unterdrückt die eigenen Christen genau so, wie die eigenen gläubigen Muslime. Ägypten ist wohl mit Indonesien zusammen das Land mit den meisten Verstümmelungen von Frauen durch die pharaonische Beschneidung (übrigens auch bei Nichtmuslimas), ohne dass die Regierung ernsthaft und glaubhaft dagegen vorgehen würde. Zusammen mit seinem Vorgänger hat es der aktueller Herrscher geschafft die einstmalige Kornkammer Afrikas nahezu vollständig von US-Kornlieferungen abhängig zu machen. Im ganzen Land herrscht ein enges Netz von Geheimdiensten, die sich gegenseitig beäugen und zusammen mit der CIA jeglichen Widerstand gegen die faktische US-Herrschaft über das Land blutig niederschlagen, wovon allerdings ins Ausland Nichts dringen darf. Die einzige ernst zu nehmende "Wirtschaft" des Landes besteht im Tourismus und in den Waffenkäufen von den USA. Das fällt aber nicht weiter auf, denn das Land hängt ohnehin am US-Tropf! Dafür darf Ägypten aber US-Basen als Gast begrüßen.
Um die Auflistung nicht zu langatmig zu gestalten, soll noch die Frage beantwortet werden, was den an obiger Auflistung "gemäßigt" ist. Die Antwort lautet: Nichts! Aber Ägypten hat eine Friedensvertrag mit Israel.

Machen wir weiter mit Jordanien. Hier gibt es nicht jene Präsidialheuchelei! Der Herrscher ist ein König und heißt auch so. Der König ist Staatsoberhaupt, Oberbefehlshaber der Streitkräfte und ernennt den Ministerpräsidenten sowie den Ministerrat. Seine Ausbildung erhält der König an britischen Militärakademien und sein Amt durch Ableben seines Vaters; eine besondere Form westlicher Freiheit und Demokratie. In Jordanien ist jeder frei so lange er die Rechte des Königs nicht anzweifelt, und der hat alle Rechte und immer Recht, selbst wenn er Demonstrationen gegen ihn blutig niederschlägt. Der aktuelle König beherrscht die Landessprache nicht so gut wie Englisch, aber das macht nichts, denn offizielle Kommuniques werden ihm ohnehin von der britischen oder der US-Botschaft vorgegeben, die sich allerdings manchmal um die Macht im Land streiten, was eine gewisse Form von Pluralität bewirkt. Eine ernsthafte Wirtschaft oder Industrie hat das Land nicht und lebt von US-Finanzspritzen. Dafür darf Jordanien aber US-Basen als Gast begrüßen.
Um die Auflistung nicht zu langatmig zu gestalten, soll noch die Frage beantwortet werden, was den an obiger Auflistung "gemäßigt" ist. Die Antwort lautet: Nichts! Aber der verstorbene jordanische Königs-Vater hat im Sechs-Tage-Krieg die eigene Armee verraten und später das Westjordanland im Stich gelassen.

Kommen wir abschließend zum besonderen Paradebeispiel für einen "gemäßigten arabischen Staates", nämlich Saudi-Arabien. Saudi-Arabien ist nicht nur eine lupenreine Erbmonarchie, dessen Herrscher in den USA ausgebildet werden, sondern hat auch dem heiligsten Land der Muslime dem Namen einer korrupten Familie gegeben; übrigens das einzige Land der Erde, das den Namen einer Familie trägt! Irgendwelche Wahlen, die man fälschen müsste, sind erst gar nicht nötig. Jene Familie lebt in einer Verschwendungssucht, wie es die Welt kaum gesehen hat. Sie bauen Eissporthallen und Skipisten in der Wüste mit einem Stromverbrauch einer deutschen Großstadt. Ein vergleichsweise niedrigrangiger Prinz hatte z.B. seinem Sohn zu dessen 18. Geburtstag 7 Sonderanfertigung eines Mercedes geschenkt mit solch wichtigen Accessoires wie goldenen Felgen; Stückpreis jeweils 1 Mio. $, 7 Fahrzeuge für jeden Wochentag in einer anderen Farbe. Der Clou: Die Maschinengewehre der Leibwache waren dem jeweiligen Wochentagsauto angepasst! Jener Clan verbringt, wenn er nicht gerade das eigene Volk unterdrückt, die meiste Zeit in den Casinos und Nachbars europäischer Großstädte. Frauen dürfen in Saudi-Arabien nicht Auto fahren, was allerdings auch nicht nötig ist. Die Armen und Unterdrückten sollen gar nicht Auto fahren und die Reichen haben Chauffeure. Zur Gebetszeit müssen alle Läden schließen und jeder Passant wird zum Gebet geprügelt, wenn er nicht freiwillig beten geht. Die einzigen Wahlen, die es im Land gibt, bestehen darin, welchem Verbrecher man sich unterordnet und von seinem "Reichtum" finanziert wird. Eine Wirtschaft besteht faktisch nicht! Das Öl wird mehr oder weniger den USA verschenkt und der Ölhahn wurde jahrzehntelang den US-Bedürfnissen angepasst. Das geht in den letzten Jahren nicht mehr so richtig, weil die Öl-Hähne bereits voll aufgedreht sind! Die Herrscher-Clique organisiert die Hadsch derart, dass es jedes Jahr viele Tote unter den Pilgern gibt durch Massenpaniken und Feuer und andere "unvorhergesehene" Dinge.
Um die Auflistung nicht zu langatmig zu gestalten, soll noch die Frage beantwortet werden, was den an obiger Auflistung "gemäßigt" ist. Die Antwort lautet: Nichts! Aber der saudische König hat Hofgeistliche beauftrag, eine "Fatwa" gegen die Hizbullah herauszugeben, die "Feind sei". Selbst jegliches Gebet für den libanesischen Widerstand wurde verboten.

Der eine oder andere Leser hat möglicherweise immer noch nicht so richtig verstanden, was ein "gemäßigter arabischer Staat" ist. Daher soll es hier noch einmal zusammengefasst werden.
In einem "gemäßigten arabischen Staat" gibt es Freiheit für die Herrscher und Demokratie ist unnötig. Die Herrscher dürfen sämtliche Rechte der eigenen Bürger mit Füßen treten, Frauen in jeder denkbaren und undenkbaren Art unterdrücken, die Wirtschaft und Industrie des eigenen Landes vernichten, das Land komplett abhängig von den USA machen, sich vollständig den Hegemonialinteressen der USA unterwerfen, jegliche Staatseinnahmen verprassen, wie sie wollen, und das eigene Volk dabei verhungern lassen, Hauptsache, sie unterstützen Israel! Das genau ist die Definition von "gemäßigter arabischer Staat". Ist es da wirklich so verwunderlich, dass die Völker in der Region "Extremisten" den "Gemäßigten" vorziehen?

Wie sehr die gesamte Lage in der Region einzig und allein von Israel geprägt wird, konnte auch heute in den Nachrichten der westlichen Welt gut verfolgt werden. Seit Wochen haben israelische Streitkräfte mehr als 400 Zivilisten im Libanon ermordet, mehrere Dutzend an einem einzigen Tag, aber erst heute taucht die Schlagzeile in westlichen Medien auf "Gestern war ein blutiger Tag ...", denn gestern wurden 8 israelische Soldaten (nicht Zivilisten) bei ihrem Einmarsch in den Libanon getötet.

Am gleichen Tag hat Israel trotz lauten Hilferufen der UN-Soldaten vier von ihnen mundtot gemacht. Eine Verurteilung im UN-Sicherheitsrat scheiterte am Veto der USA.
Nehmen wir einmal an, dass jene Tötung wirklich "versehentlich" geschah, dann wäre es ein Beleg dafür, wie verzweifelt die israelische Armee ziellos umherschießt. Und wenn es doch vorsätzlich geschah, wäre es ein Beleg dafür, dass Israel verzweifelt sogar unbewaffnete UN-Soldaten angreift. Israel hat inzwischen zugegeben Streubomben auch gegen Zivilisten einzusetzen mit dem Hinweis, das sei ja nicht verboten! Die Kritik in den Medien hielt sich in Grenzen. Wie tief wollen westliche Journalisten eigentlich noch sinken, bevor sie zur Besinnung kommen?

Noch immer glaubt die westliche Welt in der uneingeschränkten Solidarität mit jedem Verbrechen Israels ihr Heil zu finden und merkt dabei nicht, wie sie sich immer mehr in Verbrechen verstrickt, für welche die Verantwortungsträger eines Tages zur Rechenschaft gezogen werden könnten!


quelle: muslim-markt
Wieder mal Statistik bereinigt - ANTISTAAT -(cached at August 2, 2006, 9:38 pm)

In früheren Jahren nahm die Zahl der Arbeitslosen im Juli immer leicht zu. Doch in diesem Jahr sollen etwa 12.000 Erwerbslose weniger bei den Arbeitsämtern gemeldet sein. Experten zeigen sich von der Entwicklung überrascht, bleiben aber zugleich skeptisch. Zu Recht, meint der Sozialticker, denn diesem liegen örtlich mindestens zehn Fälle vor, bei denen durch die Arbeitsagentur und durch ARGEN erwerbslosen Hilfebedürftigen Arbeitsangebote als "Hilfsarbeiter" unterbreitet wurden, die sich als solches nicht erweisen. Getarnt werden damit EEJ (Ein Euro Jobs) und Trainingsmaßnahmen, die über Bildungsfirmen abgedeckt werden und somit aus dem Steuertopf oder auch über den ESF (Europäischen Sozial Fond) finanziert sind.

Die damit verbundenen zusätzlichen Kosten (rund 500 Euro je Teilnehmer x 12.000 = 6 Millionen Euro monatliche Mehrkosten), sind mit verantwortlich für den gravierenden Anstieg der Hartz-IV-Ausgaben - als weiterer Kostenfaktor neben den Verwaltungskosten.

Der Vorteil: Die Statistik wird teuer - auf dem Rücken der Steuerzahler - bereinigt und der Bevölkerung, sowie den Experten eine tolle Arbeitspolitik vorgegaukelt, die auch noch so geglaubt wird. Der Nachteil: Die Arbeitslosigkeit nimmt nicht ab, sondern kostet durch die Finanzierung der Bildungsfirmen zusätzliche Gelder und bringt die Teilnehmer nicht in den Arbeitsmarkt zurück, sondern blockiert diese.

Diese Augenwischerei erklärt auch die angebliche Trendwende auf dem Arbeitsmarkt, von der sich die Regierung in ihrer verfehlten Arbeitspolitik bestärkt sieht und glaubt, weitere Einschränkungen für ALG-II-Empfänger wie geplant umsetzen zu können.

Der Sozialticker
www.sozialticker.com
Nach der gestrigen Sitzung des israelischen Kabinetts erklärte der israelische Justizminister Haim Ramon, daß Israel jede im Südlibanon verbliebene Person als Terrorist ansehen werde.

Das Militär werde nach den Verlusten der letzten Tage „gewaltige Feuerkraft“ aus der Luft gegen die Hisbollah einsetzen. „Wir werden im südlichen Libanon gewaltige Luftschläge ausführen bevor wir mit Bodentruppen einmarschieren“ sagte Ramon. „Jede noch verbliebene Person betrachten wir als zur Hisbollah zugehörig. Unsere Stärke gegenüber der Hisbollah ist unsere überlegene Feuerkraft nicht der kampf Mann gegen Mann“ erläuterte er.

Diese Politik findet die breite Unterstützung der israelische n Presse, in der ein maximal hartes Vorgehen gegen die Hisbollah gefordert wird. In „Yedioth Ahronoth“ hieß es “Jedes Dorf, aus dem eine Rakete gegen israel abgweschossen wird muss dem Erdboden gleich gemacht werden“.

Damit bedient sich die israelische Regierung im Kampf gegen eine von der Bevölkerung unterstützte Guerillaarmee der Methoden der Nazis. Diese vernichteten im Kampf gegen den Widerstand für jeden getöteten deutschen Soldaten wahllos ein ganzes Dorf. Die israelische Strategie ist die der verbrannten Erde und richtet sich systematisch gegen die gesamte libanesische Bevölkerung.

Dieses völkerrechtswidrige barbarische Vorgehen wird von führenden Politikern auch ideologisch begründet. So erklärte Menachem Begin, Israelischer Premierminister von 1977-1983, über die "Rassische Überlegenheit der Juden gegenüber Nichtjuden" :
"Unsere Rasse ist die Herrenrasse. Wir sind wie Gott auf diesem Planeten. Wir unterscheiden uns von anderen Rassen wie diese sich von den Insekten unterscheiden. Im Vergleich zu uns sind andere Rassen wie Vieh, sie sind der Abfall der Menschheit. Unsere Vorbestimmung ist es, über die anderen, minderwertigen Rassen zu herrschen. Sie werden unsere Füsse lecken und uns wie Sklaven dienen."


quelle: linkezeitung.de
Israel soll verbotene Waffen einsetzen - ANTISTAAT -(cached at July 25, 2006, 8:26 pm)

Im Libanon mehren sich Hinweise auf den Einsatz international geächteter Waffen. Zahlreiche Ärzte berichten von Verletzungen, die sie noch nie gesehen hätten. Libanons Präsident Emile Lahoud hatte bereits vor mehreren Tagen darauf hingewiesen, dass die israelische Luftwaffe Phosphor-Brandbomben auf libanesische Siedlungen abwerfe. Das portugiesische Fernsehen zeigte jetzt ein Interview mit dem Arzt Imad Zuhaire.

Er berichtete von schlimmen Verletzungen. Es müssten zahlreiche Organtransplantationen vorgenommen werden, weil Israel Bomben einsetze, die nach internationalen Konventionen verboten seien. Die Organisation "Handicap International" wies darauf hin, dass die israelische Armee im Libanon möglicherweise auch Splitterbomben und Anti-Personenminen einsetze. Sie berief sich auf Angaben von Augenzeugen. Libanons Präsident Lahoud rief die Vereinten Nationen auf, Israel zu verurteilen und zu einem sofortigen Stopp der Angriffe zu bewegen.


quelle (+ video): euronews.net


..

..Dabei wirft die palästinensische Seite Israel den Einsatz von radioaktiven und chemischen Waffen vor. Das meldet das Gesundheitsministerium der Autonomiebehörde unter Berufung auf eine Studie. Demnach setzte die IDF neuartige Sprengstoffe ein, die bislang unbekannte Verletzungen hervorriefen. Beim Eindringen von Geschoßsplittern würden die Verwundeten regelrecht von innen zerrissen oder verbrannt. Die Wirkung ließe sich auch durch eine medizinische Behandlung nicht verändern, innere Organe würden zerstört und große Schnittwunden angerichtet. Wie es hieß, seien an den Geschoßsplittern chemische und radioaktive Spuren nachweisbar. Die palästinensische Seite forderte die erneute Untersuchung der Verwundeten durch eine internationale Medizinerkommsiion. Zudem müße Israel gezwungen werden, den Einsatz solcher verbotener Waffen einzustellen.


quelle: rbi-aktuell.de
Krieg nach Plan - ANTISTAAT -(cached at July 25, 2006, 8:26 pm)

Die Studie 'A Clean Break' [Ein sauberer Bruch] von 1996 wird Schritt für Schritt umgesetzt.
- Phase 1: Irak.
- Phase 2: Libanon, Syrien und Iran.


Wohlwollende Kritiker Israels bedauern zwar die extreme Gewaltanwendung in Gaza und gegen Libanon, aber sie führen dieses verbrecherische Verhalten auf israelische Ratlosigkeit zurück. Denn Israels Strategie, mit dem »Abzug« aus Gaza und dem Bau der Apartheidmauer Sicherheit zu schaffen, sei nicht aufgegangen. Ohne eine politische Lösung in Sicht habe Israel rein militärisch reagiert. Mangels friedenspolitischer Optionen sei daher im Nahen und Mittleren Osten in Zukunft mit noch mehr Gewalt zu rechnen.

Der israelische Gewaltexzeß im Libanon war jedoch von langer Hand geplant, wie die blitzschnellen, koordinierten Land-, Luft- und Seeoperationen gezeigt haben. Der erneute Krieg gegen Libanon, das Säbelrasseln gegen Syrien und die ominösen Drohungen gegen Iran sind kein Produkt israelischer Ratlosigkeit«, sondern Bausteine der Phase zwei einer Strategie, die führende amerikanische Neokonservative bereits 1996 in dem Dokument »A Clean Break« (Ein sauberer Bruch) dem damaligen israelischen Ministerpräsident Benjamin Netanjahu vorgeschlagen hatten. Mit dieser Strategie sollte endgültig mit der friedenspolitischen »Roadmap« von Oslo gebrochen werden, um Israel die Möglichkeit zu geben, ein für alle mal sein »realm« (sein Reich) weit über die eigenen Grenzen hinweg zu sichern. Die neokonservativen Verfasser von »Clean Break«, ausnahmslos US-Amerikaner jüdischer Herkunft wie z. B. Richard Perle und der spätere dritte Mann im Pentagon Douglas Feith mit engsten Beziehungen zur rechtsextremen Likud-Partei in Israel, gehörten zu den Chefarchitekten des US-Angriffskriegs gegen Irak.

Den Regimewechsel in Irak hatte bereits »Clean Break« als »äußerst wichtiges strategisches Ziel für Israel« benannt, weil es sich in Phase zwei Libanon, Syrien und Iran effektiv zuwenden könnte. Zuerst müsse Syrien aus Libanon vertrieben werden, anschließend könne Israel mit US-amerikanischem Wohlwollen rechnen, wenn es die »die strategische Initiative ergreift«, »entlang seiner nördlichen Grenzen Hisbollah angreift und anschließend Syrien und Iran als die eigentlich Verantwortlichen«. Phase eins, der Regimewechsel im Irak, ist vollzogen, syrische Truppen sind aus dem Libanon abgezogen, und jetzt entfaltet sich offensichtlich Phase zwei, die den ganzen Mittleren Osten mit Krieg zu überziehen droht. Der Blaupause folgend hat das Weiße Haus bereits .. Iran und Syrien als Hauptschuldige für den Angriff der Hisbollah verurteilt.


quelle: jungewelt.de / arbeiterfotografie.com
Obwohl bis heute das “internationale Netzwerk gewaltbereiter Dschihadisten” nichts weiter als heiße Luft ist, meint die deutsche Staatsanwaltschaft, einen der offensichtlich gut versteckten Terroristen geschnappt zu haben.

Dabei macht die Erläuterung der Festnahme keinen Sinn. Einerseits behaupten die Behörden, der Verdächtige deutsche Staatsangehörige marokkanischer Herkunft namens “Redouane E. H.” sei ein “konspirativ geschulter” Nachrichtenmittler für den angeblich auf der Flucht befindlichen ebenfalls unter Terrorverdacht stehenden Said Bahaji. Dieser könne beispielsweise mit seiner in Hamburg lebenden Ehefrau “nur über Nachrichtenmittler, die in konspirativem Verhalten geschult seien” Kontakt aufnehmen. Der festgenommene Redouane soll also so eine verschwiegene Brieftaube gewesen sein.
Wunderlich ist dann aber, warum dieser konspirativ geschulte Geheimniskrämer seine Arbeit für Al Kaida in “Chatgesprächen”, die die Generalbundesanwaltschaft überwacht haben will, herausposaunt hat. Jeder Mensch weiß, wie unsicher die elektronische Kommunikation ist, und wenn das “weltumspannende Netzwerk” peinlich genau auf strikt mündliche Nachrichtenübermittlung setzt, warum hält sich der Verdächtige dann nicht daran ?

Es wird sich in den weiteren Ermittlungen herausstellen, ob Redouane wie die all die anderen angeblichen angeklagten Al Kaida-Mitglieder freigesprochen wird, oder ob sich am Ende einer der Involvierten wie in Miami und zahllosen anderen Fällen als verdeckter Ermittler der Regierung herausstellt, ohne dessen Anregungen keiner auf die Idee der terroristischen Karriere gekommen wäre.

Was mir besonders an der Berichterstattung der MSM in diesem Fall nicht gefällt, ist ihre kommentarlose Weiterverbreitung des “weltweiten Netzwerks”. Fält niemandem in den Redaktionsräumen auf, dass sich das weltweite Netzwerk bei genauer Untersuchung immer wieder als nichtexistent herausstellt ?

Und sollte sich die terroristische Bedrohung, mit der wir angeblich konfrontiert sind, als einen Haufen von konsirativ geschulten Botschaftsübermittlern entpuppen, bin ich nicht bereit zum Schutz vor diesen unvorsichtigen Chattern biometrische Ausweise und all den anderen Überwachungskram zu akzeptieren.


quelle: politblog

>Prof. Götz Werner stellte am 30. Juni im Gundeldinger Casino in Basel seine Sicht auf ein bedingungsloses Grundeinkommen vor. Der Vortrag ist hier in ganzer Länge wiedergegeben, weil er herausragt als Grundlage und Anstoß für das eigene Weiterdenken.
Götz Werner ist Gründer und Leiter der dm Drogeriemärkte mit 23 Tausend MitarbeiterInnen, sowie Inhaber des Lehrstuhles am Interfakultativen Institut für Entrepreneurship an der Universität Karlsruhe.

Siehe auch: Unternimm die Zukunft

Aufnahme: 30. Juni 2006, Gundeldingercasino, Basel
Kamera: Daniel Häni und Enno Schmidt
Dauer: 54 Minuten ungeschnitten


quelle: initiative-grundeinkommen.ch
NewsBattery.. - ANTISTAAT -(cached at July 23, 2006, 9:07 pm)

..ist Europas erstes Polit- Magazin das mit Blog-Artikeln aus verschiedenen Weblogs in den Print geht. Und das Webkonform. NewsBattery braucht man sich nicht am Kiosk holen und der Postbote braucht sich nicht vor bissigen Hunden zu fürchten. Das Magazin braucht keinen Vertrieb, keine große Logistik, keine retournierten und weggeschmissenen Rohstoffe.

NewsBattery ist ohne Abo und ohne Kosten für Sie erhältlich. Das im PDF Format downloadbare Magazin lässt sich selbstverständlich ausdrucken, das Design ist für A4 konzipiert und wird vorwiegend in Graustufen gehalten. Das Magazin lässt sich archivieren und ergibt über einige Monate eine beachtliche Sammlung spannender Artikel. Das Magazin können Sie Ihren Freunden verschicken, vervielfältigen & auf ihrem Blog oder Ihrer Homepage ebenfalls zum Download anbieten. Das gute auch für Sie, auch Ihr Weblog mit journalistisch aufbereiteten Polit-Storys kann vertreten sein.

quelle: newsbattery

..hab die aktuelle Ausgabe angelesen und kann sie wirklich nur empfehlen!

-> download ausgabe juni 2006 (.pdf) -> klick!
"Gehört den Amis der Planet?" - ANTISTAAT -(cached at July 23, 2006, 9:07 pm)

Haben die Amis einen Freibrief, tun und lassen zu können was Ihnen gerade passt, ohne jegliche Rücksicht auf andere?
23. Juni 2006


Folgende Schlagzeile von heute: Überwachung weltweiter Finanz-Transaktionen - Die amerikanische Regierung verschaffte sich Zugang zu internationalen Bankdaten.
Aber das scheint ja normal zu sein, die Amis, die dürfen das. Kein Problem…

Die Amis sind für den von Ihnen selbst fabrizierten Terror verantwortlich, die Amis haben seit dem Zweiten Weltkrieg Meere von Blut erzeugt in über 200 kleineren und größeren, von Ihnen ausgelösten Konflikten. Die USA verseuchen seit Jahren vorsätzlich unsere Atemluft, indem sie monatlich über Deutschland bis zu nachweisbar 1.200 Tankflugzeuge ihren Chemie-Ballast über unseren Köpfen entleeren lassen. Und dies täglich seit 2003!

Und hier noch etwas aktuelles von Heute:

umstrittene Menschen-Versuche mit Agrogiften:
US-Regierung spricht Regeln für Pestizid-Tests mit Industrievertretern ab


Die US-Regierung hat im vergangenen Jahr mit Vertretern der chemischen Industrie die Gesetzgebung zu Menschenversuchen mit Pestiziden abgesprochen. Dies belegen Gesprächsprotokolle, die von dem Umweltverband Public Employees for Environmental Responsibility (PEER) veröffentlicht wurden. Demnach griff die Administration verschiedene Wünsche der Pestizid-Hersteller auf. Insbesondere wurde in dem Anfang des Jahres vorgelegten Gesetz die Möglichkeit eröffnet, Versuche auch an Kindern und schwangeren Frauen durchzuführen. Dies war zuvor nicht nur von Umweltverbänden, sondern auch vom amerikanischen Kongress abgelehnt worden.

Quelle: http://www.cbgnetwork.org/1531.html

Die Amis und die grossen Konzerne (auch Deutsche!) sind das Krebsgeschwür dieses Planeten. Mit Amis meine ich Wall-Street, Pentagon und sonstige Führungsschicht Marionetten.
Wenn Bush zu Besuch kommt müssen die Städte leergeräumt werden, damit ja kein Protest durchdringt. Daran misst man also heutzutage “Beliebtheit”…

Damit kein falscher Eindruck entsteht: Die USA hatten und haben auch viele nette Sachen in die Welt gesetzt, und das einfache US-Volk ist von der täglichen gesteuerten Propaganda, ähnlich wie auch hier in Europa, betäubt und kriegt garnicht mit was abläuft.

Das muß ein Ende haben und zwar schnell.



quelle: united-mutations
Wenn nicht das Zinssystem überall auf der Welt abgeschafft wird, ist gegen eine Abwärtsentwicklung der Gesellschaft kaum was auszurichten. Dazu gibt es interessante Lektüre, wie "Geldcrash - So retten sie Ihr Vermögen". Das Zinssystem, wo Anleger bis zu 10 % pro Jahr bekommen, muss irgendwann zusammenbrechen, weil es ein Schnellballprinzip ist.

Angenommen, jemand erhält 7% Zinsen pro Jahr auf sein angelegtes Geld, dann hat sich sein Vermögen in 10 Jahren verdoppelt. Nun bekommt er auf das doppelte Vermögen seine Zinsen und in über 20 Jahren ist sein Vermögen auf das Vierfache angewachsen, und so weiter... Irgendwann fängt der Zinseszins an zu explodieren.

Da wo jemand Geld verleiht (das angelegte Geld auf der Bank), und fürs Nichtstun Geld einkassiert, muss ein Anderer Kredite aufnehmen ( Privathaushalte, Firmen und Staaten) sonst geht die Rechnung nicht auf. Lange Zeit merkt man davon nichts, da durch den letzten Geldcrash und den 2. Weltkrieg erst mal das Land neu aufgebaut wird, und die Geldspirale anfängt neu zu rotieren. Wächst die Produktion (Wirtschaftswunder nach dem Krieg), fließt auch viel Geld in die Produktion und liegt nicht auf der Bank fest und die Zeitspanne ist noch zu kurz, wo der Zinseszins anfängt zu explodieren. Ist eine Warensättigung (wer will schon 3 Waschmaschinen) eingetreten und Banken können auch nicht mehr so hohe Zinsen zahlen, sucht das Geld andere Kanäle (Aktien, Immobilien, Rohstoffe, und zum Schluss Krieg). Diese Prozesse laufen nicht nur hintereinander ab, sonder teilweise parallel.

Das Zinssystem in der heutigen Form lässt sich nur für ungefähr 2 Generationen aufrecht erhalten, dann hat sich durch Zinseszins soviel Geld in wenige Hände konzentriert, dass fast alles zusammenbrechen muss, oft verbunden mit Krieg.

Im Prinzip wiederholt sich Geschichte immer wieder mit ähnlichen Abfolgen (beispielsweise Wirtschaftskrise 1873, und Aktienboom davor) .

Musste 1950 nicht einmal 1% des Bundeshaushaltes für den Schuldendienst aufgewandt werden, sind es heute schon 30%.

In einer UNO-Studie wurde 1996 bekannt gegeben, dass weltweit die 358 reichsten Milliardäre fast die Hälfte des Welteinkommens besitzen. Würde man statt des Einkommens das Vermögen berücksichtigen, wäre der Gegensatz noch viel größer.

Wer weiß eigentlich, dass im frühen Mittelalter, ungefähr 300 Jahre lang ein zinsloses Finanzsystem auf deutschen Boden gab mit Schwundgeld. Viele unserer Städte entstanden in dieser Zeit. Die Menschen damals lebten teilweise besser als heute, hatten oft mehr Freizeit als wir. Bergbauern, weil es eine schwere Arbeit ist, mussten nur 6 Stunden am Tag arbeiten. Selbst Handwerker kleideten sich mit Gold und Silber. Auch auf den Land mit der Fronarbeit wurde es langsam leichter, weil Bauern die Alternative sahen, in die Städte abzuwandern. Selbst ein Tagelöhner bekam soviel, dass sein Tageslohn beispielweise für 5-6 Pfund besten Fleisches reichte. Es gab öffentliche Badeanstalten, wo Männer und Frauen nackt miteinander badeten (prüde ging ersts im Spätmittelalter zu), es gab Spitäler und warme Stuben für Bedürftige...


quelle: indymedia
»Not welcome« - ANTISTAAT -(cached at July 23, 2006, 9:07 pm)

Protestauftakt gegen den Besuch des Staatsterroristen George W. Bush in Stralsund: 12500 Polizisten zum Trotz hängten gestern Greenpeace-Aktivisten an einer Kirche ein Transparent auf: »No Nukes, no War, no Bush!« Heute ab 13 Uhr beginnen die Demonstrationen gegen den US-Präsidenten.



quelle: jungewelt.de
WAR IS BREWING... - ANTISTAAT -(cached at July 23, 2006, 9:07 pm)

Das Kapital verlangt von der US-Regierung irgendeinen Angriff zur Stabilisierung des Kapitalismus

"Wenn Sie den Dow Jones nach oben gehen sehen wollen, lassen Sie uns die Bomber starten und die iranische Bedrohung beseitigen...eine friedliche Lösung hilft weder uns noch der Börse."
Von wem stammen diese unmißverständlichen Worte? Von Jonathan Hoenig, dem Führungsmitglied bei der Capitalistpig Asset Management LLC (kein Schreibfehler), in der Sendung "Your World" auf FOX News am 5.Juni dieses Jahres.
Doch mittlerweile hat Hoenig nachgelegt.
Da der auch von der israelischen Regierung ultimativ geforderte Angriff auf den Iran vor der mittlerweile mistrauisch gewordenen Weltöffentlichkeit nicht mehr durchsetzbar war, suchte der Buchautor von "Greed is Good" und langjährige Verfechter einer gnadenlosen New Economy sich jetzt ein neues Ziel aus, welches er von der durch den Goldman § Sachs-Chef neu ergänzten US-Regierung bombadiert haben wolle - Nordkorea.
"Wir sollten da präventiv vorgehen...sonst wäre das ein Grund für einen massiven Ausverkauf an der Wall Street", so Hoenig wieder in "Your World", diesmal am 19.Juni und natürlich wieder bei FOX.

Der Hintergrund der immer nervöser werdenden Lobbyisten und Einpeitscher eines gnadenlosen Kapitalismus ist der ungebremste wirtschaftliche Aufstieg Chinas sowie des pazifischen Raumes.
Im Jahre 2005 überholte allein der 1.4 Milliarden Staat China England und Frankreich mit dem Bruttosozialeinkommen, 2007 wird es Deutschland überholen und 2015 aller Voraussicht nach die USA.
Die einzige Möglichkeit das zu stoppen, wäre ein Abschneiden der dort immens wichtigen Rohstoffzufuhren.

Viel gefährlicher für die kapitalistische Weltwirtschaftsordnung insgesamt sind aber das Verschwinden regulärer Arbeitsplätze durch technologischen Fortschritt mit einem unvermeidlichen Anstieg der Produktivitätsraten. Der dadurch eintretende Effekt (von Marx vor über 150 Jahren vorhergesagt und ´relative Verelendung´genannt) ist das stetige Überflüssigwerden eines immer größer werdenden Teils der Bevölkerung ein immer größeres Wohlstandsgefälle zwischen Proletariat und Besitzenden.
Die einzige Möglichkeit um diesen Automatismus zu umgehen, ist Krieg zu führen.
Im Krieg werden Produkte und Infrastruktur vernichtet die wieder aufgebaut werden müssen, es gibt wieder Nachfrage, die Wirtschaft erlebt einen Boom.
Aufmüpfige gesellschaftliche Tendenzen können unterdrückt, Gegner beseitigt und angestauter Unmut in ein Ventil gelenkt werden. Menschenrechte, weltweite Regeln oder zivilisatorische Errungenschaften stören da nur.


Es gibt mehrere Ereignisse der letzten Zeit, die auf eine Ausweitung des derzeitigen "heimlichen Weltkrieges" hindeuten:
- das See-, Land-, Luft-, Weltraum und Cyberspace-Manöver "Valiant Shield" des US-Militärs, welches gerade in Guam stattfindet.
- die Aktivierung der US-Raketenabwehr durch das Pentagon wegen eines drohenden Interkontinentalraketen-Testes durch Nordkorea.
- das nun plötzlich erklärte Finden von Massenvernichtungswaffen in Form von Chemiewaffen im Irak durch das Pentagon, was eine enorme innenpolitische Entlastung für die von der kriegsmüden Bevölkerung unter Druck geratene Bush-Adminitration bedeutet.
- der merkwürdige Tod des Phantoms "Sarkawi".
- die aktuelle Drohung von "Sawahiri" in Afghanistan.
- die dortige Einsatzerweiterung, -verlängerung sowie das Aufstocken der deutschen Truppen.
- die Gerüchte im Bundestag über einen geheimen Treff zwischen Vertretern des deutschen Verteidigungsministeriums und dem Pentagon auf der letzten Nato-Konferenz in Brüssel.

All diese Ereignisse fanden statt, nachdem die deutsche Kanzlerin der US-Regierung einen in den USA hochgelobten Besuch abstattete.
Hatte sich die Bush-Adminstration bei ihrer letzten einflußreichen Verbündeten ein ´Okay´ für die kommenden Entwicklungen abgeholt? Denn ohne die logistische, strukturelle, militärische, finanzielle und politische Unterstützung Deutschlands wäre eine weltweite Kriegführung der USA nicht mehr machbar.
Es bleibt für die Öffentlichkeit nicht abzuwarten, wie die Dinge sich entwickeln. Denn das [u]Dümmste[/u] wäre in der Tat wieder einmal nichts zu tun...


quelle: berlin-unzensiert
Wer stoppt Cheneys neuen Nahostkrieg? - ANTISTAAT -(cached at July 23, 2006, 9:07 pm)

Vizepräsident Dick Cheney hat einen neuen Nahostkrieg angezettelt, der sich von Israel und Palästina auf Syrien und den Iran auszuweiten droht. Dieser Krieg wurde Mitte Juni bei einem Treffen zwischen Cheney, Donald Rumsfeld und Benjamin Netanjahu während einer Konferenz des American Enterprise Institute in Beaver Creek (Colodaro) geplant (siehe Neue Solidarität 26/2006).

Der Krieg soll nicht Israel vor den "Terrorangriffen der Hamas und der Hesbollah" oder den angeblichen Atomwaffenplänen des Iran schützen, er wird vielmehr von mächtigen synarchistischen Kräften um George Shultz und Felix Rohatyn betrieben, die hinter Cheney und Netanjahu stehen. Und diese synarchistischen Kräfte benutzen Israel als ihr Instrument, denn die US-Truppen sind im Irak gebunden.

Was gegenwärtig im Nahen Osten passiert, folgt dem, was in dem berüchtigten Strategiepapier "Ein sauberer Bruch: Eine neue Strategie für die Sicherung des Reichs" niedergelegt ist. Dieses Papier verfaßten führende Neocons für Netanjahu, als er 1996 israelischer Ministerpräsident wurde. Zu seinen Verfassern gehören der "Fürst der Finsternis" Richard Perle, der frühere Pentagon-Beamte Douglas Feith sowie die Neokonservativen David und Meyrav Wurmser. In dem Papier wird ein "sauberer Bruch" gefordert "von dem Slogan ,umfassender Frieden', zurück zu einem traditionellen Mächtegleichgewicht". Israel solle "die Initiative an seinen Nordgrenzen" gegen die Hesbollah und Syrien sowie den Iran ergreifen.

Als vor drei Wochen Netanjahu von seinem Treffen mit Cheney zurückkam, verkündete er, Israel müsse Verhandlungen mit den Palästinensern zurückweisen und seine militärische "Abschreckung" wiederherstellen. Diese Politik wurde vom israelischen Ministerpräsidenten Ehud Olmert vollständig übernommen. Die Gefangennahme des israelischen Soldaten Gilad Schalit durch militante Palästinenser aus dem Gazastreifen diente als Vorwand...

..Der Konflikt ist darauf angelegt, zu eskalieren und sich nach Syrien auszuweiten. Die Absicht, Syrien und den Iran anzugreifen, wurde deutlich, als mehrere Sprecher der Regierung Bush erklärten, Syrien und der Iran trügen die Verantwortung für die Ereignisse im Libanon und im Gazastreifen. Bush selbst erklärte am 13. Juli bei seinem Treffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel, Israel habe das Recht, "sich selbst zu verteidigen". Der offensichtlichste Beweis, daß die Regierung Bush einen neuen Krieg will, sind jedoch nicht die Denunziationen Syriens, des Iran, der Hamas oder der Hesbollah, sondern, daß sie keinen Finger gerührt hat, die Krise zu verhindern oder wenigstens zu mildern. Durch ihren Botschafter bei den Vereinten Nationen, den Ober-Neocon John Bolton, verhinderte die Regierung Bush sogar, daß die explosive Lage in Nahost im UNO-Sicherheitsrat erörtert wurde...

..(der israelische Militärhistoriker Oberst a.D.) Pa'il bezweifelte, daß Syrien einen Vorwand für einen israelischen Angriff liefern werde, aber ein solcher Angriff könne nicht ausgeschlossen werden. Israel werde zwar keinen großen Landkrieg gegen Syrien beginnen, doch eine bestimmte Fraktion im Militär- und Sicherheitsestablishment träume schon lange davon, soweit vorzurücken, daß israelische Artillerie nach Damaskus hinein feuern könne. Da die syrische Hauptstadt nur rund 40 km von den israelisch besetzten Golanhöhen entfernt sei, sei dies ohne weiteres möglich...

..Der palästinensische Ministerpräsident Hanijeh warf am 11. Juli Olmert und der Regierung Bush in einem Gastkommentar der Washington Post vor, sie hätten sich verschworen, die Hamas zu vernichten, weshalb auch ein Gefangenenaustausch und weitergehende "ernsthafte und faire" Verhandlungen abgelehnt würden:

"Die gegenwärtige Invasion des Gazastreifens ist nur der jüngste Versuch, das Ergebnis der fairen und freien Wahlen, die in diesem Jahr abgehalten wurden, rückgängig zu machen... Der entführte israelische Soldat Gilad Schalit ist nur ein Vorwand für etwas, was man seit Monaten geplant hat... Wir dachten, unser Stolz darauf, daß wir die fairsten Wahlen in der arabischen Welt abgehalten haben, würde in den Vereinigten Staaten und bei ihren Bürgern Resonanz finden. Stattdessen traf unsere neue Regierung von Anfang an auf Akte der ausdrücklichen, erklärten Sabotage des Weißen Hauses. Nun wird die Aggression gegen 3,9 Mio. Zivilisten fortgesetzt, die in den größten Gefangenenlagern der Welt leben. Amerikas Untätigkeit angesichts von Kriegsverbrechen ist, wie immer, eingebettet in das verschlüsselte, rhetorische grüne Licht: ,Israel hat das Recht, sich zu verteidigen'."...

..Schon jetzt warnt das israelische Militär, daß die Militäroperationen viele Monate dauern und Hunderttausende von Israelis Kampfhandlungen aussetzen könnten. Kann Israel dies wirtschaftlich und politisch überleben? Der Libanonkrieg von 1982 hat Israel in den Bankrott getrieben, der nur mit großen Finanzhilfen der USA aufgeschoben wurde. Israel entging erneut dem Bankrott in den sechs Jahren der Intifada zwischen 2000 und 2005 nur, weil die Regierung Bush Israel mit Kreditgarantien über 10 Mrd.$ half. Nun sind aber die USA selbst beinahe bankrott.


quelle: neuesolidarität 29/2006
Resignation..? - ANTISTAAT -(cached at July 23, 2006, 9:07 pm)

..zur Abwechslung jetzt mal ein verwirrter Kommentar ohne konkretes Ziel (nicht viele Fragen, keine Antworten, aber ein Haufen Links):

- Drastisch gesagt: Die wenigsten Leute die ich auf der Strasse, oder in diversen Internet-Foren treffe haben wirklich noch etwas dass ich Bildung nennen möchte, je jünger desto schlimmer. Aber prahlen alle mit ihrem "gefährlichen Halbwissen" und haben auch definitiv immer Recht.. *g ..ja, Sorry, ist sicher etwas überzogen formuliert; sicher sind das nicht alles Idioten (ich würd von mir auch nicht behaupten wollen die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben), sie hinterfragen nur vielleicht nicht mehr (genug)..?! Und wenn doch, lassen sie sich von Galileo, n-tv oder der Bild darüber aufklären wie die Welt funktioniert. Der Glaube an die Wahrheit in den Medien scheint ungebrochen.
Millionen von "Nachrichten-Konsumenten" können sich nicht täuschen.
Keine Spur von Resignation.

So bestehen die Nationen dieser "zivilisierten" westlichen Welt also aus einem homogenen Mus aus Menschen, die sich der "gemachten allge-Meinung" einfach unterordnen, weil: ändern können sie ja (ihrer Meinung nach) eh nichts. Ausserdem ist ja auch alles noch nicht sooo schlimm, und wenn die Wirtschaft erstmal wieder wächst, dann haben ja auch alle Arbeit und sind wieder glücklich, alle Menschen auf der Welt, tralala, lass ma ein' saufen..
Möglichkeiten sich zu informieren gibt es soviele wie nie zuvor. Leider wird weitaus mehr Zeit in die Suche nach dem günstigsten Preis investiert, als in die In-Frage-Stellung dessen, was uns täglich als "wichtige" Nachrichten verkauft wird.

Und da ist wohl schonmal einer von tausend Fehlern in unserer Fun-Gesellschaft: das nicht funktionierende Bildungssystem. Ich rede hier nicht von PISA und dem sich immer mehr nach wirtschaftlichen Interessen ausrichtenden Schulbetrieb, ich rede von Kindern/Jugendlichen und ihrem Umfeld. Also von der Familie und der Umwelt als Lehrer. Der Verantwortung, die jeder sich selbst als "vernünftigen Erwachsenen" bezeichnende Mensch gegenüber seinen Mitmenschen (und auch Tieren!) trägt. Die Vorbildfunktion.
Resignation?

Aber da gibt es sicherlich ein weiteres Problem: der Überfluss an Informationen, die Reizüberflutung. Lernen muss man allerdings wirklich erst lernen, wichtiges von unwichtigem und reales von fiktivem zu unterscheiden, schwierig in einer immer "unrealer" werdenden Welt.

Ich halte mittlerweile, wenn ich mal ganz ehrlich bin, die meisten "Zukunftsvisionen und -träume" meiner Freunde und Bekannten leider für unrealistisch. Sie verlassen sich scheinbar blind darauf, dass auch in 50 Jahren die Welt noch so aussieht wie heute. Häuschen mit Garten, Auto, Urlaub, Bio-Lebensmittel, Privatrente, Lebensversicherung.. alles gesichert. Und den Hunger kriegen wir nebenbei auch noch irgendwie in den Griff.
Es gibt Momente da macht mich das nachdenklich, ich frage mich ob meine von vielen als "negativ" empfundene Einstellung zur Zukunft vielleicht wirklich unbegründet ist.
Nur: Ich selbst empfinde es nichtmal als negativ! Wenn ich es erklären soll: für mich ist die Zukunft logischerweise nur die Folge der Gegenwart. Und wenn man zb. die Klima-Entwicklung betrachtet, die wirtschaftliche und politische, und die verküpfung dieser beiden untereinander so "objektiv" betrachtet.. ?! najagut, man könnte das alles pessimistisch angehen, aber als frisch gebackener Weltmeister der Herzen sieht man das jetzt mal alles nicht soo eng.

Persönlich bin ich nicht unglücklich, was mich und mein Leben betrifft, und ich würde mich hüten zu klagen wie schlecht es mir doch geht.
Das wäre gelogen.
Aber; ich habe in gewisser Weise resigniert.

Trotzdem. Die Gegenwart wirft auf die Zukunft ein finsteres Bild, ich kanns nich anders sagen, und dazu muss man auch kein Prophet sein oder so. Durch Schönreden wird's nicht besser, ein bisschen gesunder Menschenverstand, Realismus, und mal 1 und 1 verknüpfen kann da schon verdammt viel bringen..
..und ist meiner bescheidenen Meinung nach doch auch nicht allzuviel verlangt.. oder?

All die hochgelobten Errungenschaften haben uns nur wieder zu Sklaven gemacht, unsere potentiellen Möglichkeiten werden "weggeschmissen" im Auftrag einer selbsternannten Elite die meint uns nach ihrem gutdünken steuern zu müssen um selbst glücklich zu sein, oder warum auch immer..
Die "Normalbevölkerung" wird bewusst dumm gehalten und für dieses Spielchen benutzt - und lässt dies auch bereitwillig zu, weil sie anscheinend nichts mehr von sich selbst hält. Jedenfalls hält sie sich für ohnmächtig, und wenn Millionen von Leuten vor einer handvoll regierender kapituliert und sagen sie können ja eh nichts ändern ist da irgendwas im Verständnis falsch gelaufen denk ich..
Aber sollte man da von Resignation sprechen?

Was sich an Gesetzen zur Überwachung der Bevölkerung und sonstiger drastischer Entrechtung der Bürger in den letzten Jahren im Namen des "Kampfes gegen den Terror" so angesammelt hat ist mehr als erschreckend, aber durch die ständig (meiner Meinung nach oftmals durch Geheimdienste fingierte) hochgehaltene angebliche Terrorgefahr nehmen die Leute alles mögliche an Einschnitten eher regungs- als fassungslos hin. Man hat ja bekanntlich auch andere Probleme, zb. die Sorge um seinen Arbeitsplatz, seine Finanzen, und - nicht zu vergessen: man hat Fernsehen..! Die Maschine läuft wie geschmiert, könnte man glatt meinen, "Tittytainment", früher bekannt als "Brot und Spiele" funktioniert bestens.
Der Verstand hat anscheinend resigniert.

Welch ein glorreiches Zeitalter doch angebrochen ist..


P.S.: Darf man sich in diesen Tagen eigentlich rein theoretisch fragen, ob es eine Art "Interessengemeinschaft" auf israelischer und US-amerikanischer Seite geben könnte, mit Zielen über die sich vielleicht nur spekulieren lässt, die andererseits so "geheim" möglicherweise gar nicht mehr sind..? Vielleicht müsste man nur die Augen aufmachen..!?

Nein, man darf natürlich nicht..!! Das musste auch Peacemaker Nr.1, Kofi Annan gestern mal wieder erfahren. Israel kritisiert man nunmal nicht, sollte doch so langsam jeder mitbekommen haben.

..ob er wohl langsam auch ein wenig resigniert?




..darf gerne kommentiert werden! ;-)
New York (Reuters) - Die USA liefern einem Zeitungsbericht zufolge Präzisionsbomben per Eilsendung nach Israel.

Das Land forderte die Waffen nach dem Beginn seiner Luftangriffe auf Ziele der schiitischen Hisbollah-Miliz im Süden des Libanon vergangene Woche an, wie die "New York Times" am Samstag unter Berufung auf US-Vertreter berichtete, die namentlich nicht genannt werden wollten. Die Entscheidung für die Lieferung der Waffen habe die US-Regierung schnell nach kurzer Diskussion getroffen.

Die Waffenlieferungen sind dem Bericht zufolge Teil eines im vergangenen Jahr mit Israel vereinbarten Waffenverkaufspaketes, das Israel jederzeit in Anspruch nehmen könne. Einige Militärvertreter sagten jedoch, es sei ungewöhnlich, dass Israel eine besonders rasche Lieferung angefordert habe. Dies impliziere, dass das Land viele Ziele im Libanon anvisiere. Eine offizielle Mitteilung über die Waffenlieferung gab es nicht.

Genauere Angaben zum Umfang und zum Inhalt der Lieferung wollte keiner der Vertreter machen, berichtete die Zeitung. Ein Sprecher der israelischen Botschaft in Washington sagte der "New York Times", sein Land nehme grundsätzlich zu Käufen im Verteidigungsbereich keine Stellung.


quelle: de.reuters.com
Mehrere hundert Soldaten aus Äthiopien sind nach Augenzeugenberichten am Donnerstag ins Nachbarland Somalia eingerückt. Die Truppen drangen den Angaben zufolge mit Schützenpanzern bis nach Baidoa vor, dem rund 150 Kilometer jenseits der Grenze gelegenen Sitz der somalischen Übergangsregierung. Die äthiopischen Ministerien für Verteidigung, Äusseres und Information dementierten allerdings wiederholt, dass eine solche Invasion stattgefunden habe. Auch ein ranghohes Mitglied der somalischen Regierung wies die Berichte zurück.

Äthiopien hatte am Mittwoch eine Intervention angedroht, nachdem Milizionäre des Obersten Islamischen Gerichtsrats in Somalia mit einem Angriff auf die Übergangsregierung gedroht hatten. Den Augenzeugen zufolge patrouillierten äthiopische Militärfahrzeuge am Donnerstag die Strassen von Baidoa und errichteten ein Lager unweit des Hauses des Übergangspräsidenten. Am Mittwoch gab es Berichte, wonach Kämpfer des Gerichtsrats bis auf 60 Kilometer nach Baidoa vorgerückt waren. Die Miliz kontrolliert bereits weite Teile Südsomalias sowie die Hauptstadt Mogadischu.

Scheik Scharif Scheik Ahmed, der Gründer des Islamischen Gerichtsrats, forderte den sofortigen Abzug der äthiopischen Truppen. Andernfalls werde seine Organisation den Dschihad, den Heiligen Krieg, ausrufen, sagte er der Nachrichtenagentur AP. Man werde allerdings noch etwas warten, um zu sehen, ob die Forderungen des Gerichtsrats respektiert würden.

Somalia versank 1991 nach dem Sturz des langjährigen Machthabers Mohamed Siad Barre in Anarchie, verschiedene Clans kämpfen um die Oberherrschaft. Die mit Hilfe der Vereinten Nationen in der Stadt Baidoa installierte Übergangsregierung konnte sich nicht durchsetzen.


quelle: baz.ch
Der Aufmarsch hat schon begonnen. Türkische Eliteverbände sind in den letzten Tagen an die Grenze zum Nachbarland Irak verlegt worden, Transportmaschinen der Armee bringen tonnenweise Ausrüstung in die Region. Als Reaktion auf ungewöhnlich schwere Verluste ihrer Sicherheitskräfte im Kampf gegen die kurdischen PKK-Rebellen bereitet die Türkei eine Militärintervention im Norden des Irak vor, um dort gegen Rückzugslager der Kurdengruppe vorzugehen.

Zur Begründung verweist die türkische Regierung auf das Recht auf Selbstverteidigung - und auf die israelischen Militärschläge im Libanon, die von den USA gebilligt werden.

Die USA und die irakischen Behörden, insbesondere die irakischen Kurden, sind gegen eine türkische Intervention in dieser Region, weil sie eine weitere Destabilisierung des gesamten Landes befürchten. Eine eigene Militäraktion gegen die türkischen PKK-Rebellen im Nordirak lehnen die USA bisher aber ebenfalls ab, weil sie dazu Truppen aus anderen Landesteilen abziehen müssten.

Ankara will auf die Einwände der USA und der Iraker nun keine Rücksicht mehr nehmen: Nur konkrete Schritte gegen die PKK in den nächsten Wochen könnten einen türkischen Einmarsch noch verhindern, hieß es. Die Türkei fordert die Vertreibung der PKK-Mitglieder aus den nordirakischen Kandil-Bergen, wo sie ihr Hauptquartier haben.

Um Entschlossenheit zu signalisieren, beauftragte die Regierung in Ankara gestern den Generalstab formell mit der Planung eines Irak-Feldzuges. Zwar sind schon seit Jahren rund 1500 türkische Soldaten an der Grenze stationiert, doch können sie das Einsickern der PKK-Einheiten in die Türkei nicht verhindern: die Grenze ist 330 Kilometer lang.


quelle: nachrichten.at
Iran warnt Israel vor Angriff auf Syrien - ANTISTAAT -(cached at July 23, 2006, 9:07 pm)

Der Iran hat Israel scharf vor einem möglichen Angriff auf Syrien gewarnt. Eine «harte Reaktion» wäre die Folge, sagte Ahmadinedschad laut der amtlichen Nachrichtenagentur Irna am Freitag. Eine Militäraktion gegen Syrien käme einer Aggression gegen die gesamte islamische Welt gleich, sagte er.

Der Präsident äußerte sich demnach während eines Telefonats mit dem syrischen Staatschef Baschar al Assad, dem er seine volle Unterstützung zusicherte.

Der iranische Außenamtssprecher Hamid Resa Assefi wies unterdessen Berichte zurück, wonach die beiden in den Libanon verschleppten israelischen Soldaten in den Iran gebracht werden sollen. Das sei «blanker Unsinn». Israel trage nur noch falsche Anschuldigungen vor, wurde Assefi von Irna zitiert.

Israel hatte sich zuvor auf Informationen berufen, wonach eine solche Verlegung der Entführten geplant sei. Die schiitische Hisbollah-Miliz, die die Soldaten verschleppt hat, wird nach israelischen Erkenntnissen von Syrien und vom Iran unterstützt.

quelle: netzeitung.de
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"Nun fehlt gerade noch, dass sie (die Israelis) auch gegen Syrien vorgehen, zumal der tatsächliche Führer der Hamas, Chaled Maschaal, in Damaskus sitzt, und zumal die Hisbollah den syrischen Einfluss im Libanon sichert, seit Syrien dort zum Truppenrückzug gezwungen wurde. (...) Dort braut sich eine Frage zusammen: Die Israelis hatten 1982 die Palästinenser aus dem Libanon hinausgeprügelt, doch hatte dies, wenn man den jetzigen Stand der Dinge betrachtet, nur einen geringen historischen Nutzen. Was würde nun aber dabei herauskommen, wenn sie auch die Hisbollah ausmerzen und deren syrische Wurzeln abschneiden würden - zum Preis eines totalen Krieges? Leider lehrt die Geschichte Pessimismus."

quelle: dw-world.de
Der dritte Weltkrieg ? - ANTISTAAT -(cached at July 23, 2006, 9:07 pm)

Da die Ereignisse sich in kürzester Zeit zu überschlagen scheinen, wird dieser Beitrag über die Zuspitzung des Nahostkonflikts eventuell ein wenig ungeordnet. Aber es gibt so viele Informationen, die nach einer Weitergabe schreihen, dass ein Artikel dringend notwendig ist.

Fangen wir erstmal hier im Land an. Da tut die Bundesregierung das, was Regierungen nunmal tun - sie lügt.
Der Nahe Osten ist binnen weniger Tage in die tiefste Krise seit Jahren gestürzt. Ursache sind Entführungen von insgesamt drei israelischen Soldaten durch palästinensische und libanesische Extremisten.”

Merkel und Co glauben doch tatsächlich dass wir zu dumm seien, um mehr als eine Woche in die Vergangenheit schauen zu können. Angefangen hat die neuerliche Krise im Nahen Osten nicht mit einer Entführung, sondern mit israelischen Granaten auf palästinensische Zivilsten an einem Badestrand. Nach solch einem Blutbad ist es keiner extremistischen Gruppierung zu verdenken, sich gegen die Besatzungsmacht zu wehren - da die Weltgemeinschaft schließlich seit Jahren jegliches Eigenengagement missen lässt.

Insofern liegt eine Teilschuld an der jetzigen Eskalation nicht nur bei “Extremisten”, sondern auch bei unserer Bundesregierung und den anderen wichtigen Ländern, die sich seit Jahrzehnten weigern, die diversen UNO-Resolutionen betrefflich des Nahostkonflikts umzusetzen...

..Was bringt diese Politik der “gezielten Tötung” via Flugzeugbomben also außer Tod, Unglück und noch mehr Terroristen ?

Was den Libanon angeht, so ist an der “Entführung” israelischer Soldaten vor Allem Israel schuld. Denn die beiden “entführten” Soldaten waren zu dem Zeitpunkt auf libanesischem Territorium unterwegs, wo sie nichts verloren hatten. Grenzverletzungens sind im übrigen nicht ungewöhnlich für die israelische Armee, zudem hatte sie Tage vorher mit Kampfjets den Luftraum der syrischen Hauptstadt verletzt. Man stelle sich dasselbe mit iranischen Soldaten und Flugzeugen auf israelischem Gebiet und über Tel Aviv vor. Im Übrigen scheint Israel die entführten Soldaten sowieso als verschmetzbare und notwendige Opfer zu sehen. Denn Israel legt die angeblichen Hauptquartiere der Hisbollah in Beirut in Schutt und Asche, wo es aber doch gut sein könnte dass sich die entführten Soldaten in eben den Gebäuden befinden, auf die die Bomben gezielt sind ?!

Und wie schon bei der Offensive im Gazastreifen kommen vor Allem Zivilisten ums Leben. Die Infrastruktur im Libanon wird entgegen aller Logik und nach aus Gaza bekannter Vorgehensweise zerstört, darunter der Flughafen von Beirut, Elektrizitätswerke, Brücken und Straßen...

..Doch es kommen nicht nur palästinensische und libanesische Zivilisten um. Bei einem der zahlreichen Luftschläge wurden auch acht Kanadier getötet. Man bedenke, dass sind mehr jetzt tote Menschen als die jetzt vielleicht noch lebenden drei entführten israelischen Soldaten, die angeblich der Grund für das Chaos sein sollen. Nach dieser Logik müssten schon die ersten kanadischen Bomber für Vergeltungsschläge in Richtung Israel abheben.

Aber nicht nur die Kanadier scheinen sich wenig um Landsleute zu scheren, wenn sie von Israel angegriffen werden. Das amerikanische Außenministerium ist zwar noch so gnädig, eventuell eine Luftbrücke für im Hexenkessel Libanon eingeschlossene amerikanische Staatsbürger eine Luftbrücke einzurichten, die Flüchtlinge müssen aber schon selbst dafür bezahlen.

So wie es aussieht, will Israel seine gesamte Nachbarschaft in einen einzigen totalen Krieg hineinziehen. Zuerst die Provokation Syriens durch die Kampfflugzeuge, dann jetzt neue Provokationen durch Bombardierung syrischer Militärstellungen. Was passiert wenn die Syrer endlich aufhören sich das bieten zu lassen ? Dann kommt es zum kompromisslosen Krieg zwischen Syrien und Israel und wie der Zufall es so will, streben manche Kräfte im Iran danach, Syrien in diesem Fall zu verteidigen. Ein richtiger Krieg beziehungsweise ein wirklich angegriffenes Israel würde wiederum Kriegspräsident Bush auf den Plan rufen, der gewillt ist, Israel unter allen Umständen zu verteidigen. Israel kann es derweil mit einem Krieg gegen den Iran gar nicht schnell genug gehen. Nach den Raketenangriffen auf die israelische Hafenstadt Haifa versuchte die israelische Regierung verzweifelt, den Iran als Täter zu präsentieren. Grund sei das iranische Fabrikat der Rakete. Das ist wirklich eine dreiste Argumentation. Praktisch jede Kugel, die im Körper von palästinensischen und libanesischen Zivilisten steckt, in Amerika gefertigt. Kein Araber kommt deshalb auf die Idee, jetzt schon den Verteidigungsfall gegen Amerika auszurufen.

Sollte tatsächlich Israel und/oder Amerika in einen Krieg gegen den Iran ziehen, wäre noch die Frage, inwieweit sich Russland und China dieses Mal einmischen.

In der Tat ist das Potential für einen dritten Weltkrieg groß. Der ehemalige Spreches des amerikanischen Abgeordnetenhauses und PNAC-Unterzeichner Newt Gingrich macht da derweil keine halben Sachen und drängt Präsident Bush dazu, öffentlich von einem dritten Weltkrieg zu sprechen. Die brodelnden Konflikherde überall auf dem Globus würden alle anderen Nationen zwangsläufig mit einbeziehen.

Falls die Israelis diesen dritten Weltkrieg nicht selber angefacht bekommen sollten, eilen ihnen derweil die Engländer zu Hilfe. Und die haben auch allen Grund dazu. Premierminister Tony Blair hat einen ausgewachsenen Skandal am Hals. Er, sein Stabschef Jonathan Powell und der deshalb bereits festgenommene oberste Spendensammler der Labourpartei Lord Levy stehen im Verdacht, Ehrenämter (”peerages”) für Geld verkauft zu haben. Sollte Levy angeklagt werden, “ist es aus für Blair” meint ein Kabinettsmitglied.

Was Phony Tony jetzt also braucht, ist eine ordentliche außenpolitische Ablenkung. Also sendet er zwei britische Kampfsschiffe in die Region. Erinnert sich noch jemand an die U.S.S Liberty ? Das amerikanische Schiff, dass von israelischen Truppen beschossen wurde ? Ähnlich könnte es diesmal laufen, ein False-flag Terrorangriff auf britisches Militär, und schon ist das Königreich im neuen Nahostkrieg involviert.

Von einer generellen Eskalation des Konflikts profitiert im Übrigen die gesamte pro-israelische Lobby in Amerika. Deren Hauptorgarn AIPAC bzw. zwei ihrer ehemaligen Mitarbeiter sind in Amerika wegen Spionage für Israel angeklagt. Der Richter hat erst jetzt zum dritten Mal die Verhandlung verschoben, und eine Meldung über israelische Spione in Amerika auf den Titelblättern macht sich für die Zionisten nicht besonders gut.

Für uns vom diesem Krieg bislang verschonten Europäer bleibt derweil nur ein Fazit: Wir sind machtlos und die Genfer Konventionen sowie Entscheidungen des UN-Sicherheitsrats sind irrelevant. Wir sind machtlos, dem barbarischen Treiben Israels Einhalt zu gebieten. Denn völlig egal wie man zur Hisbollah steht, die systematische Zerstörung von Infrastruktur und die ständigen Provokationen Richtung Syrien sind inaktzeptabel. Vom israelhörigen Amerika erwartet man ja nicht mehr viel. Aber während Frankreichs Jaques Chirac sich wenigstens noch zur verbalen Verdammung der israelischen Kriegsaktionen hinreißen lässt, und zusammen mit Phony Tony für eine UN-Truppe plädiert, moniert Merkel in bester Bushtradition die “Chaosstifter” unter den “Terroristen”. Wo war Merkel mit ihrer Besorgnis über Chaosstifter als Israel den Badestrand mit Artillerie beschossen hat ? Wo war Merkel vor allem, als eine deutsche Familie von Israelischen Bomben im Libanon getötet wurde?

Solange es die Welt nicht schafft, eine Nation wie Israel im Zaum zu halten, ist alles Gewäsch von der Verteidigung der Freiheit und der Menschenrechte nichts weiter als heiße Luft.


quelle: politblog.net
JOHANNESBURG (inn) - Der Präsident des südafrikanischen Gewerkschaftsverbandes ("Cosatu"), Willie Madisha, beschuldigt Israel, ein "schlimmerer Apartheidstaat" zu sein, als Südafrika früher. Die Äußerung machte er im Rahmen des "Cosatu"-Kongresses am Montag im südafrikanischen Johannesburg.

"Palästinenser werden mit schwerer Maschinerie und Panzern angegriffen, die gewöhnlich im Krieg benutzt werden. So etwas hat es niemals in Südafrika gegeben, sagte Madisha." "Cosatu" und auch andere südafrikanische Organisationen riefen die Regierung zu einem Boykott der diplomatischen Beziehungen mit Israel auf. Zudem forderten sie Sanktionen, wie es sie einst gegen die Apartheid in Südafrika gegeben hatte.

Die Stellungnahme der Südafrikaner bezieht sich auf Angriffe der Israelis auf den Gazastreifen. Dabei kamen mehrere Palästinenser ums Leben. Grund für die Militäroffensive ist die Entführung eines israelischen Soldaten.

"Wir sehen keine Rechtfertigung für diese Angriffe", erklärt Ali Hamileh, palästinensischer Gesandter in Südafrika. Während die Welt über die eine Geisel rede, befänden sich mehr als 10.000 Palästinenser in israelischer Haft. Der Soldat könne freigelassen werden, wenn Israel einer Vermittlung zustimme, so Hamileh weiter. "Die Forderung nach einem Austausch von Inhaftierten ist legitimiert durch das internationale Gesetz. Wir fordern schließlich nichts Inakzeptables."

Apartheid im eigentlichen Sinn bedeutet die Trennung zweier ethnischer Gruppen. Eine Gruppierung steht hierbei über der anderen. In Südafrika begann die Politik der Apartheid, in der die weiße Bevölkerung die schwarze unterdrückt hatte, im Jahr 1948. Sie wurde erst 1992 beendet.


quelle: israelnetz.de