IFA: Intel stellt WeTab vor: Mit Meego – und WeTab OS Basic Thinkingby Jürgen Vielmeier (cached at September 4, 2010, 12:01 am)

Vergangene Woche hatten wir noch über das Gerücht spekuliert, ob das WeTab mit Meego statt der Eigenentwicklung WeTab OS ausgeliefert wird. Die "Financial Times Deutschland" hatte darüber berichtet. Richtig ist offenbar beides: Meego und WeTab OS, und zwar gleichzeitig. Richtig ist auch, dass ein Intel-Atom-Prozessor im WeTab werkelt. Der Pr [...]
WSJ: Telekom verliert iPhone-Exklusivpartnerschaft in Deutschland Basic Thinkingby Jürgen Vielmeier (cached at September 4, 2010, 12:01 am)

Alle Jahre wieder gibt es neue Spekulationen. Diesmal aber scheint sich das "Wall Street Journal" (WSJ) seiner Sache ziemlich sicher: Die Deutsche Telekom/T-Mobile könnte die iPhone-Exklusivpartnerschaft in Deutschland schon im kommenden Weihnachtsgeschäft verlieren. Die US-Wirtschaftszeitung beruft sich dabei auf "informierte Personen". Ihnen na [...]
Manchmal muss man im Leben seinen Plan ändern. Und man darf sich auf keinen Fall davon beeinflussen lassen, dass andere Leute schon eine Überschrift für den eigenen Film geschrieben haben. Das ist so ungefähr die Botschaft des heutigen Freitags-Videos. Gut, wenn man mit Hilfe einer Korrekturflüssigkeit ungewollte Zeilen in der Biographie e [...]
Wave ist doch nicht tot: dezentrale Auferstehung der Google-Welle Basic Thinkingby Nils Baer (cached at September 4, 2010, 12:01 am)

Nachdem Google Anfang August überraschend das Ende von Wave angekündigt hat, gab es zwei Reaktionen. Die eine Gruppe fragte „Google Was?“ und die andere war völlig aufgelöst und forderte die Rettung des gescheiterten E-Mail-Killers.  Zu den Anhängern der Welle gehörten dabei nicht nur verspielte Online-Junkies, wie das „Pulp Fiction“ [...]
Das unmoderierte amerikanische Forum 4chan ist nicht unbedingt ein Hort an Herzlichkeit. Im Gegenteil: Wer in das Visier der anonymen Nutzermassen gerät, hat im Normalfall nichts zu lachen. Das gilt für die elfjährige Jessi S. genauso wie für Boxxy. Der Fairness halber muss aber auch erwähnt werden, dass das anarchische Board auch als Ursp [...]
Kostenloser Facebook-Zugriff: E-Plus führt Sparversion ein Basic Thinkingby Nils Baer (cached at September 3, 2010, 9:01 am)

Facebook kostenlos auf dem Handy? Das gibt es nicht? Gibt es doch: ab sofort mit allen Marken der E-Plus Gruppe. Bereits im Mai startete das soziale Netzwerk das Projekt 0.facebook.com - zunächst aber nicht in Deutschland. Das hat sich seit heute geändert. Der Besuch über diese Seite ist tatsächlich völlig kostenlos. Das kostenlose Mobi [...]
Deutsches Social-Game Fliplife gestartet: Das Farmville des Lebens Basic Thinkingby Jürgen Vielmeier (cached at September 3, 2010, 9:01 am)

Vor einem Jahr verließen Ibo Evsan und Thomas Bachem ihr Videoportal Sevenload, um wenig später mit United Prototype in die Spieleindustrie einzusteigen. Über den Stand der Entwicklung hielt Ibo seine Leser in seinem Twitter-Account auf dem Laufenden. Seit heute Nacht ist das erste Spiel des Hauses in die Public-Beta-Phase gestartet: Fliplif [...]
Pressekonferenzen mit Steve Jobs sind perfekt inszenierte Veranstaltungen, auf denen oft genug überraschende, neue Produkte vorgestellt werden. Dementsprechend groß ist das Medieninteresse. Für den heutigen Abend ist eine weitere Ansprache von Steve Jobs angekündigt, deren Inhalt natürlich aus Gründen der Spannung noch weitestgehend unbek [...]
Laut Presseberichten im Vorfeld der Internationalen Funkausstellung (IFA) planen Amazon und Sony jeweils einen signifikanten Ausbau des eigenen Medienangebotes. Amazon will nach einem Bericht des Wall Street Journals einen Video-Abodienst für Filme und Serien einführen und würde damit in direkte Konkurrenz zu Netflix und dem geplanten Bezahl [...]
datadock – Das umweltfreundlichste Rechenzentrum Europas ist am Netz Basic Thinkingby Sponsored Post (cached at September 3, 2010, 9:01 am)

Sponsored Post Was ist das? Anzeige Was würdet ihr machen, wenn ihr die Chance hättet, mehrere Millionen Euro auszugeben? Nun, ihr könntet euren verschuldeten Lieblings-Fußballverein sanieren. Ihr könntet euch aber auch eine Luxusyacht kaufen und über die Weltmeere schippern. Oder aber eine Traumvilla in Beverly Hills beziehen und [...]
Im Interview mit der „Internet World“ schließt sich Bundesdatenschützer Peter Schaar der Meinung vieler Netzbewohner an, dass es drängendere Probleme gibt, als die Veröffentlichung von Hausfassaden im Internet. Trotz des Hypes um das Projekt geht er davon aus, dass „bei Google Street View bislang keine sensiblen Daten gespeichert wurd [...]
Neue Technik, große, große Hoffnungen: Die Deutsche Fußball Liga (DFL) würde gerne künftig Bundesligaspiele in 3D sehen und steht in Verhandlungen mit den Bezahlsendern Sky und der Telekom. Pro Spieltag soll zunächst ein Spiel in 3D übertragen werden, sagte DFL-Chef Christian Seifert dem "Handelsblatt". Los gehen könnte es zum Rückrund [...]
Apple hat auf seinem September-Event in San Francisco gestern iTunes 10, runderneuerte iPods, ein neues Apple TV und zwei neue Versionen von iOS vorgestellt. Größter Paukenschlag dürfte das neue Social Network Ping sein. Dieses ist in der neuen iTunes-Version integriert, weist auffällige Ähnlichkeiten mit dem Facebook-Feed auf und ist - ge [...]
Im Streit um die zukünftige Regelung der Netzneutralität hat die zuständige amerikanische Aufsichtsbehörde „Federal Communications Commission“ (FCC) weitere Stellungnahmen betroffener Unternehmen und Vereinigungen angefordert. Im August dieses Jahres hatten Google und Verizon mit einem gemeinsamen Vorgehen für Aufsehen gesorgt: Zunächst h [...]
Je unseriöser eine Webseite gestaltet ist, desto eher sind Besucher bereit, ihr private Informationen anzuvertrauen. Diese paradox erscheinende Schlussfolgerung ist das Ergebnis einer Studie (PDF) der amerikanischen Carnegie Mellon University. Die Forscher gestalteten drei verschiedene Seiten, eine davon im offiziell wirkenden Stil einer amerikani [...]
Samsung Galaxy Tab: Teure, aber echte iPad-Alternative Basic Thinkingby Jürgen Vielmeier (cached at September 3, 2010, 9:01 am)

Manchmal kann man schon anhand von Gerüchten im Vorfeld ablesen, wie interessant ein Gerät letztendlich wird. Bei Samsungs Galaxy Tab war genau das der Fall: Verschwommene Bilder, in freier Wildbahn geschossen, oder hastig mitgeschnittene Videos von Menschen, die das Tablet in einem australischen Zug testen. Die Hoffnungen sind groß, zumal d [...]
Beliebt war die Vorratsdatenspeicherung noch nie. Eigentlich zur Terrorabwehr gedacht, verpflichtete sie die Telekommunikations-Unternehmen dazu, alle Verbindungsdaten ihrer Kunden zu speichern und für eine eventuelle Strafverfolgung bereitzuhalten.  Die Überwachung des gesamten Fernsprechverkehrs der Bevölkerung ohne die Grundlage eines no [...]
Apples Ping oder: Wie ein Social Network nicht funktioniert Basic Thinkingby Jürgen Vielmeier (cached at September 3, 2010, 9:01 am)

Es war inmitten neuer iPods, Apple TVs und iOS' die eigentliche Überraschung gestern Abend: Apple steigt mit Ping in das Geschäft mit Social Networks ein. 160 Millionen potenzielle Nutzer, der letzte Nagel im Sarg von MySpace, ein Übertreten der bislang friedlich gehüteten Grenzneutralität mit dem Nachbarn Facebook. Nach ersten Tests legt sich [...]
Twitters großer Wurf: die neue Zwitscher-App für das iPad Basic Thinkingby Nils Baer (cached at September 3, 2010, 9:01 am)

Twitter hat ein bisschen gebraucht, bis die angekündigte App für das iPad endlich fertig war. Aber dafür ist das Ergebnis umso beeindruckender. Das Tablet von Steve Jobs eignet sich ja eher für den Medien-Konsum als für die eigene Erstellung von Inhalten. Dem haben die Entwickler Rechnung getragen und die medialen Fähigkeiten des Flachrec [...]
Bei YouTube erwartet der Durchschnittsnutzer in erster Linie Kurzausschnitte diverser  Fernsehserien, Katzen und „in deinem Land leider nicht verfügbar(e)“ Musikvideos. Google allerdings hat höhere Pläne für seiner Videotochter und will laut eines Berichts der Financial Times noch in diesem Jahr groß in das Geschäft des Online-Filmve [...]
Neuer Job gefällig? Karriere beim Bundesnachrichtendienst angestrebt? Die GEZ bereits erfolgreich absolviert? Dann haben wir da was für euch: Sky sucht bundesweit 50 Kontrolleure, die überprüfen, ob Restaurants, Bars und Hotels das Bezahlprogramm auf legale Weise ausstrahlen. Ziel soll es sein, Schwarzseher auszuspähen. Die Tätigkeit wird [...]
Ich mag meine Nachbarschaft. Hier ist immer was los, hier laufen schräge Typen herum und hier scheint eine ganze Kolonie verirrter Künstler zu leben. Und sie pflegen die besondere Leidenschaft, einen kleinen Teil ihrer Nachbarschaft mit anonymen, ultrakurzen Cybertexten zu amüsieren: kreative WLAN-Namen. Twitter ist im Vergleich dazu ein Tol [...]
Au revoir, ATI! AMD lässt die Grafikkarten-Marke sterben Basic Thinkingby Jürgen Vielmeier (cached at August 31, 2010, 10:20 am)

Das Ende einer bewegten Geschichte: Fast pünktlich zum 25-jährigen Markenjubiläum wird ATI in die ewigen Jagdgründe geschickt: Chiphersteller AMD streicht den Namen des im Juli 2006 übernommenen Herstellers für Grafikkarten. Neue Karten werden jetzt unter dem Namen AMD geführt und auf Rechnergehäusen zusätzlich mit Produktnamen wie "Ra [...]
Wenn Offenheit, dann bitteschön bei den Anderen: Die Whistleblowing-Site Wikileaks.org ist inzwischen weltberühmt dafür, vertrauliche Dokumente von Regierungen und Unternehmen zu veröffentlichen. So sorgte die Website für Schlagzeilen, als sie im April ein Video über ein Massaker von US-Soldaten an Zivilisten im Irak veröffentlichte, ode [...]
Neu ist nicht immer besser, auf alle Fälle aber ungewohnt: Diggs User, denen das neue Design des Social-News-Aggregators nicht gefällt, haben gestern Beiträge der Konkurrenten Reddit bei Digg eingeschleust und nach ganz oben gewählt. Dort blieben die Artikel für lange Zeit, bevor sie jetzt zur Stunde auf der Startseite wieder nach unten ge [...]
Wer jeden Tag hunderte E-Mails bekommt, der hat auf Dauer ein Problem. Zwar sortiert der Spamfilter die unbrauchbaren Nachrichten automatisch aus, aber der Rest bleibt eine graue, undurchschaubare Masse, die Mail für Mail abgearbeitet werden muss. Wer jeden Tag hunderte E-Mails bekommt und bei Google arbeitet, kommt vielleicht auf die Idee, dara [...]
Chatroulette 2.0 ist da – aber nichts ist besser geworden Basic Thinkingby Nils Baer (cached at August 31, 2010, 10:20 am)

Vor einer Woche verabschiedete sich Chatroulette überraschend aus dem Web und hinterließ nur eine kurze Abschiedsnachricht: „Das Experiment Nummer 1 ist beendet. Vielen Dank für Ihre Teilnahme. Die überarbeitete Version der Website startet morgen.“ Zwei Tage später wurde aus „morgen“ dann „bald“, aber sonst änderte sich nichts [...]
So, es ist Zeit, von uns eingeforderte Kreativität auch offiziell auszuzeichnen. Wir hatten Euch ja vor einigen Wochen gebeten, uns mitzuteilen, warum ausgerechnet ihr eines unserer beiden zur Verlosung stehenden Handys haben müsst. Viele, viele Zuschriften haben wir über unsere Accounts bei Facebook und Twitter erhalten. Heute wollen wir euch k [...]
Wer heute über das Internet telefoniert, tut dies meistens mit Skype. Natürlich gibt es auch andere Anbieter auf diesem Gebiet, aber die ehemalige eBay-Tochter ist der unangefochtene Spitzenreiter. Nun aber schickt sich Google an, ebenfalls in diesem Bereich tätig zu werden – und könnte damit zu einer echten Gefahr für den Marktführer w [...]
Für die meisten Apple-Jünger steht ja fest, dass deren Produkte rundherum perfekt sind. Nur Ignoranten haben an den Offenbarungen aus Cupertino etwas auszusetzen. Schön allerdings, dass diese mäkelnden Zeitgenossen oft mit unglaublichem Erfindungsreichtum gesegnet sind, sodass sie die fehlenden Funktionen einfach als Zusatzgerät anbieten. [...]
Da schau her: Gestern haben wir noch darüber geschrieben, dass Apple im iTunes Store künftig voraussichtlich Serien verleihen wird. Eine einzelne Folge soll ab 99 US-Cent kosten. Apple hat den für den 7. September geplanten Event auf den 1. September vorverlegt, also kommenden Mittwoch. Heute nun prescht der Technik-Handel Media Markt auf se [...]
Im Mai dieses Jahres hatten viele Nutzer die Nase voll von Facebooks laxem Umgang mit ihrer Privatsphäre. Viele protestierten und einige drohten öffentlichkeitswirksam auszutreten. Vier Studenten der Universität von New York aber hatten eine ganz andere Idee: sie wollten eine Alternative zu dem Mark Zuckerbergs Netzwerk bauen. Benutzerfreund [...]
USA setzen heimlich mobile Nacktscanner ein Basic Thinkingby Nils Baer (cached at August 27, 2010, 7:58 pm)

Der geplante Einsatz von sogenannten „Nacktscannern“ an Flughäfen hat auch hierzulande für einiges Aufsehen gesorgt. Wie bei vielen medialen Aufregern ist die Empörung mittlerweile weitestgehend verebbt. Vielleicht auch, weil die Bundesregierung zugesagt hat, nur Apparate mit abstrakter Darstellung der überprüften Person einzusetzen. I [...]
Ob’s stimmt? Laut FTD erscheint das WeTab mit Meego Basic Thinkingby Jürgen Vielmeier (cached at August 27, 2010, 7:58 pm)

Lustiges Betriebssysteme-Raten heute morgen: Wie die "Financial Times Deutschland" (FTD) in ihrer heutigen Ausgabe berichtet, wird der iPad-Konkurrent WeTab mit dem Betriebssystem Meego ausgeliefert. Vorgestellt werden soll das WeTab mit Meego kommende Woche auf der IFA in Berlin. Das verwundert ein wenig, denn Meego ist ein Gemeinschaftsprojek [...]
iPhone-Hacker: Kein neuer Jailbreak mehr für iOS 4.0 Basic Thinkingby Nils Baer (cached at August 27, 2010, 7:58 pm)

Die Hackergruppe „iPhone Dev Team“ hat angekündigt, für die aktuellen Versionen des Apple-Systems keine weiteren Jailbreaks mehr zu veröffentlichen. Um vollen Zugriff auf das eigene Apfel-Gerät zu erhalten, muss es der Besitzer erst von den mitgelieferten Restriktionen befreien. Dann kann der Anwender beispielsweise auch Programme installi [...]
Todesurteil nach zwei Monaten: 1&1 gibt das SmartPad auf Basic Thinkingby Nils Baer (cached at August 27, 2010, 7:58 pm)

Ende Juni hatte das SmartPad von 1&1 in Deutschland für Wirbel gesorgt. Das Billig-Tablet des Telekomunikations-Anbieters war zwar wirklich keine iPad-Alternative (Datenblatt als PDF). Aber immerhin  landete die Firma mit dem Rechner einen Coup, weil sie schneller als etwa die deutsche Konkurrenz mit  dem WeTab auf dem Markt war und so n [...]
Playmates im Browser-Spiel: Playboy und Bigpoint arbeiten an Game-Serie Basic Thinkingby Jürgen Vielmeier (cached at August 27, 2010, 7:58 pm)

Das Männermagazin "Playboy" stößt in neue Märkte vor und kooperiert für eine Serie von Browserspielen mit dem Hamburger Anbieter Bigpoint. Aktuelle Playmates haben Gastauftritte in den Spielen, die auf der Website von Playboy.com erscheinen sollen. Bereits zur Gamescom wurde bekannt, dass die "Miss September" der deutschen Playboy-Ausgabe, [...]
GEMA scheitert mit einem Eilantrag gegen YouTube, Problem bleibt bestehen Basic Thinkingby Jürgen Vielmeier (cached at August 27, 2010, 7:58 pm)

Die GEMA ist vor dem Landgericht Hamburg mit einem Eilantrag gescheitert, Google die Veröffentlichung von 75 Videos auf YouTube zu verbieten und bisher veröffentlichte Videos zu löschen. Die GEMA selbst spricht von 600 Videos, die man zusammen mit anderen Verbundpartnern in einer Aufforderung an YouTube aus dem Mai gerne gelöscht sehen würde. [...]
Spätestens seit der Notwasserung des Passierflugzeugs im Hudson River und den Protesten gegen das Wahlergebnis in Iran ist Twitter als Lieferant aktuellster Nachrichten anerkannt. Eine Folge davon ist ein verändertes Nutzerverhalten: Wer heute wissen will, was weltweit über ein vor wenigen Minuten stattgefundenes Ereignis gedacht wird, nutzt [...]
Fernseher adé? Apple will Serienepisoden für 99 Cent verleihen Basic Thinkingby Jürgen Vielmeier (cached at August 25, 2010, 8:12 pm)

Um euch die Problematik zu verdeutlichen, muss ich kurz auf "Battlestar Galactica" zu sprechen kommen. Nachdem ich mir die ersten drei Staffeln der Sci-Fi-Serie von Freunden ausgeliehen hatte, musste ich mir die aktuelle, vierte Staffel selber kaufen. Preisgünstigster und bequemster Weg war hier tatsächlich der Erwerb eines Staffelpasses für 47, [...]
Ein neuer Trend droht über uns hereinzubrechen: Text to Movie. Xtranormal stellt eine Technik vor, die aus einem Text nach ein paar Klicks einen Film erstellt. Die animierten, dreidimensionalen Darsteller hierzu kann man sich aus einigen Vorlagen auswählen und sie wie gewünscht in einer Szenerie der Wahl platzieren. Kara Swisher von All Things D [...]
Verbrechensbekämpfung per Wurstfinger: Sumo-Ringer bekommen iPads Basic Thinkingby Jürgen Vielmeier (cached at August 25, 2010, 8:12 pm)

In Japan gab es kürzlich einen Wettskandal, der einige der hoch angesehen Sumo-Ringer schwer belastet: Sie sollen auf Spiele der nationalen Baseball-Liga gewettet haben, was in Japan verboten ist. Illegale Wetten gibt es natürlich trotzdem und die Verstrickungen der Sumo-Ringer sind für die Behörden besonders schwer nachzuverfolgen. Grund: Die [...]
Chinesische iPad-Ergänzung macht das Tablet zum Laptop Basic Thinkingby Nils Baer (cached at August 25, 2010, 6:37 am)

Was ist das herausragende Merkmal eines Tablet-PC? Die Antwort: Dass er im Grunde nur aus einem Bildschirm besteht. Der muss berührungsempfindlich sein, weil der Besitzer sonst keine Eingaben auf dem Gerät machen könnte. Einige Nutzer aber scheinen mit dieser Tastaturlosigkeit so ihre Probleme zu haben. Apple selber hat diese Komplikationen scho [...]
Chomp: App-Suchmaschine mit Schönheitsfehlern Basic Thinkingby Jürgen Vielmeier (cached at August 25, 2010, 6:37 am)

Ihr kennt Google, ihr kennt Bing, ihr kennt iTunes, ihr habt zumindest schon einmal vom App Store gehört. Richtig gut ließ sich dieser bislang allerdings nicht durchsuchen. Das brachte die Betreiber von Chomp wohl auf die Idee, ihre App-Empfehlungs-App zu einer völlig runderneuerten Suchmaschine zu erweitern. Chomp soll iPhone-Apps finden un [...]
Chaos Computer Club hackt den Personalausweis 2.0 Basic Thinkingby Nils Baer (cached at August 24, 2010, 12:39 pm)

Der neue Personalausweis im Scheckkartenformat, den die Bundesregierung am 1. November dieses Jahres einführen will, ist seit längerem umstritten. Grund: die Daten werden auf einem RFID-Chip gespeichert, der über Funk trotz Verschlüsselung theoretisch auch von Kriminellen ausgelesen werden könnte. Der Chaos Computer Club (CCC) und das Verb [...]
Popkulturjunkie stellt modernere Twittercharts auf Basis von Backtype vor Basic Thinkingby Jürgen Vielmeier (cached at August 24, 2010, 12:39 pm)

Wir alle lieben - und messen uns an - Charts, ob wir es zugeben oder nicht. Besonders interessant sind deswegen für aktive Menschen im Social Web die Charts von Jens Schröder, dem "Zahlenmeister" des Web 2.0. Seit 2006 gibt er wöchentlich die Deutschen Blogcharts heraus, eine Zeit lang auch die Deutschen Twittercharts. Vorübergehend Schluss [...]
‘The Fridge’: so wie Facebook, nur mit echten Freunden Basic Thinkingby Nils Baer (cached at August 24, 2010, 12:39 pm)

Privatsphäre und Facebook sind zwei Dinge, die nicht so richtig zusammen zu passen scheinen. Das gilt nicht nur für Funktionen wie Places, mit denen alle Freunde über den exakten Aufenthaltsort informiert werden. Sondern ganz generell. Denn die „Freunde“ im sozialen Netzwerk sind erfahrungsgemäß nicht alles Freunde im klassischen Sinne [...]
Noch immer ist die Schuldfrage rund um die Loveparade-Tragödie von Duisburg nicht geklärt und langsam bezweifle ich, dass sie es jemals wird. Wer die Alleinschuld auf Oberbürgermeister Adolf Sauerland schiebt, macht es sich dann wohl zu einfach. Das tut aber auch niemand. Er und seine Behörde aber haben die Veranstaltung ohne schlüssiges S [...]
Die weltgrößte Mobilfunkmesse unmittelbar vor unserer Haustür? Ein Traum, der wahr werden könnte. Denn über meinen geschätzten Ex-Kollegen Volker von heise bin ich gerade darauf aufmerksam geworden, dass der Mobile World Congress ab 2013 möglicherweise nicht mehr in Barcelona stattfinden wird, sondern in der schönen Domstadt Köln. Für d [...]
Smartphones sind nicht gerade billig. Und weil sie für ihre Besitzer oft zu einer Art persönlicher Kommandozentrale werden, wächst der individuelle Wert schnell über die eigentlichen Anschaffungskosten hinaus. Umso schlimmer, wenn so ein Gerät gestohlen wird – und nicht nur das teure Telefon, sondern auch die privaten Daten in fremden H� [...]
Ein praktisches Feature der Google-Suche sind die Vorschläge, bei denen die Suchmaschine schon anhand unvollständiger Wörter oder Wortgruppen errät, worum es dem Nutzer gehen könnte. Diese Funktion hat auch schon allerhand praktischen Nutzen jenseits der ursprünglich geplanten Verwendung hervorgerufen. Etwa das Google-Alphabet, bei dem je [...]
Wir kennen die Idee vor allem aus dem Film „Matrix“: die wahrgenommene Realität ist gar nicht die Wirklichkeit, sondern nur eine künstlich hergestellte Illusion. Trotzdem aber sieht alles echt aus, wir können die Dinge sehen, schmecken und riechen. Die dadurch aufgeworfenen philosophischen Fragen („Wie wirklich ist die Wirklichkeit?“ [...]
Bei meinem letzten Artikel über die Deutsche Bahn (DB) wehte mir von Kommentatoren-Seite ein ganz schön eisiger Wind ins Gesicht. Es wurde im Kern kritisiert, dass ich ein an sich gutes Produkt in den falschen Kontext einsortiert und folglich darüber zu negativ berichtet hätte. Ich verzichte daher an dieser Stelle mal weitestgehend auf ein [...]
Wie ihr euch sicher denken könnt, bin ich gestern nicht nur "just for fun" zur Gamescom gefahren, wie man so schön sagt - auch wenn der überwiegende Teil sicherlich aus Spaß bestand. Ich hatte nämlich auch noch zwei Termine, zu denen ich von Microsoft bereits im Vorfeld der Gamescom eingeladen worden war. Dabei handelte es sich um jeweils [...]
Nachdem am vergangenen Mittwoch bekannt wurde, dass die deutschen Ermittlungsbehörden mittlerweile in der Lage sind, Internet-Telefonate über Skype abzuhören, folgt nun der nächste Angriff auf die Privatsphäre. Das Bundesland Rheinland-Pfalz will die umstrittenen Online-Durchsuchungen erlauben. Am gestrigen Donnerstag hat die Landesregieru [...]
Wie heute Morgen berichtet, hatte ich am gestrigen Donnerstag das glückliche Los gezogen, zur Spiele- und Unterhaltungsmesse Gamescom fahren zu dürfen, die noch bis Sonntag hier bei uns in Köln stattfindet. Und dabei durfte ich nicht nur das Geschehen in den Hallen auskundschaften, sondern auch einen etwas intensiveren Blick auf Microsofts [...]
Wenn das Thema nicht so ernst wäre, ich glaube, ich müsste dann lachen. Die Musik-Branche macht sich mal wieder zum Deppen der (US-)Nation. Wie die auf Politik und Business spezialisierte News-Seite "The Hill" berichtet, scheinen sich einige Vertreter jener Gilde - darunter der "Recording Industry Association of America", "American Socie [...]
Schon seit einiger Zeit gab es Gerüchte, dass Hewlett Packard sein „Palmpad“ Anfang 2011 auf den Markt bringen würde.  Nun hat HP-Manager Todd Bradley vor Finanzinvestoren diesen Zeitplan für das Tablet mit dem kürzlich eingekauften Betriebssystem WebOS bestätigt. Allerdings ohne einen konkreteren Termin zu nennen. Ein vom Hardwareher [...]
Ortsbasierte Angebote wie Foursquare und Gowalla boomen zurzeit in den USA. Deshalb war die Einführung eines ähnlichen Dienstes bei Facebook mit Spannung erwartet worden. Am gestrigen Mittwoch (Ortszeit) war es dann soweit: der Chef der größten Social Networks Mark Zuckerberg kündigte den Start von „Facebook Places“ an. Die neuen Funkt [...]
Skype: Manager geht nach Cyber-Mobbing in Blog-Kommentaren Basic Thinkingby Nils Baer (cached at August 19, 2010, 7:08 pm)

Der erst vor einem Monat von Skype eingestellte Chef-Entwickler Madhu Yarlagadda verlässt das Unternehmen bereits wieder - „aus persönlichen Gründen“. Der frühe Abgang ist umso verwunderlicher, da gerade erst ein lukrativer Börsengang der Internettelefon-Firma angekündigt wurde. Ebenfalls ungewöhnlich ist die  Ursache für diese Ent [...]
Achtung Apple: das Google Tablet kommt im November Basic Thinkingby Nils Baer (cached at August 19, 2010, 7:08 pm)

Google arbeitet schon seit einiger Zeit an der Entwicklung eines eigenen, schlanken Betriebssystems unter dem Namen Chrome OS. Nun ist der Verkaufsstart eines ersten Gerätes auf Basis dieser Eigenentwicklung durchgesickert. Ab dem 26. November dieses Jahres, dem traditionell zum Shoppen genutzten Tag nach Thanksgiving,  sollen die Rechner des [...]
Intel kauft Internetsecurity-Spezialisten McAfee Basic Thinkingby Nils Baer (cached at August 19, 2010, 7:08 pm)

Paukenschlag in der IT-Szene: Der Prozessorhersteller Intel hat den Kauf des Computersicherheit-Spezialisten McAfee verkündet. Der Marktführer bei PC-Prozessoren hat 48 US Dollar pro Aktie gezahlt, so dass die Vereinbarung insgesamt mit 7,68 Milliarden Dollar zu Buche schlägt. Damit gewährt der Halbleiter-Konzern einen Aufschlag von 60 Prozent [...]
Vor Ort: Impressionen von der Gamescom Basic Thinkingby Marek Hoffmann (cached at August 19, 2010, 7:08 pm)

Wenn das "größte Messe- und Event-Highlight für interaktive Spiele und Unterhaltung" schon mitten in Köln und damit quasi vor unserer Haustür stattfindet, können wir es uns natürlich nicht entgehen lassen, live von dort zu berichten. Ich habe daher heute nicht meinen gewohnten Weg in die Redaktion eingeschlagen, sondern meinen Laptop unt [...]
Ich habe wirklich kurz überlegt, an dieser Stelle einen TwitPoll einzubauen und darüber abstimmen zu lassen, ob sich eigentlich noch jemand für die Sachen interessiert, die Twitter in letzter Zeit so raushaut. Mir erscheinen die Features nämlich ziemlich unnütz, um es mal zurückhaltend zu formulieren. Und die Aktionen sehr gequält. Stein de [...]
Ich sag es vorweg: Ich bin kein ausgewiesener Kenner der Materie. Es besteht daher die Möglichkeit, dass ich bei dem nachfolgenden Produkt - ähnlich wie Odysseus bei den Sirenen - von den wohlklingenden Worten in die Irre geführt wurde. Der deutsche Spezialist für Audio-Technik, Beyerdynamic, kündigt für September aber geradezu eine Sensa [...]
Lauschangriff 2.0: Skype ist nicht mehr sicher Basic Thinkingby Nils Baer (cached at August 19, 2010, 8:28 am)

Die Nutzer von Skype schätzen die Möglichkeit, mit dem Internetdienst günstige Gespräche ins In- und Ausland führen zu können. Das Unternehmen arbeitet dabei mit einem eigenen unter Verschluss gehaltenen Protokoll. Das hält zum einen Mitbewerber von der Entwicklung Skype-kompatibler Programme ab, zum anderen sind  die Gespräche durch d [...]
Marketing-Wahnsinn: Maus-Cursor mutiert zur Werbetafel Basic Thinkingby Marek Hoffmann (cached at August 19, 2010, 8:28 am)

Ich bin gestern Abend beim Surfen durch meinen Feed-Reader auf ein Start Up aus Hongkong gestoßen, das mit einer Idee Geld verdienen möchte, auf die vermutlich die meisten von uns nur im Spaß kommen würden. Cosher ist eigenen Angaben zufolge nämlich weltweit das erste Unternehmen, das standard-basierte Cursor-Werbung anbietet. Mit dieser "inno [...]
Im Rahmen der „Games Developer Conference Europe“, die vom 16. bis zum 18. August in Köln stattfindet, hat Google für Oktober den Start seines Shops für Browserspiele angekündigt. Trotz des leicht irritierenden Namens „Chrome Webstore“ werden die dort angebotenen Programme auf allen modernen Browsern funktionieren. Den Entwicklern wil [...]
Seit Wochen hält eine immer absurder werdende Diskussion um Google Street View Deutschland in Atem. Da lassen sich besorgte Bürger von der Presse vor genau dem Haus fotografieren, das sie nicht bei Google abgebildet sehen wollen. Natürlich mit voller Namensnennung. Politiker kündigen an, gegen die Abbildung der eigenen Wohnung Widerspruch e [...]
Goodbye Sky: Bundesliga-Clubs basteln an eigenem Konzept fürs Pay-TV Basic Thinkingby Marek Hoffmann (cached at August 18, 2010, 5:11 am)

Ich bin kein ausgewiesener Fußballexperte. Ich weiß aber wohl, dass Bayern München der finanziell erfolgreichste Club hierzulande ist - und trotzdem immer mäkelt, dass nicht genug Geld in der Kasse ist. Und hieran ist den Bayern-Bossen zufolge vor allem die schlechte Ausbeute aus den Fernseh-Rechten schuld. Dieser Vorwurf  wurde von Karl-Hein [...]
Es ist vollbracht: die Schallmauer durchbrochen, die Begeisterung unsererseits riesig und unser Dank an euch immens. Warum? Nun, ganz einfach: Heute konnten wir den 10.000 Follower - nämlich @CCVTeam, einen Comic- und Manga-Verlag aus Berlin - auf Twitter begrüßen. Im Dezember vergangenen Jahres hatten wir bereits die 5.000er-Marke überspru [...]
Im Rahmen der Erotikmesse Adult Entertainment Expo (AEE) hatte ich ihm Januar dieses Jahres darüber sinniert, dass die auf die optische Befriedigung sexueller Phantasien von überwiegend männlichen Konsumenten spezialisierte Unterhaltungsindustrie (kurz: Porno-Branche) sich auf zwei Dinge verstünde. Erstens, das soeben Erwähnte und zw [...]
Im Vorfeld der gamescom in Köln hat Microsoft die Mobilversion seiner Spieleplattform “Xbox Live” für sein Smartphone-Betriebsystem und eine Reihe dafür entwickelter Titel vorgestellt. Mit dem neuen Dienst kann der Nutzer sich auch über sein Telefon in die schon 2002 gegründete Online-Gemeinschaft “Xbox Live” mit 25 Millionen Mitgl [...]
Auch wenn die Juli-Zahlen zur Heimatmarkt-Reichweite der US-Suchmaschinen im Unternehmensblog des US-Marktforschers Comscore noch nicht zu finden sind: den Analysten liegen sie bereits vor. Und auch wenn es keine Überraschungen im Klassement gibt - Google belegt den ersten Platz, Yahoo und Bing die folgenden -, so weisen die Gewinne und Verluste [...]
Ich muss gestehen: Ich dachte, es sei mal wieder eine dieser "Auf Facebook-treibt-ein-Betrüger-sein-Unwesen"-Meldungen eines nach Aufmerksamkeit heischenden Sicherheitsunternehmens, die sich bei näherer Betrachtung als reine Panik-Mache entpuppt. Immerhin flattern mir Mails dieser Experten schließlich mit einer unheimlichen Regelmäßigkeit un [...]
Social Games liegen im Trend. Das gilt nicht nur Farmville und andere Facebook-Spiele, mit denen man alle nicht mitspielenden Freunde gehörig nerven kann. Sondern auch für Dienste wie Foursquare, bei dem der Nutzer Punkte und Auszeichnungen erhält, wenn er oft genug in bestimmten Geschäften einkauft.  Die iPhone-App „Barcode Hero“ übe [...]
Und täglich grüßt das Google-Tier... - Es gab eine Zeit, in der haben wir viel über den Suchgiganten berichtet, weil er neue Produkte und Features am Fließband hervorgebracht hat. Jetzt dreht sich die Berichterstattung leider vorrangig um die Konsequenzen aus der Street View-Debatte. Ich sage leider, weil mir die Angst vor und die Kritik a [...]
Basic Flashback: Der berechtigte Hype um Foursquare und Co. Basic Thinkingby Jürgen Vielmeier (cached at August 15, 2010, 5:28 pm)

In den Staaten scheint man Social Media etwas aufgeschlossener gegenüber zu stehen. Das dürfte erklären, warum ein kleines Statup mit Millionen überhäuft wird, das hierzulande bislang nur ein paar Nerds wirklich nutzen: Foursquare. Ich gehöre zu den paar Nerds und checke mit Foursquare ab und zu in eine meiner Lieblingskneipen ein. Warum? [...]
Die totale Überwachung: China bastelt an eigener Suchmaschine Basic Thinkingby Marek Hoffmann (cached at August 14, 2010, 1:36 pm)

Aus den Querelen mit Google scheint China gelernt zu haben. Oder um es anders auszudrücken: Die kommunistische Regierung hat ihre eigenen Schlüsse aus dem Streit über zensierte Suchergebnisse mit dem US-Unternehmen gezogen - und baut nun seine eigene Suchmaschine. Das berichtet soeben die Online-Ausgabe der "New York Times". Nüchtern und emot [...]
Werbeeinahmen: Facebook verdient in diesem Jahr 2,56 Dollar pro User Basic Thinkingby Marek Hoffmann (cached at August 14, 2010, 1:36 pm)

Da sich der Börsengang von Facebook ja immer wieder verschiebt und das größte Soziale Netzwerk somit quasi in privater Hand gehalten wird, sind alle Angaben zu dessen Umsatz sehr spekulativ. Das hält aber die Marktforscher von eMarketer nicht davon ab, trotzdem eine Schätzung abzugeben - und die hat es in sich. Demnach werden Zuckerberg & [...]
"The Dawn of the Browsers" - Es kann sich um eine Wahrnehmungsstörung meinerseits handeln, aber es erscheint mir, als würden momentan die großen Browserhersteller - im speziellen Mozilla, Google und Microsoft - entweder wichtige Updates oder Termine zu ihren Web-Produkten präsentieren. So ist vom Firefox 4 nun die Beta 3-Version verfügb [...]
Die sprachgesteuerte Suche und die Umwandlung von Mailbox-Nachrichten in Text waren ja für Googles Mobil-System Android bisher schon bekannt. Auf einer Pressekonferenz am gestrigen Donnerstag hat der Suchkonzern nun unter dem Namen „Google Voice Action“ eine deutliche Erweiterung dieser Systeme vorgestellt. Zum Start der Stimmsteuerung fü [...]
CloudCrowd: Per Facebook-App zur Billig-Arbeit Basic Thinkingby Nils Baer (cached at August 12, 2010, 4:45 pm)

Twitter und Facebook haben ihre Mitglieder kostenlos und freiwillig für sich arbeiten lassen und so ohne Mehrkosten ihre Dienste in fremde Sprachen übersetzen lassen. Das Stichwort heißt Crowdsourcing: komplexe Aufgaben werden in sehr kleine Teilaufgaben unterteilt und von Freiwilligen umsonst oder gegen geringe Bezahlung umgesetzt. Die Firma Cl [...]
Beim Lesen eines am heutigen Donnerstag in der Berliner Zeitung erschienenen Artikels scheint es, als würden die deutschen Telekommunikationsunternehmen und Kabelanbieter Morgenluft wittern. Google und Verizon sind mit ihrer geheimen "Anti-Netzneutralität-Allianz" aufgeflogen und nun heißt es, die Gunst der Stunde zu nutzen und im Windschat [...]
In einer Sache hatte Steve Jobs auf der "Antennagate"-Konferenz vermutlich gar nicht mal so unrecht. Wäre es nicht das iPhone 4 mit seinem innovativem Antennen-Design gewesen, bei dem die Empfangsstörungen durch den "Todesgriff" aufgetreten sind - die Welt wäre wohl um einen Aufreger ärmer. Dass Apple sich das ein wenig selbst zuzuschreiben hat [...]
"Wir haben erkannt, dass sich der Markt dramatisch gewandelt hat, und durch die Verschiebungen bei der Produkteinführung müssen wir einsehen, dass es für uns keinen Sinn mehr macht, mit der ersten Generation unseres elektronischen Lesegeräts weiterzumachen". Das sind die Worte von Plastic Logic-Chef Richard Archuleta, die er am gestrigen [...]
Die Webseite ICanStalkU.com durchsucht rund um die Uhr Twitternachrichten nach Bildern und veröffentlicht nahezu in Echtzeit den Standort des jeweiligen Nutzers. Möglich wird dieses Webstalking durch die Geodaten, die von den Smartphones heute meist automatisch in die Fotos integriert werden. Übersichtlich geordnet finden sich dort Name, Ava [...]
Fakten zu fünf Jahren Sleeptracker Schlafphasenweckern Basic Thinkingby Sponsored Post (cached at August 12, 2010, 3:41 am)

Sponsored Post Was ist das? Anzeige Fünf Jahre Sleeptracker Schlafphasenwecker haben unzähligen Menschen auf der Welt geholfen morgens besser aus dem Bett zu kommen: Während laut einer repräsentativen GfK-Umfrage im Auftrag der "Apotheken Umschau" über 55 Prozent der Deutschen über Schlafprobleme klagen, stehen die Sleeptracke [...]
In den letzten Tagen haben wir hier auf dem Blog vermehrt über ein US-Unternehmen berichtet, weil es immer wieder - direkt oder indirekt - auf sich aufmerksam gemacht hat. So auch am heutigen Dienstag. Die Rede ist von Google und die aktuelle Meldung betrifft das - vor allem in Deutschland sehr umstrittene - Projekt "Street View". Wie der Suc [...]
Auf der Konferenz „Techonomy“ hat Google-Vorstand Eric Schmidt das baldige Ende der Anonymität im Internet prophezeit. Er geht davon aus, dass auf Druck der Regierungen in absehbarer Zeit ein System eingeführt wird, das jeden Internetnutzer eindeutig identifizierbar macht. Ihm schwebt dabei so etwas wie das Domain Name System (DNS) vor, n [...]
Googles Projekt Street View hat hierzulande für mächtig Wirbel gesorgt. Und es hat den Protest von Politikern und Datenschützern provoziert, weil sie die Privatsphäre der Bürger durch die Straßenansicht gefährdet sehen. Datenschutzexperten weisen auf die Möglichkeit hin, die Anzeige des eigenen Hauses per schriftlichem Einspruch gänzli [...]
Lange war darüber gerätselt worden, wie Twitter eigentlich jemals Geld verdienen will. Dann kündigte die Kurznachrichtenplattform im April dieses Jahres die Integration von Werbung in ihre Webseite an. Nun geht der Dienst einen Schritt weiter und wird seine Werbeaktivitäten auch auf die Microblogging-Programme anderer Hersteller ausdehnen. [...]
Apples Mark Papermaster geht, ein fader Beigeschmack bleibt Basic Thinkingby Marek Hoffmann (cached at August 12, 2010, 3:41 am)

Wenn ein Unternehmen viel Zeit und Geld in die Entwicklung und das Marketing eines Produkts investiert, das sich bereits kurze Zeit nach seiner Markteinführung als Rohrkrepierer erweist oder gar wieder von der Bildfläche verschwindet, dann ist das in aller Regel nicht nur schlecht für die Bilanz, sondern auch fürs Image. Dass ein Unternehmen in [...]
Ausgespielt: Studie sagt baldiges Ende des DVD-Players voraus Basic Thinkingby Marek Hoffmann (cached at August 12, 2010, 3:41 am)

Die neusten Ergebnisse einer Marktforschungsstudie, die am gestrigen Sonntag vom Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (Bitkom) veröffentlicht wurden, deuten darauf hin, dass das Ende der DVD-Player bevorsteht. Demnach werden ihre Verkaufszahlen in diesem Jahr voraussichtlich auf 2,4 Millionen Stück und [...]
Nicht euer Ernst, oder? studiVZ will angreifen Basic Thinkingby Carsten Drees (cached at August 12, 2010, 3:41 am)

Es ist doch jede Woche das Gleiche: die VZ-Netzwerke provozieren die Netzwelt und die reagiert dementsprechend. Mal sind es die eigenen Sicherheitsmängel, mal der eigene Hinweis auf die böse Konkurrenz und deren Sicherheitsmängel und zuletzt waren es meistens Verschlimmbesserungen beim eigenen Web-Auftritt und schlechte Quartalszahlen, was d [...]
Xing: Wachstum bei Werbung, Umsatz, Gewinn – und in Spanien Basic Thinkingby Nils Baer (cached at August 12, 2010, 3:41 am)

Das deutsche Karrierenetzwerk Xing hat heute seine Halbjahreszahlen vorgelegt. Danach hat die Firma den Umsatz im Vergleich zum ersten Halbjahr des Vorjahres um 20 Prozent auf 25,86 Millionen Euro steigern können. Der überwiegende Teil des Ergebnisses wurde durch die kostenpflichtigen Premium-Mitgliedschaften erwirtschaftet (20,59 Millionen Eur [...]
Petitionen und Bürger-Initiativen sind eine super Sache. Der "kleine Mann" kann damit entweder seinem Unmut über oder dem brennenden Wunsch nach etwas Ausdruck verleihen. Ein schönes Beispiel aus der jüngeren Vergangenheit war die Onlinepetition der Aktivisten von Google Maps "Bike There", mit der in den USA Radfahrer den Such-Giganten dazu [...]
Dryer Box: Trockner für Mobiltelefone, die ungewollt Baden gingen Basic Thinkingby Marek Hoffmann (cached at August 12, 2010, 3:41 am)

Es gibt zwar Ausnahmen, wie beispielsweise die Geräte von Sonim oder KDDI (siehe Video unten). Den meisten Mobiltelefonen geht aber eine Eigenschaft ab, die sie sehr anfällig für größere Mengen Wasser macht, wenn sie dieser innerhalb eines kurzen Zeitraums ausgesetzt oder zugeführt werden. Gemeint ist natürlich ihre nicht oder kaum vor [...]
Ich habe heute morgen ein kleines Gedankenexperiment durchgeführt. Ich habe mich gefragt, ob Buchverlage prinzipiell die Möglichkeit - man könnte auch sagen: die Macht - hätten, ihre Kunden dazu zu "zwingen", künftig anstelle von Büchern aus Papier nur noch E-Books zu kaufen? Mit zwingen meine ich, dass sie das Drucken ihrer Schmöcker [...]
Wenn man den Quellen Glauben schenken darf, die die Kollegen von Mashable mit der Information versorgt haben, dann steht Twitter kurz vor der Einführung eines eigenen Tweet-Button (siehe Teaser-Bild und unten). "Kein großes Ding", könnte man auf den ersten Blick meinen, existieren solche Knöpfe doch schon seit langer Zeit. Am weitesten ver [...]
Die „Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen“ (GVU) geht im Auftrag der Filmindustrie gegen Raubkopierer vor. Unter anderem versucht sie seit langem vergeblich, das illegale Portal kino.to zu schließen. Im Zuge dieser Arbeit fordert sie regelmäßig Videoplattformen auf, urheberrechtlich geschütztes Material zu löschen. [...]
Ein kleines Londoner Start-Up zieht aus, um die großen Social Networks aus dem Bereich "Geolocation" oder "Location based services"  das Fürchten zu lehren. Allerdings unterscheidet sich der Ansatz von Likeourselves (noch) deutlich von dem bei Foursquare oder Gowalla. Während es sich bei den Letztgenannten im weitesten Sinne um Empfehlung [...]
Schon seit einiger Zeit gab es Gerüchte über ein „deutsches Hulu“, heute ist es überall zu lesen: RTL und ProSiebenSat1 planen einen gemeinsamen Videodienst. Dort sollen die Serienhits der beteiligten Sender kostenlos zum Abruf bereitstehen. Durch die Kooperation der beiden Firmen sind im Portal die wichtigsten deutschen Privatsender ver [...]
Man könnte fast den Eindruck gewinnen, als wollte sich das Dev-Team-Mitglied "Planetbeing" mit seiner aktuellen App namens "Signal" ein wenig über Apple lustig machen. Zumindest über das im Zuge der "Antennagate" veröffentlichte Software-Update, mit dem Apple die zahlreich berichteten Empfangsstörungen beim iPhone 4 beseitigen wollte. Denn "S [...]
Basic Flashback: Facebook ist die bessere Wave Basic Thinkingby Jürgen Vielmeier (cached at August 8, 2010, 6:38 am)

Als Google am Mittwoch ankündigte, sich nicht weiter um Wave kümmern zu wollen, titelte Spiegel Online: "Gescheiterter E-Mail-Nachfolger - Google lässt Wave verebben." Wenn Wave also der geplante Nachfolger der E-Mail gewesen sein soll, dann müsste jetzt ja eigentlich der Kampf um die Erbfolge entbrennen. Müsste er? Eigentlich ist er l� [...]
Abrakadabra - und sie war nicht mehr da. Was nach einer Textstelle aus einem "Erste Allgemeine Verunsicherung"-Lied klingt, ist auch eine. Auf ähnlich magisch anmutende Weise könnte sich aber schon bald Google eines seiner größten Probleme entledigen. Wie der Standard nämlich soeben berichtet, ist es einem Forscher-Team der University of C [...]
Wer gerne ein iPhone hätte, aber nur Geld für einen iPod touch hat, für den ist dieses Gadget vielleicht die Lösung. Für ungefähr 44 Euro bietet ein chinesischer Hersteller eine Hülle an, die aus Apples MP3-Player ein Smartphone machen soll. Bisher gibt es das Gerät nur als Prototyp, die Kollegen vom chinesischen PC-Magazin „PC online [...]
"Ein ganz zentrales Ziel, die Wettbewerbsfähigkeit des Deutschlandgeschäfts wiederherzustellen, haben wir erreicht." Das sind die Worte von René Obermann, Chef der Deutschen Telekom, mit denen er die am heutigen Donnerstag veröffentlichten Zahlen für das zweite Quartal (zum Vergleich: erstes Quartal) dieses Jahres kommentiert. Es sollte ei [...]
Wer harte Fakten liebt, der sollte meinen heutigen Telekom-Artikel lesen, denn hier wird es jetzt spekulativ. Der nicht ganz unbekannte US-Blogger Louis Gray hat nämlich, auf welchen Wegen auch immer, zwei seltsame geschützte Twitter-Accounts entdeckt. Das Besondere an ihnen sind zwei Dinge: Zum einen, dass ihnen fast ausnahmslos nur Mitarbe [...]
Seit Monaten verhandeln Telekomfirmen und Internetdienste bei der amerikanischen Aufsichtsbehörde FCC über die zukünftige Regelung der Netzneutralität. Dabei geht es um die Frage, ob die Zugangsanbieter wie AT&T und Comcast darüber entscheiden dürfen, bestimmte Daten schneller zu ihren Kunden zu bringen als andere. Verizon und Google [...]
Ich hatte ja eigentlich auf ein Smartphone getippt. Andere vermuteten dahinter ein Tablet. Wie sich nun aber herausstellt, handelt es sich offenbar nur um eine Maus. Planlos, was ich meine? Ich spule mal schnell zwei Tage zurück: Am vergangenen Dienstag hat die Hardware-Abteilung von Microsoft über Twitter zwei Posts rausgehauen, mit denen ei [...]
Google gibt auf: ‘Wave’ goodbye Basic Thinkingby Carsten Drees (cached at August 5, 2010, 7:29 am)

Google ist nicht einfach eine, sondern vielleicht sogar die Erfolgsgeschichte im Internet. Neben dem kompletten Umkrempeln des Suchmaschinen-Angebots schafft es Google immer wieder, für beeindruckende Erfolgs-Stories zu sorgen. Egal, ob Google Maps, Gmail, Chrome oder Android - immer wieder überrascht das Unternehmen aus Mountain View mit Innovat [...]
Noch ein iPad-Killer: Motorola und Verizon planen TV-Tablet Basic Thinkingby Nils Baer (cached at August 5, 2010, 12:17 am)

Nach Apples großem Erfolg mit dem iPad kündigen nun nacheinander alle größeren und kleineren Mitbewerber ebenfalls einen Tablet PC für die nahe Zukunft an. Nach Angaben der Financial Times steigt nun auch Motorola zusammen mit der Telekommunikationsfirma Verizon in den Ring, um Apple mit einem eigenen Gerät Marktanteile abzujagen. Um s [...]
Noch in diesem Jahr: Sharp drängt mit 3D-Smartphone auf den Markt Basic Thinkingby Marek Hoffmann (cached at August 5, 2010, 12:17 am)

Es war nur eine Frage der Zeit, bis die wohl durch Camerons Blockbuster "Avatar" ausgelöste 3D-Euphorie-Welle von den Fernseh- auf die Mobiltelefon-Hersteller überschwappen würde. Und nun will Sharp offenbar zu den Ersten - Samsung ist ein weiterer Pionier in diesem Segment - gehören, die auf dieser Welle mitschwimmen. Aber genug der Wo [...]
Nach meinem Artikel über Hewlett-Packards Multi-Millionen-Technologiezentrum in Dublin, in dem im Bereich Drucker und -zubehör geforscht wird, hatte ich einen Follow-Up-Artikel angekündigt. Und zwar einen zum Thema Druckpatronenkosten, bei dem es sich, wie einige der Kommentare vermuten ließen, um ein nicht ganz unkontrovers diskutiertes [...]
PDF-Lücke bringt Jailbreak auf das iPhone – und Kriminelle Basic Thinkingby Nils Baer (cached at August 5, 2010, 12:17 am)

Wer mit den Einschränkungen seines iPhones durch Apples Sicherheitsvorkehrungen nicht einverstanden ist, kann sie durch einen Jailbreak aushebeln. Da die Umgehung vom Hersteller natürlich nicht vorgesehen ist, sind die Hacker für den befreienden Einbruch auf Lücken im Sicherheitssystem angewiesen. Mit dem Aufruf der Webseite Jailbreakme.com [...]
Was ihr auf dem Teaser-Bild sehen könnt ist nicht etwas ein naher Verwandter von Fantomas oder irgend ein "Freak", sondern der Telenoid R1. Konkret handelt es sich dabei um einen knapp 700.000 Yen (etwa 8.000 Euro) teuren und in Zusammenarbeit von der Universität Osaka und dem Advanced Telecommunications Research Institute entwickelten Rob [...]
Am vergangenen Freitag war weder mein privater noch der Twitter-Account von Basic Thinking für das Feature freigeschaltet. Nun gilt das zumindest für den Letztgenannten. Die Rede ist von der neuen "Empfehlungen für dich"-Funktion auf dem Microblogging-Dienst. Wie auf dem Unternehmensblog zu lesen ist, soll damit die Chance erhöht werden, [...]
Sponsored Post Was ist das? Anzeige "Das Internet ist nicht länger nur eine technische Plattform, sondern entwickelt sich zu einem integralen Bestandteil des Lebens vieler Menschen. Denn gesellschaftliche Veränderungen finden maßgeblich in und mit dem Internet statt. Das Internet trägt massiv zur Entwicklung einer globalen Gemeinscha [...]
60, 74 Prozent im Juli: Es macht den Anschein, als würde der Internet Explorer langsam aber sicher die Talsohle verlassen und sich wieder Anteile am Browser-Markt zurück erobern. Die weltweite Dominanz des Microsoft-Produkts ist zwar bereits seit Jahren ungefährdet und wird es vermutlich auch noch - trotz des Ballot-Screen - für eine nicht [...]
Tadaaaaaaaaaa… kleine Überraschung zum Wochenende: wir haben etwas zu verschenken. Nein, keine Luxusyacht und auch kein Penthouse in Düsseldorf Oberkassel (gewisse Herren Ballack und Raúl sollen da ja aktuell auf der Suche sein), aber dafür eine andere Kleinigkeit. Genau genommen sogar zwei Kleinigkeiten. Lange Rede, kurzer Sinn: wir vers [...]
Basic Flashback: Medienrevolution allerorten – und was macht das Radio? Basic Thinkingby Jürgen Vielmeier (cached at August 3, 2010, 4:17 pm)

Neulich wurde ich im hiesigen Technikmarkt vorstellig und wollte nach erhellendem Besuch der Fernsehabteilung auch einmal schauen, was es Neues bei den Radios gibt. Digitalgeräte mit 320 kbit/s vielleicht, CD-Qualität oder gleich rauschfreiem High-Definition-Sound? Besonders feine Digitaltuner? Full-DAB, DAB-Ready, DABplus? Satter Sound über [...]
Die amerikanische Regierung hatte letzte Woche all jene glücklich gemacht, die ihr iPhone lieben, sich aber von Apple gegängelt fühlen. Sie dürfen nun ganz legal die Beschränkungen des Betriebssystems umgehen - allerdings auf eigene Gefahr. Nur bei den Besitzern eines iPhone 4 war die Freude etwas getrübt, denn für das neueste Smartphone [...]
Der eine oder andere wird sich vielleicht noch erinnern: Im vergangenen Monat wurde ich von dem  US-amerikanischen IT-Konzern Hewlett-Packard nach Dublin eingeladen, um mir das Technologie-Forschungszentrum DIMO – Dublin InkJet Manufacturing Organisation - anzusehen. Das haben die Damen und Herren aber natürlich nicht getan, weil ich so [...]
YouTube: Bundeswehr eröffnet eigenen Videokanal Basic Thinkingby Nils Baer (cached at August 3, 2010, 4:17 pm)

Die Bundeswehr hat ein Personalproblem. Nach einer internen Studie von 2009 interessieren sich immer weniger Bundesbürger für eine Beschäftigung bei der Armee. Um gegen den drohenden Fachkräftemangel vorzugehen, hat sie sich in der Vergangenheit mit verschieden Kampagnen um Aufbesserung des eigenen Ansehens bemüht. Nun steigt sie ins Socia [...]
Du gehst langsam die dunklen Straßen einer kleinen Stadt entlang. Plötzlich kommt ein Mann auf dich zu und ruft: „Hey Baby, ich habe ziemlichen Appetit – auf dich!“ Du reagierst sofort und streckst den Angreifer mit deiner Pumpgun nieder. Schon kommt der nächste auf dich zu… Ein bekanntes Szenario. Aber hier geht es nicht darum, M [...]
Und noch einmal Microsoft. Dieses Mal handelt es sich aber nicht um ein bereits bestehendes Produkt oder dessen Tuning, sondern um etwas, woran die Entwicklungsabteilung in Redmond momentan werkelt. Es geht dabei um ein vollautomatisches System aus Accelerometern, Gyroskop und speziellem Software-Algorithmus, mittels dessen verwackelte Kamera [...]
Multiplayer-Games in den VZ-Netzwerken dank Zapapa Basic Thinkingby Carsten Drees (cached at August 3, 2010, 4:17 pm)

Aus Holland kommen Trance-DJs, Vla und Fußball-Vizeweltmeister. Als Heimat von Gaming-Portalen würde man vermutlich nicht direkt als erstes auf unseren westlichen Nachbarn tippen. Dennoch haben es Peter Driessen und Bennie Eeftink verstanden, ein Gaming-Angebot zu etablieren, welches weit über 100 Millionen Uniqe Visitors in 17 Sprachen auf die [...]
Mit der eigenen Suchmaschine Bing ist es Microsoft gelungen, dem übermächtigen Konkurrenten Google einige Prozent Marktanteile abzutrotzen. Weil für die meisten Nutzer „Suche im Internet“ gleichbedeutend mit „googeln“ ist, hat man sich in Redmond in Aufbau und Gestaltung am großen Vorbild orientiert und setzt nun langsam mit eigenen [...]
Ja, das war jetzt eine schwere Geburt. Am Ende habe ich aber zumindest einige der Infos erhalten, die ich haben wollte, und das ist, was zählt. Und darum geht's: Die Kollegen von Chip haben am gestrigen Donnerstag darauf hingewiesen, dass es (ab) heute in der Schweiz das iPhone 4 ohne Vertrag, SIM-Lock und zu fast unglaubwürdig niedrigen Pre [...]
Die häufigste Bitte an YouTube in Russland ist zur Zeit vermutlich: „Zeigt mir eure Seite wieder an!“, weltweit aber ist es laut eigener Aussage „Lasst mich längere Videos hochladen!“ Den Kunden des russischen Providers Rosnet kann der Videodienst zunächst wohl nicht helfen, dem Wunsch der internationalen Gemeinschaft ist die Firma g [...]
Microsoft-Chef Steve Ballmer hat am gestrigen Donnerstag angekündigt, mit Partnern an einem iPad-Konkurrenten zu arbeiten. Vor Finanzanalysten räumte er den großen Erfolg des Rivalen Apple ein: „Sie haben definitiv mehr verkauft, als ich es gerne gehabt hätte.“ Die Entwicklung eines entsprechenden Produkts mit Software aus Redmond habe [...]
Deutsche Bahn: Mit Online-Ticket-Aktion um Imagepolitur bemüht Basic Thinkingby Marek Hoffmann (cached at July 30, 2010, 8:21 pm)

Ich möchte nicht so weit gehen zu behaupten, Katastrophenmeldungen zögen sich wie ein roter Faden durch die Geschichte der Deutschen Bahn. Aber es wird sicherlich kaum Einwände geben, wenn ich dies auf die jüngere Vergangenheit beschränke. So manövrierte sich das Transportunternehmen beispielsweise durch die Daten- und E-Mail-Affäre, mehrer [...]
Die amerikanische Firma „Recorded Future“ betreibt nach eigenen Angaben eine Echtzeitüberwachung des Internets – und will damit in begrenztem Rahmen auch zukünftige Ereignisse voraussagen können. Dazu beobachtet das Unternehmen zehntausende Webseiten, Blogs und Twitteraccounts, um den „verborgenen Zusammenhängen“ zwischen Organis [...]
Mensch, da hat sich aber einer ins Wespennest gesetzt. Mike Newell dürfte zu den derzeit bekanntesten britischen Filmregisseuren gehören. Sein Portfolio reicht von Filmen wie "Der Mann mit der eisernen Maske" über "Vier Hochzeiten und ein Todesfall" und "Mona Lisas Lächeln" bis hin zu "Harry Potter und der Feuerkelch" und dem dieses Jahr in [...]
Ich habe vor einigen Tagen die Frage geäußert, ob sich ein reduzierter Kindle-Preis für Amazon nicht als furchtbar fruchtbar erweisen würde. Denn dadurch könnten die Absätze von E-Books angekurbelt und die Reichweite des Kindle gesteigert werden. Am gestrigen Mittwoch präsentierte der Online-Versandhändler direkt zwei überzeugende Ant [...]
Früher galt: Wenn du eine Frage hast, die du selber nicht beantworten kannst, frag einfach deine Freunde. Zwischenzeitlich löste Google die Freunde als allwissender Ratgeber ab, doch nun bringt Facebook das alte Prinzip in neuem Gewand zurück. Im offiziellen Firmenblog kündigt das Netzwerk den Start der Betaphase von „Facebook Questions� [...]
"Das iAd-Netzwerk. Eine neue Einnahmequelle für Entwickler". Mit diesen Worten versucht Apple die wahrlich nicht kleine Community von App-Programmierern für seine noch vergleichsweise junge Werbe-Plattform iAd zu gewinnen. Und wenn ich mir anschaue, was das Unternehmen in diesem Zusammenhang zu bieten hat, dann stelle ich fest: Nichts außergew [...]
Noch rund drei Wochen müssen sich alle Fußballfans gedulden, dann geht es in der Bundesliga wieder rund: Schalke 04 wird versuchen, mit dem neuen, spanischen Stürmerstar Raúl für reichlich Aufsehen zu sorgen, beim VfL Wolfsburg wird sich zeigen müssen, ob mit neuem Trainer und vielen zugekauften Spielern zurück in die Erfolgsspur der Saison [...]
Es gibt sie offenbar doch noch, die oft vermisste Gerechtigkeit. Zumindest deute ich das Vorgehen des Bundesverbandes Deutscher Inkasso-Unternehmen e.V. (BDIU) gegen die Münchner Rechtsanwältin Katja Günther als eine Vorstufe dazu. Der Verband hat bei der Staatsanwaltschaft München Anzeige gegen die Juristin eingereicht, nachdem er zahlreic [...]
Google erhält Patent für Maus-Überwachung Basic Thinkingby Nils Baer (cached at July 28, 2010, 8:44 pm)

Google hat sich beim US-Patentamt ein Verfahren schützen lassen, mit dem Mausbewegungen des Nutzers aufgezeichnet werden, um damit die Anzeige der Suchergebnisse zu optimieren. Bisher wertet der Konzern nur die tatsächlich geklickten Links aus und versucht darüber, die Interessen der User zu erkennen und die Ergebnisse dementsprechend anzupa [...]
Wer seine Bücher und DVDs bei Amazon bestellt, kennt das vermutlich bereits: der Onlinebuchhändler merkt sich seine früheren Käufe und erstellt daraus Empfehlungen für Produkte, die ihn eventuell ebenfalls interessieren. Mit der gestern angekündigten Kooperation mit Facebook geht der Buchladen nun einen Schritt weiter: er wertet das Netzw [...]
Und wieder einmal sorgt in den USA eine Sammelklage für Schlagzeilen. In diesem Fall zieht der Anwalt Jospeh Malley mehrere US-Schwergewichte - darunter ABC, Hulu, MTV und MySpace - vor den Richter (Klageschrift, PDF), da sie auf ihren Websites illegaler Weise sogenannte Zombie-Cookies verwendeten. Damit verstoßen sie dem Datenschutz-Expe [...]
Aufatmen bei Android-Entwicklern: Der Lizenz-Service kommt Basic Thinkingby Carsten Drees (cached at July 28, 2010, 8:44 pm)

Das dürfte für gute Stimmung sorgen unter den Entwicklern von Android-Apps. Eric Chu hat sich im Android-Developers-Blog zu Wort gemeldet und kündigt an, künftig ein neues Lizenzsystem für Entwickler anzubieten. Das ist insofern spannend, als der alte Kopierschutz nicht verhindern konnte, dass eine einmal gekaufte App illegal weiter verbreitet [...]
Wer am heutigen Montag im Netz nach einer News-Seite sucht, auf der nicht Wikileaks das Top-Thema ist, dürfte ziemlich lange zu tun haben. Die Whistleblower-Website, auf der anonym Dokumente veröffentlicht werden, die das Fehlverhalten von Regierungen und Unternehmen aufzeigen sollen, sorgte vergangene Nacht nämlich mit einer aufsehenerregende [...]
Am Wochenende machte die Meldung die Runde, nach einer aktuellen Studie der australischen Universität von Ballarat hätten nur 0,3 Prozent der über Bittorrent getauschten Dateien legale Inhalte. Finanziert wurde die Studie von der „Australian Federation Against Copyright Theft“ (AFACT), die schon anhand ihres Namens deutlich macht, dass e [...]
Dieter Matz bloggt für das "Hamburger Abendblatt" unter "Matz ab" über den Fußballklub Hamburger SV und legte damit eine kleine Erfolgsgeschichte hin. Ende Mai beantwortete er dem Medienmagazin Meedia für einen Beitrag ein paar Fragen, in dem auch dieser interessante Satz fiel: Ich weiß, dass alle großen Zeitungen auch gerne ein solches [...]
What a difference a tweet makes... - Wenn diese PR-Aktion kein Fake ist, dann ist es mit Sicherheit die Beste, von der ich seit langem gehört habe. Und vermutlich auch der gewitzteste Weg, um aus der "Schieflage", in die sich Apple mit der Antennen-Panne beim iPhone 4 manövriert hat, Kapital für sich zu schlagen. Und darum geht's: Samsun [...]
In der Nacht vom 31. Mai auf den 1. Juni 2009 stürzte ein aus Rio de Janeiro kommender und sich auf dem Heimflug nach Paris befindender Airbus über dem Atlantik ab. Aus bis heute noch immer ungeklärter Ursache. Denn es starben bei dem Unglück alle 288 Insassen samt Besatzung, die hätten befragt werden können. Auch die Flugschreiber gingen im [...]
Social Games in Deutschland: Jeder Dritte zahlt bereits dafür! Basic Thinkingby Carsten Drees (cached at July 28, 2010, 8:24 am)

Jeder Leser schaut mal zu seinem linken und rechten Nachbarn: Einer von euch Dreien investiert bereits Geld in die sogenannten Social oder Casual Games - zumindest statistisch. Das zumindest verkündet die Seite newzoo und verweist auf den Social Gamers Monitor 2010. Befragt wurden dazu über 10.000 Personen, älter als zehn Jahre. Ich versu [...]
Bei den Kollegen von Slashdot habe ich eben folgenden Kommentar des Facebook-Users "roseability" aufgeschnappt: "Facebook hat still und heimlich die Möglichkeit eingeführt, seinen User-Account zu löschen. In den Konto-Einstellungen wurde aus "Konto deaktivieren" nun "Konto deaktivieren oder löschen". Und wenn man die Option auswählt, wird [...]
YouTube kündigt in seinem offiziellen Blog ein neues Feature an, mit dem die Suche nach Musik erleichtert werden soll. Unter youtube.com/music zeigt die Google-Tochter ihre Musikvideos bereits nach Genres vorsortiert und bietet zusätzlich eine automatisch erstellte Playlist für jeden vorhandenen Musikstil an. Die Verbesserung der Musiksuc [...]
In der US-Radio-Sendung "Make It Work" dreht sich alles um Neuigkeiten aus dem Bereich Technologie und Technik-Trends. Und weil dem so ist, hat man sich am vergangenen Samstag einen ganz besonderen Interview-Partner ins Studio geholt: Jay Freeman - einigen unter euch vielleicht besser bekannt unter seinem Pseudonym "Saurik". Wer den Nerd gar [...]
Ähnlich wie gestern im Falle von Facebook, haben einige aufmerksame Twitter-User auch bei dem Microblogging-Dienst eine neue Funktion entdeckt: "Tweet Media" (siehe Screenshot). Hierbei handelt es sich ganz offensichtlich um die Möglichkeit, Fotos und Videos in den Stream einzufügen: "Standardmäßig werden dir nur Fotos und Videos von [...]
Sponsored Post Was ist das? Anzeige Zehn Prozent aller Deutschen leiden mittlerweile unter Elektrosensibilität, Tendenz steigend. Stechender Kopfschmerz direkt nach dem Mobiltelefonieren, Druck in den Schläfen, Ohrenschmerzen, Müdigkeit, permanente Konzentrationsschwäche und allabendliche Einschlafprobleme sind nur einige wenige Symp [...]
Es scheint fast so, als hätte YouTube der (vorläufige) Sieg im Urheberrechtsprozess gegen Viacom völlig neuen Kampfgeist eingehaucht. Wie nämlich der Online-Ableger der "Financial Times Deutschland" am gestrigen Dienstagabend berichtete, ist der Videoplattform respektive deren Mutter Google ein weiterer, spektakulärer Etappensieg gelunge [...]
Im Februar dieses Jahres begann der überraschende Siegeszug von Chatroulette, einem Videochatsystem, das der russische Teenager Andrey Ternovskiy in seiner Freizeit programmiert hatte.  Die Teilnehmer des Angebots werden per Zufall mit irgendeinem anderen User auf der Welt verbunden, bis einer der beiden die Lust verliert und die Verbindung b [...]
Preisfrage: Wer kann mir sagen, wer auf dem Teaserbild zu sehen ist? Larry Ellison,  Gründer von Oracle, einem der weltweit größten Softwarehersteller? Richtig - aber nicht die Antwort, die ich hören wollte. Vielmehr ist darauf der Mann zu erkennen, der mit großem Abstand die Liste der am besten verdienenden US-Firmenchefs anführt. Das "Wa [...]
Des einen Freud, des anderen Leid. Am gestrigen Montag hat Google auf seinem Mobile-Blog ein neues Update für seine Map-App vorgestellt. Die Version 4.4 des Karten-Dienstes für Android-Smartphones kommt mit einer verbesserten Google Places-Applikation und einem eigene Icon (siehe Screenshot) daher. Zur Freude des Users, der jetzt noch ein [...]
US-Regierung: ‘Jailbreaking’ des iPhone ist legal Basic Thinkingby Nils Baer (cached at July 28, 2010, 8:24 am)

In unserem gestrigen Artikel über die Jailbreak-Legende Jay Freeman hatten wir schon angedeutet, dass aus juristischer Sicht nichts dagegen spricht, auf dem eigenen iPhone aus dem restriktiven Rahmen des Apple-Betriebssystems auszubrechen. Wenige Stunden später wird diese Ansicht amtlich bestätigt: die amerikanische Regierung erklärt nun of [...]
Da hat Kollege Hayo neulich scheinbar den richtigen Riecher gehabt, als er vermutete, dass diese Meldung noch für reichlich Gesprächsstoff sorgen könnte. Der Mann auf dem Foto - Programmierer Paul Ceglia, der seine Brötchen mittlerweile mit dem Verkauf von Holzpellets verdient, hat unlängst den 84-prozentigen Anteil an Facebook für sich beans [...]
Open Street Map (OSM) ist eine freie Alternative zum Karten-Dienst des Suchmaschinengiganten aus Mountain View. Im Prinzip funktioniert das Angebot wie eine Wikipedia für Landkarten: die Nutzer sammeln Kartendaten, indem sie die entsprechenden Wege abgehen und ihre Position mit einem GPS-Empfänger speichern. Dann laden sie die Geoinformatione [...]
Der Onlinebuchhändler Amazon hat mit dem einflussreichen amerikanischen Literaturagenten Andrew Wylie einen Exklusivdeal geschlossen: in den nächsten zwei Jahren gibt es die eBook-Versionen einiger Wylie-Autoren wie "Lolita" von Vladimir Nabokov und "Fear and Loathing in Las Vegas" von Hunter S. Thompson ausschließlich für das Kindle. Wer s [...]
Wem der erste Teil der Überschrift interpretationsbedürftig erscheint: Er bezieht sich auf die Quartalszahlen von Microsoft oder genauer gesagt: auf den Umsatz. Ich habe am gestrigen Donnerstag Abend selbst nicht schlecht gestaunt, als der Software-Gigant sie verkündete. Vor allen Dingen deswegen, weil ich bei Apples "phänomenalen" Zahlen [...]
Auch wenn man nicht unbedingt ein Fan des Fernsehsenders RTL ist, so muss man doch zugeben, dass er auf seine Weise den Privatfernseh-Markt revolutioniert oder zumindest maßgeblich geprägt hat. Vergleichbares dürfte dem Kölner Sender im Internet mit der "ersten deutschen Sender App fürs iPhone, die auch Live-Zugang zum TV-Programm liefert" ab [...]
Nie mehr Fail-Whale? – Twitter zieht in modernes Rechenzentrum Basic Thinkingby Marek Hoffmann (cached at July 22, 2010, 12:27 pm)

Mir war das seinerzeit gar nicht aufgefallen und erst die Kollegen von Onlinekosten hatten mich darauf aufmerksam gemacht. Als ich während der Fußball-Weltmeisterschaft einen meiner Artikel über Twitter posten wollte, bekam ich nur den berühmt-berüchtigten Fail-Whale zu sehen. Als es auch nach einer Viertelstunde nicht ging und ich meinem Frus [...]
Facebook hat gestern die Rekordzahl von einer halben Milliarde Nutzern erreicht. Beim sozialen Netwerk feiert man dieses Ereignis mit einem exklusiven Fernsehinterview mit dem Facebookgründer Marc Zuckerberg und dem Start des neuen Projekts „Facebook Stories“. Im Gespräch mit dem amerikanischen Sender ABC äußerte er sich zum Erfolg von [...]
Wer sich ein neues Passwort ausdenken muss, kennt das Problem: entweder man nimmt eines, das leicht zu merken ist (weibliche Vornamen sind da sehr beliebt), dann aber kann der Kollege es leicht erraten. Wer aber auf Sicherheit bedacht eines mit Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen wählt, so dass niemand jemals darauf kommen kan [...]
Am vergangenen Sonntag hatte ich im Fernsehen von einer Aktion erfahren, deren Sinn mir nicht unmittelbar einleuchtete, die aber gerade aufgrund ihrer ungewöhnlichen Natur augenscheinlich ein großer Erfolg war. Die Rede ist von dem Still-Leben Ruhrschnellweg. Wer es nicht mitbekommen hat: Die Bundesautobahn A40 und Teile der Bundesbahn A52 s [...]
Kaum hatte die Blu-ray Disc Association die Spezifikation für ihre 100 und 128 Gigabyte große Disks (BDXL) veröffentlicht, schon kündigt Sharp die Auslieferung der ersten 100 Gigabyte fassenden XL-Disks an. Die neue Sharp-Disk mit dem Namen VR-100BR1 soll bereits Ende diesen Monats in Japan erhältlich sein. Die Verdoppelung der Datenkapazi [...]
Es ist nicht so, dass ich ein Problem damit hätte, einen Fehler zuzugeben. Mein Problem liegt vielmehr darin, mir selbst einzugestehen, dass ich falsch lag und meine Sichtweise überdenken muss. Ganz so weit ist es zwar noch nicht, wenn es um die Frage geht, ob digitale Bücher ihre gebundenen Pendants mittel- oder gar kurzfristig überrunden. [...]
Es ist schwer zu glauben, aber wahr. In der sonst so konservativ denkenden und behäbig agierenden Film-Branche scheint jemand die Zeichen der Zeit erkannt zu haben. Fairerweise muss dies auch auf einige IT-Unternehmen ausgeweitet werden. Gemeinsam will jedenfalls ein Konsortium aus der Medien- und Technologiebranche, zu dem unter anderem Warne [...]
Das Flipboard für das iPad: Reader, Magazin oder Game Changer? Basic Thinkingby Carsten Drees (cached at July 22, 2010, 1:29 am)

Es ist eine Crux, schaut man sich die Publikationen auf dem iPad an: Mitunter versuchen die klassischen Medienkonzerne, ihre Inhalte vom Print beziehungsweise von den regulären Online-Angeboten auf iPad-Niveau zu bringen. Das soll nicht nur ansprechend aufbereitet für den Leser sein, sondern eben auch als Geschäftsmodell für eine angeschlag [...]
Facebook: Wohlfühl-Faktor geringer als bei Wikipedia und YouTube Basic Thinkingby Marek Hoffmann (cached at July 22, 2010, 1:29 am)

Heute sollte eigentlich der Tag sein, an dem unzählige muslimische User Facebook verlassen wollten, weil das Soziale Netzwerk angeblich unbegründet vier populäre Seiten mit islamischen Inhalten gelöscht hat. Bisher finden sich aber noch nirgendwo im Netz Anzeichen für eine mittel- bis ganz große Mitglieder-Abwanderung - die Rede war immerhi [...]
Skype mausert sich. Nicht nur, was die Vielzahl der Angebote und Verbesserungen anbelangt. So hat man erst kürzlich die Kooperation mit Facebook vertieft, davor wurde unter anderem eine neue Skype-Sopftware für den PC, die Möglichkeit, 5-Wege-Videokonferenzen zu führen oder die "Wünschländer"-Option eingeführt. Verstärkt, und darauf wi [...]
Die schwedische Piratenpartei steigt nun auch ins Endkundengeschäft ein. Zuvor hatte sie schon mit ihrem Plan, The Pirate Bay zukünftig aus dem schwedischen Parlament zu hosten, für Aufsehen gesorgt. Entsprechend der Parteilinie verspricht die Firma PirateISP ihren Kunden, keinerlei Daten zu speichern und so größtmögliche Anonymität auch [...]
So wie unserer Kanzlerin und ihrer Regierung die Fußball-Weltmeisterschaft gelegen kam, so kommen Steve Jobs die aktuellen Quartalszahlen gelegen. Angela und die Ihren nutzten die Erfolge der Deutschen Nationalmannschaft und die damit verbundene Euphorie hierzulande aus, um still und heimlich einige für den Steuerzahler unangenehme Beschlüsse [...]
"Wir testen gerade unter unseren Usern einen neuen Look und Feel unserer Site und die Reaktionen waren bisher positiv. [...] Wie immer, so sind wir auch beim Rollout dieser Verbesserungen an dem Feedback aus unserer Community interessiert und freuen uns darauf, weitere Details in den nächsten Wochen zu verkünden." Diese Worte stammen - Üb [...]
Das ist mal wieder so eine Sache, bei der ich zunächst einen Moment darüber nachdenken musste, ob ich die nun gut oder schlecht finden soll. Es geht um einen neue Form der Werbung, die im letzten Monat von einem Verbund aus elf Eisenbahngesellschaften in Japan eingeführt wurde. Bei dem "Digital Signage Promotion Project" (zu deutsch sinngem� [...]
In Anbetracht der Vielzahl an Boulevard-Magazinen am Kiosk, im Fernsehen und im Internet könnte ich mir nur allzu gut vorstellen, dass die Plattform Bubble Blog auch in Deutschland viele Celebrity-Fans für sich gewinnen könnte. Es handelt sich bei ihr um eine im Land des Bollywood extrem populären Service, der - bei der hohen Zahl an Gerä [...]
Ohne große Ankündigung hat Twitter seinen Mail-Benachrichtigungen, die  über neue Follower informieren, ein kleines Update verpasst. Da ich selbst leider noch keine solche Nachricht erhalten habe - was zum einen daran liegen wird, dass der globale Roll-Out noch nicht abgeschlossen ist und zum anderen daran, dass mein Twitter-Account momenta [...]
Hacker-Angriff auf Mädchen-Webcams Basic Thinkingby Carsten Drees (cached at July 19, 2010, 9:50 pm)

Wie viele von euch sitzen - gerade bei den derzeit herrschenden Temperaturen - durchaus mal leichter bekleidet vor dem Rechner? Nicht frisiert, ungeschminkt und in Gammelhosen hocken viele vor den Kisten - es sieht einen ja schließlich niemand, also kann man auch im Wohlfühl-Schlabber-Look surfen. Wie würde es euch denn gefallen, wenn ihr pl� [...]
Erinnert ihr euch noch an Hadopi und das Three-Strikes-Law? Hinter Erstgenanntem verbirgt sich die französische Behörde, die sich den Schutz der Urheberrechte auf die Fahne und den Kampf gegen Piraten auf die Tagesordnung geschrieben hat. Und bei Letzterem handelt es sich um ein Gesetz, das Raubkopierer für ein Jahr vom Internet aussperrt, [...]
Wie die meisten richtig vermutet haben, war das Thema der mittlerweile als "Antennagate Conference" getauften Apple-Pressekonferenz am vergangenen Freitag in Cupertino tatsächlich die Empfangsprobleme beim iPhone 4. Wer sie verpasst hat, kann sich eine Aufzeichnung der Keynote auf der Apple Events-Seite angucken. In ihrem Vorfeld wurde darübe [...]
Basic Flashback: Der neue Volkssport App-Entwicklung Basic Thinkingby Jürgen Vielmeier (cached at July 19, 2010, 9:50 pm)

Erstaunlich viele Dinge sind noch nicht erfunden, obwohl sie technisch längst möglich wären. Eine App zum Beispiel, die daran erinnert, wo man eigentlich sein Auto geparkt hat. (Update: Gibt es bereits, siehe Kommentare.) Oder eine App, die der Kellnerin beim Einchecken in ein Café mitteilt, wo man sitzt und dass man gerne bedient werden m� [...]
Wir mussten ein bisschen warten, weil uns die Post ein wenig auf die Folter gespannt hat, aber jetzt sind sie da: die Details zu dem E-Postbrief. Er soll es uns allen ermöglichen, sicher mit Unternehmen und Verwaltungen zu kommunizieren - über das Internet. Letztlich könnte man sagen, dass der E-Postbrief den klassischen Postbrief mit einer [...]
Telekom vs. Verein Deutsche Sprache: Jetzt bitte in Deutsch! Basic Thinkingby Carsten Drees (cached at July 15, 2010, 7:23 pm)

Deutsche Sprache, schwere Sprache! Das sehe ich ein - ich kenne viel zu viele Menschen in den verschiedensten Ländern, die mir das immer wieder bestätigen. Darüber hinaus passiert es immer häufiger, dass mir Satzkonstrukte wie "War ich Kino gewesen" entgegenbranden - und zwar durchaus von in Deutschland geborenen Deutschen. Dennoch möch [...]
Die einen werden es vermutet haben, die anderen befürchtet: Trotz der teils sehr bedenklichen Beschränkungen, denen ausländische Unternehmen in China ausgesetzt sind - das Land muss sich wegen möglicher Sanktionen oder Boykotts durch diese Firmen keine Sorgen machen. Symptomatisch dafür dürfte wohl der Fall Google sein, in dem der Suchriese  [...]
Na, was ist denn da schon wieder los? Wie ich eben per Zufall auf Digg gelesen habe, scheint es, als stünde Facebook innerhalb kurzer Zeit wieder einmal Ärger mit der muslimischen Community ins Haus. Dieses Mal sind die Betreiber des Sozialen Netzwerks aber direkter in die Geschehnisse involviert. Aber von Anfang an: Vor circa zwei Monaten w [...]
Der Drucker zählt neben Monitor, Maus und Keyboard zu den wohl am häufigsten von PC-Usern verwendeten externen Peripheriegeräten. Es dürfte kaum jemanden geben, der nicht zu Hause oder im Büro einen Tintenstrahl- oder Laserdrucker stehen hat und ihn auch mehr oder weniger regelmäßig benutzt. Gleichzeitig gehört es zu jenen IT-Gerät [...]
"Ich habe euch gewarnt! Aber ihr wolltet ja nicht auf mich hören!" - Ich könnte mir vorstellen, dass das zwei Sätze sind, die Ruben Caballero in den letzten Wochen des Öfteren vor seinem geistigen Ohr gehört hat. Dass er sie nämlich direkt in Steve Jobs Gesicht gesagt hat, dürfte eher unwahrscheinlich sein. Wie dem auch sei, der Chef-E [...]
Was bitte ist denn da wieder bei Facebook los? Was ich da gerade auf der Homepage von N24 gelesen habe, dürfte noch für reichlich Gesprächsstoff sorgen: Ein Webdesigner beansprucht angeblich 84 Prozent des sozialen Netzwerks für sich. Darüber gebe es sogar einen entsprechenden Vertrag, heißt es. Die Folge: ein US-Gericht hat das Facebook- [...]
Das Online-Angebot des ZDF ist während der Fußball Weltmeisterschaft in Südafrika geradezu explodiert. Mir ist gerade eine Pressemitteilung auf den Tisch geflattert, der ich unter anderem folgende Werte entnehmen durfte: das ZDF konnte bei seinen Online-Angeboten während der vierwöchigen WM beachtliche 35,9 Millionen Visits verzeichnen. In [...]
WorldWide Telescope: 3D-Ansicht vom Mars erkunden Basic Thinkingby Hayo Lücke (cached at July 13, 2010, 10:19 pm)

Wenn man abends im Garten sitzt, in den Himmel schaut und die unzähligen Sterne sieht, kann man ja schon mal mit dem Träumen beginnen. Seitdem ich anlässlich der Vorstellung des Samsung Galaxy S in München in der Volkssternwarte gewesen bin und nicht nur doppelte Fixsterne, sondern unter anderem auch den Saturn durch ein Teleskop habe sehen [...]
Günstig mobil telefonieren und preiswert im Internet surfen, beides ist heutzutage nicht mehr wirklich ein Problem. Auch weil die Bundesnetzagentur immer wieder regulierend eingegriffen hat, sind die Preise für Mobilfunk- und DSL-Verbindungen deutlich gesunken. Mobil telefonieren wir inzwischen bei vielen Anbietern ohne monatliche Fixkosten [...]
Schluss, Aus, Ende, Vorbei. Die FIFA Fußball Weltmeisterschaft 2010 ist mit einem, naja, nennen wir es knallhart geführten Finalspiel zwischen den Niederlanden und Spanien zu Ende gegangen. Auch wenn das Spiel nicht wirklich ein Hingucker war, habe ich mich trotzdem über das 0:1 gefreut. Denn ich habe zu Beginn der WM gesagt, dass Spanien We [...]
Facebook: Rettung per Knopfdruck?! Basic Thinkingby Carsten Drees (cached at July 12, 2010, 5:54 pm)

Vor wenigen Tagen habe ich eine neue Funktion bei den VZ-Netzwerken vorgestellt. Die Kommentare haben eine deutliche Sprache gesprochen, stellten sie doch tendentiell die Lebensberechtigung des einstigen deutschen Social Network-Primus in Frage. Ich müsste lügen, wenn ich behaupten sollte, dass ich da grundlegend anders denke. Eine Sache kann [...]
Basic Flashback: Zurück in die Gegenwart, um die Zukunft vorauszusagen Basic Thinkingby Jürgen Vielmeier (cached at July 11, 2010, 12:38 pm)

In dieser Woche gab es unter Fans der Spielfilmreihe "Zurück in die Zukunft" ("Back to the Future") ein wenig Verwirrung und Aufregung. Das US-Filmmagazin "Total Film" hatte seinen Lesern einen Streich gespielt und den 5. Juli 2010 als Future Day ausgerufen. Den Tag, an dem die Hauptdarsteller Marty McFly und Doc Brown in die Zukunft fliegen. In [...]
Facebook und sein Gift-Shop: Geschenkt ist noch zu teuer?! Basic Thinkingby Carsten Drees (cached at July 11, 2010, 12:38 pm)

Hätte man das Orakel Paul gefragt, ob der Facebook-Gift-Shop eher geschlossen oder eher ausgebaut wird, habe ich meine leisen Bedenken, dass sich unser acht-armiger Freund richtig entschieden hätte. Zu plötzlich und überraschend hat Facebook heute nämlich das baldige Ende seines virtuellen Geschenke-Ladens angekündigt. Dort konnte man [...]
MapQuest: AOL setzt mit Karten-Dienst auf Crowdsourcing Basic Thinkingby Marek Hoffmann (cached at July 9, 2010, 6:34 pm)

Crowdsourcing dürfte eines der Paradebeispiele für ein zweischneidiges Schwert sein. Auf der einen Seite können sich die User engagieren, ihrer Kreativität freien Lauf lassen und Dinge nach ihrem Vorstellungen entwickeln. Auf der anderen Seite hat es immer den schalen Beigeschmack, dass sich ein Unternehmen von seinen Usern für Lau ein P [...]
HP Labs India hat in Kooperation mit drei Unternehmen offiziell ein Projekt vorgestellt, an dem bereits seit dem Jahr 2008 gearbeitet wurde und das sich "SiteonMobile" nennt. Hinter diesem Namen verbirgt sich eine in der Cloud verankerte Technologie, die mittels eines sogenannten TaskLet den Zugriff auf Webinhalte vereinfachen und das Durchfü [...]
Die USA basteln sich den perfekten Staatsbürger. Genauer gesagt ist es die Nationale Sicherheitsbehörde NSA in Zusammenarbeit mit Raytheon, einem auf Heimatschutz spezialisierten Rüstungs- und Elektronikkonzern. Und bei dem "Perfect Citizen" handelt es sich um ein großangelegtes, 100 Millionen Dollar schweres Projekt zur Bekämpfung von C [...]
Ich nutze Twitter. In letzter Zeit aus verschiedensten Gründen weniger häufiger als früher, aber trotzdem noch gern. Am liebsten gleite ich durch die Timeline mit den Tweets der Personen, denen ich folge und schaue, was die so als interessant empfinden, empfehlen und so weiter. Daher gefiel mir auch die Einführung des Features "Retweets by [...]
Die Cloud ist das "Next Big Thing" der großen Tech-Unternehmen. Diese "Prophezeiung" hatte ich sinngemäß vor einigen Tagen in einem Artikel zu Apples iTunes-Zukunftsplänen geäußert. Ein Faktor, der mit dazu beitragen könnte, dass die Wolke nicht nur für deren Betreiber und Content-Anbieter, sondern auch für die Konsumenten zu einer Er [...]
Edelkompass: Die VZ-Netzwerke sortieren sich Basic Thinkingby Carsten Drees (cached at July 9, 2010, 7:06 am)

Schreibe ich hier über eine "Innovation" bei den VZ-Netzwerken, fühlt sich das immer ein wenig an wie ein running gag. Viel zu oft im Bezug auf das Holtzbrinck-Network ist das Synonym für "neu" sowas wie "bei Facebook seit drei Jahren". Auch der jüngst für alle freigegebene überarbeitete Buschfunk 2.0 ist ein Beleg für diese These. Ich ma [...]
Der (N)Onliner Atlas 2010: Die wichtigsten Studienergebnisse Basic Thinkingby Marek Hoffmann (cached at July 9, 2010, 7:06 am)

Wenn Robert Basic sagt, dass der (N)Onliner Atlas 2010 ein "must have für webfuzzis" sei, dann hat er damit natürlich vollkommen Recht. Schauen wir also mal, welche interessanten Informationen Deutschlands größte Studie zur Nutzung und Nicht-Nutzung des Internets für uns in diesem Jahr bereit hält. Vorab sei gesagt: Die Studie ist so u [...]
Am vergangenen Wochenende bin ich bei Dailytech über einen Artikel gestolpert, den ich gestern aus den Augen verloren habe und deswegen heute noch mal hervorkramen möchte. Darin wird auf eine zwar an sich kleine, aber in ihren potenziellen Auswirkungen dafür umso weiter reichende Initiative der EU aufmerksam gemacht, die - sucht man das Netz ku [...]
Die Kombination aus Nahrungsmittel und Online-Plattform scheint offenbar ein bisher vernachlässigter Markt mit Potenzial zu sein. Erst vor wenigen Tagen hatte der US-Online-Versandriese Amazon angekündigt, künftig auch Ess- und Trinkbares über das Internet vertreiben zu wollen. Und auch der Versandhändler OTTO steht - nach einem abgebroch [...]
Manchmal scheint es so, als würden Hacker und Spammer bevorzugt das Wochenende nutzen, um ihr Unwesen zu treiben. Aus eigener Erfahrung bei Basic Thinking weiß ich, dass montags ein Großteil meiner morgendlichen Arbeit darauf entfällt, Spam-Mails aus meinen Postfach und -Kommentare vom Blog zu fegen. Ob im nachfolgenden Fall auch das Wochenende [...]
1,2,3, Polizei: eBay-Verkäufer wegen Preistreiberei verurteilt Basic Thinkingby Marek Hoffmann (cached at July 7, 2010, 10:10 pm)

Wer kennt diese Situation nicht, in der man sich die Haare vor Wut raufen könnte: Da beobachtet man ein interessantes Objekt bei eBay, manchmal tagelang, und es tut sich an den Geboten erfreulicherweise nichts. Niemand bietet, der Preis steigt nicht. Und dann, kurz vor Ende der Auktion, schießt er plötzlich in die Höhe. Seltsamerweise sind es [...]
Vielleicht erinnert sich der eine oder andere von euch noch. Im Februar hatte ich einen Artikel über John Underkoffler und sein "g-speak Spatial Operating Environment" geschrieben. Der ehemalige Dozent am Massachusetts Institute of Technology (MIT) ist ein Interface-Designer, der für den Hollywood-Blockbuster "Minority Report" die futuristi [...]
Wenn deutsche Politiker dazu aufgefordert werden, nichts zu unternehmen, dann juckt es natürlich jedem Polemiker in den Fingern. Eine Steilvorlage, die mit einem Statement in der Art "...das können die ja schließlich am besten" verwandelt werden könnte. So weit möchte ich eigentlich nicht gehen, weil ich nicht zu den Personen gehöre, die e [...]
Welcome to Firefox 4 Beta 1: Mozilla bittet höflich um Feedback Basic Thinkingby Marek Hoffmann (cached at July 7, 2010, 10:10 pm)

Es ist soweit: Die erste Beta-Version des Firefox 4 ist fertig. Und ihr könnt, oder passender ausgedrückt sollt sie testen. Das wünschen sich zumindest die Mozilla-Entwickler, um auf der Basis eurer Kritik weitere Änderungen und Verbesserungen vornehmen zu können. Hierzu wurde eigens ein Feedback-Button in den Browser integriert, der sich [...]
Als ich vorhin auf dem YouTube-Blog die Überschrift des aktuellen Post las - "A Day in the Life" - musste ich zuerst an den Klassiker der Beatles denken. Bis ich merkte, dass dort "Life in a Day" stand. Und das sich dahinter verbergende Projekt hat nichts mit den Pilzköpfen, sondern mit den Usern der Videoplattform zu tun. Sie werden nämlich [...]
Sponsored Post Was ist das? Anzeige Das Groupon-Fieber geht um in der deutschen Webszene: Nachdem sich Groupon.com im letzten Jahr zu einer der beliebtesten Internetseiten in den USA entwickelt hat, setzt sich der neue Trend lokaler Gruppenkaufaktionen nun auch in Europa durch. Der von den Samwer Brüdern gegründete Clone „Citydeal [...]
Unserer Redaktion wurde vor einiger Zeit das LG GD880 (auch unter dem Namen LG Mini bekannt) als Testgerät zur Verfügung gestellt. Bisher bin ich aber nicht dazu gekommen, es ausgiebig zu testen. Letztes Wochenende war es nun aber soweit und nachfolgend präsentiere ich euch meinen Erfahrungsbericht. Ich fange mal mit dem Offensichtlichen [...]
Bei den Kollegen von Pocket-Lint habe ich soeben den Hinweis entdeckt, dass Sony heute einen neuen Werbespot für seinen Playstation "Move" Controller veröffentlicht hat. Großes Manko: Ein Großteil der darin enthaltenen Informationen werden den User von einer zarten Frauenstimme aus dem Off präsentiert. Und wer, wie ich, des Japanischen nic [...]
Basic Flashback: Blogs, und wie man sie in Zukunft nennen sollte Basic Thinkingby Jürgen Vielmeier (cached at July 5, 2010, 2:59 am)

Man macht sich halt so seine Gedanken. Und man postet ein paar Links oder YouTube-Videos. Man schreibt, was man den Tag über so gemacht hat und kommentiert das Alltagsgeschehen. So sehen viele Blogs aus; das ist es wohl, was Blogs ausmacht, wollte man sie beschreiben. Es muss nicht jeder lesen – und das mag auch kaum jemand lesen. Jedenfalls nic [...]
Es fällt mir nicht leicht, diese Zeilen zu schreiben. Zum einen bin ich niemand, der gerne etwas verreißt, wofür sich andere viel Mühe gegeben haben. Weniger nörgeln, mehr machen, ist eigentlich meine Devise. Zum anderen diskreditiere ich damit meinen eigenen Berufsstand. Aber Wahrheit bleibt Wahrheit, und die muss gesagt werden. Die Zeitu [...]
Hosen runter: 15 Tage Flattr auf Basic Thinking Basic Thinkingby Marek Hoffmann (cached at July 3, 2010, 8:21 am)

Gestern war der 1. Juli und da haben wir uns gedacht, dass das doch ein geeigneter Zeitpunkt wäre, um ein erstes Flattr-Resümee zu ziehen. Am 11. Juni hatten wir angekündigt, den Button des “Social Micropayment”-Dienstes auf Basic Thinking einzuführen. Drei Tage später haben wir den Startschuss gegeben. Und was hat es gebracht? Nun, M [...]
Es spricht wohl nur sehr wenig gegen die Annahme, dass die großen Tech-Firmen in der "Cloud" das "Next Big Thing" sehen, auf das hingearbeitet werden muss. Offenbar gilt das auch für Apple, wo geplant wird, das hauseigene Multimedia-Verwaltungsprogramm iTunes in die Wolke zu heben. Das berichten exklusiv die Kollegen vom BoyGeniusReport mit [...]
Einige von euch werden sich bestimmt noch an die schallende Ohrfeige erinnern, die IBM Microsoft seinerzeit verpasst hatte. Im September des vergangenen Jahres wurden die weltweit 360.000 Mitarbeiter des US-IT- und Beratungsunternehmens angewiesen, von der Bürosoftware Office auf das hauseigene Produkt "Lotus Symphony" umzusatteln. Als Grund wurd [...]
Ob da mal nicht die bevorstehende Klagewelle ein wenig dafür gesorgt hat, dass heute nun endlich eine offizielle Pressemitteilung von Seiten Apples zu der Antennen-Problematik des iPhone 4 veröffentlicht wurde. Nachdem der Leser über die einleitende PR-Selbstbeweihräucherung und anderes Vorgeplänkel hinweggelesen hat, kommt endlich die en [...]
Facebook: Kampf dem Spam Basic Thinkingby Carsten Drees (cached at July 1, 2010, 11:32 am)

Würden wir hier heute verkünden, dass Facebook versucht, gegen Spam, Phishing und Ähnliches vorzugehen, wäre das sicher nichts, was man unter "Breaking News" verbuchen würde. Denn das erklärt sich von selbst und ist auch hinreichend bekannt. Neu ist jetzt lediglich, dass Facebook via Blog-Eintrag kommuniziert, wie man dem Müll gegenüber [...]
Die Überraschungsmeldung des Tages dürfte die vom plötzlichen KIN(ds)-Tod sein. "Wir haben die Entscheidung getroffen, uns auf unseren Windows Phone 7-Launch zu konzentrieren und werden das KIN nicht, wie geplant, im Herbst in Europa auf den Markt bringen. Darüber hinaus wird das KIN Team in das Windows Phone 7 Team überführt, wodurch wertvo [...]
Interviews mit Konzern-Spitzen sind eine feine Sache. Bereinigt man sie um das ganze PR-Geblubber, das natürlich in den Aussagen des Interview-Partners enthalten sein muss, erhält der Fragensteller exklusiven Content aus erster Hand. Und zwar auf die Fragen, die ihn persönlich beziehungsweise seine Leser am stärksten interessieren. Und das gi [...]
Manch einer bei der GEMA oder Viacom wird diese Aussage wohl für einen ziemlich schlechten Scherz halten. Schreiben die Verantwortlichen bei YouTube doch tatsächlich Folgendes in ihrem aktuellen Blog-Eintrag: "Seit seiner Gründung hat YouTube Pionierarbeit beim Auffinden von Möglichkeiten geleistet, wie User professionell erstellte Mus [...]
Mal angenommen, ihr kommt zum Online-Stammtisch - auf den ich an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich hinweisen möchte - und ihr erhaltet von einem neuen Kontakt dessen Visitenkarte zugesteckt. Wie geht ihr dann mit der Karte um? Seid ihr stolzer Besitzer eines dieser speziellen Edelstahl-Etuies, steckt ihr die Karte zu Hause in so ein Buc [...]
Das iPhone 4 im Schnell-Test: Schönes Gerät mit Makeln Basic Thinkingby Marek Hoffmann (cached at June 30, 2010, 1:18 am)

Weil die Kollegen von Onlinekosten so nett sind, durfte ich heute Morgen ein Smartphone-Testgerät aus ihrem Redaktions-Fundus entwenden und testen - und zwar das iPhone 4. Nachfolgend präsentiere ich daher meine Eindrücke von dem Geister-Scheider, wobei ich zu Vergleichszwecken mit einem Auge auch immer auf das Vorgängermodell geschielt [...]
Ich weiß nicht genau, wie dieser Leak zustande gekommen ist. Fest steht wohl offenbar nur, dass es sich bei den Slides vom April dieses Jahres um kein Fake handelt. Sichtbar sind interne - "mit "Confidential" und "Under NDA" gelabelte - Informationen zum Microsofts neuem Betriebssystem Windows 8. Das behaupten zumindest einige Experten, die [...]
MP3-Player: Eine Ära neigt sich ihrem Ende Basic Thinkingby Carsten Drees (cached at June 30, 2010, 1:18 am)

Kinder, wie die Zeit vergeht. Habe ich es tatsächlich geschafft, ein komplettes MP3-dominiertes Jahrzehnt lang den Kauf eines entsprechenden Players zu versäumen? Es scheint zumindest so, als hätte ich den Zeitpunkt verpasst, mir so ein schmuckes, kleines Gerät zuzulegen. Schenkt man nämlich der EITO-Umfrage im Auftrage des Bitkom Glauben, bef [...]
Lockmittel für Anzeigenkunden: Bild-Zeitung setzt auf 3D Basic Thinkingby Marek Hoffmann (cached at June 30, 2010, 1:18 am)

Na dann bin ich aber auf die Werbepartner und ihre Ideen gespannt, wenn das Projekt am Wochenende des Wochenende 28./29. Augusts an den Start geht. Dann nämlich wird die "Bild" auf den 3D-Zug aufspringen und ihren Lesern die Werbebotschaften ihrer Anzeigenkunden in plastischer Form präsentieren. Die Aktion umfasst die Gesamtausgabe inklusive R [...]
Mit kleinen Tricks viel Geld sparen Basic Thinkingby Hayo Lücke (cached at June 30, 2010, 1:18 am)

Sponsored Post Was ist das? Anzeige Haben Sie je nachgedacht, wie viel Strom Sie verschwenden, wenn Sie Ihr Faxgerät rund um die Uhr eingeschaltet lassen? Oder wie viel Papier umsonst im Papierkorb landet, da Sie mit einem Faxgerät keine Möglichkeit haben, nur die Faxe auszudrucken, die Sie wirklich brauchen? Dazu kommen noch die Kosten f [...]
SmartPad von 1und1: Markteinführung könnte schon am 1.Juli sein Basic Thinkingby Marek Hoffmann (cached at June 30, 2010, 1:18 am)

Durch einen Tipp von den Kollegen aus der Onlinekosten-Redaktion bin ich eben auf folgende Meldung aufmerksam geworden: "1und1 SmartPad Android Tablet gesichtet – ab 1. Juli?" Über die Kommentarfunktion wurden dem Betreiber des Online-Magazins TouchmeMobile, Andrzej Tokarski, von einem Unbekannten eine Werbebroschüre des Telekommunikationsu [...]
Online-Stammtisch Köln am 8. Juli – Wir verlosen Tickets Basic Thinkingby Marek Hoffmann (cached at June 30, 2010, 1:18 am)

Ja ist denn heit scho Weihnachten? Nein, ist es nicht. Dafür steht aber ein anderes, sich regelmäßig wiederholendes und mindestens ebenso freudiges Ereignis vor der Tür: der Online-Stammtisch Köln (OSK). Er findet nunmehr zum sechsten Mal statt und wir als Medienpartner möchten es auf gar keinen Fall versäumen, euch auf das Event hinzuwei [...]
Die einen US-Amerikaner ziehen aus China ab, die anderen marschieren ein. Und in beiden Fällen geht es um Suchmaschinen. Um meinen kryptischen Worten etwas mehr Sinn zu verleihen: Im März hatte Google nach einer Cyber-Attacke durch chinesische Studenten und dem darauf folgenden Disput mit der Regierung des Landes die Drohung ausgesprochen, s [...]
Basic Flashback: Das Jahrzehnt der Entwickler bricht an Basic Thinkingby Jürgen Vielmeier (cached at June 28, 2010, 12:02 am)

Das Internet hat seit seiner kommerziellen Öffnung in den frühen 1990er Jahren ganze Berufszweige für immer verändert. Für Journalisten, Fotografen und Musiker etwa oder für Banken und den Handel ist seitdem nichts mehr wie es war. Andere Branchen hingegen wie Versicherungen, das Handwerk oder die Lebensmittelindustrie streift der Wandel [...]
Sculpteo: Französisches Start-Up geht mit 3D-Druck auf User-Fang Basic Thinkingby Marek Hoffmann (cached at June 25, 2010, 9:13 pm)

Am Dienstag wurde im französischen Vanves eine Plattform gelauncht, die dem normalen User die gleichen Möglichkeiten bietet, wie sie sonst in aller Regel nur Architekten, Designern oder der Industrie zur Verfügung stehen. Auf Sculpteo kann er sich nämlich seine digitalen Dateien in 3D ausdrucken und anschließend nach Hause schicken lass [...]
Facebook: Der entspannte Mr. Zuckerberg Basic Thinkingby Carsten Drees (cached at June 25, 2010, 9:13 pm)

Wenn sich Facebook-Gründer und -Lichtgestalt Mark Zuckerberg in den letzten Wochen und Monaten zu Wort gemeldet hat, hatte es oft etwas Beschwichtigendes und Einlenkendes an sich. Als ehemaliger Student einer Universität, die traditionell einen sehr guten Achter stellt, versteht er sich - an und für sich nicht gerade als Vorzeige-Sportler zu [...]
Studie: Jede fünfte Android-App stellt Sicherheitsrisiko dar Basic Thinkingby Marek Hoffmann (cached at June 25, 2010, 9:13 pm)

Studien sind ja immer so eine Sache. Das wissen wir spätestens seit der von Microsoft "finanziell unterstützten" und dem Fraunhofer-Institut durchgeführten Spam-Mail-Untersuchung, bei welcher der E-Mail-Dienst des Software-Giganten Kritikern zufolge verdächtig gut abschnitt. Neben einem Blick auf die Untersuchungskriterien (im vorangehend [...]
Internet Explorer 9: Volle Power durch Hardware-Unterstützung Basic Thinkingby Marek Hoffmann (cached at June 25, 2010, 9:13 pm)

Der neue Microsoft Internet Explorer ist da. Na ja, nicht ganz. Das endgültige Release des IE 9 gibt es noch nicht und ein Datum steht auch noch nicht fest. Ab sofort lässt sich aber eine neue Vorab-Testversion (dritte Platform Preview) des Browsers von der Test Drive-Seite herunterladen, der dem Software-Giganten zufolge speziell zum Gucken [...]
Ende April hatte André den Launch von Microsofts überarbeitetem Windows Live Messenger als "richtigen Einstieg ins soziale Netz" bezeichnet. Nun wurde der konsequente zweite Schritt getan und eine mobile Version des Chat-Dienstes für das iPhone und den iPod Touch verfügbar gemacht. Zwar war der Service zuvor auch schon über den Browser nut [...]
Die Mozilla-Entwickler haben ihre Köpfe wieder zusammengesteckt und dabei herausgekommen ist das Release 3.6.4 des Firefox-Browsers. Und das Label, das sie dem neusten Update verpasst haben, klingt ebenso vielversprechend wie solide: mit "Crash Protection". Was sonst wohl eher für Sicherheit im Straßenverkehr steht, soll in diesem Fall auf [...]
Fast so, als wollten die Verantwortlichen der VZ-Netzwerke mit einer positiven Nachricht schnell Gras über den Abgang von  Technikchef Jodok Batlogg wachsen lassen, kündigten sie am heutigen Dienstag für den 28. Juni den Launch von "VZmobil" an. Dahinter verbirgt sich der erste hauseigene Prepaid-Tarif, mit dem das mobile Telefonieren günsti [...]
Das wird sich die Google-Mutter aber freuen. Nach dem positiven Urteil im Urheberrechtsstreit mit Viacom am vergangenen Mittwoch gibt es heute schon die nächste gute Nachricht. Die US-amerikanische Internet-Marktforschungsfirma Comscore hat sein Online-Video-Ranking für den Monat Mai veröffentlicht. Und da steht YouTube nicht nur erwartungsgemä [...]
Mittlerweile dürften es wohl die meisten von euch mitbekommen haben: Im Urheberrechtsprozess zwischen YouTube und Viacom wurde am gestrigen Mittwoch der Videoplattform durch einen New Yorker Richter Recht zugesprochen. Zumindest vorläufig, da direkt nach der Urteilsverkündung der Medienkonzern, zu dem unter anderem der Musiksender MTV und da [...]
Auf dem 57. International Advertising Festival in Cannes, das am 20. Juni begann und noch bis morgen dauert, präsentierte Kostas Mallios dem Fachpublikum "das" Windows Phone 7. Der Chef der Abteilung "Strategy and Business Development" bei Microsoft hob dabei besonders die Möglichkeiten hervor, die das Gerät als Marketing-Plattform auszeich [...]
Facebook vs Google: Wer suchet… Basic Thinkingby Carsten Drees (cached at June 25, 2010, 9:13 pm)

Facebook will das gesamte Internet umspannen - so habe ich in meinem Artikel Ende April getitelt, als Facebooks Like-Button seinen Siegeszug um die weite Internet-Welt begonnen hat. Mittlerweile hat - wie zu erwarten war - eine Vielzahl von Angeboten im Netz einen Button platziert mit diesem kleinen Daumen, der scheinbar immer kostbarer wird. Na [...]
Judgement Day: ICANN entscheidet live über XXX-Domains Basic Thinkingby Marek Hoffmann (cached at June 25, 2010, 9:13 pm)

Es sieht ganz danach aus, als würde das Unternehmen ICM Registry nach einem mehrere Jahre dauernden Streit mit der Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN) nun doch noch seinen Willen bekommen. Und der besteht in der Einführung von XXX-Top Level Domains (TLD) für Seiten mit erotischem beziehungsweise pornografischem Inhalt. D [...]
Buchhandel: Umsatz mit E-Books liegt bei unter einem Prozent Basic Thinkingby Marek Hoffmann (cached at June 25, 2010, 9:13 pm)

Sieh an, wer hätte das gedacht? Dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels zufolge liegt das Geschäft mit elektronischen Büchern hierzulande jenseits von Gut und Böse - nämlich nur unter einem Prozent. Es wird zwar erwartet, dass sich das durch die E-Reader-Lawine ändert, die Apples iPad losgetreten hat. Allerdings auch nur dann, wenn d [...]
Was macht man mit einer Marke, die man übernommen hat, die aber eigentlich nicht so wirklich in das eigene Produkt-Portfolio passt? Mit dieser Frage muss sich seit der Übernahme von Alice DSL auch o2 Germany auseinandersetzen. Als ich im Februar in Barcelona auf dem Mobile World Congress war, wurde mir noch gesagt, dass es darum gehen müsse, die [...]
Sponsored PostWas ist das? Über 90 hochkarätige nationale und internationale ExpertInnen berichten beim Werbeplanung.at Summit 10, Österreichs Digital-Marketing-Kongress, am 15. & 16. Juli 2010 in Wien aus ihrem Erfahrungsschatz. Der Kongress bietet drei parallele Vortragsstränge, deren thematische Vielfalt von Banner- und Videowerb [...]
Der DFB kommt aufs iPhone Basic Thinkingby Carsten Drees (cached at June 21, 2010, 7:57 pm)

In zwei Tagen heißt es wieder Daumen drücken für Schweini, Khedira und Co. So langsam lassen wir das Tal der Tränen hinter uns und blicken gespannt nach Johannesburg, wo unsere Nationalelf den Einzug ins Achtelfinale perfekt machen möchte. Damit wir keine Informations-Engpässe befürchten müssen, schickt der Deutsche Fußballbund nun [...]
Toshiba Libretto W100: Das Slate-DS-Dual-View-UMPC-Notebook Basic Thinkingby Ok-Redaktion (cached at June 21, 2010, 7:57 pm)

Was haben das iPad und der Nintendo DS gemeinsam? Nichts? Einen Touchscreen? Die zweite Antwort stimmt schon mal. Dass sie beide irgendwie mit im  Toshiba Libretto W100 stecken, würden wir auch gelten lassen. In dem kleinen Klapp-Tablet, das der japanische Konzern anlässlich des 25. Geburtstags seiner Notebook-Sparte vorgestellt hat, finden [...]
Breaking News aus Berlin: das studiVZ muss sich einen neuen Technikchef suchen. Jodok Batlogg, der erst Anfang 2009 bei den VZ-Netzwerken an Bord gegangen war, zieht einen Schlussstrich unter sein Abenteuer bei der erfolgreichen Netzwerk-Plattform. Und zwar genau so, wie er es begonnen hatte: über einer Kurzmitteilung bei Twitter. "Ich freue mi [...]
Basic Flashback: Es waren einmal die 2000er Jahre Basic Thinkingby Jürgen Vielmeier (cached at June 20, 2010, 7:35 am)

Im Jahr 2000 saßen wir nach gerade eben überstandener Millenniums-Party an unseren Desktop-PCs, wählten uns mit 56K-Modem oder ISDN ins Internet ein, um ganz schnell unsere Mails zu checken. Wir schauten dann vielleicht noch kurz bei ICQ nach unseren Freunden, um dann möglichst bald wieder offline zu gehen. Zeit war damals Geld, das Internet wa [...]
Facebook-Attacke gegen spanischen Referee Alberto Undiano Basic Thinkingby Hayo Lücke (cached at June 18, 2010, 8:48 pm)

Ernüchterung. Enttäuschung. Frust! Nicht viel hat heute gepasst im Spiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Serbien. 0:1 verloren, Elfmeter verschossen, Klose mit Gelb-Rot vom Platz. Viel schlimmer hätte es eigentlich nicht kommen können. Vermutlich hätten Lahm, Schweinsteiger und Co.  auch nach 120 Minuten gegen das geschickt aufge [...]
Fußball-Fieber: Picnik macht unsere Bilder WM-tauglich Basic Thinkingby Carsten Drees (cached at June 18, 2010, 8:48 pm)

Na? Auch schon alle aufgeregt vor dem zweiten Spiel der deutschen Elf? Jede Mannschaft hat mittlerweile mindestens ein Spiel absolviert, wir Deutsche freuen uns darüber, dass wir - vielleicht noch zusammen mit Argentinien - die einzige Elf aus dem Favoritenkreis stellen, die jetzt schon zu überzeugen weiß. Die öffentlichen Verkehrsmittel [...]
Iphone! Ich traue mich eigentlich gar nicht, dieses Wort an dieser Stelle niederzuschreiben. Meine Kritik am übereilten Kauf des iPhone 4 hat bei Euch ja zu ziemlich gemischten Reaktionen geführt. Fast 100 Kommentare in nicht einmal 24 Stunden sprechen eine ziemlich deutliche Sprache: das neue Multimediatelefon von Apple polarisiert. An diese [...]
Thelonius: WordPress 3.0 ist da Basic Thinkingby Carsten Drees (cached at June 18, 2010, 8:48 pm)

Wenn ein WordPress-Update ansteht, bin ich meistens nicht ganz Herr meiner Gefühle. Freu ich mich auf behobene Bugs und neue Funktionen? Oder zittere ich, weil ich nicht sicher bin, ob das Upgrade nicht schmerzfrei über die Bühne geht und mir eventuell mein ganzes Blog zerschießt. Bei jedem kleinen Update ist es der gleiche Kampf und jedes M [...]
Apple Mac Mini jetzt flacher und mit HDMI Basic Thinkingby Ok-Redaktion (cached at June 17, 2010, 11:32 am)

Was ist das denn? Auf der WWDC-Keynote hat Apple seine MacBooks und Macs keines Wortes gewürdigt und jetzt wird mal eben ein neuer Mac Mini dazwischen geschoben. Der letzte Mac Mini war 16,5 x 16,5 x 5,1 cm groß, klar, der neue ist natürlich flacher. Nach der Wegrationalisierung sämtlicher überflüssiger Millimeterchen ist er nur noch 3,5 [...]
Seit 10 Uhr kann das neue  iPhone 4 bei T-Mobile bestellt werden – naja, nicht ganz. Der Ansturm war offenbar zu groß, statt Tarifdetails sahen viele sicherlich nur den Hinweis auf einen "Network Error". (Was für ein Start in den Tag, erst zeigt einem Twitter nur den Wal oder blankgeschrubbte Timelines und dann das...) Nach etlichen Runden [...]
Einige von Euch haben es ja über Twitter oder onlinekosten.de mitbekommen, dass ich gestern nicht hier in Hürth in der Redaktion gewesen bin, sondern mich mit der Bahn auf den Weg nach Düsseldorf gemacht habe. Dort stand die große Handelsblatt Jahrestagung "Telekommarkt Europa" auf dem Programm, die ich auch in den zurückliegenden Jahren i [...]
Als ich gestern in der Halbzeit des WM-Spiels zwischen Südafrika und Uruguay noch einmal meinen Rechner eingeschaltet habe, ist mir fast mein Wasserglas aus der Hand gerutscht. Was durfte ich da lesen? Das iPhone ist bereits mehr als 600.000 mal verkauft worden. Das ist gleichbedeutend mit einem neuen Verkaufsrekord für Apple und hat unter an [...]
YouTube spendiert uns einen Online-Editor Basic Thinkingby Carsten Drees (cached at June 17, 2010, 11:32 am)

Die Cloud erobert Stück für Stück die Welt der Anwendungen. Egal, ob Musikbearbeitung, Textverarbeitung oder das gemeinsame Arbeiten an Projekten - alles kann heutzutage bereits online erledigt werden. Was Videobearbeitung angeht, sieht es allerdings noch ziemlich mau aus. Das dachten sich die Jungs bei YouTube vermutlich auch und schicken nu [...]
Die Fußball WM macht Twitter kaputt Basic Thinkingby Carsten Drees (cached at June 17, 2010, 11:32 am)

Wir hatten ihn fast schon verdrängt aus unserem Leben - den Failwhale auf Twitter. In den letzten Monaten lief Twitter erstaunlich stabil und hatte so gut wie keine Downtimes. Aktuell häufen sich jedoch die Probleme mit dem Microblogging-Dienst - auch ganz aktuell. Und den Schuldigen dafür haben die Twitter-Macher auch bereits ausgemacht: Di [...]
Thema "E3": Microsofts Xbox-News mit Kinect hatten wir, fehlen noch Nintendo und Sony. Die leuchtenden Stäbchen des PlayStation Move Systems wurden nun mit Preis und Termin getaggt. Über den PlayStation Blog verteilt Sony den 19. September, den sich die die Nordamerikaner als Geburtstag für Move eintragen können. Preis: 49,99 Dollar für das St [...]
Microsoft auf der E3: Neue Xbox 360 und Kinect Basic Thinkingby Ok-Redaktion (cached at June 15, 2010, 4:47 am)

Spielefans rund um den Globus wurden monatelang auf di [...]
Quadratisch, praktisch, gut: Der neue Trend bei Handys? Basic Thinkingby Carsten Drees (cached at June 14, 2010, 7:18 pm)

Noch immer streiten sich die Gemüter, ob das jüng [...]
Eine These: Wenn der Staat 80 Milliarden Euro bei seine [...]
Deutschland gegen Australien im Twitter-Rückblick Basic Thinkingby Hayo Lücke (cached at June 14, 2010, 7:18 pm)

Alle Fußballfans mal aufzeigen, bitte. Ich zähle [...]
Jetzt wirklich: EeeKeyboard PC von Asus kommt Basic Thinkingby Ok-Redaktion (cached at June 14, 2010, 7:18 pm)

Bei Produkten, die seit einer gefühlten Ewigkeit a [...]
studiVZ kommt auf das iPad Basic Thinkingby Carsten Drees (cached at June 11, 2010, 5:59 pm)

Mit stolzgeschwellter Brust wird heute auf dem VZ-Entwickler-Blog verkündet, dass die VZnet Netzwerke Ltd pünktlich zum Start des iPad in Deutschland eine eigene App an den Start bringen. Damit übernimmt man – unverhofft kommt oft – die Vorreiter-Rolle im Bereich der Social Networks. Mit der App, die es übrigens kostenlos hier gibt, erhält man logischerweise den [...]
Flattr: In Kürze auch auf Basic Thinking verfügbar Basic Thinkingby Marek Hoffmann (cached at June 11, 2010, 5:59 pm)

In der jüngeren Vergangenheit kam an der einen oder anderen Stelle die Frage auf, wann auf Basic Thinking denn der Flattr-Button eingeführt werden würde. Und die Antwort, die ich euch nun endlich präsentieren darf, lautet: ab nächster Woche. Dann könnt ihr Artikel, die euch aus irgendwelchen Gründen besonders gut gefallen haben, mit einer Flattr-Spende goutieren. Und um zu vermeiden, dass jemand von [...]
Zattoo in Deutschland: Bald auch Streaming-Angebot fürs iPhone Basic Thinkingby Marek Hoffmann (cached at June 11, 2010, 12:05 pm)

Heute geht es also los. Um 16 Uhr findet das erste Spiel der Fußball-Weltmeisterschaft zwischen Gastgeber Südafrika und Mexiko statt. Für jene von euch, die zu der Zeit noch ihrem täglichen Broterwerb nachgehen, hatte Kollege Hayo von der Onlinekosten-Redaktion in einer tollen Übersicht die Optionen zusammengefasst, die euch das Gucken der Spiele theoretisch auch auf der Arbeit [...]
Bloxia: Suchmaschine und Aggregator für deutsche Blogs [Interview] Basic Thinkingby Marek Hoffmann (cached at June 11, 2010, 12:05 pm)

Am vergangenen Mittwoch habe ich von einem gewissen Lars Wilde eine Mail bekommen. Darin wies er mich darauf hin, dass Basic Thinking – ohne unser Dazutun – Teil seines Projekts Bloxia geworden sei, das sich neuerdings in der öffentlichen Beta-Phase befindet. Hinter dem Namen verbirgt sich eine von ihm entwickelte Mischung aus  Suchmaschine und Aggregator – und zwar ausschließlich [...]
Es entsteht der Eindruck, als seien neben den Verlagen und Verlegern in letzter Zeit auch vermehrt jene Unternehmen auf der Suche nach Einnahmequellen, die sich bisher gerade aufgrund ihrer Gratis-Modelle in der Branche etabliert haben oder erst etablieren konnten. Damit meine ich nicht in erster Linie Social Networks wie Twitter oder Facebook, sondern aktuell das – aufgrund [...]
Sieht man einmal von den Privacy Settings ab, deren Einstellung etwas kompliziert ist  – wenngleich Zuckerberg sich in diesem Punkt offenbar um Besserung bemüht und mit Privacy Defender seit kurzem eine kostenfreie Software verfügbar ist, die dem überforderten User zeigt, wo es in Sachen Sicherheit langgeht -, genießt der Facebook-User ein sehr angenehmes Leben. Viele von [...]
Was davon wohl zu halten ist? Aufstockung der robotisierten Armee von Content-Affen oder Investition in seriösen Journalismus? – Wie der Branchendienst Advertising Age berichtet, plant der US-amerikanische Online-Dienst AOL, im kommenden Jahr “Hunderte von Journalisten, Redakteuren und Videographen” einzustellen. ”Wir werden [...] weltweit die meisten Journalisten einstellen”, so der Präsident von AOL’s Media- und Studio-Abteilung, David Eun, [...]
Second Life drängt ins soziale und mobile Netz Basic Thinkingby Marek Hoffmann (cached at June 11, 2010, 7:29 am)

Es gibt etwas Neues von Second Life zu berichten – allerdings nicht nur Gutes. Wie Linden Lab, der Betreiber der virtuellen Avatar-Welt, nämlich am gestrigen Mittwoch bekanntgab, hat man sich eine für eine “strategische Restrukturierung” des Unternehmens entschieden. Was in knapp 100 Prozent der Fälle auch ein Euphemismus für Arbeitnehmer-Entlassungen ist. So sollen denn auch bald [...]
Lebe wohl, GEZ – herzlich willkommen, Haushaltsabgabe Basic Thinkingby Carsten Drees (cached at June 9, 2010, 7:29 pm)

Was hat man nicht lange Jahre auf die Gebühreneinzugszentrale geschimpft! Wieso zahle ich pauschal für Inhalte, die ich gar nicht sehen möchte? Wieso bekommen die Öffentlich-Rechtlichen unzählige Millionen von der deutschen Bevölkerung und schalten dennoch Werbung? Vom Bundestag über die Medien bis zum Stammtisch wurde stets geschimpft, gemeckert und lamentiert – oftmals zu Recht! Aber jetzt [...]
Twitter testet eigenen Kurz-URL-Dienst: Kurz, kürzer, t.co Basic Thinkingby Carsten Drees (cached at June 9, 2010, 1:12 pm)

Wer sagt eigentlich, dass die Größe nicht entscheidend ist? Mit ein Grund für den riesigen Erfolg von Twitter ist die strikte Limitierung auf 140 Zeichen. Um uns diese mundgerechten Informationsfetzen aber noch gezielter zuwerfen zu können, ist es natürlich von größter Wichtigkeit, seinen Tweet vernünftig zu formulieren. Einen Link twittern ist nämlich die eine Sache, [...]
Allein mit dem Auto in einer fremden Stadt unterwegs zu sein, kann echt nervenaufreibend sein. Insbesondere dann, wenn man echt keine Ahnung hat, wo man sich gerade eigentlich genau befindet. Mir ist das schon ein paar Mal in Düsseldorf, aber auch kurz nach meinem Umzug nach Köln in der zweiten großen Rheinmetropole passiert. Und ich [...]
Man kennt es ja aus dem Tütensuppen- und Fix-und-fertig-Würzmischungs-Regal: Hin und wieder verändert der Hersteller die Rezeptur seines Produktes, die Optik bleibt aber gleich. So ähnlich ist es auch dem Alienware M11x ergangen – wobei man dort aber nicht befürchten muss, dass heimlich schlechtere Zutaten untergejubelt wurden, während sich außen lämmchenfromm ein “Verbessert”-Schriftzug [...]
3, 2, 1, Anpfiff! Es dauert nicht mehr lange, dann beginnt für Fußballfans wie mich das ultimative Highlight: die Fußball Weltmeisterschaft. Dieses Jahr geht es – wie ihr sicher auch schon mitbekommen habt – ab auf den afrikanischen Kontinent. Südafrika, das Land des atemberaubenden Kruger Nationalparks, hat 32 Mannschaften eingeladen, um die begehrte WM-Trophäe zu [...]
Steve Ballmer und die Chancen des PC Basic Thinkingby Carsten Drees (cached at June 9, 2010, 8:12 am)

Steve Ballmer hat es nicht leicht. Mit Microsoft hat er einen Milliarden-Konzern im Rücken und dennoch machen die anderen gerade eher die Musik. Apple hat Microsoft als wertvollstes Tech-Unternehmen abgelöst. Google kämpft an vielen Fronten gegen Microsoft und hat neben der erfolgreicheren Web-Suche z.B. auch ein etabliertes Betriebssystem für mobile Endgeräte. Und nicht zuletzt wird [...]
Windows ist bei Google unten durch – das ist die Geschichte, die ich in dieser Woche besonders amüsant fand. Die “Financial Times” beruft sich auf Informationen von Google-Mitarbeitern, denen der Konzern nahe gelegt hat, lieber Mac OS X, das eigene Chrome OS oder eine andere Linux-Distribution zu verwenden. Microsoft kontert den Vorwurf der Sicherheitsbedenken natürlich [...]
Social Media Akademie startet durch Basic Thinkingby Hayo Lücke (cached at June 9, 2010, 8:12 am)

Sponsored PostWas ist das? Nachdem der erste Kurs der Social Media Akademie (SMA) mit 200 Teilnehmern ausgebucht war, bietet die im deutschsprachigen Raum einzigartige virtuelle Akademie nun weitere spannende Kurse an. Am 7. Juli startet der 2. Basis-Lehrgang Social Media. Im zweiwöchigen Turnus erleben die Teilnehmer Online-Vorlesungen von erfahrenen Social Media Profis, wie zum Beispiel Mirko [...]
Wir haben die Thematik auf Basic Thinking schon häufiger am Rande gestreift: Wie lange wird es wohl noch dauern, bis die Netze der Telekommunikationsunternehmen unter der durch mobile, internetfähige Gadgets einerseits und Plattformen wie YouTube, die enorme Datenmengen erzeugen, andererseits, verursachten Datenlast zusammenbrechen? Ohne – aus verständlichen Gründen – die Antwort auf diese Frage abzuwarten, hat [...]
Zukunftsprognosen darüber, wie eine neue Technologie den Markt verändern wird, scheinen momentan en vogue zu sein. Vor kurzem orakelte der französischen Spieleentwicklers und Publisher Ubisoft, dass im Jahre 2012 jedes zweite Konsolen-Spiel 3D-tauglich sein wird. Und nun legt sich Sony fest und behauptet, dass E-Books normale Bücher in fünf Jahren überholt haben werden. Steve Haber, [...]
Jetzt also doch. Google hatte es nach dem vermeintlichen “Street View”-Skandal zunächst abgelehnt, deutschen Datenschützern die für die Speicherung der WLAN-Daten genutzten Programme sowie die Festplatte mit den Originaldaten  auszuhändigen. Dann gab es ein erstes Zugeständnis und der Hamburger Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar durfte mit seinem Team das Computersystem inspizieren, das an Bord der “Street View-” Fahrzeuge zum Einsatz kam. [...]
WWDC: Steve Jobs präsentiert das iPhone4 Basic Thinkingby Carsten Drees (cached at June 9, 2010, 8:12 am)

Um 19 Uhr deutscher Zeit ist es wieder so weit: Abertausende Apple-User auf dem ganzen Planeten bekommen ganz schwitzige Hände und starren gebannt nach San Francisco und Twitter muss sich wieder mal arg zusammenreißen, um nicht in die Knie zu gehen. Wie immer heißt es “Alarmstufe:Rot” im Internet, wenn der Meister persönlich – Apple-Mastermind Steve [...]
Erst vor knapp einer Woche machte das taiwanesische Unternehmen Pretec auf sich aufmerksam, als es den weltweit ersten USB 3.0-Kartenleser vorstellte. Der P240 soll SDXC, CF und weitere Formate unterstützen und es Usern ermöglichen, die sich auf den Speicherkarten ihrer Gadgets befindenden Daten schneller auf ihren PC zu transferieren, als dies mit den bisherigen USB 2.0-Anschlüssen der [...]
Dass ich ein Fan von kleinen Zeitvertreibern bin, dürftet ihr spätestens seit meinem Artikel über “Must Pop Words” wissen. Daher kann ich nicht umhin, euch auch “Destroy the Web” vorzustellen. Es handelt sich hierbei um ein Firefox Add-on, das der Entwickler für jene Tage der Arbeitswoche konstruiert zu haben scheint, an denen so ziemlich alles schief [...]
Der Gründer des Business-Netzwerks XING und CEO des Finanzdienstleisters Cinco Capital GmbH, Lars Hinrichs, meldet sich mit einem neuen Projekt und einer Mission zurück: der Befreiung von Europas Top-Tech-Talenten. Damit wandelt er offenbar auf von den Samwer-Brüder vorgetrampelten Pfaden. Wie die Ikonen des Copycat-Tums mit ihrem “European Founders Fund” setzt Hinrichs nämlich künftig gemeinsam mit anderen Unternehmern sein Wissen als [...]
Der Tag danach: Nachdem das Konfetti verflogen und das Jaulen verklungen ist, wird es Zeit, sich das von Steve Jobs am gestrigen Montag im Rahmen der “Worldwide Developers Conference 2010″ (WWDC) vorgestellte iPhone 4 etwas genauer, das heißt vor allem kritisch zu betrachten. Wer es sich ganz genau angucken will, der kann sich jetzt auf der [...]
Zuerst habe ich “Gute Idee” gedacht und fühlte mich an das Computer-Steuerungssystem”Sensawaft” für körperbehinderte Menschen erinnert, als ich eben über eine Technologie gelesen habe, die Amazon sich patentieren lassen möchte. Bei näherer Betrachtung stellte sich allerdings heraus, dass jene nicht als Haupt-Zielgruppe ins Auge gefasst wurden, wodurch sich mir die Sinnhaftigkeit des Patent-Antrags nicht mehr so [...]
Nun ist es also bald soweit: In vier Tagen beginnt die 19. Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika. Und auch wenn ich nicht unbedingt davon ausgehe, dass es ein Sommermärchen-Revival geben wird, so werde ich der deutschen Nationalmannschaft natürlich trotzdem ganz kräftig die Daumen drücken. Neben der Verletzung von Michael Ballack (und anderer Stars) werden dieses Mal aber viele deutsche Fußball-Fans noch [...]
Massig Speicher bei STRATO Basic Thinkingby Hayo Lücke (cached at June 3, 2010, 11:16 am)

Was ist das?Sponsored Post “Die clevere Cloud-Storage-Lösung für echte Sparfüchse” – so bewertet das IT-Fachmagazin “LinuxUser” die Online-Festplatte HiDrive von STRATO. Zur CeBIT dieses Jahres hat der Berliner Webhoster sein innovatives Produkt eingeführt: HiDrive bietet massig persönlichen Datenspeicher im Internet. Doch was hat es mit dieser Storage-Lösung auf sich? Und was spricht für STRATO? Europas zweitgrößter Webhoster [...]
Aus zwei mach eins: In einem Interview mit dem in Silicon Valley ansässigen Nachrichten-Portal Mercury News offenbarte Googles oberster Chef in Sachen Handy-Betriebssystem, Andy Rubin, dass es künftig wohl weniger Android-Updates pro Jahr geben wird: “Unser Produkt-Zyklus liegt momentan im Prinzip bei zweimal jährlich. Und er wird sich vermutlich bei einmal pro Jahr einpendeln”. Was zunächst wie eine Hiobsbotschaft [...]
Am Dienstag begann in Kalifornien die dreitägige D8-Konferenz. Seit 2003 wird sie jährlich von der Tech- und Medien-Sparte des “Wall Street Journal”, All Things Digital, veranstaltet, bei der führende Köpfe aus der Tech- und Medien-Branche Rede und Antwort stehen. (Auf der oben verlinkten Seite findet ihr eine Übersicht über den Veranstaltungsplan und die Redner und Interviewpartner.) Nachdem zuerst [...]
Social Media in Unternehmen: Gerne genutzt, aber ohne Budget Basic Thinkingby Marek Hoffmann (cached at June 3, 2010, 9:21 am)

Alle Welt spricht von der Bedeutung von Social Media, aber nur die wenigsten haben offenbar auch Geld dafür (übrig). Diesen Schluss lässt zumindest die Umfrage “Social Media in Unternehmen” zu, die die dpa-Tochter news aktuell in Kooperation mit Faktenkontor unter mehr als 1.700 Pressesprechern und PR-Fachleuten erhoben hat. Denn wie es scheint, sehen jene Firmen-Chefs, die Twitter, [...]
Mit dem Fortschreiten der technischen Entwicklungen und Möglichkeiten, verwandeln sich Handys und Smartphones immer mehr zu kleinen Tausendsassern. Ihre Fülle an Features ist enorm, die Anwendungs- oder Einsatzbereiche erweitern sich zusehends. Das belegen auch die mehr oder weniger überzeugenden Beispiele aus der jüngsten Vergangenheit, in der die Gadgets selbst als Konkurrenz zu Giftgas-Spürhunden, Alternativen zu Zimmer-Schlüsseln oder [...]
Lena stürmt (erneut) die Download-Charts Basic Thinkingby Hayo Lücke (cached at June 1, 2010, 4:50 pm)

Leute, was war das für ein emotionales Wochenende. Jubelnd und mit in die Luft gerissenen Armen habe ich am Samstagabend hier in Köln mit ein paar Freunden im Biergarten gesessen und mit unzähligen anderen Verrückten jeden Punkt bejubelt, der aus ganz Europa an unsere Lena vergeben wurde. Ja, nachdem ich mich schon für die Casting-Reihe [...]
In meinem Artikel über die Absage einiger US-Medien-Giganten an das iPad, habe ich sowohl im Text selbst als auch in den Kommentaren auf einige Konkurrenzprodukte hingewiesen. Dabei ist aber ein Anbieter mit seinem Tablet unerwähnt geblieben, der dafür nun mit umso größerem Paukenschlag auf sich aufmerksam macht: ASUS mit dem EP121, dem Flaggschiff seiner Eee Pad-Reihe. [...]
Quit Facebook day: Und? Seid ihr alle gegangen? Basic Thinkingby Carsten Drees (cached at June 1, 2010, 4:50 pm)

Heute ist wieder einer dieser “besonderen” Tage, die wir dem Internet verdanken. Mal spricht man wie ein Pirat, mal geht es eher um Brüste und hin und wieder stecken auch durchaus seriösere Absichten dahinter. In letztere Kategorie möchte sich der heute stattfindende Quit Facebook Day auch gerne einsortieren. Es geht – ihr könnt es euch denken [...]
Copy-Cat hin oder her: Wenn mir ein neuer Online-Plattformbetreiber guten oder gar besseren Service als seine Konkurrenten verspricht und dazu noch im Gegensatz zu jenen kostenfrei ist, dann horche ich zunächst einmal auf. So wie bei ”1 1818 – Deutschlands erste kostenlose Telefonauskunft”. Das am heutigen Dienstag startende Angebot bietet angeblich das, was der Name verspricht und [...]
Mit 80 Prozent Marktanteil ist Intel der unumstrittene Weltmarktführer im Bereich Halbleiter-Technik. Wie der US-amerikanische Chip-Hersteller seine Vormachstellung künftig noch weiter ausbauen möchte, hat er auf der am heutigen Dienstag in Taipeh begonnenen und bis zum 5. Juni dauernden Computex, der größten IT-Messe Asiens, kundgetan. Dort präsentierte David Perlmutter, Executive Vice President und Co-General Manager der Intel [...]
Ich finde es immer wieder bewundernswert, wie kreativ manche Köpfe da draußen sind. So wie beispielsweise jene der brasilianischen Werbe-Agentur ID/TBWA. Sie wurde von dem Kosmetik-Konzern Natura engagiert, um eine Online-Kampagne für “Kaiak” zu launchen: das erfolgreichste Herren-Parfüm des Landes, das aber ausschließlich über Handlungsreisende vertrieben wird. Ihr Ziel sollte darin bestehen, den Kunden auf die geänderte Komposition [...]
mp3flat.com ist zurück – illegaler als jemals zuvor Basic Thinkingby Carsten Drees (cached at May 30, 2010, 8:57 pm)

Vollmundig verkündet man es im eigenen Logo: mp3flat.com is back! Könnt ihr euch noch erinnern? 2007 sorgte das Portal für einigen Wirbel, denn ebenso wie einige andere Anbieter (z.B. Flatster) hat man einige rechtliche Hürden geschickt umschifft und uns Usern kostenlose MP3-Dateien angeboten, mit denen wir eben nicht haarscharf am Rande der Legalität tapsen, sondern [...]
Basic Flashback: Wir sind wieder wer! Basic Thinkingby Jürgen Vielmeier (cached at May 30, 2010, 8:57 pm)

Google und Facebook haben in dieser Woche Bereitschaft gezeigt, den Menschen weltweit mehr Privatsphäre zuzugestehen. Nachdem zuletzt besonders aus Deutschland harte Kritik kam, könnte man fast annehmen, wir hätten was damit zu tun. Nach diesem Erfolg könnte es bald zum Showdown kommen: die deutsche Nörgeltaktik gegen den inzwischen weltweit wertvollsten IT-Konzern Apple. Als Deutscher hat man [...]
Vielleicht habt ihr die Story ja mitbekommen, über die heute die Kollegen von Gizmodo berichteten: In Großbritannien wurde ein Kinderporno-Ring gesprengt und etwa 70 Verdächtige festgenommen, nachdem ein Pädophiler versehentlich sein Handy in einem Bus hatte liegen lassen. Ein ebenso aufmerksamer wie ehrlicher Fahrgast fand es, gab es dem Busfahrer und dieser durchsuchte es in der Hoffnung, einen Anhaltspunkt auf [...]
Hey ihr Blogger! Alle mal die Blicke geschärft, bitte. Wir suchen euch, die Elite der Blogosphäre. Warum? Weil wir euch bei uns sehen wollen. Ja, natürlich als Leser, aber vor allem auch als Schreiber. Und weil es natürlich am meisten Spaß macht, wenn man beim Bloggen auch Geld verdienen kann, haben wir ein neues Jobangebot [...]
Das war ja zu erwarten, dass die einen “Ja” und die anderen “No” sagen würden. Am Donnerstag berichtete der Branchendienst Meedia darüber, dass pünktlich zum heutigen Verkaufsstart des Apple iPad in Deutschland der “Spiegel” eine spezielle App anbieten würde. Das besondere an der Applikation sei, dass sie neben dem vollständigen Inhalt des Heftes eine neuartige Optik – und [...]
“Wir können uns heute eine Welt vorstellen, in der materielle Gegenstände ein Tor zu einer Welt mit digitalem Content und Engagement darstellen: Scan ein Produkt in einer Zeitung, erhalte ein personalisiertes Angebot, kaufe es auf der Stelle oder erhalte eine Wegbeschreibung zu einem Geschäft, wo du es später kaufen kannst”. Oder: “Scan ein Poster für [...]
Lieblings-Sendung verpasst? Kein Problem dank ganzefolgen.de Basic Thinkingby Carsten Drees (cached at May 27, 2010, 11:07 pm)

Die Bundesliga auf dem Handy schauen? Den Tatort oder den Livestream einer Politik-Debatte via Facebook ansehen und gleichzeitig kommentieren? Musik-Sender, die die Musikvideos nach unserem Geschmack auswählen und uns unseren persönlichen Kanal liefern? Für eine Minderheit der Nation klingt das vertraut, für die große breite Masse jedoch ist der klassische Fernseher nach wie vor der Inbegriff [...]
Facebook: Zuckerbergs altes Spiel mit neuen Privacy-Einstellungen Basic Thinkingby Marek Hoffmann (cached at May 27, 2010, 11:07 pm)

Gestern hat der Gründer des mit annähernd 500 Millionen Usern weltweit größten Sozialen Netzwerks Facebook, Mark Zuckerberg, Unzulänglichkeiten in Sachen Datenschutz eingestanden. Eigentlich hatte er das explizit schon ein paar Tage zuvor getan, nämlich in einer Mail an den populären US-Tech-Blogger Robert Scobleizer: “Ich weiß, wir haben eine Menge Fehler gemacht.” Streng genommen hatte er [...]
Wie alle Meldungen, die auf den Hinweisen von Insidern beruhen, ist auch diese hier mit Vorsicht zu genießen. Auch wenn der Tippgeber, wie im vorliegenden Fall, offenbar schon mehr als einmal wahres Zeug ausgeplaudert hat. Und darum geht’s: Dem Branchendienst Edge-Online zufolge sollen die Preise für Microsofts mit Spannung erwartetem “Project Natal” bereits feststehen. Demnach wird [...]
Im vergangenen März hatte ich darüber berichtet, dass Microsoft den Mozilla-Entwicklern den Zugang zu seinen nativen Applikationen des Windows Phone 7-Betriebssystems verweigerte. Das bedeutete das Aus für den Firefox auf den Geräten mit dem neuen Microsoft-OS. Zuvor hatte schon Apple dem mobilen Feuerfuchs durch sein Knebel-OS den Weg versperrt. Die Jungs ließen sich aber nicht [...]
Knapp eine Woche ist es her, dass der weltgrößte Mobiltelefon-Hersteller “Ovi Maps” ein wenig aufgemotzt hat. Der kostenlose Kartendienst für Autofahrer als auch Fußgänger wurde “schneller”, “besser” und “persönlicher” (Video-Präsentation findet ihr nachfolgend). Und nun setzten die Finnen noch einen drauf. Wie am heutigen Donnerstag in einer Pressemitteilung bekannt gegeben wurde, erweitert Nokia seinen Navigator (Version 3.04, [...]
Im Kontext eines hier kürzlich geposteten Artikels, in dem es um die Nutzung von Mobiltelefonen und das daraus resultierende Tumor-Risiko ging, sagte ich eher im Scherz: “Sollten sich die Wissenschaftler jedenfalls nicht beeilen, könnte es passieren, dass ihnen die Probanden ausgehen – nämlich jene für die Kontroll-Gruppe mit den Nicht-Handy-Nutzern…” Wenn ich Meldungen wie die Folgende lese, gewinne [...]
Wegen iTunes und Amazon: Apple im Visier der US-Justiz Basic Thinkingby Marek Hoffmann (cached at May 26, 2010, 1:18 pm)

Wenn selbst der Focus ein Apple-Thema aufgreift, das noch von keiner Seite offiziell bestätigt wurde, und es gleich morgens um kurz vor neun Uhr veröffentlicht, dann will das schon was heißen. Und in der Tat: Eine Meldung der New York Times (NYT) vom gestrigen Dienstag hat es durchaus in sich und wird – ohne meinerseits polarisieren zu [...]
RD-M8 von JVC: CD- und USB-Player mit Radio-Aufnahme-Funktion Basic Thinkingby Marek Hoffmann (cached at May 26, 2010, 1:18 pm)

Am heutigen Mittwoch hat der japanische Unterhaltungselektronik-Hersteller JVC daheim ein Produkt vorgestellt, von dem ich gar nicht wusste, dass es dafür noch Bedarf gibt. Aber die Japaner werden sich schon etwas dabei gedacht haben und den RD-M8 nicht ohne entsprechende Kundschaft im Visier hergestellt haben. Bei besagtem Gerät handelt es sich um eine CD- und USB-Player-Kombo (siehe Bild). [...]
In Italien waren die Behörden in jüngster Vergangenheit nicht gerade Googles größte Fans. So verurteilten sie im vergangenen Februar drei Google-Top-Manager unter anderem wegen Verstoßes gegen den Datenschutz zu Bewährungsstrafen. Und dann war da noch die AdSense-Sache. Ein Ausschuss untersuchte Googles Werbe-Dienst in Bezug auf mangelnde Transparenz, darauf, wie die Erlöse für Kunden berechnet werden und schließlich in welcher Höhe sie bei italienischen [...]
Mitte dieses Monats fand in Leipzig die Weltleitmesse Orthopädie + Reha-Technik 2010 (ISPO) statt. Dort stellte das britische Unternehmen RSLSteeper die neue Generation voll beweglicher, myoelektrischer Hände – “Bebionic” – vor. Was irgendwie ein wenig unheimlich klingt, könnte ein Segen für viele Menschen sein, die beispielsweise durch einen Unfall mit dem Verlust ihrer naturgegebenen ”Greifwerkzeuge” leben müssen. Bei besagten Händen [...]
In Japan hat ein Team von Forschern einer Meldung des Online-Wissenschaftsportals Physorg zufolge ein Material entdeckt, das verwendet werden könnte, um eine Art ”Super Disc” herzustellen. Diese wäre nicht nur deswegen super, weil sie preiswerter in der Produktion und schneller als eine DVD wäre, sondern vor allem darum, weil ihre Speicherkapazität angeblich bis zu tausendmal höher liegen [...]
Audi A8 auf der Internet-Überholspur mit WLAN ab Werk Basic Thinkingby Carsten Drees (cached at May 26, 2010, 6:29 am)

Wenn man auf seinem Einkaufszettel einen Neuwagen in der Größenordnung eines Audi A8 notiert hat, dann verfügt derjenige entweder über das nötige Kleingeld, ist beruflich sehr viel auf sein Auto angewiesen – oder gar praktischerweise gleich beides. Genau dieser Mensch – erfolgreich, Technik-affin, mit dem Wunsch nach ständiger Erreichbarkeit – soll sich wohl angesprochen fühlen, wenn [...]
Basic Flashback: Wenn Menschen zu Zeitungen werden Basic Thinkingby Jürgen Vielmeier (cached at May 24, 2010, 10:00 am)

Geht es euch inzwischen auch so, dass euch Nachrichten auf Papier wie ein Relikt aus grauer Vorzeit vorkommen? Viel haben die Medienexperten in letzter Zeit über die Zukunft des Journalismus debattiert und dabei krude Theorien entworfen. Zum Beispiel, dass wir Nachrichten bald nur noch auf Tablet-Rechnern lesen, nur noch auf Smartphones, oder dass Leser [...]
Der “Congressional International Anti-Piracy Caucus“ hat am gestrigen Mittwoch auf einer Pressekonferenz in Washington die ”2010 International Piracy Watch List” präsentiert. Die Gruppe von US-Politikern, die sich weltweit gegen Copyright-Verletzungen bei von US-Firmen hergestellten Produkten einsetzt, führt darin jene Staaten auf, in denen “Copyright-Piraterie ein alarmierendes Level erreicht hat, das die Vereinigten Staaten Milliarden kostet.” An der Spitze [...]
Wir alle wissen, dass Mobiltelefone in bestimmten Situationen zu Lebensrettern werden können. Etwa dann, wenn Hilfe schnell herbeigerufen werden muss und gegebenenfalls die Bestimmung der Position über das GPS des Phones wertvolle Zeit spart. Nun sieht das Heimatschutzministerium der Vereinigten Staaten diesen lebensverlängernden oder -erhaltenden Nutzen der Gadgets prinzipiell auch, denkt dabei aber in etwas anderen [...]
Google TV: Was es ist, was es kann und wer es braucht Basic Thinkingby Marek Hoffmann (cached at May 21, 2010, 8:40 pm)

Ich hatte es am gestrigen Donnerstag im Vorbeigehen in meinem “WebM Project“-Artikel erwähnt, nun ist es amtlich: Google steigt ins Fernseh-Business ein. Und damit auch in einen milliardenschweren Markt mit Fernseh-Werbung – aber das ist eine andere Geschichte, über die künftig bestimmt noch viel zu schreiben sein wird. Die Präsentation von Google TV als solche [...]
Ich nehme es vorweg: dieser Artikel soll vornehmlich der leicht-lockeren Unterhaltung dienen. Und welche Form der Präsentation würde sich dafür besser eignen, als ein Video – oder wie in diesem Fall, zwei von ihnen (hätte gerne eine Top-3-Liste erstellt, aber kein passendes Video mehr gefunden). Und wenn es nicht gerade Filmchen von irgendwelchen Viral-Aktionen sind, [...]
Eigentlich ist er bewundernswert: Yahoos unbedingter Wille und Ehrgeiz, um jeden Preis wieder an alte Erfolge anzuschließen und konkurrenzfähig zu werden. Die Frage ist nur, ob sich der Blick der Verantwortlichen dadurch nicht etwas verengt und das Unternehmen sich in die falsche Richtung entwickelt? Oder in zu viele Richtungen, um es präziser auszudrücken. Es scheint fast ein [...]
Als ich zu Beginn dieser Woche gelesen habe, dass Facebook bald 500 Millionen User haben wird, war ich doch ein wenig überrascht. Nicht so sehr, weil die – sich vor allem in letzter Zeit häufenden – Datenschutz-Skandale dem Social Network so gar nichts auszumachen scheinen. Vielmehr, weil es mir scheint, als sei es erst gestern [...]
Ich bin mir nicht sicher, ob schon zu einem früheren Zeitpunkt Pläne für derartige Produkte in der Pipeline steckten. Spätestens seit Camerons Blockbuster “Avatar” gibt es aber geradezu einen Hype, was 3D-fähige Fernseher und Monitore und Screens betrifft. Insbesondere die asiatischen Hersteller preschen hervor und versprechen uns bereits für den WM-Sommer entsprechende massentaugliche Geräte auf dem Markt. Es [...]
Wen der Eindruck beschleicht, dass aktuell Meldungen über Google die Seiten der Blogs und IT-Portale bestimmten, der dürfte gar nicht mal so falsch liegen. Damit meine ich aber weniger die leidige Street View-Klamotte, die immer neue Blüten trägt und für die Sergey Brin erst kürzlich mit den Worten “We screwed up” quasi höchstpersönlich die Verantwortung übernahm. Ich meine [...]
mobypicture ermöglicht mobile Foto-Uploads nun auch für studiVZ Basic Thinkingby Carsten Drees (cached at May 20, 2010, 11:09 am)

Ich werde das Gefühl nicht los, dass ich für diesen Artikel gleich von zwei Seiten Prügel bekomme. Einmal von den VZ-Fans, denn ich kann natürlich nicht über mobiles Bilder-Hochladen beim studiVZ schreiben, ohne zu erwähnen, dass das für Facebook- und Twitter-Nutzer ziemlich olle Kamellen sind. Darüber hinaus erwartet mich auch Ärger seitens meiner Freundin, aber [...]
Ich bin zurück! Woher? Aus Lissabon. Warum? Weil ich das Samsung Wave (S8500) in Empfang nehmen musste. Persönlich, vor dem offiziellen Marktstart in Deutschland und vor allem – mehr oder weniger – exklusiv. Denn zusammen mit zwölf anderen deutschen Journalisten hatte ich seit vergangenen Sonntag die Ehre, bei der offiziellen Produkt-Präsentation von Samsungs neuem Smartphone-Flaggschiff [...]
Der ein oder andere von Euch hat es ja sicherlich mitbekommen, dass ich nun seit rund einer Woche wieder in Deutschland bin. Drei aufregende Wochen in Australien liegen hinter mir und ich kann nur jedem von Euch raten: fliegt da runter, wenn ihr es irgendwie einrichten könnt. Es gibt richtig viel zu sehen und es [...]
Facebook und die Sicherheit: Es tut sich wieder was Basic Thinkingby Carsten Drees (cached at May 18, 2010, 5:44 pm)

Armer reicher Mark Zuckerberg: Scheinbar die ganze zivilisierte Welt scheint auf ihn und Facebook einzuprügeln. Immer wieder sind die Sicherheit und Privatsphäre Thema, wenn Facebook aktuell in den Medien diskutiert wird. Heute morgen habe ich ja bereits einen Artikel über einen meiner Lieblingspatienten, studiVZ, geschrieben. Es ist noch gar nicht zu lange her, dass es [...]
Wikipedia: Vector ist fertig Basic Thinkingby Hayo Lücke (cached at May 18, 2010, 5:44 pm)

Mit Websites, die zum Alltag gehören wie der Kaffee zum Morgen, ist es wie mit dem Rückwärtsgang beim Auto, der seit Jahren durch Ziehen oder eben Drücken eingelegt wird: An eine Änderung muss man sich erst einmal gewöhnen. So erging es vielen Nutzern erst vor rund einer Woche, als das neue Layout der Google-Suche für [...]
Jaja, ich weiß schon, was viele von Euch denken, wenn Sie nur das erste Wort lessen. Sky, oh mein Gott, schon wieder diese Pay-TV-Loser aus München oder so ähnlich. Ich gestehe: so ganz viel anders denke ich auch nicht. Denn spätestens nach den letzten Quartalszahlen muss es einfach bis in die hinterletzte Besenkammer geschallt haben, [...]
Google, der Street-View-Skandal und die Konsequenzen Basic Thinkingby Marek Hoffmann (cached at May 18, 2010, 5:44 pm)

Am Freitag dürften es sogar jene Deutsche mitbekommen haben, die sich sonst nicht sonderlich für die Thematik interessieren. Denn nicht nur im Internet, sondern auch im Radio und im Fernsehen wurde darüber berichtet: der Suchriese Google hat mit seiner Kamera-ausgestatteten Street View-Autoflotte doch auch persönliche Daten aus WLAN-Netzwerken eingesammelt. Nachdem eine erste Konsequenz darin bestand, [...]
Buschfunk 2.0: studiVZ bohrt seinen Dienst gewaltig auf Basic Thinkingby Carsten Drees (cached at May 18, 2010, 5:44 pm)

Wenn die VZ-Gruppe neue Funktionen ankündigt, schalte ich mittlerweile schon automatisch in den Ironie-Modus. Die Dinge, die dort passieren, die Entwicklungen, die man forciert und die Statements, die man abgibt, haben mich soweit getrieben. Da fällt es – zugegeben – schwer, auch mal anzuerkennen, dass dort ein cleverer, richtiger Schritt gemacht oder eine wirklich sinnige und [...]
Basic Flashback: Wachablösung – Android schlägt das iPhone Basic Thinkingby Jürgen Vielmeier (cached at May 18, 2010, 5:44 pm)

Als US-Techblogger Michael Arrington vergangenen Sommer Android-Geräte als dem iPhone überlegen bezeichnete, war das noch eher als Trotz zu verstehen denn als ehrliche Meinung. Arrington war vom schwachen AT&T-Netz enttäuscht, an das Apple seine iPhones in den USA koppelt. Gut zwei Jahre lang hat niemand auch nur annähernd am Thron des iPhone gerüttelt. Die Konkurrenz hat [...]
Am gestrigen Montag hat Microsoft für den Sommer dieses Jahres den Launch von “Wave 4″ angekündigt. Falls das niemandem etwas sagt: “Wave” ist die hausinterne Bezeichnung für den kostenlosen E-Mail-Service Hotmail, den die Redmonder vor etwa 13 Jahren für circa 400 Millionen US-Dollar von Sabeer Bhatia und Jack Smith übernommen haben und der mittlerweile als Teil der [...]
Dank Windows 7: US-Kunden mit Microsoft so zufrieden wie nie Basic Thinkingby Marek Hoffmann (cached at May 18, 2010, 5:44 pm)

Was sich anhand der Quartals- oder besser: Verkaufszahlen bereits erahnen ließ, die Microsoft Ende des vergangenen Monats präsentierte, wird nun durch eine Erhebung für den US-amerikanischen Markt untermauert: Windows 7 kommt bei den Usern gut an. So gut sogar, dass in direkter Abhängigkeit davon das Image des Unternehmens in einem überdurchschnittlich hohem Maße positiv profitiert. Im ersten [...]
Eine aktuelle Studie zum Thema Mobil- und Schnurlostelefon dürfte noch gehörig für Zündstoff und Diskussionen sorgen – und zwar aus drei Gründen. Zum einen wegen ihres Ergebnisses, wenn man das Resultat der Untersuchung denn so nennen kann. Dieses besagt nämlich, dass es keine Hinweise darauf gibt, dass die Nutzung von Handys das Risiko erhöhe, an einem Gehirntumor zu [...]
Wenn sich die betroffenen Aktionäre nicht, wie seinerzeit bei der Übernahme von On 2 Technologies, dagegen sträuben, könnte Google schon bald das nächste Unternehmen seinem Portfolio einverleiben – und nach Gizmo5 das zweite innerhalb eines halben Jahres aus dem Bereich VoIP. Die Rede ist von Global IP Solutions, einem Unternehmen, bei dem Google neben so illustren Namen wie AOL, [...]
Ja, es ist schon heimtückisch mit diesem Internet. Da plant HTC von großer Hand die Präsentation des Wildfire, welches man als erstes richtiges Social Media-Handy bezeichnet und dann das: Bereits vor dem Presse-Event ist das ganze Netz bereits rappelvoll mit News, Daten und hochauflösenden Bildern zu dem neuen Android-Handy, welches mit 279 Euro (ohne Vertrag) bewusst ein [...]
Im Rahmen des 60-jährigen Jubiläums des Unternehmens verkündete die OTTO Group Mitte des vergangenen Jahres, man wolle den Geburtstag mit einem Feuerwerk guter Ideen feiern. Dabei rausgekommen sind unter anderem der Online-Fashion Store “Yalook“, das Online-Möbellager “yourHome” oder ein “Video in print“-Beileger für das “People-Magazine”. Nette Versuche, die aber weder besonders innovativ, noch besonders unique waren. [...]
Leider habe ich zum nachfolgenden Thema bisher noch keine gesicherten Infos. Die Presse-Stelle von Amazon war heute nicht mehr erreichbar und bei der Hotline wurde ich auf die Amazon.com-Seite und das Kindle-Handbuch verwiesen. Und darum geht’s: Jeder Kindle-Besitzer hat die Möglichkeit, sich auf dem Reader Notizen zu seinem E-Book zu machen oder darin Passagen zu markieren [...]
Eigentlich schreibe ich nicht über iPhone-Apps, die hierzulande nicht verfügbar sind. Für iHobo (iTunes-Link) möchte ich aber mit dieser Tradition brechen, da ich die Anwendung einerseits völlig verrückt und andererseits total interessant finde. Und das scheint mir eine Mischung, die die App mit den erforderlichen Abänderungen auch hierzulande erfolgreich werden lassen könnte. Entwickelt wurde sie unentgeltlich [...]
Nach dem letzten Datenskandal bei schülerVZ, bei dem unseren Kollegen von Netzpolitik etwa 1.6 Millionen aktuelle Datensätze zugespielt wurden, sorgen die Verantwortlichen der VZ-Netzwerke nun wieder für eine positive Meldung. Wenngleich nur in eigener Sache und unter Zuhilfenahme eines kleinen Tricks. Wie auf dem Gemeinschaftsblog von schülerVZ, studiVZ und meinVZ zu lesen ist, wurden sie nämlich [...]
Soeben flatterte eine Pressemitteilung in meine Mailbox, deren Überschrift es in sich hat: “GEMA bricht Verhandlungen mit YouTube ab”. Kurz zur Erinnerung: Im November des vergangenen Jahres führte ich ein Interview mit Bettina Müller von der Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte. Darum ging es um um einen neuen Lizenzvertrag für Musiknutzungen in Deutschland [...]
IT-Bücher zu verschenken bei terrashop.de Basic Thinkingby Sponsor (cached at May 12, 2010, 12:56 pm)

Was ist das?Sponsored Post Heute haben wir einen besonderen Tipp für alle, die IT-Bücher lesen, aber keine Lust haben, viel Geld auszugeben. Der IT-Versender terrashop.de verschenkt in großen Werbeaktionen immer wieder Computerbücher an ausgewählte Communities, und heute sind wir auch mal dran: 9 Titel für 0 € stehen zur Auswahl. Vom Anti-Hacker-Buch bis zu Word 2007, [...]
Im Rahmen eines Vortrags an der Hampton University in Virginia hat der US-amerikanische Präsident Barack Obama in Bezug auf IT und Internet zur Abwechslung mal ungewohnt kritische Worte gefunden. Bisher war er der Öffentlichkeit eher als ein Politiker bekannt, der beispielsweise die Vorteile des Microblogging-Dienstes Twitter oder eines Blackberry nicht nur offen eingestand, sondern auch selbst nutze. Nun polterte er [...]
Wie die in Bezug auf Microsoft immer sehr gut unterrichtete Mary-Jo Foley soeben auf ihrem Blog berichtet, hat sich der Software-Gigant eine ganz besondere Verkaufsstrategie für sein Office Starter-Paket einfallen lassen. Liefert ein PC-Hersteller sein Gerät nur mit der abgespeckten Büro-Suite aus, muss er für sie fünf Dollar zahlen. Erklärt er sich aber bereit, zusätzlich dazu auch noch [...]
Ich weiß, ihr habt heute schon etwas zu Quartalszahlen von Xing gelesen, aber ich muss Euch nochmal mit ein paar Zahlen konfrontieren. Denn auch die  Telekom-Quartalszahlen liegen vor und sie gehören einfach zum Pflichtprogramm. Es lohnt sich aber, einen genaueren Blick drauf zu werfen, denn die Telekom ist zwar erfolgreich ins Jahr gestartet, musste aber [...]
Schneller und leistungsstärker soll er sein, und dem User mehr Möglichkeiten bieten. Die Rede ist vom Firefox 4, der neuen Version des freien Webbrowsers aus dem Hause Mozilla. Am gestrigen Montag stellte Mike Beltzner einen ersten Entwurf der nächsten Generation des Feuerfuchses live im Web vor. Obwohl der Chefentwickler die gesamte Präsentation mit dem Label “Änderung vorbehalten” überschrieben hatte, dürften [...]
Was Riesen wie Google, Apple oder Microsoft können, das kann das deutsche Internet-Vorzeige-Unternehmen auch. Gemeint ist, eine positive erste Quartalsbilanz vorweisen. Und das infrage stehende Unternehmen ist natürlich die Kontakt-Plattform Xing. Am heutigen Mittwoch wurden die Zahlen für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2010 präsentiert – und auf den ersten Blick lesen sie sich gar nicht [...]
Das halbe Internet ist tot – und die DENIC ist schuld daran Basic Thinkingby Marek Hoffmann (cached at May 12, 2010, 12:56 pm)

Viele von euch dürften es schon gemerkt haben – entweder, weil sie selbst betroffen sind oder weil sie das vermehrte Aufkommen an Tweets vernommen haben, die den Hashtag #Denic, #DNS, #Fail oder alle drei zusammen enthielten. Das halbe deutsche Internet ist tot. Wer beispielsweise momentan die Wikipedia-Seite aufrufen will, erhält nur eine Fehlermeldung. Der Grund [...]
Es wird schon seit einiger Zeit daran gebastelt, nun werden die Prognosen für ein baldiges Erreichen des Ziels konkreter. Kelly Davis-Felner, Marketing-Chefin der Non-Profit-Organisation Wi-Fi Alliance, erwartet die ersten WiGig-fähigen Geräte in etwa zwei Jahren auf dem Markt. Der Startschuss für ihre Herstellung wurde am gestrigen Montag gegeben. Da hat die Allianz nämlich, die für die [...]
Der angesehene Marktforscher ComScore hat wieder einmal interessante Zahlen zu präsentieren. Sie beziehen sich auf den US-amerikanischen Mobilfunk-Markt und beinhalten neben den Daten über die Marktanteile der Mobilfunk-Anbieter auch jene über die von Herstellern von Smartphones (siehe Bild). Und da gab es an der Spitze eine denkbar knappe Wachablösung. Im ersten Quartal dieses Jahres, das am 30. März endete, wurde [...]
Sicherlich aufgrund meines eigenen beruflichen Werdegangs bin ich immer sehr gespannt auf die Dinge, die aus Googles Sprachlabor kommen. Am gestrigen Donnerstag hat der Suchriese auf seinem Mobile Blog ein neues Feature für Google Goggles vorgestellt, das nicht nur mich, sondern bestimmt auch viele Globetrotter unter euch begeistern dürfte. Hersteller von mobilen Übersetzern in Taschenrechnergröße aber [...]
Im März dieses Jahres war Kevin Rose noch nach Späßen zumute, mittlerweile dürfte ihm aber das Lachen vergangen sein. Der Gründer des Social Bookmarks-Dienstes Digg hatte seinerzeit im Rahmen eines Weltrekord-Versuchs einen Twitter-Scherz beim South by Southwest Interactive-Festival gestartet, der ihm nicht wenig PR einbrachte. Die kam Rose auch gerade gelegen, sollten doch schon bald ganz neue Features [...]
Wer ein iPad sein Eigen nennen möchte, sich aber keines in den USA bestellen wollte – für den ist der kommende Montag der Stichtag. Laut Pressemitteilung, die Apple heute veröffentlicht hat, kann sich jeder Willige am 10. Mai das Apple Tablet über den Online Store des Unternehmens vorbestellen. Dann erst werden auch die Preise für [...]
“Wenn gar nichts mehr geht, dann hacken wir einfach ein bisschen auf der Konkurrenz herum und schauen, was passiert. Im schlimmsten Fall bringt uns das negative Publicity. Aber wie heißt es so schön: Lieber, man spricht schlecht über uns, als gar nicht.” - So in etwa könnte sich die Yahoo-Chefin Carol Bartz gegenüber den Verantwortlichen ihrer [...]
Kennt ihr den Witz, in dem eine Omi mit ihrem Enkel im Park spazieren geht? Der Junge sieht plötzlich vor sich auf dem Weg eine geschälte Banane und will diese aufheben, um sie zu essen. Seine Oma hält ihn aber mit den Worten: “Dinge, die auf dem Boden liegen, hebt man nicht auf. Das gehört sich [...]
Wenn ich das in den Kommentaren zu unseren diesbezüglichen Artikeln richtig rausgelesen habe, dann gibt es nicht wenige unter euch, die zufriedene Skype-Verwender sind. Die Meldung, die am gestrigen Mittwoch die Runde machte, dürfte euch daher besonders freuen. Der Pionier der Internet-Telefonie plant demnach für die nächsten Wochen und Monate einschneidende Veränderungen und Verbesserungen. So soll [...]
Da ist er wieder. Nicht der Traum vom ewigen Leben oder selbständigen Fliegen, sondern der vom kostenlosen und gleichzeitig 100-prozentig legalen Musik-Download. Diesen in die Realität umzuwandeln bemüht sich nun das – zur erfrischenden Abwechslung mal deutsche – Musikportal Freeload. Und was Thomas Jahn zu dessen Konzept zu sagen hat, klingt zunächst einmal nicht schlecht: “Unsere Absicht ist es, [...]
“Wenn drei sich streiten, freut sich der vierte.” – So in etwa könnte das Motto lauten, wenn Google im Sommer dieses Jahres damit beginnt, E-Books zu verkaufen. In einem Interview mit dem Online-Ableger des Wall Street Journal kündigte ein Unternehmenssprecher an, Ende Juni oder Anfang Juli seinen “Google Editions” genannten Service zu launchen (ob er dann [...]
Ich hoffe, ihr seid nach dem gestrigen Tag mit seiner Über-Dosis an Tablet-Meldungen heute wieder fit genug für eine weitere dieser Art. Ich verspreche auch, dass ich mich kurz halte. Ich würde euch diese Nachricht aber in Anbetracht des aufkommenden Tablet-Machtkampfes nur ungern vorenthalten. Genug, lasst mich zum Punkt kommen: Auf der noch bis zum morgigen [...]
Was nützt einem das beste Smartphone, wenn es unter der Last der vom User gestellten Anforderungen zusammenbricht und der Batterie beim Verlust ihrer Lebensenergie förmlich zugeguckt werden kann? In den frühen Tagen der Mobiltelefone, als diese eigentlich nur zum Telefonieren und ab und an SMS-Versenden genutzt wurden, störte sich noch keiner an deren begrenzter Leistungsfähigkeit. Außerdem fiel [...]
Groß, größer, Facebook. Egal, ob es um Innovationen, User-Zahlen, Funktionsumfang oder Relevanz geht – alles, was irgendein Social Network probiert, gibt es bei Facebook in der King Size-Fassung. Dummerweise gilt das auch für die eher unschönen Aspekte. Wenn nämlich ein Datenleck auftaucht, sind direkt fast eine halbe Milliarde Menschen und deren Daten betroffen und der [...]
Heute morgen sinniert Casi in seinem Artikel noch über Apples Tablet-Konkurrenz, und heute mittag meldet sich diese schon eindrucksvoll zu Wort. Wie Fusion Garage soeben in einer Pressemitteilung verkündet, kommt das Internet-Tablet “joojoo” endlich auf den deutschen Markt. Ab sofort ist es für 359 Euro plus Mehrwertsteuer im “joojoo”-Store zu haben. Kommen wir erst einmal zu den harten [...]
Thematisch scheinen wir hier heute in der Redaktion ein wenig auf Tablets festgenagelt. Soeben flattert nämlich – noch ganz frisch - ein iPad durch die Tür. Aber nicht etwa das gleiche Modell, das wir euch hier schon in aller Ausführlichkeit präsentiert haben, sondern dessen großer, UMTS-fähiger Bruder: das 3G-Modell. Am 30. April um 17 Uhr Ortszeit war in [...]
Diese Meldung dürfte für reichlich Katerstimmung in Redmond gesorgt haben. Der Anteil des Internet Explorer auf dem Browser-Markt fiel im vergangenen Monat auf ein historisches Tief. Laut NetApplications wurden die insgesamt 40.000 Seiten, die das kalifornische Unternehmen für seine Kunden überwacht, nur noch zu 59,95 Prozent von Verwendern des Internet Explorer angesurft. Damit sank der Anteil meines Wissens zum [...]
Das ging schnell, Mr. Jobs! Aus Cupertino erreichte uns am gestrigen Montag eine Pressemitteilung, die einmal mehr mit eindrucksvollen Zahlen aufwarten kann. Demzufolge hat sich das iPad bereits innerhalb eines einzigen Monats – zur Erinnerung: Verkaufsstart war in den USA am 3. April – mehr als eine Million mal verkauft. Ich habe noch die Witzchen im Kopf, [...]
Die kleinen Veränderungen, die einen großen Nutzen bringen, sind mir die liebsten. Deswegen freue ich mich auch auf das Kaninchen, das Twitter heute aus dem Hut zaubern wird. Es handelt sich dabei um ein Feature oder besser: Tool, das es vor allem Bloggern erleichtern soll, Twitter-Zitate in ihre Artikel zu intergrieren. Bisher ist die Verfahrensweise in [...]
RapidShare haftet nicht für das Fehlverhalten seiner Nutzer. Zu diesem Entschluss (I-20 U 166/09) kam das Oberlandesgericht Düsseldorf, nachdem zuvor zig andere Gerichte der Republik anders geurteilt hatten. Noch interessanter als der Richterspruch selbst ist aber dessen Begründung. Im Vorfeld der Verhandlung hatte ein Rechteinhaber geklagt, nachdem ihm aufgefallen war, dass einige Nutzer RapidShare missbrauchten, um [...]
Basic Flashback: 2010 – das Jahr, in dem die Alten zurückschlugen Basic Thinkingby Jürgen Vielmeier (cached at May 4, 2010, 1:12 am)

Thaddeus Albrecht saß im Schaukelstuhl auf seiner Veranda und schnippte mit dem Finger durch das Neueste vom Tage. Er überflog die Meldungen im Wirtschaftsteil, als er plötzlich inne hielt. „Insolvenz“ stand dort geschrieben, und als Albrecht den kurzen Text zu Ende gelesen hatte, lehnte er sich zurück. Er zog am Strohhalm seines Longdrinks und versuchte [...]
Google hat sich am Wochenende wieder einmal ein kleines Start-Up einverleibt: BumpTop. Gerade einmal etwas über drei Jahre hat der von Anand Agarawala gegründete 3D-Desktop-Dienst zuvor auf dem Markt existiert. Über den Verkaufspreis wurde nichts bekannt – es wird aber über eine Summe zwischen 35 bis 40 Millionen US-Dollar spekuliert. Erstaunlicherweise hält sich der Suchriese mit [...]
OpenDislike: ‘Gefällt mir nicht’ gefällt mir nicht Basic Thinkingby Carsten Drees (cached at May 4, 2010, 1:12 am)

Nichts scheint im Internet gerade so spannend zu sein wie die Dinge, die wir mögen bzw. die uns gefallen. Bereits über 50.000 Seiten im Netz haben Gebrauch gemacht von der Implementierung des “gefällt mir”-Buttons, den Facebook jüngst ins Rennen geschickt hat. Ach, einigen von euch gefällt das nicht? Dann wird es euch vermutlich freuen, davon zu [...]
Wurstmixx.de: Gummibärchen-Salami, ich komme! Basic Thinkingby André Vatter (cached at May 4, 2010, 1:12 am)

Schokolade, Parfüm, Fruchtsäfte – okay, da gehe ich jederzeit mit. Aber Würstchen?! Und doch hat sich eine kleine Metzgerei aus dem beschaulichen Georgensmünd-Rittersbach daran gemacht, die wohl hierzulande am häufigsten vertretene Startup-Idee in die Tat umzusetzen: Mix dir was! Ab sofort bietet die Metzgerei Böbel eine breite Palette an individualisierbaren Würsten im Internet an (wer [...]
Das Problem dürfte jedem bekannt sein: Eine Datei – etwa ein Foto oder einen PowerPoint-Präsentation – soll per E-Mail an eine andere Person verschickt werden. Und beim Hochladen der Datei in den Anhang stellt sich dann heraus, dass sie die vom Mail-Dienst-Anbieter zulässige Maximalgröße überschreitet. Bei Hotmail beträgt diese 10 MB, bei Gmail meines Wissens etwa doppelt [...]
F-Secure fordert eigenen PDF-Reader für Microsoft Basic Thinkingby André Vatter (cached at May 4, 2010, 1:12 am)

Adobe hat nicht nur Knatsch mit der Apple-Community. Allem Anschein nach werden offenbar auch die Microsoft-Nutzer langsam ungeduldig. Dieses Mal geht es aber nicht um Flash, sondern um den kostenlosen Adobe Reader. In einem Blog-Eintrag haben die Virenjäger von F-Secure einen offenen Brief an Microsoft verfasst, in dem sie den Software-Riesen darum bitten, endlich eine [...]
Ein Studie der Codex Group, eines auf den Bücher-Sektor spezialisierten Marktforschers, brachte nun zutage, was viele Bücher-Fans schon geahnt oder gar prognostiziert haben: Dass nämlich durch den Verkauf von Amazon Kindle und Apples iPad das echte Buch (noch) nicht vom Aussterben bedroht ist. Demnach kaufen die Besitzer der genannten Gadgets weiterhin mehr Bücher in gedruckter als [...]
Jetzt ist es also amtlich: Unsere Verbraucherministerin hat ihren Willen bekommen und Google Eingeständnisse in Bezug auf dessen Dienst “Street View” in Deutschland abgerungen. Heute traf sich Ilse Aigner mit Vertretern der Suchriesen in Berlin und ließ sich versichern, dass der Dienst hierzulande erst startet, wenn die von den deutschen Bürgerinnen und Bürgern vorgebrachten Widersprüche (PDF) vollständig [...]
Die “Financial Times Deutschland” bringt diese Story gerade “exklusiv”. Wie die Zeitung erfahren haben will, hat die Mediantis AG eine einstweilige Verfügung gegen Amazon eingereicht. Wer die Aktiengesellschaft bislang nicht kannte: sie betreibt unter anderem das Zentrale Verzeichnis Antiquarischer Bücher (ZVAB), das vor allem unter Studenten bekannt ist und wohl der größte Konkurrent für Amazon [...]
Und der Zuschlag geht nach… Moskau! Wie AOL gerade per Pressemitteilung verkündet, wurde endlich ein Käufer für die ungeliebte Tochter ICQ gefunden: es ist Digital Sky Technologies (DST). Bereits Anfang des Monats wurden gerüchteweise einige Namen potentieller Käufer im Bieterrennen genannt, darunter das ebenfalls russische Unternehmen ProfMedia sowie Tencent, ein Portalbetreiber in China. Die beiden [...]
Ich muss ehrlich gestehen: Mich würde es sehr freuen, wenn es das von Greg Hughes entwickelte Progrämmchen am Zerberus vorbei in den App Store schaffen würde. Am Sonntag hatte der iPhone-Crack ein Video auf YouTube vorgestellt, in dem ihm mittels seiner ”Wi-Fi Sync” genannten App gelang, sein Smartphone drahtlos mit iTunes zu synchronisieren. Am gestrigen  Dienstag hat er nachgelegt [...]
Neues App-Zugpferd: VZ-Netzwerke setzen auf Online-Marktplatz Basic Thinkingby Marek Hoffmann (cached at April 30, 2010, 10:48 am)

Es ist wieder soweit: es gibt etwas Neues von den VZ-Netzwerken zu berichten. Wie ich einer soeben ins Haus geflatterten Pressemitteilung (siehe auch den Blog-Post)entnehmen kann, feiert der Marktplatz für kostenlose Kleinanzeigen nun offiziell seinen Geburtstag und ist für alle Mitglieder von studiVZ und meinVZ verfügbar. Zuvor befand sich das Projekt in einer etwa drei [...]
Würde man in diesem Fall die Redewendung von der “heißen Luft” bemühen, müsste gesagt werden: Was da im vergangenen Jahr rund um den Verkauf von The Pirate Bay ablief, war ein glühender Wüstensturm. Machen wir einen kleinen Schritt zurück: Im Juni 2009 wurde bekannt, dass der schwedische IT-Dienstleister Global Gaming Factory (GGF) die Torrent-Seite für rund [...]
Facebook und der Datenschutz: ‘Wir sind besorgt’ Basic Thinkingby Carsten Drees (cached at April 30, 2010, 10:48 am)

Es ist nun tatsächlich erst eine Woche her, dass Mark Zuckerberg uns allen versprochen hat, eine neue Ära einzuläuten. Man kann die Änderungen begrüßen oder man kann sie verdammen – eines jedoch kann man nicht: ihre Relevanz leugnen! Auf jeden kritischen Kommentar oder Artikel kommt auch eine Seite oder ein Blog, welches die neuen Funktionen [...]
Android-Handys: Microsoft leiht dem Partner HTC ein paar Patente Basic Thinkingby André Vatter (cached at April 30, 2010, 10:48 am)

Hui, was ist denn da los? Microsoft hat seinem Best Buddy HTC gerade einen dicken Lizenzvertrag aufgedrückt – in aller Freundschaft, wie man nicht müde wird zu betonen. Der Deal erlaubt es HTC nun legal und offiziell, einige Patente der Redmonder bei der Entwicklung von Android-Handys anzuwenden. Im Gegenzug muss der Gerätebauer natürlich entsprechende Abgaben [...]
Worum ich die Kollegen in den USA wirklich oft beneide, ist deren Möglichkeit, Interviews mit den Großen der Tech-Branche führen zu können. So wie Brad Stone vom Online-Ableger der New York Times, der einige Worte an Andy Rubin richten durfte. Zum Hauptaufgabenfeld des stellvertretenden Leiters der Entwicklungsabteilung beim Suchriesen Google gehört die Arbeit am hauseigenen [...]
EU-Pirat Engström: Kinderpornos sind das Lockmittel der Lobbyisten Basic Thinkingby André Vatter (cached at April 30, 2010, 10:48 am)

Die folgende Meldung ist noch mit Vorsicht zu genießen, da es keinen Weg gibt, sie zu verifizieren. Doch ihr Urheber, Christian Engström, der erste Abgeordnete der Piratenpartei im EU-Parlament, hat eigentlich noch nie Anlass zum Zweifeln gegeben. Doch nun eines nach dem anderen: In einem aktuellen Blog-Post berichtet der Politiker über ein Ereignis, das sich im [...]
Berichte: Apple hat es markenrechtlich auf das WePad abgesehen Basic Thinkingby Marek Hoffmann (cached at April 30, 2010, 10:48 am)

Es ziehen – wieder einmal – dunkle Wolken auf im sonnigen WePad-Land. Möglicherweise handelt es sich nur um eine leichte Bewölkung, die keinen Regen mit sich bringt und nur kurzzeitig die Sonnenstrahlen verdeckt. Unter Umständen sind sie aber auch die Vorboten für einen echten Sturm. – Verzeiht die metapherngeschwängerte Ansprache, das Wetter da draußen hat mich wohl abgelenkt. [...]
“Heißt das, dass HP schon in Kürze Microsoft fallen lassen wird?” – Der heutige Post schließt sich praktisch nahtlos an den letzten Satz der gestrigen Meldung an, in der es um die Palm-Übernahme durch HP ging. Die Antwort? “Ja, HP lässt Microsoft fallen.” Das gilt jedoch nur für den Tablet-Produktsektor. Wie in der Nacht von [...]
Zu Beginn dieses Monats hat YouTube seiner Video-Seite ein minderschweres Redesign verpasst. Und nun, zum Ende des Monats, folgt eine entsprechende Anpassung des Video-Players. Einigen von euch wird sie vielleicht schon in den letzten Tagen an ausgewählten Videos sozusagen als “singuläres Phänomen” aufgefallen sein. Nun sieht es aber so aus, als würde sich das neue [...]
Zensur vs. Jugendschutz: M.I.A. und das verschwundene YouTube-Video Basic Thinkingby Marek Hoffmann (cached at April 30, 2010, 10:48 am)

Ich hatte es im Zusammenhang mit dem Computer-Spiel “Modern Warfare2 – Call of Duty“ schon einmal gesagt: Als der Ego-Shooter seinerzeit für Wirbel in der Öffentlichkeit sorgte, weil in einer Szene Zivilisten von einem Terror-Kommando abgeschlachtet wurden, handelte es sich meines Erachtens um nichts anderes, als um kalkulierte Provokation. Sex sells, Violance sells. Und je expliziter [...]
Nach den wütenden Mails, die Steve Jobs in den vergangenen Tagen quer durch die Welt schoss, um Entwickler und Adobe-Anhänger mit Argumenten wie “nein!”, “wieso auch!” und “troll dich!” ruhig zu stellen, hat sich der Meister nun doch noch einmal die Zeit genommen, in Ruhe über das Thema zu reflektieren. Es geht um die seit [...]
Wer kann schon erahnen, was hinter Steve Ballmers Stirn vorgeht. Gestern hatte er im Namen Microsofts die Neuauflage des Windows Live Messenger angekündigt: Der Client wird für das Publikum nicht nur ein wenig, sondern ordentlich aufgebohrt. Die Liste der neuen Features ist lang, angefangen von HD-Videochats, der eingebauten Bing-Suche und der Komplett-Integration sozialer Netzwerke bis [...]
Erinnert ihr euch noch an Andrés Artikel aus dem vergangene Dezember, in dem er über eine Künstlerin schrieb, die eine Unterlassungsklage gegen Google erwirkt hatte? Vermutlich nicht, wäre ja auch ein bißchen viel verlangt. Ehrlich gesagt musste ich ihn vorhin auch selbst noch einmal lesen, um meine Erinnerung aufzufrischen. Im Kern ging es bei dem vor [...]
HP schluckt Palm: Was wird wohl Microsoft dazu sagen? Basic Thinkingby André Vatter (cached at April 30, 2010, 10:48 am)

Meinen aufrichtigen Glückwunsch, Mr. Rubinstein. Und auch Ihrem Kollegen, Mr. Bradley von HP, schüttele ich an diesem Morgen die Hand! Die Nachricht, dass Palm von Hewlett-Packard übernommen wird, ist nicht nur eine Überraschung: sie ist eine Freude! Im Vorfeld waren ja die Namen mehrerer Interessenten genannt worden, etwa HTC oder Lenovo. Dass HP nun am Ende [...]
Retter der Diskette: Verbatim wird das Retro-Speichermedium erhalten Basic Thinkingby André Vatter (cached at April 30, 2010, 10:48 am)

Haha, wie putzig! Nach den teils panischen Reaktionen der PC-Veteranen, den Beschwerden und Hamsterkäufen bezüglich Sonys Entschluss, der guten alten Diskette den Todesstoß zu versetzen, können wir alle nun erst einmal aufatmen. Wie Verbatim als Reaktion vom Hauptsitz in Eschborn verkündet, werde man die Floppy Disk nicht im Stich lassen: “Auch in Deutschland findet der [...]
Manchmal muss man sich ja wirklich am Kopf kratzen. Da gibt es multimilliardenschwere Konzerne, die es nicht schaffen, sich an einen Tisch zu setzen und Dinge in Ruhe zu bereden. Stattdessen wird die Schmutzwäsche in aller Öffentlichkeit gewaschen. Aber – sei’s drum: So haben wir wenigstens etwas, um euch mit Infos aus erster Hand auf dem [...]
Die Display 2011 ist eine Fach-Messe für Screen-Technologie, die vom 13. bis zum 15. April dieses Jahres in Japan stattfand. Dort hat Bridgestone den funktionierenden Prototypen eines flexiblen E-Papers vorgestellt. Wenn euch, wie mir, beim ersten Lesen dieser Meldung etwas komisch vorkam, dann könnte dies am Hersteller liegen. So wie man bei Toshiba vielleicht nicht in erster [...]
Lok-It: Robuster USB-Stick mit eigenem PIN-Tasteneingabefeld Basic Thinkingby André Vatter (cached at April 27, 2010, 10:58 pm)

USB-Sticks mit Passwortabfrage kennt mittlerweile jeder – das Nervige daran ist und bleibt allerdings, dass die diversen Sicherheitsfeature jedes Mal über eine Extra-Software realisiert werden. Zum einen hat das Folgen für den plattformübergreifenden Datentransport – zum anderen sind viele der Lösungen schlicht nicht sicher genug (schaut euch mal das Video dazu an). Die Systematic Development Group [...]
Sollte es Barnes & Nobles oder Sony, aber vor allen Dingen Amazon gelingen, die Ergebnisse dieser Studie in eine große Werbekampagne geschickt einzuflechten, dann könnten sie vielleicht so die Verkaufszahlen ihrer E-Reader noch weiter steigern. Vorstellbar wäre etwa ein Konzept, bei dem die Ängste von Menschen mit Schlafstörungen geschürt werden. Oder eines, bei dem die Konkurrenz aus Cupertino [...]
Microsoft: Jeder vierte Deutsche ist ein ‘Raubkopierer’ Basic Thinkingby André Vatter (cached at April 27, 2010, 10:58 pm)

Eigentlich ist der Tag des geistigen Eigentums kein Tag der Aufklärung. Es ist der Tag der Zahlen, Studien und vor allem der Lobbyarbeit – die der Rechteinhaber als auch die der Gegner. Microsoft beispielsweise verrät heute die Details zu einer neuen Emnid-Umfrage, nach der jeder vierte Deutsche ein Software-Pirat sei. Wie der typische Schwarzkopierer so [...]
Seit Kurzem scheint Twitter auf der Spuren der Großen der Branche zu wandeln. Zumindest was die Übernahmepolitik anderer Unternehmen anbelangt. War der Microblogging-Dienst bisher nicht durch derartige Akquisitionen aufgefallen, wurde am vergangenen Freitag nun schon die zweite (nach dem Kauf von Tweetie) innerhalb eines Monats verkündet. Kevin Thau, seines Zeichens Chef für die Mobile-Produkte und -Strategien bei Twitter, teilte am [...]
WePad: …und es funktioniert doch! Basic Thinkingby Carsten Drees (cached at April 27, 2010, 10:58 pm)

Es ist nicht immer einfach mit diesem verflixten Internet. Nie tut es, was es soll. Will ich etwa eine bestimmte Information – am besten noch unter Androhung von weiteren Schritten – aus dem Netz tilgen, kann man davon ausgehen, dass sie sich rasender den je verbreiten wird. Möchte ich mich von meiner allerbesten Schokoladenseite präsentieren [...]
Es ist rührend, doch seien wir ehrlich: Welche Technologie kann schon von sich behaupten, drei Jahrzehnte auf dem Computermarkt überlebt zu haben? Wie am Wochenende bekannt wurde, wird Sony im kommenden Jahr die Produktion von 3,5-Zoll Disketten einstellen. Ich weiß gar nicht, wie viele von euch die Plastikmonster mit Schnappverschluss noch kennen; eine jede von [...]
Die Idee ist so einfach wie genial – wie auch lange überfällig. Heute haben wir die Wikipedia, die uns die Welt erklärt, die IMDb verrät alles über Filme, WolframAlpha bereitet statistisches Wissen auf. Doch es gibt keine gescheite Seite, die uns an die Hand nimmt und uns das Vertrauen gibt, sich mit einem Schraubenzieher selbst [...]
Es dürfte kaum einen Web-Surfer geben, der sie nicht schon einmal gesehen hat: CAPTCHA-Eingabefelder. Sei es bei dem Versuch, sich einen E-Mail-Account zu erstellen oder bei der Anmeldung auf irgendeiner Internet-Plattform. Wie man der offiziellen Website entnehmen kann, steht CAPTCHA für Completely Automated Public Turing test to tell Computers and Humans Apart. Übersetzt heißt es so viel wie ”Vollautomatischer öffentlicher [...]
Anfang dieses Jahres hatte Sony dem Publikum auf der CES 2010 einen fertigen Prototypen seines Transfer Jet vorgestellt. Mit dieser speziellen Memory-Karte sollte es möglich sein, ohne direkten Anschluss an ein Gadget, sondern drahtlos über eine Distanz von bis zu drei Zentimetern Daten mit einer maximalen Rate von 560 Mbit/s zu übertragen. Während wir hierzulande also noch auf [...]
Kein Zweifel, der Laden brummt. Hierzulande konnte Facebook im Vergleich zum vergangenen Jahr um 291 Prozent bei den Unique Visitors zulegen. Im März besuchten 15 Millionen deutsche Nutzer das soziale Netzwerk. Damit wurde jede einzelne Community der VZ-Konkurrenz überrannt: SchülerVZ, das größte der drei Netzwerke, kommt auf 9,3 Millionen. Sicher, wenn wir den kleinen Trick [...]
Bericht: Das Aldi-Tablet von Medion kommt im vierten Quartal Basic Thinkingby André Vatter (cached at April 27, 2010, 10:58 pm)

Es wurden bereits im Vorfeld der WePad-Präsentation öffentlich Vermutungen ausgesprochen, dass der Aldi-Elektrozulieferer Medion seine Finger im Spiel habe: Der Essener Hersteller, so hieß es zunächst, werde den Support für WePad-Kunden übernehmen. Nun will die “Financial Times Deutschland” aus “Unternehmenskreisen” erfahren haben, dass die Kooperation sogar noch ein gutes Stück weitergeht. So soll Medion neben [...]
Bundesratsinitiative: Hamburg will Street View-Flotte ausbremsen Basic Thinkingby André Vatter (cached at April 27, 2010, 10:58 pm)

Die WLAN-Nummer war den deutschen Datenschützern dann doch zuviel. Auch wenn Google nie verheimlicht hat, Router-Signale bei den Kamerafahrten zu tracken – wirklich offensiv ist die Suchmaschine damit tatsächlich auch nicht umgegangen. In der 14-seitigen Broschüre zum Steet View-Dienst, die Google auf der CeBIT an interessierte Bürger verteilte (und die uns vorliegt), wird die WLAN-Kartografierung [...]
Klingelt es bei euch bei dem Namen “Skyhook“? Ich helfe euch mal auf die Sprünge: Das ist das Unternehmen, das in den USA bereits seit Jahren das tut, wofür Google hierzulande vor Kurzem – zu Recht oder nicht sei mal dahingestellt – von unserem obersten Datenschützer Peter Schaar abgewatscht wurde. Es kartografiert WLAN-Netze. Wie auch der [...]
Wer meinen Artikeln hin und wieder Aufmerksamkeit schenkt, dem wird es vielleicht schon aufgefallen sein: Ich finde Themen sehr spannend, bei denen es um technische Errungenschaften geht, die unseren körperlich und geistig beeinträchtigten Mitmenschen ihren Alltag erleichtern sollen. Ich hatte zuvor schon über ”Sensawaft“, ein Puste-Steuerungssystem für Körperbehinderte, sowie einen Microchip und eine Smartphone-Software für Menschen mit einer [...]
Gouvernator Schwarzenegger pocht auf Verbot von Gewaltspielen Basic Thinkingby André Vatter (cached at April 27, 2010, 10:58 pm)

Haha, es klingt wie ein schlechter Scherz – doch die Story kommt aus den Staaten und dort ist bekanntermaßen ja nun mal alles möglich. Auch, dass der Mann, der Gewalt in Kinos und auf TV-Mattscheiben in den Achtzigern salonfähig machte, rund 30 Jahre später zum Anti-Aggro-Papst avanciert. Die Rede ist von Arnold Schwarzenegger, Gouverneur von [...]
Ratet mal, was auf dem rechten Bild zu sehen ist. Kleine Hilfe: Es handelt sich um etwas, das ihr als Geschenk für Social Media-Geeks nutzen könntet. Vor allem für jene, die euch nicht direkt einen Arztbesuch empfehlen, wenn ihr von twitternden Waschmaschinen (@pimpy3wash) oder Toastern (@mytoaster) sprecht. Es handelt sich nämlich um die Rückseite einer Twitter-Kuckucksuhr. Anders als die zuvor [...]
Einige Anleger sind undankbar – so, jetzt ist es raus. Microsoft hat die Quartalszahlen auf den Tisch gelegt, in der recht ordentliche Summen auftauchen. Der Umsatz konnte um sechs Prozent auf 14,5 Milliarden US-Dollar zulegen. Der Reingewinn machte einen Raketenflug nach oben und kletterte im Vergleich zum Vorjahresquartal um satte 35 Prozent auf über vier [...]
Wie wäre es mit Flash auf dem iPhone? So ganz ohne die Erlaubnis von Herrn Jobs einholen zu müssen. Bisher undenkbar, nun aber durchaus im Bereich des Möglichen. Das halbe Gesicht, das ihr auf dem Screenshot sehen könnt, gehört zu David Wong. Er ist ein in der Szene nicht ganz unbekannter iPhone-Hacker (gehört unter anderem zum [...]
Earth Day: Warum ein ‘Doodle’ einfach nicht ausreicht Basic Thinkingby Marek Hoffmann (cached at April 26, 2010, 12:50 am)

Auf den Tag genau heute vor 40 Jahren hatte ein US-Politiker zur Abwechslung mal eine gute Idee. Gaylord Nelson, seinerzeit Senator des Bundesstaates Wisconsin, wollte die Welt auf die wachsende Problematik der Umweltverschmutzung aufmerksam machen. Hierzu startete er eine Aktion – das “Environmental Teach-in” -, die aufgrund ihrer Akzeptanz durch die Bürger und ihre Popularität zunächst [...]
Jetzt im Sonderangebot: 1,5 Millionen Facebook-Profile Basic Thinkingby André Vatter (cached at April 26, 2010, 12:50 am)

Der Zeitpunkt dürfte Mark Zuckerberg – so kurz nach Verkündung der neuen Netz-Annexionspläne – reichlich ungelegen kommen. Auf der anderen Seite kommen große Datenlecks eigentlich immer zum unpassenden Zeitpunkt. Wie die iDefense-Gruppe VeriSign berichtet, befinden sich derzeit Datensätze zu rund 1,5 Millionen Facebook-Profilen im Umlauf. Sie gehen auf die Bemühungen eines Hackers mit dem Namen [...]
Und noch einmal Google. Bevor ihr aber gelangweilt die Augen verdreht, lasst mich kurz sagen, dass es um ein dickes Ding in Sachen Datenschutz geht. Zumindest sieht es Peter Schaar so, unser deutscher Datenschutzexperte und aktuelle Bundesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit. Wie der Nachrichtensender N24 auf seiner Internetseite berichtet, ist Schaar entsetzt über die Entdeckung, dass Google mit Street [...]
Von so viel kostenloser Werbung für ihre Produkte, wie sie Apple gerade für sein iPad erhält, können andere Unternehmen wirklich nur träumen. So kursieren seit einiger Zeit beispielsweise Filmchen mit Katzen, Hunden und Kleinkindern auf YouTube, die die spielerisch-einfache Handhabung des Gadgets aufzeigen sollen (wer sie noch nicht kennt – kein Panik: ich habe sie weiter [...]
Basic Flashback: Informieren im Vorbeigehen Basic Thinkingby Jürgen Vielmeier (cached at April 26, 2010, 12:50 am)

In dieser Woche war ich viel unterwegs und hab mich vornehmlich mit dem iPhone via Twitter und Facebook auf dem laufenden gehalten. Dabei kam ich ins Grübeln: Wie gut könnte ich mich wohl über ein Thema informieren, wenn ich gar keine Nachrichtenartikel mehr lese, sondern nur Statusupdates? Damit fiel der Startschuss zu einem kleinen Experiment. [...]
Facebook: Tipps für das Zurechtfinden im Privacy-Dschungel Basic Thinkingby Carsten Drees (cached at April 26, 2010, 12:50 am)

Wenn ein 450 Millionen User zählendes Netzwerk an der Privacy-Schraube dreht, sorgt das immer für Aufruhr – egal wie minimal die Veränderung auch ist. Ihr könnt euch vorstellen, was los ist, wenn Facebook diese Schraube kurzerhand komplett entfernt. Bleiben wir bei dem Bild: Nehmt ein x-beliebiges Rechner-Gehäuse, entfernt das ein oder andere Schräubchen und [...]
Entscheidung gefallen: eBay darf den Mitgliedern PayPal aufzwingen Basic Thinkingby André Vatter (cached at April 26, 2010, 12:50 am)

eBay geht es gut. Überraschenderweise, möchte man meinen, immerhin – so mein subjektiver Eindruck – kaufen immer weniger Nutzer (mich eingeschlossen) auf der Auktionsplattform irgendwelche Waren. Dennoch stieg der weltweite Gewinn um elf Prozent auf 398 Millionen Dollar, bei einem Umsatz von 2,18 Milliarden Dollar (PDF-Quartalsbericht). Da sich die Plattform jüngst von der ungeliebten VoIP-Tochter [...]
Wie viel ist es wert, wenn Google eine App für das iPhone offiziell bestätigt? Diese Frage habe ich mir heute morgen gestellt, nachdem Google auf einer Pressekonferenz in London seine Neuauflage der mobilen Navigationslösung präsentiert hatte. Dieses Turn-by-turn GPS-System kann ab sofort kostenlos als Update für Google Maps auf Android-Smartphones runtergeladen werden. Und – und jetzt [...]
Kindle-Jagd: Wettbewerb verstärkt mit TV-Spot Druck auf Amazon Basic Thinkingby Marek Hoffmann (cached at April 26, 2010, 12:50 am)

“Amazon Prime [eine Art Versand-Flatrate, die den Kunden rund 80 Dollar im Jahr kostet] hat gerade den fünften Geburtstag gefeiert, die Akzeptanz von Amazon Web Services durch den Kunden wächst weiter, der Kindle bleibt unser am besten verkauftes Produkt und zu Beginn der Woche erreichte unser Angebot für den Reader die Zahl von 500.000 Titeln”. Jeff Bezos, Gründer und Chef [...]
Linkhaftung auf Twitter: Das sagt der Anwalt dazu [Interview] Basic Thinkingby André Vatter (cached at April 22, 2010, 1:33 am)

Auf die Ankündigung folgte das große Flattern. Am Mittwoch hatte das Landgericht in Frankfurt am Main einem Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung stattgegeben. Darin wurde es einem Nutzer untersagt, über seinen Twitter-Account auf eine Seite zu verlinken, auf der “Vielzahl wahrheits- und wettbewerbwidriger Behauptungen” zu Lasten des Antragstellers zu finden waren. Damit wurde in [...]
Der Schweizer One-Klick-Hoster RapidShare hat heute überraschend angekündigt, dass man sich von seinem bisherigen Geschäftsführer Bobby Chang getrennt hat. Chang war lange Zeit der Lenker und das Sprachrohr des Unternehmens. Bei der Begründung des Entschlusses hält sich RapidShare bedeckt: Man habe sich in “gegenseitigem Einvernehmen” mit “sofortiger Wirkung” getrennt. “Wir wollen die Erfolgsgeschichte von [...]
Nutzt jemand von euch das Google-Feature “Webprotokoll“? Kurz für die, die es nicht kennen: User, die mit ihrem Google-Account angemeldet sind, erhalten durch Aktivierung von Webprotokoll die Möglichkeiten, ihre Webaktivitäten auf vielfältige Weise zu verwalten, Auskunft über Trends ihrer Webaktivitäten zu erhalten und – besonders wichtig für den nachfolgenden Kontext – personalisierte Suchergebnisse aufzurufen. Diese [...]
f8-Konferenz: Facebook will das gesamte Internet umspannen Basic Thinkingby Carsten Drees (cached at April 22, 2010, 1:33 am)

Gerade eben wurde die f8-Konferenz in Kalifornien von Mark Zuckerberg mit einer Keynote eröffnet. Dort erklärte er der gespannt lauschenden Welt, wie die Zukunft von Facebook aussieht beziehungsweise wie in seinen Augen die Zukunft des Internets aussieht. Direkt zu Beginn seiner Ausführungen nennt er die Schwerpunkte der Keynote, der Konferenz und der Bemühungen Facebooks aktuell [...]
Total bescheuert oder logische Entwicklung, die der heutigen Zeit Tribut zollt? – Die Designerin Jennifer Darmour präsentiert mit ihrem Mode-Konzept ”Ping” das erste mir bekannte “Social Networking”-Kleidungsstück der Welt. Die Mischung aus Kapuzenpullover und ärmellosem Kittel soll es seiner Trägerin/seinem Träger ermöglichen, sich “kabellos und von überall aus” mit seinem/ihren Facebook-Account zu verbinden – und zwar ohne [...]
Apple-Anwalt fordert: ‘Gebt uns das iPhone 4G zurück!’ Basic Thinkingby André Vatter (cached at April 21, 2010, 11:11 am)

Zum Glück fällt in diesen Tagen die Einräumung “Asche auf mein Haupt” ein wenig leichter. Ja, ich lag (offenbar) daneben. Seit am Wochenende die ersten Bilder des vermeintlichen iPhone 4G im Netz auftauchten, reißen die Gerüchte, Bestätigungen, Dementis und der Strom der Bilder nicht ab. Es gab und gibt jedoch eine ganze Reihe Gründe, sich [...]
Tumblr: Erlösmodelle für Mashup-Blogs verzweifelt gesucht Basic Thinkingby André Vatter (cached at April 21, 2010, 11:11 am)

Manche nennen sie Billig-Blogs, andere sagen “aufgebohrtes Twitter” dazu – es geht um Microblogging-Plattformen wie Posterous oder eben Tumblr, durch die Nutzer ihren Mashup-Fantasien im Netz freien Lauf lassen können: Texte, Bilder, Videos, Audio-Dateien, Links – alles rein und dann raus damit. Doch was den Usern Spaß bereitet, verursacht den Betreibern langsam Kopfzerbrechen. Es fehlt [...]
Netzoffensive gegen DSDS: Jetzt sucht Deutschland den Nr.1-Hit Basic Thinkingby Carsten Drees (cached at April 21, 2010, 11:11 am)

Ein Staats-Chef wird beigesetzt, ein beispielloses Natur-Ereignis in Island legt den gesamten europäischen Flugraum lahm, Mehrzad Marashi gewinnt das DSDS-Finale. Wer jetzt einen einigermaßen guten Riecher hat oder zumindest die Vorgehensweise der Bild-Zeitung kennt, wird vermutlich drauf kommen, welches dieser drei Ereignisse das Springer-Aushängeschild als Headline der Titelseite auserkoren hat. Genau – es war das [...]
Am Freitag hatte Google die neuen Quartalszahlen bekannt gegeben, die – mit Verlaub – obszön erfolgreich anmuteten. Der Suchriese hatte per Mail auf die Veröffentlichung aufmerksam gemacht. Ein Dreizeiler wurde den Lesern geboten, darunter prangte der Hinweis: “Den Rest lesen Sie bitte auf unserer Seite investor.google.com.” Außerdem wurde mitgeteilt, dass man Geschäftszahlen von nun an [...]
Vielleicht hätte er sich einfach auf eine Bühne stellen sollen. Fünf Meter tief, zwanzig Meter breit, mit einer Kinoleinwand im Hintergrund. Darauf die Präsentation, im Vordergrund das Produkt, mit dem er bei Zeiten ein wenig spielt, während er mit dem Publikum spricht. Das hat Helmut Hoffer von Ankershoffen aber nicht getan. Statt dessen ging der [...]
Es ist verdammt schade, wenn gute Ideen immer wieder an demselben Grund scheitern: an Geldmangel. Vor rund vier Jahren war die gemeinnützige Organisation One Laptop per Child (OLPC) an den Start gegangen, um die Bildungssysteme der Entwicklungsländer zu revolutionieren. Der Anspruch lautete, jedem der zwei Milliarden Kinder, die in armen Verhältnissen leben, ein eigenes Notebook [...]
Unter Andrés vor ein paar Tagen veröffentlichten Post zum Robonaut 2 kam die Frage auf, ob es sinnvoll sei, so viel Geld in die Weltraumforschung zu pumpen. Oder ob es nicht besser wäre, mit den Millionen Dollar Missstände in der Welt zu beseitigen? Nicht ganz zu Unrecht antwortete darauf ein anderer Leser, dass die Weltraumforschung nicht nur unnütze [...]
Wer am kommenden Wochenende noch nichts vorhat, kann ja einen kleinen Trip nach Amsterdam planen. Neben der Möglichkeit, sich bei unseren Nachbarn mit Lederwaren, Tulpen oder anderem Zeug (für das die Stadt bekannt ist) einzudecken, kann der Besucher dann nämlich auch Teil eines “scheinbar spontanenen Menschenauflaufs” werden. Am Samstag, den 24. April, soll gegen 14 Uhr [...]
GoogleSharing: Neues Browser-Plugin stoppt die Google-Schnüffelei Basic Thinkingby André Vatter (cached at April 21, 2010, 11:11 am)

Wenn Google noch einen guten Grund für die Entwicklung eines eigenen Browsers brauchte – hier ist er: Der Entwickler Moxie Marlinspike hat sich ein neues Plugin ersonnen, das Firefox-Nutzer vor der Schnüffelnase der Suchmaschine retten soll. Das Addon aktiviert einen externen Proxy, der dann anspringt, wenn Nutzer Dienste von Google in Anspruch nehmen (Suche, News, [...]
So wie es aussieht, ist bald Schluss mit lustig. Denn offenbar können die Verantwortlichen bei Constantin Film nicht darüber lachen, dass ihr preisgekrönter Film “Der Untergang“ auf YouTube dermaßen durch den Kakao gezogen wird. Bevor ich im Einzelnen erzähle, was passiert ist, möchte ich noch schnell all jene Leser ins Boot holen, die keine Ahnung haben, [...]
Buzz: Kaum ein ‘Mensch’ nutzt den Google-Dienst Basic Thinkingby Marek Hoffmann (cached at April 21, 2010, 11:11 am)

Als Buzz im Februar dieses Jahres an den Start ging, hatte Google große Ziele und weckte beim User hohe Erwartung. Nach einigen zuvor vorgenommenen und weitgehend erfolglosen Vorstößen in den Social Media-Bereich – als Beispiele können Orkut oder Jaiku genannt werden - wollten Brin und Page dieses Mal alles richtig machen. Im Stile der Beatles wollten sie sich Inspirationen [...]
Krösus Apple: Dank 8.750.000 iPhone-Besitzer zum Rekord-Quartal Basic Thinkingby Marek Hoffmann (cached at April 21, 2010, 11:11 am)

Auf ausdrücklichen Wunsch vereinzelter Leser hin, die uns per Mail kontaktiert haben, fasse ich nachfolgend kurz die von Apple am gestrigen Dienstag veröffentlichten Quartalszahlen zusammen. Es möge sich aber bitte anschließend niemand darüber beschweren, dass hier das Unternehmen aus Cupertino explizit gelobt wird und das Wort “iPhone” mehr als einmal Erwähnung findet. - Aber Spaß beiseite: Die Zahlen, [...]
Das neue Handy-Betriebssystem von Microsoft, Windows Phone 7, wird ohne Copy&Paste für die Nutzer kommen. Das ist nicht verwerflich, immerhin brauchte Apple zwei geschlagene Jahre, um die Funktion in die iPhone-Firmware zu integrieren – Android-Nutzer lachten sich in Anbetracht der “Riesennachricht” damals ins Fäustchen. Doch wie nun bekannt wurde, hat Microsoft offenbar gar nicht die Absicht, [...]
Neuer Google-Zensurindex: Deutschland spielt ganz oben mit Basic Thinkingby André Vatter (cached at April 21, 2010, 11:11 am)

“Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten”, heißt es in Artikel 5 des Grundgesetzes. Im Internet scheint es Deutschland mit dem Recht der freien Meinungsäußerung aber nicht ganz so genau zu nehmen – Google hat vor [...]
Kein Flash für das iPhone: Adobe kehrt Apple endgültig den Rücken Basic Thinkingby André Vatter (cached at April 21, 2010, 11:11 am)

Dass sich zwischen Adobe und Apple etwas Düsteres zusammenbraut, war allen klar: Schon seit Jahren versucht Adobe, Flash als Browser-Plugin auf das iPhone einzuführen – immer vergeblich. Dann keimte neue Hoffnung mit der Flash Creative Suite 5, einer Entwicklerumgebung, die es Programmierern unter anderem gestattet, Apps zu erstellen und sie später für beliebige Plattformen verfügbar [...]
Wie war das noch? Durch das während der Arbeitszeit stattfindende Ansurfen von Seiten Sozialer Netzwerke durch ihre Mitarbeiter entstehen den Arbeitgebern astronomische wirtschaftliche Schäden? Davon scheint man bei Microsoft aber noch nichts gehört zu haben. Einer Untersuchung (PDF, Pressemitteilung) von NetProspex zufolge führt der Software-Gigant nämlich eine Top-50-Liste mit US-Unternehmen an, deren Angestellte einen großen Teil ihrer [...]
Ich habe mich beim Lesen der Meldung eine Zeit lang gefragt, ob mich die Ergebnisse der darin erwähnten Studie überraschen. Und die Antwort lautet wohl eher “Nein”. Demnach haben die Marktforscher vom Pew Research Center (richtig, das sind die, die die Blog-Müdigkeit bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen festgestellt haben) herausgefunden, dass für US-amerikanische Teenager zwischen 12 [...]
Chrome: Schwerer Abschied vom überflüssigen ‘http://’ Basic Thinkingby André Vatter (cached at April 21, 2010, 11:11 am)

Ich weiß nicht, ob Sir Tim Berners-Lee wirklich sauer angesichts der Ankündigung wäre – wahrscheinlich freut er sich aufrichtig. Der Erfinder des URL-Strings “http://” hatte die Doppelbalken-Kombi früher schon häufiger als “Fehler” beschrieben, reine Willkür habe dazu geführt, dass wir heute jeder Adresse zwei Schrägstriche voranstellen – und einen Doppelpunkt. Über Sinn und Unsinn des Strings [...]
Überraschend: Zuckerberg zieht Facebook Lite den Stecker Basic Thinkingby André Vatter (cached at April 21, 2010, 11:11 am)

Gerade einmal ein halbes Jahr hat Facebook Lite durchgehalten – jetzt hat das Unternehmen dem Feature ohne Vorwarnung das Licht ausgeknipst. Das Pendant zur normalen Facebook-Seite hatte in erster Linie diejenigen Nutzer im Blick, die mit schwacher Internetanbindung oder ressourcenarmen Rechnern umgehen müssen (zum Beispiel in den Ländern der dritten Welt): Pinnwandeinträge, Text, Fotos, Videos, [...]
Wer den Twitteraccount @talesofthings aufruft, könnte ganz schön neugierig werden. Zum einen, weil dort für den heutigen Freitag der Start der gleichnamigen Plattform angekündigt wird – ohne aber zu verraten, worum es sich dabei handeln soll. Und zum anderen, weil in der Timeline der Post eines Guardian-Redakteurs retweetet wird, in dem im Zusammenhang mit Tales of Things von ”the [...]
Was ergibt “Completely Automated Public Turing test to tell Computers and Humans Apart”? Richtig – das Akronym CAPTCHA. Dabei handelt es sich meistens um kleine Challenge-Response-Tests, also kleine Raterunden, die nur von Menschen gemeistert werden können, um Script-Kiddies davon abzuhalten, automatisierte Bot-Abfragen zu entwickeln, mit denen sich dann Zugang zu irgendwelchen Daten verschaffen lässt. Was [...]
Schon im Januar konnten wir Google auf den Namen “Superstar” umtaufen – die Marktperformance der Suchmaschine war im letzten Quartal 2009 einfach gigantisch gewesen. Seinerzeit hatten bereits massenweise Analysten mit ihren Prognosen daneben gelegen, da sie weit unter den tatsächlich erzielten Ergebnissen lagen – dieses Mal soll es nicht anders sein. Google hat in der [...]
MySpace Events: Zurück zu altem Glanz? Basic Thinkingby Carsten Drees (cached at April 17, 2010, 9:01 pm)

Social Network-Dinosaurier und einstiger Branchenprimus MySpace hat ja erst vor kurzer Zeit verlauten lassen, wie man sich für die Zukunft aufstellen möchte und wie das Netzwerk gegen Facebook und Co. bestehen soll. In der Wirtschaft würde uns ein freundlicher Pressesprecher vermutlich sagen, dass sich das Unternehmen auf die Kernkompetenzen zurückbesinnen möchte und exakt diesen Weg [...]
So, wie der BITKOM gerade mitteilt, hat es eine Einigung zwischen  Gerätebauern und Verwertungsgesellschaften gegeben – auch, wenn der heute unterzeichnete Vertrag auch vorerst nur eine Gültigkeit bis Ende 2011 hat. Demnach werden für jeden verkauften USB-Stick und für jede Speicherkarte zehn Cent Abgaben fällig. Wer als Hersteller Mitglied im BITKOM ist, braucht jedoch nur [...]
“Das Fraunhofer-Institut testete innerhalb des Monats Februar nun fünf kostenlose E-Mail-Dienste. Und kam zu einem klaren Ergebnis: Mit 116 Spam-Mails lieferte GMX.de klar das schlechteste Ergebnis ab.” – das Zitat stammt vom “Spiegel“. Manche bezeichnen das Blatt als letztes Bollwerk des kritischen Journalismus in Deutschland. Leider haben die Kollegen bei der Meldung aber einen [...]
Ja, das sitzen sie nun, der Apple-André und der Microsoft-Marek. Und streiten mit gebotenem, journalistischen Abstand zum  Gegenstand über die Behauptung eines ehemaligen Hackers, wonach in Bezug auf das Thema Sicherheit der Software Microsoft Apple überlegen sei. Oder, um es ein wenig schmeichelhafter auszudrücken: Die Cupertinos hinken mit ihren Sicherheitsstandards den Redmondern noch etwas hinterher. Marc Maiffret, der seine kriminelle [...]
Der ExoPC Slate: Platz da, hier kommt das kanadische WePad! Basic Thinkingby André Vatter (cached at April 16, 2010, 12:55 am)

Helft mir mal bitte auf die Sprünge – guck ich schief? Kollege Schamberg aus der onlinekosten.de-Redaktion schoss mir gerade einen Link rüber: ExoPc.com. Auf der Seite findet ihr das neueste Produkt des gleichnamigen kanadischen Unternehmens – ein Tablet, das auf Basis von Windows 7 arbeitet. Auf einer Vergleichsseite, auf der die Spezifikationen des ExoPC Slate [...]
Das wohl zu den populärsten URL-Shortener-Diensten gehörende Unternehmen Bit.ly kündigt in einem aktuellen Blogpost für kommende Woche große Veränderungen an. Das noch recht junge, durch die Kooperation mit Twitter aber schon praktisch zum Marktführer auf dem Gebiet der Adressen-Verkürzung aufgestiegene Start-Up will mit dem Release 1.3 nicht nur seine Website komplett updaten. Darüber hinaus sollen [...]
Viele von uns haben es schon lange vermutet, nun liefert eine aktuelle Studie (Vollversion als PDF und Kurzfassung) offenbar den Beweis. Die Zahlen, die sich die Bosse aus der Film- und Musik-Branche zusammenträumen, wenn sie von wirtschaftlichen Verlusten durch Piraterie sprechen, entbehren schlichtweg jeder Grundlage. Ebenso die Schwarzmalerei einiger Politiker, wenn es um die Bedrohung von Arbeitsplätzen durch [...]
Hach, es ist immer wieder toll, schöne News zu ansonsten tristen und ärgerlichen Themen zu posten. So wie am heutigen Tag, an dem ich euch mitteilen darf, dass der GEZ vom Hessischen Verwaltungsgerichtshofs (VGH) in Kassel mit dem Richter-Hammer auf die gierigen Fingerchen geklopft wurde (Pressemitteilung als PDF). Die Rechtshüter haben nämlich pro PC-Besitzer entschieden [...]
Apple vs. Adobe – Nächster Stopp: Gerichtssaal Basic Thinkingby André Vatter (cached at April 16, 2010, 12:55 am)

Dass zwischen Apple und Flash-Entwickler Adobe schon längere Zeit die Fetzen fliegen, dürfte mittlerweile jeder mitbekommen haben. Apple hat von Anfang an Adobe Flash den Einzug auf das iPhone und den iPod Touch verboten – es war selbsterklärend, dass das proprietäre Plugin auch nicht den Sprung auf das iPad schaffen würde. Adobe bleibt nichts anderes übrig [...]
Na? Ist das wieder eine der regulären Innovationswellen bei Google oder wird da jemand wegen Microsoft nervös? Der Konkurrent hatte angekündigt, im Zuge der Veröffentlichung von Office 2010 eine kostenlose (da werbebasierte) Büro-Suite für alle Nutzer frei zu schalten, die direkt im Browser nutzbar sein wird: Ein direkter Angriff auf Google Docs. Microsoft nennt die [...]
Der Opera Mini für das iPhone ist da! Inklusive kleiner Mankos… Basic Thinkingby Marek Hoffmann (cached at April 16, 2010, 12:55 am)

Boom, there it is! Ab sofort steht der Opera Mini für auch für das iPhone und den iPod im App Store zum kostenlosen Download für euch bereit. Bisher gab es ihn ja leider nur für die Smartphone-Modelle anderer Anbieter, was ja mal durchaus eine erfrischende Abwechslung war. Nun gibt es aber die offizielle Bestätigung per Pressemitteilung, [...]
So so, Herr Biz Stone hat sich also Bezahl-Tweets ersonnen, um bei Twitter endlich die Vermarktung anzuschieben – das kommt ein wenig überraschend. Vor einem Jahr hatte er in einem Reuters-Interview gesagt: “Es gibt ein paar Gründe, warum wir nicht den Werbeweg gehen – einer davon ist, dass Werbung uns einfach nicht wirklich interessiert.” Stone [...]
Vielen von euch dürfte Shazam ein Begriff sein. Die App des gleichnamigen, im Jahre 2002 gegründeten Musik-Identifikationsdienstes gehört nämlich zu den beliebtesten, die auf BlackBerry-, Android- oder Apple-Geräten zu finden sind (auf der Unternehmensseite gibt es eine komplette Liste mit den unterstützten Geräten, falls jemand sich die App noch nicht runtergalden hat). Laut eigener Auskunft wird die [...]
Gerade flatterte die Pressemitteilung von Apple herein – iPad-Fans können sich schon einmal auf lange Gesichter einstellen. Apple sei von dem bisherigen Run auf das Tablet geplättet, heißt es darin – 500.000 Geräte seien allein in der ersten Woche ausgeliefert worden. Voraussichtlich werde die Nachfrage auch “weiterhin unsere bereitgestellten Mengen in den nächsten Wochen übertreffen”. [...]
WePad: Prototyp zeigte Windows als Betriebssystem Basic Thinkingby André Vatter (cached at April 16, 2010, 12:55 am)

“Nein, es ist keine Entlarvung”, teilte mir die Dame von Neofonie eben am Telefon mit. “Es war einfach… um zu zeigen.” Es herrscht derzeit ein wenig Aufregung im Internet, einen Tag nach der öffentlichkeitswirksamen Präsentation des WePad in Berlin haben sich einige Unklarheiten ergeben, was die Authentizität des Gezeigten betrifft. Laut dem “Handelsblatt” sei das [...]
Mein Keller gleicht meinem alten Kinderzimmer, lediglich bereinigt um die Möbel, die ich früher besessen habe. Unter einer gefühlten Zillion an unterschiedlichsten Comics hausen He-Man und viele seiner ”Masters of the Universe”-Kollegen, neben alten Lego-Raumfahrt-Bausätzen fliegen irgendwelche Hot Wheels-Autos und H-Null-Eisenbahnmodelle umher. Auf dem Friedhof der Spielzeuge findet sich fast alles wieder – nur leider keine alten [...]
Greenpeace zeigt es Nestlé: Das denkt die Twitter-Welt über KitKat Basic Thinkingby André Vatter (cached at April 16, 2010, 12:55 am)

Jeder von euch dürfte den Viral-Stunt von Greenpeace mitbekommen haben. Die Umweltaktivisten hatten Mitte März ein Video ins Netz gestellt, das auf kreativ-aufrüttelnde Weise vor dem Verzehr von KitKat-Schokoriegeln warnt. Hersteller Nestlé setzt bei der Produktion der Kalorienbombe auf Palmöl, für dessen Gewinnung weite Teile des Regenwaldes abgeholzt werden – nicht nur Orang-Utans bleiben dabei [...]
Vor knapp einem Monat hatte der Marktforscher Nielsen eine Studie veröffentlicht, in der die durchschnittliche Verweildauer von Usern auf Social Media-Seiten untersucht wurde. Dabei kam heraus, dass die deutschen User knapp vier Stunden pro Monat bei Facebook und Co. verbringen. Wird hierzu die Zeit addiert, die wir – wohlgemerkt in unserer Freizeit beziehungsweise zu privaten Zwecken - ziellos [...]
Netzneutralität: Die EU zögert, lädt im Sommer zum runden Tisch Basic Thinkingby André Vatter (cached at April 16, 2010, 12:55 am)

Neelie Kroes, die EU-Kommissarin für die Digitale Agenda, ist eine ziemlich harte Frau: Als Vorsitzende der Nijenrode Universität überreichte sie einstmals Bill Gates die Urkunde der Ehrendoktorwürde, kurze Zeit später verdonnerte sie ihn im Wettbewerbsrechtsstreit mit Microsoft zu Strafzahlungen in Millionenhöhe. Sympathisch. Als Nachfolgerin von Viviane Reding in der Kommission ist sie unter anderem verantwortlich [...]
Manchmal frage ich mich wirklich, was mit den Marketing- beziehungsweise Werbeabteilungen so manch eines Global Players los ist. Da investieren die Unternehmen Millionen in die Entwicklung und Herstellung ihrer Produkte und sehen dann offenbar tatenlos zu, wie die zuvor genannten Abteilung die Produkte so gar nicht ins rechte Licht rücken. Dies scheint vor allem im [...]
Robonaut 2 hebt ab: NASA schickt ersten Robo-Humanoiden zur ISS Basic Thinkingby André Vatter (cached at April 16, 2010, 12:55 am)

Juri Gagarin? Dass ich nicht lache: Gordo (so sah er aus) war der erste Erdenbewohner im Weltraum – und zwar 1958. Die NASA schnallte den kleinen Affen auf die Spitze eines Jupiter-C-Geschosses und feuerte ihn damit ins All. Start und Landung überlebte er, jedoch gab es ein Problem mit dem Fallschirm und Gordo ertrank, als [...]
Biz Stone und Evan Williams haben auf der Chirp-Konferenz die Hosen nicht nur bis zu den Knien heruntergelassen – am Ende des Tages waren sie komplett bis zu den Knöcheln gesunken. Bevor in Deutschland die Schlafenszeit anbrach, konnte ich noch kurz von dem neu vorgestellten Feature “Points of Interest” berichten, über das künftig Tweets auf [...]
Mit manchen technischen Gadgets habe ich folgendes Problem: Sie beeindrucken mich zwar durch ihre fortschrittliche Technologie und infolge dessen auch nicht selten mit dem, was sie können. Ich frage mich dann aber oft, wo sie wann und wieso zum Einsatz kommen könnten. Dies gilt beispielsweise auch für Twinkle, einem von japanischen Wissenschaftlern entwickleten Handprojektor. Das Teil, [...]
Es werden künftig 140 Zeichen, die in Breiten- und Längengraden auf Karten fest verortet werden und als solche auch aufspürbar sind. Auf der hauseigenen Entwicklermesse Chirp hat Twitter-CEO Evan Williams den anwesenden Programmieren ein neues Törchen in der API in Aussicht gestellt. Die Funktion, die künftig unter dem Namen “Points of Interest” firmieren soll, erlaubt [...]
Frisch aus dem Labor: Neue Funktionen für die VZ-Netzwerke Basic Thinkingby Carsten Drees (cached at April 16, 2010, 12:55 am)

Während sich Facebook in diesen Tagen viel Prügel in den Medien abholt, ist es um die VZ-Gruppe ruhiger geworden. Man hat beim Datenschutz die Nase klar vorn gegenüber dem amerikanischen Original, was beileibe auch nicht immer so war. In allen anderen Belangen ist man Facebook jedoch hoffnungslos unterlegen. Neu-CTO Jodok Batlogg hat diesbezüglich recht vollmundig [...]
On-Site-Übersetzungen: Google bohrt ‘Word Translate’ weiter auf Basic Thinkingby Marek Hoffmann (cached at April 16, 2010, 12:55 am)

Bereits seit etwa fünf Jahren bietet Google seinen Usern die Möglichkeit, mit dem Tool “Word Translate” englischsprachige Begriffe unter anderem ins Deutsche, Französische, Italienische und Spanische zu übersetzen. Dazu musste der Sprachunkundige seinen Mauszeiger auf ein entsprechendes Wort richten, einen kurzen Augenblick abwarten und erhielt dann in einem kleinen Fenster die Übersetzung. Diesen Dienst hat der Suchmaschinenbetreiber [...]
Palm ist käuflich: HTC und Lenovo sind interessiert Basic Thinkingby André Vatter (cached at April 13, 2010, 7:01 am)

Palm geht es schlecht – das ist kein Geheimnis. Im Zuge der Veröffentlichung der neuen Quartalszahlen kam ans Licht, dass der Handy-Bauer lediglich 408.000 Smartphones verkaufen konnte. Zum Vergleich: Apple brachte in den drei Monaten 7,5 Millionen Handys an den Mann, laut Google konnte geschätzte fünf Millionen Android-Geräte abgesetzt werden. “Unsere jüngste Under-Performance war sehr [...]
Wenn ich mich auf irgendwelchen Plattformen anmelde, um sie für Basic Thinking oder aus privatem Interesse auszuprobieren, dann kommt es schon mal vor, dass ich einen Fake-Namen und eine dieser speziellen One-Way-Mail-Adressen benutze, die man einmal benutzt und anschließend wegschmeißt. Das mache ich in der Regel aus dem Grund, um nicht im Anschluss an die [...]
Letztes Mittel: Online-Demonstrationen auf Facebook? Basic Thinkingby André Vatter (cached at April 13, 2010, 7:01 am)

Wer noch Zweifel daran hatte, dass die Themen Datenschutz und Internet im Vorfeld der NRW-Wahlen ausgeschlachtet werden: bitte – hier ist der Beweis. Die deutsche IT-Politik unternimmt derzeit nichts anderes, als allerorten ihr Machtlosigkeit zu demonstrieren. Schönstes jüngstes Beispiel ist Frau Aigners offener Brief an Facebook-Chef Zuckerberg, in dem sie knallhart mit dem Niederlegen ihrer Mitgliedschaft [...]
TweetUp: Twitter-Suche + Sponsoring = Geschäftsmodell Basic Thinkingby Marek Hoffmann (cached at April 13, 2010, 7:01 am)

Als ich am vergangenen Samstag die für viele überraschende Nachricht las, dass Twitter den Client “Tweetie” übernimmt, war ich ehrlich gesagt gar nicht so überrascht. Nach dem kryptischen Tweet von Twitter-Entwickler Alex Payne, hatte ich bereits Anfang März in einem Post meine Meinung geäußert, dass der Microblogging-Dienst “Tweetie” & Co. den Kampf ansagen und und in Konkurrenz zu [...]
Ja, das iPad hat nach mehrtägiger Reise den Weg aus den Staaten in die Redaktion gefunden. Schwebt da ein Duft von Weihrauch über der Verpackung? Sehe ich dort göttliches Zwielicht? Nein. Wir haben uns das iPad reichlich unvoreingenommen und vor allem unhysterisch zur Brust genommen. Als es ankam, habe ich in Seelenruhe drei Postings geschrieben, [...]
Google Search Stories: Bastelt eure Geschichten selbst Basic Thinkingby Carsten Drees (cached at April 13, 2010, 7:01 am)

Es war einmal… viele tolle Geschichten fangen so an. Zumindest war das früher so. Heute läuft man bereits mit einem etwas längeren Blog-Artikel Gefahr, dass einem die Leser weniger Aufmerksamkeit schenken. An eine Geschichte mit ellenlanger Einleitung ist daher in dieser schnelllebigen Zeit gar nicht mehr zu denken. Twitter hat uns gelehrt, dass alles Mitteilenswerte [...]
Sharp legt nach: 3D-Multitouch-Screen für E-Reader und Laptops Basic Thinkingby Marek Hoffmann (cached at April 13, 2010, 7:01 am)

Beflügelt durch den Erfolg von James Camorns “Avatar” ließen die Gadgets, die auf der diesjährigen CES vorgestellt wurden, jeden das Unvermeidbare bereits erahnen: Alle technischen Geräte, die mit einem Screen ausgestattet sind, würden über kurz oder lang auf 3D-Fähigkeit gepimpt werden. Und zu den Unternehmen, die dieses Ziel augenscheinlich besonders eifrig anpeilen, gehört Sharp. Vor knapp einer Woche [...]
Mann, Mann, Mann – so ein wenig Feierabend hin und wieder wäre schon schön. Doch das will ich euch heute nicht vorenthalten: Microsoft launcht seine erste eigene Handy-Reihe! Dann haben sich die ersten Gerüchte und späteren Spekulationen in Bezug auf das geheime “Projekt Pink” also doch bewahrheitet. Microsoft nennt seine neue Entwicklung “Social Phones”, gebaut [...]
Das WePad kommt für 449 Euro ab August in den Handel Basic Thinkingby André Vatter (cached at April 13, 2010, 7:01 am)

Also, diese Methode war mir auch neu: Neofonie, der Bauer des sagenumwobenen WePad, hatte das Tablet-Projekt lange Zeit zur Geheimsache Nummer eins erklärt – lediglich über die Facebook-Produkseite des Unternehmens waren tröpfchenweise Informationen nach außen gesickert. In erster Linie bildete die Seite aber einen Rückkanal für die Nutzer, die Neofonie per Pinnwandeinträgen ihre Wunschkonfigurationen vorstellen [...]
Der erste Schritt war bereits 2009 abgeschlossen. Twitter hatte Vereinbarungen mit den großen Suchmaschinen Google und Bing getroffen und stellt seitdem die Tweets der Nutzer für die Echtzeitsuche zur Verfügung. Der finanzielle Rahmen dieser Vereinbarungen wurde so verhandelt, dass das kleine Startup aus San Francisco noch vor Ablauf des Jahres schwarze Zahlen schreiben konnte. Der [...]
Wenn ich kurz die ersten Monate des Jahres überblicke, wird mir schwindelig vor Augen. Am 6. Januar ging die Rallye los: Amazon kündigte den weltweiten Verkauf des Riesen-Kindle DX an, wenige Tage später brachte Google das Nexus One an den Start, HP stellte das Slate vor, Apple legte mit dem iPad eins drauf, Nintendo warf [...]
Eine kleine Meldung mit vielleicht größeren Folgen: Google-Entwickler Matt Cutts hat gestern über Twitter auf ein neues Feature hingewiesen, mit dem der hauseigene URL-Shortener goo.gl der Suchmaschine deutlich aufgewertet werden könnte. Ab sofort ist es möglich, beim Erstellen der URL gleich einen passenden QR-Code generieren zu lassen. Dazu reicht es aus, an die Kurzadresse (beispielsweise: [...]
Office 2010 mit Werbung: Kostenlos im Netz und auf neuen Rechnern Basic Thinkingby André Vatter (cached at April 9, 2010, 6:42 pm)

In etwa zwei Monaten, im Juni, dürfte es soweit sein und Microsoft schickt seine lang erwartete neue Büro-Suite ins Rennen. Einige Details über Office 2010 hat der Software-Riese bereits verraten, etwa, dass die Neuauflagen von Word, Excel und Co. stark in der Cloud verwurzelt sein werden. Zudem wird der Social Connector ständig Kontakt mit sozialen [...]
Was ein kranker Kram, ich habe gerade nach “Ich find dich scheiße, so richtig scheiße” von TicTacToe auf YouTube gesucht, doch Sony Music hat da (mal wieder) dankenswerterweise einen Riegel vorgeschoben – sonst wäre ich jetzt richtig in Stimmung. Es geht um die Seite Unvarnished.com, was auf Deutsch soviel wie “ungeschminkt” bedeutet. Die Plattform – sollte [...]
Wer die Bemühungen der deutschen Polizei im Netz über die vergangenen Monate ein wenig im Auge behalten hat, dürfte bei der heute erschienenen Meldung laut aufgähnen: Die Kripo will eine eigene Notrufsäule im Netz. Die Idee ist schon etwas älter – so alt sogar, dass ich mir jetzt ein Werther’s Echte in den Mund schiebe [...]
Wer heutzutage verkaufen möchte, kommt kaum noch am Internet vorbei. Es handelt sich nicht lediglich um ein weiteres Medium, in welchem man neben Print und TV irgendwo irgendwie mitmischen könnte, sondern um die Plattform, die vielleicht schon bald über Erfolg oder Misserfolg meiner Kampagne, meines Produktes, meines Unternehmens entscheiden kann. Man kann in punkto Internet-Kompetenz drei [...]
Twitter wird außerhalb der USA immer beliebter Basic Thinkingby André Vatter (cached at April 9, 2010, 6:42 pm)

Zum Ende des vergangenen Jahres hatte Twitter die Internationalisierung des Dienstes vorangetrieben: Erst gab es Übersetzungen für spanische Nutzer, ein deutsches Interface kam später hinzu. Vor einigen Wochen wurden dann auch die Italiener und Franzosen mit ins Boot geholt. Nun hat Twitter zum ersten Mal öffentlich Bilanz gezogen und schon in den ersten Sätzen des Blog-Posts [...]
Es ist nun einmal die politische Entscheidung eines jeden Entwicklerunternehmens, die User während langer Wartezeiten nicht mit leicht bekleideten Pinup-Tänzerinnen bei der Stange zu halten – sondern mit Wartebalken. Seit den Anfängen der grafischen Benutzeroberfläche bekommen wir bei jeder Installation, bei jedem Download, bei jedem Öffnen größerer Programme immer wieder das Ding vorgesetzt. Dort, wo [...]
Da hat unsere liebe Verbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) nach ihrem plumpen Poltern doch tatsächlich eine Reaktion bei Facebook provoziert! Das US-Netzwerk bitte nach dpa-Informationen in einem Brief zum runden Tisch, an dem man alles in Ruhe klären möchte. Gleichzeitig wurden aber auch die Vorwürfe zurückgewiesen. Leider kann ich derzeit keine Kopie des Schreibens im [...]
Ich hatte die Story heute Morgen auf N24 kurz mitbekommen, bevor ich das Haus verließ: “…unser Verständnis der menschlichen Evolution revolutionieren”, hörte ich beim Zähneputzen. Zwei Paläoanthropologen hatten in der südafrikanischen Steppe einen Wahnsinnsfund gemacht: zwei Skelette sind aufgetaucht – die Knochen einer Frau und eines Jungen. Die beiden sind vor 1,95 bis 1,78 Millionen [...]
Digital Economy Bill nennt sich nicht etwa ein kleiner verpixelter Öko-Cowboy, sondern ein vorgestern im englischen Unterhaus im Eilverfahren durchgewunkenes Gesetz, welches die digitale Wirtschaft auf der Insel ankurbeln soll. Dass man diese Geschichte so knapp vor den Wahlen durchprügeln will und wird, erinnert sicher nicht nur mich an die leidige Zensursula-Debatte hierzulande. Da der [...]
iPhone OS 4.0: Die Top-Features im Überblick Basic Thinkingby André Vatter (cached at April 9, 2010, 6:42 pm)

Es ist kein Geheimnis, dass Apple sich ein paar Jahre Entwicklungszeit hätte sparen können, wenn sie nur auf die Jailbreaker gehört hätten. Doch nun ist es auch so passiert: Steve Jobs hatte am Donnerstagmorgen in Cupertino (Ortszeit) die Entwickler sowie die Journalisten- und Blogger-Meute einen scheuen Blick auf das iPhone OS 4.0 werfen lassen. Die [...]
DRM is back: Von Wolken und Luftschlössern Basic Thinkingby Carsten Drees (cached at April 9, 2010, 6:42 pm)

Ich habe gejubelt, ich gebe es zu. Als so nach und nach die ebenso lästigen wie unnützen DRM-Beschränkungen aufgehoben wurden, konnte man einen Augenblick lang das Gefühl haben, die Musikbranche habe dazugelernt: Streaming-Portale wie last.fm und steereo machen es uns schon lange möglich, Songs zu hören, die wir weder im CD-Regal noch auf der Festplatte [...]
Hype. Was ist eigentlich ein Hype? Wikipedia sagt, dass es sich dabei um “meist kurzlebige, in den Massenmedien aufgebauschte oder übertriebene Nachrichten” handelt, die “gezielt von Interessensträgern zur Werbung für bestimmte Ideen oder Produkte lanciert wurden”. Die Definition ist nicht ganz stimmig, zudem fehlt das Wichtigste. Ein Hype ist für Kunden und Journalisten vor allem [...]
Windows-Tablet Slate: HP wirbt mit Promo-Clip weiterhin um Geduld Basic Thinkingby André Vatter (cached at April 7, 2010, 10:56 am)

Es muss sich ähnlich angefühlt haben, wie bei einer Klassenarbeit. Alle anderen stehen auf und geben erleichtert ihre Hefte ab, während man selbst noch mit angestrengtem Blick abwechselnd auf das Aufgabenpapier und die Uhr starrt. Hewlett-Packard wird es vergangenes Wochenende so gegangen sein. Das iPad schoss vor, Kunden und Kritiker reihten sich in lange Schlangen [...]
Instant Trend von Tokyoflash: Social Media für das Handgelenk Basic Thinkingby André Vatter (cached at April 7, 2010, 10:56 am)

Das Tragische an Designstudien ist, dass sie Designstudien sind und der staunende Betrachter zum Warten verdammt ist. Immerhin: Bei Tokyoflash stehen die Chancen gar nicht so schlecht, dass eines Tages aus einer Photoshop-Augenweide tatsächlich mal ein marktfähiges Produkt wird. So ist mittlerweile das auch bei uns einmal besprochene Escape C, eine Art MP3-Ufo mit Uhranzeige, [...]
Die Rechnung der Mozilla-Jungs scheint simpel: Wer die Geduld des Nutzers nicht überstrapaziert, kann ihn bereits für sich gewinnen. Eigentlich eine einleuchtende Erkenntnis. Wenn ich mich als Anwender auf der Suche nach einem neuen Browser im Netz herumtreibe und dabei auf lahme Seiten stoße, mache ich schon per se einen Bogen um diesen Anbieter. Die [...]
Hollywood hat ein neues Marketing-Tool – es heißt Twitter Basic Thinkingby Carsten Drees (cached at April 7, 2010, 10:56 am)

“Twitter” und “Marketing” in einem Satz – das verheißt meistens nichts Gutes, weil dahinter viel zu häufig das Versprechen steckt, kinderleicht an die ersehnten Fantastillionen von Followern zu kommen – in nur wenigen Stunden, versteht sich. In diesem Artikel soll es jedoch um ein wirklich seriöses Marketing-Tool namens Twitter gehen, mit dem man ziemlich exakt [...]
Nach Meldung der russischen Zeitung “Vedemosti“, flankiert durch die Aufnahme in der “New York Times“, biegen die Verkaufsverhandlungen rund um den Instant Messenger ICQ in die heiße Phase ein. Schon seit Mitte Dezember kursieren Gerüchte, nach denen AOL-Chef Tim Armstrong den Dienst unbedingt loswerden möchte. Alles, was nicht zum Kerngeschäft gehört, soll vom Konzern abgeschlagen [...]
Kurz nach dem Roll-Out von Google Buzz Anfang Februar hatte es massenweise Kritik gehagelt: Datenschützer warfen Google vor, zu lasch mit den Informationen der Nutzer umzugehen, das Electronic Privacy Information Center legte sogar Beschwerde vor der Federal Trade Commission (FTC) ein. Google hatte daraufhin einige Tweaks vorgenommen, welche die Beobachter jedoch nicht wirklich überzeugen konnten. [...]
Macht mal ein wenig Platz da vorne: hier kommt die Website-Steuer! Zumindest in den USA ist jeder Gedanke an eine vom Staat verordnete Netzneutralität erst einmal vom Tisch. Der Grund ist ein neuer Richterspruch, den der Kabelnetzbetreiber Comcast vor dem Bundesberufungsgericht in Columbia erstritten hat. Zur Vorgeschichte: Die Federal Communications Commission (FCC), die US-Regulierungsbehörde, hatte einen [...]
Zwei dahin, drei im Sinn: macht 259,60 US-Dollar! Soviel kostet die Hardware, die im WLAN-iPad mit 16 Gigabyte steckt. Das hat iSuppli nun errechnet, nachdem der Marktforscher den Rechner aufgeschraubt hatte. Das macht 52 Prozent des Endpreises, der derzeit bei 499 Dollar liegt (plus Steuern). Den Löwenanteil bei den Hardware-Kosten verschlingt das Display, das 95 [...]
“Bitte, Frau Aigner!” Mark Zuckerberg kniete auf dem Boden vor der Ministerin. Seine Stimme zitterte, einige Tränen hatten sein T-Shirt dunkel gefärbt. “Überlegen Sie es sich bitte noch einmal. Geben Sie mir eine zweite Chance, Frau Aigner.” Die Frau – in Deutschland zuständig für Landwirtschaft und Verbraucherschutz – starrte auf das Häufchen Elend zu ihren [...]
Lambert M. Surhone ist ein eifriger Autor. Gibt man seinen Namen bei Amazon ein, poppt einem das Suchergebnis entgegen: insgesamt 21.568 Einträge. Dasselbe gilt übrigens auch für seine beiden Kollegen Miriam T. Timpledon und Susan F. Marseken. Ich habe es nicht im Kopf, doch ich glaube, dass Stephen King als der wohl produktivste Autor unserer [...]
Bericht: Nokia plant ein eigenes Tablet mit MeeGo-Betriebssystem Basic Thinkingby André Vatter (cached at April 7, 2010, 10:56 am)

Zuallererst möchte ich vorausschicken, dass ich gerade eine Anfrage bei Nokia Deutschland gestellt habe. Bis es eine Antwort gibt, ist also die nun folgende Meldung mit Vorsicht zu genießen. Da aber Cnet und gar Reuters bereits darauf angesprungen sind, möchte ich sie euch nicht vorenthalten. Also: Wie das US-Finanzportal “The Street” gerade berichtet, plant Nokia [...]
iFixit zerlegt das iPad: So sieht Apples Tablet von innen aus Basic Thinkingby André Vatter (cached at April 5, 2010, 7:08 am)

Eines ist sicher: Der Osterhase wohnt in Cupertino. Seit das iPad in den USA erhältlich ist, überschlägt sich die amerikanische Presse mit Meldungen. Bilder der Menschenaufläufe, die Unboxing-Videos und Gerätetests reichen nicht aus – nun werden auch noch einzelnen Apps eigene Artikel gewidmet. Deutschland steht das große Resonanzkino noch bevor und da wir bei Basic [...]
Social Shopping steht eine blühende Zukunft bevor, Dell profitiert bereits von Schwarmkäufen und LetsBuyIt ist auch zurück am Markt. Web-Händler können derlei Lösungen nur schlecht selbst realisieren, Zwischenhändler wurden eingeschaltet, die für sie Gruppen potentieller Käufer sammelten und dann den Kauf abwickelten – allerdings nicht, ohne ordentlich Provision dafür abzukassieren. Aber wie will man es [...]
Völlig unnützer Schwanz fasziniert Zuschauer Basic Thinkingby Marek Hoffmann (cached at April 3, 2010, 1:42 am)

Okay, okay. Heute ist also der erste April und jeder verzapft hier und da ein wenig Blödsinn. Das Blödsinnigste, was ich heute aber gefunden habe, ist gar keine Meldung, sondern ein Video. Und zwar zu einem Produkt, von dem ich wirklich nicht weiß, welchen Sinn es haben soll - außer dem, beim Zuschauer Lachkrämpfe auszulösen. Grund genug, euch [...]
Man könnte glatt den Eindruck bekommen, dass die VZ-Netzwerke sich zu den Musterschülern der Social Networks entwickeln möchten. Zumindest, wenn es um den Umgang mit sensiblen Daten geht – sowohl von denen der User als auch denen des Unternehmens. So zeigt zuerst Clemens Riedl, Geschäftsführer der VZ-Netzwerke, vor Kurzem mit dem Finger auf Facebook und [...]
Ende des Netbook-Booms? HP und Dell planen Ausstieg aus dem Markt Basic Thinkingby André Vatter (cached at April 3, 2010, 1:42 am)

Die Ankunft des Apple iPad steht kurz bevor, erste Anwendungen sind bereits im App Store aufgetaucht. Der Hype um das Gerät, befeuert durch Tablet-Jünger und die ambitionierten Projekte der Verlage drängt sich deshalb praktisch als Erklärungsmodell für folgende Meldung auf: HP stellt die Produktion von Netbooks ein, Dell ist auf dem Weg, die Investitionen [...]
Man sagt, man könne nicht über Geschmack streiten. Wahr ist jedoch, dass sich über Geschmack – gerade, wenn es um Musik geht – vortrefflich streiten lässt. Worin sich aber so ziemlich alle Musik-Liebhaber einig sind ist die Tatsache, dass ein Format wie “Deutschland sucht den Superstar” alles mögliche ans Tageslicht fördert, nur nicht die beste [...]
Nachdem wir uns langsam an das Buzz-Word “Augmented Reality” gewöhnt haben dürften, ist es an der Zeit, ein neues Schlagwort einzuführen: ”Augmented Anamorphosis“. Was sich dahinter verbirgt? Laut Wikipedia werden mit dem Begriff Anamorphose (griechisch für “Umformung”) Bilder bezeichnet, “die nur unter einem bestimmten Blickwinkel (…) erkennbar sind.” Beispiele hierfür sind Kreidezeichnungen, die der eine oder andere Kölner von der [...]
Die Version 2.3 der WordPress-App für das iPhone war… – sagen wir es so: es gab schon einmal stabilere Anwendungen. Jetzt haben die Entwickler aber nachgebessert und präsentieren die runderneuerte Version 2.3.1, die nicht nur einige Bugs beseitigt, sondern für Blogger ein neues Feature mitbringt: mobiles Geotagging. Wer Wordpress auf eigenen Servern betreibt, konnte die [...]
Die Online-Enzyklopädie Wikipedia kündigt große Veränderung an. Wir haben hier in letzter Zeit des Häufigeren über die bevorstehende Einbindung von Videos auf der Plattform berichtet. Diese Thema scheint aber nicht die allerhöchste Priorität für die Verantwortlichen bei der Wikimedia Foundation zu haben. Vielmehr stehen laut dem am gestrigen Donnerstag auf dem Blog veröffentlichten Post folgende “signifikanten [...]
Robbie Cooper ist Fotograf. Im Jahr 2003 erlebte er nach eigenen Worten ein einschneidendes Erlebnis, als er den “CEO eines großen Unternehmens” ablichtete, der sich als regelmäßiger Besucher virtueller Welten outete. Sie seien der einzige Weg, um mit seinen Kindern in Kontakt zu treten, die seit der Scheidung bei seiner Ex-Frau wohnten. Die Gespräche kreisten [...]
404-Marketing bei Digg: Burger King setzt auf Fehlermeldungen Basic Thinkingby André Vatter (cached at April 1, 2010, 1:05 pm)

In den USA ist gerade die neue Burger King-Kampagne angelaufen. In den diversen Clips geht es um einen Typen, der mit traurigem Blick auf seine Finger schaut und sagt: “Ich habe richtig Hunger auf einen dicken Cheeseburger.” – “Ja, und?”, wird er dann gefragt. “Na, ich schäme mich, weil meine kleinen Hände dann noch kleiner [...]
Irgendwann zu Beginn des vergangenen Jahres wurde ich von einem Freund mal zu dem Theaterstück “Hochzeit auf Rheinisch” eingeladen. Der eine oder andere Kölner und Düsseldorfer unter euch kennt es vielleicht oder hat es gar selbst auch gesehen. Allen anderen sei gesagt, dass es sich hierbei um ein improvisiertes Stück handelt, bei dem der Zuschauer interaktiv [...]
Würde es Euch sehr überraschen, wenn man Euch als Anhaltspunkte für diesen Artikel die Worte “Privatsphäre” und “Mountain View” an die Hand gibt und es sich dennoch nicht um einen Artikel über Google handelt? Klingt komisch, ist aber so. Es sind ja nicht nur die Giganten wie Google, Yahoo oder Apple, die sich im Silicon [...]
iPrepaid: Simyo stellt erstes Angebot für das iPad vor (Update) Basic Thinkingby André Vatter (cached at April 1, 2010, 1:05 pm)

Ich bin ein wenig stinkig auf simyo. Schon gestern rumorte es in der Gerüchteküche, dass der Düsseldorfer Billiganbieter ein eigenes Angebotspäckchen für das iPad in Deutschland schnüren würde: Also rief ich an, ich schickte Mails, ich rief noch einmal an und wartete auf eine Bestätigung – doch immer wurde ich vertröstet. Jetzt haut die Presseabteilung [...]
Wir haben lange nichts mehr von iFixit gehört, die letzten Fotos zerfetzter Gerätschaften zeigten das Nexus One, das Milestone und den Palm Pre. Ich hätte damit gerechnet, dass die Jungs vorher das iPad unter die Finger bekommen und es ordentlich mit Spachteln und Schraubenzieher bearbeiten – doch nun ist es der neue Nintendo DSi XL [...]
“Der Hund hat meine Hausaufgaben aufgegessen!” oder “Ich muss es verloren haben – gerade war es noch da!” sind beides klasse Ausreden, um Missgeschicke oder Faulheiten zu erklären. Notlügen gibt es aber offenbar nicht nur bei Privatpersonen, sondern auch bei Unternehmen, wie das US-Verbraucherschutzportal Consumerist gerade berichtet. Die Story handelt von Amazon und der Frage, [...]
Kleine Änderung, große Wirkung. Zumindest wenn es nach dem Willen der Verantwortlichen bei Facebook geht, soll sich diese Abwandlung des bekannten geflügelten Wortes bald bewahrheiten. Und hierum geht es: Ihr kennt ja sicher alle die “Werde Fan von”-Button -  und Banner, die Unternehmen wie Coca Cola, die Telekom und natürlich auch Basic Thinking verwenden. Dieser Slogan soll nun [...]
Wenn ein Konzern-CEO die Bilanz eines Geschäftsjahres mit den Worten “Unser Unternehmen hat in 2009 die Weichen für weiteres Wachstum gestellt” kommentiert, dann klingt das fast wie eine Entschuldigung. Dabei braucht sich Xing-Chef Stefan Groß-Selbeck keinesfalls für die Performance seines Netzwerks zu rechtfertigen: Die Business-Plattform hat ein erstklassiges Jahr 2009 hingelegt! Die Zahl der Mitglieder schoss [...]
HTC HD2: Neu aufgetauchte Videos zeigen Windows Phone 7 in Aktion Basic Thinkingby Marek Hoffmann (cached at April 1, 2010, 1:05 pm)

Real oder fake? – das ist hier die Frage. Es geht um zwei Videos, die gerade im Netz aufgetaucht sind und angeblich das Windows Phone 7-Betriebssystem live in Aktion zeigen. Und zwar auf einem HTC HD2. In einem Forbes-Interview hatte der CEO des taiwanesischen Smartphone-Herstellers, Peter Chou, zwar seine Begeisterung für Windows Phone 7 kundgetan. Allerdings [...]
Facebook: …und morgen die ganze Welt?! Basic Thinkingby Carsten Drees (cached at April 1, 2010, 1:05 pm)

Offenbar ist es derzeit unmöglich durch das Internet zu streifen, ohne irgendwann irgendwo über Facebook zu stolpern. Nahezu eine halbe Milliarde Menschen nutzt das Social Network, immer mehr Deutsche finden sich mittlerweile dort ein, und während man in Berlin im VZ-Hauptquartier fröhlich die Datenschutz-Fähnchen schwingt angesichts jüngster Test-Ergebnisse, finden jenseits von Facebook soziale Netzwerke in [...]
Es gibt Neues von der Flexibles-Display-Front zu berichten. Während Design-Studien wie das Rolltop die Hoffnung wecken, wir könnten mittelfristig mit ultraflachen, aufrollbaren Displays rechnen, schlagen die Entwickler bei HP etwas moderatere und vermutlich auch realistischere Töne an. Die in eigener Produktion erstellten biegbaren Displays seien nicht dafür gedacht, aufgerollt zu werden. Vielmehr sollen sie leichtere und kompaktere Alternativen [...]
Basic Flashback: Die Datenkrake geht ins Netz Basic Thinkingby André Vatter (cached at April 1, 2010, 1:05 pm)

“Das ist nicht unser Geschäft”, hatte Eric Schmidt noch Mitte Februar gesagt. Der O-Ton stammt aus der Live-Übertragung seiner Keynote auf dem Mobile World Congress und bezog sich auf die Frage eines Journalisten, ob Google jetzt zum Anbieter von Internetzugängen wird. Die Suchmaschine hatte im Herbst des vergangenen Jahres angekündigt, dass man den Aufbau eines [...]
Die traurige Wahrheit dürfte sich ja mittlerweile rumgesprochen haben: Schulabgänger und Studenten werden immer häufiger für schlecht (oder gar nicht) bezahlte Jobs herangezogen werden. Und die Qualität der Jobs ist dann oft ebenso hoch wie der angesprochene Lohn. Zumindest in diesem Punkt unterscheidet sich der britische Ableger der Warner Bros-Filmstudios von den anderen Unternehmen, die die Generation Praktikum [...]
Featurekiller Firmware: Sony schmeißt Linux von der PS3 [Update] Basic Thinkingby André Vatter (cached at April 1, 2010, 1:05 pm)

Am 1. April ist es soweit und Sony wirft die neue Firmware 3.21 für die Playstation 3 ins Netz. Ich weiß, dass dieses Datum dazu einlädt, konsequent nach Gags und Falschmeldungen Ausschau zu halten, doch dieser Scherz ist keiner. Wie das Unternehmen per Blog-Post ankündigt, habe man sich aus “Sicherheitsbedenken” dazu durchgerungen, eine kleine Kastration [...]
MSI an die Kunden: Read the fucking manual! Basic Thinkingby André Vatter (cached at April 1, 2010, 1:05 pm)

Dass Leute im Support einen harten Job haben, dürfte einleuchten. Wie viel Spaß kann es schon machen, wenn man von morgens bis abends mit einem Headset auf der Rübe vor dem Rechner sitzt, um gutmütig wie indische Milchkühe die Beschwerden, Tiraden und Beschimpfungen über sich ergehen zu lassen? “Wir haben die Schnauze voll”, polterte deshalb [...]
Wie nicht anders zu erwarten war, beziehen kurz vor der Markteinführung des iPad jene Unternehmen nun offiziell Position, die in der einen oder anderen Form mit dem Gerät verbandelt sind oder sein möchten. So auch eine der führenden Onlinevideo-Plattformen, Brightcove. Wie das US-amerikanische Unternehmen auf seinem Blog mitteilt, werde man nun offiziell den neuen Standard [...]
Oh, Mann. Ob Biz Stone, seines Zeichens Mitgründer von Twitter, da nicht ein wenig sehr dick aufgetragen hat? In einem Interview mit der “Zeit” hat der gute Mann nämlich auf die Frage “Was hat die Innovation Twitter eigentlich für Amerika gebracht?” folgendes vom Stapel gelassen: “Dienste wie Twitter sind nicht nur ein Triumph der [...]
Es gibt richtig gute Nachrichten für jene Mitmenschen unter uns, die an der Augenkrankheit Retinitis Pigmentosa leiden (siehe Bild rechts). Hierbei handelt es sich um eine vererbte (oder durch sogenannte spontane Mutation entstandene) Netzhautdegeneration, die zu schweren Sehbehinderungen bis hin zur vollständigen Erblindung führen kann. Das deutsche Unternehmen Retina Implant hat in einer klinischen Studie mit elf Teilnehmern erstaunliche Ergebnisse mit selbst [...]
Motorola hat uns gerade mit einigen Neuigkeiten bezüglich des lang erwarteten Android-Update auf die Version 2.1 für das Milestone versorgt. Zunächst die gute Nachricht: Die Aktualisierung ist ab sofort verfügbar. Und nun die schlechte Nachricht: Das Upgrade gibt es nicht für jeden. Es ist ein wenig kompliziert, weshalb ich eben noch einmal bei Motorola Deutschland [...]
Früher galt mal das Sprichwort “Never change a winning team”. Laut Wikipedia geht es auf den englischen Fußballspieler und -trainer Alf Ramsey zurück und bedeutet im Kern, dass man gut funktionierende Dinge unverändert lassen sollte. Denn jede Modifikation könnte der Sache oder dem Projekt zum Nachteil gereichen. Nun kann im Web 2.0 aber kaum noch die Rede [...]
Der Boom rund um das Voyeristen-Karussells Chatroulette ist in vollem Gange, schon seit Monaten tummeln sich Gelangweilte, Freaks und sexuell Unterstimulierte auf der Seite herum. Laut Angaben des Gründers sollen im Schnitt 30 Million Unique Visitors die russische Plattform im Monat besuchen. Ich habe mir gerade mal die aktuellen Alexa-Zahlen dazu angesehen: Deutsche bringen es [...]
Verschenkaktion zum Samsung Glamour S7070: And the winner is… Basic Thinkingby André Vatter (cached at April 1, 2010, 1:05 pm)

So, Trommelwirbel bitte! Bei unserer kleinen Verschenkaktion für das Samsung Glamour S7070 (auch “Diva” genannt) wurde ein Gewinner ermittelt! Sämtliche Details zum Ablauf der Verlosung findet ihr weiter unten. Ich habe alles fotografisch dokumentiert: OSZE-Wahlbeobachter sollen später nichts zu meckern haben. Bevor wir den Namen des Gewinners nennen, zunächst noch ein paar Infos zur Aktion: Insgesamt [...]
Den schwierigsten Job am heutigen Tag haben definitiv alle Journalisten, Blogger und sonstige News-Verkünder und -Verbreiter. Sie müssen nämlich heute höllisch darauf aufpassen, dass sie nicht irgendeinen Käse in die Welt hinausposaunen, der sich am Ende als April-Scherz herausstellt. Daher heißt es im noch stärkeren Maße als sonst, Quellen checken, Quellen checken, Quellen checken – [...]
Irgendwie blicke ich da gerade nicht richtig durch. Es gab eine Zeit, in der die Betreiber der VZ-Netzwerke alles abgemahnt und verklagt haben, was einem “VZ” in Domainnamen auch nur ähnlich sah. Die Gründe dafür bewegten sich irgendwo zwischen Verwechslungsgefahr mit dem Erkennungsmerkmal der deutschen Soziales Netzwerk-Gruppe und der Verunglimpfung der Marke. Und die Zahl [...]
Streetview: Kein neues Geschäftsmodell für deutsche Kommunen Basic Thinkingby Carsten Drees (cached at April 1, 2010, 1:05 pm)

In welcher Disziplin ist die teutonische Politik eigentlich besser? Im Schlecht-Reden von allem, was sie nicht versteht oder im Entwickeln von neuen Möglichkeiten, Gelder in die leeren Kassen zu spülen? Ihr müsst nicht antworten, war eine rhetorische Frage… Einige Städte und Gemeinden haben jedenfalls als die perfekte Strategie in punkto Streetview einen Balance-Akt im Sinn: Die [...]
Ich glaube, von einem “Fauxpas” kann man da nicht mehr sprechen, wenn urplötzlich in einem Netzwerk mit mehr als 400 Millionen Mitgliedern die E-Mail-Adressen der Nutzer in der Öffentlichkeit präsentiert werden, oder? Wie mehrere US-Portale und vor allem Twitter-Nutzer berichten, ist es am Dienstagabend zu einem Ausfall der Privacy-Konfiguration auf Facebook gekommen. Rund eine halbe [...]
Google Buzz: Kaum gestartet, schon scheint die Luft raus Basic Thinkingby Marek Hoffmann (cached at April 1, 2010, 1:05 pm)

Erinnert sich jemand von euch noch an Google Buzz? Zugegeben, eine etwas ketzerische Frage. Aber der Umstand, dass es um den erst vor Kurzem gelaunchten Dienst des erfolgsverwöhnten Suchmaschinen-Giganten schon jetzt relativ still geworden ist, erstaunt doch ein wenig. Da es sich dabei aber nur ein subjektives “Gefühl” handeln könnte, mit dem wir völlig falsch [...]
Erst gestern berichteten wir über die ominöse Reptilien-Ausrede, mit der eine Amazon-Mitarbeiter einen Kunden abspeisen wollte, der sich nach seinem verspäteten Paket erkundigte. Jetzt erfahren wir aus weiteren US-Kreisen, dass der Versandhändler offenbar wirklich ein Problem mit renitenten “Ich habe das nie bekommen!”-Anfragen hat. Wie aus einem gerade eingereichtet Patentantrag hervorgeht, plant Amazon die Videoüberwachung [...]
Das iPad ist noch nicht auf dem Markt (der deutsche Marktstart ist für den 24. April geplant), doch schon jetzt wetzen die Verleger die Messer. Wie der Springer-Konzern am Mittwochmorgen in einer Presserundmail verkündet, sei eine sogenannte “Kiosk-App” für die drei Blätter “Welt”, “Welt Kompakt” und “Welt am Sonntag” schon in wenigen Tagen verfügbar. Nutzer haben [...]
iWeb 2.0 Notebook: Mit Flügeln zum Fullsize-Keyboard Basic Thinkingby Marek Hoffmann (cached at April 1, 2010, 1:05 pm)

Wenn ich nach Verbesserungspotenzial bei einem Netbook befragt werden würde, dann fielen mir mit Sicherheit einige Punkte ein. Es könnte leichter sein, das Display größer und flacher, die verbaute Hardware schneller oder leistungsfähiger und so weiter. Irgendwo an letzter oder einer der nachfolgenden Positionen würde sich dann erst der Wunsch nach einem größeren Keyboard wiederfinden. [...]
Ich als alter TV-Komplettverweigerer habe keinen Bedarf dafür, aber unter euch gibt es bestimmt einige, die einen Wohnzimmertisch besitzen, der nur dafür da ist, um die Last von unzähligen Fernbedienungen zu tragen. Universallösungen können Abhilfe schaffen, im Elektro-Discounter fliegen ja haufenweise Angebote für Eine-für-alle-Fernbedienungen herum. Logitech hat seit einigen Jahren Profi-Remotes im Angebot, die sogenannte [...]
Nein – es ist kein Aprilscherz. Und wenn, dann wäre er ein ganz übler, immerhin wurde die Meldung bereits von der “USA Today” aufgegriffen, womit nun wohl halb Amerika davon Notiz genommen haben dürfte. Vor einigen Wochen erregte Pete Warden einiges Aufsehen. Der US-Datenspezialist hatte über sein Blog verkündet, dass er mittels einer Crawler-Software die Profile [...]
Jetzt haben User aus dem alten Europa so lange darauf gewartet, dass die Amerikaner die IP-Sperre für Hulu aufheben – und nun ist dieser Schritt vielleicht völlig überflüssig. Gerade sorgt im Netz eine kleine Meldung des “Dow Jones Newswire” für Furore. Überschrift: “RTL, ProSiebenSat.1 planen offene Internet-TV-Plattform.” Bevor sich allzu große Euphorie breit macht, sollte [...]
Bing pimpt die Oberfläche: Mehr Ergebnisse bei weniger Suche Basic Thinkingby Marek Hoffmann (cached at March 26, 2010, 7:51 am)

Auch wenn man das manchmal aufgrund von Googles scheinbarer Omnipräsenz vergessen kann: Es gibt da draußen auch noch andere Anbieter von Suchmaschinen – und eine davon ist Bing. Und dass Microsoft mit seinem Produkt nicht in den Wettbewerb auf dem Suchmaschinen-Markt eingestiegen ist, um Zweiter zu werden, wissen wir spätestens seit der Search Marketing Expo in [...]
Das Schöne an Google ist, dass für uns Nutzer quasi jeden Tag Weihnachten ist. Die Frequenz, mit der der Suchriese neue Bonbons aus seiner Wundertüte für uns rausholt, ist wirklich beeindruckend hoch. Nachdem ich am gestrigen Dienstag noch über das neue Maps-Feature geschrieben hatte, geht es heute um die eine Listen-Funktion bei den Lesezeichen. Vorab eine Info [...]
So, nach der Kleckerinfo vom Wochenanfang zum boomenden Online-Versandhandel (!) legt der Bundesverband Musikindustrie nun noch einmal mit konkreten Verkaufszahlen nach. Auf einen Nenner gebracht? “Joah, lief schon mal besser.” In der Mitteilung wird Wert darauf gelegt, dass das Jahr 2009 als “Krisenjahr” verstanden wird, in dem man sich “gut behauptet” habe. Im vergangenen Jahr konnte [...]
Gawker hatte am Dienstag eine kleine Story gebracht, in der beschrieben wurde, wie Apple-Boss Steve Jobs seinen Google-Kollegen Eric Schmidt die Hölle heiß machte. Es geschah in der Black Rock Wüste im Nordwesten Nevadas im Sommer 2007 – kurz bevor das iPhone seinen Marktstart erlebte. Jobs hatte Wind davon bekommen, dass Google an einem “G-Phone” [...]
VZ-Netzwerke zurück an die Spitze: Mehr User als Facebook Basic Thinkingby André Vatter (cached at March 25, 2010, 1:44 pm)

Meiomei, das war ein hartes Stück Arbeit, an die Zahlen zu kommen. Schon gestern hatten Marek und ich erste Sichtungen einer neuen ComScore-Untersuchung gemacht, die sich mit den Zahlenverhältnissen der Social Networks in Deutschland auseinandersetzt. Leider ließ sich das Diagramm nicht bis zur Ursprungsquelle zurückverfolgen – da nun aber das VZlog mit eben denselben Zahlen [...]
Abschied vom Brief: Post-Chef fordert zum Umdenken auf Basic Thinkingby André Vatter (cached at March 25, 2010, 1:44 pm)

Im Sommer will die Deutsche Post eine massive Kampagne vom Stapel rollen lassen. Beworben wird der kürzlich vorgestellte Onlinebrief, der als eine Art digitales Einschreiben künftig Transportkosten und Papiermüll sparen soll. Schon seit Jahren kämpft die Post mit einem rückgängigen Briefgeschäft, die E-Mail hat dem Kuvert den Rang abgelaufen. Heute werden herkömmliche Briefe mit hübscher [...]
Von 11 auf 1 Prozent: Twitter geht erfolgreich gegen Spam vor Basic Thinkingby Marek Hoffmann (cached at March 25, 2010, 1:44 pm)

Es gibt wieder gute Nachrichten für jene von uns, die sich etwas aus dem Microblogging-Dienst Twitter machen. Wie der Chief Scientist (was auch immer das genau sein mag) des Unternehmens, Dr. Abdur Chowdhury, am gestrigen Dienstag auf dem hauseigenen Blog berichtete, kann Twitter im Kampf gegen Spam beachtliche Erfolge vorweisen (siehe Bild; Vergrößerung). In einer Rückschau [...]
GameCrush: Ein Escort-Service für Online-Gamer Basic Thinkingby Marek Hoffmann (cached at March 25, 2010, 1:44 pm)

Während ich eben bei IGN über GameCrush gelesen habe, dachte ich still bei mir: “Die Rechnung der Macher wird todsicher nicht aufgehen”. Dann wollte ich mir einen eigenen Eindruck über das Angebot verschaffen, rief die Seite auf und bekam zu sehen, was ihr dem Screenshot unten entnehmen könnt: die Server sind denen durchgebrannt. Der erst gestern [...]
Kreativpause bei YouTube: ‘I can haz Service Unavailable?’ Basic Thinkingby André Vatter (cached at March 25, 2010, 1:44 pm)

Was ist denn da los? Die ersten Sonnenstrahlen krabbeln über den Himmel und alle lassen den Griffel fallen, um aufs Land zu fahren? Gestern gingen bei der Wikipedia weltweit die Lichter aus, der Offline-Zustand hielt eine, wenn nicht zwei Stunden lang an – eine Weile, in der man sich ziemlich dumm vorkommt. Im Nachhinein wurde [...]
Neuauflage von ICQ7 erlaubt den direkten Chat mit Facebook-Buddys Basic Thinkingby André Vatter (cached at March 25, 2010, 1:44 pm)

Mitte Januar warf das Team von ICQ die neue Version 7 ins Netz, die sich dem Web 2.0 erstmals richtig öffnete: Über den Instant Messenger ist es so beispielsweise möglich, Statusupdates auf Facebook zu senden und zu empfangen. Kurz vor Redaktionsschluss (haha!) trudelte nun aber die Kunde über einen weiteren kleinen Durchbruch ein: Mit ICQ [...]
Robo-Finger testet die Zuverlässigkeit von Smartphone-Displays Basic Thinkingby Marek Hoffmann (cached at March 25, 2010, 1:44 pm)

Manch einer von euch wird sich vielleicht noch an meinen letzten Apple-Artikel erinnern, den ich genau vor einer Woche hier gepostet habe. Den mit der etwas unglücklich gewählten Überschrift, in dem es um einen Verkauffsstopp von Schutzfolien für die Screens von Cupertino-Gadgets ging. Ich hatte damals gesagt, die im Netz am häufigsten geäußerte Vermutung für [...]
Digilog Book: 3D hält jetzt auch Einzug ins Bilderbuch Basic Thinkingby André Vatter (cached at March 25, 2010, 1:44 pm)

E-Books? Tablets? Reader? Pah! Papier, Druckerschwärze und 3D – das ist die Zukunft! Im Zuge des Mehrdimensionenbooms, der in Kinos, auf Konsolen und unseren Fernsehern mit voller Macht zuschlägt, kommen Wissenschaftler auf immer neue Ideen. In Südkorea, am Gwangju Institute of Science and Technology, sind Forscher derzeit damit beschäftigt, einem todgeglaubten Medium neues Leben einzuhauchen [...]
Es war etwa Mitte November, als sich der Verbraucherzentrale Bundesverband mit den einschlägigen Communities Xing, MySpace, Facebook, Lokalisten, Wer-kennt-Wen und den VZlern an einen Tisch setzte und man gemeinsam einen Regelkatalog erarbeitete. Thema der Stunde war wie immer der Schutz der Mitgliederdaten. Als man sich trennte, hatte man sich auf den kleinsten gemeinsamen Nenner einigen [...]
Ich möchte als Einleitung ein klitzekleines Anekdötchen erzählen: Als ich vor vielen Jahren mal Urlaub in Istanbul gemacht habe, bin ich vor wundervoller Motiv-Vielfalt fast nicht mehr mit dem Fotografieren hinterhergekommen. Ich nahm damals auch ein besonders stimmungsvolles Foto auf, auf dem zwei ältere Herren mit langen weißen Bärten - gestützt auf ihre Krückstöcke – auf einer [...]
Amazon: ‘Kundenvertrauen’ sagen und ‘Preisdiktat’ meinen Basic Thinkingby Carsten Drees (cached at March 25, 2010, 1:44 pm)

Je größer ein Unternehmen wird, desto größer wird auch die Wahrscheinlichkeit, dass man es mit dem Attribut “böse” versieht. Facebook, Google, Microsoft oder Ebay sind da sicher Parade-Beispiele. Amazon gehört mit seiner Marktmacht selbstverständlich auch zu diesem illustrem Kreis, bei welchem ich jetzt mal bewusst nicht darüber spekuliere, ob man die Vokabel “böse” nun zu [...]
Tja, liebe Domaingrabber, die ihr euch mit “iSlate“-Variationen versorgt habt – das war ein Schuss in den Ofen. Am Ende wurde es “iPad” und alle die .com-, .net- und .biz-Adressen waren für Nüsse. Immerhin: Als Apple das neue Tablet vorstellte, saßen erneut bestimmt einige Tausende arbeitsunwilliger Möchtegernschnellverdiener mit gezücktem Finger vor dem Monitor. Der Hype [...]
Rumms. Da war sie zu, die Tür. Und davor stehen etwas irritierte Mozilla-Entwickler. Der Hausherr, in diesem Fall Microsoft, verweigert ihnen nämlich den Zugang. Und zwar zu seinen nativen Applikationen des Windows Phone 7-Betriebssystems. Damit bleibt den Jungs nichts anderes übrig, als ihre Arbeiten am Firefox-Browser hierfür bis auf Weiteres auf Eis zu legen. Ohne nämlich auf [...]
Facebook: Die Polizei – Freund und Helfer und Spion?! Basic Thinkingby Carsten Drees (cached at March 23, 2010, 6:09 pm)

Vor exakt einem Monat war die Polizei im Zusammenhang mit Facebook bereits ein Thema bei Basic Thinking. Dort ging es tatsächlich um die Polizei als Freund und Helfer, um das Miteinander in einer Gemeinde, in der Polizei und Bevölkerung an einem Strang ziehen, um gemeinsam das Leben im eigenen Wohnort attraktiver zu gestalten. Es gibt [...]
Sehr praktisch: Google Maps zeigt jetzt auch Hotelzimmerpreise Basic Thinkingby Marek Hoffmann (cached at March 23, 2010, 6:09 pm)

Ich wollte diesen Artikel eigentlich mit den Worten beginnen, dass ich diese Idee auch schon hatte. Da mir das aber sowieso niemand abnehmen würde, lass ich es bleiben. Jedenfalls hat Google am gestrigen Montag ein neues Feature für seinen Dienst Maps gelauncht, das vor allem Globetrottern sehr entgegenkommen wird (und vermutlich auch in erster Linie für [...]
Nintendo 3DS: Bald gibt es die dritte Dimension auch für unterwegs Basic Thinkingby André Vatter (cached at March 23, 2010, 6:09 pm)

Ich habe den Riesen-DSi XL von Nintendo vor wenigen Tagen in Hamburg in den Händen gehalten – ein putziges Stück Technik. “Hach, der ist doch toll!”, sagte eine junge Dame. “Ah. Ja, da hast du Recht”, sagte ihr Freund und spielte wie gefesselt mit seinem Touchdisplay-Handy herum. Der DSi ist ein Produkt für Teenager, die [...]
Werte Damen des guten Geschmacks, liebe männliche Anhänger feminin gestylter Technik! Es ist soweit: Vor einigen Wochen haben wir das Samsung Glamour S7070 (Codename: Diva) ausführlich gestestet und danach eine kleine Verlosung angekündigt. Bei dem Handy handelt es sich um ein telekommunikatives Accessoire, das extra für die Bedürfnisse moderner Frauen zurechtgezimmert wurde. Dabei spielt nicht [...]
Motorola i1: Erstes Android-Handy mit Walkie-Talkie-Funktion Basic Thinkingby André Vatter (cached at March 23, 2010, 6:09 pm)

Als ich auf der CeBIT um die Stände zog und bei Sonim Halt machte, war ich überrascht, dass uns der kleine US-Handyhersteller kannte. Ich meine: Der EU-Vertriebler hat auf das Basic Thinking Logo in seiner Vertriebsmappe gezeigt und ich habe wie ein Honigkuchenpferd gegrinst. Sonim ist Spezialist für hammerharte Outdoor-Smartphones, das bislang jüngste Exemplar der [...]
Ein Bauer in Russland scheint da offenbar irgendwie etwas falsch verstanden zu haben. Es wird zwar landläufig behauptet - hierzulande sogar in einem Werbe-Spot, wenn ich mich nicht ganz irre -, dass glückliche Kühe mehr Milch geben. Glücklich werden sie aber durch Freilandhaltung, das heißt, wenn sie sich auf einer saftig-grünen Weide vollfressen können. Und nicht dadurch, [...]
Als ich vorhin diese Schlagzeile gelesen habe, musste ich erstmal laut loslachen: “Bill Gates und Toshiba wollen zusammen einen Atomreaktor bauen”. Gepaart mit dem Umstand, dass diese Neuigkeit nirgendwo anders als in der “India Times” zu finden war, erschien mir das Ganze etwas suspekt. Nun, zehn Minuten später, flattert eine DPA-Meldung mit genau dieser Geschichte durch [...]
Hoffen auf Apples Segen: Amazon stellt App für iPad vor Basic Thinkingby André Vatter (cached at March 23, 2010, 12:49 am)

Samstag in einer Woche ist es soweit und Apple bringt das iPad in die Läden – zumindest laut Ankündigung. Bis zur Stunde finde ich im deutschen Apple Online-Store keine Vorbestellmöglichkeit, lediglich einen Benachrichtigungsdienst wird angeboten. Dennoch geht es schon heiß her… Wie erwartet, hat Amazon gerade seine Bücher-App vorgestellt. Laut der “New York Times” erlaubt es [...]
Basic Flashback: Wie wichtig ist das Echtzeitnetz? Basic Thinkingby André Vatter (cached at March 23, 2010, 12:49 am)

Besser als der “Guardian” hätte ich es auch nicht ausdrücken können: Google plant ein “Archiv der Gegenwart“. Seit bekannt wurde, dass die Suchmaschine mit Twitter und Facebook einen für alle Seiten lukrativen Vertrag abgeschlossen hat, buzzt es im Netz. “Alles wird sich verändern”, heißt es. Nein, nicht nur Print sei out, nun stehen auch die [...]
Facebook: Spieglein, Spieglein an der Wand… Basic Thinkingby Carsten Drees (cached at March 23, 2010, 12:49 am)

…wer ist die Hässlichste in deinem Social Network-Land? Einer aktuellen Studie zufolge, auf die sich der Telegraph bezieht, kann dies angeblich ziemlich einfach herausgefunden werden. Und zwar folgendmaßen: Wenn das Profilbild eines weiblichen Facebook-Users nicht íhr wirkliches Gesicht zeigt, sondern ein Haustier, eine Comic-Figur oder gar das Gesicht einer vermeintlich besser aussehenden Freundin. Dann gehört sie dieser [...]
Ah, die Auflehnung kann beginnen, hat ja auch lange genug gedauert. Gemunkelt wurde schon seit einiger Zeit – es hieß, die verfeindeten deutschen Netzbetreiber seien darin übereingekommen, dass Apple mal endlich einen Schuss vor den Bug bräuchte. Der Pakt der Telcos, dem neben der Deutschen Telekom, Vodafone und Telefónica unter anderem auch die France Télécom [...]
Auch wer sich nicht sonderlich für Politik interessiert, dürfte in den vergangenen Wochen und Monaten Mühe gehabt haben, an diesem Thema ohne Kenntnisnahme vorbeigekommen zu sein. Die Rede ist von der Gesundheitsreform im Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Sie stellte das größte innerpolitische Ziel des aktuellen US-Präsidenten Barak Obama dar und wurde am gestrigen Sonntagabend vom Kongress mit knapper Mehrheit [...]
Das muss man sich mal vorstellen: Da haben wir das Internet, fette Breitbandanbindungen, erstklassige Browser und Abspielprogramme – und die Leute bestellen sich ihre Musik im Internet noch immer hauptsächlich in Form einer CD. Diese überraschende Nachricht wurde uns gerade vom Bundesverband Musikindustrie überbracht, der in diesen Tagen den Kassensturz vorbereitet und schon mal ein [...]
Die Nachricht machte am Montagabend die Runde – so viele “Breaking”-Hinweise in den Headlines sieht man selten: Google zieht China den Stecker. Dem Entschluss ging ein monatelanger Streit mit der dortigen Regierung voraus, Zensurforderungen wurden nur zur zum Teil und zähneknirschend durch die Suchmaschine umgesetzt. Schließlich brachte Mitte Januar ein Hackerangriff auf Google und zwanzig [...]
Wer von euch künftig nach New York fliegt und das Museum of Modern Art (MoMA) besucht, wird dort ein ganz besonderes Exponat bestaunen können. Es fristete nämlich bisher sein tristes Dasein auf den Tastaturen der Computer- und Smartphone-Keyboards dieser Welt, wurde nun aber von einem Komitee der bedeutenden Kunst-Institution geadelt und in den Stand eines Kunstwerks erhoben. Die [...]
Die in Feature- oder Smartphones verbauten Kameras können einem Vergleich mit Digitalkameras in der Regel nur in Ausnahmefällen standhalten. Sowohl in Bezug auf die maximale Auflösung der Bilder als auch die Funktionsvielfalt haben sie meist nur gegen sehr günstige Modelle eine Chance. Dieser Umstand dürfte aber den meisten Handy-Besitzern bewusst sein und kaum einer wird von seinem Gadget [...]
Ungefähr eine Woche ist es her, dass MySpace der Welt mitgeteilt hat, wie man mit dem enteilten Konkurrenten Facebook zukünftig mithalten will und wie die neue Ausrichtung des einst größten Social Networks aussehen soll. Die Strategie klingt gleichermaßen simpel als auch niederschmetternd, denn mit den angedachten, marginalen Änderungen am Netzwerk-Dinosaurier kriegt man den Karren sicher [...]
Eine kleine Umfrage unter den Nutzern des amerikanischen Online-Marktplatzes Retrevo hat interessante Einblicke in deren Nutzungsverhalten in Bezug auf Soziale Netzwerke offenbart. Demnach checkt rund die Hälfte der 1.000 Befragten morgends und abends als Erstes beziehungsweise Letztes ihre Accounts bei Twitter, Facebook und Co. Das kommt mir in ähnlicher Form bekannt vor. André hatte es neulich [...]
Ab sofort können also auch hierzulande Google-User bei ihren Suchanfragen auf die sogenannten “dynamischen Echtzeit-Ergebnisse” zurückgreifen. Nachdem dieser Service zuvor wie gewöhnlich erst nur auf den englischen Domains verfügbar war, wurde er nun auf 41 weitere Sprachen ausgedehnt. Künftig werden also auch hierzulande bei jeder Suchanfrage Posts von Social Networks wie Twitter oder Facebook sowie Artikel aus Blogs [...]
Es geschehen noch Zeichen und Wunder. Wie der Online-Ableger Billboard.biz des amerikanischen Musikbranchen-Insiders aktuell berichtet, unternimmt der Musik-Riese Universal Music Group einen neuerlichen Versuch, die Offline-Absatzzahlen für seine kompakten Scheiben zu steigern. Und dieses Mal könnte das Unterfangen des Labels sogar von Erfolg gekrönt sein. Zur Abwechslung konzentriert man sich nämlich mal nicht darauf, Netz-Piraten [...]
Lee Sheldon, Autor, Fernsehproduzent und Dozent an der Indiana University, hat einen interessanten  Tipp für Firmenchefs parat, wie sie ihre Mitarbeiter motivieren können: Sie sollten sie sich einige Techniken abgucken, die die User besonders ansprechen und zu Leistungssteigerung anspornen, wenn sie Games zocken. Hierzu zählen vor allem klar definierte Ziele, faire, stufenweise zunehmende Belohnungen und eine [...]
Kindle for Mac gelauncht: Amazon holt das Apple-Publikum ins Boot Basic Thinkingby André Vatter (cached at March 18, 2010, 9:32 pm)

Wenige Tage, bevor das iPad in die Läden kommt, erkämpft sich Amazon wieder ein Stück Aufmerksamkeit – dieses Mal in der Apple-Gemeinde. Wie der Buchhändler gerade per Pressemitteilung verlauten lässt, wurde die Rechner-Software “Kindle for Mac” gerade international gelauncht. Damit ist es nun auch Mac-Nutzern möglich, Kindle-Bücher auf dem Rechner zu lesen und zu synchronisieren. [...]
Google TV: Jetzt also der Angriff auf die Wohnzimmer… Basic Thinkingby André Vatter (cached at March 18, 2010, 9:32 pm)

Wir bekommen hier mehrmals im Monat Pressemitteilungen von irgendwelchen Marktforschern herein, in denen es immer wieder heißt: “Fernsehen ist tot!” oder “Jugendliche surfen lieber!” oder “Das Internet hat die Nase vorn!” – manchmal gibt es auch gegenteilige Meldungen. Ich habe keine Ahnung, was da wirklich dran ist, ich persönlich halte die Glotze seit rund zehn [...]
Es überrascht mich, dass ich bis zum heutigen Tag noch nie etwas von der ”Open Video Alliance” (OVA) gehört habe. Dabei engagiert sich diese Vereinigung für ein Sache, die ich sehr spannend finde und über die ich neulich erst geschrieben hatte: Videos auf Wikipedia. In einem am gestrigen Mittwoch gelaunchten Projekt, das die Verantwortlichen selbst als “Massenkampagne” [...]
Am Mittwoch, im Rahmen der Verkündung der neuen Strategie 2.0, klang der Vorwurf noch zurückhaltender: der Chef der Deutschen Telekom, René Obermann, hatte eingeräumt, dass sein Unternehmen heute von vielen Dienstanbietern immer häufiger zum Kabelträger degradiert würde. Während Google, Apple und diverse TV-Streamer ebenso dicke wie profitable Traffic-Schleudern ins Netz stellen, darf die Telekom alleine [...]
Apple macht sich wieder unbeliebt – durch Verbot von Schutzfolien Basic Thinkingby Marek Hoffmann (cached at March 18, 2010, 9:32 pm)

Es klingt wie ein verfrühter Aprilscherz. Das auf Berichterstattung über die Apple-Produkte iPod, iPhone und iPad spezialisierte Online-Magazin iLounge schreibt aktuell, dass das Unternehmen aus Cupertino Schutzfolien für die Displays der oben genannten Gadgets aus seinen Retail- und Online-Stores verbannt. Hierbei handelt es sich laut Redakteur Charles Starrett keinesfalls um ein Gerücht, da ihm auf Nachfrage [...]
Die Anschuldigungen wiegen schwer: Apple hatte seinem wohl härtesten Wettbewerber im Smartphone-Markt vorgeworfen, Diebstahl von Technologien zu betreiben. Insgesamt habe HTC gegen 20 Patente verstoßen, die dem iPhone-Bauer gehören, hieß es in der Klageschrift, die Anfang des Monats öffentlich wurde. Rund zwei Wochen später reagieren die Taiwanesen mit einer öffentlichen Stellungnahme. “HTC widerspricht Apples Vorwürfen und [...]
Linkverkürzer im Test: Finger weg von Facebooks fb.me Basic Thinkingby André Vatter (cached at March 18, 2010, 9:32 pm)

Wie viele URL-Shortener gibt es da draußen? Dutzende? Hunderte? Jedenfalls hat man den Eindruck, dass beinahe täglich neue hinzukommen, letztes Beispiel ist Twitter. Der Microblogging-Dienst scannt ab sofort die Direct-Messages und ersetzt Kurz-URLs durch das eigene Angebot twt.tl. Damit sollen die Phishing- und Trojaner-Attacken auf der Plattform eingedämmt werden. Jetzt hat sich der Website-Überwacher mit dem [...]
“Liebe Netz-Piraten, würdet ihr bitte euer kriminellen Handlungen künftig einstellen. Ihr gefährdet mit eurem schändlichen Tun Millionen von Jobs in der EU. Gezeichnet: Eure Internationale Handelskammer.” - So nett würde die Behörde ihr Anliegen den Cyber-Ganstern gegenüber vermutlich nie formulieren, es wird aber dennoch immer so auf Letztere wirken: kindlich-naiv. Und die Antwort wird auch immer die Gleiche bleiben: “Nein, außer [...]
Mensch, das löst in mir altem Aldi-Kunden doch glatt eine Achterbahnfahrt der Gefühle aus: Gestern noch erhalte ich eine Mail mit der frohen Kunde, dass Aldi mit einem Multimedia-PC in den Frühling startet. Und heute folgt dann die Hiobsbotschaft auf den Fuß: Aldi (sowohl Süd als auch Nord) wird verklagt und soll den Verkauf aller PCs, [...]
Erst wurde gespart, jetzt wird nach vorne geschaut – Kunden, Aktionäre und Journalisten haben immerhin lange genug gewartet. Der Chef der Deutschen Telekom, René Obermann, will sein Unternehmen zurück auf den Wachstumskurs bringen. Machen wir uns nichts vor: Der Ex-Monopolist steht vor einer Riesenaufgabe und ein beharrliches “Weiter so!” – das haben wir in der [...]
Zeitvertreib Chatroulette: Der Tummelplatz für Freaks Basic Thinkingby Marek Hoffmann (cached at March 17, 2010, 4:00 pm)

Einem Sprichwort zufolge gibt es für alles ein erstes Mal. Und da André und ich hier auf dem Blog noch nie darüber geschrieben haben (da Erinnerungen manchmal trügen können, habe ich auch die Such-Funktion bemüht und fand mich bestätigt), ist es nun Zeit, auch einmal ein paar Worte über “Chatroulette” zu verlieren. Kurz zur Einführung [...]
Bericht: Samsung stellt iPad-Attentäter in Aussicht Basic Thinkingby André Vatter (cached at March 17, 2010, 2:02 pm)

APC hat Bestätigung! Da APC aber nur eine Quelle ist, bitte ich, die nun folgende Information mit kritischem Blick zu lesen. Also, das Tech-Magazin will exklusiv erfahren haben, dass Samsung einen iPad-Attentäter in der Pipeline hat! Kein Nachahmer, kein Simulant – nein, etwas “Besseres” soll es sein. Noch dieses Jahr soll der Flachmann auf den [...]
Microsoft nutzt derzeit die Entwicklermesse MIX10 in Las Vegas, um die Programmierer unter die Haube des nagelneuen Handy-OS Windows Phone 7 schauen zu lassen. Ziel der Veranstaltung ist es, neue Fans für das Betriebssystem zu gewinnen, das in etwa einem halben Jahr auf den Markt kommt. Und bis dahin muss eine ansehnliche Palette nützlicher Apps [...]
Kennt ihr bei “Hart aber fair” diese kleine Feedbackrunde? Frank Plasberg seufzt dann immer ein wenig und rückt im dynamischen Schritt vom Gästetisch ab, um ein Schwätzchen mit seiner Redaktionsdame zu halten. Frage: “Wie ist die Stimmung da draußen im Land?” Es ist wundersam, dass dort niemand auf eine bessere Idee kommt, als die Zuschauer [...]
Freunde des besonderen Surferlebnisses: Es ist soweit. In einer soeben veröffentlichten Pressemitteilung lässt der norwegische Browserhersteller Opera seine treuen und neuen Fans wissen, dass Opera Mini 5 und Opera Mobile 10 jetzt in ihrer finalen Version veröffentlicht wurden und ab sofort von der Unternehmensseite kostenlos heruntergeladen werden können. Bei der Weiterentwicklung des Browser-Duos wurde vor allem [...]
Sie an, sieh an. PayPal gibt nun also tatsächlich Gas und versucht aufzuholen, was bisher verpennt worden war. Ich hatte mich ja an anderer Stelle schon kritisch mit der Geschäftspolitik der eBay-Tochter auseinandergesetzt und bemängelt, dass ein wichtiger Trend bisher völlig stiefmütterlich behandelt wurde: Micropayment. Natürlich könnte nun der Einwand kommen, dass das Unternehmen super erfolgreich [...]
Google: Rettet eine Steuer die lokale Presse in England? Basic Thinkingby Carsten Drees (cached at March 17, 2010, 2:02 pm)

Es ist doch seit Jahren unverändert: Die Verlage (Musik und Zeitungen gleichermaßen) schauen auf die Absatzzahlen, blicken sich dann schulterzuckend gegenseitig an, sehen noch einmal auf die Zahlen – und letzten Endes bleibt der Blick dann hängen auf der anderen Seite des Zauns. Dort – im Google-Land – läuft alles etwas anders. Während die ganze [...]
Milestone-Keyboard mit Fehlern: Motorola verärgert die Russen Basic Thinkingby André Vatter (cached at March 17, 2010, 2:02 pm)

Ich hätte ja nicht gedacht, dass Motorolas Comeback (Infos dazu) mit Android und dem Milestone so glatt gehen würde – als alter Motorola-Fan hat es mich deshalb umso mehr gefreut! Nachdem das Zugpferd der Amerikaner nun auf so positive Resonanz bei den Kunden gestoßen ist, ist es Zeit für das Überdenken weiterer Expansionspläne: da draußen [...]
Das Feature ‘Face-Detection’ grassiert wie wild durch die Fotobranche; Fujifilm hat gerade die FinePix Z700 auf den Markt geworfen, eine Kamera, die speziell für Tierbesitzer entwickelt wurde und erst dann Bilder schießt, wenn der Hund oder die Katze ‘lächelt’ – wie immer das möglich ist. Zwei Kunststudenten der UdK Berlin wollen den Zwang zum Lächeln auf [...]
Internet Explorer 9: Microsoft setzt auf HTML5 und mehr Speed Basic Thinkingby Marek Hoffmann (cached at March 17, 2010, 2:02 pm)

Kurze Frage in die Runde: Wie viele von euch Microsoft-Fans (die es ja gibt, etliche Kommentare zeugen davon) arbeiten noch mit XP? Ich hoffe, die Wenigsten, denn für euch habe ich eine schlechte Nachricht: Der neue Internet Explorer – Version 9 – wird dieses Betriebssystem nicht mehr unterstützen, Voraussetzung ist mindestens Windows Vista mit ServicePack [...]
Eigentlich zeichnete sich die Entwicklung bereits nach einer Woche ab: Das Nexus One, Googles Einstieg in den Hardwaremarkt (mit Partner HTC), ist ein Ladenhüter. Keiner will das Google-Handy haben, dabei wurde der Marktstart Anfang des Jahres von Buzz en masse begleitet, selbst der Begriff “Super Phone” wurde von den Entwicklern aus dem Boden gestampft, um [...]
Ich bin immer wieder fasziniert davon, welche Einsatzgebiete Unternehmen für moderne technische Errungenschaften finden. So zum Beispiel bei dem japanischen Kosmetikhersteller Shiseido, bei dem Augmented Reality in Form des “Digital Cosmetic Mirror” Einzug in unsere Welt findet. Bei diesem Spiegel handelt es sich, wie wohl anhand des Namens nicht allzu schwer zu erraten sein dürfte, um ein kleines Helferlein [...]
Das sind ja mal interessante Zahlen, die Libri uns da zur Verfügung gestellt hat. Ich meine: Alle sprechen über E-Books und die Reader, Chancen und Risiken, doch eine messbare Bilanz des Hypes hat es (zumal in Deutschland!) noch nicht gegeben. Heute will der Online-Buchhändler das ändern und hat uns gerade mit einigen Details zum hiesigen [...]
Die Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN) mausert sich zum Hoffnungszerstörer auf der einen und Hoffnungsstifter auf der anderen Seite. Vergangenen Monat hatte ich darüber geschrieben, dass Aufgrund eines neuerlichen Gutachtens unabhängiger Experten der amerikanischen Non-Profit-Organisation nahegelegt wurde, ihre Entscheidung gegen die Vergabe einer XXX-Top-Level-Domain und somit gegen die Firma ICM Registry zu überprüfen. Letztere versucht [...]
Vielleicht habt ihr das bei euch in der Stadt ja auch – und auch schon einmal selbst gesehen. Ich meine so kleine Projektoren vor bestimmten Geschäften in der Fußgängerzone, mit denen die Ladenbesitzer ihre Werbung auf den Asphalt beamen und sie euch so quasi zu Füßen legen. Stellt euch das Ganze nun in einem größeren Maßstab vor, [...]
Aus Angst vor Ballmer: Mitarbeiter verstecken ihre iPhones Basic Thinkingby Marek Hoffmann (cached at March 15, 2010, 4:18 pm)

So locker wie bei seinem Besuch an der Trevecca Nazarene University in Nashville reagiert Steve Ballmer offenbar nicht immer, wenn er mit einem Produkt seines Erz-Rivalen Apple konfrontiert wird. Damals hatte ein Student ihn gefragt, ob er dessen Mac signieren würde. Der Microsoft-CEO machte gute Miene zum bösen Spiel und kritzelte seinen Namen und eine kleine [...]
Digg-Jux zeigt Twitter-Schwachstelle auf – und sorgt für viel PR Basic Thinkingby Marek Hoffmann (cached at March 15, 2010, 4:18 pm)

Am vergangenen Samstag haben sich Kevin Rose und Alex Albrecht in ihrem wöchentlichen Video-Podcast Diggnation einen interessanten Scherz erlaubt. Die beiden Gründer des Social Booksmark-Dienstes Digg traten am Rande des South by Southwest Interactive-Festivals mit ihrer Show live auf und baten ihre Gäste um Teilnahme an einem Weltrekord-Versuch: Es sollte der größten, jemals unternommenen Twitter-Scherz beziehungsweise Twitter-Falschmeldung gestartet werden. Dazu sollten [...]
Ein aktuelles Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) dürfte zwar uns Konsumenten erfreuen, weil es unserer Irreführung durch Internethändler entgegenwirken soll. Gleichzeitig könnte es aber auch ein erneuter Beleg dafür sein, dass die Rechtsprechung beziehungsweise die ihr zugrundeliegenden Gesetze hierzulande längst nicht mehr mit der Entwicklung im Internet mithalten können. Um aber nicht die Moral der Geschichte vorwegzunehmen, kurz [...]
Ich kann weder in Europa noch in den USA eine Pressemitteilung zum Thema finden – und mein Japanisch ist einfach zu schlecht, doch ich sehe keinen Grund, bei der heutigen Meldung der Associated Press zu misstrauen. Demnach hat Sony heute auf einer Pressekonferenz in Tokyo verlauten lassen, dass der Konzern schon im Juni das Geschäft [...]
Amazon rüstet auf: Kindle soll besseren Browser erhalten Basic Thinkingby Marek Hoffmann (cached at March 12, 2010, 5:08 pm)

Es gibt wieder Gerüchte aus Cupertino. Bevor aber die Apple-Verachter unter euch zu den Körben mit dem virtuellen Matsch-Obst laufen, um es als Wurfgeschoss in Richtung meines Kopfes zu schleudern: Haltet ein, Freunde. Es handelt sich dieses Mal nämlich um ein anderes, in dieser Gegend von Kalifornien ansäßiges Unternehmen, nämlich Amazon. Um ganz genau zu [...]
Gegen das Vergessen: MySpace probt ein letztes Aufbäumen Basic Thinkingby André Vatter (cached at March 12, 2010, 5:08 pm)

Was wurde eigentlich aus MySpace-Tom aka Thomas Anderson, der vor fünf Jahren seine Plattform für über eine halbe Milliarde Dollar Rubert Murdoch unterjubelte? Sein letzter Blogeintrag auf MySpace datiert zurück auf den 2. Mai 2009. War dies der letzte Tag, an dem sich etwas Berichtenswertes in dem Netzwerk ereignete? MySpace dümpelt schon lange Zeit im offenen [...]
Dailymotion holt Warner Music ins Boot Basic Thinkingby Marek Hoffmann (cached at March 12, 2010, 5:08 pm)

Bei Dailymotion wird offenbar der Plan verfolgt, die eigenen User im Monatstakt mit einem Goodie zu belohnen. Vor ziemlich genau einem Monat gab das französische Video-Portal die weltweite Partnerschaft mit EMI Music bekannt (PDF) bekannt. Und heute folgt der nächste Streich. Wie Business Wire berichtet, wurde nun auch Warner Music mit ins Boot geholt. Die Kooperation beinhaltet, [...]
War es das für Foursquare und Gowalla? Wie die “New York Times” gerade berichtet, wird das Netzwerk der Netzwerke, Facebook, schon im kommenden Monat ein neues Feature auf der Plattform integrieren: Geo-Tagging von Status-Updates. Die Zeitung will aus internen Kreisen erfahren haben, dass Facebook die Funktion Ende April auf der hauseigenen Entwicklermesse f8 vorstellen [...]
Die Telekom hat Blut geleckt – und wer kann es ihr übel nehmen, immerhin ist der Micropayment-Markt in Deutschland gerade erst im Aufbau. Nachdem vergangene Woche bekannt wurde, dass die Verlage Springer und Spiegel das Bonner Telekommunikationsunternehmen bei ihren künftigen Web- und Mobile-Pänen zum Kassenwart befördern wollen, gibt es offenbar kein Halten mehr. Wie die “Financial [...]
Facebook: Von Metallica, McDonald’s und der Macht der Gruppe Basic Thinkingby Carsten Drees (cached at March 12, 2010, 5:08 pm)

Zeit für Geständnisse: Es hat mich schwer traumatisiert, dass es in meiner Heimatstadt Unna in meiner Jugendzeit keinen McDonald’s gab. Heute wohne ich im Herzen einer Großstadt und habe fünf Minuten Fußweg zum Amerikaner meiner Wahl und einen Körper, der jedem auf den ersten Blick vermittelt, dass ich diese Gelegenheit auch ab und an nutze. Wieso [...]
HP an Apple: ‘Schaut mal, unser Tablet Slate kann Flash! Haha!’ Basic Thinkingby André Vatter (cached at March 12, 2010, 5:08 pm)

Auch wenn Steve Jobs persönliches iPad die Flash-Sprache beherrscht – die Apple-Tablets, die für den gemeinen Endkunden am 3. April (zumindest in den USA) in den Handel kommen, beherrschen sie nicht. Die Fans streiten sich derzeit noch über die Relevanz dieses Makels, das Lager spaltet sich in die Flash-Vermisser und die Pro-HTML5ler, die sich als [...]
Es ist wohl keine allzu große Übetreibung zu behaupten, dass Twitter mit zu den Hauptumschlagsplätzen für URLs gehört, sowohl verkürzte als auch normale. Bei Ersteren war man in Bezug auf deren Sicherheit auf Gedeih und Verderben der Sorgfalt der Shortener-Dienste ausgeliefert, bei letzteren auf die Aufmerksamkeit der User. Zumindest war das bisher so. Seit der letzten Phishing-Attacke, [...]
Microsofts Ballot Screen hat beste Chancen darauf, eine Never-Ending-Story zu werden. Neustes Kapitel in der Saga: Das Software-Unternehmen hat bestätigt, dass der Zufalls-Algorithmus überarbeitet wurde, der dem Screen zugrundeliegt. Welche Korrekturen wann – und vor allem warum – vorgenommen wurden, bleibt aber leider ein gut gehütetes Geheimnis der Redmonder. Kevin Kutz, Microsofts PR-Boss, äußerte sich dazu in [...]
Jawollja! Mir fiel es gestern schon beim Blick auf die Charts der kostenlosen Apps auf: TeamViewer hat den Sprung auf das iPhone und den iPod Touch geschafft. Wer TeamViewer bislang nicht kannte, dem sei gesagt, dass ich es für die beste Fernwartungssoftware halte, die ich bislang gesehen habe. Ohne die MAC- oder IP-Adresse des Partnerrechners [...]
Ein Insider packt aus: Patent-Irrsinn bei Microsoft, Apple und Co. Basic Thinkingby André Vatter (cached at March 12, 2010, 5:08 pm)

Ich schätze Jonathan Schwartz hatte sich mit einem Glas Wein ans Notebook gesetzt, jedenfalls ließ er es am Mittwoch ordentlich auf seinem Blog krachen. Der ehemalige Chef von Sun Microsystems rechnet mit den Wettbewerbern der Branche ab, den Marktriesen, allen voran Apple und Microsoft. Und wie immer geht es um den großen Streit um das [...]
Ich halte ja nichts von Sprücheklopfern, die Dinge vom Stapel lassen à la “Den Kelch lass ich an mir vorüber gehen!” oder “Wer anderen eine Grube gräbt…” oder “Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben!”. Aber wenn mir jemand künftig sagt: “Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm!”, dann werde ich nur noch [...]
Rock your Firefox: Mozilla bloggt die Add-Ons der Woche Basic Thinkingby André Vatter (cached at March 12, 2010, 5:08 pm)

Man muss es den Jungs von Firefox ja lassen: von Browser-Imagepflege verstehen sie eine ganze Menge. Und das ist durchaus positiv zu verstehen. Während Google den Kontakt zum Publikum beinahe ausschließlich über monodirektionale Chrome-Werbespots sucht, ist das Verhältnis zwischen Microsoft und den Nutzern noch unterkühlter. Der User des Internet Explorer wird nur dann adressiert, wenn [...]
PlayStation Move: Sonys Antwort auf die Wii Basic Thinkingby André Vatter (cached at March 12, 2010, 5:08 pm)

Was vereint Bewegungssensoren, ein Drei-Achsen-Gyroskop, einen Drei-Achsen-Beschleunigungssensor, einen Erdmagnetfeld-Sensor sowie einen farbändernden Anzeigenbereich? Richtig, Sonys neuer Motion-Controller für die Playstation3. Die Japaner haben endlich den Duft des Zeitgeistes geschnuppert und verstanden, dass die Knöpfchen-Fernbedienung ein überholtes Relikt ist. Die Wii hat erfolgreich vorgemacht, wie Games heute gespielt werden: nämlich im Raum, mit vollem Körpereinsatz des Spielers. [...]
Opera Mini 5 Beta für Android ab sofort verfügbar! Basic Thinkingby André Vatter (cached at March 12, 2010, 5:08 pm)

Und da ist er: In den Tagen vor der CeBIT rumorte es schon heftig im Browser-Business, jetzt dringen die Früchte der Entwickler auch endlich aus den Laboren. Opera Software hat gerade verkündet, dass der Opera Mini 5 (in Beta) ab sofort für Android-Handys kostenlos verfügbar ist! Einigen dürfte die allgemeine Feature-Liste bereits bekannt sein, für alle [...]
Es ist noch gar nicht so lange her, dass Mark Zuckerberg seinem Facebook ein kleines Redesign verpasst hatte. Vielleicht sollte man eher von Rearrangement sprechen, da vor allem die Anordnung der Menüleisten und der dort zu findenden Features zum Zwecke einer besseren Navigation geändert wurden. So wurde beispielsweise das Suchfenster von der rechten Seite in die obere Mitte [...]
Tweet Defense: Game nutzt Twitter zur Zombie-Abwehr Basic Thinkingby Marek Hoffmann (cached at March 12, 2010, 5:08 pm)

Beim Scrollen durch meinen Google Reader bin ich vorhin auf ein extrem interessantes Spiel gestoßen: Evoke. Laut Anbieter handelt es sich dabei um eine Art ”Social Network Game”.  Es ist quasi ein Mash-Up aus virtueller und echter Welt, in dem der Spieler seine Erfahrungen aus Online-Games zum Lösen von echten Problemen nutzen und innerhalb von zehn [...]
“Der kleine Blogger macht sich über uns lustig!” – Mit dieser Einleitung stelle ich gerade ein vertrauliches und ebenso empörtes Gespräch im obersten Stock des New York Times Towers nach. “Was machen wir jetzt? Schreiben wir einen bösen Brief? Verklagen wir ihn? Lassen wir ihn verschwinden?” – “Nein. Wir pflastern seine Seite mit Werbung zu!” [...]
So, Freunde der polierten Felge, es ist Zeit für eine Petition! Wer gerne möchte, dass Google seinem Karten-Dienst neben Auto- und Fußwegen auch noch Fahrradrouten hinzufügt, sollte seinen Namen und ein “Ja, ich will” in den Kommentaren hinterlassen. Ich werde das Ergebnis dann an den Suchriesen schicken und mit allem mir zur Verfügung stehenden Nachdruck [...]
Welche Art der Kontrolle könnte bei YouTube die Kinder besser vor nicht altersgerechtem Inhalt schützen, als die von der Video-Plattform selbst angebotene? Exakt: die Selbstkontrolle. Im Stile der Freiwilligen Selbstkontrolle  der Filmwirtschaft (FSK), aber um einiges sympathischer, sucht ein aus Eltern und Erziehern bestehendes Gremium das Netz nach kindergerechten Videos ab, überprüft sie, versieht sie [...]
Fraxion: Das heiße Eisen “Paid content” in Blogs Basic Thinkingby Carsten Drees (cached at March 12, 2010, 5:08 pm)

Im Zuge unserer kleinen Monetarisierungsdebatte in eigener Sache warfen einige Leser immer wieder die Idee Flattr in den Raum. Es geht um die Frage, wie Blogs – privat oder kommerziell – ihren eigenen Betrieb finanzieren können. Paid Content ist eine Möglichkeit und Flattr, erfunden vom Mitgründer von The Pirate Bay Peter Sunde, ist ein ziemlich [...]
Google Reader Play im Test: Feed-Slide-Show mit Schönheitsfehlern Basic Thinkingby Marek Hoffmann (cached at March 12, 2010, 5:08 pm)

Das Thema RSS kann ja durchaus für kontroverse Diskussionen sorgen, wie wir hier auf dem Blog kürzlich fesgestellt haben. Umso mehr habe ich mich gefreut, als ich am gestrigen Mittwoch über ein neues Google-Feature gelesen habe, das dem RSS-Feed-Konsumenten ein Leseerlebnis sondergleichen bescheren sollte. Ich habe es mir daher mal genauer angeguckt, es den Vormittag über [...]
Spielzeug wird zum Elektroschocker: Wer zu viel denkt, wird bestraft Basic Thinkingby Marek Hoffmann (cached at March 12, 2010, 5:08 pm)

Im Original stammt der Mindflex vom amerikanischen Spielzeugkonzern Mattel, wurde zu Beginn des vergangenen Jahres auf der CES vorgestellt (keine Ahnung, ob es das Teil mittlerweile auch bei uns zu kaufen gibt) und war ein echter Hingucker. Es befähigte nämlich den Spieler, nur Kraft seiner Gedanken einen kleinen Ball durch ein Plastiklabyrinth zu führen. Der Trick [...]
Reuters kontra Twitter: Erst die Kunden, dann die Follower Basic Thinkingby Marek Hoffmann (cached at March 12, 2010, 5:08 pm)

Es dürfte sich mittlerweile rumgesprochen haben, dass Twitter sich schon lange vom Slogan “Was machst du gerade” verabschiedet hat und nun fragt, “Was sagen andere über…?”. Damit zollen die Verantwortlichen des Microblogging-Dienstes dem Trend Respekt, dass profane Tweets mit simplen Tätigkeitsbeschreibungen und relativ geringem Informationswert sukzessive durch News-lastige Kurznachrichten ersetzt werden. Dazu gehören immer öfter [...]
GEZ: SPD wünscht den Abschied von der gerätebezogenen Gebühr Basic Thinkingby Carsten Drees (cached at March 12, 2010, 5:08 pm)

Große Ereignisse erwarten Deutschland im Juni. Nein, zur Abwechlsung meine ich nicht die Fußball WM. Die Rede ist von einem Treffen aller Ministerpräsidenten, um eine “Neuordnung der Rundfunkfinanzierung” zu besprechen. Geht es eigentlich nur mir so, dass sich der Begriff “Rundfunk” noch urzeitlicher anhört als die GEZ an sich? Ich zahle seit vielen Jahren brav meine [...]
Google wird von China ermahnt – und Microsoft freut sich Basic Thinkingby Marek Hoffmann (cached at March 12, 2010, 5:08 pm)

Wenn zwei sich streiten, dann freut sich der Dritte. Letzterer könnte Microsoft sein, die anderen beiden sind Google und China. Kurz zur Erinnerung: Mitte Dezember des vergangenen Jahres wurden der Suchriese und knapp zwei Dutzend andere Unternehmen Opfer einer gezielten und schweren Cyber-Attacke. Wie sich herausstellte, wurde sie von chinesischen Elite-Schülern im Auftrag der kommunistischen Regierung [...]
“Kunden können am Freitag, den 12. März ab 5.30 Uhr morgens pazifischer Zeit auf apple.com ihre Vorbestellung tätigen.” Diese Mitteilung ist all jenen als E-Mail ins virtuelle Postfach geflattert, die ihre Adresse in Apples Benachrichtigungsliste hinterlegt hatten. Heute ab 14.30 Uhr unserer Zeit sitzen also Steve Jobs netten Angestellten mit Notiz-Zetteln und Bleistiften bereit, um [...]
Energizer: Software zum USB-Ladegerät enthält Trojaner Basic Thinkingby Marek Hoffmann (cached at March 8, 2010, 4:34 pm)

Das gleiche traurige Schicksal, das zuvor schon die Unternehmen Seagate, Apple und Best Buy ereilt hatte, ist nun auch dem amerikanische Batterie-Hersteller Energizer widerfahren. Wie am vergangenen Freitag von Konzernseite bestätigt wurde, hat das Unternehmen seinen Kunden unwissend und ungewollt ein mit Viren infiziertes Produkt verkauft. Dabei geht es um Ladegeräte des Modells Energizer DUO, die seit dem [...]
So etwas hört man aus dem Mund eines Microsoft-Verantwortlichen auch nicht alle Tage. Ashley Highfield, Direktor und Vize-Präsident der ”Verbraucher und Online”-Abteilung des Software-Unternehmens in Großbritannien, wird am heutige Montag mit folgendem Vergleich im Guardian zitiert: “Das ist ein großer Moment – wir holen unsere Steinschleudern heraus und legen uns mit Goliath an.” Das Event, auf das sich Highfield [...]
Dann geht es also doch schneller los, als gedacht. Microsoft hat gerade Infos über Preis und Verfügbarkeit des neuen Büroschlachtschiffs Office 2010 vom Stapel gelassen. Insgesamt wird es vier Edition der Suite geben, die entweder als Datenträger (als DVD mit schöner Verpackung) oder als sogenannte Product Key Card verfügbar sein werden. Durch sie wird per [...]
Basic Flashback: Danke für das ‘Arschloch’, lieber Leser! Basic Thinkingby André Vatter (cached at March 8, 2010, 12:06 pm)

So, darf ich dann auch mal was dazu sagen? Schön. Lasst mich zuerst loswerden, dass ich mich über den Support der überwiegenden Mehrheit zu unserer RSS-Entscheidung freue. Und jetzt zu den Kritikern… Basic Thinking ist kein Hobbyprojekt, ich glaube, dass ist vielen nicht klar. Ich schlurfe nicht morgens im Bademantel zum Computer, stelle die Kaffeetasse ab [...]
Mit dem Handy zu telefonieren, ohne dass die Mitmenschen um einen herum auch nur einen Ton des geführten Gesprächs mithören können oder gegen ihren Willen müssen - das ist der Traum von Frau Professor Tanja Schultz und ihrem Team. Die Informatikerin und Leiterin des Cognitive Systems Lab am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) arbeitet an der “Lautlosen Kommunikation”, [...]
Ainergy war eine tolle Idee, erwies sich in der Praxis jedoch tatsächlich als Flop. Das kleine Gadget sollte es möglich machen, alleine durch Umwandlung beliebiger WLAN-Signale genug Energie zu erzeugen, um in 1,5 Stunden die Akkus eines Handys aufzuladen. Heise hat hier noch einmal nachgerechnet und kam zu dem Ergebnis: hier ist noch einiges an [...]
Es ist wieder soweit – diesmal sogar schon zum fünften Mal! Der erste Online-Stammtisch Köln dieses Jahres wirft seine Schatten voraus, Termin (Do., 18. März 2010, ab 19 Uhr) und Ort stehen fest. Wir als Medienpartner weisen immer wieder gerne auf das IT-Gettogether hin, heute sogar besonders gerne, weil uns gerade mitgeteilt wurde, dass der [...]
Es ist erstaunlich, wie sich Ansichten und Blickwinkel manchmal wandeln, wenn man hinter die Kulissen einer Sache blickt. Bevor ich beim WDR tätig war, habe ich die Funktion “Untertitel” an meinem Fernseher höchstens mal eingeschaltet, wenn ich gleichzeitig telefoniert und fern geguckt habe. So konnte ich dem Plot des Films zumindest noch halbwegs folgen. Als [...]
Nach 30 Jahren: Sony will die Abschaffung der CD vorantreiben Basic Thinkingby André Vatter (cached at March 5, 2010, 10:44 pm)

Sony gilt als Erfinder der Compact Disc. Ende der siebziger Jahre hatten die Japaner zusammen mit Philips einen ersten Prototypen an den Start gebracht. 1980 einigte man sich gemeinsam darauf, die Spieldauer der CD von 60 auf 74 Minuten zu verlängern – Norio Ohga, damaliger Vizepräsident von Sony, war ein großer Klassik-Fan und er wollte [...]
Wer hätte das gedacht? Da können sich Gerüchte also tatsächlich auch bewahrheiten. Im vergangenen September waren Konzeptstudien zweier Handys aufgetaucht. Ihre Codenamen lauteten “Turtle” und “Pure”. Das wäre nichts Ungewöhnliches, wenn es sich dabei nicht um das legendäre Pink Phone-Projekt handeln würde – Microsofts erster Versuch, sich auch als Handybauer einen Namen zu machen. Gizmodo, [...]
Iwan Petrowitsch Pawlow hätte vermutlich seinen Spaß daran: Wie die Hunde in seinen Experimenten ist die breite Masse der Bevölkerung darauf konditioniert, “irgendwas unternehmen zu müssen”, wenn jemand “Kinderpornographie” schreit. Gibt es einen Amoklauf, muss man Killerspiele verbieten, gibt es Kinderpornographie, muss man dagegen was machen. Punkt. Aber was? Keine 134.000 Petitionen-unterzeichnenden Internet-User und erst recht kein [...]
Ich kann wirklich nicht mehr zählen, wie viele Unternehmen sich Apple und die Produkte aus Cupertino schon als Vorbild genommen haben. Wäre auch gar nicht so schlimm, wenn nicht der Großteil von ihnen versuchen würde, die Geschäftspolitik und Gadgets in einer Art Copy-Cat-Verfahren “neu” zu erfinden. Was natürlich beinhaltet, dass man Apple damit dann auch Konkurrenz [...]
Die Online-Marketing-Agentur OneUpWeb hat eine interessante, kleine Studie durchgeführt. Unter anderem mittels Eye-Tracking-Verfahren hat sie untersucht, welchen Stellenwert die Einbindung von Real-Time-Ergebnissen bei Google-Suchanfragen hat. Dazu wurden 44 Personen in zwei Gruppen unterteilt: “Konsumenten” und “Informationssuchende”. Der Unterschied zwischen den beiden Gruppen ergibt sich aus der Aufgabe, die die Test-Teilnehmer gestellt bekamen. Erstere sollten nach einem [...]
Ladies and gentlemen! Let me introduce to you, the one and only… iPad! – Ganz so feierlich und spektakulär wie Steve Jobs bekomme ich das leider nicht hin. Trotzdem dürfte meine Nachricht dem einen oder anderen aufgeregt wartenden Apple-Fan einen Freude-Schauder über den Körper jagen. Ja, es ist da, – jedenfalls fast. Wie die gerade [...]
Der VATM ist so was wie der Kindergeburtstag, zu dem die Deutsche Telekom nicht eingeladen wird – und das ist auch gut so. Der Verband versteht sich als repräsentative Sammelstelle der Wettbewerber, E-Plus ist dabei, ebenso wie o2, HanseNet (jetzt ebenfalls bei der Telefónica) und Vodafone. Die illustre Runde aus Konkurrenten ist sich bis heute [...]
Die Blogger und Journalisten unter euch dürfte das Szenario vertraut vorkommen: Das Thema für einen Artikel ist gefunden, die Recherche ist abgeschlossen, die Schreibarbeit beginnt – und dauert mal wieder viel länger als geplant. Mal stört das klingelnde Telefon die Konzentration, ein anderes Mal lenkt eine eingehende Mail oder eine Messenger-Nachricht von der Arbeit ab. [...]
Buzzie: Erste Anwendung für Google Buzz im App Store aufgetaucht Basic Thinkingby André Vatter (cached at March 5, 2010, 5:28 am)

Dabei war Google so stolz darauf gewesen, sich die Ochsentour des App Stores erspart zuhaben: Als der Twitter-Wave-Mix Google Buzz vor einigen Wochen das Licht der Welt erblickte, stellte die Suchmaschine gleich eine “mobile App” für Android, iPhone und BlackBerry vor – im Grund nichts anderes als eine Browser-basierte Anwendung, die auf unterschiedlichen Displays hübsch [...]
Das soziale P2P-Netzwerk Safebook: Wie Facebook – nur sicherer Basic Thinkingby Carsten Drees (cached at March 5, 2010, 5:28 am)

Nach dem Netzwerk ist vor dem Netzwerk: Erst kam Friendster, dann wurde das Social Network von MySpace überholt. Hierzulande machte sich das studiVZ und das ähnlich innovative Wer-kennt-wen breit. Aktuelles Ende der Fahnenstange: Facebook mit über 400 Millionen Mitgliedern weltweit. Zwei Szenarien erscheinen mir denkbar: Über kurz oder lang meldet sich jeder Besitzer eines Internetanschlusses bei [...]
Ach, ihr meint, das wäre gar kein Basic Thinking-Thema? Wir leben in einem Land, welches randvoll steckt mit Bundestrainern. Wenn heute Abend wieder zwischen fünf und zehn Millionen Menschen zuschauen, wenn die Löw-Truppe gegen Maradonas Gaucho-Elf antritt, werden sich darunter – grob geschätzt – zwischen fünf und zehn Millionen vermeintliche Trainer befinden: “Wieso bringt der [...]
Apple in Klagewut: Mulitouch gehört uns, HTC! Basic Thinkingby André Vatter (cached at March 5, 2010, 5:28 am)

Als Google Anfang des Jahres das Nexus One vorstellte, druckste Entwicker Andy Rubin auf der Pressekonferenz ein wenig herum. Auf die Frage eines Journalisten, ob das neue Google-Handy aus dem Hause HTC denn auch Multitouch verstehen würde, sagte er: “Ja, also… Wir halten uns die Option offen.” Google waren tatsächlich die Hände gebunden, da Multitouch [...]
Bahnt sich da etwa eine Revolution im Mobilfunk-Sektor an? Zur Erinnerung: Gestern gab Sipgate bekannt, dass man iPhone-Besitzern mit regulärem T-Mobile-Vertrag ab sofort eine kostenfreie VoIP-Anwendung zum Download anbietet. Und zwar mit UMTS-Freischaltung. Wie die Mobilfunkanbieter darauf reagieren, allen voran T-Mobile, ist noch nicht bekannt. Meine Anfragen werden noch bearbeitet. Und heute flattert eine gemeinsame [...]
Nachdem Steve Jobs das iPad vorgestellt hatte, wurde von vielen Seiten kritisiert, es handele sich um nichts wirklich Neues, sondern lediglich um ein vergrößertes iPhone. Das mag jeder sehen, wie er will. Recht hat aber bekanntlich derjenige, der Erfolg hat und das iPad ist auf dem besten Wege, erfolgreich zu werden. Je mehr Zeit nämlich [...]
Home Pad: Stromsparende Heimautomatisierung in sexy Verpackung Basic Thinkingby André Vatter (cached at March 5, 2010, 5:28 am)

Granny&Smith ist eine kleine Agentur aus Oldenburg, die sich auf digitale Markenführung spezialisiert hat: die Verbindung von Design und Technik steht hier im Vordergrund. Als ich vor der CeBIT in die Runde fragte, bei welchem Stand ich vorbeischauen soll, hob einer der beiden Geschäftsführer die Hand – und so konnte ich mich Anfang der Woche [...]
Die WebCiety auf der CeBIT ist im vollen Gange, noch bis zum Samstag ist das Web 2.0-Meeting in Hannover vollgepackt mit Programmpunkten. Am Donnerstagmittag war ein interessanter Gesprächskreis anberaumt, es ging um “Die Zukunft der sozialen Netzwerke“. Gäste waren unter anderem Joel Berger von MySpace Deutschland, Jackson Bond von Xing und Clemens Riedl, Geschäftsführer der [...]
Basic Thinking: Warum der RSS-Feed gekürzt wurde Basic Thinkingby André Vatter (cached at March 5, 2010, 5:28 am)

Einigen ist es vielleicht schon aufgefallen, dass wir seit heute Morgen im RSS-Feed die Posts jetzt nur noch anteasern lassen. Um das Geheimnis darum zu lüften, haben wir eine kleine FAQ-Runde vorbereitet. Bitte schön: Frage: Warum kürzt ihr den Feed? Antwort: Es hat einen ganz einfachen Grund. Basic Thinking muss sich früher oder später über Werbung refinanzieren. [...]
Google Stars: Favoriten bei der Suche mit Sternchen versehen Basic Thinkingby Marek Hoffmann (cached at March 5, 2010, 5:28 am)

Hätte ich nicht vorhin auf dem offiziellen Google-Blog darüber gelesen, es wäre mir vermutlich gar nicht aufgefallen. Der Suchriese hat ein neues Feature bei der Suche eingeführt, mit dem die bereits seit fünf Jahren existierende personalisierte Suche ergänzt werden soll: Sternchen. Die Idee dahinter ist vollkommen simpel und erinnert ein wenig an die Grundschulzeit, in der Schüler [...]
All ihr frühreifen Söhne und lüsternen Kollegen da draußen: zieht euch warm an! Eure Väter und Chefs könnten euch nämlich schon bald mit dem “Porn Detection Stick” auf die Pelle beziehungsweise an eure Computer rücken. Mit diesem USB-Stick soll es laut Hersteller möglich sein, eine 500 Gigabyte große Festplatte mit über 70.000 Bildern innerhalb von 90 Minuten nach [...]
Da war die Aversion gegen Apple wohl doch größer, als die Furcht vor frechen Content-Abgreifern – sprich: Lesern. Als der Springer Verlag im vergangenen Jahr die Bezahl-Apps für “Bild” und “Welt” in den App Store brachte, war die Rede davon, dass man sich die Option offen halte, zeitgleich den Zugriff auf die beiden Zeitungen via [...]
Ballot Screen: Opera verzeichnet Download-Boom Basic Thinkingby Marek Hoffmann (cached at March 5, 2010, 5:28 am)

Ich nehme alles zurück und behaupte das Gegenteil. In meinem Artikel zu Microsofts sogenanntem Ballot Screen habe ich die Sinnhaftigkeit dieser zufällig erstellten Auswahl an Internetbrowsern infrage gestellt, bei der sich der User aktiv für einen Anbieter entscheiden muss. Seinerzeit hatte ich geschrieben: “Ist es nicht so, dass diejenigen, die den IE nicht mögen, ihn vermutlich [...]

“Cloud ist kein Hype”, stellte Achim Berg gleich zu Anfang klar. “Ob Wettbewerber dies nun als Kampfansage verstehen oder nicht – wir werden stark auf die Cloud setzen”. So begann der Microsofts Deutschland-Chef die heutige Pressekonferenz auf der CeBIT. Die Redmonder haben tatsächlich für Hannover nur dieses Schlagwort mit im Gepäck: Cloud. Das größte Zugpferd in diesem Zusammenhang wird Office 2010 sein, das derzeit kostenlos als Beta zu haben ist. Fünf Millionen Nutzer rund um den Erdball hätten dieses Angebot bereits genutzt, so Berg. “Das neue Office ist komplett in die Cloud integriert – anhand der Screenshots lässt sich das nur erahnen.”

Der Start für Office 2010 ist im Sommer (“Wahrscheinlich im Juni”) geplant, zeitgleich soll es auch eine rein Browser-basierte Version geben, die für Privatanwender völlig kostenlos nutzbar ist. “Und sie erinnern sich an Windows Phone 7? Auch für das Handy wird es Office 2010 geben.” Im Rahmen der CeBIT-Konferenz wurde auch erstmals der Name eines ersten deutschen Partners genannt: Xing wird gleich vom Start weg ein eigenes Plugin für die Office-Suite bereitstellen. Marek hatte schon vor einigen Tagen das neue Feature Outlook Social Connector vorgestellt: Office 2010 kann unter anderem Schnittstellen zu sozialen Netzwerken anzapfen.

Im Fall von Xing wird dies so aussehen, dass im Client selbst Profile der Plattform aufgerufen werden können, ohne den Browser öffnen zu müssen. Zudem lassen sich direkt in der Anwendung neue Kontakte bestätigen oder ablehnen. Praktisch – und zugegebenerweise wirklich zukunftsweisend – ist auch die Synchronisierungsfunktion: Das Outlook-interne Adressbuch steht im Kontakt zur Xing-Datenbank und hält sämtliche Daten auf einem aktuellen Stand. “Die Tage, in der Kontakte per Hand bearbeitet werden mussten, sind vorbei”, verspricht Berg. Xing sei der erste “von einer Reihe von deutschen Partnern”, die Microsoft mit ins Boot holen wird. Doch ob StudiVZ und Co. da so einfach mitmachen, ist fragwürdig. Immerhin leben soziale Netzwerke durch die Einblendung von Werbung auf ihren Plattformen. Xing kann sich diese Art der Client-Abkürzung leisten, da das Kontaktnetzwerk zu großen Teilen auf Premium-Kunden setzt. Und die zahlen Bares für den Service.

Wir werden “bei Cloud massiv Gas geben”, kündigte Berg an. Microsoft sehe im dezentralen Computing einen “zentralen Bestandteil der Gesamtstrategie”. Zwei weitere, jedoch wesentlich Hype-ärmere Themen, die das Unternehmen auf der CeBIT nicht außer Acht lassen will, sind das vernetzte Lernen und die Heimvernetzung, wie Microsoft sie im vergangenen Jahr gemeinsam mit dem Partner RWE demonstrierte.

(André Vatter)


Da soll mir nochmal einer sagen, es gäbe heutzutage nichts mehr umsonst oder geschenkt. Wie soeben gemeldet wurde, erhalten alle Besitzer eines - über T-Mobile erworbenen! – iPhones hierzulande in Kürze eine Navigationssoftware des Unternehmens Navigon geschenkt. Mit dieser Aktion will das Unternehmen seine Kooperation mit dem Telekommunikationsriesen im Bereich der mobilen Navigation vertiefen. Irgendwelche Haken an der Sache? Mal sehen. 

Das mit der Bezeichnung “NAVIGON select Telekom Edition” versehene Bonbon ist eine Light-Version des bereits seit Juni des vergangenen Jahres im App Store verfügbaren und etwa 70 Euro teuren MobileNavigator. Es enthält dessen komplettes Kartenmaterial für Deutschland, Österreich, die Schweiz und Liechtenstein sowie auch einige seiner Features. Dazu zählen unter anderem eine 2D-Kartenansicht, Sprachansage des Navigationsbefehle, lokale Suche über Google, automatischer Wechsel sowohl zwischen Tag- und Nacht-Modus des Displays als auch zwischen Hoch- und Querformat-Anzeige.

Da das Kartenmaterial und die Software vollständig auf dem Smartphone gespeichert werden (dürften nicht mehr als bei der Vollversion, also 529 MB sein), entstehen keine Zusatzkosten durch eventuelle Datenverbindungen. Das bedeutet gleichzeitig, dass etwaige durch Tunnelfahrten oder schlechte Verbindungen verursachte Unterbrechungen des Datentransfers ausgeschlossen sind. Wer dazu tendiert, sich auch schon mal auf seinen Spaziergängen zu verlaufen, könnte Gefallen an einer speziellen Fußgängernavigation der “Telekom Edition” finden. Diese unterstützt auch den Kompass der 3GS-Modelle.

Wem das alles zu wenig ist, der kann die Anwendung mit bis zu sechs Zusatzpaketen erweitern. Diese sind dann allerdings kostenpflichtig, wobei mir bisher keine Preise bekannt sind. Darunter befinden sich dann eine Sound&Fun-Variante, eine Lösung mit Kartenmaterial für 20 europäische Länder oder eine 3D-Version. Wann genau die Anwendung im App Store zum Download bereitstehen wird und die Aktion gegebenenfalls zeitlich begrenzt ist, weiß ich derzeit noch nicht, werde euch aber darüber auf dem Laufenden halten. Und auch darüber, wann sich die Nicht-Apple-Smartphone-Besitzer mitfreuen dürfen. Denn Navigon und T-Mobile wollen auch ihnen bald ein ähnliches Geschenk machen.

Welchen Zweck die beiden Partner mit der Aktion verfolgen, darüber kann ich nur spekulieren. Natürlich handelt es sich momentan in erster Linie um PR. Mittelfristig könnte es aber darum gehen, eine fast-native Navigationslösung für das iPhone anzubieten: “Im Rahmen unserer Kooperation mit Navigon bieten wir unseren Kunden einmal mehr einen exklusiven Mehrwert und erfüllen damit den Wunsch vieler unserer iPhone-Nutzer, ihr Gerät schon gleich nach dem Kauf als handlichen Navigator verwenden zu können”, so Christian Illek, Bereichsvorstand des Marketings von T-Mobile. 

Es ist klar, dass Navigon seine Software nicht auf den iPhones vorinstallieren kann, wie das beispielsweise Google, Motorola oder jüngst auch Nokia auf ihren Geräten tun. Der Suchgigant hatte der Version 2.0 seines Android-Betriebssystems im vergangenen Jahr um das selbst entwickeltes Navigationssystem Google Maps Navigation erweitert. Motorola und Nokia haben mit MotoNav beziehungsweise Ovi Maps jeweils eine eigene Software für ihre Smartphones entwickelt, die auf ihnen vorinstalliert ist aber auch für andere Geräte zum download bereitgestellt wird. Es ist aber gut möglich, dass Navigon durch einen Vertrag mit T-Mobile als Navigationssoftware-Anbieter im Mobile-Bereich etwas protegiert wird und der Mobilfunkriese entweder an den Apps oder dem Datenstrom mitverdient…

(Marek Hoffmann)

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Nicht weniger als drei Millionen Entertain-Kunden will die Deutsche Telekom bis zum Ende 2012 eingesammelt haben; heute haben rund eine Million Nutzer ihren Vertrag für das IPTV-Angebot unterschrieben. Um das ehrgeizige Ziel zu erreichen, wird der Bonner Konzern ab kommenden April an der Preisschraube drehen – und zwar abwärts. Außerdem wurden heute in Hannover eine Reihe neuer Senderpakete angekündigt.

Statt drei wird es ab April nur noch zwei Komplettangebote geben: Entertain Comfort und Entertain Premium. Comfort wird dann dauerhaft 44,95 Euro kosten, bei Premium sinkt der Preis von heute 54,95 Euro auf 49,95 Euro – als Bonbon gibt es hier sogar noch eine Schippe Extra-Sender oben drauf, etwa TNT Film, RTL Crime, Sci Fi, AXN, Sat.1 Comedy und Kinowelt TV. Wer keinen Internet-Anschluss benötigt, bekommt auch die Double-Play-Variante Entertain Pur für 27,95 Euro. Die Vertragslaufzeit bleibt unverändert bei zwei Jahren.

Gleichzeitig hat die Telekom eine Erweiterung des Pay-TV-Portfolios angekündigt, die schon zum 8. März stattfinden wird. Die Laufzeit beträgt jedes Mal nur einen Monat, die Kosten liegen zwischen 2,95 Euro und 5,95 – abgerechnet wird über die Telefonrechnung. Hier mal die neuen Pakete in der Übersicht.

“Film”-Paket: 13th Street, Kinowelt TV, Sci Fi, AXN und TNT Serie
“Sport”-Paket: ESPN America, Eurosport 2 und Extreme Sports Channel
“Doku”-Paket: History, Discovery Channel und National Geographic
“Kinder”-Paket: Disney Channel, Cartoon Network und “andere”
“Lifestyle”-Paket: Romance TV, RTL Living und E! Entertainment
“Longue”-Paket (aka “Single”-Paket): Lust Pur und Hustler TV

Darüber hinaus hat sich auch etwas bei den Mobilfunktarifen getan. Seit der Zusammenlegung der Sparten T-Mobile und T-Home ist es für die Telekom einfacher geworden, attraktivere Bundle-Angebote den Kunden zu unterbreiten: “Surfen im Doppelpack”, so der Name des neuen Tarifs. Wer zum Beispiel bereits Festnetzkunde bei der Telekom ist (etwa mit Call & Surf Comfort), kann eine UMTS-Flat für 24,95 Euro dazubestellen. Die UMTS-DSL-Pakete sind dann ab 59,90 Euro möglich. Dasselbe gilt für Kunden, die einen Handytarif bei T-Mobile laufen haben. Wenn hier ein Grundpreis von mindestens 29,95 Euro anfällt, gibt es die UMTS-Flat ebenfalls für 24,95 Euro extra – immerhin fünf Euro weniger, als es bisher waren, wenn man separat buchte.

(André Vatter)


LG zeigt erstes Windows Phone7-Smartphone – aber nicht in Aktion Basic Thinkingby Marek Hoffmann (cached at March 3, 2010, 2:41 am)

Das wird die Tech-Kollegen von Engadget aber besonders gefreut haben. Denn auf der zweiten von ihnen veranstalteten Engadget Show hat Microsofts Aaron Woodmann für eine echte Weltpremiere gesorgt. Der Leiter der Mobile-Abteilung zauberte nämlich während eines Interviews ein LG Smartphone aus dem Hut – den Prototypen eines mit Windows Phone 7 ausgestatteten Smartphones. Mitte des vergangenen Monats hatte der Softwarehersteller das OS erst vorgestellt und dafür durchaus wohlwollende Kritiken erhalten.

Wie ihr nach dem More-Tag in einem Mitschnitt des Interviews sehen könnt, würde das Teil aber leider nicht “in action” gezeigt und der Microsoft-Manager hielt sich bezüglich der Ausstattung auch relativ bedeckt. Die totale Sensation blieb damit aus (und dass LG zu Microsofts Partnern gehören würde, war auch schon bekannt) und so bleibt nur das zu beschreiben, was offensichtlich ist: Das LG verfügt über eine ausschiebbare QWERTY-Tastatur, eine – laut Engadget – Fünf-Megapixel-Kamera mit dazugehörigem Blitz auf der Rückseite sowie insgesamt sechs Tasten: neben den von Microsoft geforderten “Home”-, ”Zurück”- und ”Bing-Suche”-Buttons auch einen für die Kamera, die Lautstärke und zum Einsschalten des Geräts.

nforderungen – seitens Microsofts sind bereits vor einem Jahr das erste Mal durchgesickert und wurden erst vor kurzem aktualisiert: demnach soll ein mit Windows Phone 7 ausgestattetes Smartphone über einen 1 GHz-Prozessor, 8 GB internen Speicher und ein 3,6-Zoll-Multitouch-Display verfügen.

Nun kann es natürlich an der Kameraeinstellung beim obigen Video oder einer Verzerrung bei den nachfolgenden Bildern (weitere findet ihr bei Engadget) liegen, aber das Display des LG erscheint doch etwas kleiner als die vermeintlich geleakten Spezifikationen es erwarten ließen. Daher stellt sich nun die Frage, ob die vorab gehandelten Infos falsch waren oder Microsoft etwas von seinem Kurs abweicht. Ich tendiere dazu, Erstgenanntes zu glauben…  

(Marek Hoffmann)

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Vor einigen Wochen habe ich an dieser Stelle über den externen Twitter-Bilderdienst TwitPic geschrieben und darüber, wie erfolgreich er ist. Der Dienst, der seinen Usern den Upload von Bildern auf die Microblogging-Plattform erlaubt, setzt jährlich etwa 1,5 Millionen Dollar mit Werbung um und erzielt damit einen Reingewinn von knapp einer Million. Seinerzeit schloss ich meinen Artikel mit den Worten, dass sich mindestens ein Unternehmen sicherlich über diese Zahlen ärgern dürfte: nämlich Twitter. Denn es handelt sich um Einnahmen, die Dorsey, Williams, Stone und Co. durch die Lappen gehen. Jedenfalls theoretisch, wenn sie denn selbst einen solchen (und jeden beliebigen anderen Fremd-Dienst, der profitabel ist) anbieten und Werbung schalten würden. Zumindest Letztgenanntes wurde dann vor knapp einer Woche vom Leiter der Produktabteilung bei Twitter, Anamitra Banerji, angekündigt. Und so wie es aussieht, wird nun auch der notwendige andere Schritt vollzogen, um sich die Einnahmen zu sichern, die einem “zustehen”.

Liest man nämlich den obigen, etwas kryptisch geratenen Tweet von Al3x, dann plant Twitter offenbar nichts anderes, als in Konkurrenz zu seinen eigenen “Parasiten”-Diensten zu treten. Genauer gesagt geht es in der Botschaft des Twitter-Entwicklers Alex Payne darum, die User nicht mehr über Desktop-Clients auf die Plattform zugreifen zu lassen, sondern auf direktem Weg. Denn erst dann könnte sich auf ihr eingeblendete Werbung überhaupt erst den Weg ins Auge des Users bannen – und dort unter Umständen einen Kaufreiz auslösen. Desktops-Clients von Fremdanbietern filtern das Zeugs vorher raus beziehungsweise zeigen es erst gar nicht an. Daher muss Twitter zunächst einmal (und unter anderem) die “nifty features” (frei übersetzt etwa ”hübsche” oder “raffinierte Funktion”) der anderen Dienste selbst anbieten. 

Dieses Vorhaben birgt aber ein gewisses Risiko. Denn der ursprüngliche Charme der Plattform entsprang lange Zeit seiner Schlichtheit. Anmelden, Tweet versenden, fertig. Jedes neu aufgenommene Feature aber stellt eine mögliche Einstiegshürde für Neu-User dar. Und auf die ist Twitter, wie jedes andere Unternehmen auch, händeringend angewiesen. Einer aktuellen Studie des Marktforschers Nielsen zeigt nämlich, dass beispielsweise in Großbritannien (in anderen Ländern dürften die Zahlen aber ähnlich sein) für 79 Prozent des Traffic auf Twitter nur 7 Prozent der User verantwortlich sind:

 
Und diese “Heavy Visitors” dürften eher zu den erfahrenen Internet-Nutzern Usern gehören, die für Werbung im Netz wenig empfänglich sind. Hierbei muss aber beachtet werden, dass die User, die über APIs auf die Plattform zugreifen, nicht in die Statistik aufgenommen wurden. Ein weiterer Grund für Twitter, hier für klare Verhältnisse zu sorgen.

Sollte der Tweet von Payne tatsächlich Rückschlüsse auf eine neue Strategie von Twitter zulassen, dann könnten Dienste wie oben genanntes TwitPic oder URL-Shortener bit.ly mittelfristig von der Internet-Bühne verschwinden oder sie müssten ihre Geschäftsmodelle neu ausrichten. Dies dürfte aber relativ schwierig werden, befinden sie sich doch in einer unbedingten Abhängigkeit zu ihrem “Wirt” Twitter.

Um nun keine Panik aufkommen zu lassen oder weil es aus der Zentrale auf die Finger gab: der Tweet ist mittlerweile aus Paynes Historie verschwunden. Stattdessen wird versucht, dessen Aussagekraft herunterzuspielen, etwa durch solche Re-Tweets:

Aufschluss darüber, welchen Weg die Lenker des Microblogging-Dienstes eingeschlagen haben, dürfte bald CEO Evan Williams geben – zumindest in Ansätzen. Auf der am 12. März beginnenden South by Southwest Conference (SXSW) wird er nämlich die Keynote halten und es wird erwartet, dass er etwas zu der von seinem Mitarbeiter erwähnten “passenden und nützlichen Werbung” erzählt.

(Marek Hoffmann)

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Lästige Pflichtübung zu Beginn einer Story über einen womöglich verheißungsvollen neuen Musikdienst: Die Leser darüber aufklären, dass er in Deutschland nicht verfügbar ist: Bislang war es nicht dramatisch, dass man uns das New Yorker Unternehmen Thumbplay vorenthalten hat. Mit seinem Fokus auf Klingeltönen, Hintergrundbildchen und ähnlichen Späßen konnte man nichts bieten, was uns nicht auch hierzulande schon die Lust auf MTViva und Co. vermiest hätte.

Nun aber findet die wundersame Verwandlung statt: Vom hässlichen Jamba-lookalike-Entlein in den wunderschönen iTunes-lookalike-Schwan. Statt nervigen Klingeltönen möchte man den Kunden das große Musik-rundum-glücklich-Paket schnüren. Kollege Marek hat vor wenigen Tagen erst zusammengefasst, dass in den Vereinigten Staaten trotz rückläufiger Kundenzahlen höhere Download-Erlöse generiert werden. Der kostenpflichtige Download ist längst im Mainstream angekommen und wird bald auch nicht mehr nur der berühmte Tropfen auf den heißen CD-Verkaufsrückgang-Stein sein, sondern wichtiges Standbein der Industrie.

Daneben wird Musik künftig in der Cloud verfügbar sein. Egal, ob man zuhause, bei Freunden, vor seiner Anlage oder lediglich an seinem Mobiltelefon sitzt – der Zugriff auf die Musiksammlung wird von überall möglich gemacht. Mitstreiter auf dem Weg dahin gibt es jetzt schon einige – iTunes ist lediglich Aushängeschild bei den Downloads (und dank des lala-Deals auf dem Sprung in die Cloud), nicht etwa das Ende der Fahnenstange.

Daher macht man sich berechtigte Hoffnungen bei Thumbplay, dass man sich auch jetzt noch als Quasi-Spätstarter seinen verdienten Teil vom Kuchen sichern kann. Funktionieren soll das, indem man beide Systeme nebeneinander anbietet: Stream und Download! Der Dienst, der diese Woche in die private Beta geht, bietet seinen US-amerikanischen Kunden die Möglichkeit, für zehn Dollar monatlich so viele Songs wie möglich zu hören. Bei Deals mit allen vier großen Majors und über 20 kleineren Labels und in der Summe aktuell acht Millionen Songs, kann sich das durchaus sehen hören lassen.

Alternativ kann man auf Wunsch die Songs aber auch herunterladen, und zwar zu den Preisen, die man von iTunes (zwischen 0,69 und 1,29 Dollar/Song) bereits gewohnt ist. Die Anwendung wird bemerkenswerterweise zunächst auf Blackberry-Geräten verfügbar sein, iPhone- und Android-Apps sind aber natürlich auch in der Mache und ebenso sind Desktop-Versionen verfügbar. Kleines Schmankerl für die mobile Anwendung: Man kann seine Sammlung in Teilen zwischenlagern, womit man nicht mehr zwingend auf ein funktionierendes Netz hoffen muss, sondern tatsächlich jederzeit auf die Musik zugreifen kann. Klingt nach einem spannenden Konzept, was aber auch nicht verwundert, wenn man berücksichtigt, dass man sich Pablo Calamera als CTO an Land gezogen hat, der schon bei Apple am MobileMe-Dienst gearbeitet hat.

Abgesehen davon, dass die nicht-nordamerikanische Welt derzeit noch ausgeschlossen wird: Gefällt euch ein solches Konzept, welches auf die Cloud setzt und darüber hinaus zur Flatrate auch den “klassischen” MP3-Download bietet, oder ist dieser Dienst eine Totgeburt, die gegen iTunes und Co. nicht bestehen kann?

(Carsten Drees)


Also, ich versuche es einmal mit einem Beispiel: Ich habe einen Telefonanschluss und finde kurze Zeit später heraus, dass meine Nummer doch tatsächlich im Telefonbuch auftaucht. Irgendetwas war doch da, als ich den Vertrag unterschrieb – irgendein Häkchen-Kästchen. Vielleicht habe ich es übersehen. Empört überlege ich, was zu tun ist. Am Ende des dicken Wälzers gibt es einen Hinweis: “Wenn Sie Ihre Daten entfernen lassen möchten, gehen Sie auf die Seite Soundso im Internet und stellen Sie kostenlos den Antrag. Schnellstmöglich werden wir Ihrem Wunsch nachkommen.” Ich reiße die Seite heraus und werfe sie in den Mülleimer. Dann rufe ich meinen Anwalt an und weise ihn an, haufenweise Drohschreiben an den Verlag zu schicken und auch schon einmal eine Klage vorzubereiten. Danach setze ich mich hin und verfasse einen donnernden Leserbrief, damit auch alle anderen Telefonanschlussbesitzer gewarnt sind. Und dann sehe ich weiter…

So in etwa ließe sich Rupert Murdochs Vorgehen in Bezug auf Google beschreiben. Der Medienzar schimpft schon seit Jahren auf die Suchmaschine: Sein Zeitungsimperium stelle Content ins Netz, an dem Google sich diebisch vergehe und ihn auf Seiten wie Google News unter eigenem Namen vermarktet. Es geht da zwar alleine um die Headlines – mit zwei, drei Zeilen Teaser-Text. Doch das reicht Murdoch schon. Immerhin fährt Google fette Gewinne ein, während seine News Corp… ja, was eigentlich? Eigentlich ähnlich erfolgreich an der Wall Street punktet.

Dennoch lässt sich Murdoch nicht beirren. Nach einem Bericht des “New York Magazins” soll der Mogul einen juristischen Anschlag auf Google konkret planen. Der Autor bezieht sich dabei auf einen “hochrangigen Vertreter aus der Medienindustrie”. Murdoch sei “wegen Google ziemlich wütend und ist nun soweit, um sie zu verklagen… er vertraut ihnen kein bisschen”, wird die Quelle zitiert. Die Rechtsabteilung wird jetzt für den Fall scharf gemacht, dass Google nicht aufhört, News Corp.-Seiten zu crawlen und indexieren – ohne dafür zu bezahlen. Gleichzeitig beginnt der 78-Jährige mit dem Säbelrasseln und soll eine gezielte PR-Schmutzkampagne gegen Google an den Start gebracht haben.

Dabei gibt es eine ganz einfache Lösung, um dem Problem mit den Google News Herr zu werden: robots.txt. Google stellt sogar einen anschaulichen Leitfaden zur Verfügung, mit dessen Hilfe Website-Betreiber den Google-Bot aussperren können. Es gibt sogar das Angebot einer Blitzlöschung in dringenden Fällen.

Es wäre eine Sache von 30 Sekunden, Google ein für alle Mal den Riegel vorzuschieben. Und dann müsste Murdoch doch glücklich sein. Warum macht er es dann nicht so? Weil er Geld haben will. Wenn News Corp. von heute auf morgen der Suchmaschine den Stecker zöge, käme es zu empfindlichen Einbrüchen im Traffic. Hitwise hat in der Vergangenheit mal eine kleine Studie in Bezug auf Murdochs “Wall Street Journal” gemacht und dabei herausgefunden, dass rund ein Viertel der Leserschaft auf der Strecke bleiben könnte. Was noch schlimmer ist: 44 Prozent aller Nutzer, die heute über Google kommen, wurden erst durch die Suchmaschine auf das Angebot aufmerksam.

Der zweite Grund besteht darin, dass Murdoch nicht nur Verluste vermeiden, sondern auch Mehreinnahmen generieren will. Die Deals zwischen Google und Twitter oder Bing und Facebook haben gezeigt, dass Suchmaschinen durchaus bereit sind, für exklusiven Content zu zahlen. Das hat auch jemanden wie Murdoch auf den Plan gerufen. Allerdings ist es zweifelhaft, dass Google auch nur einen Cent locker machen wird – andernfalls wäre eine verheerende Kettenreaktion die Folge.

Das schließt jedoch nicht aus, dass ein anderer Wettbewerber auf dem Suchmarkt scharf auf den Qualitätsjournalismus der News Corp. ist. Schon vor Monaten tauchten erste Gerüchte auf, dass sich Microsoft in Gesprächen mit Murdoch befinde. Bing soll gegen eine entsprechende Bezahlung das alleinige Recht bekommen, den Content darzustellen. Auch diese unbestätigte Kooperationsidee wurde im “New York Magazine” wieder aufgewärmt. Ich schätze, es werden nicht mehr viele Wochen vergehen, ehe wir wissen, in welche Richtung sich diese Sache weiterentwickelt.

(André Vatter / Foto: Wikipedia)


Man muss den Filmemachern in den Neunzigern zugute halten, dass sie einfach noch keine Ahnung davon hatten, dass in den nächsten Jahren ein Endzeitstreifen nach dem anderen in die Kinos kommt. Neben “Deep Impact” war Michael Bays “Armageddon” nämlich einer der wenigen Katastrophenfilme, die es damals gab. Die Kritiker zeigten sich jedenfalls zufrieden, “Bruce Willis bohrt für die Menschheit”, schrieb seinerzeit die AP.

Nun kehrt der Film zurück, zumindest Teile davon, besser gesagt: Der Astronauten-Anzug, den Willis-Sidekick Owen Wilson aka “Oscar Choi” damals trug, als er auf dem Asteroiden abstürzte und sich das Genick brach. Das Angebot tauchte bei Hood.de auf und beinhaltet den Original-Raumanzug inklusive Transportkiste für den Helm, der ein gebrochenes Visier (klar, der Aufprall!) aufweist. Das komplette Paket bringt etwa 40 Kilo auf die Waage. Sowohl der Helm als auch das Brustteil sind beleuchtet.

Der Verkäufer hat einen Sofortkaufpeis in Höhe von 55.000 Euro festgelegt, Bieter haben aber auch die Möglichkeit, zumindest einen eigenen Preis vorzuschlagen. Es ist eben doch ein wenig teuer… davon abgesehen: Was macht man dann damit?

Dass es sich hingegen tatsächlich um ein Original-Artefakt aus dem Film handelt, dürfte der Wahrheit entsprechen. Ich habe gerade bei Ketzer.com mal das Angebot überprüft, der Kostümhändler hat so ziemlich alle Raumanzüge der übrigen Armageddon-Crew im Angebot, darüber hinaus auch einen Haufen anderer Gegenstände aus dem Film.

(André Vatter)


Jeder dürfte mitbekommen haben, dass Google in Deutschland ein dickes Problem hat. Die Querulanten aus dem alten Europa leisten plötzlich verstärkt Widerstand: Google Books geht den deutschen Verlagen zu weit, Online-Nutzerprofile bringen die Datenschützer auf die Palme und die Politik echauffiert sich zusehends über den vermeintlichen Spannerdienst Street View. Google steht also unter Zugzwang, wenn dem Suchriesen daran gelegen ist, weiter Innovation auf deutschem Boden voranzutragen.

Deshalb war es auch nicht verwunderlich, dass der Suchriese die CeBIT-Keynote auf den diesjährigen Global Conferences mit dem neuen Reizthema “Kartendienste” begann. Google hatte genau zu diesem Zweck Michael Jones nach Hannover geschickt, Chef-Techniker und gleichzeitig Mitgründer von Google Earth, der den Deutschen im lockeren Plauderton die Furcht vor der Krake nehmen soll. Und mit der Globusanwendung legte Jones dann auch gleich los: “Das Schöne an Google Earth ist, dass die Nutzer nicht nur konsumieren, sondern auch Mehrwert generieren”, sagte er und ließ die Kamera über das Deutsche Museum in München gleiten. Immer mehr Städte würden aufwändige 3D-Modelle von Gebäuden aufweisen, um der Satelliten-basierten Zweidimensionalität neues Leben einzuhauchen.

Der Aufhänger für die eigentliche Frage aber war – wie bei Google nicht unüblich – die Bedeutung von Information im 21. Jahrhundert. Für die Entwicklung der Menschheit sei Wissen unentbehrlich, so Jones. Was helfe es schon, eine Demokratie zu haben, wenn niemand damit umzugehen wisse: “Wir sehen es als unsere Mission an, das Wissen der Menschheit zu organisieren.” Heute gebe es bei Google rund eine Milliarde Suchanfragen pro Tag, ebenso viele Videos würden täglich bei YouTube abgerufen. Google Earth sei bis heute mehr als 600 Millionen Mal heruntergeladen und installiert worden, erklärte der Techniker.

Zu diesem Zeitpunkt blickte ich mich kurz im Plenum um und sah die Gesichter der Zuhörer, die irgendetwas zwischen “Was für ein sympathischer Amerikaner!” und “Der Größenwahn hat einen Namen!” widerspiegelten. Die Menschen hungerten nach Information, ebenso wie nach Innovation: “Das sagte auch schon Ihre Kanzlerin Angela Merkel”, schloss Jones offenbar bedeutungsvoll den ersten Teil seiner Rede ab, um langsam zum Thema Street View zu kommen.

“Das ist der Horror der Deutschen!”

Nach Jones Aussagen mögen alle Menschen Street View – auch die Nutzer hierzulande. In den Abrufzahlen des Dienstes läge Deutschland im Mittelfeld, so Jones. Dennoch würde es hier noch ein “großes Problem” damit geben.

Jones zeigt also ein Street View-Beispiel anhand der Suche nach einem Pariser Café. Über dem Screenshot steht: “Street View: Ein Sicherheitsnetz für Reisende.” Mit drei Handgriffen hat Jones das Café seiner Wahl gefunden, Street View zeigt die Fassade von außen. Wunderbar. “Hier ist das Café, das ich finden wollte. Schlimm, nicht? Das ist der Horror, vor dem Deutschland Angst hat”, feixt er ein wenig. Die Angst würde in erster Linie aus Unwissenheit gegenüber dem Mehrwert resultieren. Touristen würden beispielsweise keine bösen Überraschungen erleben.

Er zeigt Bilder mehrerer Street View-Wagen, einige davon werden auf der CeBIT auch ausgestellt. “Die Bilder stammen nicht von uns. Sie stammen von Fans. Wenn Street View-Autos durch die Städte fahren, freuen sich die Menschen, laufen hinterher, schießen Fotos von ihnen.” Ich ließ mich nach diesem Satz ein wenig in den Sitz zurückfallen und fühlte mich für einige Herzschläge schlecht: Herrgott, warum kann ich nicht auch Google zujubeln?

“In England, Italien, in vielen anderen europäischen Ländern werden wir sogar gebeten, extra eine Runde mit der Kamera zu drehen. Manchmal benutzen wir dazu unser Dreirad, so wie bei Stonehenge oder im Legoland”, sagte Jones. Nicht wenige Anfragen kämen auch aus der Tourismusbranche, die sich viele Vorteile von den virtuellen Straßenansichten verspricht. Dass es früher oder später auch in Deutschland soweit sein wird – daran hat Jones kaum Zweifel. Letztendlich würden alle an einem Strang ziehen – Google, die Politik und die Bürger. Man werde eine Lösung finden, bei der alle Beteiligten zufrieden sind. Denn letztendlich sei es ja so, dass “nur 50 Leute von mehreren Millionen Menschen in Deutschland” protestieren würden.

(André Vatter)


VoIP-App: Sipgate lockt iPhone-Besitzer mit UMTS-Freischaltung Basic Thinkingby Marek Hoffmann (cached at March 3, 2010, 2:41 am)

Diese Woche scheint sich vor allem für iPhone-Besitzer zu einer besonders schönen zu entwickeln. Am gestrigen Montag hatte zunächst der Navigationssoftware-Hersteller Navigon mit seiner Ankündigung für Stimmung gesorgt, eine Light-Version seines MobileNavigator an alle Apple-Smartphone-Besitzer mit einem gültigen T-Mobile-Vertrag verschenken zu wollen. Heute zieht das Düsseldorfer Unternehmen Sipgate mit einer guten Nachricht nach. Nach der Aufhebung der UMTS-Restriktion durch Apple bietet es ab sofort eine kostenfreie VoIP-Anwendung zum Download im App Store an, mit der die Smartphone-Besitzer bei ihren Internet-Telefonaten künftig auch UMTS nutzen können. Bisher waren sie dabei auf WLAN beschränkt. Voraussetzung hierfür ist ein VoIP-Anschluss von sipgate, der im Privatkundentarif aber ohne Grundgebühr und Mindestumsatz auskommt.

Damit entfällt zum einen die oftmals sehr störende lokale Einschränkung auf das Netzwerk zu Hause oder einen Hotspot. Und zum anderen bietet es den Sparfüchsen natürlich eine weitere Möglichkeit, ihre Handykosten zu senken. Laut Sipgate lassen sich über die App zudem auch Faxe verschicken. Eine Anrufliste informiert darüber hinaus zwar über verpasste, getätigte und eingegangene Gespräche – eingehende Anrufe auf die Sipgate- Rufnummer (erhält man bei der kostenlosen Anmeldung) können auf dem iPhone aber noch nicht angenommen werden. Apple unterstützt diese Funktion Sipgate zufolge technisch noch nicht zuverlässig genug. Dies ist aber nicht die einzige schlechte Nachricht. Ich bin gespannt, wie die App von euch aufgenommen wird. Die vorherigen Versionen haben im App Store nämlich nur unterdurchschnittlich abgeschnitten. Hauptkritikpunkte waren bisher die fehlende Push-Funktion sowie das nicht optimal funktionierende Adressbuch. Ich hätte gerne einen Verantwortlichen von Sipgate dazu befragt, ob die neue UMTS-Version hier Abhilfe schafft, aber leider befinden sich alle Ansprechpartner auf der CeBIT.

Ich habe aber noch aus einem anderen Grund um einen Rückruf gebeten. Ein Early Adopter berichtet im App Store nämlich über die schlechte Sprachqualität beim Telefonieren über UMTS, man höre seiner Meinung nach nur abgehakte Wortteile. Sipgate weist in seiner heutigen Pressemitteilung auch ausdrücklich darauf hin, ”dass die Verständigungsqualität bei VoIP-Telefonaten abhängig von der jeweils örtlichen Qualität des UMTS-Mobilfunknetzes ist.” Und dann folgt der Knaller: ”Des Weiteren ergaben Tests, dass Kunden mit iPhone-Standardverträgen von T-Mobile keine VoIP-Telefonate in zufriedenstellender Sprachqualität führen können. Die besten Vertragsbedingungen bietet O2 seinen Kunden.” Mag ja stimmen, ich würde diese Testergebnisse nur auch gerne sehen. Einzig um auszuschließen, dass es sich hierbei weder um ein Defizit der App noch um einen Seitenhieb auf T-Mobile handelt, der aus dem Rechtsstreit der beiden Parteien resultiert.

Im Jahr 2008 hatte Sipgate nämlich schon einmal eine VoIP-Anwendung für das in Deutschland exklusiv von T-Mobile vertriebene iPhone gebracht. Damals stoppte der Mobilfunk-Riese dieses Angebot aber per einstweiliger Verfügung – wohl vor allem aus Sorge um die eigenen Umsätze. In einem zweiten Anlauf durfte das Düsseldorfer Unternehmen dann aber ganz offiziell seine App im App Store anbieten, allerdings nur in der WLAN-Version. Tja, und nun ist auch die UMTS-Version verfügbar und ich frage mich, ob T-Mobile damit einverstanden ist. Habe aber auch hier wegen der CeBIT keinen Verantwortlichen abgreifen können.

Sobald ich Näheres weiß, gibt es ein Update. Zwischenzeitlich könnt ihr die App ja mal ausprobieren und eure Erfahrungen hier posten.

(Marek Hoffmann)

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Wenn man die Jungs von AVM so reden hört, bekommt man schnell den Eindruck, als würden sie sich in einem konjunkturimmunen Umfeld bewegen: “2009 haben wir – wir schon in den Jahren zuvor, nur schwarze Zahlen geschrieben”, jubelt Geschäftsführer Johannes Nill. Die 420 Mitarbeiter am Standort Berlin haben im vergangenen Jahr 200 Millionen Umsatz generiert. Heute verfügt AVM in Deutschland über einen Marktanteil von 68 Prozent (Nummer zwei ist Zyxel mit 8 Prozent), in Europa sind es 21 Prozent (Platz eins belegt Thomsen mit 23 Prozent).

AVM hatte zur CeBIT geladen, um ein paar Produktinnovationen anzukündigen, darunter die neue FRITZ!Box 3370, den Einsteiger-Router, der nun den N-Standard verpasst bekommen hat und dank dreier Datenströme mit bis zu 450 Mbit/s Daten herumschießen kann. Die zweite Neuheit ist die FRITZ!Box Fon WLAN 6360 – ein Router, der für Nutzer von Kabelinternet entwickelt wurde. Auch er unterstützt N-WLAN und ist nebenbei eine komplette TK-Anlage. Wirklich neu – da muss ich widersprechen, Herr Nill – sind keine der beiden Geräte: sie wurden bereits im Januar vorgestellt.

Wenden wir uns also lieber den kleinen Tweaks im AVM-Alltag zu. Das Berliner Unternehmen profitiert maßgeblich vom Megabit-Boom: “Heute sind 6 Mbit/s bereits Standard”, so der Geschäftsführer. Telekom und 1&1 bieten VDSL an, Vodafone wird im Sommer mit einem eigenen Glasfasernetz durchstarten und immer mehr lokale Anbieter (M-Net, Netcologne und andere) sorgen für flotte Datenströme in den Städten. “Und denken Sie auch an die Kabelnetzbetreiber! 100 Mbit/s werden hier schon bald der neue Maßstab”, so Nill. AVM will sich als Hardware-Platzhirsch in Deutschlands Wohnzimmern unentbehrlich machen: ” Speed & Connectivity”, lautet deshalb das Motto des diesjährigen Messeauftritts.

Die FRITZ!Box mutiert dabei zur Kommunikationszentrale. FRITZ!NAS (Network Attached Storage) soll die Steuerung der Datenströme in der Wohnung übernehmen. Damit sich diese nicht mehr gegenseitig im Weg sind, werden die neuen Boxen auch mit intelligenter Frequenzanalyse ausgestattet: Der neue WLAN-Funk sondiert das Spektrum, erkennt vollgestopfte Kanäle, Bluetooth, Radio- und TV-Signale und Mikrowellen, um bei dynamischer Steuerung einen weiter Bogen darum zu machen. Das ist auch nötig, denn heute funken immer mehr Gerätschaften, von den man es nicht erwartet hätte. AVM hilft dabei kräftig mit, etwa mit dem Streamingstick (vorgestellt im vergangenen Jahr), der aus digitalen Bilderrahmen streamingfähige Displays für Fotos und Videos macht.

Neuigkeiten gibt es auch aus der Telefonabteilung zu vermelden: Beim FRITZ!Fon geht nun der Stromverbrauch gen Null, wenn der Hörer nicht im Einsatz ist. “Die Standby-Zeit bleibt nahezu vollständig erhalten”, erklärt Nill den neuen Full-Eco-Modus .

Weiteres gibt es von der CeBIT zunächst nicht mehr zu vermelden. Übrigens, wer gehofft hatte, dass seine alte FRITZ!Box durch neue Updates ein wenig aufgepusht wird: Auf Nachfrage räumte Nill ein, dass man derzeit im Labor alle Hände voll zu tun habe. “Firmware-Updates für etablierte Boxen wird es erst im Sommer geben”.

(André Vatter)

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André wirbelt über das Messe-Gelände der CeBIT wie ein Tasmanischer Teufel (Looney Tunes-Gucker wissen Bescheid), um uns mit Infos zu versorgen. Und so bleibt ihm manchmal nur die Zeit, um kurz an einem Stand zu halten, vor Erstaunen die Augenbraue zu heben und dann direkt wieder zum nächsten Aussteller, Gespräch oder einer Pressekonferenz zu eilen. Zwischendurch gelingt es ihm aber doch, ein paar Eindrücke und Daten an das Mutterschiff zu funken, so wie zuletzt die Bilder vom Tunebug der Firma Silicon Valley Global (SVG).

Bei dem “Klang-Käfer” handelt es sich um einen kleinen, tragbaren Lautsprecher für Gadgets wie Smartphones oder MP3-Player, die Musik abspielen können und über eine 3,5-Milimeter-Phonobuchse verfügen. Allerdings unterscheidet sich seine Funktionsweise von der herkömmlicher Lautsprecher. Damit ein Tunebug nämlich Töne ausspuckt, muss er an einer planen Oberfläche (etwa eines Fensters oder Tisches) befestigt werden. Dank einer von SVG speziell entwickelten ”SurfaceSound“-Technologie durchdringen die Schallwellen dann diese Unterlage und verwandeln sie dadurch in einen Planarwellen-Lautsprecher. Und hier haben wir auch schon den zweiten Unterschied. Während ”normale” Boxen die Schallwellen in alle Richtungen aussenden (Stichwort: Kugelwellen), sind die des Tunebug nur nach vorne ausgerichtet (eine gute Erkläung zu den beiden Wellen-Arten mit anschaulichen Skizzen gibt es auf der Seite der CBC). Hierdurch wird laut Hersteller in vielen Fällen eine wesentlich höhere Klangqualität erreicht. Dies kann dem nachfolgenden Video und vor allem den beiden Bildern nicht entnommen werden…

beeindruckend war. SVG lässt sich das aber auch einiges kosten. Für den beschriebenen Tunebug mit der Zusatzbezeichnung “Vibe“ werden mal eben knapp 70 Dollar fällig (umgerechnet etwa 50 Euro). Die Variante “Shake” kostet sogar noch mehr, nämlich fast 120 Dollar beziehungsweise um die 90 Euro. Der großer Unterschied zwischen den beiden ”Käfern” ist der, dass  Letztgenannter mittels eines speziellen Gurts an einem Helm oder Fahrrad befestigt werden kann. Durch die während der Fahrt hervorgerufenen Erschütterungen soll dann bei ihm ein Surround-Sound entstehen. Dies konnte mir André aber leider nicht bestätigen, er hatte sein Fahrrad nicht mit…

(Marek Hoffmann)

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Momentan dreht sich bei Basic Thinking alles um die Neuheiten von der CeBIT und André (und auch einige von euch) ist vor Ort, um uns mit den aktuellsten und interessantesten Informationen rund um die IT-Messe zu versorgen. Leider ist aber nicht jeder Aussteller bereit, in Hannover sein gesamtes Innovationspulver zu verschießen. Microsoft beispielsweise hat dem Publikum bisher seine Cloud-Ambitionen und den Kinder-PC vorgestellt, die Präsentation der Weiterentwicklung des Surface-Table spart man sich aber leider für ein anderes Event auf.

Erst auf der TechFest 2010, die morgen in Redmond beginnt, wird Microsoft sein sogenanntes “Mobile Surface” vorführen. Hierbei handelt es sich um ein neuartiges “Interaktions-System” für das Mobile Computing. Oder einfacher ausgedrückt: Die Technologie des Multi-Touch-Tables wird mittels eines Kamera-Projektor-Systems auf Smartphones und andere mobile Geräte übertragen. Hierzu wird zunächst der Inhalt des Gadget-Displays in vergrößertem Maßstab auf eine ausgesuchte Unterlage projeziert (beispielsweise einen Tisch oder ein Blatt Papier). Durch eine Kamera, die die Handbewegungen des Users registriert und als Befehle interpretiert, verwandelt sich die bestrahlte Fläche anschließend quasi in ein Multi-Touch-Pad. Schaut euch mal die Demo an:


bei Microsoft noch daran, mithilfe des Systems auch die Darstellung von 3D-Objekten in Echtzeit und Augmented Reality zu erreichen. Wenn Microsoft es schafft, die Kamera-Projektor-Kombo auf eine akzeptables Maß in Preis und Größe (wie im obigen Bild zu sehen) zu schrumpfen, dann könnte die Ära von Eingabe-Peripheriegeräten schon bald vorüber sein. Profitieren dürften von dieser Entwicklung dann natürlich auch andere Unternehmen, spontan fällt mir da beispielsweise Citrix mit seinem “Nirvana-Phone“ ein. Außer einem Monitor im Bedarfsfall könnte dann auf Tastatur und Maus verzichtet werden.

Solch ein System würde vielen Usern sicherlich auch besser gefallen, als die Eingabe über ”Muskelbänder“, wie sie hier von einem Microsoft-Mitarbeiter vorgeführt werden: 

ich, wie lange es wohl noch dauert, bis wir alle unsere Gadgets einfach über unsere Gedanken steuern können…

(Marek Hoffmann)

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Interview mit Frau Saul: Halleninspekteurin auf der CeBIT Basic Thinkingby André Vatter (cached at March 3, 2010, 2:41 am)

Ihr habt darum gebeten und deshalb bekommt ihr es auch: ein Interview mit einer Messepersönlichkeit, die man im ersten Augenblick vielleicht nicht als solche erkennt. Als wir im Vorfeld gefragt haben, bei wem wir auf der CeBIT einmal vorbeischauen sollen, kam der Tipp: “Stattet doch mal der Halleninspektion einen Besuch ab. Die Jungs und Mädels haben einen harten Job und machen tolle Arbeit.” Und so ist es auch gekommen…

Ich war gerade in der Inspektion der Halle 6, ein kleines Büro mit großen Fenstern, das als so etwas wie die Schaltzentrale des Ausstellungsgebäudes beschrieben werden kann. Hier arbeiten Frau Melanie Saul und ihr Kollege. Frau Saul ist eine aufgeweckte Dame, die gerne lacht und seit 1993 schon dem Beruf der Halleninspekteurin nachgeht. Kein anderer hat wohl einen so guten Überblick über die Messen in Hannover, wo die Trends liegen, wann es hakt und wie es weitergehen könnte. Und genau diese zuverlässige Quelle wollten wir jetzt einmal um Rat befragen:

Hallo, Frau Saul. Sagen Sie mal: Was macht eine Halleninspektion überhaupt?

Die Inspektion ist der zentrale Anlaufpunkt der Halle; jede Halle hat eine eigene, normalerweise ist sie immer zu zweit besetzt. Unsere Aufgabe besteht darin, den Aufbau der Stände zu organisieren und zu kontrollieren. Wenn kleinere Probleme auftreten, bieten wir schnelle Hilfe. An anderer Stelle rufen uns hin und wieder Aussteller, wenn sie explizit etwas dagegen haben, dass Besucher Produkte fotografieren. Dann greift der Exponatsschutz.

Sie machen den Job seit vielen Jahren. Was gefällt Ihnen daran?

Mir macht das Spaß, weil die Messe eine Welt im Kleinen ist. Es gibt keinen Ort auf der Welt, an dem man so viele unterschiedliche Menschen gleichzeitig kennenlernt: den LKW- Fahrer wie den großen Unternehmens-Chef. Dazu kommt das internationale Flair. Ich lerne Seiten von Leuten kennen, die mir im Urlaub nicht auffallen.

Zum Beispiel…

Zum Beispiel bei Asiaten: Einige von ihnen haben Schwierigkeiten damit, ein “Nein” als solches zu verstehen, sie sind es nicht gewohnt – sie fragen immer wieder neu nach, bis ich es diplomatisch umschreibe. (Sie lacht)

Ist Ihnen auf der Messe auch schon einmal jemand Bedeutendes über den Weg gelaufen?

Heute Morgen war die Kanzlerin in der Halle. Leider kam sie aber nicht hier vorbei, sondern hat am spanischen Gemeinschaftsstand eine Eröffnungsrede gehalten. Und ich konnte nicht hin, weil ich hier gut zu tun hatte.

Wie ist denn das, wenn Staatsbesuch ins Haus kommt, treffen Sie dann irgendwelche Vorbereitungen?

Wir bekommen davon eigentlich nicht viel mit, die Route der Standbesuche der Kanzlerin wird geheim festgelegt. Aber als ich heute Morgen schon die ganzen Polizisten in der Halle sah, da wußte ich, dass sie kommt.

Reden wir über die CeBIT. Kritiker behaupten, dass sie über die Jahre nachgelassen hat. Stimmen Sie da zu?

Nun, die Branche ist ein wenig eingebrochen. Ich erinnere mich daran, dass 2001 ein richtig starkes CeBIT-Jahr war. Früher war es ein Muss für Unternehmen, auf der CeBIT vertreten zu sein – andernfalls herrschten Gerüchte. Heute ist dieser Zwang nicht mehr ganz so stark. Manchmal gibt es auch diesen Dominoeffekt: Wenn beispielsweise Sony ein Jahr aussetzte, dann nehmen sich andere Aussteller ein Beispiel daran.

Wie sehen Sie die CeBIT heute?

Man kann die Branche schlecht bündeln, sie splittet sich auf: Handys, Computer, Zubehör und Dienstleistungen, die vor allem heute immer weiter in den Vordergrund wandern. Es gibt praktisch viele kleine Untermessen hier.

Würde die Strategie helfen, die Messe mehr auf Endverbraucher auszurichten? Also weg von der reinen Fachmesse…

Die CeBIT ist immer eine Fachmesse gewesen – man kann hier nichts kaufen. Bei den Ausstellern, die hier Geschäfte machen wollen, sind die Endverbraucher gar nicht so erwünscht, wie man meinen könnte. Früher gab es deshalb noch viele Werbegeschenke, Luftballons und so weiter. Das ist heute ein wenig anders.

Verraten Sie mir noch, welche Ihre Lieblingsmesse ist?

Die Domotex, die erste Messe des Jahres. Es ist eine Art Teppichmesse, mit tollen, handgeknüpften Teppichen aus arabischen Ländern, bei der Design eine große Rolle spielt. Das sieht man auch an den Ständen, sie sind sehr schön – eben mehr mit dem Auge gemacht. Auch das Klientel ist interessant, man sieht eine Menge ungewöhnlicher Kleidung.

(André Vatter)


So, nun ist dieses Thema vorerst – aber sicherlich nicht für immer - vom Tisch! Wie die Richter vom Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe am heutigen Dienstag entschieden haben, ist das berühmt-berüchtigte Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung in seiner aktuellen Form nicht rechtmäßig, da es nicht mit dem Grundgesetz (dem Fernmeldegeheimnis, um genau zu sein) vereinbar ist. Das Gesetz trat am 1. Januar 2008 in Kraft und erlegte den deutschen Telekommunikations-Unternehmen auf, sämtliche Verbindungsdaten aus der Telefon-, Mail- und Internetnutzung ihrer Kunden sowie deren Handy-Standortdaten für sechs Monate zu speichern. Nach dem heutigen Urteil müssen nun alle auf diesem Wege gesammelten und gespeicherten Daten gelöscht werden.

Das ist der gute Teil der Nachricht. Der schlechte lautet: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Denn die Richter wiesen gleichzeitig darauf hin, dass die Zulässigkeit der EU-Richtlinie, die die Grundlage für das Gesetz in Deutschland bildet, durch ihr Urteil nicht infrage gestellt werde. Daraus ergibt sich konsequenterweise, dass die Daten-Speicherung in Deutschland nicht generell ausgeschlossen ist.  

Sie ist nur eben in ihrer jetztigen Form nicht möglich. Da es sich bei dem Gesetz zur Datenvorratsspeicherung ”um einen besonders schweren Eingriff” in das Grundgesetz handele, “wie sie die Rechtsordnung bisher nicht kennt”, müsse sie an strengste Bedingungen geknüpft werden, so ein Richter. Diese existieren aber derzeit (noch) nicht. So sollten und wurden die Daten der User beispielsweise bisher ohne konkreten Anlass, sondern prophylaktisch gespeichert. Zudem werden auch keine Angaben darüber gemacht, wofür die Daten genutzt werden. Befürworter des Gesetzes haben zwar stets behauptet, sie werden ausschließlich zur Strafverfolgung durch die Polizei und Nachrichtendiensten verwendet und auch nur für diese zugänglich. Trotzdem kritisierten die Richter in ihrem Urteil die mangelnde Transparenz des Gesetzes.

Besonders beanstandet wurde von den Juristen auch, dass es bei den Bestimmungen an hohen Standards für eine Datensicherung fehle. So könne ein offener Datenpool den notwendigen Zusammenhang zwischen Speicherung und Zweck der Speicherung aushebeln, so der Gerichtspräsident Hans-Jürgen Papier.

Wir dürfen also gespannt sein, wie lange die Bundesregierung brauchen wird, um mit einem geänderten Gesetz aufzuwarten und erneut auf Daten-Jagd im Namen der Sicherheit und Gefahrenabwehr zu gehen. Denn dass sie es tun wird, ist sicher. 

(Marek Hoffmann / Bild: Vorratsdatenspeicherung)

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GMX reloaded: Die Mailbox wird ein Stück intelligenter [CeBIT] Basic Thinkingby André Vatter (cached at March 3, 2010, 2:41 am)

Schon im Mai des vergangenen Jahres konnte man merken: bei GMX ist etwas im Busch. Gemeinsam mit dem Schwesterportal Web.de führte der Freemailer den Navigator ein, eine Art Login-Zentrale, die Überblick über die eigenen Konten im Internet ermöglichen soll. Die neue Leiste oberhalb des Mail-Fensters bietet seitdem unter anderem einen Schnellzugriff auf häufig im Netz genutzte Dienste, etwa Facebook, Amazon oder eBay.

Sinn und Zweck dieser Funktion war es, den Nutzern schnellere Bewegung im Netz zu erlauben – aber auch, um GMX zur Basis all dieser Aktionen zu machen. Der Anbieter von Gratis-Mail profitiert nicht gerade unerheblich von den Werbeeinblendungen, die Nutzer tagtäglich vorgesetzt bekommen. Um ein Jahr später die nächste Stufe zu zünden, hat sich die United Internet-Tochter nun dazu entschlossen, einen ähnlichen Weg einzuschlagen, wie es Microsoft mit Office 2010 vorgemacht hat: die Mailbox als Kommunikationszentrale gewinnt noch weiter an Kontur.

Künftig werden E-Mail, SMS, MMS, Fax, Social Media-Aktivitäten, Instant Messaging sowie Sprach- und Videochat in einer Konsole miteinander vereint – und dennoch übersichtlich getrennt dargestellt. “Die E-Mail ist heute genauso wichtig, wie sie damals war”, sagte uns ein Sprecher gegenüber. “Allerdings hat sich heute ihr Aufgabenbereich verschoben.” Heute würde die Mail-Funktion zusehends für Newsletter, Benachrichtigungen und Bestätigungen genutzt – der Small Talk mit Freunden wiederum hat sich in das soziale Netz verschoben. Genau diese Entwicklung will das neue GMX nachzeichnen und nennt dies die “Unterscheidung zwischen Kommunikation und Information”. Kurznachrichten, die den Nutzer per Facebook erreichen, werden auch als solche gesondert in der Mailbox angezeigt. Dazu wurde beispielsweise auch das Adressbuch weiter aufgebohrt, das nun neben den üblichen Einträgen auch Web 2.0-Identitäten erfassen kann (Bilder aus Facebook-Profilen beispielsweise, die auch direkt neben den Mails angezeigt werden). Newsletter und Co. hingegen landen übersichtlich sortiert in einem anderen Bereich des “Browser-Clients”, wie das Unternehmen die Oberfläche nun nennt.

Darüber hinaus hält nun endlich auch Drag & Drop Einzug bei GMX. Wurden Mails zuvor per Häkchen-Markierung und Auswahlfeld von Ordner zu Ordner verschoben, reicht nun ein Mausklick. Ebenfalls neu ist die integrierte Rechtschreibprüfung und eine Autosave-Funktion, die bei Browser-Abstürzen dafür sorgt, dass keine Mails verschütt gehen.

GMX hat angekündigt, die Änderungen zunächst sukzessive bei den Premium-Nutzern (ProMail und TopMail) einzuführen. Spätestens im zweiten Quartal 2010 sollen die neuen Funktionen dann allen Mitgliedern zur Verfügung stehen.

(André Vatter)


Der ASUS-Chairman Jonney Shih ist ein kleiner Mann mit großen Visionen. Sein Unternehmen habe in den vergangenen Jahren alles daran gesetzt, den Umweltgedanken beim Produktionsprozess zu berücksichtigen. Und viele Organisationen hätten den Taiwanesen recht gegeben: Die EPD (Environmental Product Declaration), die Carbon Footprint-Zertifizierung sowie die EU Blume – das alles konnte ASUS bislang einsacken. “Doch wir können mehr tun”, so Shih auf der CeBIT-Pressekonferenz. “Nicht nur von innen, sondern auch von außen.” Es ist schon putzig zu sehen, wie der 1,60 große Mann mitten auf der Bühne seinen Körper wendet und im gebrochenen Englisch verkündet: “Let’s have a Look at our Bamboo-Collection!” Discolichter gehen an, Musik ertönt und eine Dame stolziert auf ihn zu. In ihrer Hand hält sie ein Notebook.

Für Asus ist Green-IT offenbar mehr als nur ein Buzzword, die neu gelaunchte U-Serie “Bamboo Collection” zeigt dies eindrucksvoll. “Bambus ist ein schnell nachwachsender Rohstoff”, erklärt Shih. Die neuen Notebooks, zu denen auf der CeBIT noch keine Spezifikationen oder Preise genannt werden konnten, sehen totschick aus. Allerdings kann der äußere Eindruck auch trügen: Obwohl das Gehäuse und auch die Handballenauflage aus Holz bestehen, können nur 20 Prozent des verbrauchten Plastiks eingespart werden. Auf der anderen Seite hört es bei der Hülle auch nicht auf, dass Asus in dieser Serie ausschließlich quecksilberfreien LED-Panels mit niedrigem Stromverbrauch verwendet.

DR-900: E-Book-Reader Marke Asus

Erstmals hat Asus auch offiziell angekündigt, in den Reader-Markt einsteigen zu wollen. Auf der CeBIT wurde am Dienstag der E-Reader DR-900 vorgestellt, eine 9-Zoll-Flunder mit Schwarz-weiß-Display,die wie das iPad von Apple mit WLAN und optional mit UMTS-Modul verkauft werden soll. Mit technischen Daten hält sich Asus allerdings noch zurück: Was uns gesagt wurde, ist, dass der Reader speziell für den Konsum digitaler Zeitschriften oder Bücher konzipiert sei und eine “außerordentlich lange Akkuleistung” aufweisen soll. Mit einer Akkuladung ließen sich rund 20 Romane durchblättern beziehungsweise 10.000 Zeitungsseiten lesen. Preis? Verfügbarkeit? Auch hier müssen wir uns noch ein wenig gedulden.

Edelsound: Bang & Olufsen kommt an Bord

Jonney Shih bestätigte darüber hinaus eine neue Kooperation mit den Tonmachern von Bang & Olufsen. Schon Anfang des Jahres waren erste Designstudien von ASUS durchgesickert, in denen zu sehen war, dass den Taiwanesen nicht nur schönes Aussehen, sondern auch schöner Klang wichtig zu sein scheint. Damals war allerdings nur von einem NX90-Notebook die Rede. Nun setzt ASUSnoch einen drauf und hat gleich drei neue Geräte der N-Serie vorgestellt: Das N43, N63 und N73 werden mit der ASUSSonicMaster Technologie ausgestattet, die zusammen mit Bang & Olufsen entwickelt wurde. Das Geheimnis dahinter: Ein überdurchschnittlich großes Lautsprechervolumen sowie die Entkoppelung vom Gehäuse sollen störende Vibrationen und Verzerrungenverhindern. Die integrierte Software sorge zudem für die Feinabstimmung und somit für eine “lebensechte Wiedergabe von Stimmen und Hintergrundgeräuschen”.

Das Ganze sei “ohne Aufpreis” für den Kunden, versichert ASUS. Standardmäßig werden in den Notebooks zudem Intel Core i3, i5 und i7 Prozessoren und die neue USB 3.0-Schnittstelle für den flotten Datendurchsatz verbaut.

(André Vatter)


Am Samstag ging die Welt-Tournee von Depeche Mode in Düsseldorf zu Ende. Das mag auf den ersten Blick nicht wirklich zusammenhängen mit dem vermeintlichen Sterben der Foren, aber ich verspreche euch, dass ich diese beiden Themen hier zusammenbringen werde.

Mindestens so oft, wie man alljährlich den Blogs den Tod voraussagt – eher noch öfter – wird aktuell der einst so stolzen Legion der Internet-Foren das Dahinsiechen bescheinigt. Argumente dafür liegen auf der Hand. Jahrelang war man im Netz gewohnt, sich fertigen Content abzuholen. Das geschah auf den News-Seiten, auf privaten Homepages, aber eben auch auf den Seiten von Bands und in diesem Fahrwasser auch Fan-Pages derselben.

Als dank u.a. PhpBB und vBulletin-Boards die Foren ihren Triumphzug durchs Netz antraten, konnte man:

  • selbst kinderleicht und ohne große Programmierfähigkeiten ein solches Board an den Start bringen.
  • als Foren-User selbst Content produzieren, ohne eine eigene Domain besitzen zu müssen.

Anfangs waren es oftmals Tech-Themen, die die Foren beherrscht haben, aber je mehr sich die Software verbreitet hat, desto mehr fand auch Smalltalk auf diesen Plattformen statt…

Ein tolles Beispiel für ein Forum, welches sowohl fachlichen als auch chattigen Content bietet – jetzt kommt der Bezug zur ausgehenden Depeche Mode-Tour – ist das deutschsprachige Depeche Mode-Forum, welches unter der depechemode.de-Flagge firmiert und unter der Regie von Administrator Sven Plaggemeier über 10.000 User verzeichnen kann, die natürlich gerade bei einem Deutschland-Aufenthalt der Band auch zahlreich im Forum unterwegs sind.

Sven ist nicht nur schon seit Ewigkeiten im Netz vertreten und mit depechemode.de für den deutschsprachigen Depeche Mode-Fan seit mehr als einem Jahrzehnt eine feste Größe – er bloggt auch, nutzt Twitter und all die anderen schönen Möglichkeiten, die uns das Internet heutzutage an die Hand gibt. Daher habe ich in ihm nicht nur einen kompetenten Ansprechpartner für die Foren-Landschaft, sondern auch jemanden, der die neuen Kommunikationskanäle zu nutzen versteht und in Folge dessen einen differenzierteren Blick auf die aktuelle Lage und die Zukunft seines Boards werfen kann. Um so schöner, dass er sich in diesen stressigen Tagen die Zeit genommen hat, Basic Thinking für ein paar Fragen zur Verfügung zu stehen:

Hallo Sven und schon mal vielen Dank, dass Du ein paar Minuten Zeit für uns hast. Den Boards wird angesichts der Facebook-Dominanz und generell den Web 2.0-Trends der baldige Tod vorausgesagt. Teilst Du diese Einstellung, wenn Du auf Dein Forum schaust?

Ich teile diese These nicht. Die Zahlen für das Depeche Mode-Forum lassen auch keinen Trend weg vom Forum, hin zu sozialen Netzwerken erkennen. Im Gegenteil: Wir verzeichnen laufend Neuanmeldungen, das Forum wächst nach wie vor. Facebook bietet zum derzeitigen Zeitpunkt keine Alternative zu einem Board. Alle Seiten sehen mehr oder weniger gleich aus. Es fehlt die Möglichkeit, seiner Gruppe oder Fan-Page ein individuelles Layout zu geben. Das ist aus Sicht von Facebook als Netzwerk auch nicht notwendig – für Bildung und die Identität einer Community ist das aber ein wichtiger Faktor.

Dazu kommt, dass man bei Facebook üblicherweise unter seinem Realnamen schreibt. In Boards sind aber Nicknamen vorherrschend. Viele Benutzer schätzen es einfach, anonym oder zumindest unerkannt schreiben zu können. Das bietet Facebook nicht – und wird es wohl auch in Zukunft nicht bieten, wenn man sich Zuckerbergs Äußerungen vom Januar durchliest, wonach – seiner Ansicht nach – Menschen auf ihre Privatsphäre keinen Wert mehr legen.

Kommt man als Forenbetreiber heute also komplett ohne das neue, soziale Netz aus?

Als Administrator sollte man sich von dem Gedanken verabschieden, eine Community ausschließlich an ein Forum binden zu wollen. Zu depechemode.de gibt es außer dem Forum mit über 10.000 Benutzern eine Fan-Page bei Facebook mit über 1.800 Mitgliedern, die auch Teil der Fan-Community sind. Genauso wie die Fans, die sich regelmäßig in den Kommentaren der Hauptseite austoben. Auch sie sind Teil der Gemeinschaft. Man muss die Leute dort abholen, wo sie sich sammeln. Ich hatte auch erst bedenken, ob ich durch die FB-Seite die unmittelbar an depechemode.de gekoppelte Community möglicherweise kannibalisiere. Die Bedenken haben sich allerdings als unbegründet herausgestellt.

Ich gehe nicht davon aus, dass den Foren der vorausgesagte Tod unmittelbar bevor steht – zumindest nicht in der ganzen Breite. Fachforen werden sicher weiter bestehen, eher chattige Boards hingegen werden tatsächlich mehr und mehr von der Internet-Landkarte verschwinden. Das Depeche-Forum ist ein Mix aus beiden Vertretern – gibt es daher Pläne deinerseits, das Forum auf einen eher fachlichen Weg zu bringen, oder wird dieser Themen-Mix weiter erhalten bleiben?

Der Mix wird auf jeden Fall erhalten bleiben. Ich halte es für unnatürlich, ein Fachforum auf fachliche Themen zu reduzieren. Wo Menschen aufeinander treffen, reden sie über Dinge, die sie interessieren oder beschäftigen. So wenig wie am Arbeitsplatz nur über Arbeit und im Theater allein über das aufgeführte Stück geredet wird, so wenig beschränkt sich der Gesprächsstoff eines Forums auf das Fachgebiet. Solange man beides – den Fachbereich und die übrigen Themen – trennt, kann man durch eine breitere Aufstellung nur gewinnen.

Im Übrigen teile ich Deine Ansicht, dass themenspezifische Foren nicht von Facebook und Co. bedroht sind. Viele Boards sind über Jahre gewachsen und bieten – bei guter Administration – eine Fülle von Informationen, auf die man immer wieder zurück greifen kann. Ein Forum wie das Macuser-Forum wird immer ein Anlaufpunkt für alle sein, die Fragen zu ihrem iPhone haben oder Hilfe oder Tipps für ihren Mac suchen. Das Depeche Mode-Forum ist ähnlich beständig. Wir mussten es im vergangenen Jahr für einige Wochen schließen. Pessimisten hatten bereits erwartet, dass dies das Aus für das Board bedeutet. Tatsächlich war nach der Wiedereröffnung nur kurzfristig ein Einbruch zu verzeichnen, bis es sich herum gesprochen hatte, dass es wieder online geht. Seitdem dürfen wir uns über eine Zunahme der registrierten Besucher um fast zehn Prozent freuen.

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Soweit zu den An- und Aussichten eines über lange Jahre gewachsenen Boards. Ich möchte mich Sven Plaggemeier – dadurch, dass ich die Struktur dieses Forums seit vielen Jahren kenne – in weiten Punkten anschließen. Allerdings kann man dieses Bild nicht auf die gesamte Foren-Landschaft übertragen. Da sich gerade die deutschsprachigen Fans sehr treu dieser Band verbunden fühlen, profitiert auch ein solches Forum davon. Ähnlich wird es sich überall verhalten, wo viele User aufeinander treffen, die sich einem Künstler, einem Thema, einem Produkt oder einem Unternehmen verbunden fühlen. Überall dort sehe ich durchaus die Möglichkeit, einem indirekten Konkurrenten wie Facebook zu trotzen, weil zwar die User mitunter die selben sind, man aber an Social Network und Forum unterschiedliche Ansprüche stellt und sie daher nebeneinander nutzt. Auch Technik-Communities wie bei heise.de werden in Zukunft keine Angst vor sozialen Netzwerken haben müssen, weil eine einzelne Seite dort nicht eins zu eins die Struktur eines Forums ersetzen kann.

Ich selbst mache für mich und mein Umfeld schon eine Veränderung aus, sobald es weniger um den informativen Austausch geht, sondern eher um den reinen Smalltalk. Haben wir uns “damals” in Foren zum Beispiel mitgeteilt, welchen Song man gerade hört, macht es heute wesentlich mehr Sinn, den Song als YouTube-Video direkt in seinen Facebook-Feed einzubinden und an Ort und Stelle mit den Freunden besprechen zu können.

Was diesen privateren Austausch angeht, sehe ich daher wirklich schwierige Zeiten auf die Foren zukommen, bei fachlich ausgerichteten Boards hingegen kann man diesen Trend noch lange nicht erkennen. Wie sehen das die Basic Thinking-Leser? Merkt ihr selbst, dass sich Euer Surf-Verhalten geändert hat und greift ihr weniger auf Foren zurück? Oder laufen sie in friedlicher Koexistenz nebeneinander her?

(Carsten Drees)


Musikbranche sorgenfrei: Weniger Kunden, aber mehr Einnahmen Basic Thinkingby Marek Hoffmann (cached at February 26, 2010, 4:14 pm)

Das Jahr 2009 war kein Gutes für die Musik-Industrie. Einer Studie der NPD Group zufolge waren nämlich im vergangenen Jahr eine Millionen US-User weniger bereit, für Musik-Downloads ihre Geldschatullen zu plündern, als noch im Jahr 2008. Russ Crupnick, einer der Chef-Analysten bei dem Marktforscher, nimmt das aber alles völlig easy und sieht darin keinen Grund für die Musik-Branche, in Panik zu geraten oder gar ihr Vertriebsmodell in Frage zu stellen. Der Grund? Bei den “Abwendern” handelt es sich überwiegend um ältere Konsumenten, die in den Jahren 2007 und 2008 zum ersten Mal online gingen, den Musik-Download ausprobierten und dann das Interesse daran verloren. So einfach können die Dinge manchmal liegen.

Statt darüber nachzudenken, wie diese Interessenten möglicherweise in zufriedene Kunden hätte verwandelt werden können, dürfen die Musik-Bosse trotzdem weiterhin Champagner schlürfen. Crupnick hat nämlich auch gute Nachrichten zu vermelden: Entgegen dem negativen Trend bei den Käuferzahlen stieg die Zahl der Dollar-Noten, die Musik-Liebhaber jährlich für Downloads bereit waren über den Ladentisch wandern zu lassen. Und zwar von durchschnittlich 33 auf 50.

So ganz ohne erhobenen Zeigefinger, mochte sich Herr Crupnick dann aber doch nicht von den Verantwortlichen der Musikbranche verabschieden, vor denen er seine Studie am vergangenen Mittwoch auf der Digital Music East-Konferenz vortrug. Seine Ergebnisse deuteten darauf hin, dass die Konsumenten einen größeren Kauf-Anreiz benötigten. Und wie dieser aussehen könnte, schob er dann auch noch hinterher: Die Musikindustrie sollte versuchen, Songs zu bündeln – also beispielsweise drei Lieder zu einem Dollar anbieten. ”No comment” dazu von meiner Seite. Stattdessen etwas zur Aufheiterung.  

Letzte Nacht hat Apple das Kunststück fertig gebracht und über iTunes den zehnmilliardsten Song verkauft. Und zu Feier des Tages beziehungsweise dieses Ereignisses hat ein User ein kleines Hommage-Video veröffentlicht. Enjoy:

fmann / Foto: Flickr)

facebook-fan


Samsung Glamour S7070 im Test: Zwischen Hello Kitty und Grand Dame Basic Thinkingby André Vatter (cached at February 26, 2010, 4:14 pm)

Irgendwann vor ein paar Tagen landete eine Mail in meinem Postfach: “Hey, hab ihr mal Lust, das Samsung Diva auszuprobieren?” Ich öffnete die Bilder im Anhang und war beim Anblick irgendwo zwischen Schrecken und Faszination gefangen: “Das Ding ist so was von Porno – das müssen wir testen”, schrieb ich zurück.

Und hier liegt es nun vor mir, das Samsung Diva, das hierzulande unter der Bezeichnung Samsung Glamour S7070 in die Läden kommen wird (249 Euro ohne Vertrag). Das Handy ist Teil der neuen Lady-Offensive der Südkoreaner, deren Marketing-Abteilung sich die Glamour-Line hat einfallen lassen: ein telekommunikatives Accessoire für “moderne, stilbewusste Frauen”, wie die Presseabteilung es nennt.

Zunächst zu den harten Fakten: Das Samsung Glamour S7070 misst 10,1×5,5×1,3 Zentimeter und wiegt rund 94 Gramm. Das 2,8 Zoll große Touchdisplay bringt es auf 16 Millionen Farben – die Auflösung liegt mit 240×320 Pixeln eher im durchschnittlichen Bereich. Bluetooth, EDGE-Unterstützung, Radio und ein MP3-Player sind an Bord, wobei der interne Speicher per SD-Karte auf acht Gigabyte aufgestockt werden kann. Auf dem Rücken befindet sich eine 3,2 Megapixel starke Kamera, die immerhin einen zweifachen, digitalen Zoom hinbekommt. Nicht der Burner? Nun, ich wollte das S7070 auch nicht aus der Sicht eines Smartphone-Fetischisten, sondern aus der einer… modernen, stilbewußten Frau darstellen.

Täuschungsanrufe und automatische SOS-SMS

Denn, und jetzt die Erklärung: den Damen kommt es in erster Linie wohl eher auf das Design und die nutzbaren Features an. Beispiele? Die äußere Hülle kann man ohne schlechtes Gewissen als “exzentrisch” bezeichnen. Der Rücken besteht aus einem Kunststoff-Cover in Perlweiß, die Bestätigungstaste vorne hat die Form eines großen Kristalls. Auch das GUI wurde auf “feminin” getrimmt (das steht sogar auf der Verpackung): Pink dominiert, eine kursivierte Serifenschrift führt durch das Menü. Apropos Menü: Hier findet sich eine Reihe von Einträgen, mit denen Männer tatsächlich eher weniger anfangen können dürften. Da gibt es den “Täuschungsanruf”, der Frauen bei Partys dabei hilft, zudringliche Herren auf Abstand zu halten. Einfach den Timer einstellen und bei Bedarf per Außentaste aktivieren. Irgendwann klingelt dann das Handy und auf dem Display wird ein Gespräch simuliert. Um den Effekt noch realistischer zu gestalten, kann eine Anruferstimme mittels eigener Sprach-Memos fingiert werden. Es klappt, ich habe es gerade ausprobiert und damit einige Kollegen irritiert, nachdem ich das Handy versteckt habe und aus dem Raum verduftet bin.

Nützlich ist auch die “SOS-Nachrichtenfunktion”. Die Userin wählt eine Reihe von SMS-Kontakten aus, die in einer Notsituation benachrichtigt werden sollen. Um den Versand der Kurznachrichten auszulösen, muss die Lautstärkentaste bei deaktiviertem Display vier Mal gedrückt werden. Ein recht diskreter Alarm…

Weiter geht es mit der Wunschlisten-Funktion, eine Art erweiterbarer Shopping-Reminder für Schuhe und Co. Verschiedene Wünsche können in “Einkaufstaschen” zusammengefasst werden, die Nutzerin weiß jederzeit darüber Bescheid, was sie noch kaufen wollte, wie viel es kostet und (dank Timerfunktion) auch, wann am besten zuzuschlagen ist. Hier das Ganze mal fesch im Promo-Clip aufbereitet – zusammen mit dem Schwester-Handy S51050:

creens bereit, die sich mit Widgets personalisieren lassen – Samsungs Variante mobiler Apps, die vor allem das Social Web per Icon-Klick verfügbar machen: Facebook, MySpace, Twitter, YouTube, Photobucket, Flickr, Picasa, Friendster und Bebo sind mit dabei. Direktzugriffe auf die bekannten Google-Dienste wie Gmail und Google Maps sind ebenfalls möglich. Weitere Widgets lassen sich bei Bedarf aus dem Netz ziehen (darunter natürlich auch ein Diät-Planer).

Stärken und Schwächen

Auch, wenn das Gehäuse recht Plastik-lastig ist, ist das Glamour S7070 ordentlich verarbeitet. Vielleicht hätte man den einen oder anderen Button weglassen können, bei sieben Hardware-Knöpfchen kommt man manchmal durcheinander. Der Touchscreen gehorcht auf jeden Drücker, allerdings merkt man hin und wieder, dass der Chip an seine Grenzen kommt: Schrecksekunden beim Widget-Balancieren sollten also in Kauf genommen werden. Die Kamera macht einen ordentlichen Job (meiner Meinung nach besser als die des iPhones) und bietet mit der Filterpalette praktisches Bearbeitungszeug gleich dazu. Erwähnenswert finde ich auch das Smile-Feature, das erst dann Bilder schießt, wenn das fotografierte Gegenüber zumindest ein Lächeln antäuscht.

Meiner Meinung nach das größte Manko: Bei der Datenübertragung hätte Samsung nachbessern können. Wer ein Handy als Online-Multimediaspielzeug für Damen anbietet, sollte auch eine schnelle Netzanbindung mitliefern. UMTS ist leider beim S7070 Fehlanzeige, rund 200 Kilobit pro Sekunde (EDGE) sind das Maximum. Aber dann blickt man wieder auf den Preis und merkt – alles ist dafür eben nicht möglich.

Gewinnspiel in Kürze

“Gut, prima – danke für das Testgerät. An welche Adresse schicken wir es zurück?” So schloss unser am Anfang erwähntes Telefonat. “Ihr könnt es danach gerne behalten!” Wir haben uns natürlich artig bedankt, doch da wir unbestechliche Blogger sind, die überdies mit Damen-Handys eher weniger anfangen können, haben wir uns deshalb dazu entschlossen, unseren Lesern eine kleine Freude zu machen: Wir verlosen in Kürze ein funkelnagelneues Glamour S7070 mit allem drum und dran (Netzteil, Datenkabel, Headset usw.)! Wenn ihr euch für den Frauenschwarm in Perlmutt interessiert (oder eure Freundin, die im Hintergrund die ganze Zeit ruft: “Jetzt mach die Kiste aus und komm essen!”): Habt noch ein wenig Geduld. Schon bald starten wir dazu das Gewinnspiel.

(André Vatter)


Neue Horrorzahlen von Sky: Schlimmer gehts nimmer Basic Thinkingby Hayo Lücke (cached at February 26, 2010, 4:14 pm)

Aus Premiere wird Sky und in diesem Zusammenhang alles besser. Das war die Philosophie der Chefetage von Deutschlands führendem Pay-TV-Sender. Heute muss man sagen: es war eher ein frommer Wunsch. Wer sich nämlich die aktuellen Zahlen des Geschäftsberichts für das Jahr 2009 (PDF) anschaut, wird sicherlich genau wie ich zunächst einmal schlucken müssen. Wahre Horrorzahlen hat Sky heute Morgen vorgestellt. Doch sind sie wirklich so erstaunlich? Wer ein bisschen tiefer in die Materie Bezahlfernsehen eintaucht, wird feststellen: wenn sich nichts Grundlegendes ändert, wird alles bleiben, wie es ist.

Ich will Euch an dieser Stelle nicht mit Zahlen langweilen, aber ein paar Eckdaten kann ich Euch nicht vorenthalten: Satte 676,5 Millionen Euro hat Sky im vergangenen Jahr Verlust gemacht. Davon steuerte allein das vierte Quartal 114 Millionen Euro bei – getrieben durch hohe Kosten für das laufende Programm und eine sündhaft teure Werbekampagne, um den Markennamen “Sky” bekannt zu machen.

Zu denken geben sollte Sky aber nicht nur das finanzielle Desaster, sondern auch das – milde ausgedrückt – alles andere als überwältigende Kundeninteresse. Den 597.000 neuen Abonnenten standen 527.000 Kündigungen gegenüber, was im Umkehrschluss heißt, dass eine Nettoveränderung von gerade einmal 70.000 Kunden verzeichnet wurde. Schnell kommt da natürlich die Frage auf: warum ist das so?

Sky ist teuer – für viele zu teuer

Eine pauschale Antwort zu geben, ist schwierig. Denn wenn ein Lösungsansatz so einfach wäre, würde nicht ein Sky-Chef nach dem anderen versagen. Zuletzt ist ja sogar Hoffnungsträger Mark Williams gescheitert, der Ende März das Zepter an Brian Sullivan übergibt. Fest steht aber: Sky ist für viele potenzielle Interessenten einfach zu teuer. Williams hat nicht nur das Preisgefüge für die Sky-Pakete deutlich nach oben gedrückt, sondern auch dauerhafte Rabattangebote konsequent abgeschafft. Wer ein exklusives Sky-Programm nutzen will, muss heute mindestens 32,90 Euro monatlich zahlen.

Wer dazu bereit ist, muss absoluter Film-Junkie oder Sport-Fan sein. Denn zu diesen 32,90 Euro kommen noch monatliche Kosten, die von der GEZ eingetrieben werden und gegebenenfalls Kabelnutzungsgebühren. Problematisch ist das auch vor dem Hintergrund, dass Hollywood-Blockbuster immer schneller auf DVD erscheinen und im Free-TV gezeigt werden und Exklusiv-Inhalte wie die Fußball Bundesliga nach wie vor zeitnah im frei empfangbaren Fernsehen ausgestrahlt werden.

HD als Heilsbringer

Es scheint also fast so, als stecke Sky in einem Teufelskreis, aus dem kein Entkommen möglich ist. Der Sender muss also über Lösungen nachdenken, die dazu führen, dass mehr Kunden ein Abonnement abschließen. Ein Zauberwort, das in diesem Zusammenhang immer wieder fällt: High Definition. Das hochauflösende Fernsehen soll so etwas wie der Heilsbringer sein. Noch 2010 sollen vier weitere HD-Sender starten.

Keine Frage, wer schon einmal Filme oder auch ein Fußballspiel in HD geschaut hat, wird zugeben, dass das viel Spaß machen kann. Ob Sky jedoch die horrenden Verluste allein mit HD-Inhalten drücken kann, wage ich zu bezweifeln. Am liebsten würde ich ja sogar dazu raten, die Fußball Bundesliga einem anderen Sender zu überlassen, um den Schuldenberg zu drücken. Aber Live-Fußball gehört einfach zu Sky und mal ganz davon abgesehen: welcher Sender könnte an die Deutsche Fußball Liga (DFL) jene Millionen zahlen, die derzeit von Sky fließen? Mir fällt spontan niemand ein. Und bis mindestens Mitte 2013 besitzt Sky ohnehin die Live-Übertragungsrechte. Und ganz ehrlich: Ich glaube nicht, dass es Sky gelingen wird, mittelfristig in die Gewinnzone zurückzukehren. Die Sky-Aktionäre wird das nicht freuen, aber bei einem Aktienkurs von aktuell knapp 1,80 Euro haben sie ohnehin nicht mehr viel zu verlieren.

(Hayo Lücke)


App ‘Recognizr’: Gesichtserkennung meets Social Media Basic Thinkingby Marek Hoffmann (cached at February 26, 2010, 4:14 pm)

Würde ich heute nach Trends befragt, die in naher Zukunft eine bedeutende Rolle auf Smartphones spielen werden, könnte ich nicht umhin, auch “Augmented Reality” aufzuzählen. Dafür sorgen solche Apps wie “Recognizr” aus dem Hause The Astonishing Tribe, einem schwedischen Unternehmen für Mobile-Software. Richtet der Besitzer die Kamera seines mit der Anwendung bestückten Handys auf das Gesicht einer anderen Person, erhält er sämtliche in Sozialen Netzwerken zu seinem Gegenüber verfügbaren Informationen. “Verfügbar” heißt in diesem Zusammenhang allerdings, dass sie von der Person für den Zugriff durch “Recognizr” freigegeben worden sein müssen.

Das “Augmented Identity” benannte Konzept basiert hauptsächlich auf der Gesichtserkennungssoftware einer anderen schwedischen Firma, nämlich FaceLib von Polar Rose. Diese erstellt ein 3D-Modell des Gesichts einer ausgesuchten Person und schickt die Daten an einen Server. Wird dort eine Übereinstimmung mit einem vorhandenen User-Profil festgestellt, erhält der Smartphone-Besitzer Namen, Telefonnummer, Mail-Adresse und Links zu den Social Networks seines Gegenübers übermittelt, auf denen er oder sie aktiv ist. Diese werden ihm dann als kleine Icons im Display angezeigt. Und so sieht das dann in Feldversuch aus:

  

f Androids und iPhones, ist bisher aber nur ein Prototyp. Ob es auch einer bleiben wird, hängt davon ab, ob die Mehrheit der Zielgruppe die App als supercool oder eher super beängstigend ansieht. Zwar verlangt das System nämlich ein Opt-In, bei dem der User sein Foto hochladen und sich mit seinen privaten Daten anmelden muss. Dies schließt Mißbrauch aber dennoch nicht aus. Ich sehe nämlich spontan keine Verfahren, mit dem The Astonishing Tribe sicherstellen könnte, dass es sich bei dem hochgeladenen Foto tatsächlich um das Abbild des Users handelt, das Foto und die eingebenen Kontaktdaten wirklich zusammengehören oder die Anmeldedaten korrekt sind.

Hinzu kommt noch ein rechtlicher Aspekt: Selbst wenn ich den Nutzungsbedingungen des Unternehmens zustimme und diese beinhalten, dass auch wildfremde Menschen ohne meine Zustimmung meine Visage auf das Display ziehen können (was schon ein sehr unrealistisches Szenario darstellt) – verstößt dies dann nicht trotzdem gegen geltendes Recht? Zumindest hierzulande? So beeindruckend ich auch die technische Seite von “Recognizr” finde und so webzweinullig auch die Vorstellung sein mag, Balztänze mittels Smartphone auszuführen: irgendwie regt sich in mir ein Widerstand gegen die App. Und bei euch?

Via: Popsci

(Marek Hoffmann)

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Ein Hagelregen der Entrüstung brach gestern über YouTube herein als bekannt wurde, dass die Mutter aller “Rickroll“-Videos – “Never gonna give you up” von Rick Astley – wegen angeblichen Verstoßes gegen die Nutzungsbedingungen von der Plattform verbannt wurde. Nun ist es aber wieder da, alles war nur ein großes Versehen und wir können beruhigt aufatmen. Dummer Nebeneffekt des Ganzen ist, dass eine Ankündigung auf dem YouTube Blog etwas untergegangen ist, die durchaus einer Erwähnung wert ist.

In einem ungekannten Akt der Barmherzigkeit gegenüber Usern, die mit den Channels auf der Videoplattform noch nicht so vertraut sind, hat YouTube nämlich einen ganzen Haufen an “How to”-Filmchen veröffentlicht. Der Initiative wurde der sich mir nicht erschließende Name “YouTube 101″ verpasst und insgesamt gibt es elf dieser etwas gewöhnungsbedürftigen Aufklärungsspots. Gewöhnungsbedürftig deswegen, weil sie kein einheitliches Theme haben (so wie die Google-Tutorials, bei denen in den häufigsten Fällen Zeichnungen vor einem weißlich-grauen Hintergrund ablaufen), sondern einmal ein Cartoon-Streifenhörnchen (Giggles aus der Serie “Happy Tree Friends“), ein anderes Mal einen als Ninja verkleideten Typen (Ask a Ninja) als Hauptdarsteller haben. Bevor ich mir aber den Mund fuselig erkläre, folge ich dem Credo “show, don’t tell”…

Zunächst der Hase zum Thema “Anmeldung bei YouTube-Kanälen”:

;hnte japanische Partisanenkämpfer zum “Private Sharing” aus:

e Filmchen gelungen und bisweilen sogar sehr amüsant finde (“Niemand ist besser darin, Dinge geheim zu halten, als ein Ninja. Ich bin erwachsen und habe meiner Mutter immer noch nicht gesagt, dass ich geboren wurde.”). Zwar lenkt die Verpackung manchmal etwas vom Inhalt ab, das heißt, die Erklärungen und Funktionen könnten etwas stärker in den Vordergrund gerückt werden. Insgesamt ist aber sowohl die Umsetzung als auch die Orientierung an den Bedürfnissen der User (etwa durch das Hinzufügen von Untertiteln oder die Themenauswahl) völlig okay und die Videos erfüllen ihren Zweck.

(Marek Hoffmann)

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Während eBay seit einigen Jahren mit rückläufigen Besucherzahlen zu kämpfen hat und gute neue Ideen rar gesät sind, entwickelt sich die Tochterfirma PayPal eigentlich prächtig. Dies liegt zum einen natürlich an der Schützenhilfe aus dem Mutterhaus: So muss sich beispielsweise jeder Neu-Verkäufer auf der Online-Auktionsplattform ein PayPal-Konto zulegen, wenn er seinen Krempel versteigern möchte, aber weniger als 50 Käufer-Bewertungen vorzuweisen hat. Zum anderen aber auch an der eigenen Firmenphilosophie und dem Umstand, dass die Konkurrenz im Micropayment-Segment bisher noch recht überschaubar ist.

Die angesprochene Firmenphilosophie beinhaltet unter anderem das Credo “Lass andere machen, was du nicht selbst machen kannst oder willst – aber verdiene daran”. Bestens bekannt ist diese Strategie ja schon aus dem App Store, von Facebook oder vom Developer Garden der Telekom. Auf der jährlichen Goldmann Sachs Technologie-Konferenz in San Francisco hat eBay-CEO John Donahoe daher auch die hauseigene Entwickler-Plattform PayPal X nochmals gepusht – und zwar in Richtung Soziale Netzwerke. Auch wenn PayPal Applikationen nicht selbst herstellt, so “wollen wir die Plattform sein, auf der einige dieser Social Media-Apps entstehen.” Gut möglich, dass Donahoe tatsächlich schon bald vermehrten Zulauf von externen Entwicklern auf PayPaly X erhält, dies liegt dann aber weniger an seiner flammenden Rede als an der Kooperation mit Facebook.

Facebook: Von Wallet zu PayPal

Nachdem Facebooks Versuch als gescheitert angesehen werden kann, den eigenen Bezahldienst “Wallet” zu etablieren, darf nun PayPal von den Usern des Sozialen Netzwerks zum Bezahlen genutzt werden. Mittels sogenannter Facebook Credits können dann für virtuelle Güter erworben werden und auch die Werbetreibende können den Dienst nutzen, um ihre Anzeigen zu bezahlen. Hierdurch dürfte PayPal so einige Dollar verdienen und sich noch stärker am Markt etablieren.

Es läuft also alles bestens für PayPal – es könnte aber besser sein. Was mir nicht in den Kopf will, sind nämlich zwei Dinge. Erstens: Es dürfte sich rumgesprochen haben, dass Micro-Payment eine riesige Zukunft bevorsteht. Allein wenn sich die Zeitungen endlich für einen Weg entschieden haben, wie sie ihren Paid-Content an den Mann bringen wollen, werden sie auch Micro-Payment einführen. Und dann rollt der Rubel. Warum gibt es bisher so wenige Anbieter, die sich auf diesen Tag vorbereiten und an solchen Bezahl-Modellen arbeiten? Und das führt mich zur zweiten Frage: Wieso hat sich PayPal so lange Zeit damit gelassen, den Markt mit seinem Dienst komplett einzunehmen und sich quasi ein Monopol aufzubauen?

Später Monopolgedanke

Wenn ich lese, dass Osama Bedier, Vize-Präsident von PayPals Business Unit and Emerging Technologies-Plattform folgendes Statement abgibt: ”Ich will, dass Entwickler zuerst an PayPal denken, wann immer sie das Wort ‘Bezahlung’ hören.” – dann frage ich mich, welche Schlafmittel die Verantwortlichen eigentlich zu sich genommen haben, dass sie so lange so tief gepennt haben. Dieses Ziel könnte längst erreicht worden sein. Und wenn er hinzufügt: “Wir wollen den Jungs [Programmierern] helfen, erfolgreich zu werden. Es ist nicht damit getan ihnen zu sagen ‘Hier sind unsere Tools, geht und nutzt sie’. Wir müssen dort sein, wo sie sind, und aktiv in der Entwickler-Community sein”, dann frage ich mich, wo sie bisher waren? Apples Politik, an der man sich doch offenbar orientiert, existiert doch schon seit ein paar Jahren.

Ich bin gespannt, ob PayPal es trotz des völlig verpennten Trends noch schaffen wird, sich als Monopolist im Bereich Micro-Payment zu behaupten oder ob es noch von anderen Anbietern abgefangen wird, die bisher auch noch schön geträumt haben. Was meint ihr?

(Marek Hoffmann)

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Deutsche Telekom: Der Bonner Telco-Riese strauchelt Basic Thinkingby André Vatter (cached at February 26, 2010, 4:14 pm)

Kollege Lücke war am Morgen schon um kurz vor sieben in der Redaktion und beackerte den Geschäftsbericht 2009 der Deutschen Telekom. Als ich später die Zahlen sah, kratzte ich mich am Kopf und fragte: “Was gibt’s Neues?” Es sah so aus, als lägen die Dinge immer noch so, wie sie sich uns vor einem Jahr zeigten und nach einem kurzen Gespräch einigten wir uns darauf, dass 2009 ein “So lala”- bis “Oh, mein Gott!”-Jahr für den Ex-Monopolisten war: Gut ist, dass die Kundenflucht im Festnetz-Sektor langsam zu einem Halt kommt (dennoch kündigten noch immer zwei Millionen Kunden ihre Verträge) – auf der anderen Seite schwächelte aber auch das Neukundengeschäft im DSL-Bereich. Schlecht ist, dass der Überschuss wegen hoher Abschreibungen verglichen mit 2008 um 76 Prozent (!) auf 353 Millionen Euro sank. Laut Reuters hatten Analysten mit 1,03 Milliarden Euro gerechnet – das nur zum Einorden der Zahlen. Damit die Aktionäre heute nicht panisch ihre Telekom-Papiere abstoßen, will der Konzern dennoch eine Dividende zahlen, nämlich 0,78 Euro je Aktie.

Auf der dazugehörigen Pressekonferenz gab sich Konzernchef René Obermann ein wenig steifer als sonst: “Ich stelle fest, dass wir auf einem guten Kurs sind”, begrüßte er die Anwesenden. “Um es gleich voraus zu schicken: Wir werden heute keine Details zu unserer neuen Strategie verraten, wie es von einigen erwartet wurde”. Obermann will den Fahrplan seines Projektes “Telekom 2.0″ erst im März bekannt geben, in einer “angemessenen Zeit”. Das geplante Strategiepapier soll das Zauberrezept für die Zukunftstüchtigkeit des Unternehmens sein.

Multlose Vision von Telekom 2.0

Das “Handelsblatt” konnte bereits gestern einen Blick auf den Plan erhaschen, kommt allerdings zu einer eher ernüchternden Bewertung: Obermanns 5-Punkte-Plan sei “konservativ und visionslos”, wird ein T-Manager zitiert. Das Papier sieht vor, dass die Telekom in Ländern wie UK und USA massiv in die Leistung der Mobilfunknetze investieren will. In anderen Märkten, wo die Bonner sowohl Festnetz- als auch Mobilfunk-Dienste anbieten, sollen die beiden Sparten (wie in Deutschland geschehen) rigoros zusammengelegt werden, um Kosten zu sparen und den Kunden Komplettpakete anbieten zu können. Ist das revolutionär? “Da steht nichts komplett Neues drin, sondern es ist eine Überarbeitung dessen, was sich in den vergangenen drei Jahren bewährt hat”, antwortete ein Telekom-Sprecher.

Die Deutsche Telekom befindet sich heute in einem Vielfrontenkrieg – und die einzige Waffe, die dem Konzern in diesen Zeiten zur Verfügung steht, heißt: Investition, Investition, Investition! Und das kann zum Problem werden. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, hat Obermann seinem Unternehmen seit 2006 einen massiven Sparkurs aufgezwängt – alleine im vergangenen Jahr mussten 4.500 Mitarbeiter den Betrieb verlassen. Innerhalb der kommenden zwei Jahre sollen noch einmal 4,2 Milliarden Euro eingespart werden. Arge Bonn, ick hör dir trapsen.

Investieren? Ja. Profitieren? Vielleicht

Klar ist, dass es ohne Sparen und die genannten Investitionen nicht geht. Allerdings ist es ebenso unsicher, dass diese Bemühungen tatsächlich Früchte tragen werden. Beispiel mobiles Internet: Der Traffic im Netz nimmt massiv zu, die Mobilfunkantennen der Telekom ächzen bereits unter der Last der Daten, so dass der Konzern teuer gegensteuern muss. Doch wer profitiert davon? Richtig: Google, Apple, Yahoo! und all die Dienste-Anbieter im Netz, die auf Pay- oder Werbe-Basis ihre immer voluminöseren Plattformen weiter vorantreiben. Dass die Telekom die Investitionskosten alleine über die Grundgebühr des Kunden wieder ausgleicht, ist recht fragwürdig. Langsam bahnt sich im UMTS-Sektor ein ähnlicher Preiskampf an, wie wir ihn jahrelang im DSL-Markt beobachten konnten – und die Margen schrumpfen zusehends. Doch werden Investitionen unterlassen (wie beispielsweise bei T-Mobile USA geschehen), wandern die Kunden einfach ab und saugen bei der Konkurrenz.

Weitere Stolperfallen? Die Kabelnetzbetreiber, wie Kabel Deutschland und Unitymedia, die per Knopfdruck 200 Mbit/s beim Kunden freischalten können, lachen über die grauen VDSL-Kästen, die Deutschlands Straßen zieren und aus denen derzeit nicht mehr als teure 50 Mbit/s zu holen sind. Europa setzt der Telekom zu, die mobilen Terminierungsentgelte wurden gesenkt, Wechselkursveränderungen drücken Profite, Roaming-Umsätze gehen zurück.

“2010 wird nicht leicht werden”, verrät Obermann. Die Zahlenschieber der Telekom prognostizieren, dass dieses Jahr ein bereinigtes Betriebsergebnis von etwa 20 Milliarden Euro zu erzielen ist. 20,7 Milliarden Euro waren es 2009.

(André Vatter)

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Microsoft hat das Windows Genuine Advantage-Programm (WGA) in die Tonne gekickt. Die Windows-Echtheitsprüfung kontrollierte bislang, ob eine Originalversion des von beispielsweise Windows XP installiert war. Die Nutzer nahmen es den Redmondern im Jahr 2005 übel, als dieses Feature klammheimlich als kritisches Autoupdate auf ihren Rechnern landete. Sicherlich waren darunter auch einige, die eine… sagen wir… geborgte Kopie eines Kumpels auf ihrem Rechner laufen hatten und sich sorgten, dass das WGA-Programm bei negativem Befund den PC abschießen würde. Doch auch aufrichtige Nutzer hatten so ihre Probleme damit, immerhin crawlt die Software die komplette Hard- und Software-Umgebung des Computers, um alle gesammelten Informationen später an Microsoft zu schicken. Welche das sind, weiß niemand.

Nun, wie gesagt: WGA ist Geschichte. Aber nur, weil Microsoft nun einen neuen Namen für die Gültigkeitsüberprüfung gefunden hat: Windows Activation Technologies (WAT) lautet das neue Pendant für Windows 7!

In den Staaten regt sich bereits seit Tagen wieder einmal der Widerstand gegen das Update, das mehr als 70 Sicherheitslücken stopfen soll – Exploits, die bislang den diversen Cracks erlaubten, die obligatorische Aktivierung zu umgehen. Hauptkritikpunkt ist wieder einmal, dass die Software nach Hause (sprich: nach Redmond) telefoniert und dabei Daten unbekannten Ausmaßes überträgt. Nach ersten Informationen soll das alle 90 Tage der Fall sein.

Bis heute war es so, dass das neue Update als optionale Installationsdatei manuell heruntergeladen werden musste: nun hat Microsoft den Hebel umgelegt und WAT ist in den Auto-Update-Pool gelandet. Wer verhindern möchte, dass die Software mit der schlichten Bezeichnung “KB971033” Teil seines Windows 7 wird, sollte dieses “wichtige Update” per Häkchen also deaktivieren. Wer es wiederum sich schon eingefangen hat, kann es über die Systemsteuerung wieder entfernen. Weitere Details (sowie den Link zur Download-Datei) gibt es auf einer speziellen Infoseite von Microsoft.

(André Vatter)


Finalversion von Skype 4.2 macht VoIP-Videoanrufe HD-ready Basic Thinkingby André Vatter (cached at February 26, 2010, 4:14 pm)

Hut, ab Skype: Wenn ihr die Taktfrequenz an Innovationen so hoch haltet, können wir uns hier bei Basic Thinking bald umbenennen. Denn schon wieder lohnt es sich, über den VoIPer mit Mobilfunk- und Fernsehambitionen zu sprechen.

Skype hat heute die Version 4.2(.0.152 ) des gleichnamigen Clients an den Start gebracht. Die Neuauflage soll nun mit deutlich verbesserter Audioqualität aufwarten können, gleichzeitig wird auch das Videobild poliert, wenn Nutzer mit geringer Bandbreite miteinander chatten. Neu ist zudem die HD-Unterstützung: Entsprechende Kamera-Hardware vorausgesetzt, ist es nun möglich, Videocalls in 720p-Qualität zu tätigen. Zu den weiteren Features zählen verbesserte Standardeinstellungen für die Privatsphäre, ein leichterer Import von Kontakten und eine getweakte Abhandlung von Kontakt-Autorisationen: wenn das Gegenüber sich längere Zeit nicht mehr angemeldet hat und nun den Gesprächsfaden wieder aufnehmen will, muss er oder sie erneut um Einlass bitten. Einen kompletten Überblick über alle Verbesserungen gibt es in den Release-Notes (PDF). Die finale Version 4.2 kann man sich auf der Skype-Download-Seite abholen.

Doch das war noch nicht alles. Zeitgleich hat Skype grundlegende Veränderungen in der Mobilfunkstrategie angekündigt. Schon in Kürze wird man dem Java-Client Skype Lite und auch der Variante für Windows Mobile den Stecker ziehen. Das “Erlebnis” sei auf diesen Plattformen nicht ausreichend: “Es wird immer schwieriger eine App zu betreuen, die auf einer Vielzahl von Endgeräten funktionieren soll – ohne die Zusammenarbeit mit einem Mobilfunkanbieter.”

Zuletzt gibt es auch Neues von der Fernsehfront zu berichten. Während der Kampf um das UMTS-Netz (siehe auch: Netzökonom-Interview mit Skype-Chef Josh Silverman) noch immer ein Thema bei Skype ist, hat sich ja mittlerweile eine weitere tragende Säule im Geschäftsmodell nach vorne geschoben. Schon im Februar hat Sykpe Kooperationen mit Panasonic und LG angestoßen; auf den Fernsehern beider Gerätebauer wird in Zukunft vermehrt der VoIP-Client zu finden sein. Nun konnte Skype auch noch Samsung vom Kundenmehrwert überzeugen. Die Modellreihen LED 7000 und 8000 werden ab sofort mit der Software bestückt. Bis spätestens Mitte des Jahres müssten sie auch hier in Europa überall verfügbar sein.

(André Vatter)


Ich bin ein großer Fan von Visualisierungen unterschiedlichster Informationen Sachverhalte, das hatte ich hier auf dem Blog schon einige Male betont. Da es sich bei meinen bisherigen Beispielen aber ausschließlich um optische Aufbereitungen zu Social Media-Themen handelte, hab ich mich gefreut, als ich beim Newscientist auf eine sehr coole Aktion der Jungs vom BitDefender’s Malware City blog aufmerksam geworden bin.

Unter dem Namen “Spam Omelett” untersuchen die Experten des Sicherheitssoftware-Herstellers jede Woche die Müll-Mails auf die Häufigkeit der in ihnen verwendeten Wörter, die ihnen seit dem Jahr 2008 unter die wachsamen Augen kommen (insgesamt knappe sieben Millionen). Anhand dieser Daten erstellen sie dann die “Visual Maps”, eine Art Schlagwortwolke ohne alphabetische Sortierung, die uns heute immer häufiger begegnen. An ihnen kann schön abgelesen werden, welcher Masche sich die Betrüger gerade bedienen, um ihre Opfer zu leimen und abzuzocken. In manchen Fällen lassen sich hierduch sogar Trends und die Ansätze von Spam-Kampagnen erkennen. Zur zugrundeliegenden Methodik, für weiterführende Infos und einer großen Auswahl an “Spam Omeletts” müsst ihr den Blog der Sicherheitsexperten aufsuchen. Nachfolgend möchte ich euch nur drei ausgesuchte Visual Maps vorstellen: 

In der Woche vom 11. bis 19 November 2008 war “Please” das herausragendste Wort. Grund hierfür waren die vor allem aus Nigeria verschickten und als “419er” bekanntgewordenen Spam-Mails. Darin wurde dem Empfänger entweder ein Lotto-Gewinn oder eine Erbschaft in Aussicht gestellt. Um diese zu erhalten sollte er aber zuvor noch – bitte - eine Bankgebühr oder Steuer überweisen.

Ein weiteres schönes Beispiel dafür, wie Spammer immer wieder ihre Taktik ändern und sich neue Geschichten einfallen lassen, stammt aus der Woche vom 6. bis zum 13. Mai 2009. In jenen Tagen wurden die Betreiber der Gesundheitsseite WebMD unfreiwillig zu Komplizen der Internet-Betrüger. In ihrem Namen verschickten diese nämlich Mails mit Links zu Seiten, auf denen den Opfern dubiose Angebote für verschiedenste Pillen und Tinkturen präsentiert wurden.

Das letzte Beispiel stammt aus der zweiten Januar-Woche dieses Jahres. Das in dieser Zeit am häufigsten in Spam-Mails enthaltene Wort war “Policy”. Es erschien am Ende von Mails, in denen für billige oder gefälschte Medikamente geworben wurde. Um den Briefen einen “seriösen” Anstrich zu verleihen und sie dadurch glaubwürdiger zu machen, wurde ihnen ein Link zu irgendwelchen Datenschutzrichtlinien hinzugefügt. Totaler Mumpiz – und wo die Links hinführten, dürfte auch klar sein.   

Ich habe mir die Idee von BitDefender spaßeshalber mal ausgeliehen und mit meinen Spam-Mails nachgemacht, die ich zwischen dem 15. und 26. Februar bei Basic Thinking erhalten habe. Dazu habe ich die Müll-Briefe zunächst aus meinem Outlook Junk-Ordner exportiert und bereinigt. Das heißt, sensible Daten wie Namen, Telefonnummern oder E-Mail-Adressen wurden von mir aus dem Spam-Potpourri rausgefiltert. Anschließend habe ich den Text auf die gleiche Weise in eine Wortwolke verwandelt, wie das auch die Sicherheitsexperten getan haben: nämlich mit dem Wortwolken-Generators Wordle. Fertig. Das Ergebnis seht ihr unten. Es ist leicht zu erkennen, dass es etwas “verwaschen” ist. Mangels eines Scripts, das alle für das Ergebnis unerheblichen Wörtchen wie “ist”, “zu”, “auf” oder das von meinem System den Mails verliehene Label “Spam” rausfischt, ist das Erkennen eines eindeutigen Spam-Trends relativ schwierig. Wer von euch aber auch Lust hat, das mal auszuprobieren und mehr Zeit und Willen zum Filtern hat, kann hier gerne einen Link zu seiner Spam-Wolke posten.

(Marek Hoffmann)

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Unerlaubte Telefonwerbung: Verbraucherzentrale sammelt Beschwerden Basic Thinkingby André Vatter (cached at February 26, 2010, 4:14 pm)

Uns erreichte gerade eine Information der Verbraucherzentrale NRW, auf die wir gerne hinweisen wollen. Seit August des vergangenen Jahres ist das Gesetz zur Bekämpfung unerlaubter Telefonwerbung in Kraft, ein reichlich bissloser Kompromiss, der ursprünglich Telefon-Spammern das Handwerk legen sollte. Nur hält sich da kaum jemand dran, mokieren nun die Verbraucherschützer. Nach wie vor landen bei den Beratern haufenweise Beschwerden über Anrufe à la “Herzlichen Glückwunsch! Sie haben gewonnen!” Noch immer bekommen Verbraucher Verträge untergeschoben und irgendwelche Summen von ihren Konten abgebucht.

Anders ausgedrückt: Trotz hoher Strafandrohung ist das Gesetz vom Praxisgedanken her Mumpitz. Eine Besserung ist eigentlich erst zu erwarten, wenn am Telefon geschlossene Verträge zunächst schriftlich bestätigt werden müssen, ehe sie gültig werden. Aber das wollte der Gesetzgeber dann doch nicht. Justizministerin Brigitte Zypries war dagegen: “Es kann doch nicht sinnvoll sein, dass ich ein Fax hinterherschicken muss, wenn ich telefonisch meine Pizza oder mein T-Shirt aus dem Katalog bestelle”, hatte sie seinerzeit argumentiert. Meiner Meinung nach spricht aber nichts dagegen, dubiose Verträge mit dubioser Laufzeit und dubioser Monatsgebühr doch noch einmal schriftlich abzusegnen – man kann es ja bei 100 Euro losgehen lassen.

Für die Politik ist das Problem ohnehin erst einmal erledigt, erst in drei Jahren will man noch einmal zusammenkommen und sich das Ergebnis des Gesetzes ansehen. “So lange wollen die Verbraucherzentralen die Hände jedoch nicht in den Schoß legen”, heißt es nun. Deshalb wurde jetzt eine Sonderseite eingerichtet, über die Verbraucher ihre Beschwerden online einreichen können: “Jede einzelne Beschwerde, sei es online über die Internetseiten der jeweiligen Verbraucherzentrale, telefonisch, schriftlich oder persönlich in den Beratungsstellen wird anonym statistisch erfasst und ausgewertet.”

Mit den gesammelten Daten wollen die Verbraucherzentralen dann noch einmal in Berlin anklopfen und mit Nachruck eine Verschärfung des Gesetzes gegen unerlaubte Telefonwerbung fordern. Wer mitmachen möchte, hier ist noch einmal der Link zum Formular:

Zum Beschwerdeformular

(André Vatter / Bild: Pixelio – Fotograf: Claudia35)


Gestern standen die grauen Kisten noch unter den Schreibtischen, heute befestigt man den Rechner mit Tesafilm auf der Rückseite des Fernsehers. Neuestes Beispiel ist der Barebone XS35, den Shuttle schon wenige Tage vor der CeBIT aus dem Hut zaubert.

Der Nettop-Baukasten misst 3,3 Zentimeter in der Breite. Damit er auch am Fernseher hängen bleibt, findet sich an einer Seite eine genormte VESA-Montagefläche. Im Inneren pocht ein Intel Atom D510 Dual-Core-Prozessor (mit 2 x 1,66 GHz) und ein NM10 Express Chipsatz.

Als Grafikkarte kommt eine NVIDIA GT218 (ION2) zum Einsatz, die laut Unternehmen für “flüssige 3D- und Videodarstellung” sorgen soll. Bild und Ton können über einen HDMI-Anschluss für den Fernseher angezapft werden. Auch an sonstigen Schnittstellen wird nicht gegeizt, an Bord sind fünf USB-Anschlüsse sowie Buchsen für VGA, LAN und Audio. Ein Multiformat-Cardreader ist ebenfalls dabei.

Einige Utensilien muss der Nutzer wiederum selbst beisteuern: Dazu zählt die Festplatte (Platz für 2,5 Zoll), RAM und bei Bedarf ein optisches Slimline-Laufwerk. Was vor allem Geräuschempfindliche interessieren dürfte, ist die Tatsache, dass der Minirechner mit passiver Kühlung auskommt – Lüftersurren im Wohnzimmer ist damit ausgeschlossen. Shuttle will den XS35 nun erst einmal auf der CeBIT in aller Ruhe vorstellen, der eigentliche Marktstart ist für das zweite Quartal 2010 geplant. Einen konkreten Preis konnte man noch nicht nennen.

(André Vatter)


‘What the world needs now’: Schlimmer Song für einen guten Zweck Basic Thinkingby Marek Hoffmann (cached at February 26, 2010, 4:14 pm)

Hat jemand von euch schon jemals etwas über den John Lennon Educational Tour Bus gehört? Auf die Gefahr hin, dass ich nicht der einzige bin, dem dieses Non-Profit-Projekt bisher unbekannt war, hier ein kurzes Intro: Es handelt sich um ein rollendes, mit hochmoderner Technik ausgestattetes Aufnahme- und Produktionsstudio für Audio- und Videoerzeugnisse. Seit dem Jahr 1998 kurvt es durch die USA, hält an Schulen, bei Musik-Festivals, Messen und unterschiedlichsten anderen Veranstaltungen und ermuntert dort Schüler und Studenten dazu, ihre eigene Musik vorzustellen und im Bus aufzunehmen.

Dieser Bus nun hielt vor einigen Tagen auch auf vor den Toren der ”Technology, Entertainment, Design” (TED) in Kalifornien und lud einige der Konferenzteilnehmer zu einer kleinen Aktion ein. Sie sollten ihre Vorstellungen davon, was die Welt ihrer Meinung nach momentan am dringendsten braucht, auf ein Blatt Papier zeichnen. Diese Kunstwerke wurden dann zu einem kleinen Musikvideo umgearbeitet und mit dem für das Projekt komponierten Song “What the world needs now” untermalt. Geleitet wurde das Projekt von Aaron Koblin, der bereits bei Yahoo für Innovationen und Kreativität verantwortlich war und derzeit als technischer Leiter in Googles Creative Lab tätig ist. Und so sieht das fertige Produkt jetzt aus beziehungsweise hört sich so an:

e eine Weile gebraucht, bis ich den wieder aus meinem Ohr geschraubt hatte und meine Welt aufhörte, vor meinen Augen von rechts nach links an mir vorüberzuziehen. Das Ganze wirkt ein bisschen wie eine Mischung aus “Subterranean Homesick Blues” von Bob Dylan und “Give Peace A Chance” von John Lennon – und ist damit bereits nach kurzer Zeit schwer zu ertragen.

Hinzu kommt, welche Dinge für so manch einen der Mitwirkenden zu jenen gehören, die die Welt braucht: iPhone, Kernkraftwerk… Nun denn. Als Spaßprojekt eine gelungene Sache, und dass sich bekannte Sängerinnen wie Jill Sobule und einzelne TEDs zur Teilnahme  bereiterklärt haben, ist erfrischend. Als Aktion pro Natura ist das Ganze aber leider nicht aussagekräftig genug. Aber Totgesagte leben ja bekanntlich länger und wer weiß, es haben sich schon viel schlimmere Projekte zu Virals entwickelt.

(Marek Hoffmann) 

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Palm wird zwischen Nokia, HTC, Apple und Google zerquetscht Basic Thinkingby André Vatter (cached at February 26, 2010, 4:14 pm)

Pre und Pixi sind keine Cartoon-Figuren aus alten Comics – sie sind Palms Rettungsplan. Der PDA-Hersteller war die große Nummer in den Neunzigern und entwickelte (für die damalige Zeit) leistungsfähige Handcomputer, die man heute am Besten mit “Smartphones ohne Telefoniefunktion” beschreiben könnte – vielleicht waren es auch schon Tablets. Das Problem ist, dass irgendwann niemand mehr einen aufgepumpten Taschenrechner kaufen mochte. Die Kunden wollten einen mobilen Rechner und damit telefonieren.

Dieser Gedankenwandel ist lange Zeit an Palm völlig vorbei gegangen. Erst im vergangenen Jahr wurde man sich der eigenen Fähigkeiten wieder bewusst und warf die besagten Handys auf den Markt: Palm Pre und Palm Pixi. Ich habe mit vor einigen Monaten den Pre in einem Test angesehen – ein wirkliches putziges Stück Hardware, das sich nicht vor der Konkurrenz zu verstecken braucht. Mir gefiel auch das Drumherum, das Marketing, die Message (bis auf diese hier), das Flair. Palm war zurück und eine zeitlang sah es so aus, als würde der überrante Ewig-Gestrige wieder Boden unter die Füße bekommen. Das dachte ich zumindest, doch gestern Abend war es Zeit für einen ersten Kassensturz.

Der Umsatz des im Mai ablaufenden Geschäftsjahres würde weit hinter den Erwartungen zurückbleiben, maximal 1,6 bis 1,8 Milliarden Dollar seien drin. Im dritten Quartal werden maximal 285 Millionen Dollar umgesetzt – Analysten waren von 424 Millionen Dollar ausgegangen. Als Folge stürzte die Aktie um rund 20 Prozent ab, 6,53 Dollar waren nur noch drin. Dabei war dies nur eine erste Warnung, Palm will Mitte März das komplette Finanzergebnis auf den Tisch legen.

War es das für Palm? Das “Wall Street Journal” bat einen Analysten von Charter Equity Research um ein Statement: “Ich würde nicht sagen, dass Palm tot ist, doch sie sind ziemlich nahe dran.” Ich habe daraufhin bei Gartner die aktuellen Zahlen zu den Marktanteilen herausgesucht – und es sieht tatsächlich nicht gut aus: Palms Web OS kommt weltweit auf 0,7 Prozent.

Mittlerweile ist auch eine E-Mail aufgetaucht, die Palm-Chef Jon Rubinstein nach Bekanntgabe der aktuellen Geschäftszahlen an die Belegschaft versendet hat: “Ich verstehe, dass diese Nachricht schwer zu schlucken ist”, heißt es da. Rubinstein versichert, dass das Management hart daran arbeite, die Produkt-Performance zu verbessern. Außerdem sei das Projekt “JumpStart ” ins Leben gerufen worden, bei dem Markenbotschafter den Verizon-Verkäufern zur Hand gehen. Denn hier ist seiner Meinung nach der größte Aufholbedarf: Die Kundennachfrage sei die eine Sache, doch schuld an der Situation sei vor allem das zögerliche Verhalten der Carrier-Partner, die einen Bestellungstopp für Pres und Pixis angeordnet hätten. Verizon ist seit Anfang des Jahres dabei, zuvor waren Palm-Handys in den Staaten nur bei dem kleineren Mobilfunker Sprint zu bekommen.

palm-preHierzulande wird der Palm Pre exklusiv von o2 angeboten. Die Telefónica-Tochter hat heute die Jahreszahlen für 2009 veröffentlicht und konnte demnach im vergangenen Jahr finanziell ordentlich zulegen: “Diese Wachstumsstrategie werden wir weiter verfolgen”, hatte André Krause, CFO von o2 Germany, das Ergebnis kommentiert. Ein Wachstumstreiber sei hier auch der Verkauf von Smartphones gewesen. “Das exklusiv von uns vertriebene Palm Pre ist das bisher erfolgreichste Smartphone bei o2″, so Krause. Offenbar scheint die deutsche Nachfrage allein aber nicht auszureichen.

Hoffen wir, dass es Palm noch schafft und die Kurve kriegt. Ich würde ungern später in ein IT-Museum gehen und mir dort verstaubte Pres ansehen. Ein wenig Hoffnung besteht: Bei Engadget steht gerade zu lesen, dass es schon morgen den Rollout eines neuen WebOS-Updates (Version 1.4) geben soll. Hier die Liste neuer Features – vielleicht überzeugen sie ja einige unentschlossene Kunden:

• Kontakte: Import und Export
• Videoaufnahme und -bearbeitung
• Verbesserter Kalender
• Verbesserte SMS- und Mail-Funktion
• Mehr Geschwindigkeit
• Support für Adobe Flash 10.0 (nur beim Pre)

(André Vatter)


Das Szenario dürfte jedem Apple-Freund wie -Feind nicht erst seit dem iPad bestens bekannt sein: Je näher die – vermutete – Einführung eines neuen Produktes aus der Cupertino-Schmiede rückt, desto höher die Dichte der sich darum rankenden Gerüchte. Und da für den Sommer die Präsentation eines neuen iPhone-Modells erwartet wird, fängt die Gerüchte-Suppe langsam an zu kochen und fast täglich werden neue Zutaten in den Topf geschmissen. Vor einigen Tagen waren es noch eine Front-Kamera und die Möglichkeit der Video-Telefonie, jetzt sind es zwei neuartige Formen der iPhone-Bedienung.

Ein Patentantrag von Apple aus dem Jahr 2008, der am gestrigen Donnerstag vom US-amerikanischen Patent- und Markenamt veröffentlicht wurde, enthält Beschreibungen der “Tap”- und “Swipe”-Steuerung (zu Deutsch etwa “tippen” und “streichen”). Dabei wird mit dem Finger entweder auf die Rückseite des Smartphones getippt oder über die Kameralinse gestrichen (im Bild wird der Fingerstreich durch den Pfeil angedeutet), um eine Funktion auszuführen. Den Unterlagen zufolge sollen hiermit beispielsweise die Optionen der Voicemail genutzt werden können, während der User sein Phone am Ohr behält.

Ein einmaliges Tippen könnte demnach das Abspielen einer empfangenen Mailbox-Nachricht stoppen, ein erneutes die Wiedergabe fortsetzen. Und durch das Über-die-Linse-Streichen in die eine Richtung wäre ein Vor-, in die andere Richtung ein Zurückspulen der Nachricht möglich. Diese Art der Steuerung soll sich aber nicht nur auf die Voicemail-Bedienung beschränken, sondern auch in anderen Bereichen zum Einsatz kommen, etwa um Telefongespräche auf “Hold” zu schalten oder zwischen mehreren hin und her wechseln zu können. Ähnlich der frei definierbaren Tastenbelegung bei vielen Handys ist es sogar vorstellbar, dass der User selbst festlegt, welchen Befehl das iPhone nach einem “Tap” oder “Swipe” ausführt.

Während mir diese Verwendungsszenarien noch einleuchten und ich sie sogar für durchaus bequem und nützlich halte, will sich mir der Vorteil weiterer beschriebener Einsatzmöglichkeiten nicht recht eröffnen. So sollen etwa das Scrollen in Dokumenten, Anwendungen oder Web-Seiten auch durch das Streichen über die Linse ermöglicht werden. Einziger erkennbarer Vorteil wäre vielleicht, dass durch die Verwendung des Zeigefingers die Gefahr für ein RSI-Syndrom am Daumen sinkt. Abgesehen davon aber, dass die Navigation in ihrer jetztigen Form schon recht benutzerfreundlich ist und gut funktioniert, besteht die Gefahr, dass die Aufnahme von Fotos durch einen hinterlassenen Fettfilm oder Kratzspuren auf der Linse nicht mehr einwandfrei möglich ist.

Die Chancen, dass das nächste iPhone-Modell neben dem Touchscreen auch ein berührungsempfindliches Gehäuse haben wird, stehen nach meiner Einschätzungen übrigens nicht mal schlecht. Bereits Anfang dieses Jahres zitierte Bloomberg nämlich Auszüge aus einem Interview mit dem Goldmann Sachs-Analysten Robert Chen. Ohne seine Quellen offenlegen zu wollen, behauptete er damals, das neue iPhone werde auf seiner Rückseite über eine ähnliche Technologie verfügen, wie die Magic Mouse. Und bei dieser wurden, wie wir wissen, alle Knöpfe durch eine berührungsempfindliche Plastikoberfläche ersetzt. Und so ein Riesenaufwand dürfte es doch wohl nicht sein, eine sich bereits im Einsatz befindende Technologie auf ein weiteres Gadget zu übertragen. Wir werden sehen…

(Marek Hoffmann)


Abmahnanwalt Günter Freiherr von Gravenreuth begeht Suizid Basic Thinkingby Marek Hoffmann (cached at February 24, 2010, 5:23 pm)

Ich hatte es an anderer Stelle schon einmal gesagt: Die schwierigsten Posts hier auf dem Blog sind diejenigen, bei denen ich über menschliche Tragödien schreibe. Und der Selbstmord des Rechtsanwalts Günter Freiherr von Gravenreuth gehört in genau diese Kategorie. Der als “Abmahnanwalt” zweifelhaften Ruhm erworbene Gravenreuth hat sich in der Nacht zu Montag in seiner Wohnung selbst umgebracht. Die kurze Zeit zuvor angerückte Polizei konnte das Unglück leider nicht verhindern.

Eine Sondereinsatzkommando war alamiert worden, weil der Anwalt seine Absicht, Selbstmord begehen zu wollen, zuvor per E-Mail angekündigt hatte. Sie war mit dem Betreff “Ein letzter Gruß an die Runde” versehen und enthielt mehrere Erklärungen für seinen Suizid, darunter auch seine bevorstehende 14 monatige Haftstrafe. Zu dieser war Gravenreuth am 17. September 2008 wegen Betrugs verurteilt worden. Er hatte den Internet-Domainnamen der überregionalen Tageszeitung “taz” pfänden lassen und den Versuch unternommen, ihn zu veräußern.

Dieses Vorgehen begründete er damit, von der ”taz” im Rahmen einer einstweiligen Verfügung gefordertes Geld nicht erhalten zu haben. Aufgrund vorangegangener und vor Gericht verhandelter Straftaten (darunter Urkundenfälschung und Untreue) fiel das Urteil ohne Bewährung aus und sollte von dem 61-jährigen Juristen diesen Monat angetreten werden, nachdem eine von seinem Anwalt beantragte Revision abgewiesen wurde.

Gravenreuth wurde vom Gericht allerdings ein Strafaufschub gewährt, um die Auflösung seiner Kanzlei durchführen zu können. Aufgrund des verhängten Strafmaßes von über einem Jahr musste er damit rechnen, dass ihm die Zulassung als Rechtsanwalt entzogen werden würde.  

(Marek Hoffmann)

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Neue Lehrstunde: Laptop + flüssiger Stickstoff = Ruhe im Hörsaal Basic Thinkingby Marek Hoffmann (cached at February 24, 2010, 5:23 pm)

Kieran Mullen, ein Physik-Professor an der University of Oklahoma, ist entweder dermaßen beliebt, dass er sich einen solchen Stunt ohne Verlust seines Ansehens erlauben konnte. Oder er ist so genervt von überfüllten Hörsälen – oder besser: von zu vielen Studierenden -, dass er hoffte, damit einige von ihnen dazu zu bewegen, sich für einen anderen Dozenten zu entscheiden. Jedenfalls hat er seinen Studenten und Studentinnen verboten, Gadgets jeglicher Art mit ins Auditorium zu bringen. Neben Handys meint er damit vor allem Laptops, die seinen Worten nach nur “eine Ablenkung” darstellen.

Um nun zu demonstrieren, wie ernst es ihm mit diesem Bann ist, hat er zu einer ebenso drastischen wie plastischen Maßnahme gegriffen. Vor versammelter Mannschaft platzierte er auf seinem Pult einen speziellen Kübel, steckte einen Laptop hinein – und übergoss ihn mit flüssigem Stickstoff. Mit den Worten: “Das ist nur Flüssigstickstoff, der allein wird den Computer also nicht beschädigen. Aber das hier schon!”, schmetterte der vermeintlich verrückte Professor das unterkühlte Teil dann mit Schmackes auf den Fußboden und beförderte es dadurch ins Gadget-Nirvana.

221; den besten Part leider verpennt und den Aufprall nicht dokumentiert. Dass aber überhaupt einer anwesend ist, offenbart die eher als Gag anzusehende Vorführung. Wie dem vom Besitzer des Videos auf YouTube beigefügten Kommentar zu entnehmen ist, war die ganze Show gestellt und der Laptop nicht funktionstüchtig. Ob aber das Gadget-Verbot tatsächlich existiert, konnte ich leider nicht in Erfahrung bringen. In unserer Zeit wäre dies sicherlich eher ungewöhnlich, wenngleich ich nachvollziehen kann, dass sich Studierende durch tippende Kommilitonen gestört fühlen können. Aber lieber so einen durchgeknallten Dozenten ohne Laptop, als eine langweilige Schein-Mumie mit.

Sollte Herr Mullen übrigens noch weitere Laptops für künftige Vorführungen brauchen, schlage ich vor, er versucht einige der speziell “designten” MacBooks zu erhaschen, die Microsoft gerade verlost. Die sind so quietschbunt, die gehören zerstört.

(Marek Hoffmann)   

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Facebook: Vielseitiger als die Polizei erlaubt Basic Thinkingby Carsten Drees (cached at February 24, 2010, 5:23 pm)

Immer öfter stolpert man bei Facebook über neue und spannende Ideen, wie man mithilfe dieses gewaltigen Netzwerkes neue Wege findet, um seinen Job, seine Kunst, seine Ideen zu präsentieren und eben ungleich mehr Menschen zu erreichen, als es auf dem herkömmlichen Wege möglich wäre.

Wen wundert es da, dass auch Institutionen wie die Polizei das für ihre Zwecke zu nutzen versucht. Natürlich passiert sowas noch nicht in Deutschland (kennt man ja), aber in den Vereinigten Staaten gibt es durchaus schon viele Police Departments, die richtig gescheite Facebook-Auftritte hinlegen.

Möglichkeiten,  die Polizeiarbeit auf ein zeitgemäßes, dem Internet entsprechendes Niveau zu heben, bieten sich viele. Man kann die Pinnwand selbstverständlich für Pressemitteilungen nutzen, zu Veranstaltungen einladen oder einfach nur die örtlichen Polizisten vorstellen, um einen besseren Draht zu den Bürgern zu bekommen.

Darüber hinaus werden die Seiten auch immer häufiger dazu genutzt, Mugshots oder sogar Videos von Überwachungs-Kameras zu posten, um der Bevölkerung die Chance zu geben, selbst zur Aufklärung eines Verbrechens beitragen zu können.

Motivierte und versierte Verantwortliche können somit via Facebook dafür sorgen, dass die Polizei-Arbeit effektiver und gleichzeitig transparenter wird. Egal ob im Job oder im Alltag: Wenn ich das Gefühl habe, in einen Prozess eingebunden zu werden, habe ich logischerweise ein ganz anderes Interesse an einem Projekt, als wenn ich mich außen vor gelassen fühle. Wenn also ein Department auf diesem virtuellen Weg Bürgernähe schaffen kann, profitieren sowohl die Polizeibehörden als auch die Bürger davon.

Ein schönes Beispiel dafür ist das Department der Polizei von Shelby Ohio. Über 1000 Facebook-Fans bei einer Gemeinde, die keine 10.000 Einwohner hat, sprechen eine deutliche Sprache, da davon auszugehen ist, dass die meisten der Fans Einheimische sind.

Aktenzeichen XY online

Wie schon in meinem letzten Artikel über das Facebook der Toten interessiert mich auch in diesem Fall die Tatsache, dass das Internet jeden Tag wieder neue Ideen und Facetten für mich bereithält. Wünschenswert wäre es, dass auch hierzulande mehr solchen Beispielen wie diesem hier gefolgt wird. Das muss übrigens nicht zwingend ein offizieller Auftritt einer Behörde bzw eines einzelnen Polizei-Reviers sein. Wieso sollte nicht ein etabliertes TV-Format wie Aktenzeichen XY eine solche Seite betreiben? Das, was man zu dem Thema bei ZDF und in Facebook-Gruppen findet ist mehr eine Eduard-Zimmermann-Gedenk-Page. Das sei ihm vergönnt, aber ich finde es nicht zu Ende gedacht. Auch dort kann ich Phantom-Fotos und Bilder von Tat-Werkzeugen reinstellen, Tathergänge schildern und örtliche Ansprechpartner nennen.  Dass man im ZDF mit Social Media umgehen kann, beweist zumindest der gut geführte Twitter-Account der Mainzer. Wäre doch gelacht, wenn sich da nicht noch ein Praktikant finden ließe, der eine Aktenzeichen-XY-Fanpage mit Leben füllen könnte. “Grundversorgung” der Öffentlich-Rechtlichen ist offenbar ohnehin heute ein dehnbarer Begriff.

(Carsten Drees)

Open Source-Programm, das. Definition: Der Quelltext liegt in einer für den Menschen lesbaren und verständlichen Form vor. Die Software darf beliebig kopiert, verbreitet und genutzt, verändert und in der veränderten Form weitergegeben werden. Quelle: Wikipedia

Diese Definition eines quelloffenen Codes ist seit heute Nacht wieder ein wenig bröckeliger geworden. Microsoft hat gemeinsam mit Amazon ein Patentabkommen unterzeichnet, das es dem Buchhändler gestattet, Open Source-Software auf dem Kindle und eigenen Servern zu benutzen. Richtig gehört: Redmond lizenziert Open Source an andere Unternehmen. Amazon ist nicht der erste Partner in dieser Geschichte: Apple, Hewlett Packard, Novell und andere sind da bereits im Boot. Der Hintergrund ist der, dass Microsoft schon vor Jahren für sich festgestellt hat, dass freie Software wie Linux mehr als 230 eigene Patente verletzen würde – und einiges davon demnach dem Konzern gehöre.

Die Linux-Gemeinde reagierte nun dementsprechend sauer, das “Wall Street Journal” zitiert den Chef der Linux Foundation, Jim Zemlin, mit den Worten: “Wenn diese Strategie nicht dazu dienen soll, um Verunsicherungen rund um Linux zu streuen, dann weiß ich nicht, was es sonst ist.” Das Vorgehen scheint bei Microsoft tatsächlich in Mode gekommen zu sein, vergangenes Jahr wurden die Anwälte gegen TomTom von der Leine gelassen. Der Navi-Hersteller nutzt Linux in den kleinen GPS-Boxen, weigerte sich aber, Lizenzabgaben nach Redmond abzuführen und reichte seinerseits Klage ein. Es dauerte ein wenig, ungenannte Geldsummen wechselten den Besitzer und heute sind die beiden Unternernehmen wieder dicke Freunde.

Es dürfte Microsoft vor allem um den kommerziellen Einsatz von Open Source gehen, Angst vor Linux als Betriebssystem braucht sich der Windows-Entwickler nicht zu machen: hier stagnieren die Zahlen seit gut einem Jahr. Linux kommt auf einen Marktanteil von 1,02 Prozent, Windows ist auf 92 Prozent aller Internetrechner vertreten.

Das neue Abkommen gestattet es nun Amazon nicht nur, (Microsofts) Open Source-Software zu nutzen, sondern erlaubt wiederum Microsoft einen Zugriff auf eine Reihe von Amazon-Patenten. Für die Redmonder eine Win-Win-Situation, immerhin plant der Software-Riese schon bald den Tablet-Markt zu erobern. Bei einer weitergehenden Kooperation mit Amazon könnte sich Microsoft den Aufbau eines eigenen E-Bookstores sparen – und stattdessen die Kunden mit einem Direktzugriff auf das Amazon-Portfolio beglücken.

(André Vatter)

Die Gerüchte schwebten seit einiger Zeit im Raum, nun hat Jürgen Vielmeier das Geheimnis gelüftet: YuccaTree Post+ – ehemals Freshzweinull – soll nach zwei Jahren tatsächlich verkauft werden. Schon im November des vergangenen Jahres hatte Jürgen angekündigt, dass sein Interesse an den Themen Web 2.0 und Start-ups zusehend schwinde und er sich neuen Herausforderungen widmen möchte.

YuccaTree wird als Gesamtpaket gegen entsprechende Bezahlung abgegeben, neben dem eigentlichen Blog gehört dazu auch die Domain und der Twitter-Account mit derzeit knapp 6.400 Followern. Zuletzt zählte das Blog rund 45.000 Zugriffe im Monat.

Natürlich werden bei einer solchen Aktion wieder einige Erinnerungen wach: an den Verkauf von Alles2Null, Datenwachschutz oder Sevenmac – und irgendetwas war da auch einmal mit Basic Thinking. Nun reiht sich YuccaTree in diese Liste mit ein.

Um ein wenig über die Hintergründe und Beweggründe des Verkaufs zu erfahren, habe ich eben kurz mit Jürgen telefoniert und ihm dann ein paar Fragen per Mail zukommen lassen. Weitere Informationen zum Verkauf sind in einem Angebots-PDF zu finden.

Hallo Jürgen, du kannst dir vorstellen, wie die erste Frage lautet: Warum willst du das Blog verkaufen?

Es ist Zeit für etwas Neues. Ich habe jetzt zwei Jahre über das Thema Web 2.0 geschrieben. Das ist witzig, das ist oft kurios, das interessiert erstaunlich viele Menschen. Das ist aber irgendwie nicht das, was mich als Journalisten auf Dauer zufrieden stellt. Ich ärgere mich derzeit sehr über die Politik und darüber, wie viele Unternehmen ihre Mitarbeiter auspressen und die Leute keine Lösungen finden, etwas dagegen zu machen. Die ganze Welt hat unglaubliche Probleme, und daran ändert es nichts, wenn – einmal überspitzt gesagt – der Facebook-Chat die Freunde jetzt in Grün statt in Blau anzeigt. Das Interesse der Leser an spannenden Themen ist aber immer noch da, und da bieten Blogs wie YuccaTree oder Basic Thinking weiterhin gute Chancen.

Wie soll der Verkauf über die Bühne gehen?

Ich warte jetzt erst einmal ab, ob sich nicht vielleicht direkt jemand meldet und mir ein Angebot vorlegt, mit dem ich gut leben kann – manchmal hat man ja Glück. Geplant ist also, erst einmal auf Kontakte möglicher Interessenten zu warten und vielleicht noch mit einigen Shopping-Anbietern zu sprechen, ob sie uns bei der Aktion unterstützen und das Blog bei sich verkaufen möchten. Falls nicht, läuft es wohl auf den “Klassiker” eBay hinaus.

Verstehst du den Verkauf von Blogs als neuen Trend?

Muss man jetzt fast so sehen, was? Vielleicht ist das aber auch nichts anderes als ein weiteres Indiz für den Medienwandel. Wenn du mal die Newsletter von Turi2, wuv und Co. liest, geht es doch zu 70 Prozent darum, welcher Verlag wieder welche Zeitung übernommen hat. Ich hab irgendwann aufgehört, die ganzen Anbieter- und Chefredakteurswechsel der “Berliner Zeitung” zu zählen. Und während Print so langsam die Puste ausgeht, werden Blogs und Online-Magazine immer mehr wert. Wir werden da sicher noch mehr Käufe und Verkäufe erleben.

Was kommt nach Yuccatree? Willst du komplett aufhören – oder weitermachen?

Ich brüte schon lange darüber, ob Bloggen und Journalismus überhaupt noch das Richtige für mich sind. Vielleicht wäre auch ein Start-up mal eine Herausforderung. Eine Idee wäre da. Aber wie ich mich kenne, werde ich eh nicht ganz die Klappe halten können, und zumindest ab und an nochmal etwas schreiben. Was ich mir gerne gönnen würde, ist der Luxus, einfach mal ein paar Wochen lang gar nichts zu machen, durch die Gegend zu reisen und über alles nachzudenken. Ich glaube, bei Festangestellten nennt sich das “Urlaub”.

(André Vatter)

Pfui, Flash: Google, gib uns freie Video-Formate! Basic Thinkingby André Vatter (cached at February 24, 2010, 5:23 pm)

Vielleicht ist dieser Aufruf bereits jetzt schon gänzlich überflüssig – warum sonst hat Google rund 134 Millionen Dollar in das Videounternehmen On2 gepumpt? Vielleicht aber auch nicht. “Obwohl wir nicht über spezifische Produktpläne sprechen können, ehe der Deal besiegelt ist, lässt sich sagen, dass wir die Verbesserung der Videoqualität im Netz anstreben”, hatte Google die Übernahme selbst kommentiert. “Und wir glauben, dass sowohl das Team als auch die Technologie von On2 uns dabei helfen werden, dieses Ziel zu erreichen.”

“Aha!”, dachten sich daraufhin einige Netzaktivisten und witterten Morgenluft. “Das ist der perfekte Zeitpunkt, um Flash endgültig abzuschießen.” Dieses Gedankenspiel leistet sich derzeit zumindest die Free Software Foundation (FSF), die Google in einem offenen Brief die Pistole auf die Brust setzt. Durch den On2-Kauf halte Google nun Rechte an einem Haufen erstklassiger Videocodecs (von VP3 bis VP8) und es wäre töricht, diese nicht auch einzusetzen – und vor allem: diese für jeden Hardware- und Software-Anbieter frei verfügbar zu machen. Die Plattform, die diesen weltweiten Befreiungsschlag in kürzester Zeit möglich machen könnte, sei Googles Cip-Plattform. “Ihr (Google) besitzt den Hebel, um ein solches freies Format zum globalen Standard zu machen. YouTube ist die größte Videoseite der Welt, fast jedes digitale Video, was gemacht wird, taucht dort auf”, erklärt die FSF.

Seit seinem Start vor fünf Jahren setzt YouTube auf das proprietäre Adobe Flash: erst in jüngster Zeit experimentiert Google mit HTML5-Lösungen, die jedoch noch alle auf dem Videokomprimierer H.264 basieren. Ein ebenfalls proprietärer Ansatz.

“Die Möglichkeit, ein freies Format auf YouTube anzubieten, ist nur ein kleiner Schritt. Die Party wird erst richtig losgehen, wenn ihr damit anfangt, die Browser-Entwickler zu ermutigen, freie Formate zu unterstützen”, heißt es in dem Brief weiter. Als Beispiel wird Apple genannt. Die Firma aus Cupertino habe gezeigt, dass es möglich ist, auf Flash gänzlich zu verzichten: “Das hat Web-Programmierer dazu gebracht, Flash-freie Websites als Alternative ins Netz zu stellen.” Nutzer sollten heutzutage lieber ihren Browser updaten, anstatt irgendwelche Plugins auf den neuesten Stand zu bringen. “Würde so auf YouTube vorgegangen werden, würde der Browser-Support für freie Formate blitzschnell auf 50 Prozent und mehr steigen.”

Zum Ende des Schreiben hin wird der Ton der FSF allerdings immer rauer: “Ihr schuldet es der Öffentlichkeit ebenso wie dem Medium, das euch so erfolgreich gemacht hat, dieses Problem ein für alle mal und für alle zu lösen.” Nun sei es an Google, den nächsten Zug zu machen. “Solltet ihr nicht so handeln, wissen wir, dass euer Interesse nicht der Freiheit im Netz gilt – sondern Googles Dominanz.”

Hui. Harter Tobak, der da von der Gruppe kommt. Dennoch kann ich nicht umhin, mit dem Kopf zu nicken und zu sagen: “Bravo Jungs, Recht habt ihr.” Vielleicht auch ein wenig dazu zu applaudieren. Ob sich Google sich jedoch zu einem offenen Brief äußern wird? Wir halten mal weiter die Augen auf…

(André Vatter)

Das fehlte den Chinesen noch: Der Dalai Lama twittert Basic Thinkingby Marek Hoffmann (cached at February 24, 2010, 5:23 pm)

Gut möglich, dass sich der Dalai Lama bei seinem Besuch im Weißen Haus vor einigen Tagen vom US-Präsidenten Barack Obama hat anstecken lassen. Jedenfalls ist auch er nun drin - im Twitterverse. Und dieses Mal soll es sich auch tatsächlich um das echte Oberhaupt des tibetischen Buddhismus handeln, zumindest ist der entsprechende Twitter-Account als ”Verifiziertes Konto” gekennzeichnet.

Vor etwa 22 Stunden hat Tendzin Gyatsho seinen ersten von bisher insgesamt sieben Tweets verschickt und bis eben etwa 44.600 Follower gefunden, deren Zahl sich in den kommenden Tagen aber sicherlich noch nach oben schrauben wird. Leider sieht es aber so aus, als würde der Dalai Lama nicht selbst twittern, sondern die Administratoren seiner offiziellen Homepage News und Fotos über beziehungsweise von sich posten lassen. Ein reger, bidirektionaler Austausch mit dem geistigen Oberhaupt wird daher vermutlich nicht möglich sein – falls doch, dürfte das die Tweets-pro-Tag-Statistik des Microblogging-Dienstes nochmal deutlich in Richtung der y-Achse ausschlagen lassen. Die ganze Sache hat aber noch einen weiteren Aspekt.

Die große Frage, die sich nun nämlich im Kielwasser dieses erfreulichen Ereignisses stellen dürfte, ist: Wie wird die chinesische Regierung auf diesen medialen Vorstoß des geistigen Oberhaupts reagieren? Auch wenn man kein Pessimist ist, so ist es kaum vorstellbar, dass sie die Hände gefaltet in den Schoß legen und den Dalai Lama frei gewähren lassen wird. Ein erneuter “Volkskrieg” gegen Tibet dürfte wohl nicht zu erwarten sein, eine Cyber-Attacke auf den Account des Dalai Lama oder eine Sperrung des Twitter-Dienstes für chinesiche und tibetische User ist aber durchaus denkbar. Wozu regierungsnahe Elite-Schüler im Reich der Mitte imstande sind, hat ja die Causa Google gezeigt.     

Ohne den Teufel an die Wand malen zu wollen, wären die Verantwortlichen bei Twitter also gut beraten, sich mit den Arbeiten an ihrer neuen Technologie zu beeilen, mit der sie den Zensurbemühungen in China wirkungsvoll entgegentreten wollen.

(Marek Hoffmann)

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Apple iPhone 4G: Neue Firmware deutet Richtung Videotelefonie Basic Thinkingby Marek Hoffmann (cached at February 24, 2010, 5:23 pm)

In der Apple-Gerüchteküche köchelt es wieder ein wenig. Wie 9to5mac berichtet, wurden in der Version 3.2 des “Software Development Kit” (SDK) Hinweise darauf gefunden, dass die künftigen Modelle des iPhone/iPad Videotelefonie-tauglich sein werden. Als Indikator hierfür gelten dort vorkommende Icons, die entsprechende Bezeichnungen – “AcceptVideo” und “DeclineOrEndVideo” – tragen. Und in einigen Telefonier-Apps des iPad wurden sowohl VideoChat-Strings als auch Hinweise auf das vom iMac bekannte Chat-Programm iChat gefunden (Screenshots gibt es bei den Kollegen).

Im Grunde ist dieses Gerücht ja ein alter Bekannter. Denn bereits im Juni des vergangenen Jahres haben einige vermutet, dass das kurz vor der Markteinführung stehende iPhone 3GS diese Frontkamera on-board haben würde. Das Patent für dieses Technik wurde Apple allerdings erst zwei Monate zuvor zugesprochen, so schnell haben die Apple-Techniker den Einbau in den 3G-Nachfolger dann doch nicht bewältigt. Nun könnte es aber durchaus soweit sein. Dafür spräche auch das unlängst durchs Web geisternde, vergrößerte Gehäuse eines möglichen 4G und eine entsprechende Aussparung im iPad-Gehäuse. Wir werden es wohl bald wissen…

Wenn Apple nämlich den Veröffentlichungs-Zyklus für seine iPhone-Modelle beibehält, könnte das neue Baby schon Mitte dieses Jahres auf dem Markt sein. Und nun eine Spekulation meinerseits: Gestern hat Apple zwei neue Werbespots für sein Smartphone in den USA (und ich meine auch hierzulande, zumindest habe ich gestern aus dem Augenwinkel irgendwas im Fernseher flimmern sehen, das wie eine iPhone-Werbung aussah – kann das jemand von euch bestätigen?) gesendet: “First steps” und “On hold”.

In Erstgenannter werden Muttis, Vattis und die lieben Großeltern angesprochen. Es geht nämlich um die Möglichkeit, mit dem iPhone die ersten Schritte des Nachwuchs filmen, kinderleicht per MMS verschicken und so mit Oma und Opa teilen zu können. Anschließend findet dann via Konferenz-Schaltung ein Geplauder über das Video statt:

dwo an und wird in die Warteschleife verbannt. Und während er dort wartet, checkt er nebenbei seine Mails, bezahlt eine Rechnung, kauft sich eine Monopoly-App aus dem App Store und verkürzt sich damit die Wartezeit.

ierigen unter euch: Der Song im Hintergrund stammt dem Kommentar eines Users zufolge von der Band “The Boy Least Likely to” und heißt “Stringing Up Conkers“). Ich frage mich nun, warum Apple fast ein Jahr nach Markteinführung zwei neue Spots zum 3GS sendet, die zudem nur die Grundfunktionen des Apparats aufzeigen. Meine Vermutung ist, dass man das Teil noch an möglichst viele Leute verhökern möchte (daher auch die fast alle Käuferschichten ansprechende Ausrichtung), bevor im Sommer das Nachfolgemodell kommt – möglicherweise sogar als Premiumprodukt. Oder dem Zielpublikum sollen die Möglichkeiten des iPhone nochmal aufgezeigt werden, nur um diese mit dem nächsten Modell zu toppen (Telefonkonferenz vs. Videokonferenz) und die (bisher unschlüssigen) Käufer so noch mehr für das Produkt zu begeistern. Was denkt ihr?

(Marek Hoffmann)  

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Story Book InColor: Kinder-Elektrobuch als neue Bubu-Maschine Basic Thinkingby André Vatter (cached at February 24, 2010, 5:23 pm)

Tja, der E-Book-Boom wird wohl auch nicht spurlos an den Kinderzimmern vorbeigehen. Im vergangenen Jahr haben wir bereits zaghafte Lösungen aus Japan vorgestellt: etwa ein Bilderbuch mit iPhone-Einschub – doch 2010 nimmt das Ganze professionelle Formen an. Wie Aiptek gerade verlauten lässt, ist für Deutschland eine Revolution der Gutenachtgeschichte geplant, schon nach der CeBIT soll es losgehen.

Eigentlich ist Aiptek für digitale Bilderrahmen und Low-Tech-Kameras bekannt, doch der Markt ist hart umkämpft und so muss man wohl immer wieder mit etwas Unerwartetem um die Ecke kommen. Nun also das “Story Book InColor”, eine Art audiovisuelles Wiegenlied-Paket, das gestresste Eltern abends entlasten soll. Und so funktioniert der Reader: Von außen sieht er wie ein normales Bilderbuch auf, klappt man dieses aber auf, erscheint ein acht Zoll großes Farbdisplay (mit einer Auflösung von 800 x 600 Pixel), dem ein Lautsprecher zur Seite steht. Der interne Speicher fasst ein Gigabyte, kann durch SD-, SDHC-, MMC- oder MS Pro-Speicherkarte aber auf 16 GB aufgemotzt werden. Neben den Büchern – zu denen wir gleich kommen – kann InColor JPGs darstellen (mit automatischer Bildrotation), sowie AVIs und MP3s abspielen. Laut Aiptek soll der Akku des Readers im Dauerbetrieb vier Stunden durchhalten, damit die Kleinen aber erst gar nicht so lange vor dem Mäusekino hängen bleiben, gibt es alle 20 Minuten den automatischen Hinweis: “Hey, mach mal eine Pause!”.

Wie sieht das dann in der Praxis aus? Zur Verdeutlichung werfe ich mal eben ein kleines Filmchen an:

t aus: Mama oder Papa lesen vor, gleichzeitig erscheinen passende Bilder auf dem Display, dazu der fetzige Athmo-Sound.

Besondern gelungen finde ich das virtuelle Bücherregal, das ziemlich stark an die Apple-Lösung auf dem iPad erinnert. Mangels drahtloser Schnittsellen muss der Reader beim Book-Kauf allerdings immer per USB oder Speicherkarte beladen werden. Der Store für neues Lesefutter findet sich bei EBookincolor.com, die Preise sind moderat: Ein Motion-Book gibt es für 10 Dollar, Story- und Bilder-E-Books gibt es für je die Hälfte – bislang sind sämtliche Inhalte lediglich auf Englisch verfügbar. Aiptek arbeite aber nach eigenen Angaben “auf Hochtouren daran”, Kinderbücher in weiteren europäischen Sprachen wie Deutsch, Italienisch und Französisch verfügbar zu machen.

Das InColor soll nach der CeBIT in den deutschen Handel kommen, der Preis wird dann bei 199 Euro liegen.

(André Vatter)

Bloomberg: Neue Einblicke in AOLs Content-Fabrik Basic Thinkingby André Vatter (cached at February 24, 2010, 5:23 pm)

So sieht er also aus: der Buzz-dominierte Qualitätsjournalismus der “Ad Content”-Ära! Schon im vergangenen Jahr waren einige spärliche Infos zu AOLs Super-Newsroom durchgesickert, doch jetzt konnte Bloomberg den Chef des einstigen Dialup-Imperiums noch einmal zu einer intimen Unterredung bitten. “Wir wollen den Journalismus durch Technik verbessern”, verriet Tim Armstrong. “Wir denken, dass wir ein strategisches Fenster haben, um in Qualitätscontent zu investieren.”

AOL hat insgesamt 500 Vollzeitjournalisten eingekauft – kein großer Akt, denn Redakteure sind seit der Zeitungskrise billige Ausschussware. Dazu kommt noch einmal eine Armee von 3.000 Freiberuflern, die gegenseitig um die heißesten Themen buhlen. Denn nur heiße Themen bedeuten Lohn, andernfalls braucht sich kein Schreiberling die Mühe zu machen. Armstrong will auf jedem Arbeitsrechner eine neue Software installiert sehen, die AOL selbst entwickelt hat. Im Grunde genommen handelt es sich dabei um einen gigantischen Crawler, der Seiten, Dienste und soziale Netzwerke in Echtzeit allein nach aktuellen Top-Themen abgrast. “Gefällt mir!” – dies soll der einzige Maßstab für die Erstellung von Content sein. “Leserwachstum und Leser-Engagement sind die beiden Dinge nach denen wir unser Investment in den Journalismus bewerten”, so Armstrong. Dazu stehen sogar Gedankenüberlegungen im Raum, überdurchschnittliche PI-Generatoren unter den Autoren quartalsweise mit Boni auszustatten. Ganz ruhig, verehrte Mitglieder des DJV, es kommt noch besser.

Das gilt natürlich nicht für die Freiberufler, die ebenfalls nach Buzz-Maßstäben dafür bezahlt werden, 100-Wörter- Artikel zu fabrizieren und sie dann auf den Redaktionsserver hochzuschießen. Themenbeispiel? Bitte: “Die besten Tipps zum Packen von Paketen.” Ähnliche Optionen werden auch Video-Produzenten eingeräumt, die ihre Clips über das von AOL übernommene Portal StudioNow einreichen. “Wir glauben nicht, dass man es user-generated Content nennen sollte”, ließ Armstrong wissen.

“Wenn immer weiter analysiert wird, woher der Traffic und die Dollars kommen, ist es meine Befürchtung, dass sie (AOL) entscheiden werden, Journalismus habe sich nur noch um Hollywood-Stars und kiffende Top-Sportler zu drehen”, sagte Medien-Blogger Alan Mutter dazu im Interview. Anderen Journalisten, wie James Graff, der als Senior Editor von der “Time” rausgeworfen wurde, kümmert diese Form des Idealismus in Krisenzeiten reichlich wenig: “Wir machen Geschichten”, meinte dieser knapp. Immerhin sei ein wenig Aufregung beim Aufbau von etwas Neuem im Spiel.

AOL selbst ist von dem neuen Kurs vollends überzeugt, und will weiter arbeitslose, aber hoch ausgebildete Schreibaffen vom zersplitterten News-Markt anheuern. Dann müssen nur noch die Werbekunden und vor allem die Wall Street überzeugt werden. Armstrong macht sich angesichts seines “Qualitätscontents” da aber wenig sorgen: Werber wüssten dies zu schätzen: “Marken-Ads sollten heute eine viel größere Rolle im Internet spielen.”

(André Vatter)

Als ich seinerzeit mein Start-Up gegründet habe und mir den dazugehörigen Domain-Namen sichern wollte, habe ich von einem Internet-Experten drei Ratschläge mit auf den Weg bekommen. Einfach ausgedrückt lauteten sie, dass ich mir die gängigen Top-Level-Domains sichern, die Schreibung des Unternehmensnamens mit und ohne Bindestrich registrieren und mir auch jene Schreibweisen des Namens aneignen sollte, die leichte Tippfehler enthielten. Auf Letztgenanntes war ich von selbst nicht gekommen, die Überlegung dahinter leuchtete mir aber ein. Wer meine Seite besuchen möchte, sich aber verschreibt, landet woanders, aber nicht bei mir. Und je nachdem, was er auf dieser Vertipper-Seite vorfindet (Konkurrenzangebot, XXX-Inhalt, Domain-Parking), wird er keinen neuerlichen Versuch unternehmen, um mich zu finden.   

Ein Beispiel: Wer sich verschreibt und anstelle von “Google.de” ein “Gogle.de” in die Adressleiste seines Browsers tippt, landet auf der Seite der Suchmaschine. Bei “gugle.de” geht’s aber zu einem mit Werbung vollgeplasterten Web-Shop. Das Interessante daran ist aber nun, dass Google an solchen Typos kräftig mitverdient. Wissenschaftler aus Harvard haben errechnet, dass sich die Summe im Jahr auf etwa 500 Millionen Dollar (abgerundet etwa 367 Millionen Euronen) beläuft. Wie das möglich ist? Ganz einfach: durch Werbung. 

Viele derjenigen Seiten, die ihre Besucher nur oder hauptsächlich aufgrund von unkorrekt geschriebenen Zieladressen erhalten, setzen bei ihrer Werbung der Studie zufolge nämlich auf Google Ads. Damit verdienen sie selbst zwar unter Umständen nicht viel, Google als Mittelsmann aber schon. Die Wissenschaftler haben zur Berechnung des oben genannten Betrags zunächst eine Liste mit möglichen Typo-Domains der laut Alexa 3.264 populärsten .com-Domains erstellt. Sie fanden heraus, dass zu jeder dieser Seiten im Schnitt 280 Typo-Domains existieren. Die sich daraus ergebenden 900.000 Seiten werden den Studienergebnissen zufolge von bis zu 68 Millionen Menschen täglich versehentlich aufgesucht.

Basierend auf dem Resultat, dass etwa 60 Prozent dieser Seiten von Google zur Verfügung gestellte Werbung enthalten und der Suchriese mit ihr genauso viel verdient, wie mit Werbung bei Suchergebnissen, summiert sich das über diesen Kanal gescheffelte Geld auf die oben genannte halbe Milliarde Dollar pro Jahr. Natürlich entfernt Google seine Werbung von solchen Seiten, wenn sich der Besitzer der “richtigen” Domain beschwert – etwa weil sich ein Kunde in die Irre geführt sieht. Bis dahin gilt aber: Wo kein Kläger, da kein Richter. Und der Suchriese reibt sich die Hände.

(Marek Hoffmann)

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Twitter: Gezwischter auf Werbe-Plattform soll Kassen klingeln lassen Basic Thinkingby Marek Hoffmann (cached at February 24, 2010, 5:23 pm)

Wenn ein Unternehmen ankündigt, es möchte Werbung schalten die “passend und nützlich” ist, “so dass der User sie nicht als Werbung empfindet”, dann werde ich hellhörig. Denn entweder ist dieses Unternehmen dann in seiner Naivität grenzenlos und somit nicht mehr zu retten oder es hat tatsächlich eine Innovation zu bieten, die einer Quadratur des Kreises oder dem Perpetuum Mobile sehr nahe kommt – im übertragenen Sinne, versteht sich. Auch wenn ich Letztgenanntes stark anzweifle, wird Twitter mit einem Werbe-Monetarisierungskonzept aufwarten müssen, das zumindest in Ansätzen das oben zitierte, vollmundige Versprechen erfüllt.

Dies stammt übrigens von Anamitra Banerji, Leiter der Produktabteilung bei Twitter, und wurde am gestrigen Montag auf einem Panel zum Thema “Interaktive Werbung” am Rande der von der Werbeindustrie abgehaltenen IAB-Konferenz geäußert. Dort erfuhren die Anwesenden von ihm auch dies: “Wir arbeiten an einer Werbe-Plattform, aber sie befindet sich noch in der Testphase.” Banerji wollte sich zwar nicht festlegen, wann genau diese Plattform den Usern präsentiert wird – was aber in Anbetracht der Tatsache, dass dies so oder ähnlich schon häufiger angekündigt wurde, durchaus interessant gewesen wäre. Es wird aber erwartet, dass es auf der am 12. März beginnenden South by Southwest Conference (SXSW) soweit sein soll, wo CEO Evan Williams die Keynote halten soll.

Der Online-Tech-Dienst GigaOm will in diesem Zusammenhang erfahren haben, dass Twitter mit “mehreren großen Partnern am Launch” der Plattform arbeitet, zu denen “neue und traditionelle Medien” gehören sollen. Das würde insofern Sinn ergeben, als Banerji auf dem Panel Statistiken zu Tweets während des zuletzt stattfindenden SuperBowl-Finales präsentiert hat. Demzufolge wurde der Microblogging-Dienst von einer Gr0ßzahl der User genutzt, um auch über die während des Spiels präsentierten Marken und die Werbung zu twittern. Und dieses User-Verhalten können die Twitter-Verantwortlichen laut Banerji die ganze Zeit auf ihrem Dienst beobachten: “Unentwegt sprechen die Leute über Marken und beschäftigen sich mit ihnen, und sie tauschen ihr Feedback aus”. ”Was”, so seine anschließende Frage, “würde passieren, wenn die Unternehmen an diesen Gesprächen teilnehmen würden?” Natürlich würden die jeweiligen “Beiträge” dann explizit als “gesponsort” gekennzeichnet.   

Sollte ein Gezwitscher zwischen Usern und Unternehmen, wie man es ja von Corporate Blogs oder Facebook schon kennt,  tatsächlich DAS heilsbringende Konzept der Twitter-Bosse sein, dann Gute Nacht! Kaum vorstellbar, dass dies bei Twitter vom Nutzer dankbarer aufgenommen werden und somit besser funktionieren sollte, als bei anderen Social Networks oder der Huffington Post. Und wenn dem so sein sollte, dann dürfte die Ungeduld der Geldgeber bald ihrem Bestreben nach Schadensbegrenzung weichen. Und dann könnte Twitter vielleicht doch noch das Schicksal ereilen, von Facebook (oder einem anderen Global Player) aufgekauft zu werden.

(Marek Hoffmann / Foto: Flickr)

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Hybrider Online-Brief: Post druckt Mails aus und verschickt sie Basic Thinkingby Marek Hoffmann (cached at February 24, 2010, 5:23 pm)

Es kommt Bewegung in die Sache. Anfang Februar hatte ich darüber geschrieben, dass die Deutsche Post ihren Kunden bald das Versenden von “Online-Briefen” ermöglichen möchte. Kurz zur Auffrischung: Bei diesem Web 2.0-Pendant der Snail-Mail handelt es sich um ein Zusatzangebot der Post zum normalen Brief, der quasi ins Internet übertragen wird. Der große Vorteil zur E-Mail besteht darin, dass es sich bei dem Online-Brief um ein rechtsverbindliches Dokument handeln wird. Damals hatte ich aber nur über eine Variante des Briefes geschrieben, bei der sowohl dessen Einlieferung als auch die Zustellung auf elektronischem Weg erfolgt.

Nun stellt sich heraus, dass die Post auch eine weitere Variante geplant hat, nämlich den “Hybriden Onlinebrief”. Wer die elektronische Zustellung seines Schreibens nicht wünscht oder diese nicht möglich ist, kann dann umsatteln und den Brief in physischer Form und mittels klassischen Postboten beim Empfänger abliefern lassen. Im Klartext: Über das Onlineportal der Deutschen Post wird der Brief eingeschickt, von dem Unternehmen ausgedruckt, kuvertiert, frankiert und in den Briefkasten geworfen.

Bei dem “Hybriden Onlinebrief” handelt es sich ebenfalls um ein rechtsverbindliches Dokument, wie mir ein Pressesprecher des Unternehmens telefonisch mitteilte. Allerdings muss sich der Versender hierfür zuerst im System der Deutschen Post anmelden und sich authentifizieren (Infos hierzu hatte ich in den oben verlinkten Artikel gegeben). Ohne dieses Feature wäre der Zusatznutzen des Hybriden auch sehr viel geringer – wenn überhaupt vorhanden. Die Situationen, in denen eine E-Mail nicht ausreicht und ein auf dem PC erstelltes Schreiben nicht von mir selbst eingetütet und verschickt werden könnte, dürften nämlich relativ selten sein. Denkbar wäre beispielsweise, aus dem Urlaub einen Brief an die Großeltern in JWD zu verschicken, die keinen Internetzugang zu Hause haben. In einem solchen Fall wäre der Versand dann auch günstiger, als aus dem Ausland.

Apropos Kosten: Die Bundesnetzagentur hat die Entgelte für den Post-Hybriden heute genehmigt und somit wird ein solcher 46 Cent teuer sein. Dies bezieht sich allerdings nicht auf den Endpreis, wie zuvor von mir fälschlich angenommen, sondern nur auf die reine Beförderungs- und Zustellleistung. Wie viel die Deutsche Post den Kunden für Kuvert etc. berechnen wird, steht dem Pressesprecher zufolge noch nicht fest.

Der Service wird seit der Mitte des letzten Jahres intern getestet und voraussichtlich Mitte dieses Jahres für alle Kunden verfügbar sein, zunächst aber nur deutschlandweit. Zwar ist es auch jetzt schon möglich, über das Schreibcenter der Deutschen Post Briefe und Postkarten in der oben beschriebenen Weise zu verschicken. Bei diesen handelt es sich dann aber nicht um rechtsverbindliche Dokumente!

(Marek Hoffmann / Foto: Pixelio – Fotografin: Stephanie Hofschlaeger) 

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“Ziel der neuen Kampagne ist es, die Mitglieder in den Mittelpunkt zu stellen – vorm PC, bei ihrem individuellen XING-Moment: der Traumjob, der passende Experte fürs Projekt – oder mehr Kontakte als der eigene Sohn.” – so hatte es Xing formuliert. Die neue Werbe-Offensive mit dem Titel “Es hat Xing gemacht!” entbehrt nicht eines gewissen Charmes, immerhin wird dort vorgestellt, wer eigentlich noch so auf dem Kontaktnetzwerk sein Unwesen treibt – und wie er dorthin kam. Da ist Timo H., der Marketing Manager, der “30 Expertenantworten in einer Stunde bekam”. Oder Florian S., der einen passenden Fachmann für sein Projekt auf der Plattform fand.

Um den Xing-Gedanken im Netz zu versprühen, sollte eine Banner-Kampagne anrollen, ebenso wurde eine Microsite online geschaltet, auf der weitere Testimonials gesucht werden, die ihren “persönlichen XING-Moment mit einem Foto hochladen” und mit etwas Glück vielleicht sogar Gewinne einkassieren können.

Schön und gut, nur leider alles ein Fake, teilte heute der Spießer von Off the Records mit: “Denn Xing tritt hier mit einer ungeheuerlichen Chuzpe vor das breite Publikum: Die zufriedenen Damen und Herren in der Xing-Werbung sind nämlich allesamt angestellte Mitarbeiter des sozialen Netzwerkes!” Darunter finden wir kontrastierende Screenshots. Und tatsächlich ist es so, dass selbst ich – der bereits unter so was wie Prosopagnosie leidet, auf den ersten Blick erkennt, dass die unabhängigen, persönlichen Momente offenbar allesamt aus dem Hause Xing AG selbst stammen.

Es ist wirklich ein ein denkwürdiges Zeichen, im Zeitalter des Web 2.0 so etwas wie Offenheit und Transparenz vorzugaukeln, den Community-Gedanken zu missachten und stattdessen eine kontrollierte Kampagne zu fahren, in der ausschließlich auf Linie getrimmte Jubelperser die Gelegenheit zur Kritik bekommen. Was die Sache umso trauriger macht ist die Tatsache, dass Xing es eigentlich gar nicht nötig hat, sich auf derlei fingierte Bewertungen zu verlassen. Schaut man bei Ciao oder Dooyoo vorbei, fragt man Bekannte, Arbeitskollegen oder spielt man selbst einmal ein, zwei Stunden auf der Plattform herum, kann man nicht umhin zu sagen: “Joah. Das Ding ist wirklich praktisch.”

Um zu erfahren, was Xing und die ausführende Agentur Deepblue Networks sich dabei gedacht haben, habe ich am Morgen in Hamburg angeklopft und um ein Statement gebeten. Chief Marketing Officer Ralf Ahamer war so nett, uns ein paar Antworten zu liefern. Mittlerweile hat er auch einen Blog-Post zum Thema verfasst.

Hallo, Herr Ahamer! Wusste Xing, dass Deepblue Networks auf eine hauseigene Lösung bei der Empfehlungswerbung setzt?

Wir haben die Kampagne gemeinsam mit Deepblue entwickelt. Mitarbeiter in der ersten Kampagnenphase einzusetzen, war unsere Entscheidung.

Gab es vorher schon vergleichbare Aktionen, bei denen die eigenen Mitarbeiter als Testimonials auftraten?

Für XING war es die erste Kampagne, bei der Mitarbeiter auftraten. Es gibt natürlich zahlreiche andere Beispiele von Unternehmen, die Mitarbeiter als Testimonials einsetzen.

Viele Außenstehende sehen die Kampagne als verwerflich an, es sei “an Modellhonoraren genauso wie an Hirn” gespart worden. Sehen Sie das genauso?

Wir haben überwiegend positives Feedback erhalten, Mitglieder haben uns angeschrieben, uns zur Kampagne gratuliert und sich als Testimonial angeboten. Gleichzeitig gibt es die von Ihnen angesprochene Diskussion um die Frage: Warum werden dort Mitarbeiter mit ihrem XING-Moment gezeigt? Vielleicht hätten wir im Vorfeld noch deutlicher kommunizieren können, wie die Kampagne aufgebaut ist.

Was uns wichtig war: Wir wollten keine gecasteten Models zeigen. Als wir im Vorfeld recherchiert und unsere Mitarbeiter zu ihrem XING-Moment befragt haben, haben wir gesehen, wie sehr sie sich mit XING identifizieren und wie gut sie in die Kampagne passen. Die Entscheidung, sie in der ersten Phase als Testimonials zu nutzen, war eine ganz bewusste: Unsere Mitarbeiter sind hervorragende Botschafter für XING, an ihrem Beispiel wollten wir anderen Mitgliedern zeigen, wie die Kampagne funktioniert und sie dann kurzfristig mit weiteren Testimonials ausbauen. Jeder kann einen XING-Moment haben – vom Neukunden bis zum XING Mitarbeiter. Letztere werden jetzt, in der nächsten Phase der Kampagne, abgelöst von “externen” Mitgliedern.

Wird Xing Konsequenzen aus dem Vorfall ziehen?

Wir werden in Zukunft sicher noch genauer im Vorfeld kommunizieren, was wir planen und warum wir eine Kampagne wie aufbauen. Was die Kampagne betrifft, führen wir diese gerade wie gesagt in die zweite Phase: Seit Freitag sind auf der Microsite die ersten fünf “externen” Mitglieder-Testimonials zu sehen. Und ab März können Mitglieder noch einfacher Teil der Kampagne werden, indem Sie direkt auf unserer Microsite ihren XING-Moment hochladen.

(André Vatter)

‘Recovery Girl 007′: Google-Chef lässt das Blog der Ex entfernen Basic Thinkingby André Vatter (cached at February 24, 2010, 5:23 pm)

Klatsch und Tratsch auf Basic Thinking? Klar, wenn es dem guten Zweck dient! Naja, zumindest finde ich, dass es mal wieder an der Zeit ist, ein wenig für Aufklärung zu sorgen, was den Umgang mit eigenen und fremden Daten und der Privatsphäre an sich angeht. Die großen Webzweinuller-Betriebe, allen voran Facebook und Google, haben es mit dem Datenschutz ja nicht so. Mark Zuckerberg hält die Kontrolle der eigenen Nutzerdaten für ein überholtes Gebot der Neunziger, Google-Chef Eric Schmidt sagt wiederum: “Wenn es etwas gibt, das man vor den Augen anderer verbergen will, dann sollte man es vielleicht auch gar nicht erst tun.” Gut gebrüllt Löwe, denn – lieber Herr Schmidt – heute geht es um Sie!

Mitte des vergangenen Jahres hatte sich der verheiratete Google-CEO von seiner damaligen Mätresse Kate Bohner getrennt. Bohner ist eine ebenso anerkannte wie exzentrische Journalistin, schrieb für das “Forbes Magazin” und half als Co-Autorin bei Donald Trumps Ego-Ratgeber “Die Kunst des Comebacks”. Wie die Beziehung zu Schmidt damals aussah, will ich hier nicht in all den schillernden Farben ausbreiten: die Geschichte mit den Diamantohrringen, den vielen Dollar-Noten und dem Umzug nach Los Angeles lest ihr am Besten direkt bei Valleywag nach.

Bohner macht spätestens seit der Trennung einen angeschlagenen Eindruck. Alkohol und Drogen haben ihr zugesetzt, Freunde berichten davon, dass sie die zwölf Schritte auf dem Weg zum Clean-Sein in Angriff genommen hat. Ihre Transformation zum Ex-Junky wollte sie auf einem Blog protokollieren – ein lautes, schonungsloses und ordentlich mit Esoterik durchtränktes Tagebuch, bei dem jeder mitlesen konnte. Dort schrieb sich die 43-Jährige den Frust von der Seele: Eric Schmit bezeichnet sie als “Dr. Strangelove”, der sie unter anderem mit Produkten der Konzern-Konkurrenz beglückte. Lesen wir einmal hinein:

Ich schlafe mit meinem BlackBerry ein – nur für den Fall, dass Strangelove mir eine E-Mail schicken könnte. Wenn ich schlau wäre, würde ich den BlackBerry durch das iPhone ersetzen – die Prototyp-Version, die er mir gegeben hat. Doch ich muss noch ankommen.

Stephen Jobs (Steve Jobs) ist nicht der Heilige Stephan. Er ist nur ein zugekiffter Jesuitenpriester, der sich in seinem Garten verlaufen hat.

Die Adresse des Blogs lautete http://recoverygirl007.blogspot.com, doch seit heute ist die Seite nicht mehr erreichbar. Es existiert allerdings noch eine Kopie im Google Cache, dort habe ich auch das Zitat her. Warum das Blog so plötzlich verschwunden ist? Gawker hat die Antwort: Bohner entfernte das Blog, nachdem sie am Wochenende Drohungen von Schmidt’s Anwälten bekommen hatte, teilte ein Informant aus dem Umkreis der beiden der Redaktion mit. “Wenn dich ein Milliardär bedroht, dann gehst du aus der Schusslinie”, soll dieser gesagt haben. Schmidt dürfte vier bis fünf Milliarden US-Dollar schwer sein. Das Vorgehen wird im Volksmund also auch “Mit Kanonen auf Spatzen schießen” genannt. Ich finde ja, wenn es etwas gibt, das man vor den Augen anderer verbergen will, “dass man es vielleicht auch gar nicht erst hätte tun sollen”. Aber bitte…

(André Vatter)

Mitte des vergangenen Jahres wurden Pläne bekannt, wonach Apple bis zum Ende des Jahres 2010 in der Region Catawba County in North Carolina ein riesiges, eigenes Rechenzentrum errichten wollte. Den Informationen zufolge sollte das sogenannte “iDataCenter” etwa 46.000 Quadratmeter groß werden – fast fünfmal so groß wie das derzeitige Rechenzentrum in Kalifornien - und über einen Zeitraum von zehn Jahren eine Investitionssumme von einer Milliarde Dollar (entspricht etwa 733 Millionen Euro) verschlingen. Nebenbei sollten auch noch 50 direkte und 250 indirekte Jobs geschaffen werden.

Mittlerweile ist ein wenig Zeit ins Land gegangen und der Komplex hat konkrete Formen angenommen. Wie konkret, zeigt ein kurzes Video, das ein YouTube-User namens Billwagenseller aus einem Helikopter aufgenommen und auf der Video-Plattform online gestellt hat. Manch einer, der um Apples Geheimnis-Krämerei Bescheid weiß, wird möglicherweise einen Abfangjäger im Luftraum über dem und Stacheldrahtzäune und Kontrollposten um das Gebäude vermissen. Aber Spaß beiseite: Für Catawba haben vermutlich nicht nur Steuervergünstigungen, sondern auch die einsame und durchaus abgeschottete Lage gesprochen.

m genutzt werden soll, die zu den größten in der Welt gehören dürfte, kommentiert Apple natürlich nicht. Es wird aber spekuliert, dass das Unternehmen damit groß ins Cloud-Computing einsteigen möchte. Schon nach der Übernahme des Musik-Dienstes Lala Ende des vergangenen Jahres kamen Spekulationen auf, Apple könnte an Plänen für eine gigantische Cloud-Audiothek feilen. Durch das Monument, das das Unternehmen in Catawba errichtet und das einem Vergleich mit Microsofts oder Googles Server-Farmen standhalten kann, werden diese Spekulationen zusätzlich beflügelt. “Die Unternehmen, die die größten Rechenzentren bauen, neigen dazu, auch die größten Cloud-Ambitionen zu haben”, so Rich Miller, Redakteuer bei Data Center Knowledge.

Nun würde es mich bei Apple aber nicht überraschen, wenn sich hinter den Wänden nicht vielleicht doch noch etwas anderes verbergen würde…

(Marek Hoffmann)

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‘Soziales Portal’: Yahoo! rückt näher an das Echtzeitnetz heran Basic Thinkingby André Vatter (cached at February 24, 2010, 5:23 pm)

Die angeschlagene Suchmaschine will mit allen Mitteln den zweiten Platz bei den Suchmaschinen behaupten. Yahoo! kommt derzeit noch auf einen weltweiten Marktanteil von 6,16 Prozent – seit Bestehen von Bing konnte sich Microsoft auf rund 3,17 Prozent heranpirschen. Es bleibt spannend…

Um fit für die Zukunft zu sein, haben sowohl Google als auch Bing die Zeichen der Zeit und damit die Bedeutung des Echtzeitnetzes erkannt. Schon im vergangenen Jahr wurden daher Kooperationen mit Facebook und Twitter geschlossen: Twitter-Tweets sollen ebenso wie Facebook-Statusupdates auf den Ergebnisseiten beider Suchmaschinen auftauchen. Yahoo! hat hier ein wenig gepennt, erst im vergangenen Dezember wurde eine Partnerschaft mit Facebook bekannt gegeben. Und heute soll auch Twitter hinzukommen…

Die Nachricht kam per Pressemitteilung: “Yahoo! dreht auf im Social Web”, heißt es da. Die Kooperation beinhaltet drei Teilbereiche und ich muss wirklich sagen, dass das Suchportal pfiffige Wege gefunden hat, um das Echtzeitnetz nicht nur mit der Suche, sondern auch mit den Content-Angeboten zu verzahnen: Nutzer werden künftig ihre Twitter-Feeds überall finden, egal, ob auf der Homepage, in der Mail-App oder bei Yahoo! Sport. Ebenso einfach können sie von Yahoo! aus ihre Twitter-Profile mit neuen Einträgen updaten. Natürlich tauchen Tweets (so wie bei den Wettbewerbern) in der Suche auf – doch darüber hinaus auch begleitend bei den News und den Content-Sparten von Unterhaltung und Sport. Neben den Meldungen werden dann die thematisch passenden Tweets in Echtzeit angezeigt. Im Jahr 2010 eigentlich längst überfällig.

Yahoo! hofft, durch die Twitter-Integration die Nutzer noch länger zum Verweilen zu bewegen – eine ähnlich Strategie wurde schon mit der runderneuerten Startseite gefahren. Die Suchmaschine versteht sich heute eher als “personalisierbares soziales Portal” und weniger als reinen Rechercheautomat. Ob das Vorhaben aufgeht, steht in den Sternen. Ähnliche Versuche wurden bereits vorher von Diensten wie AOL.de oder Lycos.de gefahren. Und was daraus passiert ist, wissen wir heute…

Twitter-Gründer Biz Stone hat jedoch wenig zu befürchten, immerhin verdient er an der Yahoo!-Kooperation ordentlich mit: “Mit Yahoo! kann die Information eines einzelnen Tweets nun um Lichtjahre weiter transportiert werden als bisher”, erklärte er den Deal. “Tweets auf verschiedensten Webseiten bringen Relevanz wo und wann man sie am meisten braucht.”

Die Integration soll – zumindest bei der Suche – noch heute in den Staaten umgesetzt werden. Weitere Länder werden “noch in diesem Quartal” folgen.

(André Vatter)

ICANN prüft neue TLD: Sex im Netz könnte sich bald mit .XXX schreiben Basic Thinkingby Marek Hoffmann (cached at February 24, 2010, 5:23 pm)

Für Gentlemen ist Sex ist wie Geld: Wer ihn hat(te), spricht nicht darüber. Naturgemäß gilt dies nicht für alle und so dreht das Thema Sex seit ein paar Tagen wieder einmal seine Runden durch das Internet. Zuerst gibt der Auktionator Davir R. Maltz bekannt, dass die Domain “sex.com” am 18. März versteigert wird (wer von euch mitbieten möchte: Check über 1 Million Dollar ist Teilnahme-Voraussetzung, weitere Infos gibt es als PDF), etwa zeitgleich fällt Apple ein, dass man doch lieber wieder kinder- und familienfreundlich sein möchte und verbannt daher einen Großteil der Schmuddel-Apps aus dem App Store (aktuelles Statement).

Und am gestrigen Montag erreichte uns die Kunde, dass es möglicherweise bald doch XXX-Top-Level-Domains (TLD) geben könnte. Im März 2007 hatte sich die Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN) noch dagegen ausgesprochen, der Registrierung von Triple-X-TLD für Seiten mit erotischem beziehungsweise pornografischem Inhalt ihren Segen zu erteilen. Die US-amerikanische Non-Profit-Organisation entscheidet über die Grundlagen der Verwaltung der TLD und wird deswegen auch gerne mal ”Weltregierung des Internets” genannt.

Die Gründe hierfür waren seinerzeit zahlreich, zu den wichtigsten gehörten Bedenken bezüglich der Kontrolle der Seiten-Inhalte und der öffentlichen Ordnung, die der Antragsteller nicht aus dem Weg räumen und die ICANN in ihrer Form als Non-Profit-Organisation auch nicht überwachen könne (Liste mit Pros und Cons von Privatpersonen). Nun soll aber noch einmal darüber getagt werden.

Aufgrund eines neuerlichen Gutachtens unabhängiger Experten wurde der ICANN nämlich nahegelegt, ihr Urteil gegen die 3X-TLD und somit gegen die Firma ICM Registry zu überprüfen (weitere Infos hierzu auf dem ICANN-Blog). Diese ist es, die bereits seit dem Jahr 2004 um die Einführung der “Rotlicht”-Domains kämpft. Eine Entscheidung darf aber nicht vor dem 12. März erwartet werden, denn erst dann trifft der ICANN-Vorstand zu seinem nächsten Beratungen zusammen. Neben der Antwort auf die Frage, ob ICM Registry den Teilerfolg zurecht heute schon als Sieg feiert wird auch geklärt, ob der Besitzer der sex.com-Domain den richtigen Zeitpunkt für ihre Versteigerung gewählt hat… 

Wie seht ihr das denn? Sollte die ICANN XXX-TLD genehmigen oder nicht? Und warum?

(Marek Hoffmann / Foto: Flickr – Fotograf: PinkMoose)

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Glaubt man den O-Tönen, die die dpa besorgt hat, ist unsere Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) ziemlich stinkig. Wir hatten schon vor rund zwei Wochen erste Misstöne von ihr vernommen, doch heute soll noch einmal eins draufgelegt werden. Nach wie vor geht es um Street View, das sie als “millionenfache Verletzung der Privatsphäre” bezeichnet hatte. Das Feature von Google Maps ist für Deutschland noch immer nicht verfügbar, Google trampelt aber schon mit den Füßen und freut sich darauf, endlich loszulegen. Auf der CeBIT soll kommende Woche eine Live-Präsentation des Dienstes stattfinden.

Doch Aigner könnte der Suchmaschine einen dicken Strich durch die Rechnung machen, sie will Street View mit neuen Gesetzen in die Schranken weisen: “Wir sind da in Gesprächen auf Arbeitsebene mit den zuständigen Ministerien – auch die Justizministerin hat ja schon angekündigt, dass sie hier Handlungsbedarf sieht”, wird sie zitiert. Ingesamt hat sie einen vorläufigen Forderungskatalog von vier Punkten aufgesetzt, den sie mit allen Mitteln durchdrücken möchte:

1. Street View darf erst online gehen, wenn eine ausreichend lange Frist verstrichen ist, in der die Bürger ein Veto einlegen können. Aigner erwarte von Google, dass “die Zusage eingehalten wird, sämtliche Widersprüche zu berücksichtigen, und zwar bevor der Dienst im Netz veröffentlicht wird”.

2. Eine Wischiwaschi-Verfremdung bei Gesichtern reicht der Ministerin nicht aus. Gebäude, Hausnummern, Gesichter und ganze Autos sollen “vollständig unkenntlich gemacht werden”. Eine “vage Verpixelung” sei da nicht genug.

3. Aigner will die Street View-Wagen einen Kopf kürzer machen. Derzeit filmt die Kamera aus einer Höhe von 2,50 Metern. Nach ihren Wünschen muss die Kamera aber auf 1,80 Meter abgesenkt werden – ich schätze, dass dies dann der Passantenperspektive gleichkommen soll, aus der man nicht über Zäune usw. hinwegsehen kann.

4. Darüber hinaus will sie generelle Klarheit haben: “Ich erwarte, dass der Konzern offenlegt, wo und wie und wie lange Bilder gespeichert und mit welchen privaten oder kommerziellen Daten sie kombiniert werden sollen.”

Ich habe meine Meinung zu dem Thema bereits in einem Basic Flashback mitgeteilt – und ich bleibe dabei: Entweder die Ministerin will Street View in Deutschland völlig bewusst und konsequent den Stecker ziehen – oder sie hat einfach keine Ahnung. Schwarze Balken über Autos? Häuserfassaden? Parkplätze? Ein Gang durch Köln via Street View lässt dann Erinnerungen an früher wach werden: Löcher, Infrastrukturfetzen, verwaschene Hintergründe.

Es scheint, als habe Google bereits jetzt ein wenig resigniert. Der Suchriese hat trotzig eingewilligt, dass man Löschanträge nicht nur von Hauseigentümern, sondern auch von Mietern entgegennehmen wird. Ob man die Anträge denn auch auf ihre Legitimität hin abklopfen würde, fragte die FTD. Antwort: Natürlich würde nicht überprüft, “ob eine ganz bestimmte Person irgendwo wohnt.” Ich, der Immobilienmogul des Rheinlands, schicke dann gleich schon mal den Löschantrag für meine Schule von damals ab…

Wenn es soweit kommt, bringt auch das Fazit des von Google bestellten Gutachters zu der Sache nichts mehr. Nikolaus Forgo, Professor für Rechtsinformatik an der Universität Hannover, hatte Street View heute als “datenschutzrechtlich unbedenklich” erklärt. Eine Verletzung des Allgemeinen Persönlichkeitsrechts könne nur für den einzelnen Fall untersucht werden. Dies sei jedoch “in der Regel unwahrscheinlich”. Ich schätze, zu diesem Zeitpunkt hat aber wohl niemand mehr zugehört.

Aigner jedenfalls haut weiter auf die Pauke. Sie hat auf der Website des Verbraucherschutzministeriums bereits eine fette Infoecke zur neuen bundesrepublikanischen Bedrohung Street View eingerichtet. Hier empfiehlt sie jedem Bundesbürger, sich umgehend und kompromisslos an Google zu wenden. Es sei jedem geraten, “vorsorglich von ihrem Widerspruchsrecht Gebrauch zu machen”. Ein entsprechender Musterwiderspruch findet sich gleich dabei.

Übrigens: Bevor Aigner heute ihr Statement zu Street View abgab, hat sie sich am Vormittag noch für die Etablierung eines (freiwilligen) EU-Tierschutzlogos stark gemacht. Ein löblicher Vorstoß. Wie sie binnen weniger Stunden dann aber wiederum den Kompetenzsprung zu geobasierten Kartendiensten geschafft hat – das wüsste ich auch mal gerne.

(André Vatter / Foto: Wikipedia)

Schon seit etwas mehr als 1,5 Jahren gibt es Google Earth für das iPhone, so lange hat sich der Suchriese nun Zeit gelassen, um beim eigenen Betriebssytem nachzuziehen: Google Earth für Android ist ab sofort verfügbar und kann im Android Market kostenlos heruntergeladen werden – vorerst gilt das aber nur für Besitzer eines Nexus One (mehr Details unten).

Fairerweise muss allerdings erwähnt werden, dass diese neue Version im Vergleich zum Apple-Pendant über einige bislang nie dagewesene Features verfügt. Da wäre zum Beispiel die integrierte semantische Suche, die sich komplett per Sprache bedienen lässt – bislang natürlich nur ein Englisch: Anstatt über die Tastatur den “Eiffel-Turm” einzugeben, kann man den Namen des Pariser Wahrzeichens auch einfach in das Mikrofon sprechen. “Die leckersten Reibekuchen in Köln”, soll Google Earth ebenfalls interpretieren können, genauso funktioniert die Suche nach einem “romantisch Platz am Rheinufer”. Im Folgenden das Demo-Video:

h eine deutsche Spracheingabe möglich sein wird. Auf dem Mobile World Congress wurde sie vor wenigen Tagen bereits in einer Preview halbwegs eindrucksvoll demonstriert. Daumendrücken ist also angesagt…

Google Earth soll auf allen Geräten laufen, die zuvor mit Android 2.1 gefüttert wurden. Dieses OS wartet allerdings noch weltweit auf seine Auslieferung – beim Motorola Milestone könnte es noch in diesem Quartal soweit sein. Und in der Zwischenzeit kann man doch kräftig die eigene Hardware bewerben, oder nicht? Deshalb wird Google auch nicht müde, im Blog-Post darauf hinzuweisen, dass eigentlich nur das Nexus One die Power mitbringt, um die Globus-App vernünftig darzustellen: “Android 2.1 und das Nexus sind ein Kraftpaket in kleiner Verpackung: Seitdem es zur Verfügung steht, haben wir es auf Herz und Nieren geprüft, ließen komplexe 3D-Landschaften zeichnen, Gelände, Straßen und andere Layer und das Nexus One hat nicht einmal geruckelt”, so Google.

(André Vatter)

Der Ballot-Screen für Windows steht in den Startlöchern, die EU hat durchgedrückt, dass Microsoft allen Nutzern die Auswahl des Browsers selbst überlassen muss. Opera hatte im letzten Moment noch Veto eingelegt, was die Darstellung der Browser-Vorschläge angeht: nun ist sie nicht mehr alphabetisch, sondern geschieht zufällig. Natürlich haben Cracks aus der Slowakei mittlerweile herausgefunden, dass diese Zufälligkeit wiederum eine gewisse Regelmäßigkeiten aufweist.

Das nur zur Hintergrundgeschichte. Der Ballot Screen soll am 17. März nach einem Update auf allen Systemen mit Windows XP, Vista und Windows 7 automatisch eingeblendet werden – wenn alles klappt (so sieht er live aus). Schon jetzt bereiten sich die Browser-Entwickler auf die wankelmütige Entscheidungen der europäischen Nutzer vor, immerhin besteht die Möglichkeit, dass es zu einer Neuverteilung der Karten kommt. Nur, wie erregt man die meiste Aufmerksamkeit? Durch Demonstration von Kompetenz!

Microsoft begleitet den Ballot Screen mit dem fast beiläufigen Hinweis: “Eine wichtige Wahl: Ihr Browser”. Er stelle das “Fenster” zu den vom Nutzer besuchten Websites dar. Wow, für die Jungs von Microsoft muss die ganze Sache eine Herzensangelegenheit sein. Hier spricht jemand, der Ahnung hat – dem vertraue ich! Internet Explorer 8? Komm in meine Arme!

Als ich diese Info-Dialogbox zum ersten Mal sah, habe ich meine oben geschilderten Gedankengänge schmunzelnd für mich behalten. Doch Mozilla packt nun doch wirklich noch einen drauf. Auf der neu gestarteten Seite opentochoice.org profiliert sich auch die Foundation als unabhängiger Berater in Sachen Browser-Wahl: “Die Auswahl des Web-Browsers ist wichtig”, ruft es uns auch hier entgegen.

Mozilla-Chef John Lily stimmt uns auf den Tag der Entscheidung ein, seine Worte findet ihr im Folgenden. Doch wartet einen Moment, ich lege eben vorher noch die CD mit den Streichern ein:

Die Entscheidungen, die wir treffen, bestimmen unsere Lebensqualität und wie wir die Welt erleben. Viele dieser Entscheidungen nehmen wir ziemlich ernst, wägen die Folgen ab, machen uns Gedanken über die Auswirkungen, wählen sorgfältig und überlegt.

Es ist daher seltsam, dass die meisten Menschen noch nie über ihren Web-Browser auf dem PC oder im Mobiltelefon nachgedacht haben – dass so viele Menschen täglich den Browser verwenden, der standardmäßig vorinstalliert ist.

Ja, so ist das. Und Mozilla ist in dieser Angelegenheit bestimmt der beste Ansprechpartner, immerhin operiert die “internationale, gemeinnützige Organisation” (darauf wird explizit und selbstlos hingewiesen) völlig unabhängig. “Werte wie Entscheidungsfreiheit und Selbstbestimmung sind Bestandteil von allem, was wir tun, Firefox eingeschlossen”, heißt es da.

Ich nehme es Mozilla nicht krumm, es zumindest zu versuchen, die Nutzer auf die eigene Seite zu ziehen. Doch je erklärender diese Empfehlung ausfällt, desto aggressiver wird sie dann auch. Dazu zählt auch der unverbindliche Reminder-Maildienst, für den sich die Besucher anmelden können. Am Tag des Updates erhält jeder, der seine Mail-Adresse hinterlässt, dann eine kleine Erinnerung (“powered by Firefox”), dass er auch ja die richtige Wahl treffen soll. Schon recht putzig.

(André Vatter)

RapidShare und der Piraterieverdacht: Jetzt sind die E-Books dran Basic Thinkingby Carsten Drees (cached at February 24, 2010, 5:23 pm)

So richtig ruhig wird es um den bekanntesten aller One-Click-Hoster scheinbar nie. Erst vor wenigen Tagen hat man angekündigt, dass man rapidshare.de zum 01. März komplett abschalten wird. Während alle Uploads im ewigen Daten-Nirwana verschwinden werden, wird der Traffic auf die .com-Domain umgeleitet.

Die Begründung liefert der mittlerweile in der Schweiz ansässige Dienst nicht mit, aber man geht davon aus, dass “rechtliche Motive” eine nicht unwichtige Rolle spielen. Andere Stimmen nennen aber die ausbleibenden User/Uploads bei der .de-Domain, weshalb sich das Aufrechterhalten nicht länger rechnen würde.

Vermutlich stimmt beides ein wenig. Wirklich treffen wird es de facto aber die Wenigsten, da die Nutzer dieses Dienstes eh schon längst zum großen .com-Bruder oder ganz anderen One-Click-Angeboten abgewandert sind. Heute nun findet sich RapidShare erneut in den Schlagzeilen wieder: Sechs internationale Verlage konnten einen ersten Nadelstich setzen und das Verbreiten von 148 illegal gehosteten Angeboten verhindern.

Eine einstweilige Verfügung, sechs Verlage und 148 Titel – das klingt verhältnismäßig übersichtlich im Vergleich zu 150.000 täglichen Uploads und auch zu den Zahlen, die vor knapp einem Jahr genannt wurden, als man bereits der GEMA unterlag. Interessant ist aber in diesem Zusammenhang, dass es sich um Buchverlage handelt, die beanstandeten Dateien E-Books sind und somit neues Terrain betreten wird.

Während im Zusammenhang mit Internet-Piraterie bislang fast ausschließlich von Musik, Filmen und Warez die Rede war, müssen wir uns daran gewöhnen, dass – noch vor dem Launch des iPad und bevor die Masse der Bevölkerung jemals einen E-Book-Reader zu Gesicht bekommen hat – ein neuer Typ namens E-Book in die Stadt reitet.

Obwohl sich P2P-Sharing generell langsam aber sicher auf dem Rückzug befindet – zu viele Streaming-Angebote für Filme, Serien und Musik nehmen illegalen Downloads ihre zweifelhafte Berechtigung – sieht es auf dem E-Book-Markt, der eh noch einem zarten Pflänzlein gleicht, etwas anders aus. Hier kann der geneigte Internet-Kriminelle nämlich so schnell nicht darauf hoffen, dass er in den Genuss von sowohl kostenlosen als auch legalen Angeboten an Top-Titeln kommen wird.

Die Frage ist also: Erleben wir hier gerade den unaufhaltsamen Abstieg der One-Click-Hoster im Allgemeinen und RapidShare im Speziellen? Oder stehen wir am Anfang eines nagelneuen Piraterie-Booms?

(Carsten Drees)

Basic Flashback: Die große Hure Social Media? Basic Thinkingby André Vatter (cached at February 21, 2010, 7:54 pm)

Es gehört einfach zum Wesen des Internetmenschens, dass er hin und wieder ordentlich auf die Kacke haut. Er muss es tun, er hat gar keine andere Wahl – das gehört zum Handwerk und wird auch erwartet. “Warum Blogs einfach scheiße sind!”, heißt es dann. Oder: “Tschüss, lieber Telefonanbieter XY.” Oder: “Deshalb wird Deutschland nie nach oben kommen.” Dann geht ein Rumms durch das Netz, ein kurzes Beben, das die Nutzer aufschreckt: sie taumeln, sympathisieren und distanzieren sich und so werden einmal mehr die Grenzen neu gezogen.

Deshalb war ich auch nicht groß überrascht, diese Woche wieder einmal einen von Don Alphonsos Donnerschlägen zu vernehmen. Ein wenig ungewöhnlich war jedoch die Richtung, aus der der Angriff kam: gezündet im klassischen Medium der FAZ (für die der Don seit gut einem Jahr schreibt) raste die Rakete per RSS in das Netz, um auf Twitter ihre Runde zu drehen und dann im Herzen des Internets zu detonieren. Aber, sei’s drum. Alphonso hatte eine Attacke auf Social Media-Berater gestartet, die sich gewaschen hatte. Dabei geizte er nicht mit Details, nannte polternd Gründe und ätzte einige Übeltäter-Namen heraus. Irgendwann lichtete sich die gelbe Schwefelwolke und der Vorhang fiel, ein resignierendes Fazit verdeckend.

Hier einmal die Essenz des Pamphlets, von mir zusammengefasst: “Unternehmen nutzen Social Media als Versuch, ihre eigene Unfähigkeit zu verdecken, während ihre Berater wie Heuschrecken von dieser gut bezahlten Illusion zehren und bei ihren Sprüngen zum nächsten Unternehmen eine Spur der Verwüstung hinter sich lassen.” Es fällt schwer, eine explizite Gegen- oder Pro-Position zu beziehen, Robert hat es versucht, Herr Kolbrück mahnte zu maßvolleren Gedanken und Meedia fasste die Meldung im “Sendung mit der Maus”-Stil noch einmal zusammen.

Ein Haufen windiger Maden

Was kann man schon sagen? Ja, er hat Recht, der Don. Es gibt einen Haufen windiger Maden, die zu Hunderten auf den Budget-Speck kleiner und großer Firmen zukrabbeln. Um das zu verstehen, reicht es völlig aus, bei YouTube einmal die Suchbegriffe “Twitter” und “Geld” einzugeben: “Jetzt durchstarten”, brüllt es uns entgegen. “So wird’s gemacht!” oder “Effektive Neukundengewinnung”. Mehr Beispiele? Man variiere die Suchbegriffe mit einschlägigen Keywords aus der Social Media-Branche und schon rieche ich gebratene Tauben.

Doch Moment! Von diesen Netzbeschmutzern, die da im Wohnzimmer vor aufgespannten Bettlaken ihre E-Books und Lehrvideos anpreisen, hat Alphonso doch gar nicht geredet. Er hat von den Großen gesprochen, von den etablierten Netzgrößen, von einem gewissen, eingeschworenen Kreis des (Berliner) Klüngels, der seinen von den Medien gestützten Einfluss dazu nutzt, um sich mit der Aura des Unentbehrlichen zu umgeben. Gut, wenden wir uns diesen zu…

Berater als Türöffner – nicht Impulsgeber

Im vergangenen Jahr hat Vodafone eine Kampagne gestartet, wohl die erste in Deutschland, die das Prädikat “Social Media” auch verdient hätte. Beratende Beisitzer waren einige Netzgrößen (teilweise mit wilden Frisuren) sowie eine ziemlich große Hamburger Agentur. Alphonso spricht diese Werbeaktion auch explizit an, ein Flop sei sie gewesen. Das ist subjektiv empfunden unzweifelhaft richtig: “Helden für einen Tag” war ein Rohrkrepierer. Vodafone war das erste TK-Unternehmen, das laut “Hier!” geschrien hatte, als es um die Netzsperren ging, gegen die praktisch jeder einzelne aus der Zielgruppe war. Blogger wurden eingekauft und mit ihrer neuen, ungewohnten Rolle als Handy-Fürsprecher hilflos auf die Bühne geschubst. Als die Luft dann brannte, zogen sich die “Berater” zurück und überließen das Ruder wieder der konservativen Pressestelle, die unbeholfen gegenzulenken versuchte. Ein Image-Desaster – erschien es zumindest den Außenstehenden. Vielleicht auch ein wirtschaftliches Fiasko: Ich habe Vodafone kurz nach Lektüre des Alphonso-Artikels um ein Fazit zur Kampagne gebeten, doch bis zur Stunde vernehme ich nur bedeutsames Schweigen aus Düsseldorf.

Vodafones Held stürzte ab, weil es ein Kompromiss war. Entgegen landläufiger Meinung entstehen Ideen zu Social Media-Kampagnen nicht durch die Penetranz der Berater, sondern beim Kantinengespräch der Unternehmenspraktikanten. Diese tragen den Vorschlag in der Marketingabteilung vor, dort aber sieht man sich mit einem Problem konfrontiert: “Klar, wollen wir auch auf Facebook etwas machen”, sagte mir einmal ein Unternehmenswerber, schwenkte das Kölsch-Glas und setzte an. “Das Problem ist, dass die Budget-Zuteiler über Fünfzig sind und keine Ahnung haben.” Als Folge werden die erwähnten Berater an Bord geholt, um auf 45-minütigen Vorträgen die Chefs der Chefs mit witzigen Anekdoten und beeindruckenden Beispielen lehrreich zu unterhalten. “Okay”, sagen diese dann. “Ihr bekommt den Zuschlag. Aber macht es richtig.”

“Macht es richtig”, bedeutet im Konzernsprech: Kreation, Produktion, Auslieferung, Analyse – am Ende steht eine Excel-Tabelle, in der der Erfolg auf drei Nachkommastellen ermittelt wurde. Schön und gut – doch so funktioniert Social Media nicht. Mit dem Gedanken an eine Conversion Rate auf Facebook oder Twitter loszulegen, ist schlichtweg falsch – ein Einwurf, den die Berater ihren Auftraggeber löblicherweise auch nicht verschweigen, den Alphonso jedoch kritisiert. Social Media wirkt nicht wie der Schokoriegel an der Kasse, sondern eben wie der Kumpel, der mir mitteilt: “Boah! Super-süß, aber schweinelecker, das Teil!” Das verstehen viele Unternehmen nicht.

Und so kommt es zu diesen fatalen Kompromissen, in denen die Berater sich einen schlanken Fuß machen (“Keiner kann versprechen, dass danach die Verkaufszahlen nach oben gehen!”) und die Unternehmensverantwortlichen die Zügel ihres Kontrollzwangs nicht locker lassen wollen (“1.000 Fans auf Facebook müssen mindestens hundert unterschriebene Prepaid-Verträge bringen!”).

Wo waren die Berater?

Es gibt noch weitere Probleme: Social Media ist unberechenbar und die Kiste kann auch nach hinten losgehen. Ein guter Berater klopft deshalb auch vorher die beworbene Ware auf seine Web 2.0-Tauglichkeit hin ab. Sich auf Facebook zu öffnen, bedeutet, sich der Kritik der Kunden auszusetzen. Wenn dann noch das Produkt nicht das einhält, was versprochen wurde (UMTS-Verfügbarkeit, Qualitätsjournalismus, 20 Pfund in drei Wochen) – dann knallt es. Vodafone ist schlecht beraten worden, jeder Zehntklässler, der eine MySpace-Seite hat, hätte dem Unternehmen davon abgeraten, sich mitten in der Zensursula-Debatte mit “Hallo, Boyz and Mädelz! Was geht ab, was können wir für euch tun?” im Wespennetz anzumelden. Wo waren die Berater zu diesem Zeitpunkt, als genau das geschah? Fort.

Aus Angst vor weiterer Eskalation machte Vodafone alleine weiter. Schön konservativ, wie man es gewohnt war, funktionierte man erfahrene Pressesprecher plötzlich zum Facebook-Buddy der aufgebrachten Menge um. Sprecher sind darauf gedrillt, Journalisten an der Nase herumzuführen. Man lese die Pressemitteilung zu einem Quartalsbericht: aus “schlecht” wird da “ausbaufähig”, aus “teurer” wird “wertvoller” und aus einem “katastrophalen Unfall” eine “Unregelmäßigkeit”. Journalisten lächeln angesichts des Versuchs und rutschen über das PR-Blah hinweg, runter zu den Tabellen mit den harten Fakten. Kritische Kunden allerdings kommen sich angesichts solcher Parolen nur noch verarscht vor. Noch einmal: Wo waren da die Berater?

ledigt”, hieß es da nach Tagen und Wochen und man wusch die Hände in Unschuld. Die Strategie, die sie anderen verkaufen – nämlich: im Netz zuhören und handeln – wandten sie natürlich nicht bei sich an. Lobo setzte sich brachialer, öffentlicher Kritik aus, indem er sich selbst auf seinem Blog interviewte und es dabei beließ. In anderen Worten: Er saß es aus. Das Geld hatte er ja von Vodafone bekommen. Übrigens dasselbe Phänomen, dem wir auch im Fahrwasser des Don Alphonso-Artikels begegnen: es kommt nichts. Keiner der Angesprochenen hat bislang auf die Vorwürfe reagiert.

Gibt es also ein eindeutiges Fazit zur Relevanz von Social Media? Zum Berufsfeld “Berater”? Nein, weil es hierzulande noch nie richtig gemacht wurde. Es gibt schwarze Schafe unter den Beratern, ebenso, wie es hervorragende Ansätze gibt. Es geht um Neider und berechtigte Kritik, um eine Menge Falltüren, Ängste und sicherlich auch um einen Haufen Kohle.

Niemand weiß, wohin die Reise geht, weshalb ein wenig Demut bei den Beratern angesagt ist. Und Unternehmen sollten sich merken, nicht zwangsläufig auf jedes Klickibunti-Angebot anzuspringen. Doch wenn sie es tun, dann bitte richtig.

(André Vatter)

Amit Yoran, CEO des amerikanischen Internet-Sicherheits-Unternehmens NetWitness, bezeichnet den im Rahmen der “Operation Aurora” entstandenen Schaden als verhältnismäßig gering. Hinter diesem Namen verbirgt sich jene Cyber-Attacke, die vor kurzem weltweit für Aufsehen gesorgt hatte, weil ihr unter anderem Google zum Opfer gefallen war und in deren Folge der Suchriese seinen Abzug aus China verkündet hatte. Allerdings tut der Sicherheitsexperte dies nur im Vergleich zu dem neu entdeckten ZeuS-Botnet “Kneber”, das schon seit 18 Monaten existiert, auf das seine Firma aber erst im Januar dieses Jahres gestoßen war.

Den Spezialisten zufolge wurden in der Zeit weltweit etwa 75.000 Systeme in über 2.500 Unternehmen und Behörden als Bots – weitgehend selbstständig Aufgaben abarbeitende Computerprogramme - missbraucht. Ihre Funktion bestand aber nicht im Viren- oder Spam-Versand, sondern darin, an sensible Informationen ihrer User beziehungsweise der Unternehmen zu gelangen: 68.000 Login-Daten und Berechtigungsnachweise sowie 2.000 SSL-Zertifikate wurden auf diesem Weg ausspioniert. Zu den Opfern gehören neben Banken und E-Mail-Diensten wie Hotmail und Yahoo vor allem auch Soziale Netzwerke – allen voran Facebook.

Gemessen an seiner Userzahl von 400 Millionen ist zwar nur ein verhältnismäßig geringer Teil an Login-Daten gestohlen worden, nämlich gerade einmal 3.500. Allerdings hat das Netzwerk für die Cyber-Kriminellen noch eine andere Funktion gehabt, nämlich als Haupt-Verteilerstelle für Schadprogramme, sogenannte Malware. Yoran zufolge sind dies Anzeichen dafür, dass die Gefährdung durch Cyber-Kriminelle mittlerweile ”ein epidemisches Level erreicht” hat.

Viele Sicherheitsexperten sehen ZeuS nur als einen Trojaner an, der Bankinformationen stiehlt, so Alex Cox, NetWitness-Mitarbeiter und Entdecker des “Kneber”-Bots. “Aber diese Ansicht ist naiv”. Die Analyse des Bots hat eindeutig ergeben, dass diese Experten ihre Einstellung zu der Bedrohung komplett neu überdenken und ihre Abwehrmöglichkeiten viel breiter ausrichten müssen, so Cox weiter.

Gewöhnlicher Malware-Schutz und auf Signaturen basierende Sicherheitssysteme reichen auch Yorans Meinung nach bei weitem nicht mehr aus, um sich vor Botnets wie “Kneber” zu schützen. Unternehmen, die “mit dem raschen Fortschritt im Schadbereich nicht mitgehalten haben, werden einen solchen Trojaner nicht erkennen, bis der Schaden passiert ist”.

(Marek Hoffmann / Bild: Cisco)

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Zuerst dauerte es eine ganze Weile, weil Microsoft sich sträubte, jetzt ging dann aber doch alles relativ fix. Die Rede ist vom Web Browser Ballot, zu dem die Europäische Union den Software-Giganten verdonnerte. Wir erinnern uns: Die EU hatte das Unternehmen aus Redmond davor gewarnt, seine marktbeherrschende Stellung auszunutzen und den Internet Explorer 8 auf den neuen Windows 7-Systemen vorzuinstallieren. Daraufhin drohte Microsoft zunächst eine IE-lose EU-Version an, ersetzte diese Idee aber postwendend durch die eines Ballot-Screens, die von der Kommission akzeptiert wurde. In diesem speziellen Fenster wird dem User eine zufällig erstellte Auswahl an Internetbrowsern präsentiert, aus der er sich aktiv einen aussuchen muss, den er als Standardbrowser verwenden möchte.

Früher als der Zeitplan es vorsah, wird Microsoft nun Anfang März damit beginnen, Nutzern von XP, Vista und Windows 7 ein Software-Update als Download zur Verfügung zu stellen, nach dessen Installation sie den Ballot-Screen aufrufen können. In Deutschland wird er voraussichtlich ab dem 17. März verfügbar sein. Entweder startet der Download dann automatisch im Rahmen der Windows-Update-Routine oder muss händisch von der Windows Update-Seite heruntergeladen werden.

Damit der User bei seiner Auswahl auch ja keinen Fehler macht, hat Microsoft als Orientierungshilfe ein paar Informationen hinzugefügt – und weist vorsorglich darauf hin, dass der Internet Explorer auch nach einer getroffenen Entscheidung weiter verfügbar sei. Nach dem Update wird der Browser nämlich nicht komplett deinstalliert, sondern nur inaktiv geschaltet. Mal eine Frage in die Runde: Wer wird sich das Update runterladen? Ist es nicht so, dass diejenigen, die den IE nicht mögen, ihn vermutlich schon längst gekickt haben. Und jene, die nicht wissen wie das geht, werden vermutlich auch nicht wissen, wie sie sich das Update runterladen sollen. Ein Abnehmen der IE-Nutzer wird daher höchstens mit einer Zunahme der Win 7-Nutzer einhergehen. Das hätte schlimmer laufen können… 

In einer anderen Hinsicht hat Microsoft übrigens weniger Probleme mit der Aufsichtsbehörden in den USA und Europa gehabt: Wie am gestrigen Donnerstag bekannt wurde, hat der Software-Konzern grünes Licht für eine Kooperation mit Yahoo erhalten. Die neue entstandene “Such-Allianz” sieht im Kern vor, dass Yahoo künftig Microsofts Bing-Technologie nutzen wird, um Suchergebnisse und Werbung anzuzeigen und im Gegenzug über 80 Prozent der Werbeeinnahmen behalten darf.  

(Marek Hoffmann)

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Sich möglichst schnell so zu drehen und zu verbiegen, wie es einem ein angeblicher Starchoreograf ins Ohr schreit oder ein Liedchen zu trällern, das auf drei Wanderakkorden basiert, ist nicht jedermanns Sache. Der Grundgedanke, auf dem Casting-Formate und Talent-Shows aber basieren, ist eigentlich nicht verkehrt: Talenten eine Plattform bieten. Dies will nun auch der Filmemacher und Werbefachmann Hermann Vaske, und zwar mit dem Internet-Wettbewerb “Creative Heads”.

Wer von euch sich für kreativ genug hält, einen maximal zehnminütiges Video dazu zu drehen, was für ihn eben diese Kreativität bedeutet, kann mitmachen. Bis spätestens zum 24. Mai muss das Filmchen auf dem dazugehörigen YouTube-Channel hochgeladen werden, als Preis winkt eine Reise nach Cannes. Und natürlich Weltruhm. Aus den eingereichten Beiträgen will Vaske nämlich einen Film machen, der auf dem Festival in Cannes Premiere feiern soll.

ber die besten 25 Beiträge entscheidet, zählen neben Vaske unter anderem auch der nicht ganz unbekannte Regisseur Wim Wenders oder die Schauspielerin Jana Pallaske. Vom 29. Mai bis 9. Juni darf dann die YouTube-Community aus dieser Vorauswahl den Sieger-Beitrag küren. Bleibt dann nur zu hoffen, dass wirklich der Beste und nicht derjenige mit der größten Fan-Base gewinnt. Und dass Vaske ausreichend Interesse für sein Projekt wecken kann. So manch einer aus der Zielgruppe dürfte sich nämlich bereits zuvor ausreichend mit eigenen Videos auf YouTube ausgebtobt haben. Oder aufgrund des in “DSDS” oder “Das Supertalent” begründeten negativen Rufs schlichtweg keine Lust mehr auf solcherlei Wettbewerbe haben.

Ich werde mir die Beiträge aber auf jeden Fall angucken, auch wenn ich selbst nicht teilnehmen werde. Bin zu kamerascheu…

(Marek Hoffmann)

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Der Ölberg in Israel und das Facebook der Toten Basic Thinkingby Carsten Drees (cached at February 20, 2010, 9:09 am)

Der Ölberg in Israel beherbergt den größten jüdischen Friedhof der Welt. Über 120.000 Gräber finden sich hier, die zum Teil in einem erbärmlichen Zustand erhalten sind. Um sich das zu verdeutlichen: Dort liegen mehr Menschen begraben, als Städte wie Recklinghausen oder Wolfsburg Einwohner haben. Versucht auf so einem Friedhof mal, gegebenenfalls das Grab eines Angehörigen zu finden – man werfe nur einen Blick auf das Bild oben.

Sieht fast unmöglich aus, was? Das dachte man sich eben auch in Israel und so haben dort jetzt Studenten damit begonnen, Grab für Grab zu reinigen, zu lokalisieren und – eine tolle Idee! – den Ort im Netz auf einer Karte zu verzeichnen. Auf der Seite Mount of Olives kann man diese Karte nun einsehen. Etwa 20.000 Gräber konnte man so lokalisieren und in die Karte aufnehmen.

Als ob das nicht schon Aufwand genug wäre, hat man sich noch etwas ausgedacht: Man kann den Namen eines Verstorbenen über eine Suchfunktion ausfindig machen und sich so den exakten Ort des Grabes anzeigen lassen und eine Profil-Seite (!) des Toten öffnen. Dort hinterlegt sind alle Daten, die der Grabstein offenbart, wie z.B. Geburtstag, Todestag, Tag des Begräbnisses, etc.

Wie sich das für ein Social Network – die verantwortliche Institution nennt es selbst das “Facebook der Toten” – gehört, kann man nicht nur die Profile betrachten, sondern auch Content hinzufügen. So kann man Fotos hochladen und sogar eine Pinnwand nutzen, um dem Verstorbenen durch Anekdoten aus seinem Leben zu gedenken. Eine E-Mail erinnert eine Woche vor dem entsprechenden Datum an den Todestag.

Frage an unsere Leser: Haltet ihr das für eine gute Idee/Umsetzung, um sich den Toten virtuell näher fühlen zu können, oder ist das für Euch ein Schritt zu weit, morbid oder gar pietätlos?

(Carsten Drees/Foto: Daniel Maleck Lewy)

Der Mobile World Congress ist ein Kindergeburtstag für Google: Alles läuft prima für den Suchgiganten, das Nexus One wurde im Vorfeld vorgestellt, Android boomt und immer mehr Entwickler schließen sich der Market-Bewegung an. Am Horizont leuchtet schon die nächste Entwicklungsstufe: Google wird in das mobile Computing einsteigen – wenn man die Zeichen richtig deutet, dann mit einem eigenen Netbook. Das Fachpublikum der Branchenmesse applaudierte nonstop angesichts all dieser Entwicklungen und so sollte die Keynote des Google-Chefs am Dienstagabend den krönenden Abschluss der Fete bilden. Eric Schmidt bekam in seiner Rede die Gelegenheit, ein Tremolo auf das Handy, mobile Datendienste und den Mobilfunk allgemein zu halten: “Mobile first!”, lautete sein Mantra. Das Handy sei heute die künstliche Verlängerung des Körpers. Es denke zwar nicht besser als der Mensch, doch es könne mehr speichern, mache bessere Bilder (“als wir Erinnerungen haben”) und wisse immer ganz genau, wo wir uns befinden. Man merkte dem Schmidt an, dass er sich in seiner neuen Rolle als Mobile-Master sichtlich wohlfühlt – eine Position, die ihm vor wenigen Jahren wohl noch niemand zugetraut hätte.

Das war bis zum Ende der Rede. Dann wurde das Saallicht aufgedreht und das Mikrofon herumgereicht – und diese Frage-und-Antwort-Runde hätte sich Schmidt wohl gerne erspart. Mitten in der heiteren Stimmung drangen unangenehme Spitzen an sein Ohr – fast alle drehten sich um das Thema Netzneutralität: “Also, Sie planen tatsächlich, die Telekommunikationsanbieter zu Dumb-Pipes zu degradieren?” – Der Begriff “Dumb Pipe” macht in den Staaten seit einigen Tagen vermehrt die Runde und bedeutet soviel wie “Dumme Röhre”. Im Grunde genommen steckt dahinter der Vorwurf, dass Diensteanbieter wie Google die Telcos zu Kabelträger degradieren. Diese bleiben auf ihren hohen Investitionskosten im Mobilfunk- und Breitbandbereich sitzen, während die Google und Co. den fetten Reibach machen.

“Wir müssen sehen, wie wir mit dem 90 Prozent des Traffics umgehen, den lediglich ein paar Prozent der Nutzer verursachen”, so Schmidt. Das Problem habe er schon erkannt. Die Frage, ob er denn den Telcos finanziell unter die Arme greifen wird (wie es die Telefónica derzeit in Spanien plant) verneinte er jedoch entschieden: “Nein, das werden wir nicht tun. Das ist die Aufgabe der Anbieter!” Google könne eine solche Aufgabe – etwa durch eine eigene Infrastruktur – gar nicht stemmen, in Fragen der Sicherheit und der Traffic-Balance seien die Telcos nun einmal Experten: “Das ist nicht unser Geschäft.” Google selbst hatte vergangenen Mittwoch angekündigt, ein ultraschnelles Fiberglas-Netz in der Hauptquartier-Stadt Mountain View aufzubauen – 1.000 MBit/s flott und für bis zu 500.000 Haushalte verfügbar. Doch dieses Vorhaben soll nur Testzwecken dienen, es sei lediglich eine “Demonstration”, um den Netzbetreibern aufzuzeigen, “was alles möglich ist”, sagte Schmidt und wiederholte erneut, dass er in die Infrastruktur fremder Netze nicht investieren will.

Wie sollen die Telekommunikationsanbieter also diese wahnsinnige Traffic-Last verkraften, die YouTube und andere datenintensive Dienste Tag für Tag verursachen? Schmidt hat die Lösung: Anbieter müssten an der Preisschraube bei den Heavy-Usern drehen: “Ich sehe ehrlich gesagt keinen anderen Weg”, so der Google-Chef. Außerdem hätten die Anbieter doch die Möglichkeit, die Datenströme intelligent umzuleiten, das sei eine normale Geschäftsentscheidung: “Ich habe nichts dagegen, wenn es innerhalb eines Angebots zu Drosselungen kommt. Ich habe etwas dagegen, wenn einzelne Dienste per se nicht zugelassen werden.”

Google wird sich also in dieser Frage keinen Zentimeter bewegen, es sei denn die buckelnde Wirtschaft oder die Politik legt die Daumenschrauben an. Doch auch eine solche Maßnahme hätte nicht viel Aussicht auf Erfolg. Der Suchriese hat sich mit seinem ausufernden und dennoch praktischen Portfolio an Diensten im Alltag vieler Menschen unentbehrlich gemacht.

“Wie stehen Sie dazu, dass Sie den Telekommunikationsanbietern die Sprachminuten stehlen?”, lautete eine Frage aus dem Publikum. Sie zielt auf den VoIP-Dienst Google Voice ab, der Gespräche über die mobile Datenleitung und nicht über das Sprach-Netz abwickelt und diese damit bei vielen in der Telefonrechnung gar nicht auftauchen. Schmidt entgegnet: “Es gibt viele tolle Apps, die unter anderem Voice anbieten. Doch das ist nicht ihr Hauptkern.” Es gehe Google nicht um das Anbieten von Sprachdiensten. “Lassen Sie mich eine Gegenfrage stellen”, rief Schmidt und machte nun bereits einen sichtlich genervten Eindruck. “Stehlen SMS denn nicht auch die Sprachminuten? Sollen wir sie deshalb auch verbieten?” Was der Google-Chef bei diesem Argument, das im Plenum für einige Herzschläge für Irritation sorgte, aber vergaß, ist die Tatsache, dass die Telekommunikationsanbieter den Dienst mit Kurzmitteilungen stellen. Und dementsprechend auch dafür vom Kunden bezahlt werden.

(André Vatter)

Der erste Schritt war schon sehr gewagt: Kurz vor dem Mobile World Congress (MWC) in Barcelona kündigte Opera einen eigenen Browser für das iPhone an – ein “exklusives Event für Presse und Partner”, hieß es in der überschwänglichen Pressemitteilung. Tatsache ist jedoch, dass ein Opera-Browser für das Apple-Handy bislang noch keine Aussicht auf Erfolg hat, ein tatsächlicher Marktstart steht noch in den Sternen. Der Grund ist, dass Apple von seinen Browser-Entwicklern verlangt, dass ihre Apps auf dem WebKit-Framework basieren, das auch der Safari nutzt. Opera umgeht diese Vorgabe und verwendet stattdessen eine proprietäre Engine – Apple hat Entwickler schon für wesentlich kleinere Regelverstöße aus dem App Store geworfen.

Dennoch wollen es die Norweger nun darauf ankommen lassen. Über alle Kanäle feuert das Unternehmen seine Erfolgsmeldungen in die Welt hinaus: “Wichtiger Meilenstein erreicht!”, heißt es. “Opera Mini knackt die Hürde von 50 Millionen aktiven User.” Im vergangenen Jahr sei der Nutzerstamm des Browsers um satte 150 Prozent angestiegen. Der Opera-CEO zeigt sich angesichts der Zahlen aus dem Häuschen: “Unser ursprüngliches Ziel mit Opera Mini war es, das Web jedem verfügbar zu machen – unabhängig vom Handymodell oder Netzwerkbetreiber”, so Lars Boilesen. Und da war sie wieder: Die kleine, sympathische Spitze gegen Cupertino. Und sie ging auf dem MWC noch ein ganzes Stück weiter…

Besucher, Journalisten und Branchenvertreter, die in Barcelona aus dem Flieger stiegen, um von dort zum Kongress zu pilgern, erlebten hinter dem Gate eine kleine Überraschung: Zwei reizende Damen, die dort mit Schildern standen und darauf warteten, Apple-Chef Steve Jobs zu begrüßen und zur Preview des iPhone-Opera zu begleiten. Die Chancen, dass Jobs (der nicht vor Ort war) diese Schilder jemals zu sehen bekommen würde, waren gleich null. Doch alle übrigen – die Journalisten und Besucher – konnten sich in Anbetracht dieser charmanten Geste ein wohlgemeintes Grinsen wohl nicht verkneifen.

Ich bin gespannt, was sich Opera nun noch alles einfallen lässt, um Apples Aufmerksamkeit zu erregen. Rote Heißluftballons über dem Apple-Campus in Cupertino? Eine Werbe-App mit dem Song “Oh, when the saints go marching in!”? Opern-Karten auf dem Rücksitz von Steve Jobs’ Privatlimousine?

Via: IntoMobile

(André Vatter)

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Googles Millionen-Spende an Wikipedia: Bestechung oder gute Absicht? Basic Thinkingby Marek Hoffmann (cached at February 19, 2010, 9:30 am)

Da dürften sich die Verantwortlichen bei der Wikimedia Foundation aber gefreut haben: Um den ewig klammen Betreibern der Online-Enzyklopädie Wikipedia helfend unter die Arme zu greifen, hat Google nämlich in seine Portokasse gegriffen und zwei Millionen Dollar rausgeholt. Das hat Jimmy Wales per Tweet verkündet und auch eine Stellungnahme für heute angekündigt. 

Bis dahin bleibt genügend Zeit und Raum, um über Googles Motivation für die Spende zu spekulieren. Sollte es eine andere als Großzügigkeit sein, wird sie vermutlich ohnehin nicht in der Presseerklärung auftauchen. Natürlich besteht diese Möglichkeit, immerhin hat das Unternehmen aus Mountain View sich bereits in der Vergangenheit oft sehr generös gezeigt, etwa bei der humanitären Hilfe für Haiti, dem Gratis-WLAN auf US-Flüghäfen zu Weihnachten oder der Geld-Spende für die Stadt The Dallas. Zumindest in den beiden letzten Beispielen wäre aber Schelm, wer Google nicht nur Uneigennützigkeit unterstellen würde. Ich bin aber gern ein Schelm…

Kooperation beim Bewegtbild?

Vor einigen Tagen habe ich darüber geschrieben, dass Wikipedia mittelfristig gerne seine Server für mehr Video-Beiträge aufrüsten würde. Möchte Google dieses Unterfangen möglicherweise vorantreiben, um dann auf der Online-Enzyklopädie viele Bewegtbild-Beiträge von der hauseigenen Video-Plattform YouTube wiederzufinden? Gegebenenfalls auf diese Weise sogar Traffic von Wikipedia auf YouTube umleiten? Woher sollten die Videos auf Wikipedia sonst stammen, wenn nicht von YouTube-Usern? Aus Fernseharchiven, von anderen Plattformen, selbst gedreht? Gegen diese Vorstellung spricht aber vor allem ein Grund: das Urheberrecht. Wikipedia wird keine Videos akzeptieren, bei denen das Urheberrecht nicht eindeutig geklärt ist. Damit fällt schon eine ganze Menge an YouTube-Material durchs Raster. Zudem könnte der Umstand, dass Wikipedia das hochgeladene Bild- und Film-Material bisher immer selbst verwaltet hat, gegen diese Idee sprechen.

Geld für ein besseres Image

Ein anderer Grund könnte Image-Politur sein. Zugegebenermaßen hat das Unternehmen durch den Rückzug aus China positives Feedback erhalten. Aber dies kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass Google in letzter Zeit häufig negativer Kritik ausgesetzt war und immernoch ist – jüngstes Beispiel sind Datenschutzbeanstandungen an Googles “Buzz”, ältere Beispiele sind Google “Books” oder “Street View“. Wie Turi2 gerade berichtet, möchte der Suchriese sich bezüglich seines Straßendienstes offenbar endlich mit der Politik einigen und wird daher den Dienst am 23. Februar in Berlin auf einer Infoveranstaltung vorstellen. Durchaus denkbar, dass dies zusammen mit dem allerersten Fernseh-Werbespot des Unternehmens und der Spende an die Wikimedia Foundation Teil einer Kampagne ist, mit der sich Google der Öffentlichkeit von seiner Schokoladenseite präsentieren möchte.

Bye-bye Knol?

Denkbar ist auch, dass Google seinen eigenen “Wikipedia-Killer” Knol bald einmottet und daher nun Jimmy Wales’ Plattform als Zentrum des Wissens im Internet umschmeichelt. Und warum? Beispielsweise, weil die Online-Enzyklopädie ein guter Content-Lieferant ist. Immerhin stehen bei vielen Suchanfragen die Erklärungen der Wikipedia als Ergebnisse an erster Stelle – und reichen vielen Usern aus, so dass die Wikipedia-Seite gar nicht mehr aufgerufen wird. Und bevor jemand anfängt, darüber zu meckern, wie etwa bei den News-Machern, erstickt Google mit zwei Millionen grünen Scheinchen jeden Gedanken an einen solchen Aufstand im Keim.

Oder sind am Ende Eric Schmidt, Sergei Brin und Larry Page doch nur Gutmenschen. Ich bezweifle es – und ihr?

(Marek Hoffmann)

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Schnellschuss Buzz: Datenschützer fordern noch einmal Nachbesserungen Basic Thinkingby André Vatter (cached at February 19, 2010, 9:30 am)

Nach dem ohnehin holprigen Start von Google Buzz droht nun die weitere Spaßbremse für den Rich-Media-Microblogging-Dienst. Die neuen Features zum verbesserten Schutz der Privatsphäre, die Google zwei Tage nach dem Launch durchführte, gehen Datenschützern auf dem nordamerikanischen Kontinent nicht weit genug: Kanadas Bundesdatenschutzbeauftragte Jennifer Stoddart habe entsprechende Anweisungen gegeben, den Dienst auf weitere Verstöße hin zu überprüfen, berichtet CBS. Die Chancen stehen gut, dass man fündig wird.

Am Mittwoch räumte Buzz-Produktmanager Todd Jackson gegenüber der BBC in bemerkenswerter Offenheit ein: “Wir haben Buzz intern bei Google einige Zeit getestet. Natürlich ist das Feedback von 20.000 Googlern nicht dasselbe, wie Gmail-Nutzer weltweit damit herumspielen zu lassen.” Anders als sonst beim Launch neuer Dienste hat Google zudem darauf verzichtet, das “Trusted Tester Program” hinzuzuziehen, das den Kreis der Alpha-Nutzer erweitert hätte. “Sobald es offensichtlich wird, dass die Leute nun denken, dass wir nicht genug getan haben, werden wir mehr Änderungen vornehmen”, so Jackson. Millionen von Nutzern seien zu Recht verärgert, dem Unternehmen tue es “sehr, sehr Leid”.

Unterdessen wird auch der Gegenwind im Heimatland USA immer rauer. Die Datenschutz-Organisation Electronic Privacy Information Center (EPIC) hat Beschwerde gegen Buzz bei der Federal Trade Commission (FTC) eingelegt. In dem 16-seitigen Schreiben (PDF) moniert die Gruppe, dass sich Gmail-Nutzer nicht gegen den neuen Dienst wehren können – er sei einfach vorgegeben und es gebe keine Opt-Out-Lösung. Darüber hinaus wäre es kritisch zu bewerten, dass Google das Adressbuch nach sozialen Kontakten durchforste und den Usern zu wenige Möglichkeiten biete, um ihre Informationen zu kontrollieren. Die jüngsten Änderungen, die von der Suchmaschine an Buzz vorgenommen wurden, hätten bei weitem nicht ausgereicht, diese Bedenken auszuräumen. Die FTC wird nun angehalten, dem Fall weiter nachzugehen, weil unter Umständen gegen Abhör-Bundesgesetze verstoßen wurde. Die Kommission ist in den Vereinigten Staaten für rund 37 Millionen Gmail-Nutzer zuständig.

Google ist bemüht die Vorwürfe schnellstmöglich zurückzuweisen. Wenige Stunden nach der EPIC-Beschwerde meldete sich ein Sprecher bei der “LA Times” zu Wort. In der Stellungnahme wird darauf verwiesen, dass man sich auf den Dialog mit der Organisation freue (haha) und niemand vergessen dürfe, dass Buzz doch “erst vor einer Woche gelauncht” wurde.

Dieser Hinweis klingt wie eine Entschuldigung – was er aber nicht ist. Sollte es Google tatsächlich bei der Vorbereitung geschlampt haben, ist dieser verfrühte Marktstart als grob fahrlässig einzustufen. Ich kann nicht einfach mit den Informationen von Millionen von Nutzern herumspielen und mich nachher auf dem Hinweis ausruhen, dass es ja völlig normal sei, dass dabei der Datenschutz auf der Strecke bleibt – weil man es ja erst einmal öffentlich testen müsse. So etwas sollten sich mal Banken, Krankenhäuser oder Versicherungen erlauben…

(André Vatter)

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Traffic-Schleuder Facebook: Muss Google langsam zittern? [Interview] Basic Thinkingby Marek Hoffmann (cached at February 19, 2010, 9:30 am)

Facebook hat ein Kunststück fertig gebracht, das vor einem halben Jahr vermutlich nur die Wenigsten für möglich gehalten hätten. Mark Zuckerbergs Social Network hat dem Suchgiganten Google auf dem US-Heimatmarkt den Rang als größter Trafficlieferant abgelaufen. Zumindest wenn es um das Lotsen von Web-Surfern zu den größeren Internet-Portalen Yahoo, AOL und MSN geht. Den Web-Analysten von Compete Inc. zufolge entfiel auf Facebook im Dezember des vergangenen Jahres ein Anteil von 13 Prozent, Google landete mit sieben Prozent auf dem dritten Platz. Die Silbermedaille konnte sich eBay mit 7,61 Prozent um den Hals hängen, MySpace kam auf immerhin zwei Prozentpünktchen.

Der Grund für den Erfolg liegt in erster Linie in dem begründet, was aktuell als “friend-casting” bezeichnet wird: User surfen nicht mehr einfach so durchs Netz, sondern orientieren sich an den Aktivitäten ihrer Facebook-Kontakte und deren Empfehlungen zu Internetseiten, Storys, Videos öder Ähnlichem. Aus dem just for fun betriebenem ”Poken” und Bilder hin- und herschubsen ist ein exzellent funktionierendes Word-of-Mouth-Empfehlungssystem geworden. Ich wollte gerne wissen, ob sich dieser Trend auch bei in Deutschland so fortsetzen könnte und welche Konsequenzen dies möglicherweise für die SEO-Arbeit hat. Immerhin hat Facebook jetzt auch hierzulande Quartier bezogen – muss Google Germany nun zittern? Ich habe hierzu einen Experten befragt, Pepe Mickler von blueSummit, einer Münchener Agentur für Suchmaschinenmarketing.

Pepe, welche Gründe siehst du dafür, dass Facebook in den Staaten Google als größten Traffic-Lieferanten zu Portalen wie AOL, MSN oder Yahoo überholen konnte?

Es ist für uns Europäer schwer dies nachvollziehen zu können. Diese Portale spielen heute bei uns überhaupt keine oder nur eine sehr kleine Rolle. Und Google ist darüber hinaus mit im Schnitt 80 bis 90 Prozent Marktanteil der unangefochtene Platzhirsch, Bing hin oder her. Jedoch ist hier die Rede vom US-Markt, dem Mutterland von Facebook, wo eben auch diese Portale eine gewisse Rolle als Zielpages spielen. 

Bei Facebook befinden sich heute viele Brands wie Adidas oder Burger King. Sie haben erkannt, dass in dieser “Closed Group” des Netzwerks Daten und User zu großen Teilen noch unerschlossen von der Suchmaschine Google sind. Hier liegt ein großes Potenzial an Informationsaustausch und Traffic. Es reicht, den richtigen Link zu setzen, um die User dann weg von Facebook hin zu eigenen Websites oder wichtigen Portalen wie AOL zu leiten. 

Wird Google durch seinen Einstieg in die Social Media-Welt (Stichwort: Buzz) diesen Trend aufhalten können? 

Das sind meiner Ansicht nach zwei komplett verschiedene Themen. Google als Suchmaschine liefert relevante Links zu Websites und zum Teil gleich konkrete Informationen. Sollten die Portale die beste Info haben oder aber das beste SEO oder SEM, dann wird Google mit seinem Algorithmus dies so auch erkennen wollen – und den Traffic nach dem Klick des Users dort hinleiten. 

Buzz wird das nicht ändern: Google hat den Dienst ja als Reaktion auf Twitter und Facebook gelauncht beziehungsweise einfach in seine Gmail-Community angefügt – als eine Art Google Wave Light. Ein Schuss nach hinten, meiner Meinung nach. Buzz wird nichts aufhalten, da es gar keine Power hat: Wie Orkut könnte dies vielleicht regional funktionieren, aber als Start einer Social Community würde ich dies nicht bezeichnen, nicht einmal als Tor.

Ist es denkbar, dass Facebook Google auch in Deutschland irgendwann den Rang abläuft? 

Es ist unbestreitbar, dass Facebook hierzulande eine immer größere Rolle in der Kommunikation und damit im Informationsaustausch eigener und fremder, privater und kommerzieller Inhalte spielt. Brand-Channels werden immer beliebter. Der User selbst ist der beste Vermarkter – gerade in einem Retail-Bereich, der die Zielgruppe auf Facebook anspricht.  

Hierbei verlinkt der User aber nicht auf Facebook-externe Seiten, sondern bleibt innerhalb seiner gewohnten und geschätzten Oberfläche, sprich: auf Facebook! Und falls doch, dann auf eigene Brand-Websites oder Blogs, um dort weitere Informationen abzugreifen. Kurzum: Portale wie AOL spielen in Deutschland keine Rolle und werden auch in Zukunft nicht gepusht werden, weder von Google, Facebook noch von Twitter. 

Stimmst du der Einschätzung zu, dass Social Media die nächste Suchmaschine des Internets werden könnte? 

Nein – Social Media wird keine Suchmaschine werden! Wenn überhaupt, dann eine Frage-Antwort-Maschine mit menschlichem Backoffice – ähnlich der Telefonauskunft, nur eben schneller, genauer und zielführender. Und solange der Kommerz keinen Einzug hält, zudem auch zuverlässiger und relevanter! Dies ist jedoch vielfach schon geschehen: “Ich gebe dir Geld und du verbreitest meine News, Infos, Hilfen, Produktdetails etc.”

Welche Konsequenzen ergeben sich durch diesen Trend für SEOs? Werden diese aussterben und durch “Social-Media-Optimizer” ersetzt? 

Richtig formuliert: Es handelt sich erst einmal nur um einen Trend, der sich langfristig als weiteres Standbein im Online-Marketing-Mix etablieren muss. Aber: Wenn die Menge an Informationen auch im Social Media-Bereich steigt, wird wieder eine “Maschine” zum Zuge kommen um diese Infos zu kanalisieren, zu bündeln und für den Enduser nutzbar zu machen. Spätestens dann sind die SEOler im klassischen Sinne als Manipulateure gegebener Systeme gefragt. Social Media Optimization ist sicherlich eine weitere Sparte beziehungsweise Weiterentwicklung von SEO oder eben des klassischen Marketings. In Social Communitys bedeutet das: Reputation Management, Brand-Channels etablieren und vor allem mit Leben füllen und den Erfolg kontrollieren.

(Marek Hoffmann / Foto: Pixelio – Fotograf: Bernhard Thürauf)

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Des Präsidenten Spielzeug: Medwedews Laptop für den Feldeinsatz Basic Thinkingby André Vatter (cached at February 19, 2010, 9:30 am)

Obama benutzt ein Hochsicherheits-BlackBerry, Frau Merkel setzt auf ein HTC mit Krypto-Chip, das Telefonate verschlüsselt (SMS jedoch nicht) und mit was kann der russische Präsident Dmitri Anatoljewitsch Medwedew aufwarten? Mit einem Tactical MXP von Tandberg! Der Kofferrechner wurde für die Videokommunikation im Kugelhagel-Feld entwickelt, ist extrem robust, hat aber – soweit ich weiß – noch keinen eigenen Flughafen eingebaut.

Ein Rundgang durch das technische Herz? Gerne: Der Tactical MXP kann mittels einer Reihe Schnittstellen mit einem Netz verbunden werden, zum Beispiel per 512 Kbit/s ISDN, 384 Kbit/s V.35 (H.320)/2 Mbit/s IP (H.323 oder SIP) – WLAN ist optional auch möglich. Sämtliche Inhalte werden verschlüsselt, zudem authentifiziert sich der MXP per IEEE 802.1x und H.235 in Netzwerken. IPv6 wird unterstützt. Es gibt einen eingebauten Schutz gegen unvorhergesehene Netzwerkstörungen. Video und Audio sollen dank des unterstützten H.264-Standards und des “Sounds in CD-Qualität” ein hervorragendes Erlebnis bieten – das ist auch nötig, denn der Tactical MXP wurde eben in erster Linie für Videokonferenzen entwickelt.

Er erlaubt das gleichzeitige Starten von vier Video- und drei Audio-Sitzungen. Ein abhörsicheres Telefon ist dabei, ebenso wie eine Kamera sowie zwei Mikrofon-Eingänge (inklusive “Audiomixer”) und zwei Audio-Ausgänge. Wer sich für die komplette Feature-Liste interessiert, wird in diesem Produktinfo-PDF fündig. Nur das noch: Der wasserdichte Kofferrechner mit Tragegurt und eigenen Rollen hält Transporte in Umgebungen von -25 bis zu 70 Grad Außentemperatur aus und wiegt schlappe 11,5 Kilo. Der Preis beträgt rund 16.000 Dollar – etwa 11.700 Euro.

Ich habe keine Ahnung, wofür der russische Präsident den Militär-Gameboy braucht, auf dem Fotos sieht es aus, als würde er sich gerade “Wissen macht Ah!” über DVB-T anschauen. Wie es übrigens im Inneren dieser Kiste aussieht, wissen wir seit “Pigeon: Impossible” auch:

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(André Vatter)

Office 2010: Outlook wird sozialer, spricht Facebook und MySpace Basic Thinkingby Marek Hoffmann (cached at February 19, 2010, 9:30 am)

Vor wenigen Tagen hatte AOL seinen Usern eine neue Version des eigenen Instant Messengers AIM vorgestellt, mittels dessen nun das Chatten mit Facebook-Kontakten möglich wird. Wenig begeistert hatte ich dem Internet-Dienst etwas ketzerisch geraten, sich lieber auf seine Stärken zu berufen und das Entwickeln solcher Services den Unternehmen zu überlassen, die etwas davon verstehen. Gut möglich, dass Microsoft mit dem heute gelaunchten Dienst “Outlook Social Connector” (Beta) unter Beweis stellt, dass es zu diesen Unternehmen gezählt werden kann.

Wie der Name es schon erahnen lässt, findet die Verbindung zu den sozialen Kontakten über Microsofts Personal Information Manager Outlook statt. Die Add-on-Software soll eine ganzes Set an Features enthalten, die es dem User beispielsweise erlauben, beim Lesen einer eingegangenen Mail in einem separaten Fenster (“People Pane”) detailierte Informationen zu dem Kontakt zu sehen (siehe Bild). Dieses beinhaltet nicht nur Angaben zur Person, die Kommunikations-Historie oder eine verbesserte Suche nach Daten, die mit dem Kontakt ausgetauscht wurden. Sie bietet zudem auch Infos, die vor allem Social Network-Enthusiasten freuen dürften. Beim Anklicken einer Mail erhalten sie nämlich auch die letzten Aktivitäten ihrer Kontakt auf den Plattformen LinkedIn, Facebook und MySpace angezeigt, etwa einen hinzugefügten Businesskontakt oder ein Status-Update – in Echtzeit, versteht sich.

Ich hoffe sehr, dass sich die Redmonder bei den erstgenannten Features ein wenig an dem bereits existierenden Outlook-Plugin an Xobni orientiert haben, wo das Ganze ja schon seit längerem gut umgesetzt wurde. Oder sie es sogar noch besser machen. Zudem bietet der Outlook Social Connector durch seine Verbindung zu Microsofts Sharepoint Server eine Erleichterung beim gemeinsamen Bearbeiten von Dokumenten. Die an ihnen vorgenommenen Änderungen werden nämlich ebenfalls in Real-Time angezeigt. Aber nun vorerst genug der Worte, Vorhang auf für eine kleine Präsentation:

Wer sich nun aber schon voller Vorfreude die Hände reibt, sollte aufpassen, dass er keine Schürfwunden davonträgt. Trotz Beta-Phase wird der Connector nämlich in seiner ausgereiften Form erst gegen Mitte dieses Jahres zum Download bereit stehen, nämlich zeitgleich mit der Veröffentlichung von “Office 2010″. Bis dahin gibt es nur das, wohl vor allem für das amerikanische Publikum bestimmte Plug-in für die Businessplattform LinkedIn (Download).

Daher hab ich an dieser Stelle auch keinen ausführlichen Test mit Screenshots vorgestellt. Wer sich aber weiter informieren möchte, kann dies auf der offiziellen Blog-Seite des Outlook-Teams tun. Ich hoffe ja wirklich sehr, dass ich als Microsoft-und Social Network-Fan endlich einen vernünftigen Desktop-Client für die diversen Dienste bekomme, wie es sie für Twitter ja schon lange gibt (zum Beispiel twhirl).

(Marek Hoffmann)

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Wird Steve Jobs milde auf seine alten Tage? Der Apple-Chef feiert in den kommenden Woche seinen 55. Geburtstag und uns erreicht hier passend dazu eine Nachricht, die wir nicht so ganz glauben können: Jobs feilt gemeinsam mit einem Profi-Autor an der Verschriftlichung seiner Biografie. Der Ex-”Time”-Redakteur Walter Isaacson habe laut der “New York Times” die exklusive Erlaubnis bekommen, Jobs Leben in allen Details nachzuzeichnen – der Apple-Chef würde voll kooperieren. Schon zuvor hatte es Biografien von Jobs gegeben, jede einzelne von ihnen hatte ihn aber auf die Palme gebracht. Entweder klagte er gegen die unautorisierten Lebensbilder oder wies seine Mitarbeiter der Apple Stores an, sämtliche Bücher desselben Verlages aus den Schränken zu reißen.

Isaacson hat hingegen tatsächlich auch einige Erfahrung darin, den Werdegang von Menschen zusammenzufassen: Er schreib bereits Biografien über Albert Einstein und Benjamin Franklin. Der Autor befinde sich laut zweier Quellen in einer “frühen Planungsphase”, Jobs habe ihn aber schon eingeladen, die Orte seine Kindheit im Silicon Valley gemeinsam zu erkunden. Geboren in San Fransisco, zog der kleine Steve später als Adoptiv-Kind nach Cupertino, wo er die Homestead High School besuchte. Dann versuchte er sich kurze Zeit am Reed College in Portland (Oregon), wo er aber nach nur einem Semester das Studium schmiss. Wie sich sein Leben von dort an weiterentwickelte, erzählte er Jahre später einem Jahrgang von Absolventen an der Stanford Universität. Wer von euch die Zeit findet, sollte hier einmal reinhören – es lohnt sich.

href="http://www.basicthinking.de/blog/2009/04/17/1982-bei-steve-jobs-zu-besuch/">Jobs’ Apartment aus dem Jahr 1982 – drei Jahre, bevor er bei Apple den traumatischen Rauswurf erlebte. Sieht ziemlich relaxt aus, der Steve: “Das war eine sehr typische Zeit”, lautet sein O-Ton zum Foto. “Ich war single und alles, was man brauchte, was eine Tasse Tee, eine Lampe und deine Stereoanlage. Und genau das hatte ich.”

(André Vatter)

Das Letzte, was wir von Sonim vernommen haben, war die Geschichte, in der ein BBC-Journalist vor laufender Kamera das “robusteste Handy der Welt” schrottete – eine unzweifelhaft peinliche Angelegenheit für den kleinen Gerätebauer aus Kalifornien. Um den Fauxpas wieder auszubügeln, hat Sonim pünktlich zum Mobile World Congress einen runderneuerten Nachfolger für den europäischen Markt präsentiert: das XP2.10 Spirit.

Das neue Outdoord-Telefon wurde in zwei Kernbereichen aufgemotzt – und zwar in Design und Technik. Dem XP2 wurde eine leicht achteckige Form verpasst, das innere Gerüst besteht aus Magnesium, die äußere Haut aus Gummi, Fiberglas und Nylon. Der Lautsprecher wurde mit Gore-Tex überzogen, um im bei starkem Wind angenehme Telefonate zu erlauben. Das Tastenfeld ist ebenfalls solide und soll im Test rund 850.000 Tastendrücker ohne Probleme gemeistert haben. Robust geht es dann beim Display weiter, der zwei Zoll große Hi-Res-Bildschirm wird durch 1,5 Millimeter kratzfestem “Gorilla Glas” geschützt. Auf der Rückseite befindet sich (endlich) eine 3-Megapixel-Kamera mit LED-Blitz. Doch das wirklich Besondere steckt im Inneren: Sonim hat dem Spirit endlich ein UMTS-Modul spendiert! Damit steht nun dem Mailen und Surfen nichts mehr im Wege. Ein MP3-Player und ein FM-Radio sind ebenfalls dabei – für Musik-Dateien lässt sich der interne Speicher übrigens mittels SD-Karte auf bis zu acht Gigabyte aufmotzen.

Natürlich wurde auch das Spirit nach dem Militärstandard IP-67/MIL-810G zertifiziert: es ist immun gegen Regen, Sand, Nebel und salzige Luft und kann es 30 Minuten unter Wasser aushalten. Staub und Mikorpartikel können ihm ebenfalls nichts anhaben, Schläge und Stöße von einer Kraft von bis zu 4 G hält es ohne Probleme aus. Seine liebste Arbeitstemperatur liegt irgendwo zwischen minus 20 und plus 55 Grad Celsius.

Preis? Verfügbarkeit? Notwendigkeit? Keine Ahnung, aber dieser telekommunikative Ziegelstein ist mal wieder ein Brüller – nur dieses Mal ein hübscher dazu. Ich werde mal sehen, ob wir jemanden von Sonim an den Hörer bekommen, damit wir uns ein Testgerät besorgen können. Die Sonne kommt langsam raus und die Redaktion könnte mal wieder einen Runde Hockey auf dem Parktplatz spielen. Dazu fehlt uns noch ein Puck.

(André Vatter)

Torwächter Apple: Verlage pochen auf die Herausgabe der Leserdaten Basic Thinkingby Marek Hoffmann (cached at February 19, 2010, 9:30 am)

Vor Kurzem habe ich euch hier über ein geheimes Treffen berichtet, an dem Steve Jobs und zahlreiche, hochrangige “New York Times”-Mitarbeiter teilnahmen. Dabei wurden ungenannten Quellen zufolge die Möglichkeiten für einen Deal erörtert, der das exklusive Erscheinen der Online-Ausgabe der Zeitung auf dem Apple-Tablet vorsieht. Eine von mir in diesem Zusammenhang geäußerte Sorge war, dass sich die Zeitungen möglicherweise aufgrund ihrer Zeit- und Ratlosigkeit vorschnell und unüberlegt zu einer Zusammenarbeit entschließen, damit aber ihre größtes Gut – den direkten Zugang zu ihren Lesern – verlieren beziehungsweise in die Hände von Apple legen würden. Sobald nämlich ihr Content über iTunes angeboten wird, haben sie keinen Zugriff mehr auf die demografischen Daten ihrer User, die sie bisher an Werbepartner verkauft haben. Offenbar ist es genau dieser Punkt, der nun die Verhandlungen zwischen Apple und Verlagen ins Stocken bringt.

“Ist es ein Dealbreaker? Es ist verdammt nah dran”, wird der Medienmanager einer größeren US-Tageszeitung in der “Financial Times” zitiert. Und Sara Ohrvall, Vize-Präsidentin der Forschungs- und Entwicklungsabteilung des Verlags Bonnier, warnt: “Wir müssen die Bindung zu unseren Lesern erhalten. Das ist der einzige Weg, ein gutes Magazin herauszubringen.” Apple scheint aber momentan wenig geneigt, irgendwelche Zugeständnisse zu machen und den Verlagen mehr zu bieten, als die Verkaufszahlen.

Früher oder später wird sich Steve Jobs aber geschlagen geben müssen, denn es erscheint sehr unwahrscheinlich, dass sich die Verlage jetzt – da das Thema einmal auf dem Tisch liegt und sie in diesem Punkt alle an einem Strang ziehen – von einem Monetarisierungsmodell verabschieden werden, das ihnen bisher gute Einkünfte beschert hat. Und es gegen eines tauschen, das sich erst noch als tragfähig erweisen muss. So viel Überzeugungskraft wird selbst der Apple-Guru nicht haben. 

Möglicherweise wird der Kampf aber an einer anderen Stelle entschieden. Manche der Verlage kritisieren nämlich zudem Apples Preispolitik, die für das Unternehmen eine 30-prozentige Beteiligung an allen über den App Store gemachten Umsätzen vorsieht. App-Programmierer sind mit dieser Aufteilung bisher sehr zufrieden gewesen und vor kurzem haben auch die Buchverleger dieses Modell noch gelobt. Die Verleger von Zeitungen und Zeitschriften sehen das aber anders. Sie verstehen nicht, warum sie für ihren sich ständig aktualisierenden Content genauso zur Kasse gebeten werden sollen, wie dies bei Anbietern von Apps und Büchern der Fall ist. Vorstellbar wäre, dass Jobs an dieser Stelle hart bleibt und dafür bei den demografischen Daten Zugeständnisse macht. Andersherum wird es sicherlich nicht funktionieren, auch wenn das die für Apple lukrativere Variante wäre.

Eines dürfte aber klar sein: eine Lösung muss her. Denn sie entscheidet nicht nur maßgeblich über die Zukunft der Verlage, sondern auch die des iPad. Ich bin daher sehr gespannt, wer um welchen Preis nachgeben wird.

(Marek Hoffmann)

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Wenn Hollywood mal wieder einen Blockbuster plant, in dem irgendwelche ausgefallenen und futuristisch anmutenden Computer-Screens auftauchen sollen, dann werden Interface-Designer engagiert. John Underkoffler ist einer von ihnen. Als er noch an dem renomierten Massachusetts Institute of Technology (MIT) tätig war, besuchte ihn eines Tages ein Produzent und beauftragte ihn damit, ein Computer-Interface für die Verfilmung einer Kurzgeschichte von Philip K. Dick zu entwickeln, “Minority Report“.

Underkoffler tat, worum er gebeten wurde. Er fand aber so viel Gefallen an seiner eigenen geistigen Geburt, dass er sich anschließend vom MIT verabschiedete, die Firma Oblong Industries gründete und das Gerät nachbaute, mit dem Tom Cruise in dem Sci-Fi-Thriller Bilder durch die Gegend schubste. Mittlerweile ist das sogenannte “g-speak Spatial Operating Environment” (sehr frei übersetzt etwa ”Suppiduppi-Gadget”) laut Underkoffler in etlichen Unternehmen, Regierungsbehörden und Universitäten im Einsatz und soll in fünf Jahren auch dem Otto-Normal-User zur Verfügung stehen. Vor einigen Tagen führte der Meister sein Gadget auf der “Technology, Entertainment, Design” (TED) in Kalifornien vor:

Frage ist nur, ob es das bei der geplanten Markteinführung auch noch sein wird. Spätestens seit der CES ist nämlich klar, dass auch Unternehmen wie Microsoft oder Sony den Markt für gestengesteuerte Produkte für sich entdeckt haben und dies erst der Anfang ihrer Entwicklung sein dürfte. Aber diese Unternehmen verfügen sicherlich über ein ungleich höheres Budget als Oblong Industries und könnten es mit seinem jetztigen Nischenprodukt vom Markt fegen. In jedem Fall wird es spannend zu sehen, was uns User dann in fünf Jahren erwartet.

(Marek Hoffmann)

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Schweigen ist Gold: Mit welchen Mitteln Apple seine Geheimnisse hütet Basic Thinkingby Marek Hoffmann (cached at February 19, 2010, 9:30 am)

Es kann darüber gestritten werden, ob Apples berühmt-berüchtigte Verschwiegenheitspolitik einen Teil des Firmenerfolgs ausmacht. Fest steht aber, dass ein Verstoß gegen sie für Businesspartner immer negative Folgen hat. Erinnert sei an das jüngste Beispiel, bei dem Harold McGraw III kurz vor der offiziellen Präsentation des iPad Details über das Gadget ausgeplaudert hatte und dafür von Jobs hart abgestraft wurde. Oder den jungen Foxconn-Mitarbeiter, der sich wegen eines verlorengegangenen iPhone-Prototypen das Leben nahm. Dafür ist Apple sicherlich nicht direkt verantwortlich zu machen, zeigt aber auf, welcher Druck auf den Geschäftspartnern lastet.

Um diesen Druck zu dokumentieren, ist ein (namentlich ungenannter) Reuters-Journalist in die chinesische Stadt Longhua gereist – und hat ihn dort am eigenen Leib zu spüren bekommen. In dieser Stadt befindet sich nämlich das Fabrikgelände eben dieser oben genannten Firma Foxconn, einem der weltgrößten Apple-Auftragshersteller. Und die war wenig erfreut über den ungebetenen Besuch – aus berechtigten Gründen. Denn was der Reporter dort zu sehen und zu hören bekam, gleicht eher einem Spionage-Thriller-Szenario.

Es fängt damit an, dass das Gelände von Foxconn schwerstens bewacht wird und sich jeder Mitarbeiter per Fingerabdruck-Scan authorisieren muss. Damit das Areal so selten wie möglich von ihnen verlassen wird – und somit die die Gefahr gesenkt wird, dass Geheimnisse oder Produkte nach draußen gelangen – , gibt es auf dem Gelände neben Bäckereien und Fitnessstudios sogar eine Post, ein Krankenhaus und eine Bank. Wer rausgeht, wird gefilzt: “Sie benutzen Metalldetektoren, um uns zu durchsuchen. Wenn beim Verlassen bei jemandem ein Metallgegenstand gefunden wird, wird sofort die Polizei gerufen”, erzählte ein Foxconn-Mitarbeiter dem Reporter. Soweit die Sicherheitsvorkehrungen der Firma.

Geheimhaltungsstrategien und ihre Konsequenzen

Kommen wir zu Apple. Der Meister der Geheimniskrämerei verfolgt die unterschiedlichsten Taktiken, um sicherzustellen, dass die eigenen Produkte erst dann den Augen des Publikums präsentiert werden, wenn es das Unternehmen für richtig erachtet. Dies beginnt damit, dass immer nur so viel an Informationen weitergegeben wird, wie unbedingt nötig – und so wenig wie möglich. Außerdem setzt Apple nicht auf einen Partner, der die Produkte komplett fertigt, sondern verteilt die Aufgaben – oft erst sehr kurzfristig – auf mehrere Unternehmen. Zudem erhalten Partner gelegentlich testweise voneinander unterschiedliche Produkte zugeschickt, um ihre Verschwiegenheit auf die Probe zu stellen. Über ein ausgehändigtes Gadget durchgesickerte Informationen können derart schnell einer undichten Stelle zugeordnet werden. Und dann wird geklagt. “So wird sichergestellt, dass die einzigen Personen, die alle Geheimnisse über ein Apple-Produkt kennen, jene von Apple selbst sind”, so ein Informant. 

Aus Apples Verschwiegenheits-Obsession ergeben sich dann auch dementsprechend unwirkliche Arbeitsumgebungen für die Foxconn-Angestellten. Oft haben Kollegen gar keinen Schimmer, woran der andere gerade arbeitet und bekommen auch das fertige Produkt gar nicht zu sehen. Sie reden noch nicht einmal miteinander über ihre Arbeit: “Es herrscht eine Kultur des Schweigens und das wird akzeptiert. Man gewöhnt sich daran, nicht über seine Arbeit zu sprechen, es wird normal, weil es jeder so macht”, offenbart dem Journalisten ein ehemaliger Marketing-Mitarbeiter von Foxconn: “Ich habe noch nicht einmal mit meiner Frau darüber gesprochen”.  

Von James Bond bis Brave New World 

Wie eingangs gesagt: Dies erinnert an Filme à la James Bond (oder einige wenige totalitäre Staaten im Real Life), in denen sich ein Super-Schurke unentdeckt eine kleine Waffe baut, um wie Brain die Weltherrschaft an sich zu reißen. Und um unentdeckt und unverraten zu bleiben, betreibt er die oben genannten Vorkehrungen. Und wenn dann ein Journalist daherkommt, kann es schon mal was auf die Mütze geben.

Nachdem der Reuters-Journalist nämlich Fotos von dem Foxconn-Areal gemacht hatte, mischten ihn zwei Sicherheitskräfte des Unternehmens auf und drängten ihn dazu, ihnen ins Gebäude zu folgen. Er weigerte sich und rief stattdessen die Polizei, die die Sache schlichtete und ihm einen ernsten Rat mit auf den Weg gab: “Es steht ihnen frei zu tun, was Sie möchten. Aber das ist Foxconn – und die genießen hier einen besonderen Status.” Gruselig!

Apple ist für solche Aktionen, wie auch oben erwähnt, nicht direkt verantwortlich zu machen. Cupertino ist in seiner Paranoia sicherlich auch nicht besser oder schlechter als andere Unternehmen, die ihre Produkte auf ähnliche Weise “schützen”. Es drängt sich nur die Frage auf, wann die Verantwortlichen zu der Einsicht gelangen, dass der Zweck nicht immer die Mittel heiligt – und es auch eine indirekte Schuld gibt?

(Marek Hoffmann)

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Nach seinem kleinen Abstecher mit dem AIM ins Social Network-Terrain konzentriert sich AOL nun offenbar wieder auf handfestere Projekte. Internen Informationen zufolge, die dem Silicon Alley Insider über AOL zugeschanzt wurden, plant der Internet-Konzern Weltbewegendes: Er will zum “globalen und lokalen Leader im [...] Produzieren und Ausliefern von qualitativ hochwertigem Content” werden, so die anonymen Quellen. Und wie soll dieses bescheidene Kunststück erreicht werden? AOL-CEO Tim Armstrong will hierfür den Mitte des vergangenen Jahres erworbenen Dienst “Patch” kräftig aufbohren.

Für jene, die Patch nicht kennen: Es handelt sich um eine “Community-spezifische News- und Informations-Plattform”, die von “professionellen Redakteuren, Autoren, Fotografen und Videografen” betrieben wird. Zu Deutsch: Lokalnachrichten deluxe. Der Plan sieht nun vor, das aus derzeit 30 News-Blogs bestehende Netzwerk bis zum Ende dieses Jahres auf “Hunderte” aufzustocken. Ein sicherlich zu großer, deswegen aber nicht unbedingt falscher Schritt in die richtige Richtung. Oder doch?  

Es dürfte sich nicht erst seit Roberts Buzzriders und Twitters “Local Trends“-Liste herumgesprochen haben, dass Lokales das nächste “Big Thing” im Netz sein könnten. Auch AOL spricht von den ”verheißungsvollsten ‘white spaces‘ im Internet”. Insofern ist es nur konsequent, in diese Lücke mit aller Macht hineinzustoßen und sich so breit wie möglich aufzustellen, bevor die Konkurrenz auch auf den Trichter kommt. Ganz ohne Mitbewerber ist man aber freilich nicht mehr.

So verfolgt etwa der Examiner schon seit einiger Zeit das gleiche Konzept. Allerdings mit einem entscheidenden Unterschied: Während es sich bei den Patch-Mitarbeitern um ausgebildete Profis handelt, die in den Communitys leben, aus denen sie berichten, arbeiten beim Examiner – ähnlich wie hierzulande die X-Scouts beim Express  - Laien als Berichterstatter. Gut vorstellbar, dass Patch hierdurch einen Qualitätsvorsprung erzielt, der vom Leser bevorzugt wird.

Gleichzeitig erwachsen AOL aber durch dieses professionelle Team horrende Kosten – vor allem bei solch einer Expansion, wie sie angedacht ist. AOL wird versuchen, dies über Werbung zu refinanzieren. Möglicherweise wird kleinen Betrieben aus der jeweiligen Gegend sogar ein Discount-Preis geboten, damit sie auf der Patch-Seite ihres Ortes werben. Damit steht und fällt das Konzept in meinen Augen aber. Sollten nämlich auf diesem Wege nicht ausreichend Einnahmen generiert werden, könnte sich das Projekt schnell zu einer Geldvernichtungsmaschine entwicklen. Vom User geliebt, vom Geldbeutel gehasst – ein Problem, das von Social Networks schon bestens bekannt ist.

(Marek Hoffmann)

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Alles einsteigen! Google Maps begleitet die Transsibirische Eisenbahn Basic Thinkingby André Vatter (cached at February 19, 2010, 9:30 am)

80 Stationen von Moskau nach Wladiwostok, 9.288 Kilometer durch absolutes Niemalsland, bis man am Strand des Pazifiks steht und in aller Ferne Japan zuwinkt. Hachja, die Transsibirische Eisenbahn hat schon etwas. Wir haben Freunde in Sibirien, die immer schon wollten, dass ich vorbeikomme. Wenn ich ein dehnbares Bimetall wäre, würde ich vielleicht einmal hin: Temperaturen von -72 bis +40 Grad Celsius hält doch wohl kein Organismus aus. Deshalb muss ich wohl – wieder einmal – auf Google setzen.

Der Suchriese hat gemeinsam mit der Russischen Eisenbahn ein Mammutprojekt auf die Beine gestellt: Ein Kamerateam hat sechs Tage lang die Fahrt des transsibirischen Zugs begleitet und während dieser Zeit die komplette Außenansicht dokumentiert. Ich halte das Ergebnis für atemberaubend, man beachte die Bilder, die uns da in eine ferne Welt entführen (okay, abgesehen von den ranzigen Graffitiwänden Moskauer Plattenbauten).

Die virtuelle Reise auf Google Maps ist in englischer Sprache verfügbar und bietet nehmen dem kompletten HD-Videomaterial (150 Stunden) auch eine Maps-Kartenansicht, auf der der Standort der Bahn zur Zeit der Aufnahme markiert ist (Stichwort: Geotagging) – dementsprechend einfach lassen sich bei Bedarf auch immer wieder einige hundert Kilometer überspringen. Um sich die Zeit während der Fahrt zu vertreiben, kann der Benutzer bestimmte Ambiente-Features hinzuschalten, etwa russisches Radio, den Sound rollender Eisenbahnräder oder komplette Lesungen, zum Beispiel Tolstois “Krieg und Frieden” oder Gogols “Die toten Seelen” – beide leider nur auf Russisch.

Ich werfe im Folgenden mal die Clip-Maschine an, um euch einen Eindruck von der Fahrt zu vermitteln. Der Weg führt uns am Baikalsee vorbei (ab Minute 17 geht es richtig los), der tiefste und älteste Süßwassersee der Erde:

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(André Vatter)

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Neues Viralprojekt Skype Outside: Bei VoIP-Anruf – Kunst! Basic Thinkingby André Vatter (cached at February 19, 2010, 9:30 am)

Beim Mobile World Kongress (MWC) vor wenigen Tagen gab es für Skype den Durchbruch: Der VoIP-Anbieter wartet seit Jahren darauf, mit seinem Dienst in das UMTS-Netz zu kommen, doch die großen Telcos dieser Welt haben die Tür verschlossen. Warum? “Weil der VoIP-Traffic unsere Netze zumüllt und wir am Ende nicht einmal einen Cent für vertelefonierte Minuten sehen!”, so das Argument der kopfschüttelnden Telekommunikationskonzerne. Skype bietet kostenlose Telefonate zwischen einzelnen Mitgliedern, wer andere Nummern anwählt, kommt mit reichlich günstigen Tarifen davon. In Deutschland erlaubt beispielsweise T-Mobile deshalb die Nutzung von VoIP nur gegen satten Aufpreis.

Auf dem MWC ist es Skype nun gelungen, zumindest einen Anbieter davon zu überzeugen, dass VoIP nicht zwangsläufig ein Umsatzkiller für Unternehmen – sondern vielmehr ein Kaufanreiz für Kunden ist. Verizon hat sich einverstanden erklärt und den Vertrag unterzeichnet – ab März dürfen damit alle Verizon-Kunden mit Datentarif Skype dazu nutzen, um kostenlos andere Skype-Mitglieder auf der ganzen Welt anzurufen. Der Mobilfunker will zu diesem Zeitpunkt insgesamt neun Smartphones (darunter BlackBerrys und drei Android-Handys) mit Skype mobile ausgestattet haben.

Skype selbst ist angesichts des Erfolgs ganz aus dem Häuschen – immerhin besteht ja nun die berechtigte Chance, dass die Boykott-Haltung der übrigen Telcos durch den Verizon-Stunt ein wenig aufgelockert wird. Zur Feier des Tages hat der VoIP-Anbieter deshalb – wieder einmal – ein neues Viralprojekt ins Leben zu rufen. Wenn ihr euch erinnert: Zuletzt wurde der 28-jährige Rob Cavazos in einer subtropischen Savanne irgendwo auf der Iberischen Halbinsel ausgesetzt, um Telefonate von völlig Fremden entgegen zu nehmen. Jetzt setzt Skype noch einen drauf und hat gleich fünf Opfer zur Belustigung der tobenden Menge ins Rampenlicht gerückt.

Das Besondere an diesem neuen Projekt Skype Outside ist jedoch, dass alle fünf Künstler sind. Da ist australische Schattenkünstlerin Kelli Ryan, die beiden durchgeknallten Tokyokamen aus Japan, der türkische Holzschnitzer Paul, spanische Zirkusjungs und der Bonbonleger Phil Hansen aus Minneapolis. Jeder der Beteiligten besitzt ein Handy, auf über das Mobilfunknetz via Skype angerufen werden kann, jeder von ihnen darauf abgerichtet, zu unterschiedlichen Tageszeiten Vorschläge für Kunstaktionen entgegenzunehmen und diese auch umzusetzen. Die Ergebnisse werden mitgefilmt und später auf Skype Mobile öffentlich gemacht. Ein Beispiel:

st gerne eingeladen. Bitte versäumt es dann nicht, eure Erfolge mit uns zu teilen. Im Falle Rob hat das ja letztes Mal mehr als gut geklappt!

(André Vatter)

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Please rob me: Witzige Idee, aber ernstes Thema Basic Thinkingby Carsten Drees (cached at February 19, 2010, 9:30 am)

Ist es einfach nur witzig, eher strange oder vielleicht sogar bedenklich, wenn eine Anwendung wie Please rob me an den Start geht? Wie einige bereits wissen: “Please rob me” trackt Tweets, in denen via Foursquare mitgeteilt wird, dass man gerade nicht zuhause ist. Vielleicht ein paar Gedanken zu diesem Thema…

Es ist schon eine Weile her, dass mich ein guter Freund – Systemelektroniker von Beruf – über eine Sicherheits-Schulung informiert hat, an der er teilgenommen hat. Dort wurde explizit darauf hingewiesen, dass sich organisierte Banden mittlerweile auch auf Twitter eingeschossen haben und gezielt in Häuser einbrechen, von denen man dank Twitter mit Sicherheit ausschließen konnte, dass der Besitzer zu Hause ist. Klar – wenn ich schreibe, dass ich zwei Wochen in Urlaub fliege und man dank Geo-Location, Google Earth und/oder Google Maps einen Einbruch generalstabsmäßig planen kann, muss ich mir wohl oder übel das Attribut “fahrlässig” verpassen lassen.

Ich führe viele Debatten mit Menschen, die sehr wenig mit dem Internet zu tun haben. Oft sind das die gleichen Menschen, die auch auf “Mobil-Telefone” schimpfen und dabei einen Spruch, wie “früher hatten wir kein Handy und sind trotzdem klar gekommen” auf den Lippen haben. Denen versuche ich mit größtmöglicher Gelassenheit zu erzählen, welch wundervolle Möglichkeiten uns die Technik im Allgemeinen und das Internet im Speziellen zu bieten haben. Es geht immer darum, nicht nur schwarz oder weiß zu sehen, sondern eine Entwicklung neutral und in seiner Gesamtheit zu betrachten und sie dann für sich zu nutzen.

Ähnlich verhält es sich eben auch mit Twitter. Ich kann mit sehr interessanten Menschen in Kontakt treten, sehr viele Informationen sehr schnell erhalten und ebenfalls sehr schnell meine Follower auf dem Laufenden halten. Andererseits kann ich aber auch sehr viel unnützes Zeug lesen, mich mit Spam zumüllen lassen, mir fiese Würmer einfangen – oder eben auch zwielichtes Volk informieren, dass meine Wohnung zur Spontan-Entrümpelung bereit steht.

Es ist ‘ne großartige Geschichte, dass wir Locations via Foursquare und Co. taggen und empfehlen, Personen in der Nähe finden und Orte einsehen können, die wir nie zuvor betreten haben – aber wir müssen auch lernen, mit diesen Möglichkeiten umzugehen. Es wird sehr viel geschrieben darüber, was man bei Facebook und Co. von sich preisgibt und was besser nicht. Statt lediglich über kompromittierende Bilder nachzudenken, sollte man zumindest erwägen, auch in diesem Punkt etwas bedachter zu Werk zu gehen.

(Carsten Drees)

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X-Tube: Japanischer USB-Steampunk sorgt für DTS-Sound Basic Thinkingby André Vatter (cached at February 19, 2010, 9:30 am)

Vorab sei gesagt, dass ich hoffe, nun ein Publikum von Audiophilen vor mir zu haben. Und niemanden, der auf der Suche nach Amateur-Sex falsch abgebogen ist (man glaubt nicht, was Google so alles anspült, siehe Leseranzahl bei “read”). Das kleine Gadget, das ich gerade gefunden habe, hört nun einmal auf den Namen “X-Tube”.

Hersteller ist der japanische Elektrokonzern Hanwa, der seine Liebe zur guten alten Elektronenröhre wiederentdeckt hat – sie wurde um 1900 erfunden. X-Tube ist nun ein kleiner Röhrenverstärker auf USB-Basis, der in der Lage ist, jedem Rechner DTS-Soundfähigkeiten zu verleihen. Er hat also nicht nur ordentlich Steampunk-Charme, sondern kann auch wirklich etwas leisten. Abgesehen davon sieht die blaue, bei Nichtgebrauch langsam pulsierende LED einfach toll aus.

Auf der Produktseite (Google Translate) wird ein wenig über die Output-Daten verraten (16Bit 16KHz/32KHz/48KHz, THD + N-73dB, SNR 85dB), X-Tube verfügt zudem über zwei Schalter, einen für Musik- und einen für Filmsound. Mit der Röhre kommt eine Software (läuft auf Windows 7, Vista und XP) sowie ein DTS-Kopfhörer mit zwei Meter Kabellänge. Das Gadget bietet übrigens nicht nur einen Audio-Ausgang, sondern auch einen Mikrofon-Eingang.

Hanwa verkauft X-Tube in Japan für umgerechnet 33 Euro – wenn es funktioniert, tatsächlich ein Spottpreis. Wann oder ob ein Marktstart in Deutschland geplant ist, ist derzeit nicht bekannt.

Via: Geeky-Gadgets

(André Vatter)

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Langsam aber sicher schreitet Google seinem Ziel entgegen, Übersetzer in die Arbeitslosigkeit und Wörterbuchseiten wie LEO in die Bedeutungslosigkeit zu verbannen. Einverstanden, ein übertrieben düsteres Bild, aber der Suchriese treibt tatsächlich konsequent die Weiterentwicklung seines hauseigenen Übersetzungsdienstes an. Zuletzt habe ich hier noch über den Universal-Übersetzer für Android-Phones gesprochen, der sicherlich noch eine Weile Zukunftsmusik bleiben wird. Nun hat Eric Schmidt während seiner Keynote am vergangenen Dienstag auf dem Mobile World Congress in Barcelona aber einen weiteren Meilenstein auf dem Weg in diese Richtung präsentiert: den Prototypen eines Übersetzungsservices für Google Goggles. Während der Veranstaltung gab es nur eine flotte Preview, jetzt hat Google noch einmal nachgeschoben und stellt ihn ein wenig ausführlicher vor.

Google Goggles Bilderkennungs-Software wurde um das Feature “Optische Zeichenerkennung” erweitert, eine Technologie, die automatisch den in Bildern enthaltenen Text erkennt. Sie wird mit derjenigen für maschinelle Übersetzungen gekoppelt und erlaubt es, Texte auf Plakaten, Schildern oder Speisekarten (siehe Bild) abzufotografieren, das Text-Foto an die Google-Server zu schicken, dort übersetzen zu lassen und das Resultat wieder auf dem Android-Phone zu erhalten. Anbei eine kleine Demonstration, wie das in der Praxis funktionieren könnte. Randnotiz: Das erste Mal, seit ich über Google-Dienste schreibe, wurde mir ein Feature von einem Deutschen präsentiert und ist zudem bisher nur in der deutschen Version (Deutsch-Englisch, um genau zu sein) verfügbar. Enjoy:

Service natürlich in erster Linie Touristen sehr entgegenkommen wird, die künftig nicht mehr mit ihren kleinen Pocket-Translatern hantieren müßten. Immerhin arbeitet Google daran, seinen Dienst möglichst bald in 52 Sprachen verfügbar zu machen. Bleibt nur die Frage, wie tief sie für die Roaming-Gebühren in die Tasche greifen müssen. Wer sich gerade irgendwo in Tibet aufhält, wird möglicherweise billiger davonkommen, wenn er die bestellten Yak-Hoden einfach zurückgehen lässt und sich eine neue Speise bestellt, als darauf zu warten, dass Google ihm sagt, was er besser nicht bestellen sollte.

Es freut sich übrigens nicht jeder darüber, dass Google mit diesem Feature die Welt beglücken möchte. Und zu diesem Zeitpunkt. Mobilate, ein Anbieter für mobile Übersetzungen, arbeitet nämlich selbst an einem ähnlichen Dienst und hätte ihn gern vor Google auf den Markt gebracht. Tja, tough shit, wie der Ami sagt…

(Marek Hoffmann)

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Vermeintlicher Tablet-Boom: Gerätebauer wollen iPad-Preise unterbieten Basic Thinkingby André Vatter (cached at February 19, 2010, 9:30 am)

Das muss man sich einmal vorstellen: Es geht um Produkte, die es noch gar nicht zu kaufen gibt und um Preise, die zum Teil noch nie bestätigt wurden – dennoch beteiligen sich Hersteller, Verlage, Journalisten, Meinungsforscher und natürlich die privaten Nutzer wie wild an den Spekulationen. Es geht um den Markt mit Tablet-PCs, der in großen Teilen allein auf dem Reißbrett existiert. Und es geht um das iPad.

Die Gerätehersteller hatten vor dem Tag gezittert, an dem Steve Jobs das Apple-Tablet vorstellen würde. Gleichzeitig waren sie aber auch froh, dass das große Geheimnis schließlich gelüftet wurde: Endlich gab es Informationen mit denen sich arbeiten lässt, dachten sie und machten sich an die (Weiter-)Entwicklung ihrer Klone. Der einzige Ausbrecher in diesem Geduldsspiel war HP. Das Unternehmen schickte wenige Tage zuvor den Microsoft-Chef Steve Ballmer auf der Gadget-Messe CES an die Front, um ihn einen halbfertigen Prototypen eine zeitlang vor den Augen des Publikums herumwedeln zu lassen: das HP Slate.

Wie das “Wall Street Journal” in der Nacht zum Donnerstag berichtete, wandte HP diese Strategie an, um schon einmal potentielle Kunden anzulocken – sich aber gleichzeitig das Hintertürchen offen zu lassen, sollte bei einem eintreffenden iPad-Hype ein Gegensteuern nötig sein. Das Produkt sei zu diesem Zeitpunkt noch unfertig gewesen, um nach der Jobs-Keynote noch “ein paar Dinge tweaken zu können”, heißt es. Dazu zählt auch die Festlegung des Verkaufspreises. HP ziehe unternehmensintern derzeit alle Strategen zusammen, damit sie sich Gedanken über die Vermarktung machen sollen. Nach ersten Informationen soll der Preis des Slate bei rund 629 Dollar (etwa 460 Euro) liegen und würde damit in der bisherigen Ausstattung knapp unter dem Preis eines gleichwertigen iPads liegen.

Anderen Computer-Herstellern geht es nicht anders. Mit ordinärer PC-Hardware lässt sich heute kaum noch Geld machen, deshalb wittern viele von ihnen nun die Tablet-Morgenluft. Acer hatte zuvor unumwunden zugegeben, dass man Apple den Vortritt in diesem neuen Markt lassen werde, um sich “Inspiration” einzuholen. Auch Sony räumt offen ein, dass das iPad einen “Maßstab” gesetzt habe, an dem man sich von nun an orientieren werde. Die Japaner haben nun ihre Entwicklungsabteilung geweckt und drängen auf eigene Tablet-Lösungen.

Für alle Beteiligten ist der Tablet-Markt eine neue Erfahrung, für alle ist dieser Vorstoß nichts mehr als ein Schuss ins Blaue. Das gilt umso mehr, als dass sich die Apple-Konkurrenz in erster Linie nur Gedanken über die Hardware macht und bei Fragen nach dem OS wie überrascht antwortet: “Na, Windows 7!” Das Problem ist, dass das Betriebssystem in erster Linie für den Desktop-Einsatz entwickelt wurde. Ob eine 1:1-Übertragung auf tragbare Bildschirmgeräte ohne Maus und Keyboard möglich ist – und Kunden diese akzeptieren – wird sich erst noch zeigen müssen. Das iPad setzt auf die iPhone-Firmware, die für den mobilen Einsatz speziell entwickelt wurde.

Zuletzt bleibt die Frage, ob ein Tablet als Produkt überhaupt Sinn macht: Ich habe schon an anderer Stelle darüber geschrieben, dass sich für viele Nutzer in diesem Stadium noch kein sichtbares Zeichen für ein Alleinstellungsmerkmal ergeben hat. Viele haben ein Smartphone, viele ein Notebook. Dies verdeutlicht auch eine neue Studie, in der Menschen vor und nach der iPad-Präsentation gefragt wurden, ob sie eine Anschaffung des Tablets planen. Die Zahl der interessierten, potentiellen Käufer schrumpfte von 19 auf 9 Prozent, im Gegenzug stieg die Zahl der Verneiner von 26 auf 52 Prozent.

(André Vatter)

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So, meine lieben Freunde guter Visualisierungskunst: aufgepasst! Twitter-Aktivitäten werden heute durch einen Haufen diverser Dienste sichtbar gemacht, doch ich habe noch keine so schöne Darstellung gesehen, wie die von TweetCatcha. Das Projekt stammt von dem US-Studenten Nick Hardeman, der sich einmal die Schnittstelle der “New York Times” vorgeknöpft hat. Darüber wurden eine zeitlang sämtliche Überschriften und URLs zu Artikeln der Zeitung gesammelt und gleich darauf mit Twitter verglichen (wen es interessiert: dazu wird BackTweets verwendet). So wurde herausgefunden, wer auf Twitter seinen Followern eine bestimmte NYTimes-Lektüre empfahl und wann das geschah.

Die herausgefischten Twitter-Updates wurden um eine Art Uhr angeordnet. Die Stelle, an der sich ein Tweet befindet, hängt von dem Zeitpunkt ab, an dem er verfasst wurde: Wenn kurz nach Erscheinen des “Times”-Artikels getwittert wurde, befindet sich der entsprechende Tweet nah an dem Zeitrad. Je mehr Stunden vergehen, desto weiter entfernt er sich davon – wie eine Silvesterrakete. Der Kreis in der Mitte ist von 24 Ringen umgeben, wobei jeder für eine Stunde des Tages steht.

Hardeman begann mit den Aufzeichnungen am 13. November 2009 und hielt bis zum 9. Februar 2010 durch. In dieser Zeit wuchs die Datenbank auf rund 107 MB an, insgesamt wurden 15.327 “Times”-Artikel und 311.885 dazugehörige Tweets gesammelt. Wer es also einmal selbst ausprobieren möchte, muss sich beim Laden der Seite ein wenig in Geduld üben.

Übrigens sieht TweetCatcha nicht nur toll aus, sondern ist auch recht lehrreich: Wenn wir der Visualisierung glauben dürfen, vergeht oft fast eine Stunde, ehe ein in der Zeitung lanciertes Thema auf Twitter richtig zündet.

(André Vatter)

Der Bericht darüber, wie die Macher hinter dem größten deutschsprachige Raubkopie-Portal Kino.to von den hiesigen Behörden gejagt werden, liest sich wie ein Drehbuch für einen Wirtschaftskrimi: Da hetzen die deutschen Fahnder von Amsterdam nach Dublin, von Düsseldorf nach irgendwo in Russland und dann weiter nach Lloret de Mar. Zwickau und Hamburg sind auch Zwischenstationen. Aber entweder Mister X ist schon über alle Berge oder aber die nötige Hilfe – etwa durch Google oder die russische Regierung – wird ihnen verwehrt. Es wäre vermutlich die größte Ironie, wenn die Story wirklich eines Tages verfilmt werden – und dann auch auf der Plattform landen würde. Dies würde aber natürlich bedeuten, dass der Film ohne “Happy Ending” auskommen müsste, wovon unsere Verbrechensbekämpfer aber offenbar nicht ausgehen.

Denn momentan folgen Ermittler der Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU) und die Polizei wieder einmal zwei vermeintlich heißen Spuren, die endlich zur Festnahme der offenbar deutschen Hintermänner führen sollen. Deren illegales Portfolio soll Schätzungen zufolge mittlerweile etwa 12.000 Filme, 10.000 Serienfolgen und 5.000 Dokumentationen beinhalten, die sie ihren zwischen 200.000 bis 400.000 deutschen Usern rund um die Uhr zum kostenlosen Download anbieten. Und während sie auf ihrer Seite mit Abzock-Abos und Werbung jährlich etwa 3,5 Millionen Euro ergaunern, klagt die Filmindustrie über den so entstehenden Schaden, der sich im mittleren, dreistelligen Millionenbereich befinden soll. Also wird fleißig weiter Jagd auf die Kriminellen gemacht.

Ich frage mich ernsthaft, ob dieses “Catch me if you can”-Spielchen irgendwann vorbei sein wird beziehungsweise ob die “Guten” gewinnen werden. Ich befürworte keineswegs, dass Filme auf entsprechende Portalen zum illegalen Download angeboten werden und noch weniger, dass Ahnungslose mit Abzockangeboten über den Tisch gezogen werden – obwohl man behaupten könnte, dass sie es selbst Schuld sind. Ich frage mich nur, ob die Verantwortlichen jemals verstehen werden, dass sie selbst die Ursache für die Misere sind. Sich seines Schattens zu entledigen geht am Besten, wenn man das Licht ausknipst und nicht nicht dadurch, dass man sich Sportschuhe zum Hinterherrennen kauft. Ich könnte nun auch das Bild vom Unkraut bemühen, bei dem man die Wurzel mit ausreißen muss, um es zu zerstören oder die Ursache-Symptome-Metapher. Aber mein Gedanke sollte klar geworden sein.

Solange Meldungen von Rekordeinnahmen bei Filmen wie “Avatar” die Runde machen, oder mal wieder über die Rekordgage eines Schauspielers berichtet wird – so lange werden sich Filmfans die Frage stellen, ob sie von der Filmindustrie nicht bei den Ticketpreisen abgezockt werden. Und beim Popcorn… Anstatt sich, wie die Kollegen aus der Musik-Branche, als Opfer hinzustellen und sich immer neue Möglichkeiten einfallen zu lassen, wie man die Cyber-Kriminellen dingfest machen kann, würde ein introspektiver Blick vermutlich sehr viel hilfreicher sein. Vielleicht war ich bisher nicht aufmerksam genug, aber ich könnte keine Möglichkeit benennen, bei der die Filmindustrie einen ernsthaften Austausch mit den Konsumenten ihrer Werke gesucht hätte. Wenn sie selbst nicht in der Lage ist, zu erkennen, was sie verkehrt macht, dann sollte sie es sich von ihrem Publikum sagen lassen. Ist doch so einfach wie ein Gang zum Arzt: Ich sage ihm, was mir wehtut, und er sagt mir, warum.   

Zudem verscherzt sich die Filmindustrie mit ihrer Verbrecherjagd möglicherweise vorhandenen Sympathien bei den “ehrlichen” Fans, da sie mit ihren Steuergeldern die Polizei bezahlen, die Interessen der Filmindustrie durchzusetzen sollen. Ein Kampf gegen Windmühlen, der mit einem Blick über den Tellerrand längst hätte beendet werden können.

(Marek Hoffmann)

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CeBIT 2010: Basic Thinking lässt 2.222 Gratis-Tickets springen! Basic Thinkingby André Vatter (cached at February 19, 2010, 9:30 am)

Es ist wieder soweit, die Vorbereitungen zur CeBIT 2010 laufen auf Hochtouren. Basic Thinking ist bereits akkreditiert, das heißt, dass wir am Vorabend des 1. März von Köln aus aufbrechen werden, um zwei Tage lang vom Messegelände in Hannover zu berichten. Wie im vergangenen Jahr wollen wir dies aber nicht alleine tun – einigen von euch möchten wir vielmehr die Gelegenheit bieten, einfach mitzukommen. Zur CeBIT 2009 machte der Chef dafür 1.000 Gratis-Tickets locker, doch in diesem Jahr soll noch einmal etwas draufgelegt werden: Insgesamt verschenken wir deshalb 2.222 kostenlose CeBIT-Eintrittskarten (e-Tickets) im Wert von je 33 Euro! Voraussetzung für ein Gratis-Ticket ist, dass du uns bei Twitter folgst; oder ein Basic Thinking-Fan bei Facebook bist. Wie du dann genau vorgehst, erfährst du jetzt:

Wenn du uns bei Twitter folgst:

Super, erst einmal Danke fürs Folgen! Wenn noch nicht geschehen, kannst du es hier tun (@basicthinking). Um eine Karte zu bekommen, weise bitte mit einem Tweet auf unsere Aktion hin und benutze dabei unbedingt den Hashtag #BTgoesCeBIT. Fülle dann bitte anschließend unser CeBIT-Formular aus, wo du deinen Namen, den Twitter-Usernamen und die E-Mail-Adresse hinterlässt.

Wenn du Fan der Facebook-Seite bist:

Bei Facebook läuft es ganz ähnlich. Es reicht aus, Fan der Basic Thinking-Seite zu werden und in den Kommentaren zu diesem Artikel kurz die Hand zu heben – also zu kommentieren. Darüber hinaus würden wir uns auch freuen, wenn du deine Freunde im Netzwerk über unsere Verlosung informierst. Sobald dies geschehen ist, fülle bitte ebenfalls das CeBIT-Formular aus.

Deine E-Mail-Adresse benötigen wir, weil wir dieses Jahr die Karten nicht per Post verschicken, sondern dir stattdessen einen Ticketcode geben, mit dem du dich auf der CeBIT-Seite registrieren kannst. Wer Bedenken hat: Wir halten wir uns an das, was bereits im Impressum vermerkt ist, das heißt: Eine über die Ticket-Aktion hinausgehende Verwendung deiner Daten, insbesondere für die Erstellung von Nutzungsprofilen oder irgendwelche Marketingmaßnahmen, findet durch uns nicht statt. Nach der Verlosung werden alle Daten gelöscht, versprochen! Alles verstanden?

Dann hier das Gratis-Ticket für die CeBIT abholen!

Teilnahmeschluss ist Donnerstag, 25. Februar, 12 Uhr mittags. Tickets werden bis dahin solange vergeben, bis der Vorrat aufgebraucht ist. Und jetzt: Viel Spaß!

(André Vatter)

Neue Privacy-Regeln bei Facebook: Ich sehe was, was du nicht siehst… Basic Thinkingby Carsten Drees (cached at February 19, 2010, 9:30 am)

Facebook schraubt ja öfters mal den Privacy-Einstellungen herum und nicht selten prasselt kübelweise Kritik auf den Netzwerk-Giganten ein – hin und wieder auch gerechtfertigt. Vor wenigen Stunden hat man seine Ankündigungen wahr gemacht und gibt den zahlreichen Nutzern von Apps auf Facebook nun die Möglichkeit, viel feiner zu justieren, welche anderen Mitglieder dem Informationsregen ausgeliefert sein soll.

In der Praxis sieht diese Änderung recht marginal aus – es wird uns wie bei den Statusmeldungen etc. nun auch bei Farmville und Co. ermöglicht, vor dem Veröffentlichen eines Beitrages explizit auszuwählen, ob unsere Freunde, Freunde von Freunden, oder von uns definierte User den Artikel sehen können.

Diese Änderung ist wichtig und lange überfällig. Es ist zwar ein Leichtes, eine nervige Anwendung auszublenden, aber oftmals setzen sich einzelne Facebook-Nutzer nicht genügend mit den technischen Möglichkeiten auseinander und zudem schießen die Anwendungen ja wie Pilze aus dem Boden.

Definiere ich nun einen Nutzer-Kreis, der beispielsweise meine FarmVille-Updates sehen kann, werden diese Einstellungen gespeichert, so dass ich nicht jedes Mal wieder aufs Neue konfigurieren muss, an wen die Nachricht geht.

So schön das auch klingt, einen kleinen Haken mache ich dabei dennoch aus. Aktuell habe ich über 100 Facebook-Freunde, die ebenfalls FarmVille spielen. Das sind teilweise sehr gute Freunde, teilweise Arbeitskollegen, Verwandte oder aber Kontakte, die ich kaum kenne – oder gar nur durch das Spiel. Das bedeutet wiederum, dass ich diese Menschen in unterschiedliche Listen sortiert habe mit unterschiedlichen Prioritäten. Es gibt also nicht eine Liste, die ich anlegen kann, in denen nur diese Gamer auftauchen. So muss ich dann wohl in den sauren Apfel beißen und jeden Mitspieler einzeln auswählen, um wirklich gewährleisten zu können, dass meine Updates auch nur an die richtigen Empfänger gehen.

Das ist eigentlich kein Vorwurf an die aktuelle Änderung, sondern generell eine an das Filter-System bei Facebook, welches den Ansprüchen, Userzahlen und den Content-Mengen noch lange nicht gerecht wird – aber immerhin ist es ein Schritt in die richtige Richtung.

(Carsten Drees)

André kann es, ich überlass es lieber meiner besseren Häfte – die Rede ist vom Kochen. Sollte das “Heart of Home“-Konzept aber irgendwann tatsächlich Realität werden, dann würde ich die Kunst der Speisenzubereitung auch noch schleunigst erlernen. Auf der anderen Seite: Ich müsste ich es eigentlich gar nicht mehr, denn der futuristische Herd des schwedischen Haushaltswaren-Herstellers Electrolux würde mir selbständig alle Rezepte anzeigen, die zu meinen Speisen passen. Ich müsste hierzu nur die Zutaten auf den Herd legen, die ich verwenden möchte.

Der wahre Clou an dem Future-Brutzler ist aber der, dass er Pfannen und Töpfe überflüssig macht. Um nämlich ein Mahl kredenzen zu können, muss ich zunächst mit meinen Händen die Größe der Kochfläche “einzeichnen” und dann die verformbaren Oberfläche – entsprechend der Tiefe einer Pfanne oder eines Kochtopfs – eindrücken. Im wahrsten Sinne des Wortes. Klingt zu schön, um wahr zu sein - und sieht auch so aus:  

a.org/wiki/Induktionskochfeld" target="_blank">Induktionskochfeldern, an denen sich der Hobby-Koch seine Finger nicht mehr verbrennt, gibt es ja schon seit geraumer Zeit. Und dass sich deren Bedienung und die Rezeptsuche irgendwann mal mittles Augmented Reality oder einer anderen technischen Spielerei verbessern oder vereinfachen lässt, daran glaube ich. Dass sich aber meine Herdplatte verbiegen und zum Herd umgestalten lässt, daran leider nicht. Dabei wäre es so eine schöne Sache…

(Marek Hoffmann)

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Ja, ist es denn schon Mai? Einem alten deutschen Sprichwort zufolge macht dieser Monat nämlich alles neu. Und wenn ich mir die Veränderungen im App Store so angucke, dann könnte ich das glatt glauben: da wird Expansion betrieben, die SDK-Bestimmungen zugunsten fragwürdiger Anbieter beziehungsweise deren Apps geändert, ein Limit nach oben korrigiert und zuletzt - offenbar für immer – einem Anwärter die Tür mit lautem Donner vor der Nase zugeknallt.

Wie der offiziellen News-Seite des iPhone Developer Center entnommen werden kann, erobert der App Store weitere Teile dieser Welt und ist ab sofort in 13 neu hinzugekommenen Ländern verfügbar. Diese wären Armenien, Botswana, Bulgarien, Jordanien, Kenia, Mazedonien, Madagaskar, Mali, Mauritius, Niger, Senegal, Tunesien und Uganda. Das sind gute Nachrichten für alle Entwickler unter euch, da ihr auf diesem Wege Zugang zu einem erweiterten Kundenkreis erhaltet, dem ihr eure Apps anbieten könnt. Um die entsprechenden Länder-Anpassungen an den Applikationen vorzunehmen, müßt ihr euch bei iTunes Connect einloggen. Wer bereits die Option “sell in new territories” ausgewählt hat, braucht nichts mehr zu tun und kann sich entspannt zurücklehnen.

Dies gilt aber nicht für diejenigen, die bisher gerne ihre Lotterie-ähnlichen Apps in den Store bringen wollten, es aber nicht durften – ihr solltet jetzt auf Zack sein. Denn Apple hat seine “Software Development Kit”-Bestimmungen gelockert und erlaubt künftig auch solcherlei Zeugs. Paragraf 3.3.17 besagt nun: “Deine Applikation darf eine Gewinnspiel- oder Preisausschreiben-Funktionalität zu Promotionszwecken beinhalten. Voraussetzung ist, dass du der alleinige Sponsor der Promotion bist und dass du und deine Anwendung nicht gegen geltendes Recht verstoßen.” Eine Einschränkung macht Apple aber, nämlich dass “in den rechtsverbindlichen, offiziellen Regeln für jede Promotion hervorheben, dass Apple nicht der Sponsor oder verantwortlich für die Durchführung der Promotion ist.” Ob dies auch für Programmierer aus Deutschland gilt, konnte ich noch nicht in Erfahrung bringen. Meine Anfrage bei Apple läuft aber und ich werde die Info nachreichen, sobald ich was weiß. Die erste App aus diesem Bereich ist jedenfalls schon verfügbar: The KaChing Button.

Während die App mit unter einem Megabyte Datengröße locker over-the-air runtergesogen werden kann, braucht der iPhone-Besitzer für Applikation, die größer sind als zehn Megabyte dafür ein WLAN-Netzwerk in seiner Nähe. Korrektur: brauchte. Denn augenscheinlich hat Apple in Deutschland (für welche anderen Länder das nicht gilt, weiß ich nicht, offenbar zählt Dänemark aber noch zu den Benachteiligten) die Grenze auf 20 MB hochgesetzt – nicht viel, aber immerhin ein wenig mehr. Ich habe eben das neue Limit ausprobiert und einen Download des Spiels “Dead Strike” gestartet, das satte 60 MB groß ist – und prompt kam der geänderte Beschränkungs-Hinweis. Das freut natürlich den User, aber wahrscheinlich weniger vereinzelte Telekommunikationsunternehmen, die sich ohnehin schon darüber beschweren, dass der von iPhones stammende Traffic ihre Netze verlangsamt. Aber aufgepasst, das Ganze hat auch eine Kehrseite: Wer sich nun zu häufig die volle Datenmenge runterzieht, dem dreht T-Mobile je nach Tarif ruckzuck den Downstream runter.

Ach ja, und da war ja noch die Sache mit Flash. Das Szenario erinnert mich immer ein wenig an Kafkas Parabel “Vor dem Gesetz“: So sehr sich die Macher der proprietären Software das auch wünschen, sie werden es wohl nie in den App Store schaffen. Und wenn, dann nur über die Leiche von Steve Jobs. Dieser soll nämlich während einer Demonstration des iPad vor Verantwortlichen des Wall Street Journal seiner Abneigung gegen Flash eine neue Dimension verliehen haben. War vorher von einer Reduzierung der CPU-Power durch Flash die Rede oder einer Quelle von Sicherheitslücken, so legte der Guru nun nach und sagte: “Wir verschwenden keine Kraft auf alte Technologien.” Wow, das dürfte es wohl gewesen sein…

(Marek Hoffmann)

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Von vielen Microsoft-Fans wurde dieser Tag lange erwartet – und die Redmonder dürften ihre Anhänger nicht enttäuscht haben. Naja, vielleicht ein wenig, denn das sagenumwobene “Zune-Phone” wurde nicht präsentiert. Am heutigen Montag wurde auf dem Mobile World Congress in Barcelona jedoch endlich das Handy-Betriebssystem Windows Mobile 7 – besser: Windows Phone 7, wie es nun heißt, der Öffentlichkeit vorgestellt (Ballmer-Keynote). Bereinigt um das übliche PR-Gerede vom “smarten Design” und “integrierten Erfahrungswerten” kristallisierte sich heraus, dass Microsoft im Kampf um Marktanteile – wie andere zuvor auch schon – vor allem auf eine für den User möglichst einfache und intuitive Menüführung setzt.

Im Vordergrund stehen dabei zwei Features, die auf die Namen “Hubs” und “Live Tiles” getauft wurden. Bei Letztgenannten handelt es sich um eine Art lebendige Super-Kacheln oder -Icons, aus denen sich die dynamische Startseite der Plattform zusammensetzt. Der User kann sich sie sich selbst erstellen (etwa zu einer ausgesuchten Person oder einem Interessengebiet) und nach Belieben miteinander kombinieren. Die Live Tiles zeigen ihm dann alle aktuellen Informationen, Bilder oder neue Postings auf seinen Social Networks an und aktualisieren sich ohne sein Dazutun automatisch. Durch Klicken auf ein Live-Tile erhält er dann weiterführende Infos, beispielsweise Detail-Informationen zu einer Person oder einem Termin.

Die insgesamt sechs sogenannten Hubs (“People”, “Pictures”, “Games”, “Music + Video”, “Marketplace” und “Office”) stellen jeweils eigene Themenportale dar, in denen unterschiedliche Anwendungen und Inhalte sowie das Internet gebündelt werden. Der Hub “People” enthält beispielsweise Informationen zu den Kontakten, Live Feeds von Sozialen Netzwerken oder Bilder von Freunden. Wir erwähnt, wurde natürlich auch der Marketplace integriert – Microsofts Antwort auf Apples App Store, wo Spiele und Anwendungen herunter geladen werden können. Apropos Spiele: Mit dem “Games”-Hub stellt Microsoft die erste Xbox LIVE-Integration auf einem Smartphone vor, gleichzeitig wurde der Hub “Music + Video” mit dem Zune-Shop verknüpft – dem Redmonder iTunes. Hier das Ganze noch einmal als kleine Demo:

nun die Gerätebauer dazu bewegen wird, nicht auf das kostenlose Android zu setzen, sondern die bittere Pille der Lizenzgebühren für Windows Phone 7 zu schlucken. Da dürfte es eine Antwort geben: Microsoft soll bei der Entwicklung der Handys, die unter anderem von HTC hergestellt werden, eng beteiligt sein. Das Ergebnis sehen wir am unteren Rand des Geräts, nämlich eine Hardware-Suchtaste, die den Nutzer direkt zu Bing führt. Microsoft kassiert hier kräftig bei den Werbeeinnahmen mit und so dürfte sich der Preis für die Lizenzen in Grenzen halten.

Also: Ist Windows Phone 7 ein Knaller? Summa summarum lässt sich sagen, dass Microsoft sich durchaus Gedanken darüber gemacht hat, wie die Menüführung ansprechender für User gestaltet werden könnte. Branchenbeobachter werten den heutigen Tag als Überraschungserfolg von Steve Ballmer, dessen Konzern spätestens seit dem iPhone-Start 2007 mit schwindenden Marktanteilen im Mobilfunkmarkt zu kämpfen hat. Die Kunden müssen überzeugt werden, aber eben vor allem auch die Gerätehersteller. Ob und wie dies geschieht, dürfte sich schon in den kommenden Wochen zeigen.

Übrigens: Die Deutsche Telekom zählt zu den Unternehmen, die Windows Phones 7 Series in ihr Portfolio aufnehmen wollen. Interessenten können daher darauf hoffen, dass die ersten Geräte in Deutschland noch in diesem Jahr verfügbar sein werden – für die USA sind sie jedenfalls für die zweite Hälfte des Jahres angekündigt.

(Marek Hoffmann)

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Ich liebe Design-Studien und deswegen räume ich ihnen hier auch ab und zu ein bisschen Platz ein. Manchmal sind sie einfach nur schön anzuschauen, aber weder technisch umsetzbar noch wirklich praktikabel. Und manchmal fehlt ihnen schlicht nur das letztgenannte Attribut. So wie beispielsweise dem Musik-Multi-Funktions-Tisch “Amusity” des Designers Idan Arbel. Der Künstler mit einer offensichtlichen Schwäche für die organisierte Form von Schallerzeugnissen, hat eine seiner früheren Entwicklungen - die Music Blocks – mit Microsoft Surface kombiniert und eigenen Aussagen zufolge einen ”berührbaren User-Interface-Kaffetisch für die gesamte Musikbibliothek” gebaut.

Auf dessen Oberfläche werden alle Lieder der eigenen Sammlung als Blasen angezeigt, die Populärsten mittig, die anderen an den Rändern. Möchte man nun einen Song abspielen, muss man dafür spezielle Glas-Objekte benutzen (siehe Teaserbild). Das “Lautsprecher”-Objekt spielt beispielsweise ein Lied ab, wenn man es auf eine der Blasen stellt, das “TV”-Objekt ein Video. Durch Drehen der verschiedenen Objekte können darüber hinaus die Lautstärke verändert , Zusatzinfos zum Künstler oder dessen Werk abgerufen, die entsprechenden Lyrics eingeblendet werden und so weiter. Wer das spannend findet, sollte sich ”Amusity” mal in Action angucken:

e die Möbel der beiden. Aber mal im Ernst: Ich könnte mir nicht vorstellen, meine Musik künftig über diesen Kaffeetisch zu konsumieren. Wäre irgendwie zu unbequem (so ganz ohne Fernbedienung und ständig über dem Tisch hockend). Zudem würde mich der Lava-Lampen-Style wahrscheinlich auf einen Dauer-Tripp schicken. Und meine Füße könnte ich auch nicht mehr auf den Tisch legen ohne Sorge zu haben, dass ich aus Versehen eines der Glas-Objekte verschiebe und dann anstelle von Vivaldis “Vier Jahreszeiten” plötzlich “Ace of Spades” von Motörhead zu hören bekomme. Daher wie eingangs gesagt: Schön anzusehen, aber wenig praktikabel. Oder seht ihr das anders?

(Marek Hoffmann)

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Mobiles Internet im Februar: UMTS-Angebote im Überblick Basic Thinkingby André Vatter (cached at February 15, 2010, 3:40 pm)

umts

Zugeben, ich wollte es schon früher machen, doch dann kamen die Feiertage, Silvester und der ganze “Hallo im neuen Jahr!” dazwischen – deshalb musste die UMTS-Übersicht ein wenig warten. Wie schon so oft zuvor gehen die Credits an die Kollegen von onlinekosten.de, die regelmäßig die Angebote am Markt sondieren und uns hin und wieder abschauen lassen. Wenden wir uns also nun den Tarifen für mobiles Internet im Vergleich zu. Wie immer sind die drei Großen (T-Mobile, Vodafone und o2) und das vierte Rad am UMTS-Wagen (E-Plus) mit dabei. Und ohne große weitere Worte fangen wir an:

T-Mobile

Hier begegnen uns wieder einmal die charakteristischen “Fangen wir billig an und werden erst später teurer”-Tarife. Im T-Mobile-Netz hat derzeit simply data die Nase vorn – 20 Euro im Monat in den ersten zwei Jahren, danach steigt der Preis auf 30 Euro. Kunden haben aber auch schon vorher die Möglichkeit, aus dem Vertrag auszusteigen. Wer eher auf Goldfische steht, kann zu denselben Konditionen auch bei BigSIM buchen. Bei DiscoSurf lässt sich hingegen bei der Hardware sparen – den Stick gibt es nämlich derzeit gratis. Ein halbes Jahr lang beträgt die Monatsgebühr 20 Euro, ab dem siebten Monats steigt sie auf 30 Euro.

Vodafone

Beim englischen Telco Vodafone bewegen sich die Preise in etwa auf dem Niveau des deutschen Ex-Monopolisten. MoobiCent und fioon pochen auf zwei Jahre Vertragslaufzeit zu einem Tarif in Höhe von 20 Euro. Nach Ablauf der Frist klettert dieser auf 35 Euro. Flexibler sieht es da bei McSIM aus: Die Flatrate kostet ebenfalls 20 Euro, ist aber monatlich kündbar. Bei allen drei Anbietern ist der Surfstick für jeweils rund 50 Euro zu haben.

o2

Geht es also weiter mit o2 – auch, wenn uns bei den Fremdanbietern hier wieder bekannt Gesichter begegnen. Tchibo mobil ist nach wie vor eine Option für Leute, die Flexibilität mögen: 40 Euro kostet der Stick derzeit (inklusive 8,85 Euro Startguthaben), die monatlich kündbare Flatrate schlägt mit 20 Euro im Monat zu Buche. Anspruchslosere Nutzer könnten sich für die Internet Flat 500 von klarmobil entscheiden, bei der ab 500 Megabyte Traffic gedrosselt wird. Dafür zahlt man aber auch nur 10 Euro im Monat – ebenfalls jederzeit kündbar.

E-Plus

Beim Kleinsten im Bunde der Mobilfunker hat sich im Januar einiges getan: E-Plus hat die Muttermarke abgeschafft und setzt stattdessen komplett auf Base. Auch von der angekündigten, begleitenden Kampagne kann man schon etwas sehen, Base hat gerade ein kleines Gewinnspiel dazu ausgerufen. Die neue Laptop Internet Flat kostet bei Base übrigens 20 Euro im Monat und kann als Option zum sonst kostenlosen Mein Base hinzugebucht werden. Der Stick kostet 50 Euro.

Und hier noch einmal alle Angebote in der Übersicht:

Tarif
(Netz)
Vertragslaufzeit Einrichtung
/ Hardware
Besonderheiten Monatspreis  
Simply Data
T-Mobile
1 Monat 25 / 50 Euro Nach 24 Monaten: 29,95 Euro 19,95 Euro
BigSIM
T-Mobile
1 Monat 25 / 50 Euro Nach 24 Monaten: 29,95 Euro 19,95 Euro Zum Anbieter
DiscoSurf
T-Mobile
6 Monate 25 / 0 Euro Nach 6 Monaten: 29,95 Euro 19,95 Euro
MoobiCent
Vodafone
24 Monate 25 / 50 Euro Nach 24 Monaten: 34,95 Euro 19,95 Euro Zum
Anbieter
fioon
Vodafone
24 Monate 25 / 50 Euro Nach 24 Monaten: 34,95 Euro 19,95 Euro Zum Anbieter
McSIM
Vodafone
1 Monat 25 / 20 Euro Nach 24 Monaten: 29,95 Euro 19,95 Euro Zum
Anbieter
Tchibo Flatrate XL
o2
1 Monat 0 / 40 Euro 8,85 Euro Guthaben inklusive 19,95 Euro Zum Anbieter
Klarmobil 500 o2 1 Monat 10 / 80 Euro ISDN-Speed nach 500 MB 9,95 Euro Zum Anbieter
Base Laptop Internet Flat
E-Plus
1 Monat 0 / 50 Euro Kostenl. “Mein Base” Voraussetzung 20 Euro Zum Anbieter

(André Vatter)

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David Wu und die ‘Fringemunks’: Der etwas andere Lobgesang aufs iPad Basic Thinkingby Marek Hoffmann (cached at February 15, 2010, 3:40 pm)

Kennt jemand von euch David Wu oder dessen “Fringemunks”? Mir waren sie bis vor einigen Minuten jedenfalls noch völlig unbekannt. Wie ich aber jetzt herausgefunden habe, handelt es sich bei Wu um einen 31-jährigen Amerikaner, der das Los vieler teilt: Er ist ein erfolgloser Musiker mit einer kleinen Fangemeinde. Und diese besitzt er offenbar nicht (hauptsächlich) aufgrund seines musikalischen, sondern seines humoristischen Talents. Wu hat nämlich zu jeder einzelnen Folge der Erfolgsserie “Fringe - Grenzfälle des FBI” eigene Parodie-Songs komponiert und sie ins Netz gestellt.

Dabei benutzte er als Grundlage die Melodien bekannter Songs von populären Bands wie beispielsweise R.E.M., und erzählte mit lustigen Lyrics und Filmausschnitten die Geschichte der jeweiligen Folgen kurz nach. ”Gesanglich” unterstützen ihn dabei Feebo, Notchy und Pie – die “Fringemunks” -, eine Art Backenhörnchen-Comicfiguren, die er selbst erfunden hat. So what? Ich würde euch natürlich nicht seine gesamte Vita hier ausrollen, wenn er nicht etwas gemacht hätte, das auch was mit Tech zu tun hat…

Zu Michael Jacksons Mega-Hit “Bad” hat er sich nämlich ein wenig über Apples iPad lustig gemacht. Die Stimmen der Fringemunks sind zwar grenzwertig, aber dafür wird der Service geboten, dass zum besseren Verständnis der Text eingeblendet wird:

etwas besser gefunden, wenn sie nicht ganz so lang geworden wäre. Aber die Tatsache, dass mir Wu bei seiner Häme über das iPad aus dem Herzen spricht, entschädigt mich schon wieder. Sorry, Apple-Fans, aber Spaß muss sein!

(Marek Hoffmann)

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Es ist – das erlaube ich mir – nicht ungerechtfertigt zu sagen, dass Google bislang keine große Leuchte in Social Media-Dingen war (Ausnahme: YouTube). Orkut war ein Flop, ebenso der Microblogging-Dienst Jaiku und auch nach der anfänglichen Euphorie konnte die Rakete Google Wave nicht wirklich abheben. “Mein Gott, kauft doch endlich Twitter!”, war deshalb die erste Reaktion, als die Meldung die Runde machte, Google würde mit einer hauseigenen Lösungen ins Networking einsteigen.

Doch Google hatte andere Pläne. Anstatt sich ein bereits vorhandenes Produkt einzuverleiben, macht die Suchmaschine es lieber selber – “besser” möchte man fast sagen. Dazu wurde heute Gmail weiter aufgebohrt: Der Online-Dienst beinhaltete von Anfang an Mail-Fähigkeiten, dann kam der Chat hinzu, dann der Videochat – und nun kommt Buzz oben drauf. Um einen neuen Eingang in die Welt der sozialen Netzwerke zu finden, hat sich Google die Rosinen aus dem bereits am Markt Vorhandenen gepickt. In erster Linie zählen dazu unzweifelhaft Twitter, FriendFeed und Facebook – ein Vorwurf, den sich Google allerdings verbittet. Buzz wurde mit fünf Features ausgestattet, die direkt in der Gmail-Mailbox Anwendung finden. Hier die Funktionen im Einzelnen:

1. Auto-Following: Damit der Anfang nicht schwer fällt, hat sich Google erlaubt, eine vordefinierte Liste an verfolgungswürdigen Nutzern zur Verfügung zu stellen. Die Empfehlungen basieren auf den täglichen Kontakten, mit denen man chattet oder mailt.

2. Schneller Zugriff auf Medieninhalte: Anders als bei Twitter ist es nicht nötig, Links anzuklicken und darauf zu warten, dass sich eine Seite öffnet. Buzz zeigt (beinahe) sämtliche Medien direkt im Stream: YouTube-Videos erscheinen unter den Status-Updates, komplette Flickr- und Picasa-Galerien werden in Vollbild integriert und Twitter-Tweets erscheinen in Buzz (auf diese kann man jedoch nicht antworten). Dies gilt selbst für ganze Websites, was die Publisher und Vermarkter nicht wirklich begeistern dürfte: Wird eine Seite per Link empfohlen, werden die grafischen Schlüsselelemente dort herausgerissen und in der Nachricht angezeigt. Einige Seitenbetreiber dürfte das ordentlich Traffic kosten…

3. Privatmodus: Buzz-Updates können öffentlich (zum Beispiel direkt auf dem Google-Profil) oder nur einem bestimmten Personenkreis zugänglich gemacht werden. Dazu können Listen angelegt werden, die sich bei jedem Post separat aktivieren lassen.

4. Inbox-Integration: Bestimmte Buzz-Einträge werden – wie E-Mails – im Eingangsordner dargestellt und durch ein kleines Icon gekennzeichnet. Die Liste wird in Echtzeit aktualisiert: Bleibt der Screen länger offen, kommen weitere Posts sichtbar hinzu. Der Nutzer legt selbst fest, was dort auftaucht, zum Beispiel Kommentare auf eigene Einträge, Kommentare auf eigene Kommentare oder Antworten, die – man kennt es schon von Twitter – als @-Replys ankommen (Muster: @username@gmail.com).

5. Empfehlungen: Um nichts Wichtiges zu verpassen, zeigt Buzz auch Status-Updates von Nutzern, denen man nicht folgt. Das können Freunde von Freunden sein oder User, die über Dinge berichten, die einen interessieren könnten. Laut Google wird dazu ein persönlicher Algorithmus trainiert, der mit der Zeit immer relevantere Einträge anzeigt.

top hat Google auch mobile Pendants gelauncht, die ab sofort verfügbar sein sollen. So wurde zum Beispiel die globale Startseite google.com frisch renoviert, in der rechten oberen Ecke befindet sich nun ein Buzz-Icon. Klickt der Nutzer im Handy-Display darauf, werden automatisch die GPS-Koordinaten des aktuellen Standortes erfasst und anschließend ohne weiteres Zutun aufgeschlüsselt. Auf diese Weise wird nicht nur die reine Information (“Breite Strasse 135, Köln”) gefunden, sondern gleich auch interpretiert: “Starbucks am Dom”. Mit diesem Geo-Tagging im Gepäck kann dann ein Buzz-Update in die Welt geschickt werden. Ab heute sind auch entsprechende Apps für iPhone und Android-Handys verfügbar, die dies vereinfachen sollen. Sie erlauben wiederum den Zugriff auf weitere Features, wie den “Near”-Button, über den sich keine Buzz-Einträge von Verfolgten anzeigen lassen, sondern von Usern, die sich gerade in unmittelbarer Nähe befinden. Bequemerweise kann man sich diese auch gleich auf der überarbeiteten Version von Goggle Maps Mobile einsehen. Apropos Aps: Google will bald eine API auf XML-Basis zur Verfügung stellen, damit externe Entwickler ebenfalls ein wenig mit Buzz basteln können.

Das Roll-Out von Buzz beginnt ab sofort, Gmail-Nutzer können den Dienst direkt in der Mailanwendung finden. Auf der Präsentation wurde allerdings eingeräumt, dass nicht zwangsläufig jeder direkt Zugriff darauf hat – einige müssten sich noch “ein paar Tage” gedulden.

Update, 21 Uhr:

Zur Stunde schlägt Google Buzz noch keine hohe Wellen – Nutzer scheinen eher “interessiert”. Vielleicht ist es ganz aufschlussreich zu sehen, was Twitter aktuell dazu zu sagen hat. Bitte schön:

(André Vatter)

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Google pimpt seine Dienste “Maps” und ”Street View” und verwendet für sie neuerdings auch Fotos von dem Bild-Community-Portal Flickr (siehe das Feld “User Photos” im Teaser-Bild). Damit kann das Unternehmen künftig neben den eigenen (aufgekauften) Diensten Panoramio und Picasa (Web-Alben) eine dritte Quelle ansaugen, um seine Projekte mit Material zu versorgen. Wie viele der auf Flickr vorhandenen Bilder verwendet werden oder wie die nicht unbedeutende Angelegenheit mit dem Copyright geregelt wird, ist bisher nicht bekannt. Google hat nämlich noch keine offizielle Stellungnahme zu dem “Fundstück” abgegeben, über das Geobloggers am gestrigen Montag berichtete.

Die Idee, sich mit Fotos einzudecken, die User ins Netz stellen, ist sicherlich nicht dumm. Viele der Aufnahmen sind von hervorragender Qualität und stellen bestimmt nicht nur eine nette Ergänzung zu von Google bereits selbst gemachten Fotos dar. Sicherlich sind auch viele Orte dabei, die das Unternehmen bisher aus dem einen oder anderen Grund ausgelassen hat. Hierdurch lässt sich nicht nur Zeit, sondern auch Geld bei der Weiterentwicklung von “Maps” und “Street View” sparen, wenn die Forderungen der Fotografen nicht gerade absurd hoch sind. Zudem könnte Google sich auf diese Weise eine Möglichkeit schaffen, auch User mit dem Service zu beglücken, in deren Ländern man aus politisch-datenschutztechnischen Gründen bisher nicht fotografieren durfte. Etwa Deutschland, um ein naheliegendes Beispiel zu nennen. Oder wäre das etwa auch zu beanstanden? Ein Lausbubenstreich, der die hiesige Politik nicht nur vorführen, sondern auch zum Kochen bringen würde.

Hier sind zwei Beispiele für die erwähnten “User Photos”: das erste vom Flickr-User “ricardo.martins” und eines von “Ken Lund”, die die Google “Street View”-Ansicht von oben ergänzen:

Wer selbst mal gucken möchte, kann dies auf dieser Google Maps-Seite tun. Dort kann er auch in die Bilder reinzoomen, was laut Geobloggers dafür sprechen würde, dass sich die Bilder bereits auf Googles Servern befinden, da sie hierfür speziell bearbeitet werden müssen. (Vielen wird diese Technik bereits von Bing bekannt sein, die dort unter dem Namen “Photosynth” verwendet wurde). Bin gespannt, wann sich Google offiziell dazu äußert. Vielleicht ja sogar heute schon, nämlich auf der Pressekonferenz, auf der eigentlich eine Statement zum Status-Update-Feature im Gmail-Service erwartet wird. Stay tuned…

(Marek Hoffmann)

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ZoomIt: iPhone-Speicher per SD-Karte erweitern Basic Thinkingby André Vatter (cached at February 15, 2010, 3:40 pm)

Es gibt ja bereits einen Haufen zweifelhafter Accessoires für das iPhone und den iPod Touch (wie diesen externen Akku) – doch dieses kleine, neue Gadget, das heute das Licht der Welt erblickte, könnte tatsächlich ein nützlicher Helfer im Alltag sein. Der Adapter hört auf den Namen zoomIT und stammt aus der Fabrik der kalifornischen Firma zoomMediaPlus. Dabei handelt es sich um eine Aufsteck-Erweiterung für SD-Karten, die an die 30-Pin-Buchse andockt und fortan volle Flash-Speicher entlastet.

Wird zoomIT das erste Mal angeschlossen, wird der Nutzer gebeten, eine eigens dafür entwickelte App aus dem App Store zu laden. Nach der Installation können Besitzer dann wie gewohnt auf die Inhalte der SD-Karte zugreifen: Sämtliche Dateiformate, die das iPhone SDK 3.0 verarbeiten kann, werden auch unterstützt – also Fotos, Musik (ohne DRM), Videos und Dokumente (.PPT, .XLS, .DOC, .PDF und so weiter). Gleichzeitig bietet die zoomIT-App die Möglichkeit, diese Dateien per Button-Touch als Mail zu versenden oder auf Facebook oder Flickr zu schießen. Die File-Größe wird bei Fotos je nach Bedarf verringert, um dem lahmen UMTS-Upload gerecht zu werden.

“SD-Karten sind heute das Medium wenn es um die Speicherung von Fotos geht und werden immer häufiger dazu benutzt, um Video, Musik und andere persönliche Inhalte zwischen verschiednen Geräten zu transferieren,” so Chris Fisher, der Chef von zoomMediaPlus. Da sehe ich auch die erste Anwendungsmöglichkeit: Fotos.

zoomIT ist also ab heute auf der Seite des Herstellers bestellbar, ausgeliefert wird allerdings nicht vor Anfang April. Bis dahin dürften die ersten Angebote auch bei Amazon aufgetaucht sein. Wer dennoch nicht warten kann, sollte sich mit der Order beeilen: Die ersten 250 Kunden bekommen einen 10-prozentigen Rabatt auf den Preis von 59,95 Dollar (rund 44 Euro) und zusätzlich eine vier Gigabyte fassende SC-Karte von Kingston.

(André Vatter)

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Endlich: Opera für das iPhone kurz vor der Veröffentlichung? Basic Thinkingby André Vatter (cached at February 15, 2010, 3:40 pm)

Mann, das hat aber auch lange gedauert! Schon auf der CES im Jahr 2008 (!) hatten sich die Entwickler begeistert von Opera für das iPhone gezeigt – schon bald könne es soweit sein! Doch Pustekuchen war angesagt: Auf anderen Handy-Plattformen zog der norwegische Browser im Mai vergangenen Jahres am mobilen Safari vorbei (oder zog zumindest gleich), doch Nutzer von iPhone und iPod Touch wurden weiter vertröstet. Apples Verweigerungshaltung sei schlichtweg daran schuld, so die Begründung.

Nun aber könnte, so hofft man, sich dies ändern: Wie Opera Software gerade per Pressemitteilung angekündigt hat, wird Opera Mini für das iPhone schon in wenigen Tagen auf dem Mobile World Congress in Barcelona das Licht der Welt erblicken. Die Entwickler versprechen ein “neues Erlebnis des Web-Browsings” auf dem iPhone: “Schnell, leicht zu bedienen und vollgepackt mit den beliebten Opera-Features”.

Noch sind die Infos recht spärlich, doch immerhin wurde bereits ein Screenshot (s. Teaserbild) veröffentlicht und einige wenige Details wurden herausgerückt: So soll der mobile Browser, wie das Desktop-Pendant Opera 10, über eine Kompressionstechnologie (“Turbo”) für den Download von Bildern verfügen – praktisch für Nutzer, die entweder über keine Datenflat verfügen oder aber eine langsame Anbindung haben. Darüber hinaus werden die Funktionen Tabs, Schnellaufruf und ein Passwort-Manager geboten. “Wir sind begeistert, Journalisten und Partnern eine exklusive Vorschau von Opera Mini für das iPhone auf dem größten Mobilfunk-Event des Jahres zu geben”, jubelt Mitgründer Jon von Tetzchner. Wollen wir hoffen, dass dies auch mit Apple abgesprochen ist und der Browser es tatsächlich durch die Kontrolle des App Stores geschafft hat. Andernfalls dürften lange Gesichter die Folge sein…

Glaubt man den weiteren Ankündigungen, planen die Norweger im Jahr 2010 überhaupt einen weltweiten Frontalangriff auf die Handy-Displays. Neben dem iPhone-Browser werden weitere Produkte vorgestellt, darunter Opera Mobile 10 (Beta 3) für Symbian und Windows Mobile, ebenso wie die Version 10 Beta für Android. Darüber hinaus soll es eine Preview von Opera Mini 5 Beta geben – eine Lösung für “eine Reihe” weiterer Geräte und Plattformen.

(André Vatter)

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Will Google das neue Twitter werden? Oder das neue FriendFeed? Basic Thinkingby Carsten Drees (cached at February 15, 2010, 3:40 pm)

Was hält Google da für uns bereit? Der Suchmaschinen-Gigant, der derzeit mal wieder gleich von mehreren Seiten unter Beschuss geraten ist, scheint niemals still zu stehen. Ständig schraubt man an den eigenen Anwendungen herum, optimiert und verfeinert etablierte Dienste und schickt neue ins Rennen.

Am Dienstagmorgen, zehn Uhr Ortszeit, wird man im Google-Headquarter in Mountain View wieder einmal ein neues Produkt verkünden. Besser gesagt, neue Features für zwei etablierte Google-Dienste. Wie das Wall Street Journal erfahren hat, wird es sich dabei unter anderem um Gmail handeln.

Was das mit Twitter oder gar FriendFeed zu tun haben soll? Ganz einfach: Google möchte ein Status-Update-Feature innerhalb des Mail-Clients integrieren, wobei noch nicht fest zu stehen scheint, ob es sich hierbei um einen festen Bestandteil von Gmail handeln wird oder um ein Modul, welches man bei Bedarf einbinden kann.

Betrachtet man diese noch dürftigen Fakten, erscheint mir persönlich dieses neue Feature wenig nützlich. Ich habe eine Handvoll Kontakte, die ich über den Google-Account erreichen kann, aber diese und viele weitere mehr habe ich nun mal auch bei Twitter und Facebook. Google muss also schon mit der viel zitierten Killer-Applikation aufwarten, um dort Boden auf die Statusdienst-Konkurrenz gut machen zu können.

Die Intention der Kalifornier soll sein, dass wir noch schneller und noch einfacher unsere Media-Inhalte miteinander teilen können. Das ist der Punkt, in dem der Bezug zu FriendFeed ins Spiel kommt. Die Google-Timeline soll nämlich nicht auf Statusmeldungen beschränkt bleiben, sondern schließt auch die anderen Google-Dienste mit ein, und so werden sich die aktualisierten Picasa-Ordner ebenso wiederfinden wie auch favorisierte YouTube-Videos oder empfohlene Artikel aus dem Google Reader.

Ich gehe gerne mit einer Fragestellung aus meinen Artikeln raus. Das macht auch hier Sinn, weil ich zugegebenermaßen gerne und oft Google-Services nutze, aber sowohl mit Chat-, als auch Status- und Social Network-Elementen aus der Google-Schmiede nie wirklich warm geworden bin. Daher spreche ich jetzt die Hardcore-Google-User unter unseren Lesern an und wüsste gerne, welche Chancen ihr einem solchen Feature gebt und ob es einen wirklichen Mehrwert darstellen kann. Wird es ein Twitter-Killer oder eher eine nette Gmail-Erweiterung?

Aktuell kann man eh nur spekulieren, wie exakt dieses (und das andere noch nicht näher erläuterte) Feature arbeiten wird, daher bitte ich euch, hier später noch einmal vorbei zu schauen, wenn wir diesen Artikel hier aktualisieren oder gegebenenfalls einen weiteren Beitrag hinterher schicken.

(Carsten Drees)

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Unüberspringbare Audio-Werbung soll MySpace Music profitabel machen Basic Thinkingby Marek Hoffmann (cached at February 15, 2010, 3:40 pm)

Das Joint Venture bestehend aus Rupert Murdoch mit seinem Unternehmen News Corp. und einigen großen Musik-Labels ist nun wirklich nicht zu beneiden. Eine Plattform – MySpace -, die zu den angesagtesten Adressen für Musikbegeisterte im Netz gehört(e), steht zur Verfügung und es gelingt dennoch nicht, sie profitabel und gleichzeitg wieder ansprechend für die User zu gestalten. Oder andersherum, ganz wie man mag. Und auch ein im Grunde konsequent richtiger Schritt – nämlich der zur Sparte MySpace Music, wo Künstler ihre gesamte Werke als MP3 anbieten können – lässt sich nicht vergolden.

Doch damit soll nun laut eines Berichts der Associated Press Schluss sein. Wie der Dienst nämlich berichtet, experimentieren Murdoch & Co. neuerdings mit Audio-Werbung. Wird wohl nicht so schlimm sein, wie die Metallica-Musikfolter, aber möglicherweise nah dran. Denn erstens kann der User nicht auswählen, was ihm da vorgespielt wird und zweitens hat er keine Möglichkeit, die Audio-Belästigung abzustellen, wegzuklicken oder zu minimieren. Dafür gibt es dann aber anschließend weiterhin Musik für Umme. Guter Deal? Wahrscheinlich nicht.

Die User laufen MySpace davon, weil sie offenbar das gleiche Angebot woanders zu attraktiveren Bedingungen wiederfinden. Und eine 30-sekündige Audio-Werbebotschaft, die ihnen auf den Profilen der Musiker, den Album-Seiten oder Playlists als Gegenleistung für kostenlose Musik entgegendudelt, wird sie wohl kaum zum Umdenken beziehungsweise Umkehr bewegen können. Insgesamt kann sich der Musikliebhaber ein ganzes Album oder bis zu 100 Songs von einer Playlist anhören, bevor nach dem ersten Lied die Ad läuft. Noch.

Denn die Frequenz soll diesen Monat noch erhöht werden, bevor man sich dann auf eine verbindliche Abspielrate festlegt und das Konzept weltweit ausrollt. Das scheint bisher noch nicht der Fall zu sein. Auf einem von mir vorhin mal eben schnell erstellten Test-Account ist mir nämlich keine Audio-Ad aufgefallen. Schade, denn ich hätte gern getestet, ob sie mich mehr nervt als ihr Video-Gegenstück. Die Wahrscheinlichkeit ist bei mir enorm groß, weil ich Radio-Werbung schon als die größte Qual ansehe. Nun denn, wir dürfen also gespannt sein, wie das Feedback der amerikanischen User bis dahin ausfällt, um das der Konzern explizit gebeten hat, und was uns anschließend erwartet. Was meint ihr – Daumen hoch oder runter?

(Marek Hoffmann)

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Ich kenne den genauen Wortlaut der Warnung nicht, den diepresse.com mit “Es gibt ein Problem mit Ihrem Akku. Ihr Computer wird sich in Kürze abschalten” wiedergibt. Doch Tatsache ist, dass wohl eine ganze Menge Nutzer, die Windows 7 auf ihren Notebooks laufen haben, in den Genuss der neuen Dialogbox kommen. Im Microsoft-Forum geht jedenfalls die Post ab, auch deutsche User machen dort ihrem Ärger Luft. Kein bisheriges Betriebssystem habe ihnen bislang den Vorschlag unterbreitet, den Akku in die Tonne zu werfen und sich Ersatz zu besorgen. Windows 7 bleibt von der Verwunderung unbeeindruckt und spuckt weiterhin Warnungen aus, auch wenn die Energiereserven auf 100 Prozent stehen.

Das Problem ist bekannt – und zwar schon seit über acht Monaten, doch erst jetzt meldet sich Microsoft mit einem offiziellen Statement zum Problem zurück. Man habe die Beschwerden eingehend untersucht und sei zu dem Schluss gekommen, dass “Windows 7 in allen Fällen völlig korrekt defekte Batterien erkannt” habe.

In der 11.000 Zeichen langen Erklärung geht der Microsoft-Entwickler Steve auf das diffizile Akku-Eigenleben ein und erklärt, dass sich mit der Zeit nun einmal die chemischen Zusammensetzungen im Inneren verändern und deshalb die Kapazität verständlicherweise sukzessive abnimmt. Nutzer hätten dieses Phänemon lediglich nicht zu Kenntnis genommen, weil Windows XP und Vista keine diesbezüglichen Warnungen geben. In Windows 7 habe man daraus aber ein “Feature” gemacht. Das neue Betriebssystem informiert die Nutzer, wenn der Leistungsabbau die Grenze von 60 Prozent überschritten hat (in anderen Worten: der Akku bringt nur noch 40 Prozent Performance).

Microsoft wehrt sich darüber hinaus auch gegen den Vorwurf, dass Windows 7 etwas mit den Akkus anstellen würde. Einige Nutzer hatten berichtet, dass nach dem Umsatteln auf den Vista-Nachfolger die Akku-Probleme erst angefangen hätten – selbst bei einem Downgrade sei eine signifikant verkürzte Laufzeit nicht mehr zu verhindern. Das könne aber nicht stimmen, so Steve, da Windows 7 sich nur in den Read-Only-Feldern der Hardware-Plattform und -Firmware bediene. Für Microsoft sei die Angelegenheit damit beendet.

Die Nutzer haben allerdings weniger freundlich auf diese Erklärung reagiert. Einige verstehen nicht, warum eine offenbar willkürliche Grenze von 60 Prozent bei der Akkuleistung angesetzt wurde: “So, what! Statt fünf Stunden bringt es mein Laptop nun auf drei Stunden”, heißt es an einer Stelle. “Ich werde mir sicherlich deshalb keinen neuen Akku kaufen.” An anderer: “All diese mysteriösen Variablen scheinen alle nicht für XP oder Vista zu gelten. Was sagt das aus? Haben wir es hier mit rebellischen Batterien zu tun, mit Ladegeräten oder Ladezyklen, die Windows 7 nicht mögen und nur ordentlich unter XP oder Vista funktionieren?”

Kurze Frage: Kann jemand von euch die Probleme bestätigen? Sonst haken wir nämlich auch noch einmal bei Microsoft Deutschland nach.

(André Vatter)

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Kampf gegen den Fail-Whale: Twitter setzt auf BitTorrent Basic Thinkingby André Vatter (cached at February 15, 2010, 3:40 pm)

Wirft man einen Blick in das Status-Logbuch von Twitter wird eines deutlich: der Dienst ist alles andere als stabil. Um den Performance-Problemen und Abstürzen zu begegnen, haben sich die Jungs deshalb jetzt etwas Neues einfallen lassen. Warum setzt man nicht auf das wohl beste Datendistributionssystem, das heute im Internet zu finden ist? Genau: Twitter wird künftig mit BitTorrent enger zusammenarbeiten, um der Tweet-Flut Herr zu werden. Diese Nachricht schlug gerade beim TorrentFreak auf. Angestoßen wurde die Idee von dem Twitter-Techniker Larry Gadea, der dem Projekt gleich den Namen “Murder” gab – keine Hommage an die Morbidität, sondern der englische Begriff für einen Schwarm Krähen.

Und so wird es funktionieren: Twitter benutzt heute einen Haufen Server, die sich (reichlich zeit- und rechenintensiv) die Daten von einem Hauptserver abholen. Durch ein dezentralisiertes Verteilernetz von BitTorrent könnte die komplette interne Infrastruktur signifikant entlastet werden. Ein Seeder-Server bietet die Daten an, die Peer-Server greifen sie ab und füttern sich untereinander mit den Informationen – eben wie ein Schwarm. Für Twitter wäre eine solche Lösung völlig kostenlos, da der BitTorrent-Client BitTornado unter Open Source läuft. Weitere Details zum Verfahren hat Gadea auf einer Entwickler-Plattform verfügbar gemacht.

Die BitTorrent Inc. freut sich schon jetzt auf die neue Kooperation. Im Unternehmens-Blog schreibt der Chef Eric Klinker: “Das Verteilungsprinzip von BitTorrent kann bewirken, dass eine Operation, die zuvor viele Dutzende Minuten brauchte, in weniger als ein paar Sekunden abgeschlossen ist.”

Zeiträume für Wartungen, Downtime-Häufigkeiten und die Anfälligkeit für Sicherheitslücken könnten dank dieser Effizient minimiert werden. Laut Klinker wird Twitter in den kommenden Wochen mehr über die Hintergründe der Pläne verraten: “Wir freuen uns darauf, mit ihnen in dieser Sache zusammenzuarbeiten und hoffen, dass sich auch andere Web-Größen diese und weitere BitTorrent-Apps anschauen”, so Klinker.

(André Vatter)

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Jetzt zugreifen: OpenOffice 3.2 ist erschienen! Basic Thinkingby André Vatter (cached at February 15, 2010, 3:40 pm)

“Hey! Psst! Lust auf ein bisschen Open Source? Ich hab da was!” Jep, genau – es ist wieder soweit: Diejenigen, die OpenOffice bereits im Einsatz haben, können sich seit heute morgen das nagelneue Update für die Version 3.2 herunterladen. Allen anderen, die immer noch auf kommerzielle Büro-Software setzen, kann wiederum nur geraten werden, OpenOffice bei der Gelegenheit doch direkt einmal auszuprobieren – kostet ja nichts.

Die Neuauflage kommt mit einer ganzen Reihe neuer Features, von denen ich im Folgenden nur einige aufzählen will: Beispielsweise wurde die Startup-Phase (die Zeit, die es braucht, bis das Programm geöffnet ist) einiger Suites drastisch verkürzt. Verglichen mit Version 3.0 wurde der Vorgang um 46 Prozent beschleunigt. Gleichzeitig versteht sich OpenOffice nun besser mit Dateien, die mittels Microsoft Office angelegt wurden – in der Vergangenheit hatte es da vor allem mit passwortgeschützten Dokumenten hin und wieder Probleme gegeben. Weitere Kompatibilitätsprobleme dürfte damit ausgeräumt worden sein, dass die Programme nun noch näher an das Open Document Format (ODF) herangerückt wurde.

Die meisten Änderungen werden Nutzern in Calc auffallen: Hier begegnen uns unter anderem ein intelligenteres Autovervollständigen, verbesserte Sortierfunktion, ein erweitertes Copy&Paste und ein Rahmen-Feature, das nun mehr kann, als nur rechteckige Markierungen. Bei Draw und Impress wurde nun jeweils die Kommentarfunktion sowie das Seitenzahl Textfeld integriert. Das Datenbankmodul Base bietet nun zoombare Ansichten, verbesserte Importmöglichkeiten und erlaubt leichteres Kopieren von Anfragen zwischen einzelnen Dokumenten. Beim PowerPoint-Klon Charts wurden das Interface aufgemotzt und neue Vorlagen hinzugefügt.

Wer OpenOffice 3.2 testen möchte, findet hier die Installationsdatei und Erweiterungen.

Ich bin mal gespannt, wie sich die neue Version auf die Marktanteile auswirken wird. Anfang Februar hatte WebmasterPro die wohl erste Analyse in diese Richtung gewagt und installierte Büro-Anwendungen rund um den Erdball aufgespürt. Wie? Na, durch den pfiffigen Einfall, Internet-Rechner auf ihre installierten Schriftarten hin zu testen. Jedes Office-Paket kommt mehr oder weniger mit einem eigenen Set an Fonts. Nach dieser Berechnung kam Microsoft Office auf 72 Prozent Marktanteile, gefolgt von Open Office mit 21,5 Prozent – die Open Source-Lösung konnte alleine im vergangenen Jahr um drei Prozent zulegen.

(André Vatter)

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2010: AOL entdeckt mit ‘Lifestream’ das Soziale Netz Basic Thinkingby Marek Hoffmann (cached at February 15, 2010, 3:40 pm)

“Hand heben wer noch nicht auf den Social Media-Zug aufgesprungen ist. Ja, dort hinten, die Damen und Herren vom AOL Mail Team. Na dann kommen sie mal nach vorne, wir haben da was für sie… ” - Ja, bei dem Unternehmen mit den drei Buchstaben tut sich einiges, seit man von Time Warner von der Leine gelassen wurde: Neuer Schriftzug mit wechselnden Eyecatchern, Sparkurs, Aufbau der Content-Affen-Legion. Und das alles im Namen des Kunden. Da dieser aber bekanntlich voll auf Facebook, Twitter und die anderen Sozialen Dienste abfährt, hat AOL in einem selbst vom Dalai Lama nicht zu überbietenden Akt von Nächstenliebe “Lifestream” ins Leben gerufen.

“Um euch dabei zu helfen, in Sachen Social Network immer auf dem Laufenden zu bleiben, haben wir unserem Mail AIM Plug-in Lifestream hinzugefügt”, heißt es auf dem AOL Mail Blog – wenige Minuten, nachdem Google “Buzz” der Öffentlichkeit präsentiert hatte. Und was das Feature zu leisten imstande ist, ist geradezu revolutionär – zumindest für den, der bisher wie Gregorius auf einem Stein gelebt hat und gestern erst in die Zivilisation zurückgeholt wurde: “Lifestream ermöglicht es euch nicht nur, Updates von allen euren Sozialen Netzwerken zu erhalten, sondern auch euren eigenen Status ganz einfach zu veröffentlichen und an eure Buddies zu versenden.” Ich schnall ab!

Neben Updates von Seiten wie Digg, Facebook, Flickr, Twitter und YouTube kann sich der User zudem auch über “flexible Datenschutz-Einstellungen” freuen, mit denen er darüber entscheiden kann, wie er mit den Netzwerken interagiert.

Mal ehrlich: Ich verstehe ja, dass AOL-CEO Tim Armstrong ein schwieriges Erbe angetreten ist und versuchen muss, einen Konzern wieder auf Kurs zu bringen, dessen beste Zeit schon sehr weit zurückliegt. Ich verstehe auch, dass selbst ein Internet-Unternehmen der ersten Stunde durch Missmanagement nicht davor gefeit ist, Trends zu verpennen und dadurch Schwierigkeiten hat, Anschluss zu finden. Bestes Beispiel hierfür dürfte wohl Microsoft sein. Aber bisher hat mich keine der Aktionen überzeugt, mit denen Armstrong seinen Konzern dem Kunden wieder näher zu bringen versucht. Und “Lifestream” ist da leider keine Ausnahme. Anstatt einen Service anzubieten, den viele andere Unternehmen bereits vor Jahren gelauncht haben, bewegt sich AOL in Sachen Innovation und Zeitgeist auf einem Level mit Musicload oder der GEZ.

Das Problem liegt in meinen Augen unter anderem darin, dass mich das Unternehmen mit seinen Kernangebot nicht lockt beziehungsweise mir (hierzulande) eigentlich keine Dienste bekannt sind, die sich an den Enduser richten. Wäre dies anders, dann würde ich als User vielleicht mehr Zeit auf der Plattform verbringen und tatsächlich von dort aus meine “sozialen Kontakte” pflegen. An Armstrongs Stelle würde ich daher in erster Linie versuchen, AOL wiede zu einer Marke zu machen, anstatt Facebook- oder Twitter-Client-Dienste anzubieten, die vermutlich die wenigsten User interessieren werden. Oder wer wird von euch über AOL AIM mit seinen Facebook-Kontakten chatten?

(Marek Hoffmann)

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YouTube-Kinderschutz mag weiterhin Gewalt – aber keine Lesben Basic Thinkingby André Vatter (cached at February 15, 2010, 3:40 pm)

Bevor man mich missversteht: Ich finde Kinderschutz im Internet eine tolle Sache! Es handelt sich heute um eine unabdingbar nötige Angelegenheit, man sehe sich nur an, wie früh die Kinder heute den Umgang mit dem Computer lernen. Doch nicht alles, was sie dort finden, ist auch für ihre Augen gemacht. Deshalb begrüße ich auch ausdrücklich Googles Vorstoß im Hinblick auf Safer Surfing. Doch den einen oder anderen Verbesserungsvorschlag wird man doch geben dürfen, oder?

Also, YouTube hat gestern den sogenannten “Sicheren Modus” für die Suche integriert. Eltern sollen damit mehr Kontrolle darüber erhalten, was ihre Kinder auf der Clip-Plattform sehen können und was nicht. Und, seien wir ehrlich: auf YouTube gibt es neben den Perlen der audiovisuellen Weltgeschichte einen Haufen Schund, der dort eigentlich nichts verloren hat.

Der Modus lässt sich am linken, unteren Seitenende aktivieren. Das folgende, garantiert jugendfreie Filmchen zeigt euch, wie man von dort aus weiter verfährt:

Suche an: Wer Videos nach bestimmten Begriffen aufstöbern will, kann dann also auf eine Barriere treffen. Welche Keywords das sind, hält Google geheim. Doch es hindert ja niemanden daran, die Grenzen auszuloten. Deshalb habe ich gerade in einem simulierten Tourette-Anfall den Härtefall geprobt und sämtliche schmutzigen Wörter in die Suchmaske eingegeben, die mir einfielen: P*rno, T*tten, F*cken, Motherf*cker, M*schi – sie werden anstandslos gefiltert. Dasselbe gilt für ihre englischsprachigen Entsprechungen (“MF” ist ja fast schon eingedeutscht). Ich wanderte die Abgründe meiner Seele weiter hinunter und wandte mich der Gewalt zu: Prügeln, schlagen, Krieg, Erstechen, Mord, Vergewaltigung. Doch hier war es jedes Mal anders. Hier wurde nämlich alles angezeigt:

“Schlägerei” – Ergebnisse (SafeSearch) 1 – 20 von etwa 11.500

Google hatte im Blog-Post selbst damit geworben, Clips, die Gewalt zeigen, künftig zu bannen (etwa handgreifliche Auseinandersetzungen bei “politischen Protesten” oder in “Kriegen”). Doch was ich heute Morgen zu sehen bekam… naja. Den Frühstücksteller ließ ich stehen.

Dennoch konnte ich es nicht lassen und tippte in der nächsten Viertelstunde abwechselnd Keywords sexueller und gewalttätiger Natur ein. Ich kam aus dem Staunen nicht mehr heraus. Plötzlich das hier: “Der Begriff ‘lesbisch’ wurde aus der Suche herausgefiltert, da der sichere Modus aktiviert ist.” – dasselbe gilt übrigens auch für “schwul”. Na, Gott sei dank, dass unsere Kinder nun von diesem Schmutz befreit sind, liebes YouTube! Aufklärung ist offenbar die alleinige Aufgabe der Schulen. Dann gab ich “Hinrichtung Saddam” ein und konnte in Zeitlupe mitverfolgen, wie der Ex-Diktator des Irak in die Tiefe stürzte. Das gehört wiederum wohl zur politischen Bildung der surfenden Jugend.

Google räumt ein, dass “kein Filter zu 100 Prozent perfekt” sei und das ist auch einzusehen. Doch auf der anderen Seite wurde der “Sichere Modus” auch eingeführt, um das YouTube-Team beim Überprüfen geflaggter (also gemeldeter) Clips zu entlasten. Ich will gar nicht wissen, wie viele Videos am Tag bei den Jungs auf dem Schreibtisch landen. Es müssen eine Menge sein, immerhin dauert die Bearbeitung gemeldeter Beiträge Monate. Und jeden Tag kommen neue Videos hinzu.

Die Suchmaschine ist doch so gut im Trainieren von Algorithmen. Eigentlich sollte es doch ein Leichtes sein, vielleicht sogar von Eltern individuell definierte Inhalte zu sperren. Mal sehen, wann hier nachgebessert wird.

(André Vatter)

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Eine Organisation hat angekündigt, die Vereinigten Staaten von Amerika am Dienstag, den 16. Februar einem landesweiten Cyber-Angriff auszusetzen. Nachdem im Januar 2003 der “Slammer“-Wurm unter anderem ein Atomkraftwerk in Ohio und das Notrufnetz in Seattle lahmgelegt hatte, im August 2008 die offizielle Website des Staates Georgia von russischen Hackern angegriffen wurde und es zu Beginn dieses Jahres chinesische Cyber-Gangster auf etwa 30 Unternehmen in den USA - unter anderem Google – abgesehen hatten, wird diese Drohung natürlich sehr ernst genommen. Zumindest vom Bipartisan Policy Center (BPC) und den Teilnehmern des Projekts Cyber.Shockwave.

Beim BPC handelt es sich um eine im Jahr 2007 von ehemaligen US-Senatsmitgliedern gegründete Non-Profit-Organisation, die durch spektakuläre Aktionen die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit und Politik zu erregen versucht. Ihr erklärtes Ziel ist dabei, auf Probleme im Staat hinzuweisen und durch schichten- und parteiübergreifende Zusammenarbeit echten Fortschritt voranzutreiben. Bei ihrem neusten Streich, Cyber.Shockwave, handelt es sich somit auch um keinen echten, sondern um einen simulierten Angriff. Die Rahmenbedingungen grenzen aber schon an reale Verhältnisse.

Ehemalige Regierungs- und Sicherheitsbeamte (darunter Leiter von Geheimdiensten, Kommandeure des Militärs und Berater aus dem Ministerium für Heimatschutz) werden in einem (von einer Produktionsfirma in einem Hotel) nachgebauten “Situation Room” des Weißen Hauses die Rollen von Kabinetsmitgliedern spielen, die sich mit einer Cyber-Attacke konfrontiert sehen. Ihre Aufgabe besteht nun darin, einen Notfall-Plan zu entwickeln, den sie dem Präsidenten vorlegen können.

Allerdings weiß keiner der Teilnehmer, was auf ihn zukommt. Das gesamte Szenario, dem sie sich ausgesetzt sehen, wird im Vorfeld von einem Team aus Experten und professionellen Drehbuchautoren ausgearbeitet, um ein Maximum an “Real Life” zu garantieren. Wie im richtigen Leben werden voneinander abweichende Lageberichte und weiterführende Informationen von verschiedenen Personen zu unterschiedlichen Zeiten an die Kabinetsmitglieder übergeben und diese müssen dementsprechend reagieren – und zwar so, als sei alles real!

Hierbei werden sie von Pressevertretern beobachtet, wie gemeldet wird, soll CNN das Spektakel sogar filmen und später im Fernsehen ausstrahlen. Im Anschluss müssen die Teilnehmer sich dann den Fragen von Journalisten und Fachleuten stellen und ihre Entscheidungen begründen. Letztlich soll dies dazu führen, Notfall-Pläne und -Entscheidungen zu hinterfragen, die in Ausnahmesituationen umgesetzt werden. Etwas Ähnliches hatte BPC bereits sehr erfolgreich im Jahr 2007 mit dem Projekt “Oil Shockwave” durchgeführt. Damals wurde eine Öl-Krise simuliert, auf die neun ehemalige Politiker und Berater reagieren mussten.

Was haltet ihr von dem Projekt? Verrückte Idee, auf die nur jemand aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten kommen konnte? Und die auch nur dort ein Publikum findet? Oder eine sehr geile Art und Weise, die Menschen für eine reale Gefahr zu sensibilisieren und diese transparant und medienwirksam zu inszenieren? Ich tendiere zum letzteren.

(Marek Hoffmann) 

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Bewegtbild-Wissen: Wikipedia rüstet die Server für mehr Video-Beiträge Basic Thinkingby Marek Hoffmann (cached at February 15, 2010, 3:40 pm)

Wer die Seiten der Wikipedia häufiger ansurft, hat sie vielleicht auch schon mal schmerzlich dort vermisst: Videos. Zwar existieren sie vereinzelt auf der Online-Enzyklopädie (siehe Screenshot, Suchbegriff: Hauskatze), als Ergänzung des Textes sind aber doch Bilder die Regel. Dass diese jedoch trotz ihrer sprichwörtlichen Überlegenheit gegenüber dem geschriebenen Wort dem Vergleich mit einem Video nicht standhalten können, dem dürfte jeder zustimmen.

Deshalb soll sich das nach dem Willen der Wikipedia-Verantwortlichen mittelfristig ändern. Man habe den Usern bisher nur eine verhältnismäßig kleine Anzahl an Videos zur Verfügung gestellt, “diese werden aber in den nächsten Monaten und Jahren an Bedeutung gewinnen”, so der Sprecher der Wikimedia Foundation, Jay Walsh. Die Enzyklopädie sollte daher dafür gerüstet werden, künftig mit einer größere Zahl an Video-Beiträgen fertig zu werden, wenngleich diese den Text als Hauptinformationsquelle nicht ersetzen sollen.

Der Grund für das spärliche Auftauchen von Bewegtbildern auf Wikipedia dürfte zum einen finazieller Natur sein. Jährlich stehen der Wikimedia Foundation in den USA weniger als 10 Millionen Dollar zur Verfügung, um die Online-Enzyklopädie zu unterhalten. Da es sich bei ihr um eine Non-Profit-Organisation handelt, muss dieses Geld mühsam über Spenden eingesammelt werden. Mit diesem Geld ist es aber kaum möglich, Server zu unterhalten, die einem Daten-Upload in der Größenordnung standhalten würde, wie sie ein erhöhtes Video-Aufkommen auf der Plattform zur Folge hätte.

Ein weiterer Grund ist die mittlerweile berühmt-berüchtigt gewordene “Bürokratiserung” der Wikipedia, die schon viele Autoren zum Verlassen der Plattform bewogen hat. Wer ein Video hochladen möchte, muss sich heute nicht nur einen eigen Wiki-Account zulegen und nachweisen, dass das von ihm eingebettete Video gegen keine Urheberrechte verstößt, sondern noch eine ganze Menge anderer Formalien erledigen. Die Folge ist klar: Die User scheuen die Mühe. Aber auch dies soll sich künftig ändern: “Momentan gestaltet sich der gesamte Upload-Prozess von Medien etwas mühsam”, so Walsh. Aber man sei “auf der Suche nach besseren Features, um den medialen Content nachzuverfolgen, kategorisieren und zu markieren.”

Bleibt nur zu hoffen, dass diese guten Vorsätze tatsächlich bald in die Tat umgesetzt werden. Denn qualitativ gute und hochwertige Video-Beiträge wären für die Artikel der Online-Enzyklopädie sicherlich eine Bereicherung – und sind längst überfällig.

(Marek Hoffmann)

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“Kostenlose Streaming-Dienste sind eindeutig nicht gut für die Branche”, hört man. Gemeint ist natürlich die Musik-Branche und die Beschwerde geht an die Adresse von Musikportalen wie Last.fm, Spotify, Grooveshark, Pandora oder We7. Den Satz hat nun jeder Musikinteressierte so oder so ähnlich schon tausende Male zuvor gehört und entweder vehement verteidigt oder bestritten. So weit wäre es also nichts Neues. Interessant wird es aber, wenn man sich auch noch den zweiten Teil des Zitats anschaut: “Und soweit es Warner Music betrifft, werden sie nicht lizenziert.”

Diese Worte stammen aus dem Mund von Edgar Bronfman Junior, CEO eines der vier größten Musik-Labels, und dürften wie eine Erdbeben durch die Musik-Industrie donnern. Denn eines steht fest: Sollte Warner Music mit seiner Ankündigung wirklich ernst machen – wovon zu diesem Zeitpunkt ausgegangen werden sollte – dann würde dies folgenschwere Konsequenzen für die Musiklandschaft nach sich ziehen. Man lausche nur Bronfmans Worten: “Die ‘Du bekommst die von dir gewünschte Musik umsonst und vielleicht können wir dich dann mit ein bißchen Schnickschnack zu einem Premium-Preis bewegen’-Strategie ist nicht die Art von Herangehensweise ans Business, die wir in Zukunft unterstützen werden.” Hier ist eindeutig Frust der Tonangeber.

Was will Warner denn jetzt aber eigentlich? Streaming sei für die Labels nicht profitabel, da über die von den Diensten gezahlten Lizengebühren/Pay-per-Download-Preise nicht genügend Geld in die Kassen gespült werde, so die Grundaussage. Daher richtet Warner den Fokus künftig auf kostenpflichtige Streaming-Angebote. Es werde laut Bronfman an Modelle gedacht, bei denen die Musikfans sich bei einem Dienst anmelden und dann eine monatliche Gebühr bezahlen müssen oder Zugang zu einem Dienst erhalten, der direkt in einen Mobiltelefon-Vertrag eingearbeitet ist und eine Breitbandverbindung enthält. Hierdurch könnten sich seiner Meinung nach “Hunderte Millionen wenn nicht gar Milliarden Menschen” angesprochen fühlen und die Strategie wäre auf lange Sicht gesehen profitabler, als die Musikliebhaber für jeden heruntergeladenen Track zur Kasse zu bitten.

Alles nichts Neues. Aber offenbar meinen die Verantwortlichen bei Warner es dieses Mal tatsächlich ernst und daher habe ich nachfolgend mal skizziert, was ich mir als Folge dieser Strategie denken könnte:

Szenario 1: Der Weg zum Guerilla-Krieg

Es steht noch nicht ganz fest, ob Warner Music “nur” keine neuen Deals mehr mit den Streaming-Diensten eingehen wird oder sogar weit geht und auch die bereits bestehenden Verträge aufkündigt. Letzteres wäre natürlich schlimmer – sowohl für die Streaming-Dienste als auch für die Fans -, weil dann die Musik von Künstlern wie R.E.M, Red Hot Chili Peppers oder Michael Bublé innerhalb kürzester Zeit nicht mehr verfügbar wäre. In beiden Fällen wäre die Resultate aber die gleichen.

Die Streaming-Dienste werden finanzielle Einbußen erfahren, weil ihnen zuerst die Fans der nun nicht mehr verfügbaren Künstler und deren Musik die Freundschaft kündigen und zu anderen Anbietern wechseln (denn seien wir ehrlich: es ist ja nicht so, dass ein Musik-Liebhaber loyal einer Plattform gegenüber ist, sondern dorthin geht, wo er das, was er will, schneller und günstiger bekommt als anderswo). Und anschließend gehen die Werbeeinnahmen in den Keller, weil sich ja die Nutzerzahlen verringert haben. Der Gedankengang dürfte nicht allzu absurd sein, hat aber einen kleinen Fehler: Natürlich gibt es dann keine “anderen Anbieter” mehr, zumindest keine, die die Musik kostenlos und legal anbieten. Die Wahrscheinlichkeit, dass die an kostenlose Streams gewöhnten “Kunden” plötzlich in die eigene Tasche greifen und damit beginnen, die von Warner Music verlangten Preise zu bezahlen, ist mehr als unwahrscheinlich. Viel eher vorstellbar ist das genaue Gegenteil.

Es wird eine Art Guerilla-Krieg herrschen, in dem sich die User als Kollektiv begreifen und gegen einen gemeinsamen Gegner in den Krieg ziehen: die gesamte Musik-Branche. Es wird kopiert, gebrannt und getauscht, was das Zeug hält. Möglicherweise wird auf diese Weise sogar das P2P wieder von den Toten auferstehen… Das weitere Szenario kann sich jeder selbst ausmalen.

Szenario 2: Gemeinsam einsam

Die anderen Labels folgen dem Beispiel von Warner Music und kündigen die Zusammenarbeit mit den Streaming-Diensten. Damit hätten die Labels quasi das Standing, um die Streaming-Dienste dazu zu bewegen, von ihren Kunden Geld zu verlangen. Es wäre eine vergleichbare Situation zu jener, in der sich Amazon vor kurzem befand, als Macmillan dem Unternehmen – durch die Rückendeckung von Apple – die Pistole auf die Brust setze und höhere Preise durchgeboxte. Gleichzeitig wäre man damit aber wieder in der Steinzeit angelangt, denn dann hätte man immer noch kein funktionierendes Modell, sondern einfach gar keines mehr. 

Dieses Szenario ist aber eher unwahrscheinlich, denn offenbar möchte zu diesem Zeitpunkt keines der anderen großen Labels Warner Music auf dessen Weg in die Schlacht begleiten. BBCnews zitiert die Aussagen mehrerer Verantwortlicher, die ein klares Signal setzen: “Spotify ist ein sehr zukunftsfähiges Geschäftsmodell – Punkt”, meint beispielsweise Rob Wells, Vize-Präsident von Universal Music Group International. Es gebe in der Branche zwar einen weit verbreiteten Zweifel daran, dass kostenlose Streaming-Dienste jemals genug Geld erwirtschaften würden, aber Warner Music lehnt am stärksten ein werbe-finanziertes Modell ab, so die Einschätzung von Paul Brindley von Music Alley, der daher anzweifelt, dass andere Labels dem Beispiel von Warner Music folgen werden.

Und sollten sie es doch tun – so treffen sich eben alle Labels in der Steinzeit wieder, entzünden ein kleines Lagefeuer und denken davorsitzend darüber nach, wie sie am schnellsten aus einem Stein ein rollendes Rad meißeln können.  

Szenario 3: Die beste Lösung

Warner Music merkt hoffentlich früher als später, dass man sich verrannt hat, kommt wieder zur Besinnung und fängt an, die wahren Probleme für die Krise in der Musik-Industrie zu suchen: zuerst bei sich und dann in der Branche. Und nach einiger Zeit öffnen die Verantwortlichen die Ohren für die Klagen der Konsumenten und erarbeiten mit ihnen zusammen eine Lösung.

Das Leben könnte so einfach sein…

Eure eigenen Szenarien könnt ihr gerne in aller Ausführlichkeit als Kommentare posten.

(Marek Hoffmann)

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Glitch ist völlig anders, als alles bisher Dagewesene, es beinhaltet “ein kleinwenig Krieg, Burggraben, Raumschiffe, Zauberer, Mafiosi und Wandteppiche. Außerdem haben wird Auberginen. Auberginen machen es völlig anders”. Mit diesen Worten meldet sich Flickr-Mitgründer Stewart Butterfield zurück, der heute Chef des kleinen Entwickler-Start-ups Tiny Speck ist. Das klingt alles schon einmal recht spannend.

Was genau ist Glitch also? Butterfield beschreibt es als Browser-basiertes Massively-Multiplayer Game mit unbegrenzten Möglichkeiten: Spieler tauchen in eine gemeinsame Welt ein und vernetzen sich untereinander, um zusammen Rätsel und Aufgaben zu lösen. Man habe sich unter anderem deshalb für den Namen “Glitch” (“Störung”, “Panne”) entschieden, um darauf hinzuweisen, dass in weit entfernter Zukunft (in der die Handlung des Games spielt) die Dinge langsam instabil werden und ein Zusammenbruch bevorsteht.

Das fertige Ergebnis ähnelt einem größtenteils gewaltfreien Jump’n'Run mit sozialen Komponenten – und viel Surrealismus. Wie das Preview-Video zeigt, gibt es in Glitch keine festen Grafikstile: psychedelische Bilder werden zu japanischer Kitschkunst, dann gibt es klassische Comic-Ansichten und dann wieder einen vertrauten Medienmix. “Wir lieben großartige Illustrationen und Animationen und sehen es als Teil unserer Mission an, diese einem großen Publikum zur Verfügung zu stellen”, heißt es in der Beschreibung.

Glitch wurde auf Basis von Java programmiert, um maximale Flexibilität bei der Entwicklung zu gewährleisten. Tiny Speck plant nämlich, täglich neue Gegenstände, neue Orte und Charaktere hinzuzufügen. Gleichzeitig sollen tonnenweise APIs geöffnet werden, über die Drittentwickler die Welt ständig erweitern können. Hier kommt wohl auch der Monetarisierungsgedanke ins Spiel: Glitch ist zwar für jeden kostenfrei – bestimmte Items kosten jedoch Geld, ebenso wird es nach den Plänen auch Premium-Accounts geben.

Das Spiel soll erst im Herbst offiziell die Pforten öffnen, doch schon jetzt können sich Mutige für die Aufgabe als Alpha-Tester bewerben. Es genügt, wenn ihr dazu neben eurer Mail-Adresse ein paar kurze Angaben zur Person hinterlasst.

(André Vatter)

Na, auf was für eindrucksvolle Ideen die Marketingabteilungen heutzutage kommen – jetzt zum Beispiel wieder die vom Saturn: ein Girlie-Tamagotchi auf Web-Basis. Das künstliche Wesen hört auf den Namen Tara Technique und ist in ihrem richtigen Leben ein Model aus Großbritannien. Saturn will mit ihr den deutschen Herren an langen Abenden die Zeit vertreiben, das entnehmen wir zumindest den Informationen, die uns gerade zugespielt wurden. Eigentlich soll der offizielle Startschuss zum Cyber-Kuscheln ja erst morgen fallen – dennoch dachte ich, dass eine Vorab-Peepshow einige Leser interessieren könnte. Und schon geht es los…

Tara Technique soll als App bei Facebook ihr Unwesen treiben, dort ist sie aber nicht für jeden verfügbar, denn sie hält viel von Treue. Deshalb können auch nur diejenigen männlichen Nutzer mit ihr herumspielen, die im Status-Profil “single” oder gar nichts eingetragen haben. Der Rest verläuft tatsächlich so, wie man es von einem Tamagotchi her kennen dürfte: Fütter sie, wenn sie Hunger hat, schick sie zum Shoppen, wenn sie zappelig wird und verwöhne sie mit einer ausgedehnten Fußmassage, wenn sie grummelt. Denn Tara leidet auch unter tagesformabhängigen Stimmungsschwankungen, nicht immer sind ihre Reaktionen gleich – eine unberechenbare Sexbombe eben.

Die ganze App soll videobasiert sein, insgesamt wurden dafür 40 Sequenzen vorproduziert, die den Nutzern rund 130 verschiedene Interaktionsmöglichkeiten bieten (so viele Stellungen gibt es nicht mal im Kamasutra). Nachdem morgen die Flirt-Anwendung für Facebook an den Start geht, soll gegen Ende Februar auch eine mobile Version für das iPhone folgen.

Ich warte noch auf einen Testzugang zur App, außerdem stehen die Chancen gut, heute noch ein Video von Tara in Aktion in die Finger zu bekommen. Bis es soweit ist, entlasse ich euch mit ein paar (auf)reizenden Einblicken und der Frage: Hatten eure Tamagotchi in den Neunzigern auch so eine hohe Stirn? Oh, und noch eine: Findet ihr die ganze Kiste lustig oder allzu sexistisch?

Update:
Wir haben die iPhone-App getestet, Bilder gibt es bei Facebook.

(André Vatter)

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Ich bin ein großer Kritiker des Online-Marktplatzes eBay und weiß, dass das Unternehmen für viele von euch ebenfalls ein rotes Tuch darstellt. Darauf deuten zumindest die zahlreichen Kommentare unter den diesbezüglichen Artikeln auf unserem Blog hin. Und auch dem Crowd Sourcing stehe ich eher kritisch gegenüber. Als ich daher eben in der “New York Times“ las, dass eBay künftig auf Schwarmintelligenz setzen will, habe ich das Schlimmste befürchtet – war dann aber doch positiv überrascht.

Unter dem Namen ”Garden” – eine Metapher, die mit ähnlicher (nachfolgender) Begründung auch schon von Telekoms “Developer Garden” genutzt wird und sich hoffentlich nicht bald inflationär im Netz ausbreiten wird – betreibt eBay ein kleines virtuelles Gärtchen, in dem Samen eingepflanzt werden, aus denen mal schöne neue Ideen heranwachsen sollen. “Dies ist eure Chance, mit uns zusammen die eBay-Erfahrung so zu gestalten, wie ihr sie erleben möchtet”, heißt es dazu einladend auf der Garden-Seite. “Probiert die Features aus und sagt uns, was ihr von ihnen haltet.

Wenn man den Verantwortlichen bei eBay Glauben schenken darf, dann gelangt jedes User-Feedback direkt an die entsprechende Stelle, sprich: die Entwickler. Das Auktionshaus verzichtet also darauf, wie andere Unternehmen externe Programmierer vor den eigenen Karren zu spannen und für eine Rübe ackern zu lassen. Klingt für mich fair genug.

Das jüngste virtuelle Pflänzchen, das derzeit der Pflege der Web-Gärtner bedarf, ist eine neue Suchfunktion –  ”Streamline Search”. Jeder, der sich dieses Feature genauer angucken und seinen Senf dazu abgeben möchte, kann dies auf der Garden-Seite tun. Ein einfache Bestätigung per Opt-In-Button genügt. Es sollte nur beachtet werden, dass die Funktion zwar noch nicht offiziell freigeschaltet, alle Transaktionen aber “echt” sind, das heißt ”Testkäufe” gibt es nicht. Hier also Streamline Search:

Ich habe übrigens nichts abgeschnitten oder entfernt, die Suchseite sieht tatsächlich so leer aus. Erinnert stark an die minimalistische Google-Startseite. Sollten sich die User tatsächlich für diese neue Suchform entscheiden, kann ich mir aber nicht vorstellen, dass sie so übersichtlich, sprich: werbefrei bleiben wird. Ich habe mal testweise einen Suchbegriff eingegeben und einen Screenshot von dem Ergebnis gemacht:

Es gibt drei Dinge, die mir positiv aufgefallen sind (und die hoffentlich im obigen Bild zu erkennen sind):

1. Beim Scrollen durch die Ergebnisse bleibt die Suchmaske immer eingeblendet. So kann der User ruckzuck einen neuen Suchbegriff eingeben oder die Suchkategorien verändern kann, wenn er möchte, ohne dafür zum Anfang der Seite zurückscrollen zu müssen.

2. Bewegt der eBay-Besucher den Cursor über ein Produkt, werden zusätzlich die Optionen “Quick Look”, “See similar” und “Remove similar” eingeblendet. Wird die erste Option gewählt, öffnet sich ein Vorschaufenster mit Produkt-Fotos und -Infos sowie Details zum Verkäufer. Entsprechendes gilt für die beiden anderen Optionen.

3. Möchte der Kunde seine Suche verfeinern, kann er dies tun, indem er am linken Bildschirmrand über einen Button eine entsprechende Menüleiste ein- beziehungsweise ausblenden.

Fazit: Die User in den Entscheidungsprozess einzubeziehen, ist natürlich begrüßenswert. Und auch die Art und Weise, wie dies geschieht, ist durchaus gelungen. Dabei sollte aber nicht vergessen werden, dass es bei eBay nicht an (fehlenden oder schlechten) technischen Features liegt, dass die Kunden in Scharen davonlaufen, sondern an der Unternehmenspolitik. Sobald sich die Verantwortlichen dazu durchringen oder herablassen, sich die Wünsche des Kunden auch in dieser Hinsicht zu Herzen zu nehmen, sie an wirklich schwerwiegenden Entscheidungen teilhaben lassen, erst dann wird das Projekt ein Erfolg – und damit vielleicht auch wieder eBay seblst.

(Marek Hoffmann)

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Google pimpt Maps mit acht neuen Funktionen Basic Thinkingby Marek Hoffmann (cached at February 15, 2010, 3:40 pm)

“Überraschung: Von Google gibt es etwas Neues.” – Der Spruch könnte bald wirklich als “Running Gag” durchgehen, wenn ich mir allein die News der letzten 24 Stunden anschaue, in denen der Suchriese die Hauptrolle spielt: Da wird beispielsweise ein neues Beta-Release des Chrome für den Mac veröffentlicht, sechs Musik-Blogs werden wegen angeblicher Urheberrechtsverletzungen von Googles Blogger-Seite gelöscht oder es wird für 50 Millionen Dollar der “Social Search”-Service Aardvark dem hauseigenen Portfolio hinzugefügt.

Das für die meisten für Google-Fans spannendste, weil unmittelbar greifbare Thema dürfte aber momentan die Erweiterung von Google Maps um acht neue Features sein. Sie befinden sich noch in der Test-Phase, daher wurde der Maps-Startseite in der rechten oberen Ecke ein “Neu!”-Hinweis-Button hinzugefügt. Wer diesen drückt, kann sich per Opt-in für den Test dieser Zusatzdienste entscheiden (wer seine Auswahl für den nächsten Besuch speichern möchte, muss aber mit seinem Google-Account eingeloggt sein). Ich habe sie einfach mal alle ausgewählt und sie ein bisschen ausprobiert.

Wie ihr dem Screenshot entnehmen könnt, wird die Auswahl der neuen Features durch ein kleines Bildchen und einen kurzen Info-Text ergänzt. Hilfreich wäre es aber auch gewesen zu erwähnen, wo der User diese Dienste nach der Aktivierung wiederfindet. Ich habe mir nämlich zunächst einen Wolf gesucht, als ich “Ziehen und Zoomen” ausgewählt hatte. Der mit einem Lupen-Symbol versehene Button hierfür befindet sich nämlich ganz klein unter dem bekannten Schieberegler fürs Zoomen. Ergibt natürlich Sinn, ihn dort zu platzieren, er fällt aber nicht auf. Offenbar handelt es sich hierbei aber um einen Bug, denn als ich das Feature kurze Zeit später nochmal ausprobiert habe, erschien eine nicht zu übersehende Infobox:

Dafür funktionierte das Zoomen dann tatsächlich so leicht, wie beschrieben: Symbol anklicken, Feld markieren, zoom – fertig. Nach jedem Vergrößern muss die Funktion aber neu ausgewählt werden, was ich persönlich etwas unglücklich gewählt finde. Sinnvoller wäre es gewesen, sie zum Beenden des gesamten Vorgangs per Klick wieder auszuschalten. Während ich diese Funktion ausprobiert habe, hat Google schon die nächste nachgeschoben: “Intelligenter Zoom”. Er prüft vor dem Heranzoomen, in welcher Größe Bildmaterial vorliegt und informiert den User darüber.

Hinter der Funktion “Luftbild” versteckt sich, was der Name andeutet: hochaufgelöste und drehbare Bilder, die von unterschiedlichen Gebieten aus der Luft aufgenommen wurden. Bisher sind diese noch nicht sehr zahlreich, bei Vorhandensein wird aber in der Schaltfläche oben rechts auf sie hingewiesen:

Bei dem Feature “Zurück zu Beta” handelt es sich offenbar um einen Gag. Denn außer dass dem Logo “Google Maps” ein Beta-Tag hinzugefügt wird (siehe Teaser-Bild oben), passiert nichts. Das Spiel “Where in the World” ist zwar definitiv kurzweilig und unterhaltsam, aber genauso definitiv ein ur-alter Hut (es existiert bereits seit Jahren eine bessere Version und eine von der Welt kopierte Version). Ziel ist es hierbei, aus vier angegebenen Ländernamen innerhalb von 10 Sekunden denjenigen auszuwählen, der mittels eines roten Fähnchens auf der Landkarte markiert ist. Hier wäre mit ein bißchen mehr Liebe sicherlich noch mehr drin gewesen. Der Start-Knopf fürs Spiel befindet sich übrigens oberhalb der Zoom-Leiste und ist auch wieder nicht auf den ersten Blick zu finden.

Mit “Drehbare Karte” möchte Google all denen entgegenkommen, die beim Kartenlesen immer die Karte drehen müssen, sobald die Himmelsrichtung nicht dem Norden der Karte entspricht. Dies geschieht anhand einer Drehscheibe oberhalb des Zoom-Reglers. Ich fand diese Funktion eher verwirrend als hilfreich, vielleicht weil ich selbst Orientierungsprobleme habe. Als weitestgehend überflüssig erscheinen mir zudem zwei Funktionen, mit denen Längen- und Breitengrade von ausgesuchten Orten angezeigt werden.

Das Feature “Was gibt es hier in der Umgebung” hingegen wird bestimmt bei vielen Usern auf Gegenliebe stoßen, weil sich damit ein ausgesuchter Ort sehr einfach nach bestimmten Shops, Einrichtungen oder ähnlichen Dingen durchsuchen lässt. Hierzu wird ein mit einem Sternchen (*) markierter Suchbegriff in das Suchfeld eingegeben und die Resultate erscheinen linken mit Bild und Kurzinfo am linken Rand:

Alles in allem muss ich gestehen, dass ich die letzte Funktion als die einzige ansehe, die für das Gros der User von echtem Mehrwert ist. Alle andere sind eher kleine Spielereien, die vielleicht hier und da Verwendung finden, mich aber nicht wirklich überzeugen konnten. Wie ist eure Meinung?

(Marek Hoffmann)

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Ich habe eine Quizfrage an euch: Was ist der Unterschied zwischen ”Mit Kanonen auf Spatzen schießen” und “Mit Lasern auf Mücken schießen”? Bei Erstgenanntem handelt es sich um ein existierendes Sprichwort, bei zweiten um ein existierendes Abwehr-System. Wissenschaftler vom Intellectual Ventures Laboratory haben den “Photonic Fence” (zu deutsch etwa “Photonischer Zaun”) entwickelt, mit dem Moskitos entdeckt, verfolgt und im Flug erlegt werden können. Gebastelt haben sie das Segen bringende Teil aus Teilen von Laserdruckern, Camcordern, Videospiel-Konsolen und ähnlichen technischen Geräten, die sie bei eBay gekauft haben.

Und so soll das System funktionieren (Video nach dem More-Tag): Stellt euch ein rechteckiges, durch vier reflektierende Pfosten begrenztes Areal vor, bei dem die gedachte Seitenlänge maximal 30 Meter beträgt. An diesen Pfosten befestigte LED-Lampen senden Infrarot-Licht zu den jeweils benachbarten Pfosten, welches dort reflektiert wird. Hierdurch entstehen quasi Lichtschranken, die das Gebiet einzäunen. Gleichzeitig messen ebenfalls an den Pfählen montierte Kameras Verzögerungen oder Unterbrechungen der ausgesendeten und reflektierten Strahlen. Sobald ein Objekt nun eine der vier Lichtwände durchbricht, registriert das System die Veränderung und erfasst den Eindringling mit einem – zunächst noch harmlosen – Laserstrahl.

Anhand der Informationen, die der reflektierte Laserstrahl bereitstellt, berechnet eine Software die Größe des Insekts, und wie schnell es mit den Flügeln schlägt. Dadurch kann sie feststellen, ob es sich um einen Moskito oder ein anderes Flügeltierchen handelt. Ist das erledigt, ist auch der Moskito erledigt. Denn dann aktiviert das System einen zweiten, für den Blutsauger tödlichen Laserstrahl, der das Vieh in der Luft grillt.

schung, in denen Feuchtgebiete trockengelegt, DDT versprüht, Bakterien ausgebracht, Duftkerzen aufgestellt und was weiß ich was noch alles getan wurde – sollte es nach dieser Zeit wirklich endlich möglich sein, seine Abende auf der Veranda ohne die Blutsauger genießen zu können. Es wäre zu schön, um wahr zu sein.

Wem das Plagegeister-Erlegen-per-Laser übrigens irgendwie bekannt vorkommt, der erinnert sich vermutlich an das “Starwars Musquito Defense System” der Groen Brothers. Die beiden Brüder David und Simon aus Holland hatten bereits im Jahr 2007  ihre ganz eigene Vorstellung davon, wie ein Laser-Schutz vor Blutsaugern aussehen könnte:

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Microsoft patcht Windows XP zum Blue Screen Basic Thinkingby Marek Hoffmann (cached at February 15, 2010, 3:40 pm)

Am vergangenen Dienstag hatte Microsoft im Rahmens seines Patch Day 13 Sicherheits-Updates für Windows zum Download bereitgestellt. Wie sich nun aber herausstellt, scheint einer der Patches nicht ganz seinen Zweck erfüllen zu wollen. Berichten einiger Nutzer des Betriebssystems Windows XP zufolge startet der PC nach der Installationen des Flickens nämlich nicht mehr beziehungsweise endet im berühmt-berüchtigten “Blue Screen“.

Microsoft hat dieses Problem mittlerweile offiziell auf der Seite seines Security Response Center bestätigt und den Übeltäter auch bereits ausgemacht. Es handelt sich um ein Patch aus dem Security Bulletin MS10-015, mit dem eine schon seit 17 Jahren bestehende Sicherheitslücke geschlossen werden sollte. Sie erlaubte es Usern, trotz eingeschränkter Zugriffsrechte auf allen 32-Bit-Windows-Versionen (also angefangen bei Windows NT 3.1 bis zur aktuellen Version Windows 7 – daher der lange Zeitraum) an System-Rechte zu gelangen. Der Grund des Fehlers ist aber noch nicht gefunden. Bis dahin rät Microsoft deshalb allen Usern davon ab, dieses Update zu installieren und bietet bis auf Weiteres dafür auch keinen Download mehr an.

Wer weitere Fragen zu dem Problem hat oder Hilfe benötigt, soll sich laut Microsoft an das Support-Center wenden.  Diejenigen von euch, die betroffen sind, können sich auf der Community-Seite Microsoft Answers oder bei Zdnet eine Anleitung besorgen, die das Problem behebt. Hierzu wird aber die Windows XP-CD benötigt (ist ja sicherlich vorhanden), da von ihr gebootet und dann die Widerherstellungskonsole gestartet werden muss. Anschließend bedarf es einiger Befehle, die Abhilfe schaffen sollen.  

(Marek Hoffmann)

 

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Immer dieses Gejammer bei den Bezahlinhalten – vor allem das der noch zögerlichen Publisher: Der Nutzer würde nicht mitspielen, Werbung habe noch nicht ausgedient, wir machen es dann aber nicht alleine – und überhaupt: “Märkte im Internet sollten nicht mehr als einen Klick zum Kaufen brauchen, sonst werden sie nicht angenommen!” Der letzte Satz stammt von Christoph Keese, dem Public Affairs-Überchef des Springer-Imperiums. Nun, die 1-Klick-Lösung hat Springer ja gefunden – auf dem iPhone, über das der Verlag Boulevard- und News-Apps für eine monatlich Pauschale vertickt. War es eine eigene Lösung? Nein. Apple musste erst das Angebot schaffen.

Und wie sieht es im Desktop-Netz aus? Seitdem die Bezahlschranke beim “Hamburger Abendblatt” und der “Berliner Morgenpost” eingeführt wurde, kam es zu heftigen Abstürzen bei den Besucherzahlen, einmal 14 Prozent und einmal 20 Prozent. Leser haben bei beiden Zeitungen – trotz einiger “Wir denken darüber nach”-Ankündigungen – keine Möglichkeit, einzelne Artikel abzurufen, wer mal eben schnell einen Blick in die Lokalinfos werfen möchte, muss erst ein Abo buchen (8 Euro / Monat).

Es ist eine Ironie des Schicksals, dass die Buhmänner, die vermeintlichen Räuber und Zechpreller aus der Torrent-Sickergrube des Netzes nun ein Modell etablieren wollen, das der verlegerischen Kurzsichtigkeit auf die Sprünge helfen könnte. Peter Sunde, Mit-Gründer der Filesharing-Plattform The Pirate Bay, hat mit einem knappen Tweet auf das gerade gestartete Projekt hingewiesen – sein Name: Flattr.

Es handelt sich um einen Dienst für so genanntes “Social Micropayment”. Die Idee dahinter: Jeder Internetnutzer zahlt einen festen Betrag im Monat. Besucht er nun die Seite eines Bloggers, Podcasters, Musik- oder News-Anbieters findet er dort neben den Inhalten einen Flattr-Button, ähnlich den Social Boookmarks, die wir heute von Facebook, Digg oder Twitter her kennen. Wenn der Inhalt gefällt, wird geklickt einmal, zweimal – vielleicht sogar dreimal. Am Ende des Monats werden die Klicks des Nutzers gezählt und der eingezahlte Betrag entsprechend geteilt und dann unter allen Empfängern verteilt. Auf diese Weise bekommt der einzelne Publisher vielleicht pro Nutzer nur ein paar Cent, doch Sunde ist überzeugt: “Aus vielen Bächen wird ein großer Strom!”

Flattr wurde nun in Beta gelauncht (schon vorher war bekannt, dass bei Sunde in dieser Hinsicht einiges im Busch ist) und Interessierte können sich um einen Account bewerben.

Vergleicht man dieses Bezahlprinzip mit den heute am Markt vertretenen Lösungen für Micropayment (PayPal, Kreditkarte, Kontoeinzug et.al.), wird schnell klar, wo hier die Vorteile liegen: Es gibt kaum noch eine Hemmschwelle für den Nutzer, seinem anfänglichen Bedürfnis (“Hm, eigentlich wär mir dieser Song / dieser Artikel / dieses Foto XY Cent wert.”) auch wirklich nachzugeben. Sundes Problem wird es allerdings nun sein, ein gescheites Netzwerk mit großer Reichweite aufzubauen. Je mehr Leute sich Flattr in der Startphase anschließen, desto schneller könnte dieses Bezahlnetzwerk etabliert werden.

(André Vatter)

Basic Flashback: Buzz, Buzz – wir brauchen Buzz Basic Thinkingby Carsten Drees (cached at February 15, 2010, 3:40 pm)

Danke an die Jungs von Google für den absoluten Hype der Woche (um nicht zu sagen “Buzz”) und danke an das Bo für den dazu passenden Titel dieses Beitrags. Wenn ich bei dem neu und sehr erfolgreich gestarteten Google-Dienst Buzz von einem Hype spreche, dann meine ich das nicht despektierlich. In der Tat gab es kein wichtigeres Thema in Kleinbloggersdorf seit diesem Launch.

Viele versuchen, mit ihren Projekten das “Next Big Thing” zu werden und noch viel mehr Menschen verkünden ein solches, sobald irgendein Dienst den Betrieb aufnimmt, aber in diesem Fall muss man davon ausgehen, dass mit Google Buzz ein echtes Schwergewicht die Social-Media-Bühne betreten hat und sich von dort sicher nicht so leicht vertreiben lässt. Wir haben euch ja schon ins Bild gesetzt, was hinter Google Buzz steckt. Vier Tage nach dem Launch kann man sich nun mal Gedanken machen, wie ein erstes Fazit aussehen könnte, wie der Dienst angenommen wird und welche Auswirkungen es auf unser Surfverhalten haben könnte.

Zunächst mal zu zwei Punkten, die vielen Usern übel aufgestoßen sind:

1. “Buzz müllt meinen Gmail-Posteingang zu!”

Das stimmt, wenn man alles so belässt, wie es nach dem Aktivieren von Google Buzz konfiguriert ist. Dem kann man entgegenwirken, in dem man einfach einen Filter setzt und dazu passend ein Label erstellt. Dazu klickt ihr auf “Filter erstellen” und setzt bei “Mit diesen Wörtern” einfach nur “label:buzz” ein und klickt anschließend die Warnmeldung weg. Dann setzt ihr noch jeweils einen Haken bei “Posteingang überspringen” und “Label anbringen” und habt somit das erste Problem schon einmal gelöst.

2. “Ein bisschen Privatsphäre, bitte!”

Um es uns einfacher zu machen, hat Google uns zum Start schon mal einige Follower beschert – automatisch und ohne, dass wir da einen Einfluss darauf hätten. Bis wir es anders konfiguriert haben, haben also auch andere User einen Einblick, mit wem wir so in Mail-Kontakt stehen – ein Unding, das per Default so eingestellt ist. Ebenso kann es nicht sein, dass bei @replies volle E-Mail-Adressen angezeigt werden. Bei dem letzten Punkt hat Google blitzschnell reagiert und zeigt uns nach dem ersten Buchstaben nun Sternchen statt der vollen Adresse.

Aber auch bei der Autofollow-Problematik reagiert Google. Künftig wird man nicht automatisch mit Followern aus unserem Adressbuch beglückt, sondern wird Vorschläge erhalten, wem man folgen könnte oder sollte.

Diese Änderungen zeigen, dass Google genau hinhört, was die User an Buzz nervt. Deswegen werden jetzt vermutlich nicht alle Kritikpunkte unmittelbar bereinigt, aber man müht sich zumindest redlich. An dieser Stelle kann man sich vielleicht wundern, wieso ausgerechnet Buzz das erste Google-Produkt ist, welches nicht in einer Beta-Version gelauncht wurde. Weitere Änderungen, die in Kürze bereit stehen, sind ein separater Buzz-Reiter in den Einstellungen und das nicht mehr automatische Einbinden von Picasa-Alben und Google Reader-Empfehlungen. Auch in diesem Punkt entspricht man den Kritiker-Wünschen.

Sieht man von diesen ersten Kinderkrankheiten ab, haben sich die Early Adopter schnell auf Buzz eingeschossen, kommen gut damit zurecht und spielen teilweise sogar mit dem Gedanken, ihre Aktivitäten von Twitter oder Facebook mehr zu Buzz zu verlagern. Es wird vermutlich nur noch wenige Tage dauern, bis die Browser-Erweiterungen, Clients und Apps in Hülle und Fülle auf den Markt niederprasseln. Bereits jetzt gibt es erste Möglichkeiten, sein Buzz-Erlebnis mit kleinen Helfern schöner oder effizienter zu gestalten. Hier ein paar Beispiele:

Bwuzz.com – ermöglicht uns, aus der Einbahnstraße Twitter-Buzz eine beidseitig befahrbare zu machen. Befindet sich noch in der privaten Beta.

Shareaholic – eine einfache Möglichkeit, Links zu teilen. Als Erweiterung für IE, Firefox, Chrome und Safari verfügbar.

Chrome Buzz – Chrome-Erweiterung, die uns unabhängig vom Gmail-Client unsere Buzz-Einträge lesen lässt. Allerdings kann man sie tatsächlich nur lesen und weder schreiben noch “likes” vergeben – zumindest bislang.

Buzz it – Firefox-Erweiterung, über die man Buzz-Updates verfassen kann.

Tw2buzz – importiert Eure Twitter-Kontakte bie Buzz.

Reader2Twitter – eine weitere Möglichkeit, euren Buzz an Twitter zu senden

Generell lässt sich festhalten, dass die Anwendungen bis jetzt immer den Umweg über den Google Reader gehen. Schon bald sollten die Apps aber dann besser auf Buzz zugeschnitten sein.

Weitere Tipps zur geschmeidigen Buzz-Experience findet ihr übrigens beim RSS-Blogger.

Wird sich Buzz durchsetzen?

Also, wird Buzz ein Knaller? Es ist schwer, so etwas nach vier Tagen zu bewerten. Ich kann nur aus meiner subjektiven Sicht schildern, wie ich die Akzeptanz in diesen ersten Tagen wahrnehme. Die Palette der Reaktion reicht von “Facebook-/Twitterkiller” über “nette Ergänzung” bis zu “Totgeburt” – es findet sich also jede denkbare Facette wieder. Dennoch ist überwiegend eine positive Tendenz auszumachen. Spätestens, wenn der Weg zu Twitter einfacher zu bewältigen ist, wird Buzz wieder einen gehörigen Schub bekommen. Man kann jedenfalls jetzt schon feststellen, dass sich Google Buzz direkt in der ersten Woche einen festen Platz auf dem Social Media-Markt gesichert hat – man beachte nur die Sharing-Buttons für Buzz, die derzeit auf vielen Websites auftauchen. Vielleicht schreckt den einen oder anderen der zwingend benötigte Google-Account ab, aber Buzz sieht toll aus, läuft stabil und legt die Messlatte für Twitter und Facebook durchaus ein Stück höher. Im günstigsten Fall haben wir nicht nur einen neuen Dienst erhalten, sondern auch einen Gegenspieler, der mit sanftem Druck die beiden Konkurrenten zu besserer Performance und Usability zwingt.

Zum Erfolg wird auch die breite Basis beitragen, die schon nach wenigen Tagen Buzz unterstützt. Oben schrieb ich über die Auto-Follower, die künftig den Auto-Suggestions weichen werden. Vielleicht war die ganze Geschichte von Google durchaus einkalkuliert, denn allen Protesten zum Trotz hat man durch diese Vorgehensweise immerhin dafür sorgen können, dass man Userzahlen im zweistelligen Millionenbereich generieren konnte. Da können die FriendFeeds und identi.cas dieser Welt nur respektvoll mit den Ohren schlackern.

Hier übrigens ein nettes Beispiel, wie aus dem unschätzbaren Vorteil gegenüber Twitter – die Möglichkeit, seinen Buzz zu editieren – ein echtes Fiasko werden kann.

Mein persönliches Fazit:

Ich werde in den kommenden Tagen und Wochen sicher weiter Buzz nutzen, allein schon um die Entwicklung und die Akzeptanz weiter zu verfolgen. Momentan stört es mich noch, dass ich quasi ständig meinen E-Mail-Client im Einsatz haben muss und so fiebere ich den ersten vernünftigen Apps entgegen, die mich – wie Seesmic, Mixero oder Tweetdeck für Twitter – Buzz ungenehmer nutzen lassen. Spätestens, wenn das vernünftig funktioniert, werden die Kritiker sich Gedanken machen müssen, was exakt jetzt noch gegen den Einsatz von Buzz spricht. Wenn dann noch andere Kleinigkeiten korrigiert werden (beispielsweise die Möglichkeit, längere Einträge zusammen zu klappen), werden wir sicher alle noch viel Spaß mit Buzz haben können.

(Carsten Drees)

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Windows Vista sorgt für Beamten-Posse in der Schweiz Basic Thinkingby Marek Hoffmann (cached at February 15, 2010, 3:40 pm)

In einer von unseren Eidgenossen aus der Schweiz stammenden Posse, haben Beamte dafür gesorgt, dass dem Buch mit Klischee-behafteten Geschichten über ihren Berufsstand ein neues – nicht ganz unkomisches – Kapitel hinzugefügt wird. Wie der Tagesanzeiger heute berichtet, sollten vor zwei Jahren die Arbeitsplätze des Bundes standardisiert werden. Zu diesem Zwecke wollte man etwa 30.000 Computer aufrüsten und mit einem neuen Betriebssystem versehen, nämlich Windows Vista. Das mit dem Hardware-Tuning hat man zwar bis heute hinbekommen, den Part mit der Software aber nicht mehr… Und hiermit beginnt die eigentliche Farce.

Jetzt gibt es nämlich Zank und die Beamten werfen sich gegenseitig Untätigkeit vor. Während einige Ämter behaupten, das mit der Aufgabe betraute Bundesamt für Informatik hätte die Umrüstung auf das neue Betriebssystem verschleppt, weist dieses natürlich alle Vorwürfe weit von sich. Stattdessen kontert es mit der Anschuldigung, die Bundesämter hätten mit Absicht das Upgrade sabotiert, weil sie gegen standardisierte Arbeitsplätze seien. 

Die Argumente beider Seiten wollen mir zwar nicht ganz einleuchten, aber sei’s drum. Die Geschichte geht nämlich noch weiter: Anstatt also viel Geld zu sparen, wurde die Kohle bisher den Schornstein hochgeblasen. Als wäre dies aber noch nicht genug, fordern nun vier Ämter den kompletten Stopp der Umstellung – zumindest auf Vista. Stattdessen will man nun Windows 7. Die Begründung: Hierbei handele es sich um ein neueres Betriebssystem und es mache schließlich keinen Sinn, mit einer veralteten Version zu arbeiten. Leuchtet ein, oder?

(Marek Hoffmann / Foto: Pixelio – Fotograf: Sigrid Rossmann)

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Am Ostersonntag 2008 warf in Oldenburg ein damals 31-Jähriger einen Holzklotz von einer Autobahnbrücke, traf damit einen vorbeifahrenden Wagen und töte eine junge Mutter vor den Augen ihrer Kinder und ihres Mannes. Der Fall sorgte für ein breites öffentliches und mediales Interesse und jeder war erleichtert, als die Polizei schon bald einen Verdächtigen festnehmen konnte. Dass dies so zügig gelang, lag an einem zwar smarten, aber offenbar nicht ganz legalen Schritt der Polizei: sie hatte für ihre Fahndung Tausende von gespeicherten Mobilfunk-Daten ausgewertet und damit gegen das Datenschutzrecht verstoßen.

Ähnlich ist das FBI in den USA gegen die sogenannten “Scarecrow Bandits” vorgegangen, die mehr als 20 Banken überfallen hatten, und konnte sie letztlich überführen. Und weil das so gut funktioniert hat, überlegt die Obama-Administration nun, wie sie diese Art der Fahndung mit den eigenen Gesetzen vereinbar machen könnte – denn auch dort bewegte man sich mit ihr in einer rechtlichen Grauzone – zumindest bis jetzt. Denn am heutigen Freitag findet vor dem Ersten Bundesberufungsgericht eine Anhörung (.pdf) statt, in der Befürworter dieser Regelung ihre Argumente vorbringen werden, warum Telekommunikationsunternehmen dem Staat ihre gespeicherten Daten zur Verbrechensbekämpfung offenlegen sollten – auch ohne richterlichen Beschluss. Das Hauptargument klingt dabei geradezu haarsträubend.

Anwälte des Justizministerium behaupten nämlich, dass das sogenannte Fourth Amendment (4. Zusatzartikel zur Verfassung der Vereinigten Staaten), das jeden US-Bürger vor staatlichen Übergriffen schützt und beispielsweise die Durchsuchung seiner Wohnung oder privater Daten ohne erhärteten Rechtsgrund und richterlichen Beschluss untersagt, gar nicht verletzt werde. Immerhin gehören die gespeicherten Daten ja nicht ihm, sondern dem Telekommunikationsunternehmen! Wenn also Letzteres so nett ist und dem Staat seine Aufzeichnungen zur Verfügung stellt, und die Polizei durch ihre Auswertung einem Täter auf die Schliche kommt, werde nicht gegen geltendes Recht verstoßen.

Oder anders formuliert: Eine Person anhand seiner Mobilfunk-Daten aufzuspüren sei deswegen legal, weil sie während der Nutzung ihres Mobiltelefons kein Recht auf Privatssphäre genießt – zu Hause könne sie das Ding ja abschalten.

Eine Frage an die Anwälte unter euch, die sich mit US-Recht auskennen: Ist das eine Argumentation, die Aussicht auf Erfolg hat? Falls ja, wäre damit nicht das gesamte Rechtssystem auf den Kopf gestellt? Und müssen wir uns sorgen, dass im Erfolgsfall Amerika ein Vorbild für deutsche Schnüffler wird?

(Marek Hoffmann / Foto: Pixelio – Fotograf: Dieter Schütz)

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Wow, die Norweger haben nicht zuviel versprochen! Zum Launch der Beta des Opera 10.50 hatten sie vollmundig versprochen: “Der schnellste Browser der Welt.” Dass es sich dabei um kein Werbe-Geplärre, sondern um eine tatsächlich erwiesene Tatsache handelt, hat nun Computerworld in einem Benchmark-Test herausgefunden. Die Beta hat aus dem Stand Safari für Windows vom ersten Platz gejagt, die bisherige Nummer zwei, Chrome, muss sich nun mit Bronze begnügen. Opera 10.50 ist in Sachen JavaScript 15 Prozent schneller als Safari, 20 Prozent schneller als Chrome, doppelt so schnell wie Firefox 3.6, acht mal schneller als der eigene Vorgänger Opera 10.0 und satte zehn Mal schneller als Microsofts Internet Explorer 8.

Um die Zahlen zu ermitteln, hat Computerworld jeweils drei Mal pro Browser den SunSpider JavaScript Benchmark-Test angeworfen und dann die Mittelwerte errechnet.

Die Jungs von Opera konnten die Messlatte für sich ziemlich hoch legen, die Beta 10.50 verwendet eine völlig neue JavaScript-Engine, die sogenannte Carakan-Engine, die seit etwa einem Jahren in der Entwicklung ist. Für zusätzlichen Speed wurde die ebenfalls noch frische Vektor-Grafikbibliothek Vega in den Browser integriert, über die die Anzeige nun abgewickelt wird: “Das ermöglicht äußerst schnelle und weiche Bildläufe für alles – vom Wechseln der Tabs über Animationen bis hin zu den Webseiten”, versprechen die Entwickler. Insgesamt gibt es in der Version 10.50 zehn neue Features zu entdecken.

Opera hofft, durch die Neuauflage über kurz oder lang auch verlorene Marktanteile zurück zu erobern. Laut Net Applications war der Browser im Januar lediglich auf 2,38 Prozent aller registrierten Internet-Rechner zu finden gewesen. Im Dezember waren es noch 2,40 Prozent. Deshalb auch meine kurze Frage: Hat sich jemand von euch die Beta bereits gezogen und kann uns an seinen Erfahrungen teilhaben lassen?

(André Vatter)

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Neue Einnahmequelle: Vodafone bastelt am mobilen Personalausweis Basic Thinkingby André Vatter (cached at February 15, 2010, 3:40 pm)

Das zukunftsweisende ID-Kärtchen der Deutschen lässt noch auf sich warten. Erst im November soll der neue Personalausweis an die Bürger ausgeteilt werden, doch ob es bei dem Termin wirklich bleiben kann ist zu bezweifeln. “Zu unsicher“, sagen die Datenschützer – “Zu teuer!“, sagen Stimmen in den politischen Reihen.

Mitten in dieses Chaos hinein platzte nun die Meldung, dass auch private Anbieter in das lukrative Geschäft mit der Personen-Identifikation einsteigen wollen. Laut einem aktuellen Bericht der “Financial Times Deutschland” ist Vodafone-Deutschlandchef Friedrich Joussen jedenfalls schon ganz wild darauf: “In Afrika erledigen die Menschen bereits mobil ihre Bankgeschäfte”, wird er zitiert. Das ist korrekt und auch ein interessantes Beispiel, das seine Existenz allerdings dem schwach ausgeprägten Filialnetz in den afrikanischen Staaten schuldet. Hierzulande soll nun das Handy den Komfort beim mobilen Online-Shopping deutlich erhöhen. Joussen plant einen digitalen Personalausweis, der auf der SIM-Karte verankert ist. Die Technik sei weit genug fortgeschritten, ein Marktstart wäre längst überfällig: “Wir müssen das Problem des fehlenden Vertrauens im Internet lösen, um dem Internet als Geschäftsplattform zu einem echten Durchbruch zu verhelfen.”

Doch ein Telco wie Vodafone will nicht plötzlich Waren über das Netz anbieten: der Mobilfunker will lediglich Provision bei Transaktionen kassieren. Die FTD spricht das schon vor Jahren gelüftete Geheimnis an, dass sich für die TK-Anbieter mittlerweile kaum andere Geldquellen erschließen lassen. Die Preise für DSL sind im Keller, Handy-Sprachdienste sind billig wie nie und auch der boomende Sektor der Datendienste wirft (auch aufgrund hoher Investitionskosten) zusehends weniger Geld ab. Joussen drückt auf die Tube und fordert sowohl die Regierung als auch die Wettbewerber und Chipkartenhersteller zum Mitmachen auf: “Jeder muss etwas auf den Tisch legen.” Bis es allerdings soweit ist, dürfte noch einige Zeit vergehen…

(André Vatter)

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Flash kommt für Android und andere Plattformen [MWC] Basic Thinkingby André Vatter (cached at February 15, 2010, 3:40 pm)

Nach einer deutschen Odyssee (Mietwagen, zugeschneiter Flughafen in Dortmund, mit dem Bus zurück zum Flughafen Köln) sind die Kollegen von onlinekosten.de in Barcelona zum Mobile Word Congress eingetroffen. Noch haben wir kein Lebenszeichen vernommen, was aber auch an den Nachwehen des Kölschen Karnevals liegen kann – weshalb wir uns erst einmal noch auf Infos verlassen müssen, die uns über die üblichen Kanäle erreichen.

Denn spannende News hält Adobe für uns an diesem Morgen bereit: Flash kommt auf die Android-Plattform! Dazu hat sich das dafür zuständige Open Screen Project (ein Konsortium von rund 70 Gerätebauern) rund um Adobe durchgerungen. Noch “in der ersten Jahreshälfte von 2010″ soll demnach der Rich Media-Player für Android veröffentlicht werden, danach folgen Versionen für BlackBerry, Symbian, Palm und Windows Mobile. Keine Überraschung: das iPhone steht nicht auf der Liste.

Ebenfalls in diesem Jahr wird auch Adobe Air auf den Smartphones das Licht der Welt erblicken, das Entwickler dazu nutzen können, um systemübergreifend Flash-Anwendungen zu programmieren. Der Vorteil dabei ist, dass diese Arbeit nur einmal geschehen muss – Air-Apps können damit beliebig konvertiert werden (und hier auch für das iPhone). Wohlbemerkt: Flash-Apps können dann auf dem iPhone dargestellt werden, aber keine Flash-Elemente im Safari. Adobe schlägt deshalb im Blog den Entwicklern vor, sich doch gleich einen neuen Browser als Projekt vorzunehmen.

“Indem die Flash-Plattform immer weiter Einzug auf mobilen Geräten hält, geben wir Entwicklern und Inhaltsanbietern die Möglichkeit, auf jedem Bildschirm zu operieren. Kunden können wiederum unabhängig von der Plattform ihre Lieblingsinhalte, Programme und interaktiven Medien aufrufen”, so Adobe-Manager David Wadhwani.

Adobe hat zur Ankündigung eine Reihe von Demo-Videos veröffentlicht, als Beispiel zeigen wir an dieser Stelle einmal dieses:

g. Kunden schreien schon seit langer Zeit nach Flash auf ihren Smartphones, was völlig verständlich ist, da immer mehr Publisher in den vergangenen Jahren auf das Adobe-Pferd gesetzt haben. Auf der anderen Seite haben wir es hier nach wie vor mit einem hartnäckigen, fehleranfälligen und proprietären Plugin zu tun, das für Innovationen eher hinderlich ist. Ehrlich gesagt würde ich mich mehr freuen, wenn sich die 70 Unternehmen darauf verständigt hätten, Flash einzumotten und stattdessen endlich HTML5 weiter voranzubringen.

Update, 13.39 Uhr

Wir mir gerade zugetragen wurde , erhebt ein Mitglied der HTML5-Entwicklergruppe schwere Vorwürfe gegen Adobe: Das Unternehmen habe die neueste Auflage von HTML5 per Veto blockiert, so Ian Hickson. Eine konkrete Begründung seitens Adobe stehe zur Stunde noch aus. Mehr Infos hat der AppleInsider.

Update, 16.29 Uhr

Adobe hat mich gerade wegen dieser Sache mit zwei Links kontaktiert. Hingewiesen wird unter anderem auf einen MacLife-Artikel, der Hicksons Äußerungen kritisch beleuchtet. Demnach wäre es möglich, dass der Entwickler eigene Interessen verfolgt. Lest ihn euch mal durch, die Wahrheit liegt wohl irgendwo dazwischen. Ich danke Adobe für den Fingerzeig – natürlich wäre eine offizielle Stellungnahme noch netter gewesen. :)

(André Vatter)

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Die meisten von euch wissen sicherlich, wie sogenannte ”Bonusprogramme” à la Payback funktionieren, auch wenn sie sie nicht selbst nutzen: Bei seinem Einkauf in der wahren Welt (oder Warenwelt) bekommt der Kunde eine Art Rabatt in einer bestimmten Höhe auf die Kaufsumme der erworbenen Artikel, der ihm in Form von Punkten gutgeschrieben wird. Ab einer bestimmten Anzahl kann er diese dann gegen Prämien eintauschen. Da aber jeder weiß, dass es in der Welt nichts umsonst gibt und Unternehmen keine Wohlfahrtsvereine sind, gibt es einen Haken an der Sache: Informationen wie Kundennummer der Bonuskarte, Filiale, Datum, Umsatz und gekaufte Produkte werden gespeichert und zu Werbezwecken genutzt.

Dieses System möchte Yahoo nun aus der Offline- in die Online-Welt transferieren, und zwar mit Hilfe des Bonus-Karten-Anbieters Nectar, aber vorläufig nur in Großbritannien. Jeder Nectar-Kunde muss sich per Opt-In aktiv für diese Variante entscheiden und erhält dann künftig bei seinem Besuch von Yahoo-Seiten auf ihn zugeschnittene und auf seinen Käufen in der echten Welt basierende Konsumgüter-Empfehlungen. Smarter Zug des Internetunternehmens? Durchaus.

Wenn Yahoo Display-Werbung als ein erfolgversprechendes Modell ansieht, mit dem sich auch in Zukunft Geld verdienen lässt, dann ist es nur konsequent, sich über Weiterentwicklungsmöglichkeiten dieses Modells Gedanken zu machen. Dies erscheint mir sinnvoller, als sich beispielsweise wie AOL mit Social Media-Kram aufzuhalten, den andere ohnehin besser können.

Sich an eine Kundschaft zu wenden, die bereits dazu bereit ist, für ein Goody (in diesem Fall Rabatt-Punkte) auf Anonymität bei ihrem Einkauf zu verzichten, ist clever. Die zu leistende Überzeugungskraft dürfte gering sein, um diese Menschen dazu zu bewegen, die über sie bereits gesammelten Daten auch noch für Online-Werbung benutzen zu dürfen. Zumal sie dafür einserseits zusätzliche Bonus-Punkte erhalten und andererseits beide Unternehmen versichern, dass die Daten anonym verwendet werden. Wer Letzteres einmal geglaubt hat, wird es auch ein zweites Mal glauben.

Durch den Coup erhält Yahoo Informationen auch zu jenen Produkten, die von den Usern nicht online erworben werden. Hierdurch setzt es sich von anderen Unternehmen ab, die ebenfalls Behavioral Targeting praktizieren und erscheint dadurch natürlich sehr viel interessanter für Werbekunden als die Konkurrenz. Ein Lebensmittelhersteller kann beispielsweise sein Produkt oder seine Produktlinie online pushen, obwohl sie vom User nie über das Internet bezogen wird.

Wie seht ihr das: Wird die Kooperation von Yahoo und Nectar von Erfolg gekrönt sein oder vom Kunden völlig ignoriert werden? Gebt eure Meinung bitte hier ab:

(Marek Hoffmann)


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Stellenangebot: Obama sucht neuen Betreuer seines Twitter-Accounts Basic Thinkingby André Vatter (cached at February 15, 2010, 3:40 pm)

Barack – Social Media-König – Obama hat ein neues Jobanagebot für alle Web 2.0-Interessierten parat: Sowohl für seinen Twitter-Kanal als auch für weitere Plattformen im sozialen Netz sucht der Präsident einen würdigen Vertreter. Wie das “Wall Street Journal” mitteilt, wurde ein entsprechendes Stellenangebot für einen “Social Networks Manager” am Wochenende veröffentlicht. Der Bewerber sollte sich zutrauen, das Democratic National Committee and Organizing for America in Netzwerken wie Facebook, Twitter und MySpace vertreten zu können. Er wird eng mit dem New Media-Abteilung des Präsidenten zusammenarbeiten, um nach dem Crowdsourcing-Prinzip die “Change-Agenda” im Land voranzubringen.

Arbeiten aus dem Homeoffice ist dabei unmöglich, der Kandidat muss in die US-Hauptstadt Washington ziehen und dort seinem Beruf nachgehen, der “alles andere als ein 9-bis-5-Job” sei. Deadlines, “harte Arbeit”, komplexe Projekte und Organisationsaufgaben dürfen ihm oder ihr keine Angst machen.

Die Ankündigung kommt wenige Tage, nachdem auch das Weiße Haus seinen offiziellen Twitter-Kanal eröffnete und Mia Cambronero – Obamas bisheriges Double in Social Media-Angelegenheiten – ihre Anstellung hingeschmissen hat. Sie werde sich von ihrer “berüchtigten Rolle als Barack Obama-Twitterer” zurücktreten, weshalb man nun auf der Suche nach einem Nachfolger sei, der unverzüglich das Ruder übernehmen kann. Über ihre Beweggründe zum Abgang schweigt sie sich aus.

ht-Erfolgen abgesehen: Der US-Präsident hat schon verstanden, dass zu einer ordentlichen Politik nicht nur Debatten, Entscheidungen und Gesetze gehören – sondern auch ein angemessener Informationskanal zu den Bürgern. Vor allem in Krisenzeiten, in denen man schon einmal gezwungen ist, unpopuläre Maßnahmen zu ergreifen, sollte eine anständige Aufklärung in der Öffentlichkeit wie selbstverständlich dazugehören. Und dass das dann nicht zwangsläufig dröge (wie in Deutschland) enden muss, beweist auch obige Vorstellung der offiziellen iPhone App des Weißen Hauses durch den Pressesprecher.

(André Vatter)

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Offenbar beflügelt vom Erfolg des Milestone pfeffert der ehemalige Todeskandidat Motorola nun ein Android-Smartphone nach dem anderen auf den Markt. Am Montagmorgen fiel nun der Vorhang für das Quench (in den USA heißt es Cliq XT), einem Social Media-Handy, das noch im ersten Quartal auch in die deutschen Läden kommen soll. Es ist das achte Android-Handy aus der Motorola-Schmiede, das letzte war das Devour.

Im Folgenden kurz die Stats des Quench: Vorinstalliert ist das alte Android 1.5, an Bord befinden sich Module für UMTS (HSDPA), WLAN, Bluetooth und A-GPS – auch ein Kompass wurde verbaut. Der Touchscreen ist 3,1 Zoll groß (zum Vergleich: das Milestone hat 3,7 Zoll), ist Multitouch-fähig und bietet zudem eine virtuelle Tastatur. Die Maße des Quench betragen 11,7 x 5,9 x 1,2 Zentimeter, auf dem Rücken befindet sich eine 5-Megapixel-Kamera mit Autofokus und erhellendem LED-Blitz. Natürlich wurde auch diesem Android-Handy Motoblur verpasst, Motorolas eigene Oberfläche für die Darstellung von Aktivitäten in sozialen Netzwerken (Facebook, MySpace, Twitter, Last.FM und Gmail) und das Synchronisieren von Kontakten.

Mit den Innereien ist das Quench sicherlich kein Oberknaller, dennoch spielt auch nicht ganz unten in der Smartphone-Liga mit. Motorola selbst bezeichnet es als “solides Android-Handy”.

(André Vatter)

Der Spruch “Lieber spät als nie” mag in vielen Lebenssituationen durchaus seine Berechtigung haben. Dass er aber das richtige Motto für Apples Neider Konkurrenz ist, die ihn sich auf ihre Fahne geschrieben hat und mit der sie nun Richtung Cupertino in die Schlacht zieht – das wage ich zu bezweifeln. Wie es in einer Pressemitteilung heißt, haben sich nämlich 24 Telekommunikations-Unternehmen dazu entschlossen, eine Allianz gegen den App-Store und dessen Markt-Dominanz zu gründen. Dies wurde von der Industrievereinigung GSM Association auf dem heute gestarteten Mobile World Congress in Barcelona bekannt gegeben.

Die erste Amtshandlung der “Habt ihr auch so gut geschlafern, na dann ist ja alles klar”-Truppe, zu der unter anderem Giganten wie AT&T, China Mobile, Orange und Vodafone gehören, ist der Versuch, “die Entwickler-Communitys der Mitglieder zu vereinen und einen einzigen, harmonisierten Zugangspunkt zu erschaffen, der den Entwicklern den Beitritt so einfach wie möglich gestaltet”, so ein Sprecher der GSM. Klingt für mich ein wenig nach einer Strategie, die vielleicht in Filmen wie “Herr der Ringe” funktioniert, wo sich alle mit allen verbünden, um den übermächtig scheinenden Gegner zu besiegen. Was dort aber relativ gut funktioniert, dürfte hier vermutlich scheitern.

Zugegeben: Kräfte zu bündeln, ist nicht verkehrt. Und prinzipiell ist es auch eine gute Idee, eine Basis zu schaffen, auf der Programmierer die von ihnen für einen bestimmten Anbieter erstellten Apps nicht ständig anpassen müssen, um sie auch für Kunden anderer Anbieter verfügbar machen zu können. Und es ist auch eine richtige Überlegung, dass man mit zufriedenen Entwicklern einen Trumpf im Ärmel im Wettkampf mit Apple hätte. Immerhin beträgt die Zahl der Kunden, die die Allianz zusammen aufweisen kann, mehr als drei Milliarden. Nicht eingerechnet jener, die die Gerätehersteller LG Electronics, Samsung und Sony Ericsson haben, von denen behauptet wird, dass sie die Vereinigung in ihrem Feldzug gegen Apple unterstützen werden.

Aber: Die Zeit, in der solche Strategien zum Ziel geführt hätten, dürfte vorbei sein. Denn längst geht es nicht mehr nur um Apps. Je stärker aus Smartphones nämlich PC-Ersatzgeräte werden, desto größer wird auch die Rolle sein, die Betriebssysteme auf ihnen spielen werden. Dies bedeutet zum einen, dass Anwendungen auf Smartphones unkompliziert mit dem Home-PC (oder dem E-Reader) synchronisierbar sein müssen und zum anderen, dass vor allem Videoanwendungen künftig in den Vordergrund rücken werden. In beiden Fällen können die Telcos mit Unternehmen wie Apple, Microsoft oder Google aber nicht mithalten. Sie bieten weder Software an, noch Entwicklungen im Bereich Cloud-Computing, der künftig von enormer Bedeutung sein wird. Während Letztere daher neue Geschäftsfelder erkunden und unter sich aufteilen werden, werden Erstgenannte auf abgegrasten Feldern weiden.

Zudem darf nicht erwartet werden, dass dieser Schritt der Allianz ohne Reaktion bleiben wird. Ein Gerücht, das momentan seine Runden durch das Web dreht und die Karten neu mischen würde, ist das von der Übernahme T-Mobiles durch Google…

(Marek Hoffmann)

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75 Euro vs. kostenlos: Navigon zieht bei den Google-Handys ein [MWC] Basic Thinkingby André Vatter (cached at February 15, 2010, 3:40 pm)

Es ist kein Wunder, dass der deutsche Kartendienst-Anbieter Euro-Cities mit von der Partie war, als die Beschwerde gegen Google beim Bundeskartellamt eingelegt wurde. Wir haben das Thema schon vor einigen Tagen abgefrühstückt: Nicht nur mit Google Maps, sondern vor allem auch mit der mobilen Navigationslösung für Android hat die Suchmaschine dem gesamten GPS-Markt empfindliche Einbußen beschert – die Aktien von TomTom, Navigon und Co. befinden sich im Sinkflug. Wer, bitte schön, kauft denn noch ein Navigationsprogramm für sein Handy, wenn es Google seinen Kunden kostenlos hinterher wirft?

Nun, es hat sich jemand gefunden: Navigon. “Der MobileNavigator, unsere preisgekrönte Software für die verschiedenen Handy-Betriebssysteme, bietet bereits heute die Technologien von morgen”, sagt Gerhard Mayr, Vice President World-Wide Mobile Phone Business bei Navigon. “Von diesem Know-how profitieren nun langfristig auch Android-Nutzer.” Um Gotteswillen!

Es ist tatsächlich so, dass der Anbieter sich nun zähneknirschend Android zuwendet – jener Plattform, die das ganze Geschäft mit den Karten kaputt gemacht hat. Um den Käufer die neue Karten-App “MobileNavigator” schmackhaft zu machen, wird an den Premium-Gedanken appelliert: “Da das Kartenmaterial auf dem Smartphone gespeichert wird, benötigt die Navigation keine Anbindung an das Mobilfunknetz.” = “Ätsch, Google.” Außerdem soll der Navigator durch Reality View Pro punkten, ein Feature, das Ausfahrten und Autobahnschilder in 3D-Qualität anzeigt. Ein Fahrspurassistent und Geschwindigkeitswarner sind ebenfalls inklusive.

Der MobileNavigator wird in den kommenden Wochen im Android Store auftauchen und soll Android 1.5 bis 2.1 unterstützen. In der DACH-Variante kostet er 50 Euro – das Kartenmaterial für Europa kostet schlägt mit satten 75 Euro zu Buche. Da Navigon weiß, dass sich Nutzer diese Anschaffung drei- bis vier mal überlegen, ehe sie zuschlagen, wird gleichzeitig ein unverbindliches “Try&Buy” mit angeboten, mit dem sich die Anwendung kostenlos 30 Tage testen lässt. Ob das ausreicht?

Unterdessen erreichen uns auch Nachrichten von Garmin. Schon vor einiger Zeit hat der Navi-Anbieter zusammen mit Asus ein erstes Smartphone entwickelt, das auf den Namen nüvifone A50 hört. Im Grunde handelt es sich dabei um ein aufgebohrtes Android-Handy, das darüber hinaus auch optimal für Navigationsaufgaben ausgerüstet sein soll – inklusive Google Street View. Jetzt steht der Marktstart unmittelbar bevor, auf dem Mobile World Congress hat Garmin vor wenigen Minuten den exklusiven Vertriebspartner in Deutschland bekannt gegeben. Der glückliche Gewinner: o2. Der Mobilfunker wird das nüvifone A50 bei freier Tarifwahl über sein Handy-Finanzierungsmodell o2 My Handy anbieten.

Doch auch hier stelle ich mir die Frage: Wer braucht so etwas überhaupt noch? Das Garmin-Asus-Gerät kommt mit Android 1.6 mit der “Breeze”-Benutzeroberfläche. Doch alles, was es braucht, ist Android 2.0 auf jedem anderen Smartphone und Turn-by-Turn-Navigation ist ein kostenloses Zucker-Feature, das oben drauf kommt. Zur Verdeutlichung noch einmal Google Maps Navigation in der Demo:

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Ästhetik 2.0: Kunst-Kubus verkauft sich selbst auf eBay Basic Thinkingby André Vatter (cached at February 8, 2010, 9:36 pm)

Sicher sind das Peanuts – verglichen mit Giacomettis L’homme qui marche I, dem teuersten Kunstwerk der Welt, das die Commerzbank vergangene Woche für 104 Millionen Dollar verschleuderte – doch noch ist es für Caleb Larsens Kiste nicht zu spät. Das Projekt des amerikanischen Künstlers hört auf den Namen “A Tool to Deceive and Slaughter” (“Ein Werkzeug zum Schwindeln und Schlachten”?). Dabei handelt es sich um eine auf den ersten Blick unscheinbare Box aus Acryl; sie ist komplett schwarz, jede Kante misst rund 20 Zentimeter. Im Inneren hat Larsen Platz für ein wenig Elektronik geschaffen, eine kleine Speichereinheit und ein Ethernet-Port wurden verbaut. Beide Elemente sind auch nötig, da aus der Kiste nur dann Kunst wird, wenn sie sich mit dem Internet verbindet – und sich selbst bei eBay zur Versteigerung freigibt.

Das Besondere ist also nicht der Plastikwürfel an sich, sondern das, was er darstellt: nämlich ein Nichts, das immer mehr an Wert gewinnt. Alle sieben Tage pingt die Box eBay.com an und überprüft, ob sie bereits als Auktion gelistet wird. Wenn nicht, wird dies umgehend nachgeholt. Der Besitzer ist verpflichtet, die Kiste dem Käufer auszuhändigen. Dieser muss wiederum dafür sorgen, dass die Skulptur an das Internet angeschlossen wird. Und so geht es weiter und weiter. Bei einer Versteigerung Ende Januar kam die Box für 6.350 Dollar unter den Hammer (eBay-Link), über den derzeitigen Besitzer ist nicht mehr bekannt, als dass er in Mountain View (!), Kalifornien, wohnt. Die aktuelle Auktion läuft noch bis morgen Mittag, zur Stunde steht das Höchstgebot bei 6.858 Dollar.

Caleb beschreibt das Projekt aus eine Mischung aus Robert Morris’ “Der Kasten mit dem Klang seiner eigenen Herstellung” und Baudrillards Abhandlung über Kunstauktionen. Wer sich mehr über die Ästhetiktheorie hinter dem Würfel informieren will, kann bei SpliceToday einiges dazu finden. Sicher ist, dass der Würfel nicht Calebs letzte Idee war. Derzeit pusht er noch die 10.000-Dollar-Skulptur, ein aus einem Colaautomaten ausgebauten Geldscheineinzug, der an einer weißen Wand angebracht ist und nichts anderes macht, als Geld einzukassieren.

Via: laughingsquid.com

(André Vatter)

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Ob sich das Sprichwort bewahrheitet und wirklich alles gut wird, was lange währt, wird sich in etwa vier Monaten zeigen. Dann nämlich wird den Angaben der “Wirtschaftswoche” zufolge die Deutsche Post ihren Kunden ihre Version der De-Mail anbieten: den sogenannten “Online-Brief” beziehungsweise “Brief im Internet”. Hierbei handelt es sich um ein Zusatzangebot der Post zum normalen Brief, der quasi ins Internet übertragen wird.

Anders als bei der E-Mail soll es sich beim Online-Brief aber um ein rechtsverbindliches Dokument handeln. Das gute Stück soll etwa 20 Cent kosten (was ein Unternehmenssprecher mir gegenüber aber nicht bestätigen wollte) und sich an alle Kunden richten. Zu vermuten ist aber, dass es vor allem größeren Unternehmen als Alternative zur Snail-Mail schmackhaft gemacht werden soll, die beispielsweise durch Rechnungs- oder Werbeversand ein hohes Briefaufkommen haben.

Klingt zunächst einmal nicht schlecht, die Vorteile liegen vermeintlich klar auf der Hand: der Brief im Internet ist schneller als sein klassisches Pendant, im Gegensatz zur E-Mail erfährt der Empfänger des Briefs den Klar-Namen des Absenders, Letzterer kann anhand einer Bestätigung überprüfen, ob der Online-Brief tatsächlich angekommen ist, ab einem bestimmten, pro Monat verschickten Briefvolumen ist sie zudem günstiger als diese – und sicher scheint sie auch zu sein. Laut Pressesprecher wird nämlich ein spezieller Verschlüsselungscode eingesetzt, mit dem der Versender den Inhalt schützen kann.

Ganz so rosig sieht das alles bei näherer Betrachung dann aber doch nicht aus. Dies beginnt schon beim Preis, bei dem sich die Deutsche Post mit ihrem Online-Brief im oberen Bereich dessen bewegt, was national und international möglich ist. In Dänemark zahlt man für den Brief beispielsweise nur 8 Cent, hierzulande spricht die Konkurrenz – die zusammen mit der Telekom seit Oktober 2009 das De-Mail-Pilotprojekt in Friedrichshafen betrieben hat - von Beträgen unter 15 Cent, möglicherweise sogar von “einstelligen” Cent-Beträgen.

Ein weiterer Punkt, der viele User stärker als der hohe Preis abschrecken dürfte, ist den Datenschutz. Dabei geht es weniger um die Angst vor Datenklau, dem laut Pressesprecher durch Verschlüsselung der Garaus gemacht werden soll (inwiefern dies aber faktisch tatsächlich möglich ist, steht auf einem anderen Blatt). Es geht vielmehr darum, dass der “Große Bruder” in Form des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) möglicherweise Zugang zum Inhalt der Online-Briefe (und der De-Mails) erhält und ihre Verfasser ermitteln kann, obwohl dies von Seiten des Unternehmenssprechers dementiert wurde.

Die technische Grundlage für die Online-Briefe stellt nämlich das Bürgerportal (Bürgerportalgesetz, PDF) dar. Hierbei handelt es sich um eine elektronische Kommunikationsplattform im Internet, die den sicheren Online-Brief-Verkehr gewährleisten soll. Jeder seiner User muss sich nicht nur anmelden, sondern sich zusätzlich per Personalausweis eindeutig indentifizieren. Welche Optionen sich nun denjenigen offenbaren, die Zugang zum System haben, kann sich bestimmt jeder selbst ausmalen. Und jetzt ratet mal, wer für die Überwachung der Einhaltung der Sicherheitsstandards auf der Plattform zuständig ist – genau: das BSI. Unter dem Vorwand, einen Verstoß gegen die Standards untersuchen zu müssen, lässt sich doch das Fernmeldegeheimnis noch zügiger und geschmeidiger umgehen, als auch sonst schon.

Ich weiß nicht, ob ich mittlerweile schon etwas unter Verfolgungswahn leide und überall nur noch Agenten sitzen sehe, die aus welchen Gründen auch immer hinter meinen Daten her sind. Aber sowohl die Verquickung der Online-Briefe und De-Mails mit dem BSI als auch die von Google und der NSA zeigen mir einen Trend auf, der mir Kopfzerbrechen bereitet. Und wie geht es euch damit. Jemand unter euch, der trotz des happigen Preises und der von mir geäußerten Bedenken Briefe im Internet nutzen wird?

(Marek Hoffmann)

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HTC Incredible: Milestone-Killer kommt mit optischer Maus Basic Thinkingby André Vatter (cached at February 8, 2010, 9:36 pm)

Es ist natürlich ein cleverer Schachzug des Marketings, ein eigenes Produkt gleich mit dem Namen “Incredible!” auszustatten – dabei dürfte HTCs neuster Streich solche Spielereien nicht einmal nötig haben. PocketNow hat in der Nacht geleakte Fotos nebst einigen interessanten Infos zum neuen Android-Handy der Taiwanesen gepostet. Und was wir geboten bekommen, sieht richtig toll aus.

Auffälligstes Merkmal des Incredible ist das wirklich brillante Touchscreen-Display, das seine Knackigkeit vermutlich AMOLED verdankt (ganz sicher ist man sich dabei aber noch nicht). Seine Größe soll zwischen 3,5 und 3,7 Zoll liegen. Im Inneren pumpt ein Snapdragon-Prozessor (1GHz), dem 256 MB RAM zur Verfügung stehen. Eine Kamera ist ebenfalls an Bord, die mittels zweier LEDs auch bei schlechter Beleuchtung gut arbeiten müsste.

Der wirkliche Hingucker befindet sich aber unter dem Bildschirm (leider nur schlecht auf den Fotos zu erkennen): Laut PocketNow handelt es sich bei dem kleinen, unscheinbaren Pünktchen am unteren Geräte-Ende um ein optischen Maus-Pointer. Dabei könnte es sich also um den Ersatz für den HTC-typischen Trackball handeln. Der Scanner ähnelt dem, was uns schon beim sogenannten HTC Legend stutzig gemacht hat, das laut Roadmap ebenfalls dieses Jahr noch das Licht der Welt erblicken soll. Dass es sich bei den beiden Geräten um dasselbe handelt, kann wahrscheinlich ausgeschlossen werden, wenn man die Gehäuserücken miteinander vergleicht.

Auf dem HTC Incredible ist Android 2.1 vorinstalliert (wie beim Nexus One), wann es in den Handel kommt ist ungewiss. Laut PocketNow-Informaten soll es zunächst bei Verizon USA angeboten werden. Das Milestone von Motorola war der letzte Knaller, den der Android-Markt erlebt hat – leider blieb Googles Nexus One ja hinter den Erwartungen zurück. Wer weiß? Vielleicht schauen wir uns gerade die würdige Ablöse an:

(André Vatter)

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Wir erinnern uns: Im Oktober 2007 hatte Microsoft 240 Millionen Dollar als Investor in Facebook gepumpt – im Gegenzug bekamen die Redmonder 1,6 Prozent der Aktien und das Versprechen, dass sie sich ab sofort um die Vermarktung kümmern dürfen. Auch der deutsche Microsoft-Ableger zeigte sich angesichts der neuen Aufgabe stolz wie Oskar: “Microsoft Digital Advertising Solutions wird nach der mit Facebook getroffenen Vereinbarung exklusiv Bannerwerbung für deutsche User vermarkten.”

Das ist seit dem Wochenende Geschichte – Facebook entzieht dem Software-Haus die Lizenz zum Verkauf von Display-Ads. “Wir haben gemeinsam viel an der Werbung gearbeitet”, schreibt General Manager Jon Tinter im Bing-Blog. Wenn man jedoch in Betracht ziehe, welche Art von Werbung heute auf Facebook geschaltet würde, “macht es einfach mehr Sinn”, wenn das soziale Netzwerk auch gleich die Führung bei der Werbestrategie übernimmt. In anderen Worten: Microsoft steigt aus der Banner-Werbung aus und begnügt sich mit der Vermarktung von Suchergebnissen (Textanzeigen).

Der Grund für diese “verbesserte Kooperation mit Facebook” ist einleuchtend: Microsoft hat als Web 2.0-Vermarkter versagt. Während die Redmonder auf der Plattform noch immer statische Klicki-Bunti-Banner auslieferten, bastelte Facebook an eigenen Lösungen. Zum Beispiel an interaktiven Werbeformen, bei denen Nutzer ihr Feedback abgeben konnten. Oder am Geschäft mit virtuellen Gütern, die Unternehmen in ihre Marketingkampagnen einbinden können. Als Folge schossen die Umsätze der Plattform in die Höhe, 2009 waren sie rund 70 Prozent höher als im Vorjahr. Weil man dem eigenen Investor aber nicht vor den Kopf stoßen wollte, wurden Micosofts Ambitionen noch einige Zeit geduldet. Vor einigen Monaten begann Facebook dann langsam damit, die bislang zur Verfügung stehende Werbefläche für Microsoft zu verkleinern. Nun wurde sie komplett zusammengestrichen.

Microsofts Trauer darüber dürfte sich aber in Grenzen halten, denn im Gegenzug darf das Unternehmen nun seinen Online-Trumpf ausspielen: Bing wird in den kommenden Wochen und Monaten eine immer größere Rolle auf Facebook spielen. Dazu wird die Suche auf Facebook stark aufgebohrt. Schon beim jüngsten Redesign wurde das Eingabefenster an prominentere Stelle gerückt, bald sollen nicht nur plattforminterne Ergebnisse angezeigt werden, sondern Seiten aus dem ganzen Netz.

(André Vatter)

Provider machen ernst: Telefónica plant Maut-Gebühr für Google Basic Thinkingby André Vatter (cached at February 8, 2010, 9:36 pm)

“Sie benutzen unser Netzwerk – und zahlen nichts dafür! Das wird sich ändern!” – Dieser O-Ton stammt aus einem gerade veröffentlichen Bericht (Google Translate) der spanischen Zeitung “El País” mit dem Chef der Telefónica, César Alierta. Der Adressat ist klar: Google.

Es war nur eine Frage der Zeit, ehe die ISPs die Netzdienste ins Visier nehmen. Genau genommen haben sie nämlich nur drei Möglichkeiten, um im rasanten Traffic-Wachstum der vergangenen Jahre nicht unterzugehen:

1. Um die nötigen Investitionen zu finanzieren, könnten Netzbetreiber die Grundgebühr der Kunden erhöhen – was allerdings Anbetracht des harten Wettbewerbs eher eine schlechte Idee ist.

2. Geld ließe sich auch mit der Besteuerung einzelner Dienste machen: sagen wir, VoIP über das Mobilfunknetz. Die Deutsche Telekom tut dies unter anderem schon heute, allerdings spült dieser Bruch des Gebots der Netzneutralität nur wenig Kohle in die Kasse.

3. Bleibt also die Alierta-Methode: Eine Mautgebühr für Traffic-intensive Dienste wie Hulu, Google, YouTube und so weiter. Wenn die Dienstanbieter ein Interesse daran haben, dass Nutzer ihre Inhalte ungehindert abrufen können, müssen sie eben dafür zahlen. Auch dieses Vorgehen verstößt allerdings gegen die Netzneutralität.

Der dritte Vorschlag geisterte bereits seit einiger Zeit durch die Hinterzimmer der Branche, allerdings war er eher ein drohendes Maulen der Netzbetreiber. Alierta könnte nun damit ernst machen: “Es ist deutlich, dass Internet-Suchmaschinen unser Netzwerk benutzen, ohne einen Cent zu bezahlen – schön für sie, aber ein Fluch für uns. Und es ist ebenso deutlich, dass dies bald aufhört”, so der Telefónica-CIO. Seine Kollegen aus der Branche dürften ihm beipflichten. Laut “El País” sei man mittlerweile ungehemmt stinkesauer auf Google; die Suchmaschine missbrauche ihre Dominanz im Netz, um immer weiter in die Bereiche Telekommunikation, Applikationen, Handys und Software zu expandieren. Die “altruistischen Anfangstage” von Google seien endgültig Geschichte. Heute würde das Unternehmen in bester Selbstbedienungsmentalität Content von Dritten anbieten und diesen über ein Netzwerk vertreiben, das nicht sein eigenes sei.

(André Vatter)

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Alle Renn-Sport-Fans aufgepasst: Wer schon immer mal davon geträumt hat, mit einem echten Formel 1-Weltmeister über die Rennstrecke zu pesen, der hat nun eine realistische und unter Umständen auch bezahlbare Chance darauf. Auf der britischen eBay-Seite versteigert der Versandhändler myHermes nämlich noch bis zum Sonntag, den 14. Februar insgesamt fünf Mitfahrgelegenheiten an Bord eines 6,2 Liter V8 Mercedes AMG. Ort: Surrey in England. Strecke: Werkseigene Bahn in der Mercedes-Benz World. Fahrer: Mika Hakkinnen.

Bieten könnt ihr entweder auf zwei viertelstündige ”Taxi”-Fahrten, zwei halbstündige oder ein einstündiges Fahrtraining(s) mit anschließender Streckenrundfahrt (Details weiter unten). Bei erstgenanntem Angebot liegt das Höchstgebot momentan bei £0.99, für die Halbstünder werden schon £51.00 geboten und mit £102.00 ist das XL-Paket bisher das Begehrteste. Dies wird sich mit Sicherheit in den verbleibenden knapp sechs Tagen noch ordentlich nach oben korrigieren. Da das Geld aber einem guten Zweck zukommen soll – myHermes sammelt für die Great Ormond Street Hospital Children’s Charity, ist das zu verschmerzen.

Wer bei einer der Auktionen erfolgreich ist, bekommt zudem noch ein 3-Gänge-Menü serviert. Zugegeben: Hakkinnen ist “nur” Ex-Weltmeister und um einen “echten” Formel 1-Parcours handelt es sich auch nicht. Wer aber ein waschechter Motorsport-Fan ist, der wird sich trotzdem freuen. Selbst dann noch, wenn er auf eigene Kosten nach England reisen (am 24. Februar findet die Veranstaltung statt) und sich dort selbst um eine Unterkunft kümmern muss.

Sollte einer von euch mitbieten und erfolgreich sein, kann er dies hier gerne posten und später natürlich auch Fotos hinterherschießen.

(Marek Hoffmann)

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Obwohl es sich hier noch um kaum hörbare Töne einer Zukunftsmusik handelt, ist das, womit Google nun schon wieder von sich reden macht, bereits jetzt in aller Munde (beziehungsweise Ohren, um im Bild zu bleiben). Der kalifornische Konzern arbeitet nämlich an einer Software für Mobiltelefone, mit deren Hilfe eine Sprache fast simultan in eine andere übersetzt werden kann. Der Fluch von Babel mit den mittlerweile über 6.000 menschlichen Sprachen hätte damit ein Ende – zumindest für Telefonierer.

Unter Verwendung bereits existierender eigener und – wenn benötigt – vermutlich auch zusätzlich akquirierbarer, fremder Technologien im Bereich Spracherkennung (erinnert sei an die Software auf dem Nexus One oder “Dragon Dictation” der Firma Nuance) und Übersetzung (etwa Rosy, der Real-Time-Übersetzungs-Roboter aus Google Wave oder die Übersetzungs-App Jibbigo) möchte Google in gar nicht so ferner Zukunft einen ersten funktionsfähigen Universal-Übersetzer präsentieren, wie man ihn sonst nur von Captain Kirk und seinen Star Trek-Mannen kennt.

“Wir denken, Sprache-in-Sprache-Übersetzungen sollten schon in ein paar Jahren möglich sein und dann auch zufriedenstellend funktionieren”, so Franz Och, Leiter des bei Google mit der Übersetzungstechnik betrauten Teams. Die Software solle dann dazu imstande sein, in einem ersten Schritt die Stimme des Sprechers zu erkennen, seine Äußerungen nach bestimmten Vorgaben in Daten-Pakete zu stückeln und die darin enthaltenen Informationshäppchen so lange zu analysieren, bis ihr Sinn decodiert sei. Erst hiernach erfolge in einem zweiten Schritt die Übersetzung. “Voraussetzung für ein einwandfreies Funktionieren ist natürlich ein Kombination aus sehr genauen, maschinenerstellten Übersetzungen und einer sehr zuverlässigen Spracherkennung”, so Och weiter. Die Verbesserung der Letztgenannten solle besonders im Einsatz auf Handys gut möglich sein, da diese oft nur von einer Person genutzt werden und “das Telefon ein Gefühl für die Sprache” des Besitzers entwickeln sollte, heißt es weiter.

Mit einer solchen Software würde sich Google vermutlich für immer unsterblich machen. Die Zahl der Einsatzmöglichkeiten und potenziellen Interessentengruppen kann sich ja jeder selbst ausmalen (habe gerade das lustige Bild vor mir, wie die sprachunkundigen Touristen im Ausland nur noch per Handy mit den Einheimischen kommunizieren…). Aber auch wenn es sich um einen Konzern wie Google handelt, dem Unmengen an Geld, die modernste Technik und ein Haufen schlauer Köpfe zur Verfügung stehen, stellt sich die Frage, ob es eine solche Übersetzungssoftware wirklich jemals geben wird. Sprache ist solch ein komplexes und sich stetig veränderndes System, dass ich mir eigentlich nicht vorstellen kann, dass eine Software es eines Tages erschöpfend “begreifen” könnte. Aber cool wäre es schon…

(Marek Hoffmann / Foto: Pixelio – Fotograf: Konstantin Gastmann)

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Kann man via Skype Dämonen vertreiben? Basic Thinkingby Carsten Drees (cached at February 8, 2010, 8:09 am)

Hach, wenn Basic Thinking doch nur ein Video-Blog wäre. Ich würde in einer stimmungsvoll ausgeleuchteten Kulisse sitzen, euch mit verschwörerischem Blick, vor einer riesigen Bücherwand sitzend, eine Geschichte erzählen, während das Knistern des Kamins die einzige Soundkulisse für meine Erzählung darstellt.

Ich würde von einer wahren Begebenheit erzählen, die sich in Israel zugetragen hat. Nein, wartet! Das ist nicht ganz richtig. Es hat sich in Israel und Brasilien ereignet. In Israel saß der eine Protagonist – ein Rabbi. In Brasilien wiederum befand sich ein von einem ruhelosen Geist besessener Mann. Dieser ruhelose Geist meldete sich durch den besessenen Brasilianer, welcher sich nicht nur in fremden Sprachen äußerte, sondern dieses auch tat, ohne den Mund zu bewegen. Die Stimmen schienen aus dem Innern des Mannes zu kommen, und diese These wurde gestützt durch “ungewöhnliche Bewegungen” seines Bauches.

Besagter Rabbi wäre vermutlich vor Jahren nach Brasilien gepilgert, um seinem Ruf als Exorzismus-Experte kabbalistischer Prägung gerecht zu werden – oder er hätte den armen Kerl seinem Schicksal überlassen. Heute sieht sowas natürlich anders aus. Dank Internet ist keine Entfernung mehr unüberwindbar und so entschloss man sich zu einer Geister-Austreibung via Skype. Wie ihr hier nachlesen (und als Video mitverfolgen) könnt, war diese Aktion nicht von Erfolg gekrönt.

Das Internet – Hort der ungeahnten Möglichkeiten – mit seinen technischen Möglichkeiten konnte also dieses Phänomen nicht beseitigen. Noch nicht klar ist, ob der dann doch nach Israel gereiste Brasilianer mittels “Old school-Exorzismus” von dem Geist befreit werden konnte. Online finden sich unendlich viele Lösungen für unsere Probleme, Millionen Antworten auf fast jede denkbare Frage – aber bei dieser Geschichte konnte es nicht weiterhelfen.

Seltsam? Aber so steht es geschrieben…

(Carsten Drees)

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Der VW mit der Aufschrift “Google” hatte nur kurz vor dem Haus der Kulturen Halt gemacht. Zeit genug für die Jungs von Free Art & Technology Lab (F.A.T.), um unbemerkt einen GPS-Empfänger am Fahrzeug anzubringen und zu verduften. Richtig gehört: durch unsere Hauptstadt rollt diese Tage ein verwanztes Auto der Street View-Flotte. “This will be EPIC”, jubeln die Aktivisten und begleiten das Spektakel im Internet. Die Stimmung pendelt irgendwo zwischen Jahrmarkt und Hexenverbrennung. Und mit ihrer Kritik sind sie nicht alleine…

Wieder einmal bläst Google teutonischer Gegenwind entgegen, wieder einmal proben die Eisenfresser aus dem alten Europa den Aufstand. Doch nun kommen die Beschwerden nicht mehr von vereinzelten Datenschützern, sondern von ganz oben – von ministerialer Stelle. Ilse Aigner (CSU), unserer aller Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, hat sich selbst zur Speerspitze erklärt und will Street View in Deutschland den Todesstoß versetzen: “Die flächendeckende Fotoaktion ist nichts anderes als eine millionenfache Verletzung der Privatsphäre”, hatte sie am Samstag im “Focus”-Interview gepoltert. “Ich wehre mich gegen diese Form der Entblößung. Kein Geheimdienst dieser Welt würde so ungeniert auf Bilderjagd gehen.” Gemeinsam mit dem Innenministerium will sie nun rechtliche Schritte und mögliche Gesetzesänderungen prüfen. Fast zeitgleich tobte der Mob auf den Berliner Straßen, “Fuck you, Google!” hallte es angesichts eines Google-Wagens in den Gassen und mancher zeigte Street View den Hintern:

tzliche, aufgebrachte Stimmung. Hatten wir uns denn nicht mit Google geeinigt? War das Projekt Street View in Deutschland nicht schon in trockenen Tüchern? Im vergangenen Mai war der Hamburger Datenschutzbeauftragten Johannes Caspar mit erhobenen Zeigefinger an die Suchmaschine herangetreten. Er hatte Google die Pistole auf die Brust gesetzt und gefordert, dass Gesichter von Passanten unkenntlich gemacht werden: “Darüber hinaus ist die Löschung von Häuseransichten nach Widerspruch auch in den Rohdaten ­ erforderlich.” Dem Suchriesen wurde ein ziemlich knappes Ultimatum eingeräumt, um diese Forderungen zu erfüllen. Andernfalls könne sich Google vom Projekt “Street View” in der Hansestadt verabschieden.

Noch einmal von Anfang an

Das Unternehmen ließ sich einige Zeit mit der Bearbeitung dieser Anfrage, lenkte aber schließlich ein und schickte einen Sprecher vor, der fast schon irritiert wirkte: Die meisten Forderungen seien schon vorher vereinbart und bereits umgesetzt gewesen – dazu zähle auch die Widerspruchsmöglichkeit der Nutzer. Caspar zeigte sich zufrieden, wies aber darauf hin, dass weiter Unsicherheit herrsche, ob die Auflagen auch bei den Rohdaten Anwendung finden, die in Mountain View gespeichert sind. Der Rauch hatte sich verzogen und es konnte eigentlich losgehen. Doch nun beginnen wir wieder von vorne.

Umso mehr bin ich erstaunt, dass dieser neue Vorwurf abermals von einer Stelle kommt, von der man es nicht erwartet hätte. Frau Aigner ist zuständig für Verbraucherschutz, aber als Agrarministerin auch für Ackerland und Weidevieh. Ihre letzte Rede hielt sie in Essen im Rahmen der Eröffnung der Internationalen Pflanzenmesse 2010: “In Zeiten der Wirtschaftskrise konnte sich der Gartenbau allerdings stabil halten”, wurde dort von ihr verkündet. Und nun wendet sich ihr Augenmerk auf Kartenanwendungen und geobasierte Dienste? Werden da nur bei mir Gedanken an eine ehemalige Familienministerin wach, die sich das Wirtschaftsministerium zur Hilfe holen musste, um Netzsperren im “Kampf gegen Kinderpornografie” anzustoßen? Ressortübergreifende Kompetenzen scheinen die Politik des 21. Jahrhunderts zu bestimmen. Ein Phänomen, das sich auch aus der Biographie der neuen Beauftragten der Bundesregierung für Informationstechnik (“Bundes-CIO”) herauslesen lässt, die in ihrem Leben mit Computern soviel zu tun hatte, wie Grundschüler mit der Anreicherung von Uran.

Doch kommen wir noch einmal zurück auf die eigentliche Aigner-Kritik: Im Grunde schlägt die Ministerin in dieselbe Kerbe, die ihre FDP-Kollegin Leutheusser-Schnarrenberger bereits vorbereitet hatte. Im Interview malt Aigner ein düsteres Google-Portrait: “Bereits heute besitzt der Suchmaschinen-Konzern Google genauere Personenprofile als jede Regierung dieser Welt”, sagt sie. “Hier wird versucht, sich Einblick in alle Bereiche des Lebens zu verschaffen, um unsere Daten zu Werbezwecken zu vermarkten.” Damit Google weiter machen kann, soll sich die Suchmaschine von jedem Bundesbürger dazu schriftlich die Erlaubnis abholen, so Aigners Forderung. Ein völlig realistischer Vorschlag! An besonders prominenter Stelle in der Argumentationskette fällt dann ihr Appell: “Ich möchte wissen, wer hat eigentlich die Kontrolle über die Daten?” Ob sie diese Frage denn schon mal Google Deutschland gestellt habe, hakten die Redakteure nach. Nein, das sei noch nicht der Fall gewesen.

Keine IT-Kompetenz in Berlin

Ich sehe die Probleme, die einige Bürger mit Street View haben, und respektiere sie. Es lässt sich auch nicht wegleugnen, dass Google kein leidenschaftlicher Anhänger des Datenschutzes oder der Privatsphäre der Nutzer ist. Und wenn zusätzlich zu meinem persönlichen Browsing-Profil nun auch noch Fotos von meinem Eigenheim hinzukommen, ist das sehr wohl eine kritische Hinterfragung wert. Doch für mich wird es immer deutlicher, dass die Politik dazu überhaupt nicht in der Lage ist. Und ich spreche hier nicht davon, dass der Staat selbst wie blöde Daten von Bürgern sammelt (“Es entsteht eine teure, unsichere Datenhalde mit biometrischem Zusatzrisiko – ohne erkennbare Notwendigkeit.” – der neue Personalausweis). Es ist kein Wunder, dass Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger nach ihrer lautstarken Attacke das Feld räumte und der Wirtschaft den Vortritt ließ, um beim Bundeskartellamt Beschwerde einzulegen. Es gibt einfach niemanden in Berlin, der nachvollziehen könnte, was da im Googleversum eigentlich vor sich geht.

Auf der anderen Seite fallen bei solch populärem Rumgeknüppel gerne auch die Pro-Argumente unter den Tisch. Was ist mit Innovation? Was ist mit Forschung? Ein Dienst wie Street View eröffnet völlig neue Wirtschaftsfelder. Navigationsdienste für private Nutzer (selbst die Jungs von F.A.T. benutzen Maps!), Werbemöglichkeiten für Unternehmen. Nun soll es bald schon soweit sein, dass Ladenbesitzer Waren über ihre virtuellen Shops an den Mann bringen (bei Sightwalk – völlig unbeachtet von den Kritikern – sind wir ebenfalls soweit). Wenn ich mir diese Kombination von Maps und Street View auf dem iPad ansehe, fallen mir gleich ein halbes Dutzend neuer Geschäftsideen ein.

“Es geht vor allem darum, dass wir ein forschungsfreundlicher, ein entwicklungsfreundlicher Kontinent sind”, ließ Frau Merkel in ihrem gestrigen Podcast noch verlauten. Ob neue Dienste diesem Anspruch gerecht werden, scheint offenbar nicht immer prüfenswert. Eine Entscheidung ist sicherlich nicht leicht zu treffen. Doch in jedem Fall braucht es mehr als das “Google is evil!”-Transparent, das ein Politiker umherwedelt, um bei kommenden Wahlen gut beim Stammtischwähler zu punkten. In unserer kleinen Runde können wir aber vielleicht schon einmal etwas Klarheit schaffen. Deshalb die Frage an euch:

(André Vatter)

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Vor Kurzem lud der Guru zum Mahl, und seine Jünger folgten der Aufforderung. Stolze 50 leitende Angestellte der “New York Times“, unter ihnen auch ihr Herausgeber Arthur Sulzberger, trafen sich mit Steve Jobs, um über einen möglichen Deal zu verhandeln. Während der Apple-Hauptmann der Runde das iPad vorstellte, wurden Möglichkeiten und Konditionen einer digitalen Strategie der “Times” besprochen. Darunter auch das von Jobs offerierte exklusive Erscheinen der Online-Ausgabe der Zeitung auf dem Apple-Tablet, das von den “Times”-Verantwortlichen aufmerksam, aber sehr kritisch und zurückhaltend aufgenommen wurde. Soweit zumindest das Gerücht, das das New York Magazine am gestrigen Donnerstag veröffentlichte.

Ob die Geschichte nun stimmt oder nicht, spielt in meinem Zusammenhang nur eine untergeordnete Rolle. Sie dient mir nämlich nur dem Zweck, zwei Aspekte zu veranschaulichen, die sich an anderer Stelle schon bewahrheitet haben: 1. Steve Jobs möchte sein iPad zum Maß aller Dinge, zum Markt-Standard der E-Reader machen. Dazu schmiedet er Allianzen, wo es nur geht. Das ist sein gutes Recht, vor allem in der freien Marktwirtschaft. 2. Die Zeitungsverleger, im obigen Beispiel in Person von Sulzberger, scheuen einen exklusiven Deal mit Apple, obwohl der Druck auf sie wächst, für sich profitable und für die Leser akzeptable Paid-Content-Angebote zu erstellen. Und das aus einem guten Grund!

Steve Jobs ist ein Diktator – zumindest in seinem Apple-Reich. Die Beispiele hierfür sind uferlos (App Store-Politik, Kunden-Service und Pressearbeit). Wer sich also dort hineinbegibt, muss sich seinem Diktat beugen. Sollten sich die Zeitungsverleger tatsächlich auf einen Deal einlassen, dann werden sie ihren Content entweder über iTunes oder irgendeinen anderen, von Jobs kontrollierten Online-Store verkaufen (müssen). Dies hätte fatale Folgen: Der direkte Zugang zu den Lesern wäre weg und nur noch über den Vermittler Apple möglich. Wie unangenehm das sein kann, dürften einige von euch aus erster Hand wissen, wenn sie sich irgendwann mal beim Mobilfunkvertrag für einen Reseller (etwa Mobilcom-Debitel) entschieden haben.

Es ist vielleicht nicht so sehr ein philantropischer als vielmehr ein finanzieller Aspekt, der für die Verleger eine Trennung vom Leser so schmerzhaft machen würde. Damit meine ich nicht die obligatorischen 30 Prozent, die Apple für seine Dienste standardmäßig einbehält, sondern die Einnahmen, die den Verlegern flöten gehen. Zum einen an der Stelle, an der Apple sich zusätzlich dafür bezahlen lässt, dass es die gesamte (Micro-)Payment-Angelegenheit abwickelt und zum anderen dort, wo die Verleger keinen Zugriff mehr auf jene demografischen Daten ihrer User mehr haben, mit denen sie bisher gutes Geld verdienten. Diese Daten wurden bisher an die Werbepartner verkauft, würden zukünftig aber nicht mehr zugänglich sein, da Apple sie für seine Zwecke rausfiltern würde.

Schaut man sich diese Szenarien an, überrascht es, wie sehr Verlage wie Macmillan das iPad als Heilsbringer verehren und wie Leming-haft sie Jobs und seinen Botschaften folgen. Es ist offensichtlich, dass sie aus der Kooperation mit Amazon als Verlierer hervorgegangen sind und dass eine Anpassung der Preise für E-Books überfällig war und in ihrem Sinne erfolgen muss(te). Da die Konkurrenz das Geschäft belebt war es für sie nur gut, dass das iPad auf den Markt kam. Hierdurch wurden die Karten im Verhandlungspoker mit Amazon neu gemischt und plötzlich stand man als Gewinner dar.

Es stellt sich nun nur die Frage, ob das auch so bleiben wird? Sollte es Apple gelingen, Amazons Kindle vom Markt zu verdrängen, werden die Verlage aus dem Maul der Skylla in das der Charybdis gelangen, oder um ein zeitlich etwas neueres Bild zu bemühen: man wird aus Sodom nach Gomorrha wandern. Sie täten daher gut daran, nicht – wie jüngst die “Sci-fi writers’ group” oder Micmillan weiterhin – alle Brücken zu Amazon abzureißen, sondern besonnener und vor allem wirtschaftlich intelligenter zu agieren. Anstatt sich als Spielball von Großkonzernen benutzen zu lassen, sollten sie deren Kampf untereinander forcieren, um am Ende – im Kunde-ist-König-Stil – als Gewinner vom Platz zu gehen, der das bestmögliche Ergebnis für sich herausgeholt hat. So viel Zeit sollte sein, und Alternativen, etwa Google, gibt es ja auch noch – zumindest für die Verleger…

(Marek Hoffmann)

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Nicht die Blogs sterben aus, sondern die Blogger Basic Thinkingby Marek Hoffmann (cached at February 5, 2010, 11:00 pm)

Ende des vergangenen Jahres veröffentlichte die mittlerweile vom Netz genommene “Netzeitung” einen Artikel, in dem es um das vermeintliche Blog-Sterben in Deutschland ging. Diesen Trend sahen wir bei Basic Thinking trotz einiger Blog-Aufgaben (Datenwachschutz.de, Alles2Null.de) und zurückgehender Backlink- und Pinback-Zahlen nicht. André hat seinerzeit unsere Argumente auch in einem entsprechenden Artikel formuliert, so dass ich das hier nicht noch einmal in voller Länge ausrollen muss. Dass ein Ende der Blogosphäre mittelfristig nun aber doch bevorstehen könnte – allerdings aus anderen Gründen – , das suggerieren neuere Ergebnisse zweier am vergangenen Mittwoch veröffentlichten Studien.

Die Forscher des Bereichs Internet & American Life Project am Pew Research Center behaupten in ihren beiden “Social Media and Young Adults“-Untersuchungen, in denen die Nutzung von Social Media und des mobilen Internets bei bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen in den USA (12-17 und 18-29 Jahre alt) untersucht wurde, dass diese keinen Bock mehr auf’s Bloggen haben. Seit dem Jahr 2006 sei ihr Interesse am “Makro”-Blogging stetig gesunken, gleichzeitig sei das ”Micro”-Blogging (etwa bei Twitter oder Facebook) immer populärer geworden. 

Nur noch 14 Prozent der 12-17-Jährigen hätte demnach im vergangenen Jahr noch gebloggt, das entspricht einem Rückgang um fünfzig Prozent im Vergleich zu 2006. Und nur noch die Hälfte von ihnen hinterlässt Kommentare auf einem Blog, vor vier Jahren waren es noch knapp 76 Prozent. Einen ähnlichen Trend hat das Pew-Team auch bei den 18-29-Jährigen festgestellt.

Eine Ursache, die auch in Andrés oben erwähnten Artikel zur Sprache kommt, ist die Beliebtheit von Sozialen Netzwerken bei den Unter-30-Jährigen. Den Pew-Forschern zufolge besitzen Dreiviertel aller User dieser Gruppe mit Internetzugang auf solchen Seiten ein Profil – vier Jahre zuvor waren es knapp 55 Prozent. (Erstaunlicherweise benutzen  nur acht Prozent der Unter-18-Jährigen Twitter.) Damit einher geht natürlich die Möglichkeit der schnelleren Kommunikation durch Status-Updates. Plakativ ausgedrückt könnte man sagen, dass das Leben schneller geworden ist und die Teenies sich dem anpassen. Blogs erscheinen da zu zeitaufwendig und arbeitsintensiv. 

Hinzu kommt, dass die Jugendlichen vermehrt über das Mobiltelefon auf das Internet zugreifen. Waren sie früher eher an einen Desktop-PC “gebunden” und somit unter Umständen eher geneigt, mehr Zeit im Internet (und somit auf einem Blog) zu verbringen, hüpfen sie heute oft nur kurz ins Netz, um Status-Updates zu checken und zu verschicken. Getreu dem Motto: In der Kürze liegt die Würze. Man könnte natürlich auch boshaft sagen, die Jugend heutzutage ist schreibfaul geworden.

Die Ergebnisse der beiden Studien lassen den Schluss zu, dass das Bedürfnis der Jugendlichen Content zu konsumieren größer ist, als selbst welchen zu erstellen. Dies mag sich in ein paar Jahren vielleicht wieder ändern, wenn die Gesellschaft sich “entschleunigt” hat, jeder es wieder etwas langsamer angehen lässt und 140 Zeichen einfach nicht mehr ausreichen, um sich einem anderen mitzuteilen. Immerhin zeigt die Studie, dass die Zahl der Blogger im Alter von über 30 Jahren von sieben Prozent im Jahre 2006 auf 11 Prozent im vergangenen Jahr geklettert ist. Bis dahin dürfte aber gelten: Nicht die Blogs sterben aus, sondern die Blogger.

(Marek Hoffmann / Foto: Pixelio – Fotograf: Rike)

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Solche Tipps würde ich ja auch gern mal erhalten, um hier mit so exklusiven Google-News aufwarten zu können wie Barry Schwartz. Der Redakteur von Searchengineland wurde von einem Händler in New York angerufen und darauf hingewiesen, dass einige Google-Leutchen seinen Laden aufgesucht hätten, um darin Bilder zu machen. Der gesamte Laden wurde abfotografiert, inklusive der dort angebotenen Produkte. Als Grund nannten sie dem Verkäufer ein neues Google Maps-Produkt: “Google Store Views”.

Was das geben soll, wenn’s fertig ist, dürfte jedem klar sein. Über Google “Street View” läuft der User die virtuelle Straße auf und ab und switcht dann zu “Store View”, wenn er einen Shop auschecken will. Anstatt zukünftig also seinen Hintern von der Couch und aus der Tür schwingen zu müssen, wenn eine Shopping-Tour unternommen werden soll, wird dies mittels PC und Google viel zeit- und kaloriensparmsamer möglich sein. Kann ich mir schon bestens vorstellen, wie im Tupperware-Party-Stil die Grüppchen vor der Glotze hängen… Anbei zwei Screenshots, die der Besitzer des Ladens von den Videoaufnahmen gemacht hat, auf denen die Googlelianer in Aktion zu sehen sind: 

Ganz ehrlich: Wäre es nicht ein hammermäßiger PR-Stunt, wenn die Frau im Bild gar keine Google-Mitarbeiterin, sondern eine des Ladens wäre? Und der Chef hätte damit richtig schick kostenlose Werbung für seinen Laden erhalten? Dagegen spricht freilich nicht viel. Auf seine Anfrage bei dem Suchriesen hat Schwartz nämlich nur diese Antwort erhalten: “Wir probieren immer wieder neue Features für Google Maps aus. Zu diesem Zeitpunkt haben wir dazu nichts Weiteres zu sagen.” Ein echtes Dementi klingt natürlich anders, aber die Couch-Potatos unter euch sollten sich trotzdem nicht zu früh freuen…

Übrigens: Wer tatsächlich mal “verdächtige” Aktivitäten in seinem Geschäft oder seiner Umgebung registriert, kann mir das gerne melden.

(Marek Hoffmann)

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“Ich würde lieber live im Fernsehen von einem Paar kalter Hände eine Rektaluntersuchung bekommen, als eine Facebook-Seite zu haben!” Dieser Ausspruch soll laut Branchen-Dienst Spielefilmetechnik aus dem Mund von George Clooney entwichen sein. Dies war aber bevor das Social Network gestern seinen sechten Geburtstag gefeiert und sich in diesem Zusammenhang nicht nur einen neunen Anstrich verpasst, sondern auch ein paar neue Features rausgehauen hat. Vielleicht würde der gute Mann nun seine Meinung ändern, wenn man ihn nochmal fragte.

Was ist denn nun aber neu? Zunächst einmal wurde die Navigation verbessert und ermöglicht nun über die obere sowie die von unten nach links gewanderte Menüleiste einen schnelleren Zugriff auf die wichtigsten Daten. Freundschaftsanfragen, Nachrichten und Benachrichtigungen werden zukünftig in Drop-Down-Menüs angezeigt, wenn man die entsprechenden Buttons oben links anklickt, die sich zwischen dem Facebook-Logo und dem Suchfenster befinden. Wer die Menüpunkte “Startseite”, “Profil”, “Freunde finden” und “Konto” sucht, muss seinen Blick in die rechte obere Ecke richten. Da mir die neuen Funktionen auf meinem Profil noch nicht zur Verfügung stehen (sie werden nach und nach ausgerollt und stehen erst 80 Millionen der mittlerweile 400 Millionen User zur Verfügung), kann ich euch hier leider nur den etwas unscharfen Screenshot der Facebook-Mitarbeiterin Jing Chen präsentieren: 

Um noch schneller zu sehen, welcher Freund gerade online ist, etwas Neues gepostet oder eine Nachricht geschrieben hat, wurden die Dashboards hierfür in die linke Menüleiste verschoben. Eine sehr hilfreiche Neuerung beim Foto-Dashboard erlaubt es, auf einen Blick die zuletzt von meinen Freunden veröffentlichten Fotos zu erkennen. Neben diesen Boards finden sich hier auch jene für die abonierten News-Feeds oder Games:

Wer auf seinem Account bereits Zugriff auf die neuen Feature hat, kann mir gerne ein paar Screenshots schicken, die ich dann hier verwenden würde.

Eine weitere Neuerung, die mit der veränderten Navigation nichts zu tun hat und von Facebook auch noch nicht bestätigt wurde, habe ich vorhin noch bei den Kollegen von Techcrunch aufgeschnappt. Demnach überarbeiten Mark Zuckerberg und seine Techniker momentan ihren Messenger-Dienst und wollen schon bald einen komplett ausgestatteten E-Mail-Service anbieten. Das Projekt läuft einer anonymen Quellen zufolge intern unter dem Codenamen “Project Titan” (wird von manchen aber offenbar auch als “Gmail killer” bezeichnet). Der Dienst soll in die Plattform integriert werden, User können sich ihre Mails aber auch ausgeloggt über POP/IMAP auf den Rechner saugen.

Zuletzt noch eine Info, die ich persönlich aus einem speziellen Grund besonders interessant fand: Vor einigen Tagen hatte Facebook verkündet, bereits seit einem halben Jahr die Software “HipHop“ zur Beschleunigung des Maschinen-Codes PHP im Einsatz zu haben. Hierdurch hätte sich der Speicherverbrauch der Server reduzieren, ihre Auslastung halbieren und so enorme Kosten einsparen lassen. Als ich das las, musste ich an meinen Artikel “Datenschutz war gestern” denken, in dem ich über eine Facebook-Mitarbeiterin geschrieben hatte. Sie hatte dem Magazin Rumpus ein anonymes Interview gegeben und darin unter anderem behauptet, dass die Seiten auf Facebook bald schneller verfügbar wären, weil man PHP durch den schnelleren Code “Hyper-PHP” ersetzen würde.

Offenbar hatte die Dame Recht. Stellt sich nun die Frage, ob sich auch mit dem “Master Password” Recht hatte…

(Marek Hoffmann)

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Dass die Preise für Drucker-Tinte zu hoch sind, hat André uns ja zu Beginn der Woche anhand eines sehr eindringlichen Vergleichs vor Augen geführt. Daher wäre ein Drucker, der keine Tinte verbraucht, herzlich willkommen. Umso mehr, wenn er auch kein Papier benötigt – zumindest sollte man das annehmen. Auf den PrePeat-Drucker der japanischen Firma Sanwa Newtec trifft nämlich beides zu, ob er nun aber so viel günstiger und umweltschonender ist, als ein herkömmliches Peripheriegerät, ist die Frage.

Das Wunder-Gerät kostet nämlich satte 5.500 Dollar (etwa 4.000 Euro) und jedes der benötigten Spezial-Blätter nochmal 3,30 Dollar (knapp 2,40 Euro). Und so funktioniert das Ding: Im PrePeat befindet sich ein Präzisions-Thermalkopf, der Impulse unterschiedlichster Hitzgerade punktgenau aussenden kann. Legt man nun eine der speziell angefertigten, hitzeemfpindliche Plastikfolien ein, wird der gewünschte Text oder das Bild in einem Grauton quasi darin eingebrannt. Der Clou ist nun, dass diese Prozedur mit ein und demselben Blatt ungefähr Tausend Mal wiederholt werden kann. Durch Verwenden einer anderen Temperatur löscht der Thermalkopf den vorhergehenden Text oder überschreibt ihn. Und so sieht ein PrePeat in Aktion aus:

is sind natürlich nicht gerade Features, die mich direkt zum nächsten Drucker-Händler sprinten lassen. Möglicherweise rentiert sich das Gerät ja für größere Unternehmen, wobei auch dort das Problem bestehen dürfte, dass sie die Spezialblätter unter anderem aus Kostengründen nicht an Dritte werden weitergeben können oder wollen. Grundsätzlich ist aber interessant zu sehen, dass Drucker-Hersteller langsam damit beginnen, sich zu überlegen, wie sie ihren Beitrag zum Umweltschutz leisten können. Die Verwendung von Plastik-Blättern ist in diesem Fall aber natürlich nur suboptimal.

Eine mehr dem Recycling zugewandete Drucker-Design-Studie ist der Pencil Printer von Hoyoung Lee. Er funktioniert mit den Resten abgenutzter Bleistifte, mit denen man ihn durch einen Trichter “füttert” und aus denen er sich dann den Grafit extrahiert und zur Tinte verarbeitet:

(Marek Hoffmann)

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Windows 7 auf der Überholspur: Marktanteil knackt 10 Prozent-Hürde Basic Thinkingby André Vatter (cached at February 5, 2010, 1:29 am)

W7-UltimateWow, wer hätte das gedacht? Doch es hat sich für Microsoft wirklich gelohnt, Vista in die Tonne zu kloppen und dafür Windows 7 hervorzuzaubern. Das neue Betriebssystem ist das schnellste, das es jemals in der Computerbranche gegeben hat – zumindest was die Abverkäufe angeht. In nur drei Monaten hat Windows 7 es auf zehn Prozent aller Rechner geschafft, die an das Internet angeschlossen sind. Vista brauchte für diese breite Akzeptanz seinerzeit (2007) rund elf Monate. Diese aktuellen Zahlen stammen von Net Applications, wo im selben Zeitraum ein Rückgang der Nutzer von Windows XP und Vista gemessen wurden. XP kommt noch immer auf einen Marktanteil von rund 66,31 Prozent, der Nachfolger auf 17,39 Prozent.

Was Steve Ballmer aber besonders freuen dürfte, ist die Tatsache, dass sein neues Baby nun auch die Apple-Konkurrenz in die Tasche gesteckt hat. Selbst wenn man alle installierten Mac OS-Versionen zusammenrechnet, reicht dies nicht an die zehn Prozent von Windows 7 heran. Genau dieses Wettrennen dürfte noch spannend werden: schon jetzt wird ein deutlicher Wechsel von Desktop-Rechnern zu mobilen Computern ausgemacht. Gewinner wird am Ende der sein, der die Kunden mit der besten Laptop-, Netbook- oder Tablet-Lösungen überzeugen kann. Net Applications-Chef sagte in diesem Zusammenhang der Computerworld, dass er sich bereits auf den Marktstart des iPad freue – er dem Gerät aber nur wenig Chancen einräumt, binnen kurzer Zeit große Anteile für sich zu gewinnen.

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Unterdessen hat uns auch aus England eine neue Studie erreicht, die ein wenig die Nutzerzufriedenheit ins Auge fasst. Auch hier gibt es überraschende Ergebnisse: Windows 7 liegt klar vorne. Eine Woche nach dem Marktstart stieg die Kundenzufriedenheit von 64 auf 67 Prozent, bis zum Ende 2009 des Jahres legte sie auf insgesamt 73 Prozent zu, fanden dir britischen Marktforscher von YouGov heraus. Apple konnte nach dem Launch von Snow Leopard nur einen Prozentpunkt hinzugewinnen, bis zum Jahresende waren es 6,9 Prozent mehr – Microsoft führt.

(André Vatter)

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Das ‘Nirvana Phone’ von Citrix macht aus einem Smartphone einen PC Basic Thinkingby Marek Hoffmann (cached at February 5, 2010, 1:29 am)

nirvana-phoneObwohl Firmen wie VMware und Citrix im IT-Bereich schon seit vielen Jahren zu den Schwergewichten zählen, ist ihr Name dem breiten Publikum, das heißt dem gemeinen PC-User noch nicht sehr vertraut. Das hängt maßgeblich damit zusammen, dass sie sich mit ihren Produkten – in erster Linie Virtualisierungslösungen – bisher nicht an den Privatnutzer, sondern an Unternehmen gewandt haben. Zumindest die Verantwortlichen bei Citrix arbeiten nun daran, sich mit dem sogenannten “Nirvana Phone” einen neuen Kundenkreis zu erschließen. 

Das in Kooperation mit den Open Kernel Labs entwickelte Smartphone soll eine Art Laptop-/Desktop-Alternative sein, ohne diese gänzlich zu ersetzen. Tatsächlich funktioniert es nur in Verbindung mit beiden, und zwar so: Alle Anwendungen, die ein User auf seinem PC hat, werden in einem ersten Schritt mittels einer Software (zum Beispiel XenDesktop) virtualisiert. Das bedeutet quasi, dass alle Daten und Anwendungen auf einen Server ausgelagert werden und man nur noch in einer virtuellen Umgebung arbeitet.

Im nächsten Schritt werden diese virtualisierten Informationen in die Cloud gesogen und dort für den Abruf von unterwegs bereitgestellt - und zwar über das “Nirvana Phone” und der von den Open Kernel Labs speziell dafür entwickelten Mobile-Virtualization-Software. Je nach Bedarf können für ein bequemeres Arbeiten dann Peripheriegeräte wie Monitor, Tastatur und Maus an das Smartphone angeschlossen werden (siehe Bild oben). Nachfolgend eine kleine Vorführung des Phones:

Mittels eines kleinstmöglichen Gadgets auf einfachste Weise auf seine gesamten Daten Zugriff haben. Dadurch erhält der User eine größere Flexibilität als mit einem Laptop/Notebook, und hat gleichzeitig gegenüber einem herkömmlichen Smartphone die Möglichkeit, sein Gerät mittels externer Zusatzgeräte zu einer Art PC zu pimpen.

Die Nachteile liegen aber auch klar auf der Hand, allen voran der, dass die “Nirvana Phones” erst in Zusammenarbeit mit Hardware-Herstellern produziert werden müssten. Zudem steht nicht immer und überall mal eben ein Monitor oder eine Tastatur zur freien Verfügung rum, wenn das Display des Smartphones zur Erledigung einer Aufgabe nicht ausreicht.

Nun die Frage an euch: Wie gefällt euch die Idee eines “Nirvana Phones”? Könnte es eurer Meinung nach ein Konkurrenzprodukt zum Litl, dem sich noch in der Konzeptphase befindlichen Chrome-Tablet oder Apples iPad werden? Oder seht ihr vielleicht eine Chance für das Phone in einem anderen Segment? Zuletzt noch ein Hinweis, der in diesem Zusammenhang erwähneswert ist: Mithilfe der oben erwähnten Software soll es laut Citrix bald sogar möglich sein, Windows 7 auf dem Apple iPad zu benutzen… 

Via: Venturebeat

(Marek Hoffmann)

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GEZ meets Kritiker: Mit Blog, Forum und Chat in die Charmoffensive Basic Thinkingby Marek Hoffmann (cached at February 5, 2010, 1:29 am)

GEZ

Die Gebühreneinzugszentrale der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten (GEZ) beschreitet neue Wege. Dieses Mal aber nicht etwa, um in die Buden säumiger Zahler einzudringen und zu überprüfen, ob sich dort nicht doch ein Radio, Fernseher oder ein sogenanntes “neuartiges Rundfunkgerät” befindet, für das noch keine Gebühr entrichtet wurde. Nein. Diesmal lädt man den Besuch zu sich nach Hause ein, und zwar auf das gerade frisch gelaunchte Portal gez-meine-meinung.de - weil man “einigen Diskussionsstoff” liefert, sich dessen bewusst ist und sich nun dem Dialog stellen möchte. Wie fein.

Neben einem neuen Namenszug, der aufgrund der drei – nun farblich ausgefüllten – Buchstaben und des Schlusspunktes doch arg an den von AOL erinnert, bekommt der dialogwillige Besucher noch Folgendes geboten: ein Forum, mehrere GEZ-Mitarbeiter-Blogs, Expertenchats sowie weiterführende Informationen zur GEZ. Klingt zunächst einmal einladend und daher hab ich mich mal umgeguckt.

n werden an prominenter Stelle der Website (nämlich mittig und den gesamten Startplatz einnehmend) genannt, sind aber nicht verlinkt. Wer also zu ihnen gelangen möchte, muss dies über links angeordnete Buttons tun. Rechts befinden sich die Blogs der GEZ-Schreiber nach den Namen der Autoren sortiert, darunter das obige “Boxer-Video” in Mini-Format, mit dem nochmals die Ambitionen unterstrichen werden sollen, neue Wege gehen zu wollen:

GEZ-Start

Das Design ist also sachlich, nüchtern und kühl, ist aber auch nicht der Hauptgrund, warum man die Seite aufsucht. Gucken wir daher mal auf das Forum und die Blogs. Letztere sind das genaue Gegenteil der zuvor genannten Adjektive: In herzlichen und warmen Worten berichten die Mitglieder des “GEZ-Blogger-Teams” aus ihrem beruflichen und privaten Alltag – fast den Eindruck erweckend, als sollte der Leser überzeugt werden, dass auch sie (nur) Menschen sind. Da berichtet beispielsweise Anja M. davon, wie sie sofort “Hier” gerufen hat, als es darum ging, sich mit den Rundfunkteilnehmern via Blog über Themen zu unterhalten, die ihnen unter den Nägeln brennen. Und Daniela K. erzählt von einer Geburtstagsfeier eines Bekannten, auf der sie von einem Gast gegenüber einem anderen als GEZ-Mitarbeiterin “geoutet” wurde, woraus sich eine spannende Geschichte ergab…

Die Blogeinträge könnte man fast schon sympathisch finden, wenn sie nicht so konsequent auf “Friede-Freude-Eierkuchen” getrimmt wären und die Geschichten nicht so konsturiert-klischeehaft anmuteten. Dies lässt sich aber offenbar – zumindest am Anfang – noch nicht abstellen, da sie dem übergeordneten Zweck dienen, der GEZ ein nettes, wenngleich anonymisiertes (die Nachnamen der Blogger werden nicht veröffentlicht) Gesicht zu verleihen. Bin aber gespannt, was da noch kommt, wenn die Blogger mit dem ersten Feedback konfrontiert werden.

GEZ-Forum

Noch ein Wort zum Forum: Derzeit ist da noch nicht so viel los. Es gibt momentan 46 Mitglieder, 4 Themen und 17 Beiträge. Das wird sich aber bestimmt in den nächsten Tagen und Wochen noch ändern. Schau ich mir an, wie kontrovers Themen zur GEZ auf diesem Blog diskutiert wurden… Da die Verantwortlichen offenbar zu harte Kritik scheuen, hat das moderierte Forum “Öffnungszeiten”: Von Montag bis Freitag ist es zwischen 8 und 22 Uhr geöffnet. Außerhalb dieser Zeiten sowie am Wochenende und an Feiertagen können keine Beiträge hinzugefügt werden. Welche Themen bisher eine Rolle spielten, seht ihr auf diesem Screenshot:

GEZ-Forum-Fragen

Wenig überraschend, dass das Thema “Rundfunkgebühren für alle” bisher die meisten Aufrufe hatte. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die GEZ-Seite ein längst überfälliger Schitt in die richtige Richtung ist. Dafür darf man den Verantwortlichen durchaus sein Lob aussprechen. Sehr störend ist momentan noch die oben erwähnte, übermäßige Freundlichkeit, mit der der Besucher empfangen wird. Und auch das Design des Angebots lässt stark zu wünschen übrig. Auf der anderen Seite ist es mir lieber, meine GEZ-Gebühr wird sinnvoll genutzt, als für das Top-Design einer Seite, auf der ich ohnehin nur das Forum besuchen möchte. Ich will ja schon gar nicht wissen, wie viel Geld der Spot und der neue Namenszug gekostet haben…

(Marek Hoffmann)

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‘dasbloghaus.tv’: Kinderkanal zeigt Mix aus TV-Serie und Internet Basic Thinkingby Marek Hoffmann (cached at February 5, 2010, 1:29 am)

dasbloghaustv

Es würde mich schon sehr erstaunen, wenn die Macher von “dasbloghaus.tv” mit ihrer Idee nicht erfolgreich werden sollten. Bei der 26-teiligen Kindersendung, die am 27. März auf dem Kinderkanal (Ki.Ka) startet (Teaser laufen bereits vom 22. bis zum 25.) , handelt es sich nämlich um einen Mix aus TV und Internet, der bei der anvisierten Zielgruppe durchaus Zuspruch finden könnte. Denn sowohl der Plot als auch die starke Thematiserung und Nutzung von Web 2.0-Diensten klingen recht zeitgemäß.  

In der am Bodensee spielenden Serie geht es um das Mädchen Sofie, ihre Clique und die Abenteuer, die sie zusammen erleben. Ein Badehaus direkt am See (siehe Bild oben) dient den zwischen 15 und 18 Jahre alten Teenagern dabei als Treffpunkt und Zufluchtsort. Hier verbringen sie zusammen ihre Freizeit, planen ihre Aktivitäten und – betreiben ein eigenes Blog (daher auch das Wortspiel mit dem Blockhaus). Darüber kommunizieren sie nicht nur miteinander, sondern auch mit dem Zuschauer.

In den Posts thematisieren die Jugendlichen all jene Fragen, Probleme und Möglichkeiten, mit denen sich ein typischer Teenager unserer heutigen Zeit beziehungsweise des digitalen Zeitalters konfrontiert sieht: sie organisieren beispielsweise einen Online-Tausch-Dienste oder helfen einem Freund, der mit Spam und Videoclips gemobbt wird. Am Ende einer jeden Folge spricht Sofie Videobotschaften in ihre Webcam, die quasi die Moral der jeweiligen Geschichte darstellen sollen.

Anschließend ruft sie dazu auf – und hier kommt die Medienkonvergenz ins Spiel – die Botschaften im Internet weiter zu diskutieren. Der Blog der Freunde ist nämlich für den Fernsehzuschauer auch zugänglich, und zwar unter der Adresse dasbloghaus.tv. Dort kann er sich mit den Charakteren aus der Serie austauschen und auf diese Weise nicht nur passiv deren Abenteuer konsumieren, sondern aktiv an ihnen teilhaben.

Das Konzept ist sicherlich ausbaufähig, geht aber ohne Zweifel mit dem Geist der Zeit. Nicht nur dem Umstand, dass Internet und Smartphones eine relative prominente Stellung in der Handlung einnehmen, sondern auch die Verquickung zweier Medien macht die Sache spannend. Es wird sich allerdings zeigen müssen, ob die Zuschauer mit der Art und Weise, wie ihre “Helden” auf ihre Kommentare reagieren (Frequenz, mit der geantwortet wird, Länge und Relevanz der Antworten), zufriedenstellend ausfallen wird. Und dann stellt sich noch ein Problem: Wer schützt die jugendlichen Besucher des Blogs vor Kriminellen, die dort unerkannt auf der Lauer nach ihrem nächsten Opfer liegen könnten?

(Marek Hoffmann)

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Druckertinte ist teurer als menschliches Blut – oder Liquid Ecstasy Basic Thinkingby André Vatter (cached at February 5, 2010, 1:29 am)

tinte

Ob Teststreifen für Blutzucker-Messgeräte, Zahnbürstenaufsätze oder eben Tintenpatronen – sie haben alle eins gemeinsam: sie sind schweineteuer. Einen Drucker bekommen wir Kunden heute ab 50 Euro beim Elektro-Discounter hinterher geworfen, fortan zahlen wir aber Monat für Monat den bitteren Preis für die Tinte. HP, Canon, Epson und Co. kassieren seit Jahren bei den kleinen Patronen mächtig ab. Oft reicht es ja schon aus, eine kurze Druckkopfreinigung durchzuführen, um die Tintenkammern vollends zu entleeren… wobei: ein Drittel Flüssigkeit bleibt nach neuen Erkenntnissen ja doch immer ungenutzt zurück.

Es ist mal spannend zu sehen, wie teuer Drucker-Tinte eigentlich geworden ist. “Die kostet mehr als Öl!”, staunt der Käufer angesichts der Preisschilder im Laden. Doch stimmt das wirklich? Ist Tinte heute gar die teuerste Flüssigkeit der Welt? Nun, zumindest fast. Beim Consumerist habe ich gerade einen Verweis auf eine Liste gefunden, in der die Kosten unterschiedlicher Flüssigkeiten miteinander verglichen werden. Angefangen von Kranwasser, Kaffee und Limonade klettert die Übersicht weiter zu Nagellack, Red Bull und Tabasco. Spannend wird es erst ab einem Preis von rund 300 Dollar pro Gallone (etwa 3,8 Liter): Penicillin kostet in der Menge etwa 301 Dollar, Haarfärbemittel rund 327 Dollar und Patschuli-”Duft” 806 Dollar. Öl ist mit dem verglichen übrigens (noch) spottbillig: 3,05 Dollar pro Gallone.

Menschliches Blut schlägt mit 1.515 Dollar zu Buche, gefolgt von GHB – eine Abkürzung für Gamma-Hydroxybuttersäure, was nichts anderes als Liquid Ecstasy bedeutet. Die Droge ist schon für 2.560 Dollar zu bekommen. Erst jetzt (!) kommt die Druckertinte an die Reihe. 3,8 Liter reiner, schwarzer Tinte kosten im Schnitt 2.702 Dollar! Es gibt nur wenige flüssige Produkte, die diesen Preis noch toppen können, etwas Quecksilber, Insulin und Chanel Nr. 5. Absolute Höchstpreise werden für das Gift der thailändischen Cobra und das eines Skorpions verlangt: letzteres kostet bis zu 38.858.507 Dollar.

Der Consumerist hat noch auf eine weitere Aufstellung aufmerksam gemacht, in der Preise noch konkreter miteinander verglichen werden. Das Diagramm findet ihr oben.

druckerkauf

Auch auf Reddit wurde das Thema mit der Hardware-Subventionierung und der Tinten-Abzocke kürzlich noch einmal angesprochen. Titel: “Jedes Mal, wenn mir die Tinte ausgeht, kaufe ich mir einfach einen neuen Drucker.” Einem Nutzer war aufgefallen, dass mittlerweile der Preis für eine schwarze und eine farbige Canon-Patrone zusammen gerechnet höher ist (37,94 Dollar), als die Kosten für einen komplett neuen Drucker desselben Herstellers (30 Dollar). Hier das Beweisfoto.

(André Vatter)

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Basic Thinking begrüßt den 1000. Facebook-Fan! Basic Thinkingby André Vatter (cached at February 5, 2010, 1:29 am)

facebook-fan

Langsam wird es ja zur Gewohnheit euch zu danken – aber hier stehen wir schon wieder: Wir danken euch allen ganz herzlich! Naja, zumindest all denjenigen unter euch, die unserer Facebook-Seite als Fan beigetreten sind. Dies haben bis zur Stunde 1.000 Jungs und Mädels getan und es werden täglich mehr. Wir haben erst recht spät mit der Basic Thinking-Seite auf Facebook begonnen, grob gerechnet hat es nun drei Monate gebraucht um die Tausender-Marke zu knacken. Man kann schon jetzt gespannt sein, wo wir Ende April stehen werden.

Als Dank wollen wir euch wie immer auch an der harten Statistik teilhaben lassen. Dazu kramen wir mal unsere wichtigsten Facebook-Zahlen hervor: Noch immer überwiegt der Männeranteil deutlich unter den Fans, lediglich 17 Prozent der Leser sind weiblich – immerhin zwei Prozent mehr als noch vor zwei Wochen. Es gibt auch ein schönes Städte-Ranking, das zeigt, aus welcher Gegend die Fans überwiegend kommen:

1. Frankfurt / Main
2. München
3. Berlin
4. Hamburg
5. Düsseldorf
6. Köln

Dass die Heimatstadt der Redaktion es noch nicht vor die Düsseldorfer geschafft hat, nehmen wir nicht übel – die jecke Zeit bricht hier eh gerade an (dennoch: “Hallo, Kölner? Wo seid ihr?”). Außerdem möchten wir noch unseren Fans aus Brunei, Georgien, Indien, Liechtenstein und Mexiko ein nettes “Herzlich willkommen” entgegenrufen.

bt-facebook

So, aber wie ihr seht: da ist noch Luft nach oben! Außerdem haben wir das Gefühl, dass wir das Potenzial der Facebook-Plattform noch nicht vollständig ausgereizt haben. Künftig wollen wir vermehrt auf Aktionen und Ereignisse abseits des Redaktionsalltags hinweisen. Wie immer sind wir dabei auch auf euer Feedback angewiesen. Wenn ihr Tipps, Vorschläge oder auch Kritik habt, wie wir euch den Aufenthalt bei uns so angenehm wir möglich gestalten können – nur her damit. Besten Dank!

(André Vatter)

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Google Tablet

Was wir auf dem obigen Bild sehen, ist im Moment noch Zukunftsmusik, könnte aber schon bald zum größten Konkurrenten von Apples iPad avancieren. Es handelt sich um Googles Konzept eines Chrome OS Tablet UI. Zwar ist das Chrome-Betriebssystem in erster Linie für Netbooks (und in zweiter Linie fürs Cloud Computing) entwickelt worden, könnte aber mit den nötigen Anpassungen auch wunderbar für  Tablets (im übrigen nicht nur die eigenen!) verwendet werden. Google experimentiert daher noch mit verschiedenen Formen der Bedienung, UI-Layout, Tastatur-Darstellungen (“klassisch”, mittig geteilt, am geöffneten Fenster ausgerichtet), Zoom-Funktion von Tabs und anderen Features, um die Benutzerfreundlichkeit zu optimieren. Wer das Ganze visuell schön aufbereitet präsentiert bekommen möchte, kann sich die Konzept-Fotos auf der Chromium Projects-Seite anschauen oder das untenstehende Video.

Dass ein Chrome-Tablet kommen wird, dürfte beschlossene Sache sein. Normalerweise werden Konzept- oder Designstudien nämlich von “externen Visionären” erstellt, deren Motivation eher einem Wunschdenken entspringt, wenn man das so sagen kann. Und diese werden dann auf Seiten wie Yankodesign veröffentlicht. Im Falle des Google-Konzept-Tablets handelt es sich aber um ein Baby von Glen Murphy (der seinem Blog aktuell noch eine Übersicht mit Gesten hinzugefügt hat, die man bei der Nutzung der Multitouch-UI wird ausführen können) – und der arbeitet als Designer und Ingenieur in Googles Chrome-Team. Die interessantere Frage dürfte daher sein, in welches Marktsegment Google mit dem Tablet einsteigen möchte?

jedes mögliche. Das bedeutet, das man auch nicht davor zurückschrecken wird, in Apples Revier zu wildern und sich auch an Verlage ranzumachen. Es würde mich nicht überraschen, wenn Google hierzu dann auch seinen eigenen virtuellen Bücher-Laden eröffnen würde (eine Art App-Store hat man ja auch bereits auf die Beine gestellt). Für den Kindle dürften dann noch schwere Zeiten anbrechen.  

Ein Argument, das jetzt schon für das zukünftige Chrome-Tablet spricht, ist die Möglichkeit von Multitasking, die im Video zu sehen ist. So wie es aussieht, bereitet sich Apple aber bereits mit einem zweiten Modell des iPad auf einen Kampf vor: Techcrunch spekuliert nämlich darüber, ob Apple vielleicht schon ein größeres Modell in der Pipeline hat. Ein anderes Gerücht verbreitet das Missionrepair-Blog, wonach das aktuelle Modell bereits eine Kamera on-board habe könnte.

Via: Neowin

(Marek Hoffmann)

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Forscher der Washington University in St. Louis wollen dafür sorgen, dass bei Google Earth künftig ein bisschen mehr Leben in der Bude ist. Schon vor einigen Wochen hatten wir ein ähnliches wissenschaftliches Projekt vorgestellt: Damals ging es um die Implementierung von Echtzeit-Elementen in die Kartenanwendung. Wenn eine Kamera irgendwo die Bewegung eines Menschens auf der Straße aufschnappt, wird dieses Signal in das System gespeist und bei Google Earth erscheint Sekunden später sein digitaler Klon. Die Washington Uni geht nun noch einen Schritt weiter und will gleich Real-Life-Inhalte für noch mehr Realismus einbetten.

Im Zentrum der Bemühungen stehen dabei die bisherigen 3D-Modelle von Gebäuden und Sehenswürdigkeiten. Heute sehen sie künstlich und statisch aus, schon bald sollen sich die Fassaden aber mit Leben füllen. Dazu zapfen die Wissenschaftler rund 1.000 stinknormale Webcams an, die ihre Live-Feeds ins Internet streamen. Viele von ihnen haben ihre Linse auf irgendetwas Wichtiges in der Landschaft gerichtet: nehmt die Domcam vom WDR.

rchive of Many Outdoor Scenes – Seite derzeit überlastet!), dann springt eine Browser-basierte Anwendung namens Live3D ein, über die Nutzer die relevanten Stellen der abzubildenden Gebäude taggen können. Das Programm nimmt dann das 2D-Bild und wickelt es um die jeweiligen Objekte in Google Earth. Die Folge? Der Kölner Dom wird so dargestellt, wie er tatsächlich gerade aussieht: in der Sonne, bei Regen, bei bewölktem Himmel, bei Nacht.

Die ersten Tests verliefen laut NewScientist absolut problemlos und ich ärgere mich ein wenig, dass wir gerade nicht auf die Projektseiten der Uni zugreifen können. Denn die Forscher haben nun einen Aufruf gestartet, in dem private Nutzer gebeten werden, ihre Webcam-Feeds AMOS zur Verfügung zu stellen und per Live3D entsprechend zu präparieren: “Alles läuft über eine Browser-App ab, also sollte jeder in der Lage sein, es zu nutzen – auch, wenn er Google Earth noch nie benutzt hat”, so der Forschungsleiter Austin Abrams.

(André Vatter)

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Karlheinz Brandenburg gilt als Erfinder des MP3-Formats. Mitte der Neunziger schaffte das hochkomprimierte Audio-File den Sprung aus den Fraunhofer-Laboren – heute wüssten viele Nutzer nicht mehr, wie sie ohne leben könnten. Nun, gut 15 Jahre später, will der Forscher die MP3 auf eine neue Stufe heben. Brandenburg ist ein Investor der norwegischen Firma Bach Technology, die Fraunhofer-Know-How lizensiert und vertreibt. Am Fraunhofer IDMT in Ilmenau tüftelt seit einiger Zeit ein Team an einer Metadaten-Erweiterung der MP3, der Arbeitstitel: MusicDNA.

Dabei handelt es sich, grob gesagt, um eine klassische MP3-Datei, die aber einen ganzen Korb an zusätzlichen Informationen Huckepack tragen kann: Lyrics, Artwork, Videos – aber auch Blogposts und Echtzeit-Tweets befinden sich dann zusammen mit dem Lied in einer einzigen Datei. Das Rohgerüst für diese Technologie haben die Fraunhofer-Wissenschaftler geliefert, Bach Technology wandelt das Ganze derzeit in eine marktfähige Lösung für Musikfans um.

Um uns einmal erklären zu lassen, wie MusicDNA in den Grundzügen funktioniert, habe ich gerade mit Christian Dittmar in Ilmenau telefoniert. Er ist Leiter des Geschäftsfelds Semantische Musik Technologien am Fraunhofer IDMT. Im Folgenden unser Gespräch:

Hallo, Herr Dittmar! “MusicDNA” – was ist das genau?

Dabei handelt es sich um eine Technologie, die herkömmliche MP3-Dateien mit zusätzlichen Informationen anreichert. Die Files sind später mit jedem beliebigen MP3-Player abspielbar, die Kompatibilität wird durch MusicDNA nicht beeinträchtigt.

Viele benutzen heute ID3-Tags, um ihre Musiksammlung zu sortieren. Welchen Vorteil bietet dem gegenüber MusicDNA?

Der größte Unterschied besteht darin, dass bei ID3 sämtliche Informationen, wie Künstler, Label, Cover usw. per Hand eingetragen werden müssen. MusicDNA ermittelt diese Daten automatisch und bietet zudem eine viel größere Auswahl an zusätzlichen Informationen.

Zum Beispiel?

Innerhalb von Musiksammlungen lassen sich im Handumdrehen Playlisten mittels der Vorgabe einer gewissen Stimmung zusammenstellen: “Electro” und “tanzbar”, wären beispielsweise Kategorien, die Nutzer vorgeben könnten.

Woher bezieht MusicDNA diese Informationen zu einzelnen Songs? Wird eine Datenbank im Hintergrund abgefragt?

Nein, die Software erkennt dies automatisch. Man nennt dies “Machine Learning”. Ein Algorithmus arbeitet im Hintergrund und erfasst wesentliche Merkmale eines jeden Song: Tempo, Stimmung, Härte der Musik, das Tongeschlecht – zurzeit gibt es 14 verschiedene Kategorien, die hier greifen. Künftig sollen es noch mehr werden.

Wenn all diese Informationen in die Datei fließen – legt sie dann merklich in ihrer Größe zu?

Es handelt sich alleine um textuelle Beschreibungen, die einen unmerklichen Zuwachs bedeuten.

Mich erinnert dieses Taggen von Musik an die Vorgehensweise, wie man sie bereits von etabliertem Dienste wie Pandora oder Last.fm her kennt. Liege ich da mit der Vermutung richtig?

Ja und nein. Auch bei Pandora und Last.fm wird die Musik getaggt. Bei Pandora geschieht dies umständlich durch Musikexperten, die jeden Song einzeln unter die Lupe nehmen. Bei Last.fm spielt eher “Wisdom of the Crowd” eine Rolle: Wenn zwei Nutzer dasselbe Lied mögen, bieten sich Empfehlungen für weitere Songs an.

Gut, bleibt die letzte Frage: Wo sehen Sie konkrete Anwendungsbereiche für MusicDNA ?

Wir haben es hier mit einer semantische Musiktechnologie zu tun, die sich hervorragend für Such- und Empfehlungsmaschinen für Songs eignet. Sie bietet intuitive Zugangsmöglichkeiten für die Musiksammlung: Wenn ich früher nach einem Künstlernamen suchte, steht mir heute ein ganzes semantisches Feld an Kategorien zur Verfügung.

Bach Technology hat MusicDNA bereits ordentlich aufgebohrt: Jede MP3-Datei umgibt dort nun ein riesiger Rich Media-Container, der gleich einen ganzen Haufen an zusätzlichen Informationen beinhalten kann. Wenn der Nutzer online ist, werden unter anderem Konzertdaten, Screensaver, Interviews und Live-Mitschnitte aktualisiert. Natürlich funktioniert dies nur, wenn es sich um legal erworbene Songs handelt, andernfalls bleiben die Meta-Infos statisch. Auf der anderen Seite können gekaufte Lieder wiederum mit eigenen Multimedia-Inhalten gefüttert werden. Bach Technology hat bereits einige Partner – in erster Linie Lables – an Bord holen können. Spätestens im Sommer soll MusicDNA aber auf breiter Front den kommerziellen Markt eingeholt haben.

(André Vatter)

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Erst ziemlich spät hat das wohl bekannteste und infektiöseste MMORP-Game die Chancen des Web 2.0 für sich entdeckt – gerade ein Spiel wie “World of Warcraft” lebt von der Mund-zu-Mund-Empfehlung: “Ey, guck mal hier!” und “Ich warne dich, fang erst gar nicht damit an!”. Doch Blizzard hat offenbar nur deshalb lange gezögert, um dann geballt zuzuschlagen: Vor wenigen Tagen ließ die Spieleschmiede einen RSS-Feed im Netz erscheinen, in dem sämtliche Aktivitäten der WoW-Spieler in Echtzeit festgehalten werden – vollkommen öffentlich verständlich. Um als Spieler den Erfolgen des Gegners oder als Arbeitgeber dem plötzlichen Krankheitsfall des Mitarbeiters auf den Zahn zu fühlen, genügt es, auf wowarmory.com zu gehen und nach dem Namen des jeweiligen Charakters zu suchen. Hier das Beispiel eines Gamers mit dem Namen “Gimli“.

Die Mitglieder laufen Sturm gegen die neue Funktion, der betreffende Thread im WoW-Forum bringt es heute auf über 4.700 Beiträge: “Die Zeit (der automatischen Statusupdates) steht schon dabei, vor 1 Stunde 43 Minuten das und das gemacht”, regt sich ein Nutzer auf. “So langsam kann mich dieser Stasi-Haufen hier mal gern haben.” Als ich davon vor rund einer Woche erfuhr und mir dann noch die müden Tipps der Gegenwehr (“Verratet unter keinen Umständen eure Nutzernamen!”) zu Gemüte führte, klopfte ich per Mail bei Blizzard an und bat sie um eine Stellungnahme. Ich hätte ja liebend gerne angerufen, doch der Laden scheint völlig ohne Pressestelle oder unterstützende PR-Agentur auszukommen. Auf meine schriftliche Anfrage wurde ebenfalls bis heute nicht reagiert.

Ein Statement von Blizzard hätte uns nämlich dabei geholfen, nun auch die neuen Maßnahmen einzuschätzen, die für WoW gerade eingeleitet wurden. In demselben Forum hat Blizzard nämlich vor, das Arsenal noch weiter aufzubohren und neue Funktionen nicht nur für das iPhone, sondern auch gleich für Facebook verfügbar zu machen.

Arsenal-App mit Auktionshaus

Schon seit einiger Zeit ist die mobile Variante des Arsenals für das Apple-Handy verfügbar. Sie bietet unter anderem einen Übersicht aller Charaktere, Gegenstände und Gilden auf WoW sowie den Zugang zum Ingame-Kalender und dem Talentrechner. Wir nun bekannt wurde, arbeitet Blizzard seit geraumer Zeit an der nun angekündigten Implementierung des Auktionshauses, das damit auch abseits des Spielgeschehens verfügbar wäre: “Es handelt sich dabei um einen ziemlich komplizierten Dienst, da eine so große Integration in das Spiel noch nie stattgefunden hat. Deshalb können wir auch noch keinen exakten Release-Termin nennen.” Wenn die iPhone-App steht, soll das Auktionhaus ebenso einfach über die normale Armory-Seite verfügbar sein.

WoW zieht bei Facebook ein

Die weitere Expansion zieht das größte soziale Netzwerk der Welt mit ein: Blizzard bietet ab sofort eine App für Facebook an, über die sämtliche Aktivitäten im Spiel als Feed auf die Pinnwand geschleudert werden: “Sobald ihr die Applikation eingerichtet und euren Account damit verbunden habt, wird euer Facebook-Profil mit bis zu fünf gewählten Charakteren eurer Wahl verknüpft und die Anwendung generiert automatisch Updates für eure Errungenschaften, wie Stufenaufstiege, Erfolge, Boss-Kills und viele weitere”, lässt Blizzard mitteilen (hier auch die FAQs zum Feature).

Beide Pläne stoßen bei den Spielern nicht auf uneingeschränkte Begeisterung: “Mit Entsetzen las ich heute davon, das die werten Blizzard-Programmierer einfach ohne auf die Com und ihre Wünsche zu achten, mehr ‘tolle’ Features einführen. Was ist denn nur los? Geht der Realitätssinn denn jetzt völlig verloren? Aufwachen liebes Blizzard-Team! Dem Kunden ist es nicht total egal, wenn ihr immer mehr von seiner Privatsphäre preisgebt”, macht sich ein Nutzer im Forum Luft. An anderer Stelle heißt es: “Und hier ist es dann: das nächste Feature, das es final erlaubt, den virtuellen Charakter mit der realen Person in Verbindung zu bringen.”

Ich hätte gerne Blizzard um eine Stellungnahme zu diesen Vorwürfen gebeten. Aber wie oben bereits beschrieben: Ich bekomme eher den Papst an den Hörer als irgendeinen Verantwortlichen bei der Spieleschmiede.

(André Vatter)

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Mit Tweetz.tv hat die Suche nach Videos auf Twitter ein Ende Basic Thinkingby Marek Hoffmann (cached at February 5, 2010, 1:29 am)

Bei meinem nächtlichen Streifzug durch das Twitterverse bin ich gestern über einen Web-Dienste gestolpert, den ich sehr übersichtlich, einfach und nützlich finde: Tweetz.tv. Besonders diejenigen unter euch, die Twitter sehr oft und gerne nutzen (aber natürlich auch die sporadischen User), werden ihre Freude an ihm haben. Was der Dienst nämlich bietet, ist eine Playlist mit allen auf Twitter erwähnten YouTube-Videos (Vimeo und Dailymotion sollen bald folgen).

Diese werden auf drei verschiedenen Kanälen angezeigt: Auf MyTV sieht man diejenigen Videos, die von Personen gepostet wurden, denen man auf dem Microblogging-Dienst selbst folgt. Je nachdem, wie hoch die Zahl ist, können interessante Links schon mal schnell aus den Augen verloren werden. Zumindest in Bezug auf Video-Links kann Tweet.tv da nun Abhilfe schaffen. Auf Public.tv werden alle Videos präsentiert, die in der “Public Timeline” auf Twitter auftauchen. Dies ist meiner Meinung nach der interessanteste der drei Kanäle, weil er es erlaubt, neue Trends und potenzielle Virals möglichst früh zu entdecken. Ähnlich der neuen Retweet-Funktion auf Twitter, wo man an der Zahl der Retweets ablesen kann, welches Thema gerade an Fahrt aufnimmt. Für sogenannte “Early Adopter” und Trendsetter also mit Sicherheit eine gute Sache.

Last but not least gibt es noch den SearchTV-Kanal. Wie der Name es schon vermuten lässt, kann hier mittels Suchbegriff gezielt nach getweeteten Videos zu einem bestimmten Thema gesucht werden. Doof ist dann nur, wenn man zum Beispiel nach “Michael Jackson” sucht und auf einen Fan wie @papaiyabkyuu trifft, der offenbar den ganzen lieben Tag nichts anderes zu tun hat, als MJ-Videos zu tweeten. Da die Suchergebnisse alle chronologisch geordnet sind, verstopft der Typ mit seinen Postings natürlich den Kanal und man muss lange scrollen, um beispielsweise das MJ-Tribut-Video der Cebu-Knastis zu finden – wenn man es denn sucht und kein besseren Suchbegriff parat hat.

Abschließend noch ein Wort zur Nutzung des Dienstes: Einfach. Seite aufrufen, per Klick mit dem eigenen Twitter-Account verbinden, Kanal aussuchen (gegebenenfalls Suchbegriff eingeben), fertig. Mit Click auf ”Play” läuft das ausgesuchte Video dann in einem relativ großen Fenster.

(Marek Hoffmann)

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Facebook: Ernste Konkurrenz für den Google Reader? Basic Thinkingby Carsten Drees (cached at February 5, 2010, 1:29 am)

facebookreaderVor ein paar Tagen habe ich im Facebook-Blog einen Beitrag gelesen, der so gar nichts wirklich Neues verkündete, mich seitdem aber dennoch nicht los ließ. Darin beschreibt Malorie Lucich, wie man die Listen-Funktion bei Facebook auch dazu “missbrauchen” kann, um sich seinen eigenen Nachrichten-Feed zu basteln.

Sie geht in dem Artikel auf zwei Möglichkeiten ein, Neuigkeiten wahrzunehmen:

  • Über die normalen Statusmeldungen meiner Facebook-Freunde
  • Über eine eigens dafür angelegte News-Liste, welche meine abonnierten Facebook-Seiten thematisch zusammenfasst

Der erste Punkt ist auch hierzulande schon viel besprochen worden, allerdings fast ausschließlich im Bezug auf Twitter. Heiße Grundsatzdebatten sind entbrannt, weil der unglaublichen Geschwindigkeit der Nachrichten-Übermittlung die Unsicherheit bezüglich der Quellen gegenüber steht. Ich finde es schon recht amüsant, dass man einen Facebook-Artikel vor sich hat, in welchem – logischerweise – nicht ein einziges Mal der Begriff “Twitter” fällt und man dennoch ständig das Gefühl hat, über eben jenen Microblogging-Dienst zu lesen.

Man muss natürlich kritisch hinterfragen, woher eine Meldung stammt. Aber egal, ob es um eine Katastrophe wie aktuell auf Haiti geht, um das Ableben eines Promis oder profanere Dinge wie gerade laufende TV-Shows: Nachrichten und Meinungen verbreiten sich nirgends schneller als über Statusmeldungen im Netz. Hierzulande stelle ich zumindest für mich persönlich fest, dass da Twitter die allererste Wahl ist (zumal auf Facebook oftmals die Meldungen auflaufen, die ich zuvor schon auf Twitter gelesen habe), aber immer häufiger werden die Trending Topics auch bei Facebook gepostet und besprochen.

Der zweite Punkt ist dann wirklich der, der mich die letzten Tage beschäftigt hat. Ich habe einige Listen auf Facebook, um

  • unterschiedlichen Usergruppen unterschiedliche Einblicke auf meinen Content zu gewähren und
  • unterschiedliche Usergruppen für mich besser im Blick zu behalten.

Nicht jeder meiner Facebook-Freunde muss jedes Foto von mir sehen oder meine komplette Vita kennen, daher haben einige Listen nicht den vollen Zugriff auf mein Profil. Andererseits möchte ich manchmal nur den Feed meiner Arbeitskollegen oder meiner “richtigen” Freunde betrachten, ohne mich durch Unmengen anderer Statusmeldungen zu wühlen. Das sind für mich zwei Gründe, wieso ich Facebook für diese Listenfunktion echt dankbar bin und sie auch eifrigst nutze.

Jetzt habe ich mich inspirieren lassen und habe zwei weitere Listen angelegt. Eine für News und eine für Tech-News. So eine Liste steht und fällt natürlich mit den Inhalten und da sehe ich – zumindest noch – Schwierigkeiten in Deutschland. Denn bislang werden die Seiten bei Facebook nicht so eifrig gefüttert wie der RSS-Feed derselben Medien. Dennoch kann man am nächsten Screenshot erkennen, wie ein solcher News-Feed aussehen könnte:

facebooknewsfeed

All das, was ich hier tun kann, kann ich im Google Reader selbstredend auch. Ich kann dort ebenfalls Beiträge mit anderen teilen und sie kommentieren, aber ich muss zugeben, dass ich in meinem Google Reader gar nicht auf die Idee kommen würde, den gezielten Dialog zu einem Artikel suchen zu wollen, während die Möglichkeiten bei Facebook ja förmlich dazu einladen, eben dieses zu tun. Je mehr Medien-Angebote den Weg zu Facebook finden und je stärker die Möglichkeiten dort ausgeschöpft werden, desto eher könnte ich mir vorstellen, mich bei Facebook zu informieren statt im Portfolio meiner ausgesuchten RSS-Feeds.

Im Tech-Bereich sieht das dann schon anders aus. Sowohl IT-Magazine wie onlinekosten.de oder Chip online als auch die Techblog-Elite von TechCrunch über Caschy bis Mashable ist dort vertreten (wir natürlich auch) und hauen dort eifrig Beiträge raus. Die News-Kollegen der weniger technisch-affinen Medien können sich da noch die ein oder andere Scheibe von abschneiden:

facebooknewsfeedtech

Während die normalen Newskanäle für mich via Facebook noch nicht wirklich Sinn machen, werde ich das mit den Tech-News mal ein paar Tage ausprobieren, denn das funktioniert schon entschieden besser.

Was ist eure Meinung dazu? Kann Facebook eine ernst zu nehmende Konkurrenz zu etablierten Feed-Readern werden, bleibt ihr euren Readern treu – oder habt ihr vielleicht ganz andere Alternativen in petto, z.B. Twitter-Listen? Lasst es uns wissen.

(Carsten Drees)

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Es gibt neues Futter für die beiden Speerspitzen des Smartphone-Heeres. Apple hat in der Nacht zum Mittwoch nachgeschoben und präsentiert nun die Firmware 3.1.3 für iPhone und iPod Touch. Doch bevor die Euphorie zu hohe Wellen schlägt: es handelt sich lediglich um ein paar Tweaks, die kleinere Fehler korrigieren. In erster Linie wurden Bugs beseitigt, die für Probleme beim Öffnen von Drittentwickler-Apps sorgten oder hin und wieder einen Absturz verursachten, wenn die japanische Tastatur (!) aktiviert wurde. Wirklich nützlich dürfte das überfällige Update der Akku-Anzeige sein, die nun noch genauer Auskunft über den aktuellen Stand der Energiereserve geben soll.

Zudem hat Apple eine Liste von Sicherheitslücken veröffentlicht, die nun durch die neue Firmware geschlossen werden: CoreAudio wurde gefixt, um Schadcode-MP4s vom Gerät fernzuhalten, ebenso ist ImageIO jetzt immun gegen dubiose TIFF-Bilder. Wer bislang per USB unerlaubt versuchte, auf das iPhone zuzugreifen, wird es dank neuer Sicherheitsmaßnahmen im Recovery-Modus nun schwerer haben. Darüber hinaus ist der Mail-Client ab sofort angehalten, Mails mit HTML5-Medienelementen nicht ungefragt nach Hause telefonieren zu lassen (Stichwort: “Ja! Diese Mail hat er gelesen. Ein neues Opfer für meine Spam-Liste!”).

Die Firmware 3.1.3 liegt ab sofort zum Download über iTunes bereit und ist jedem iPhone-Besitzer wärmstens zu empfehlen – wer ein JailBreak-Gerät besitzt, sollte jedoch vorerst Abstand davon nehmen, wenn er seine Daten behalten möchte. Ein bisschen Platz sollte auf dem Gerät zumindest vorübergehend verfügbar sein: das Update ist rund 300 Megabyte schwer.

Kommen wir damit zum nächsten Smartphone-Schwergewicht, dem Nexus One. Auf der Produktpräsentation Anfang Januar hatte Google-Entwickler Andy Rubin auf die Frage “Kein Multitouch?” ein wenig verlegen geantwortet: “Ja, also… Wir halten uns die Option offen.” Offenbar hat Google verstanden, wie wichtig den Kunden eine Pinch-und-Zoom-Funktion auf dem Handy-Display ist, weshalb sie nun gute Nachrichten für uns haben: Das Nexus One lernt Multitouch! Offenbar hatte es in der Vergangenheit ein stilles Abkommen zwischen Apple, das das Patent daran hält, und Google gegeben – doch der verschärfte Wettbewerb lässt nun die Hemmschwelle sinken.

Das neue Software-Update ist ebenfalls ab sofort verfügbar und wird direkt über das Mobilfunknetz auf den Speicher geladen. Die intuitive Steuerung wird zunächst in Maps, in der Bildergalerie und im Browser ihre Anwendung finden. Im selben Zug wurde Maps ordentlich aufgemöbelt, die neue Version 3.4 beinhaltet nun Vorschläge aus der History, bessere Synchronisierung über maps.google.com zwischen Smartphone und Computer und eine Nachtkartenansicht, damit das Kartenmaterial bei abendlicher Fahrt nicht blendet. Als weiteres Feature schickt Google die visuelle Suche Google Googles als App durch den Äther auf alle Nexus-Handys, mit der sich per Kamera Suchanfragen im Netz starten lassen.

Was Nutzer neben der neuen Multitouch-Funktion besonders freuen dürfte, ist der verbesserte Empfang von UMTS-Signalen. In den Staaten hatten sich massenhaft Kunden über die maue Performance beklagt – allerdings noch mehr darüber, wie Google seinen Support abwickelt. Doch auch da soll sich bald etwas ändern, die Suchmaschine sucht derzeit für das Hauptquartier in Mountain View einen Phone Support Program Manager – nur für das Nexus One.

Die neue Firmware ist – wie erwähnt – ab sofort verfügbar, allerdings wird Google ein zeitversetztes Roll-Out anwenden. Nutzer, die an der Reihe sind, erhalten eine Nachricht inklusive Link in der Status-Leiste. Spätestens Ende der Woche sollen alle Handys das neue Update verpasst bekommen haben.

(André Vatter)

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Independent Television News (ITN), ein Nachrichtenanbieter aus Großbritannien, launcht auf YouTube einen eigenen Channel – seinen mittlerweile sechsten. Und weil dem so ist, wäre diese Neuigkeit im Grunde keine Erwähnung wert. Und doch hat hat das Thema einen interessanten Aspekt: PROMI411 ist nämlich ein bereits bestehendes Format – es werden News aus dem Showbiz präsentiert -, das nun von dem englischen Unternehmen für den deutschen Markt aufbereitet wurde. Spannend wird es daher sein zu sehen, ob es ausreicht, einem bewährten Produkt eine neue Verpackung zu verpassen, um es auch auf einem ausländischen Markt erfolgreich zu machen.

Dies behauptet jedenfalls der kaufmännische Leiter von ITN, Mark Browning: “Der Launch unseres deutschen Showbiz-Kanals ist ein fantastisches Beispiel dafür, wie ITN ein bereits erfolgreiches Produkt auf YouTube für ein neues Land anpasst.” Ich habe daran so meine Zweifel, vor allem wenn ich folgende Aussage mitberücksichtige: “Wir haben die Fähigkeit, unseren Content so zu gestalten und zuzuschneiden, dass er auf jedem Markt und jeder Plattform funktioniert.”

Ich kann mir durchaus vorstellen, dass so etwas mit Tech-News funktioniert (Beispiel dafür wäre die deutsche Version von Engadget oder The Next Web). Doch bei Personen-bezogenen News spielen zum einen kulturelle Unterschiede eine Rolle. So würde beispielsweise vermutlich niemand so blauäugig sein zu glauben, er könne einfach ein Boulevard- oder Celebrity-Magazin, das hierzulande erfolgreich ist, in ein Land im nahen Osten exportieren. Zum anderen sind bei uns andere Menschen “prominent” als in UK und werden auch anders beleuchtet.

nicht ganz falsch liege, darauf deuten bereits erste Ananlysen hin: Ein Bericht über die Dokumentation “No Distance Left To Run” der englischen Rockband Blur sahen viel weniger User als eine Story über Heidi Klum, wie sie ihren Wachs-Doppelgänger in Madame Taussaud’s Kabinet vorstellte. Und ein für das deutsche Publikum aufbereiteter Bericht über den Musical-Darsteller Lee Mead interessierte hierzulande auch kaum jemanden.

So lange ITN den Kanal mit News füttert, die auch auf dem englischen Kanal laufen, wird sich der Erfolg von “PROMI411″ wohl in Grenzen halten. Erst wenn mehr auf internationale News oder stärker auf die deutsche Szene eingegangen wird, wird man hierzulande mit dem Projekt Fuß fassen können. Das würde sich vor allem auch YouTube beziehungsweise Google wünschen, da der Deal mit ITN natürlich Werbegelder in die Kassen spült. 

(Marek Hoffmann)

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Hand auf’s Herz: Wie viele von euch besorgen sich ihre Musik auf legalem Wege? Okay, darauf müsst ihr nicht antworten, die Kommentare unter einigen der hier auf dem Blog geposteten Artikel zum Thema Musik sprechen ihre eigene Sprache. Aber die ehrlichen Häute unter euch, wo bekommt ihr eure Tracks und Alben her? Kauft ihr die bei Amazon oder bei iTunes? Oder… – gibt’s sonst noch andere Anbieter? Ach ja, da war ja noch: Musicload.

Ich muss gestehen, dass ich Musicload gar nicht mehr auf dem Radar habe. Zwar heißt es von Unternehmensseite, man gehöre mit etwa vier Millionen registrierten Usern und einem Repertoire von über sechs Millionen Songs zu den “führenden Anbietern für legale Musik-Downloads” in Deutschland. Nur: Heinz-Harald Frentzen gehört mit Sicherheit auch zu den erfolgreichsten Formel 1-Fahrern in Deutschland. Gab halt bisher nicht so viele. Im Vergleich mit Michael Schumacher oder der ausländischen Konkurrenz kann Frentzen aber einpacken. Um sich jedenfalls auch wieder bei Typen wie mir ins Gedächtnis zu rufen und so möglicherweise zur Konkurrenz aufzuschließen, hat Musicload nun zu einem unglaublichen PR-Stunt ausgeholt und – eine “interaktive Plattform für Musikfans” gelauncht. Zu Deutsch: Man hat sich nun auch ein eigenes Blog zugelegt.

Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: Das Unternehmen existiert seit dem Jahr 2003. Betreiber ist der nicht gerade kleine oder arme Telekommunikationsriese Deutsche Telekom. Mit dem Angebot richtet man sich an ein internet-affines Publikum. Und dann kommt man erst Anno Domini 2010 auf die Idee, ein Blog zu starten – ungefähr zeitgleich mit der GEZ? Es gibt zwar ein Archiv bei Musicload, das bis zum Dezember 2009 zurückreicht, die offizielle Ankündigung – PDF – gab es aber erst gestern. Das verstehe, wer will. Wahrscheinlich steht die Kassette im Blog-Logo (siehe oben) sinnbildlich für die Denker und Lenker bei Musicload: gestrig.

Der Blog ist jetzt nicht des Designs letzter Schluss, aber durchaus übersichtlich und funktionell angeordnet. Und die sechsköpfige Crew scheint, soweit man den Selbstbeschreibungen trauen darf, auch Ahnung von der Materie zu haben, über die sie schreibt. Und eine Kommentarfunktion, die auch freigeschaltet ist, gibt’s auch. Die Frage ist jetzt nur, ob das noch irgendwen interessiert? Einen von euch vielleicht? Ich denke, die Lücke zwischen Amazon und iTunes bleibt eng…

(Marek Hoffmann)

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So, it’s Gadget-Time! Tokyoflash, eigentlich bekannt für abgefahrene Uhren, die toll aussehen und auf denen niemand die Uhrzeit ablesen kann, wagt sich in den Markt von Consumer Electronics vor. Was ihr oben sehen könnt, ist kein Vehikel vom Planeten Cybertron, sondern ein schickes Bluetooth-Tool, das die Musik näher an die Ohren der Nutzer heranzieht. Wir haben auf Basic Thinking schon eine Menge Designstudien vorgestellt, doch diese hier hat einen bedeuteten Vorteil: sie wird tatsächlich auch als marktfähiges Produkt in die Läden kommen.

Escape C, so der Name des Adapters, wiegt nur 15 Gramm und kann an einer Kette um den Hals getragen werden – ich würde ihn ja als Schlüsselbund benutzen. Er lässt sich mit jedem Bluetooth-fähigen Audiogerät (Handy, Player, Rechner) pairen, so dass sich Musik und Telefonate in Stereo auf eine Distanz von bis zu zehn Metern streamen lassen. Als Schnittstellen stehen eine 3,5 Millimeter-Klinke und ein Mini-USB-Port zu Verfügung – über letzteren wird Escape C auch aufgeladen. Der Akku soll im Dauerbetrieb sechs Stunden durchhalten, die Standby-Zeit beträgt bis zu 180 Stunden. Auf der matt-schwarzen Oberfläche des Geräts finden sich mehrere Buttons für die Steuerung, unter anderem auch für die Annahme von Anrufen.

Doch das ist noch nicht alles: Tokyoflash wäre nicht Tokyoflash, wenn sie nicht hier ebenfalls eine Uhr integriert hätten. Die aktuelle Zeit lässt sich an den blinkenden LEDs ablesen – wie genau das in der Praxis funktioniert, bleibt zurzeit allerdings noch ein Geheimnis.

Laut Technabob soll Escape C noch im ersten Quartal 2010 auf den Markt kommen, man spricht von einem Preis zwischen 150 und 180 Dollar – also etwa 107 bis 128 Euro. Auf der Startseite von Tokyoflash kann man sich unter Angabe der Mail-Adresse einen Alert einrichten, der einen benachrichtigt, wenn es soweit ist. Im Folgenden noch ein paar Bilder:

(André Vatter)

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Solltet ihr zu denjenigen gehören, die außer der täglichen Portion Basic Thinking-News noch anderswo ihren Hunger nach Tech-Meldungen stillen, dann habt ihr es sicherlich mitbekommen: das wohl bekannteste Tech-Blog der Welt – Engadget – hat am gestrigen Dienstag die Kommentarfunktion für seine User abgeschaltet. Auf unbestimmte Zeit, wie es heißt. Grund: Trolling und Flaming.

Was war passiert? - Offenbar hat einigen Besuchern des Blogs die Art und Weise nicht gefallen, wie seit einiger Zeit über Apple-Produkte – vor allem das iPad – berichtet wurde. Die Beschwerde lautete, dass die Engadget-Mitarbeiter zu viele und zu positive Posts über aus der Cupertino-Schmiede stammende Gadgets verfasst und Microsoft auf der anderen Seite in der Bewertung immer viel zu schlecht abgeschnitten hätte. Ein Kampf User gegen User und User gegen Engadget-Blogger war die Folge. Lezterer sogar in einer Form, die über ein vertretbares Maß hinausging. Schlussendlich sah man sich bei dem Tech-Blog gezwungen, einzuschreiten, den Stecker zu ziehen und die Kommentarfunktion abzuschalten, bis sich die Gemüter beruhigt haben. Oder anders ausgedrückt: Man hat vor der aufgebrachten Meute kapituliert.

Die Jagd auf Trolle

Wie ist die Situation nun zu bewerten? Hat Engadget richtig reagiert? Wird die Maßnahme den erwünschten Erfolg bringen? Oder wurde ein völlig falsches Zeichen gesetzt und den Trolls dadurch erst offenbart, welche Macht sie über einen Blog haben (können)? Hätte man möglicherweise – aus Rücksicht beziehungsweise Verpflichtung gegenüber den “braven” mitteilsamen Leser – die Kommentarfunktion weiterhin aktiv lassen und die Filter- und Löschbemühungen erhöhen müssen?

Ich nehme es vorweg: Ich habe keine abschließende Antwort(en) und möchte die Fragen vielmehr mit euch zusammen in den Kommentaren diskutieren. Eine Antwort fällt mir aus dem Grunde schwer, weil sie sehr kontextabhängig ist. Betreiber und Besucher von Seiten wie beispielsweise Ebaumsworld oder Heise (no offense!) sind an despektierliche Kommentare vermutlich gewöhnt (Besucher steuern dieses Seiten unter Umständen sogar aus diesem Grund an, weil sie die Beschimpfungen und Flame Wars lustig finden oder gerne selbst austeilen – ein Schicksal, das das neue Forum der GEZ offenbar auch bald ereilen wird) - und sind dementsprechend abgehärtet. Selbst dann, wenn sie persönlich angegangen werden.

Dann gibt es aber auch das von uns geschätzte Fefe-Blog oder den Apple-Guru John Gruber, die sich von vorneherein weigern, die Kommentarfunktion auf ihrem Blog freizuschalten. Fefe schreibt auf in den FAQs auf die Frage nach einer Kommentarmöglichkeit: “Gibt es nicht. Vor allem weil ich dann die Kommentare vorzensieren müßte, um mich vor der Pressekammer Hamburg zu schützen. Und ich verbringe meine Zeit lieber mit Bloggen als mit Trollfiltern. Im Übrigen könnt ihr mir ja gerne eine Mail schreiben, wenn ihr was inhaltlich zu kommentieren habt, das tue ich dann gerne auch als Update zu dem Artikel dazu.” Eine Argumentation, der ich durchaus folgen kann! André und ich haben bereits weniger Zeit als uns lieb wäre, um auf eure Kommentare zu reagieren. Müssten wir dann zusätzlich auch noch auf Troll- und Spamjagd gehen, blieben unsere eigenen Antworten unter den Posts wohl gänzlich auf der Strecke.

Wie wichtig sind Kommentare?

Auch die von Fefe angesprochene rechtliche Verpflichtung des Blogbetreibers, Kommentare (vor)zensieren zu müssen, beziehunsgweise den in Kommentaren geposteten Content zu überprüfen, ist ein Argument gegen eine Kommentarfunktion. Die Frage, die sich aber in solchen Fällen stellt, ist: Wie viel ist ein Blog ohne Kommentare der Besucher wert? Auch hierauf gibt es leider keine eindeutige Antwort. Für uns auf Basic Thinking wäre es undenkbar, Fefe und der oben genannte Gruber kommen aber offenbar bestens ohne aus. Letztgenannter allerdings weniger aus den zuvor genannten Gründen, sondern aus Eitelkeit. Er will keine Kommentare auf seiner Seite, weil sie von seiner hochwichtigen Stimme ablenken würden! Da die Besucher seines Blogs dies aber anders sehen und sich einem solchen Diktat des Bloggers nicht beugen wollen, haben sie kurzerhand eine 1:1-Kopie seines Blogs erstellt – inklusive freigeschalteter Kommentarfunktion.

Ein weiteres Argument, das im Zusammenhang mit Engadgets Entschluss zum Abschalten der Kommentarfunktion aufkam, war eine mögliche Sorge vor einer Intervention der Werbepartner. Zwar wiegelt der Chefredakteur des Blogs, Joshua Topolsky, im oben verlinkten Interview mit Venturebeat ab und behauptet, dass kein Druck von Seiten der Werbepartner auf ihn ausgeübt worden wäre. Denkbar ist es aber trotzdem – und aus dieser Position wäre die Entscheidung auch wieder verständlich.

Wie ich bereits oben sagte: Es spricht einiges für und einiges gegen den von Engadget unternommenen Schritt. Zu entscheiden, ob er richtig oder falsch war, vermag ich nicht.

(Marek Hoffmann)

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So, diesen Post schießen wir schnell dazwischen, weil man schon jetzt sehen kann, dass die Verwirrung auf Twitter wächst. Vor wenigen Stunden tauchte im Web-Frontend des Dienstes der Hinweis auf, dass Kunden von Vodafone Deutschland Tweets per SMS empfangen und versenden können.

Auf einer Info-Seite zur neuen Funktion heißt es dazu: “Sende Tweets, auch wenn Du nicht gerade am Rechner sitzt.” Um eine Kurzmitteilung auf Twitter zu veröffentlichen, reiche es aus, eine SMS mit der Nachricht an die Nummer +49176888505XXX zu versenden. In ausbaufähigem Deutsch steht zusätzlich daneben: “Twitter auf Deinem Handy zu benutzen kostet nichts, aber die standard SMS-Tarife Deines Mobildienstanbieters gelten wie immer.”

Eine tolle Neuigkeit für Vodafone-Kunden, die wir uns eben von der Pressestelle in Düsseldorf bestätigen lassen wollten. Die war von dem nagelneuen Twitter-Feature aber ebenso überrascht wie wir: “Es ist ein Fehler”, wurde uns mitgeteilt. Zwischen Vodafone Deutschland und Twitter wurden keine Vereinbarung getroffen, wie sie beispielsweise schon in Großbritannien gelten. “Es ist definitiv ein Fehler” – den man sich auch nicht erklären könne, die angegebene Nummer würde nicht einmal funktionieren (siehe auch Tweet von @vodafone_de). Vodafone habe bereits Twitter in San Francisco wegen der Sache kontaktiert, bis die voreilige Feature-Ankündigung wieder offline genommen wird, könnte allerdings noch einige Zeit vergehen.

Auf die Frage, wann der Mobilfunker denn in Deutschland einen Twitter-Benachrichtigungsdienst anbieten wird, wurde uns versichert, dass man daran arbeite, es aber noch keinen konkreten Roll-Out-Termin gebe.

(André Vatter)

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Damals, in der Vorlesung, rutschte man mit dem Hintern auf dem Stuhl nach ganz vorne, als es plötzlich um das Rieplsche Gesetz ging. Und ich hoffe, es wird jetzt nicht zu HuiBuh-akademisch. Grob gesagt handelt es sich dabei um eine (heute umstrittene) medienwissenschaftliche Annahme, dass kein Medium komplett neu entsteht – sondern ein neues Medium immer das Beste vom vorherigen mitnimmt. Klingt kompliziert? Ein Beispiel: Als die ersten News-Websites in den Neunzigern auftauchten, kamen sie im altbewährten Zeitungsformat: Spalten, Headlines, Bilder, Texte – fertig! Sie waren so aufgebaut, wie man sie vom Print-Pendant her kannte. Man hätte ja annehmen können, dass die neuen Möglichkeiten des Internet zu etwas völlig Neuem reizen könnten.

Horst Wenzel von der Berliner Humboldt Uni hat das auch einmal schön an dem Beispiel der Hand durchexerziert: Schon prähistorisch gesehen, war sie ein Mittel der Gestenkommunikation. Sie dient Menschen zur Orientierung ebenso wie beim Begreifen von Dingen (Zählhand) und ihre Gegenwart als Kommunikationsmittel ist uns so in Fleisch und Blut übergegangen, dass Browser-Entwickler es als völlig selbstverständlich ansahen, sie auch als Symbol bei Hyperlinks zu verwenden: Haltet dafür einfach eure Maus über diesen Link. Der Umstand, dass wir hier eine Hand als Cursor-Icon sehen, ist also dem Affen in uns geschuldet.

Was ich mit dieser Einleitung sagen wollte: Schauen wir uns den Medienwandel im Buch- und Zeitschriftensektor an, sehen wir eine neue Technologie, die früher oder später das Papier gänzlich ablösen soll. Doch geschieht dies nach den oben geschilderten dynamischen Regeln? Oder ist das ein künstlicher Fortschrittssprung?

Apple hat Multitouch zum Durchbruch verholfen, das iPhone hat neue Maßstäbe in der Bedienung gesetzt (zur Erinnerung gibt es hier noch einmal Steve Jobs’ Keynote aus dem Jahr 2007). Die Befehlseingabe mit den Fingern ist wesentlich intuitiver als beispielsweise bei der Verwendung eines Stylus oder gar einer physischen Tastatur. Doch war das iPhone von Anfang in erster Linie ein Minicomputer, der Telefonfunktionalitäten Huckepack trug – kein Ersatz für Bücher und Zeitungen.

Es scheint dennoch offenbar keinen Zweifel daran zu geben, dass Multitouch der würdige Nachfolger der Holzmedien werden wird. Das neue iPad, das Apple kürzlich vorstellte, setzt voll auf die Fingergestensteuerung – Pinch & Zoom inklusive. Applaus brandete auf, als Jobs die simulierte Buchlektüre auf dem 9,7 Zoll-Display vorstellte. Hier noch einmal eine Demo:

tlichen Leichtigkeit des Lesevorgangs grün vor Neid wurde, sieht man nun auch daran, dass der Buchhändler ebenfalls vom “Klick-Nächste-Seite-Klick”-Verfahren abweicht und sich ein Startup gekrallt hat, das auf Multitouch spezialisiert ist. Wir können also davon ausgehen, dass künftige Kindle-Generationen mit einem berührungsempfindlichen LED ausgestattet sein werden. Touchco, so der Name der übernommenen 6-Mann-Firma, arbeitet schon seit einiger Zeit an einer Entwicklung, die mit “interpolierendem, druckempfindlichem Widerstand” beschrieben wird (siehe Bild oben). Die daraus hervorgehenden Displays sind durchsichtig und kosten nur ein Bruchteil von dem, was Apple für seine Touch-Screens zahlt.

Schön und gut. Bleibt die Frage: Ist Multitouch die Lösung? Stellen wir uns ein Buch (oder eine Zeitung) in der einen Hand und das iPad in der anderen vor. Ein Buch schlage ich irgendwo auf, ich werfe eine alte Quittung hinein und habe damit ein Lesezeichen. Es lässt sich knicken, in die Hosentasche stecken, wenn es hinfällt, passiert nichts. In der anderen Hand halte ich das iPad: Satte 700 Gramm, eine starre Oberfläche, nicht knickbar – zweifelsohne ein wertvolles Gerät, das ich bei Nichtgebrauch in einer Hülle verstaue. Wenn sich jemand aus Versehen draufsetzt, ist es ein Fall für den Mülleimer. Wie sehr folgt dieser Reader dem Rieplschen Gesetz? Was steckt darin, das ich schon von früher kannte? Antwort: Eigentlich nichts.

Man kann schon davon ausgehen, dass Multitouch nicht nur der würdige, sondern auch der ideale Nachfolger sein wird. Allerdings mangelt es heute an der Flexibilität der Lesefläche, an der intuitiven Bedienbarkeit, an der natürlichen Haptik – kurz: an der Einfachheit. Starre Displays können nur eine Zwischenstufe sein. Bis die jetzigen Lösungen diesem Anspruch gerecht werden, wird noch einige Zeit vergehen müssen.

Unter rein technischen Gesichtspunkten müssen sich Holzmedien meiner Meinung nach also keine großen Gedanken machen, von der Bildschirmfläche zu verschwinden (bei der wirtschaftlichen Betrachtung der Lage sieht das allerdings anders aus, da erwarte ich sogar knittrige Sorgenfalten im Gesicht). Spätestens wenn biegsame, robuste und hochfunktionale Multitouch-Oberflächen eine allgemeine Marktreife erreicht haben, dürfte die Luft für Papier aber wirklich eng werden.

(André Vatter)

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Die Nachricht kam doch ziemlich überraschend. Wie die “W&V” gestern berichtete, habe ein neuer Eintrag im Handelsregister Hamburg Auskunft darüber gegeben, dass Facebook bald an prominenter Stelle in der Hansestadt eine Residenz beziehen wird. Das wäre die erste Niederlassung, die das US-Netzwerk auf deutschem Boden eröffnet. Hauptaufgabe der Filiale soll es sein, die “Anzeigenakquise und die Bereitstellung von Marketingfunktionen” für die Plattform im deutschen Markt voranzutreiben. Anders ausgedrückt: Facebook will endlich auch bei uns Kasse machen.

Als ich die Meldung las, erinnerte ich mich an eine Information, die ich vor wenigen Tagen aufschnappte, als Peter Schaar mit den Amerikanern hart ins Gericht gegangen war: Facebook habe wiederholt gegen die von Datenschützern aufgestellten Forderungen, “datenschutz- und benutzerfreundliche Voreinstellungen” zu schaffen, verstoßen. Gleichzeitig hatte er eingeräumt: “Die Kontrolle und die Ahndung solcher Verstöße ist sehr schwierig.” In erster Linie hat das damit zu tun, dass Facebook in Deutschland noch mit keiner Niederlassung vertreten und deshalb auch keine Datenschutzbehörde für die Plattform formal zuständig sei.

Nun, das Problem dürfte sich ja mit der neuen Hamburger Bleibe erledigt haben, oder? Mit dem Gedanken im Hinterkopf habe ich eine Anfrage bei Thilo Weichert gestellt. Er ist der Datenschutzbeauftragte des Landes Schleswig-Holstein und ebenfalls kein Freund von Facebooks kargen Bemühungen, die Privatsphäre der Nutzer zu hüten. Im Folgenden seine Stellungnahmen:

Facebook ist nun also bald mit einer Niederlassung im Inland vertreten. Heißt das, dass sich das Netzwerk nun zwangsläufig mit einer Aufsichtsbehörde auseinandersetzen muss?

Sollte Facebook eine unselbständige oder eine selbständige Filiale in Deutschland etablieren, zum Beispiel in Hamburg, so hätten wir für die Datenschutzkommunikation einen Ansprechpartner und im Sinne des Datenschutzrechtes nach meiner Überzeugung eine “deutsche Niederlassung” (§ 1 Abs. 5 S. 1 BDSG).

Sind damit die Probleme gelöst?

Das bedeutet leider noch nicht zwingend, dass wir damit alle Formen der Verarbeitung von Facebook erfassen, die deutsche User betrifft. Da das Meiste direkt zwischen Facebook in den USA und dem Betroffenen abläuft, wird nur eine sehr streitige Zuständigkeit gegeben sein, nämlich über die Datenverarbeitung auf dem Rechner der einzelnen Nutzer.

Wird dann dennoch die Arbeit leichter? Und welche Werkzeuge stehen dem Datenschutz überhaupt zur Verfügung?

Die Arbeit für uns wird einfacher, weil wir dann einen deutschen Ansprechpartner haben. Die Situation ist dann vergleichbar mit der bei Google. Die Suchmaschine hat ebenfalls als GmbH eine Niederlassung in Hamburg. Die Rechte und Aufgaben der Aufsichtsbehörden sind vor allem in § 38 BDSG geregelt, aber z.B. auch in den §§ 43, 44 BDSG (Bußgeld- und Strafverfahren).

Geben Sie Facebook für den Marktstart in Deutschland irgendwelche Empfehlungen mit auf den Weg?

Wenn Facebook in Deutschland starten möchte, und Datenschutz auch nur etwas ernst zu nehmen bereit ist, so sollte das Unternehmen baldmöglichst Kontakt mit der dann wohl zuständigen Aufsichtsbehörde aufnehmen, also bei Sitz in Hamburg mit dem Hamburgischen Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit (HmbBfDI).

(André Vatter)

Musik-, Video- und App-Vorschau: Apple holt iTunes in den Browser Basic Thinkingby André Vatter (cached at February 5, 2010, 1:29 am)

“…könnt ihr euch direkt bei iTunes ansehen und dann herunterladen.” – Wurde bislang über digitale Apple-Produkte gesprochen, mussten Redakteure jedes Mal Vorsicht walten lassen. Der Multimedia-Shop von Apple ist nicht jedermanns Freund, iTunes ist klobig, speicherhungrig und wer den Client nicht unbedingt benötigt, installiert ihn auch nicht. Doch Apple hat dazugelernt. Vordergründig will man einen umgesetzten Service-Gedanken mit “iTunes Preview” verstanden wissen. Tatsächlich hat der Gerätebauer mit einer Browser-basierten Variante aber ein unverbindliches Schnupperangebot im Netz etabliert, das Apple-Anfänger und -Verneiner hinter dem Ofen hervorlocken könnte. Auch könnte sie als ein vorsichtiger Kurswechsel in der Vertriebsstrategie verstanden werden.

iTunes Preview ist nicht wirklich neu: Schon im vergangenen Herbst wurde eine abgespeckte Online-Variante des Clients veröffentlicht, bei der bis dato lediglich das reine Musik-Angebot einsehbar bar. Heute wurde nun erstmals der komplette Shop geöffnet: Das Angebot an Musik, Fernsehsendungen, Spielen und Programmen für iPhone und iPod Touch sowie sämtliche Charts sind damit auch für Nutzer ohne iTunes voll zugänglich – wohlbemerkt: “zugänglich”. Gekauft wird derzeit immer noch im klassischen Store.

Die App-Übersichten bieten Infos über den Preis, Artikel-Beschreibungen, Screenshots und Kundenbewertungen. Derzeit zieht sich iTunes diese Informationen noch aus dem US-amerikanischen Store, hoffen wir, dass dies bald korrigiert wird.

Es ist damit zu rechnen, dass wir bald von noch mehr Apple-Aktivitäten erfahren werden, die sich direkt im Browser abspielen und keine externen Programme voraussetzen. Spätestens seitdem der Musikstream-Dienst Lala von Apple übernommen würde, liegen Pläne für den Aufbau eines dezentralen Vertriebsnetzes für digitale Waren in der Schublade: Der Client würde dann in erster Linie der Verwaltung der abonnierten Musikstücke dienen – gekauft wird aber überall im Netz.

(André Vatter)

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Video over IP: Skype hat eigentlich genug vom Gerede Basic Thinkingby André Vatter (cached at February 5, 2010, 1:29 am)

Willkommen bei Skype-TV, dem ersten völlig interaktiven Fernsehsender, der nur das beste Programm zu bieten hat: ihre Freunde, Verwandten und Geschäftspartner! Wenn Skype-Chef Josh Silverman seine Ankündigung wahr macht, wird der ehemalige VoIP-Vorzeigedienst schon bald “Voice” zugunsten der Videotelefonie annährend komplett aus dem Angebot werfen. “Heute sind ein Drittel aller Skype-Minuten Videogespräche, im Dezember alleine fünf Milliarden Minuten. Wir werden die Software sein, mit der die Menschen kommunizieren werden”, jubelt Silverman im “Handelsblatt”-Interview. Diese Zahlen sind bekannt, ebenso wie die Pläne. Schon Anfang des Jahres hatte Skype auf der CES neue Kooperationen mit Fernsehherstellern angekündigt, LG und Panasonic sind bereits mit dabei, weitere Partner sollen folgen. Sie sorgen dafür, dass die neuen Geräte gleich vorinstalliert mit dem Skype-Client ausgeliefert werden. Face-to-Face-Kommunikation in HD-Qualität soll schon bald die Wohnzimmer erobern: “Vor zwei Jahren haben wir alles auf eine Karte gesetzt, auf Video-Telefonie”, so Silverman. “Es hat sich ausgezahlt.”

Denn welches andere Marktsegment kann Skype schon im 21. Jahrhundert bedienen? Günstige Telefonate nach Übersee? Konferenzschaltungen? Das sind alles Leistungen, die sich heute im Festnetz-Portfolio der großen Telcos befinden. Gut, bliebe noch der Mobilfunk, doch auch wenn dort die Marschroute feststeht – Skype läuft seit Monaten vor die Wand. Ob AT&T oder T-Mobile: den Mobilfunkern sind VoIP-Gratisgespräche ein Dorn im Auge. Zwar wird das Thema Mobiles Internet schwer gehypt, tatsächlich verdienen die Anbieter aber noch immer den Großteil ihrer Einnahmen mit den langweiligen Sprachdiensten. Das Umdenken findet nur langsam statt, T-Mobile kassiert hierzulande bei Gesprächen, die über den Datenkanal laufen, noch immer kräftig mit ab. Skype steht in Brüssel mit an vorderster Front, wenn es darum geht, die Werte der sogenannten Netzneutralität zu verteidigen, doch wenn dieser Kampf erst einmal gewonnen ist, kann es auch schon (in wirtschaftlicher Hinsicht) zu spät sein: Dann sind die Sprachpreise komplett im Keller oder Voice-Dienste werden als Inklusivleistung den Kunden hinterher geworfen. Günstige VoIP-Telefonate sind dann in etwa so wichtig, wie ein zweiter Teller beim “All You Can Eat”.

skype_logoDeshalb halte ich die heutige Nachricht, dass auch Apple nun offiziell UMTS-VoIP im SDK erlaubt und Skype deshalb bald nachschieben will, für keine wirkliche Hammer-News. Sicher, die deutschen iPhone-Tarife sind ein absoluter – und völlig überteuerter – Witz: aber diese Hürde ist zu spät gefallen. Spätestens, wenn im Sommer eine neue Generation des Apple-Handys auf den Markt kommen wird, werden Telcos wie T-Mobile gezwungen sein, ihre Preise auf ein realistisches Augenmaß zurechtzustutzen. Die SIM-Lock-freien iPads haben bereits am ehemaligen iPhone-Merkmal “exklusiv” ordentliche Kratzer hinterlassen.

Dies wird dann auch der Zeitpunkt sein, an dem Skype endgültig auf das Pferd Videotelefonie wird umsatteln müssen, denn hier sind noch Kunden zu gewinnen. Die etablierten Anbieter haben auf diesem Bereich bis heute keine konkurrenzfähige Lösung anbieten können. Und die Chancen stehen gut, dass Skype dann mit Cam-Chats – auch auf dem Handy – die verlorenen Monate wieder einholen kann. Silverman weiß das auch und hat deswegen die Weichen schon frühzeitig gestellt: “Fernseher an die Wand, Strom- und Internetkabel rein und sie können mit ihrer Niederlassung sprechen, auch per Video. Kostenlos. In unseren Konferenzräumen ist Skype auf allen Fernsehern ständig online.”

(André Vatter)

Na, ob diese Meldung die User von Google nachts besser schlafen lässt? Ich wage es zu bezweifeln. – Wie die “Washington Post” heute berichtet, ist der Suchmaschinenbetreiber eine Kooperation mit der National Security Agency (NSA) eingegangen. Für die, die es vielleicht nicht wissen: das ist der größte und finanzstärkste Sicherheitsbehörde der USA. Ziel der gemeinsamen Bemühungen soll es sein, mit vereinten Kräften gegen Cyberkriminelle vorzugehen. Zunächst soll die China-Attacke von den NSA-Spezialisten näher untersucht werden, anschließend sieht der Plan vor, Google – und natürlich dessen User – besser vor weiteren Attacken zu schützen.

Klingt doch gut, oder? Wenn da nicht dieses mulmige Gefühl in der Magengegend wäre, das Gefühl, dass hinter den Kulissen womöglich noch ein anderer Deal geschlossen wurde. Das hat mit Paranoia oder Verschwörungstheorien nichts zu tun, aber wenn beide Partner Stillschweigen über die gemeinsamen Pläne vereinbaren, dann lässt das natürlich Spielraum für Spekulationen.

Ein paar informationen sind aber doch durchgesickert. Der anonymen Quelle der “Post” zufolge sollen demnach beide Parteien Daten untereinander austauschen können, ohne dabei allerdings gegen Googles Geschäftsbedingungen oder die durch amerikanisches Recht geschützte Privatsphäre von Online-Communities zu verstoßen. Ist klar. Als ob dies jemals irgendwer erfahren würde. Und als ob Google die Interessen seiner User hinter die eigenen, finanziellen stellen würde. Wenn die NSA sagt, wir brauchen diese und jene Informationen, damit wir Google bestmöglich gegen böse Eindringlinge von außen schützen können, aber wir verstoßen damit vielleicht gegen geltendes Recht…das würde aber unter uns bleiben… – dann sagt Google bestimmt “Nein”. Und wenn die NSA sagt, ihr könnt unsere Technologie und unsere Experten haben, aber dafür würden wir gerne die Aktivitäten einiger “suspekter” Personen beobachten, brauchen dazu aber Zugang zu deren Mail-Accounts oder Suchanfragen… dann wird Google sicherlich auch dankend ablehnen. Klarer Fall.

Und nehmen wir mal für einen kurzen Moment an, Google würde tatsächlich jedes unmoralische Angebot von Seiten der NSA ablehnen – wer garantiert dafür, dass sich die NSA dann nicht einfach trotzdem bedient, sich über Absprachen und Gesetze hinwegsetzt und mit privaten User-Daten gefüllten Wäschekörben aus dem Laden rausspaziert. Die Jungs sind doch Spezialisten in dem, was sie tun – sonst hätte sich Google nicht mit ihnen verbündet. Da besteht schon die Möglichkeit, dass sie auch mögliche Google- oder andere Aufpasser an der Nase herumführen. Oder ist das alles so abwegig? 

Mit würden noch andere Szenarien einfallen, wie die NSA Google – mit oder ohne deren Zustimmung ansaugen – und für ihre Zwecke missbrauchen könnte. Aber das bisher Gesagte sollte genügen, um meinen Standpunkt klarzumachen. Sollte oder darf ein privates Unternehmen, das auf einen so enormen Satz an Userdaten Zugriff hat, mit einer öffentlichen Behörde wie der NSA zusammenarbeiten? Und: Muss ich mich als Internet-User langfristig auf ein Szenario einstellen, in dem ich nur dann geschützt werden kann, wenn ich mich vollständig entblöße, oder anders ausgedrückt: Ist Sicherheit irgendwann nur noch dann zu gewährleisten, wenn niemand mehr etwas zu verbergen hat?

(Marek Hoffmann)

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firefox-mobile

Die Mozilla-Jungs hatten sich ja einige Zeit gelassen – wie lange geisterte der Codename des mobilen Firefox “Fennec” schon durch die Netzwelt? Doch dann ging plötzlich alles ganz schnell. Noch am vergangenen Mittwoch wurde der dritte Release Candidate veröffentlicht, nur zwei Tage später war man sich der Sache aber so sicher, dass nun der Firefox auch offiziell zum Download angeboten wird. Kleiner Dämpfer: den Mozilla-Handybrowser gibt es vorerst für zwei Modelle, nämlich für das N900 und mit Einschränkungen auch für das N810 – auf beiden Smartphones läuft das Nokia-eigene Betriebssystem Maemo.

Insgesamt zehn Features haben die Entwickler dem Firefox Mobile verpasst, darunter Private Browsing (”Pornomodus”), einen Passwort-Manager, ein Anti-Phishing-Plugin, Sitzungswiederherstellung (bei Abstürzen) sowie Unterstützung für Add-Ons (40 Stück sind zum Start verfügbar) und natürlich “Personas” – die Skin-Galerie, die mit dem Firefox 3.6 gelauncht wurde. Es sei noch einmal erwähnt, das bis heute kein anderer mobiler Browser mit Add-Ons etwas anfangen kann. Darüber hinaus ist der Firefox auch in der Lage, die wichtigsten HTML5-Tags zu interpretieren. Kleines, aber schwerwiegendes Manko: Flash funktioniert mit dem Browser nicht: “Wir empfehlen Ihnen dringend, dass Sie den “YouTube Enabler” als Add-Ons mittels des Add-On-Managers installieren”, lautet der Rat im jüngsten Blogpost von Mozilla.

ter in der Leserschaft auftauchen (”Nur für das Nokia N900?!”), hier noch ein paar Details aus dem weiteren Roll-Out-Plan: Mozilla hat angekündigt, in den kommenden Wochen und Monaten ordentlich Gas zu geben. Firefox Mobile für Windows Mobile liegt bereits in der Version Alpha 3 vor, in Sachen Android gibt es ebenfalls spannende Entwicklungen. Wie das Camp Firefox Ende Januar berichtete, sei die Arbeit an einem Browser für das GoogleOS bereits angelaufen, allerdings sei man hier erst so weit gekommen, dass sich der Client öffnen lässt: “Derzeit kann nicht einmal eine Internetseite angezeigt werden, nur die Applikation startet auf Android.” Laut den Entwicklern könne es “noch Monate” dauert, ehe eine erste Alpha-Version das Licht der Welt erblickt. Wer sich für den aktuellen Stand der Dinge interessiert, kann im Mozilla-Wiki einiges darüber finden.

Bleiben die übrigen Kandidaten: Was ist mit dem iPhone, mit BlackBerry und der großen Zahl an Symbian-Handys? Da gibt es leider schlechte Nachrichten. Beim Apple-Smartphone steht das Knebel-OS im Weg, beim BlackBerry sei das Java-basierte Betriebssystem ein Knockout – Firefox sei schlicht nicht kompatibel mit der BlackBerry-Software. Auch für Symbian lägen keine Pläne in der Schublade, lässt Mozilla mitteilen.

(André Vatter)

kindle1Kurz vor der offiziellen Präsentation des iPad hatte Steve Jobs gegenüber dem “Wall Street Journal“-Journalisten Walt Mossberg in Bezug auf E-Books und Amazon folgendes Statement abgegeben: “Die Verlage werden ihre E-Books von Amazon abziehen!” (siehe Video unten, 2:19 Minute). Der Grund dafür: Amazons Preispolitik. Der weltgrößte Onlinehändler verlangte bis zu diesem Zeitpunkt von seinen Kunden nämlich “nur” 9,99 Dollar pro E-Book – die Verlage fordern aber einen Preis, der zwischen 12,99 und 14,99 Dollar liegt. Das bedeutete zwar bisweilen ein Verlustgeschäft für Amazon, war aber auch nur Mittel zum Zweck.

Das Unternehmen wollte nämlich dadurch die Verkäufe seinen hauseigenen Readers pushen und sich so einen Vorsprung vor Apples iPad aufbauen und den Kindle als Marktstandard etablieren. Die Rechnung schien bisher aufzugehen: Laut Marktforscher Forrester Research hat Amazon bis dato etwa 2,5 Millionen Exemplare des Kindle verkauft und kommt dadurch auf momentan 60 Prozent Marktanteile. Doch durch Jobs’ Ankündigung, die Preisvorgaben der Verlage zu akzeptieren, setzt nun der erste Buchanbieter, der Holtzbrinck US-Tochterverlag Macmillan, einen neuen Kurs uns schwenkt auf Apple um.

en von Macmillan anpassen und dann auch weiterhin zusammenarbeiten oder aber sich weigern und dann in Zukunft ohne Titel des Verlags auskommen – so in etwa die Kernbotschaft des Macmillan-Vorstandschef John Sargent am Donnerstag im Amazon-Hauptquartier. Die Verantwortlichen dort reagierten prompt und einen Tag später waren alle Titel des Verlags aus dem Kindle-Angebot verschwunden – nur um am gestrigen Sonntag wie Phönix aus der Asche dort wieder aufzutauchen.

In einer Mitteilung an die Kindle-Community gibt Amazon bekannt, dass man vor dem Verlag “kapituliert” und die “Bedingungen akzeptiert”. Der in Frage stehende Content sei nur exklusiv bei Macmillan zu bekommen und man wolle nicht darauf verzichten, sie den Kindle-Besitzern auch in Zukunft zur Verfügung zu stellen. Nun aber zu einem leider geänderten Preis.

Was zeigt uns dieser Streit? In erster Linie zwei Dinge: Während die einen noch heiß über Sinnhaftigkeit und Sinnlosigkeit eines vergößerten iPhones namens iPad diskutieren, hat Apple an anderer Stelle bereits ein Marktsegment und die dazugehörige Käuferschicht fest ins Visier genommen und wird sich durch strategisch wichtige Allianzen früher oder später als Marktführer im Bereich E-Reader etablieren. Zum anderen die Tatsache, dass das Geschäft mit E-Books für die Verlage künftig unvermeidbar wird; und zwar auch für den Belletristik- und Sachbuch-Sektor. Wer jetzt die richtige Entscheidung trifft und die Weichen für eine Reise in die digitale Zukunft rechtzeitig stellt, könnte sein Überleben sichern. Und einer Misere entegehen, wie sie die Online-Zeitungen momentan erleben.

(Marek Hoffmann) 

jobs-luecke

“Jeder benutzt heute ein Laptop oder ein Smartphone”, hatte Steve Jobs auf der Keynote gesagt. “Und die Frage ist: Gibt es da noch Platz für ein Gerät in der Mitte?” Eine positive Antwort darauf ließe sich erst geben, wenn der Lückenfüller einige Aufgaben substantiell besser erledigen könne, als die bereits im Markt etablierte Hardware: “Andernfalls hat es keine Daseinsberechtigung.” Jobs sprach von dem iPad wie von einer Notwendigkeit, nicht von einem weiteren Gadget, das das Apple-Produktportfolio für eine bestimmte Zielgruppe erweitern wird. Vor den Augen des Publikums präsentierte er eine wohldurchdachte, vorausgegriffene natürliche Auslese im IT-Sektor, gab dem iPad einen eigenen Lebensraum und Zuhörern die Garantie, dass der Flachmann nicht von anderen Spezies am Markt zerfetzt und ausgerottet wird.

Doch was wir, das begeisterte Publikum, beim staunenden Blick vergaßen, war die Tatsache, dass durch diese Rechnung die Lücke erst aufgemacht wurde. Kein Mensch “braucht” ein Tablet – ebenso wenig, wie er ein Smartphone oder ein Notebook “braucht”. Derlei Bedürfnisse werden generiert: beim Endverbraucher erst durch Marketing, später durch Neid. Im Unternehmenssektor durch sachliches Fragen nach Effizienz, und damit letztendlich nach der Kostenersparnis. In den Neunzigern lasen wir unsere E-Mails an Röhrenmonitoren, später an TFTs. Wir gewöhnten uns an die digitale Kommunikation, dann kamen die Hersteller mit dem Versprechen, diese künftig auch unterwegs genießen zu können. Es gab Notebooks, später die WAP-Handys und dann die UMTS-Smartphones. Gleichzeitig wurde die einfache Mail aufgebohrt, anfangs in Chaträumen, in Skype-Sitzungen, letztendlich in den sozialen Netzwerken.

Mich hat es gewundert, dass in der Nachlese zum Event viele Medien auf die substantielle Frage nach der Motivation der Käufer verzichtet haben, die Mehrzahl von ihnen steckte lediglich im Für und Wider der Komponenten fest – ob Jobs’ neuer Tümpel in der Urzeitsuppe überhaupt Sinn macht, wurde nicht in Zweifel gezogen. Also, braucht man ein Tablet? Freuen wir uns darauf? So, wie wir uns darauf freuen, uns alle zwei Jahre bei der Vertragsverlängerung ein neues Handy zulegen zu dürfen. Jedes neue Modell kann immerhin etwas Bestimmtes besser, als der Vorgänger:

Ursprünglich ging es um das Telefonieren: Mailer, Browser, MP3-Player, Navigation, Fernseher kamen hinzu und im Fall von Apple übernimmt das Smartphone noch 140.000 weitere Aufgaben, denn so viele Apps gibt es heute für das iPhone aka iPad nano.

Apple ist zweifelsohne ein Innovationstreiber, was die Technik, die Bedienbarkeit und das Design angeht. Es darf aber nicht vergessen werden, dass Jobs auch ein Meister anachronistischer Evolutionssprünge ist: Nach dem iPhone kam das kastrierte Handy, der iPod Touch. Nach dem MacBook Pro das MacBook Air. Können die Abkömmlinge etwas besser als die Vorgänger? Nein. Aber sie bedienen ein bestimmtes Marktsegment: im einen Fall Kunden, die sich kein iPhone leisten können, im anderen Minimalismusliebhaber, die Funktionseinbußen für ihre Leidenschaft gerne in Kauf nehmen. Das iPad hat Multitouch und die Bedienoberfläche vom iPhone und vom MacBook ein wenig die Rechenpower und ein größeres Display geerbt. Nichts von dem, was die beiden können, kann das Tablet besser. Bleibt also auch hier die Frage nach der neuen, eigentlich anvisierten Zielgruppe. Doch an dieser Stelle ist es schwieriger eine Antwort zu geben, da diese bislang nur auf dem Planungspapier existiert.

Tatsache ist jedoch, dass die anvisierte Käuferschicht deckungsgleich mit dem zu sein scheint, was die Verleger unter dem “mobilen Leser” verstehen. Wie wir heute wissen, hatten Zeitungen kurz vor der Jahrtausendwende den Fehler begangen und ihren Nutzern ihre Inhalte im Internet völlig kostenlos zur Verfügung gestellt. Jetzt, wo das Werbemodell nicht mehr trägt, sind neue Erlösstrategien gefragt. Die Leser werden also zur Kasse gebeten. Der Springer Verlag hatte im Dezember parallel zwei Versuche dazu gestartet: Unter anderem wurde der Web-Zugriff auf das “Hamburger Abendblatt” und die “Berliner Morgenpost” kostenpflichtig gemacht, fast zeitgleich wurde zudem die Paid-iPhone-App für Bild.de und Welt eingeführt. Es zeichnet sich immer deutlicher ab, dass im klassischen Internet die Bezahlinhalte das Nachsehen haben: Bei den jüngsten IVW-Zahlen wurde ermittelt, dass das “Hamburger Abendblatt” wohl Aufgrund der Bezahlschranke 14 Prozent weniger Visits verzeichnete, bei der “Berliner Morgenpost” waren es sogar 20 Prozent weniger. Im selben Zug teilte Springer mit, dass die App-Downloads binnen eines Monats die Marke von 100.000 geknackt hätten.

Der Inhalt von Zeitungen und Zeitschriften wird sich im 21. Jahrhundert nicht ändern. Wohl aber der Zugriff darauf. Menschen sind offenbar nicht bereit, für Nachrichten zu zahlen – dafür aber für die Art, wie sie an diese Inhalte kommen: Angenommen mein Lieblingskiosk ist unter anderem deshalb mein Lieblingskiosk, weil er Zeitungen verschenkt. Jeden Morgen gehe ich vor der Arbeit dort vorbei und hole mir ein Exemplar gratis ab. Stellt der Kioskbesitzer plötzlich auf kostenpflichtige Ausgaben um, bin ich nur kurze Zeit geknickt, da ich weiß, dass auf meinem Weg zur Arbeit noch rund sieben Büdchen liegen, die weiterhin Zeitungen verschenken – warum also zahlen? Eines Morgens entdecke ich an der Tür meines ehemaligen Lieblingskiosks aber ein neues Schild: “Ich liefere Ihnen jeden Morgen für 2,99 Euro im Monat die Zeitung bis an Ihre Haustür.” Nun, das ist natürlich etwas anderes… ich könnte immerhin länger ausschlafen.

Nachdem das News-Geschäft im klassischen Netz durch die selbst lancierte “Gratismentalität” versaut ist, setzen die Verlage auf neue Vertriebskanäle. Nutzer sind damit noch nicht vertraut; es ist etwas Neues, Nachrichten auf dem iPhone oder – unendlich bequemer – auf einem iPad zu lesen. Wir haben es hier mit einem jungfräulichen Markt zu tun, und wenn man die Weichen dieses Mal von Anfang an richtig stellt, wird es für Leser zur Normalität, unterwegs in der Bahn, im Stau, im Wartezimmer oder im Park über Geräte wie das iPad die Nachrichten zu lesen. Und dafür zu zahlen. Das Display ist immerhin groß genug und Multitouch eignet sich ideal dazu, die Haptik einer Zeitung zu simulieren.

Das Apple-Tablet ist ein Gadget, das heute noch weitgehend ohne Zielgruppe ist: Telefonieren, Mails abrufen, navigieren – das geht auch mit dem Handy. Ich erwarte in den kommenden Monaten, dass die Verlage (hoffentlich auch hierzulande) mit einer gescheiten Kampagne dem Nutzerstamm ein Aussehen geben. Dazu zählen ordentliche Angebote, die sowohl finanziell als auch in technischer Hinsicht den neu erschaffenen Bedürfnissen gerecht werden. Sollten sich Bezahlinhalte im Netz – so, wie es das “Hamburger Abendblatt” vorgemacht hat – nicht durchsetzen, wird dies nämlich ihre letzte Chance sein.

(André Vatter)

ebay-logo

Vielleicht erinnern sich noch einige von euch an eBay: Das war mal ein großes Online-Auktionshaus – das größte der Welt, das Ende der Neunziger und in den ersten paar Jahren des neuen Jahrhunderts noch irre populär war. Heute ist es eher ein Tummelplatz für IT-Archäologen, die ihre Doktorarbeit zum Thema “E-Commerce in der frühem Internet-Neuzeit” schreiben wollen. Wie auch immer…

…eBay macht wieder von sich Reden. Nachdem im vergangenen Jahr die Auktionsbedingungen umgekrempelt wurden, rudert der Marktplatz nun zurück: Im Juni 2009 hatte eBay die umstrittene Regel durchgesetzt, dass Verkäufer für Produkte unter anderem in den Kategorien Technikzubehör, Mode-Accessoires und Medien keinen Zuschlag für das Porto mehr erheben dürfen. Das brachte einige Händler verständlicherweise auf die Palme: um sich teure Auktionsgebühren zu sparen, starteten sie sonst ihre Versteigerung bei 1 Euro. Das neue Gesetz machte dem einen Strich durch die Rechnung und eBay kassierte munter mit.

“Wir haben unseren Mitgliedern sehr genau zugehört”, sagte eine Sprechering nun gegenüber dem “Focus”. “Die Käufer fanden den Gratisversand toll, aber viele Verkäufer fühlten sich dadurch sehr belastet.” Ja, das soll wohl sein. Ab dem 8. Februar wird der kostenlose Versand also gekippt, im Gegenzug hat das Auktionshaus Höchstgrenzen für das Porto definiert: für Briefe dürfen maximal 2,50 Euro, für Warensendungen 2,00 Euro und für Päckchen 7,00 Euro berechnet werden.

Doch damit nicht genug. Mitten im Reformrausch gefangen, hat sich eBay auch für die Durchsetzung einer Reihe weiterer Regeln entschieden. So werden ab April die Mindeststandards für Verkäufer angehoben, um ein “durchgehend hohes Service-Niveau auf dem gesamten Marktplatz” zu sichern. Dann dürfen Verkäufer lediglich 1,2 Prozent unterdurchschnittliche Bewertungen vorweisen, was die Akkuratesse der Artikelbeschreibung angeht. Ebenfalls kritisch wird es, wenn schlechte Bewertungen in den Bereichen “Kommunikation”, “Bearbeitungszeit” und “Verpackungs- und Versandkosten” die Marke von 2,4 Prozent überschreiten. Alles klar? Im Gegenzug will eBay einige Verkäufer nun noch schneller zum Powerseller befördern, indem das Handelsvolumen gesenkt wird, das dafür nötig ist: ab April reicht es aus, 100 anstatt 300 Transaktionen im Monat vorzuweisen.

mindeststandards

Und wo man schon dabei ist, werden künftig auch alle Neu-Verkäufer dazu verdonnert, sich ein Paypal-Konto anzuschaffen. Jeder, der weniger als 50 Bewertungen vorzuweisen hat und eine Versteigerung starten möchte, muss später über das eBay-Bezahlsystem abrechnen.

Wisst ihr, es gab einmal eine Zeit, da war eBay wirklich toll. Und das nicht nur, weil es ein Ort der Schnäppchen sein konnte, nein – es hatte darüber hinaus noch einen weiteren Vorteil gemessen an dem Angebot der Wettbewerber wie Amazon und Co.: es hat Spaß gemacht, dort einzukaufen! Doch wenn ich mir heute das Regelsystem, die Gebote und Verbote, die Sanktionsandrohungen, all die Sternchen und Prozentbewertungen im Promillebereich ansehe… ich blicke da nicht mehr durch. Unbestreitbar ist auf der Plattform in der Vergangenheit immer wieder etwas schief gelaufen. Es gab Verkäufer mit böswilligen Absichten, Spaßbieter, illegale Produkte. Ob nun ein völlig unüberschaubarer Paragrafenkatalog die Ordnung wiederherstellen kann, ist die eine Frage. Die andere ist: Wer kauft – oder verkauft – unter diesen Bedingungen überhaupt noch bei eBay?

(André Vatter)

Chromium Blog

Mit Speck fängt man Mäuse oder mit Mäusen Käfer. Oder so ähnlich. Jedenfalls folgt Google nun dem Vorbild von Mozilla und bietet jedem findigen (externen) Programmierer eine Geld-Prämie, der einen Bug im Chrome-Browser, Plugins oder dem Open-Source-Projekt Chromium findet, das die Grundlage für Erstgenanntes bildet. Wie auf dem Chromium-Blog zu lesen ist, beträgt das auf einen Bug ausgesetzte Standard-Kopfgeld 500 Dollar (dies entspricht etwa 360 Euro). Für “besonders schwere oder besonders raffinierte Bugs” steigt die Summe auf 1.337 Dollar (etwa 960 Euro). Ob es sich um einen solchen handelt, entscheidet aber nicht der glückliche Finder, sondern ein Google-Gremium.

Chris Evans, Mitglied des Chrome-Sicherheits-Teams, begründet das Projekt damit, dass man sehr viel Wert auf Sicherheit bei Chrome lege (die aufgrund von Googles Liebäugelei mit Cloud-Computing und natürlich dem China-Hack noch wichtiger als sonst eingestuft werden dürfte). Es wurden bereits viele Verbesserungen erreicht, beispielsweise Dank der integrierten Sandbox (.pdf) oder der Zusammenarbeit mit einer unabhängigen Security-Community. Viele interessante und schwerwiegende Bugs (Beispiel) seien aber erst von externen Programmierern entdeckt und berichtet worden, so Evans. Durch das Belohnsystem wolle Google den bereits zur Chromium-Community gehörenden Programmierern seine Wertschätzung bekunden und neuen Entwicklern einen Anreiz bieten, sich auch in den Dienst der Sache zu stellen.

Wer sich von euch für dieses Projekt interessiert, kann ab sofort den Chromium Bug Tracker dazu nutzen, um Google über eine gefundene Schwachstelle im System zu informieren. Wer erfolgreich ist, darf natürlich nicht vergessen, dies hier in den Kommentaren auch zu erwähnen, denn Ehre wem Ehre gebürt! Apropos erfolgreich: Ein Konzept, das bei Mozilla schon länger und bei Google offenbar auch funktioniert, sollte doch auch bei Microsoft greifen, oder nicht?

Die Jungs sollten sich das auf jeden Fall mal überlegen, denn am gestrigen Sonntag gab es erneut eine Sicherheitswarnung im Zusammenhang mit dem Internet Explorer. Demnach will ein Sicherheits-Spezialist auf der Black-Hat-Konferenz (2.-3. Februar in Virginia) darauf hingewiesen, dass Hacker eine neu Methode gefunden haben, um das Zonenmodell im Internet Explorer zu überlisten und ihn so zu manipulieren, dass er alle auf einem Windows-Computer vorhandenen Dateien wie ein Datei-Server freigibt. 

Via: Pcworld

(Marek Hoffmann)

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Anonyme Lehrerbewertung: NRW kündigt kraftlosen Spickmich-Klon an Basic Thinkingby André Vatter (cached at February 1, 2010, 8:26 pm)

sommer

Die Pläne zu einem Lehrerbewertungsportal lagen schon seit einiger Zeit in der Schublade, nun ist die Zeit reif: “Lehrkräfte erhalten auf diese Weise von den Schülern wichtige Informationen über deren Wahrnehmung des Unterrichts. Sie können diese Rückmeldungen in die Weiterentwicklung ihres Unterrichts einbeziehen und mit den Schülern ins Gespräch kommen”, sagte NRW-Schulministerin Barbara Sommer (CDU) über die neue Plattform.

Im Grunde handelt es sich bei dem SEfU (”Schüler als Experten für Unterricht“) getauften Projekt um einen Spickmich-Klon, jedoch mit der Einschränkung, dass Dritte keinen Zugriff auf die Bewertungen haben: “Wir setzen damit den öffentlichen Internet-Foren, in denen Lehrerinnen und Lehrer lediglich an den Pranger gestellt werden, etwas entgegen”, so Sommer. Die eigentliche Motivation zum Entschluss dürfte allerdings darin wurzeln, dass das Ministerium keine Lust auf Klagen und Abmahnungen hat, die in den vergangenen Jahren regelmäßig auf Spickmich niedergeprasselt sind.

Sinn und Zweck der Plattform sei es, den Lehrern bei der “Reflexion und Planung des Unterrichtes” zu helfen. Daher wird auch nur ihnen alleine die Freiheit eingeräumt, das SEfu-Angebot zu nutzen: Bevor Schüler zur anonymen Abstimmung antreten dürfen, müssen die Fragerunden erst durch die jeweiligen Lehrkörper erlaubt und freigeschaltet werden. Nur sie können nach Ende der Bewertung dann auch das Ergebnis sehen: “Gleichwohl ist es sinnvoll und wünschenswert, auch im Kollegium in einen Austausch über Erfahrungen mit SEfU einzutreten”, schlägt Sommer vor. Die Schüler bekommen nach ihrer Stimmabgabe vom System kein Feedback darüber, wie ihr Lehrer abgeschnitten hat.

bewertung

Nach Aussagen des Ministeriums seien die Fragen vom Lehrstuhl für Methodenlehre und Evaluationsforschung der Uni Jena zur Verfügung gestellt worden, die Lehrervebände hätten sie dann abgesegnet. Der Feedbackbogen umfasst rund 40 Indikatoren, in der Schüler ihre Meinung (”So sehe ich es”) und die Gewichtung des jeweiligen Wesenszugs von Lehrer und Unterricht (”So wichtig ist mir das”) angeben können.

Was soll man davon halten? Nun, was Spickmich davon hält, haben wir schon in einem Interview mit dem Chef in Erfahrung gebracht: “Ein großer Nachteil der geplanten NRW-Lehrerbenotung ist in der Tat, dass die Schüler keinerlei Informationen über die Ergebnisse erhalten. Die Rückmeldung der Ergebnisse an die Schüler ist aus unserer Sicht ein entscheidender Faktor für die Wirksamkeit eines solchen Systems”, hatte Tino Keller zu den Plänen der Landesregierung gesagt. Dem kann man sich eigentlich nur anschließen. Welcher Lehrer würde auf die Idee kommen, sich freiwillig den Bewertungen seiner Schüler auszusetzen? Auch, wenn die Ergebnisse alles andere als beruflichen Konsequenzen haben können, dürfte er doch Abstand von solch erhellenden Stunden nehmen. Und die Schüler? Was haben die davon? Als Stimmvieh, das während des Unterrichts ein paar Kreuzchen machen kann, werden sich einige unter ihnen sicherlich über die paar freien Minuten freuen. Aber das war es auch.

Warum schafft die Politik nicht mal etwas wirklich Sinnvolles? Kleinere Klassen, damit die Kommunikation mit dem Lehrer wieder funktioniert. Vertrauenslehrer, an die sich Schüler wenden können, wenn es Probleme gibt. Warum wird nicht dafür gesorgt, dass dem chronischen Lehrermangel und damit der Fluktuation neuer Gesichter am Lehrerpult ein Ende gesetzt wird? Ach, ja – richtig: Das ist ja zu teuer. “Schüler als Experten für Unterricht” klingt da wesentlich besser und vor allem fetziger. Bald sind ja wieder NRW-Landtagswahlen…

(André Vatter)

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AirMouse von Deanmark: Cursor-Schubsen mit der Handschuh-Maus Basic Thinkingby Marek Hoffmann (cached at February 1, 2010, 8:26 pm)

AirMouse

Kurz vor Weihnachten habe ich André ein paar Dinge aufgezählt, die ich mir von dem Internet-Weihnachtsmann wünschen würde. Ganz oben auf der Liste stand eine Smartphone-App der Kölner Verkehrs-Betriebe oder zumindest ein offizieller KVB-Twitter-Account. Dass die Verantwortlichen auf diese Idee noch nicht gekommen sind, ist mir echt schleierhaft. Anstatt alle außerplanmäßigen Vorkommnisse direkt und in “Real-Time” vom Hauptcomputer in der Zentrale über die App aufs Phone zu zoomen, erfährt der Fahrgast erst an der Haltestelle, dass es mal wieder länger dauert. Bei etwa 252,1 Millionen Fahrgästen pro Jahr gibt es definitiv eine Kundengruppe für eine KVB-App, liebe Damen und Herren Verantwortlichen. Bitte darüber mal nachdenken.

Und die zweite Sache war eine neuartige Maus. André hatte so begeistert von seiner neuen Apple Multitouch-Maus erzählt – während ich mich über meine komische Infrarot-Maus beschwert habe, bei der sich mein Cursor immer von selbst über den Monitor bewegt, ohne dass ich die Maus anfasse oder bewege. Und da habe ich mir eine gewünscht, die quasi aus zwei Fingerhüten besteht, die man sich über Zeige- und Mittelfinger stülpt und mit denen man die linke und rechte Taste einer gewöhnlichen Maus ersetzt. Durch eine Art Symbiose aus Kompass und Beschleunigungsensor sollte es dann zum Beispiel auch möglich sein, den Cursor zu bewegen, wenn man die Hand in die Luft hält und in eine entsprechende Richtung führt. Mein Wunsch wurde offenbar erhöht, zumindest teilweise.

Wie ich zu meiner Freude eben auf Übergizmo entdeckt habe, hat die kanadische Firma Deanmark nämlich eine AirMouse entwickelt, die meiner Vorstellung schon sehr nahe kommt. Mittels eines mit Laser-Sensoren ausgestatteten Konstrukts, das in Ansätzen an einen Handschuh erinnert und an Zeige- und Mittelfinger sowie am Handgelenk befestigt wird, soll der User zukünftig den Cursor durch die Gegend scheuchen können. AirMouse1Dadurch wird ihm laut Hersteller zum einen ein schnelleres und genaueres Arbeiten ermöglicht (bedingt durch den größeren Aktionsradius) und zum anderen die Gefahr auf ein RSI-Syndrom beziehungsweise den sogenannten “Mausarm” gesenkt. Angetrieben wird der drahtlos funktionierende Maus-Handschuh durch einen Akku, der laut Hersteller erst nach einer Arbeitswoche wieder aufgeladen werden muss.

Leider sind das auch schon die einzigen Infos, die auf der Homepage des Unternehmens zu finden sind. Wie genau die Laser-Sensoren funktionieren oder der Doppel-Klick ausgeführt wird, wann das Ding wo auf dem Markt erscheinen soll und zu welchem Preis – leider keine Angaben. Denn auch wenn es sich am Anfang vielleicht komisch anfühlt, ich würde mir so ein Teil zulegen.

(Marek Hoffmann)

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So, seid ihr auch schon so aufgeregt wie ich? Mann, bin ich gespannt – wie ein Flitzebogen (Ironie-Ende). Natürlich geht es um David Finchers neustens Streifen: der Facebook-Film oder “The Social Network”, wie der Arbeitstitel derzeit noch lautet. Wir hatten schon vor einigen Monaten über das irre Projekt berichtet, das daraus besteht, aus einem – zugeben: recht populären – Webdienst einen Hollywood-Blockbuster zu machen und Mark Zuckerberg cineastische Unsterblichkeit zu verleihen.

Mittlerweile sind die Dreharbeiten in Hollywood voll angelaufen und die ersten Klatschmagazine schicken ihre Papparazi los, um ein wenig Flair vom Set einzusammeln. Einige spannende Szenenschnipsel haben dabei CommingSoon.com und Bauer-Griffin abbekommen. Darin sehen wir Jesse Eisenberg in der Rolle von Zuckerberg, wie er sich, im Schlafanzug und mit einem speckigen Bademantel bekleidet, heftige Wortgefechte mit Justin Timberlake liefert. Dieser spielt Sean Parker – Mitgründer von Napster und Founding President von Facebook. Die Szene findet vor dem Gebäude der Sequoia Capital in Los Angeles, einer Kapitalgesellschaft, die in den Anfangstagen ordentlich Geld in Facebook pumpte.

Gawker hat die passende Szene dazu im Drehbuch gefunden:

Mark: Bist du dir sicher mit der Sache?

Sean: Oh, ja. Du bist zwanzig Minuten zu spät. […] Sie werden dich auswählen. Sequoia Capital wird dich auswählen. Sie werden dir erklären, weshalb du ihr Geld nehmen solltest. Du wirst nicken, du wirst nicken, du wirst nicken und dann wirst du sagen: “Wer von Ihnen ist Michael Moritz?” Moritz wird dann sagen: “Das bin ich.” Und dann wirst du sagen: “Ich soll Ihnen ‘Fuck you!’ von Sean Parker sagen.” Und dann wirst du sofort abhauen.

Mark: Okay.

Diese “Fuck You!”-Geste wird Sean dann später selbst vollführen, wie man in diesem Bild schön sehen kann. Ob Zuckerberg mit der Darstellung seiner Person da zufrieden sein wird? Ein willenloser Trottel im Pyjama, der in Business-Angelegenheiten eine egomanische Souffleuse braucht? Wir werden sehen… im Oktober soll der Film in die Kinos kommen.

(André Vatter)

facebook-fan

Verquickung von Print und Online: Zwei denkbare Möglichkeiten Basic Thinkingby Marek Hoffmann (cached at February 1, 2010, 8:26 pm)

Microsoft Tag

Vor kurzem hatten André und ich uns die Video-in-Print-Broschüre von OTTO näher angeguckt und das Konzept als nicht ganz zeitgemäß eingestuft. Einer der geäußerten Kritikpunkte war, dass kein Smartphone-Besitzer sich mit dem kleinen Display und dem schlechten Sound abgegeben würde. Zudem seien nicht nur die Qualität, sondern auch die Menge an Zusatzinfos, die über das Smartphone (genauer: das Internet) abrufbar sind, ungleich größer als die auf dem Broschüre-Chip gespeicherten. Wenn überhaupt, dann sollten Printmedien daher versuchen, ihren Zusatzcontent mittels eines Mobiles an den Mann und die Frau zu bringen. Das ist zum einen billiger, da man ja nun nicht mehr die nötige Hardware zur Verfügung stellen muss, und zum anderen umweltschonender.

Wie das funktionieren könnte, zeigt Microsoft mit einer nicht ganz neuen, aber neu angepassten Technik auf: dem Mobile Tagging. Dahinter verbirgt sich zunächst einmal das Prinzip, das wir bereits von (2D-)Barcodes kennen. Dabei werden Daten in Form binärer Symbole (parallel angeordnete, verschieden breite schwarze Strich) abgebildet und können anschließend mithilfe spezieller Lesegeräte eingescannt und elektronisch weiterverarbeitet werden. Bei Microsoft heißen die Barcodes nun aber “Tags” und werden mit einem Smartphone “gelesen” (das heißt fotografiert oder abgefilmt). Anschließend ruft das Phone automatisch und selbstständig Seiten über das Internet auf, die zusätzliche Informationen zu dem getaggten Produkt enthalten. Und so funktioniert das im echten Leben:

l alle Dinge, die eine ebene Oberfläche haben und frei sichtbar sind: Angefangen bei Produktverpackungen, über Magazinseiten und Werbetafeln bis hin zu Fahrplänen und… Welche weiterführenden Infos für den interessierten User hinterlegt werden und in welcher Form (zum Beispiel als Video), entscheidet dann der Anbieter selbst. Die Erstellung der Tags habe ich selbst nicht ausprobiert, Microsoft bietet aber sowohl für Anfänger als auch für Profis Tools an. Von Seiten des Konsumenten werden zum Lesen der Tags nur ein internettaugliches und mit einer Kamera ausgestattetes Telefon und die kostenfreie Tag-Reader-App von Microsoft benötigt.

Wie eine Verquickung aus Printmedium und Internet noch aussehen könnte, hat heute auch die Rheinzeitung aufgezeigt. Durch die Einbindung sogenannter “Marker” in ihrer Printausgabe konnten dieser mittels Augmented Reality zusätzliche Informationen entlockt werden.

Via: Engadget

(Marek Hoffmann)

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Self-Reference

Wer kennt sie nicht, die Dampfplauderer, die nie den Mund zubekommen, auf jede erzählte Geschichte mit einer eigenen, besseren antworten können und ständig nur von sich erzählen. Zumindest der letzte Punkt könnte bei Twitter dafür sorgen, dass sich die Zahl der “Zuhörer” dieser Personen in einem überschaubaren Rahmen hält. Das will jetzt jedenfalls der nicht gänzlich unbekannte Experte für Social Media- und Viral-Marketing, Dan Zarrella, herausgefunden haben.

Bei seiner Untersuchung hat er die Zahl der Follower verschiedener Accounts in Abhängigkeit zu einer Vielzahl unterschiedlicher Faktoren gemessen, unter anderem dem des “Sozialen Verhaltens”. Hierzu zählt auch – wenngleich mit einem negativen Vorzeichen – die “Selbstreferenz”, das Über-sich-selbst-sprechen, wenn man so will. Dabei ist ihm ein signifikanter Zusammenhang aufgefallen: Je häufiger die Twitterer in der “Ich”-Form schwadronieren, desto kleiner ist ihre Gefolgschaft (siehe Bild oben).

Entsprechend geht die Zahl der Follower nach oben, wenn eine “soziale” Sprache verwendet und das Publikum mit “wir” und “euch” angesprochen wird:

Self-Reference2

Seine Daten beruhen auf der Auswertung von etwa 60.000 Accounts und wurden mithilfe von TweetPsych durchgeführt. Das von Zarella selbst entwickelte Tool untersucht anhand verschiedener Analyse-Algorithmen (RID und LIWC) die letzten 1.000 Tweets eines Users und vergleicht sie anschließend mit einem Datenbank-Durchschnittswert, der aus über 1.5 Millionen Tweets ermittelt wird. In Bezug auf 21 unterschiedliche Faktoren gibt Zarrella dann die prozentuale Abweichung als Ergebnis an. Hinzufügen muss ich an dieser Stelle, dass er in der Regel aber nur diejenigen Twitterer untersucht, die den Microblogging-Dienst zu Konversationszwecken benutzen.

Nun die Frage an euch: Glaubt ihr den Ergebnissen oder ist das Spinnerei? Hat einer von euch schon mehr als Tausend Tweets privater Natur abgeschickt und kann etwas über seine Formulierungen und die Follower-Zahl berichten?

Via: Fastcompany

(Marek Hoffmann)

Panopticlick: Wenn der Browser mehr verrät, als IP-Adresse und Cookies Basic Thinkingby Marek Hoffmann (cached at January 30, 2010, 11:24 am)

Panopticlick

Vor Kurzem hatte die Bürgerrechtsorganisation Electronic Frontier Foundation (EFF) ein wissenschaftliches Projekt namens “Panopticlick” vorgestellt. Hierbei handelt es sich um ein Verfahren, das den vom User verwendeten Browser untersucht, um dann Rückschlüsse auf seine Identität zu ziehen. Während für gewöhnlich hierzu die IP-Adresse oder Browser-Cookies verwendet werden (die der User bei Bedarf über Proxy-Server verschleiern beziehungsweise deaktivieren kann), macht sich “Panopticlick” diejenigen Informationen zunutze, die der Browser selbst liefert – durch seinen digitalen Fingerabdruck sozusagen.

In Prinzip funktioniert diese Art der Identifizierung sehr einfach: Jeder User passt den verwendeten Browser seinen eigenen Wünschen gemäß an. Er installiert Plug-ins, Add-Ons, verwendet ausgewählte Schriftarten und so weiter. Diese individuellen Einstellungen unterscheiden ihn natürlich von denen anderer User. “Panopticlick” kann diese Daten nun bei jedem Web-Besuch auslesen, und nicht nur diese. Zusammen mit den standardmäßig vom Browser verschickten Informationen im sogenannten User Agent (Name des Browsers und dessen Versionsnummer sowie das Betriebssystem, nachfolgend ein Screenshot meines User Agents ) lässt sich anhand einer mathematischen Methode (Entropie) die “Einzigartigkeit” eine Users errechnen. Und je einzigartiger er ist, desto sicherer lässt er sich identifizieren (siehe Bild oben). 

User Agent

Ich bin mir sicher, dass es auch hier die Möglichkeit gibt, unter dem Radar zu fliegen, sich also für diese Form der “Überwachung” unsichtbar zu machen (etwa indem als man Verwender von Microsoft-Produkten ein wenig in der Windows-Registry rumschraubt – wer es besser weiß, kann es gerne in den Kommentaren posten). Der Otto-Normal-User wird dies aber kaum tun beziehungsweise zu bewerkstelligen wissen.

Umso wichtiger finde ich daher einen Beschluss, der vor einigen Tagen in den USA gefasst wurde, in den Medien aber kaum Beachtung fand und auch hier auf dem Blog wenig Resonanz erhielt. Es handelt sich dabei um die Einführung eines Icons (”Power I“), das zukünftig Online-Ads angefügt werden soll. Hierdurch sollen große Unternehmen wie Google oder Microsoft dazu gezwungen werden, offenzulegen, wie sie an die Daten der User gelangen, auf deren Basis sie ihm die jeweilige Werbung präsentieren. Wird dieser Beschluss in letzter Konsequenz durchgeführt, müsste jeder User auch über jene Daten informiert werden, die auf oben beschriebene Weise gewonnen wurden. Dies würde nicht nur für Transparenz sorgen, sondern möglicherweise auch das Gespür der Menschen dafür sensibilisieren, wem wie sie wo welche Daten von sich offenbaren.

Die Zahl jener User steigt, die sich nicht nur dann Sorgen um den Datenschutz machen, wenn mal wieder ein neues Leck bei Facebook publik wird (Panne im neuen Dashboard sorgt dafür, dass die letzten Applikationen, die meine “Freunde” genutzt haben, für mich einsehbar sind, ob die es wollen oder nicht). Ein guter Hinweis darauf ist die Existenz der Suchmaschine Startpage, die ihren Usern ein anonymes Surf-Erlebnis verspricht, ohne Speicherung ihrer Daten oder des Surfverhaltens. Die Nachfrage ist also offenbar da. Inwieweit Startpage sein Versprechen aber halten kann oder will, steht auf einem anderen Blatt.

(Marek Hoffmann)

Register

Jason Calacanis ist ein amerikanischer Blogger und Web-Unternehmer der ersten Stunde (sein letztes Projekt mahalo.com dürfte einigen von euch ein Begriff sein). Seine Stimme wird daher in der Szene von vielen gehört und seine Meinung ernstgenommen. Kurz vor der Präsentation des Apple iPad hat sich der gute Mann aber auf seinem Twitter-Account einen bösen Scherz erlaubt, den viele seiner Follower nicht als solchen erkannten. Er gab nämlich vor, ein Beta-Tester des iPad gewesen zu sein und verzapfte dabei Unmengen an Unsinn (komplette Übersicht dieser Tweets könnt ihr bei Gawker sehen).

So sollte der große Bruder des iPhone angeblich über Solarzellen betrieben werden, sowohl über Verizon als auch über den großen Rivalen AT&T drahtlos ins Internet gelangen können, aus Sicherheitsgründen über Gesichts- UND Fingerabdruckerkennung verfügen und anderes mehr. Ende von der Geschichte war, dass viele Medien (unter ihnen die “New York Times” und das “Wall Street Journal”) das für bare Münze nahmen und es so veröffentlichten. Das böse Erwachen folgte natürlich auf den Fuß, nämlich als einige Stunden später Steve Jobs das iPad präsentierte. Diese Geschichte liegt aber nun ein paar Tage zurück und wäre eigentlich gegessen… – wenn sich der “Register” nicht offenbar anschicken würde, einen ähnlichen Jux zu veranstalten. 

Es ist ja hinlänglich bekannt, dass der Apple-Master-of-Ceremonies Steve Jobs von seinen Aposteln und Jüngern angebetet und seine Produkte verehrt werden. Laut “Register” existiert nun aber in Papua-Neuguinea ein Eingeborenenstamm namens Ka’zi, der ein aus der Rinde eines heiligen Baums – des “i’Wannitt” - geschnitztes Abbild eines Apple iPad verehrt. Ohne dabei jemals eins zu Gesicht bekommen zu haben, da nie Kontakt zur “zivilisierten Welt” bestand. Ein gewisser Professor “Hugh Macbucks” soll diesen Stamm bei einer Expedition in den Regenwald entdeckt haben, just zu dem Zeitpunkt, als die Ureinwohner gerade emsig damit beschäftigt waren, der iPad-Schnitzerei verschiedene Früchte und Körbe mit Fisch als Opfergaben darzubringen.

Aber es wird noch lustiger: Aus den Blättern des Baums, der der Wissenschaft unter dem Fachterminus “Cupertinus fanboisia” bekannt ist und die einen Drogen-ähnlichen Wirkstoff  namens “i’foria” enthalten, kann ein Trunk gebraut werden, der nach der Einnahme eine Art Trance-Zustand auslöst. In dieser Trance hätte sich der Shamane des Dorfes befunden, als ihn ein übermenschliches Wesen besucht hätte, “mit einem Bart, einer Stirn aus poliertem Elfenbein und vier Augen”, das ihm ein “magisches Tablet” beschrieben hätte.

O.K., bis hierhin. Wer wissen möchte, wie die wirklich amüsante Geschichte von “I want it”, “Hugh MacBooks”, “Cupertino Fanbase” und “Euphoria” zu Ende geht, kann dies auf der oben verlinkten Seite des “Register” tun. Ich frage mich nun aber, aber dies ein Seitenhieb auf Calcanis oder den Apple-Hype war, ein Versuch zu zeigen, dass man beim “Register” auch schöne Storys schreiben kann, die andere gutmütig glauben oder ist es sogar der Beginn einer von nun an regelmäßig verwendeten Abart von Loriots Steinlaus, mit der man Content-Klau nachweisen möchte. Wir werden es sehen…

(Marek Hoffmann)

YouMe: Verrücktes Spiel oder bescheuerte Idee? Basic Thinkingby Marek Hoffmann (cached at January 30, 2010, 11:24 am)

YouMe

Die Kreativität einiger Menschen trägt manchmal seltsame Blüten. Mitte dieser Woche hat das Unternehmen DomsNetwork den Online-Service YouMe gelauncht. Das verrückte an ihm ist, dass es sich um eine Art Spiel handelt, das in der Realwelt in Echtzeit gespielt und bei dem den Mitgliedern die Möglichkeit geboten wird, andere Personen per Telefon für seine Zwecke zu benutzen, das heißt mit Aufgaben zu betrauen.  

Das Prinzip des Spiels ist schnell erklärt: Es gibt zwei Arten von Mitspielern, die “You’s” und die “Me’s”. Letztgenannte sind mit einem Live-Streaming-Video-und-Audio-Rekorder sowie einem Mobiltelefon ausgestattet. Über dieses bekommen sie vom Erstgenannten Aufgaben gestellt, die sie annehmen oder ablehnen können. Erklärt sich ein “Me” bereit, eine Aufgabe auszuführen, erhält es Geld dafür. Und zwar einen prozentualen Anteil dessen, was das “You” für die Erledigung der Aufgabe zu zahlen bereit ist – den Rest streicht YouMe ein. Mehr Kohle wird fällig, wenn ein “You” Zugang zu der Videothek mit den Aufnahmen der Streams wünscht. 

Prinzipiell sind alle Aufgaben erlaubt, solange sie nicht verboten sind: Es dürfen also keine Aufgaben gestellt werden, die ein “Me” dazu verleiten würden, gegen das Gesetz zu verstoßen, sich selbst oder anderen Schaden zuzufügen oder sexuellen Aktivitäten nachzugehen. Die Mitspieler können sich überall auf der Welt befinden, müssen mindestens 18 Jahre alt sein und die Auswahl erfolgt über demografische Faktoren wie beispielsweise Alter, Geschlecht oder Wohnort.

Im Kern war’s das. Laut Anbieter besteht der Thrill des Spiels nun darin, als “You” die Welt durch die Augen einer anderen Person (die des “Me”) zu sehen, unangenehme Dinge anonym ausführen zu lassen, Voyeur spielen zu können oder einfach kleinere Botendienste erledigen zu lassen, für die man selbst keine Zeit hat.

Die Rolle des “Me” anzupreisen fällt – das dürfte keine Überraschung sein – naturgemäß schwieriger aus. Da beschränkt sich YouMe denn auch nur auf eine “Stellenbeschreibung”. Anreiz dürfte demnach höchstens das Geld sein, das man verdienen kann. Bin ja sehr gespannt, wer arm, verzweifelt und exhibitionistisch genug ist, um sich als “Me” zu bewerben. Wobei wir auch schon bei der Hauptfrage wären: Wer könnte Interesse an so einem “Spiel” haben? Jemand von euch vielleicht? Und wenn ja, warum?

Mitte 2010 soll jedenfalls die öffentliche Beta-Phase starten, anmelden kann man sich aber jetzt schon auf der YouMe-Seite.

Via: OpenPR

(Marek Hoffmann)

TransferJet: Sonys Drahtlos-MemoryStick überträgt mit 560 Mbit/s Basic Thinkingby Marek Hoffmann (cached at January 29, 2010, 2:08 am)

TransferJet

Sony hatte seine Entwicklung im Jahre 2008 begonnen, eine fertigen Prototypen dem Publikum auf der CES  2010 vorgestellt und am gestrigen Dienstag wurde die marktreife Version nun offiziell auf einer Pressekonferenz in Japan präsentiert: die Rede ist vom TransferJet. Hierbei handelt es sich um einen MemoryStick, der aus einer Entfernung von bis zu drei Zentimetern vom Empfangsgerät drahtlos Daten übertragen kann. Die Rate liegt bei maximalen 560 Mbit/s. Bisher gibt es nur ein Modell mit 8 GB Speicherplatz, aller Voraussicht nach sollen aber auch Sticks mit 16 und 32 GB auf den Markt kommen.

Man könnte sich nun fragen, was daran besonders ist. Immerhin haben wir ja heute die Möglichkeit, über Bluetooth oder IR Daten zu übertragen. Und das zudem über einen weiteren Abstand als mikrige drei Zentimeter. Zum einen liegt der Vorteil in einer deutlichen schnelleren Übertragungsrate. Bluetooth funkt in der Turbo-Version (EDR) mit maximal 2,1 Mbit/s, IR in der IrDA 1.3-Version ist mit 16 Mbit/s zwar um einiges schneller, aber im Vergleich zum TransferJet immer noch langsam. Darüber hinaus erkennt der TransferJet anhand der sogenannten MAC-Adressen andere Geräte in der Umgebung und kann zu ihnen eine Verbindung aufbauen. In der praktischen Anwendung sieht das dann so aus: 

gesetzt wird, mit denen sich der TransferJet verbinden darf, kann man Datendiebstahl vorbeugen. Vergleichbare Stunts, wie sie vor kurzem Mitarbeiter des CCC mit den Chipkarten von Flughafenmitarbeiter durchgeführt haben, sollen dadurch unmöglich gemacht werden. Schaltet man die Filterfunktion aus, kann der Speicher-Stick beispielsweise im Haus der Freunde problemlos mit deren Gerätschaften Verbindung aufnehmen und Daten (etwa Fotos, Filme und so weiter) übertragen. Ganz nett, wie ich finde.

Via: akihabaranews.com

(Marek Hoffmann)

not_funnyWas unter dem Deckmantel der Anonymität im Internet alles geschieht, ist wirklich unglaublich – manchmal geschmacklos, teilweise unsagbar ekelig. Die Geschichte ereignete sich die vergangenen Tage auf Facebook, wo eine bislang unbekannte schwedische Gruppe eine neue Seite eröffnete. Sie versprach, zwei Kronen (etwa 0,20 Euro) pro Mitglied an die Erdbeben-Opfer in Haiti zu spenden – so lautete auch der Name dieser Gruppe: “Zwei Kronen pro Mitglied für die Erdbeben-Opfer in Haiti”. Das Geld sollte ausbezahlt werden, wenn die Zahl von 200.000 Fans geknackt würde.

Binnen Stunden stieg der Mitgliederstamm an, verständlicherweise. Am Dienstagabend hatten sich 212.000 Nutzer als Fans angemeldet, dann ließ die Gruppe die Bombe platzen: Man gab sich als “Schwedischer Nekrophilie-Verband” (”Svenska Nekrofil-föreningen”) zu erkennen und veröffentlichte ein neues Status-Update: “Wie viele wissen, wird der Schwedische Nekrophilie-Verband nun 500.000 Kronen spenden, um sicherzustellen, dass die Körper von Haiti im bestmöglichen Zustand heimgebracht werden.”

Laut dem schwedischen Magazin “The Local” soll es zudem eine Reihe “verstörender Bilder” gegeben haben. Irgendwann am Abend wurde die Seite gelöscht, wahrscheinlich (und hoffentlich) hat Facebook den Stecker gezogen. Etwa zum selben Zeitpunkt meldete sich auch jemand aus den Reihen der Initiatoren beim “Svenska Dagbladet” mit einer E-Mail: Es sei ein Witz gewesen, “um für Gelächter zu sorgen und den Leuten beizubringen, dass die ihre Quellen kritisch hinterfragen sollen”.

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Ist das lustig? Nein. Hat es etwas gelehrt? Nein. Es ist einfach nur irre makaber und das nicht nur, weil Haiti vor wenigen Minuten ein ziemlich heftiges Nachbeben erlebt hat. Bis heute haben 50.000 Menschen dort ihr Leben verloren, laut neueren Angaben ist die Zahl bereits auf 75.000 geklettert.

Wisst ihr: Die Guttenberg-Sache auf Wikipedia fand ich lustig. Oder wenn aufgezeigt wird, dass Online-Zeitungen wieder einmal reihenweise denselben Rechtschreibfehler von der dpa übernommen haben. Oder Wahnsinnsmeldungen am 1. April von anderen Medien unkritisch nachgeplappert werden. Oder auch der Hoax mit dem Baum-Oktopus. Das ist lustig und meinetwegen lehrsam. Aber diesen Facebook-Jungs würde ich persönlich in den Arsch treten. Mit Anlauf.

(André Vatter)

Deutsche IT-Unternehmen sammeln Spenden: Gutes tun und dabei gewinnen Basic Thinkingby André Vatter (cached at January 29, 2010, 2:08 am)

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Ich habe gerade einen Anruf aus München bekommen, am Apparat war Felix Haas, der Chef von amiando. Wer es noch nicht kennt: Es handelt sich um eine Plattform, die dabei hilft, Events flott zu organisieren. Gemeinsam mit rund 20 weiteren Unternehmen aus der deutschen Internet-Wirtschaft hat sich amiando zu einem riesigen Fundraising-Online-Event entschlossen. Das eingenommene Geld soll zugunsten der Erdbeben-Opfer in Haiti komplett der Aktion Deutschland Hilft gespendet werden.

Das Besondere an dem Spendenmarathon ist seine Form: denn jeder, der mitmacht und seinen Beitrag leistet, kann auch etwas gewinnen. Für jeden abgegebenen Euro erhält der Spender ein Los. Weist er per Twitter oder Facebook seine Freunde auf die Aktion hin, so dass diese ebenfalls spenden, bekommt er ein zusätzliches Los pro geworbenen Spenden-Euro.

“Ja, aber was kann ich gewinnen?” - Das wird sich nun der eine oder andere Fragen. Zu den bislang rund 20 Sponsoren-Unternehmen (weitere Firmen dürfen sich gerne anschließen) zählen Branchengrößen wie Xing, Sixt, Jochen Schweizer, BigPoint, Experteer.de, SinnerSchrader, SpreadShirt und andere. Dementsprechend attraktiv fallen auch die Preise aus: Jahres-Premium-Mitgliedschaften für Xing und experteer.de, eine Menge Gutscheine für brands4friends.de, Viagogo.de, Amazon oder BigPoint oder VIPTickets für den DFB-Pokal in der Münchner Allianz Arena. Wellington Partners lässt den Hauptpreis springen: Eine Reise nach London, wo am 17. Februar Depeche Mode ein Benefiz-Konzert in der Royal Albert Hall geben werden. Zur Stunde beträgt der Wert aller Gewinne zusammengerechnet rund 42.000 Euro.

Wer mitmachen möchte, besucht bitte umgehend die Spendenaktionsseite bei amiando. Noch bis zum 31. Januar können hier Lose gezogen werden.

Wir unterstützen die Aktion als Medienpartner, weil wir es für eine großartige Sache halten, wenn Unternehmen ihre sozialer Verantwortung – auch global gesehen – ernst nehmen und versuchen, ihren Teil in der Welt zu leisten. Es würde mich freuen, wenn ihr ein paar Euro beisteuern würdet.

(André Vatter)

Wer außer Bill Gates sonst noch twittert: Die Big-Boss-Twitter-Liste Basic Thinkingby Marek Hoffmann (cached at January 29, 2010, 2:08 am)

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Es gab schon lange keine so schöne Null-Meldung mehr wie diese: Microsoft-Gründer Bill Gates twittert jetzt auch. Als ich diese Info letzte Nacht vernommen habe, bin ich aber trotzdem – ich gebe es zu, neugierig geworden und habe mir das “Verifizierte Konto” mal angeguckt. Zu der Zeit hatte Bill knapp über 4.000 Follower und gerade seinen vierten Post getwittert; der erste war eine Begrüßung der Twitter-Gemeinde, in den nächsten drei äußerte er sich zum Thema Haiti. War ja eigentlich auch nicht anders zu erwarten, da sich der Microsoft-Gründer und seine Frau bekanntlich sehr stark sozial engagieren, vor allem mit ihrer Bill & Melinda Gates Foundation. Wer von den bis jetzt über 190.000 Jüngern (etwa acht neue Verfolger pro Sekunde! Es gibt auch weitere Stats) also auf Insider-Infos zu Microsoft oder Techie-Themen spekuliert hatte, wurde bislang enttäuscht. Daran wird sich meiner Meinung nach auch nur sehr wenig ändern.

Ich habe mir daher heute mal die Mühe gemacht und eine Twitter-Liste mit einer handvoll Firmen-Gründern erstellt, denen zu folgen für die Tech-Interessierten unter den Basic Thinking-Lesern vielleicht lohnenswerter ist. Wer meint, ich habe jemanden vergessen, kann die Liste gerne in den Kommentaren erweitern.

1. Eric Schmidt / Google / Follower: 24.634

Eric Schmidt

2. Caterina Fake / Flickr / Follower: 14.606

Caterina-Fake

3. Spiky Marry / Chain-Community / Follower: 109

Spikymarry

4. Lars Hinrichs / Xing / Follower: 5.016

Lars-Hinrichs

5. Noah Everett / Twitpic / Follower: 5.775

Noah-Everett

6. Evan Williams / Twitter / Follower: 1.161.293

Evan-Williams

7. André Vatter / Internetsuperstar / Follower: 457

André-Vatter

8. Kevin Rose / Digg / Follower: 1.153.737

Kevin-Rose

9. Mark Zuckerberg / Facebook / Follower: 29.830

Mark-Zuckerberg

10. Loic Le Meur / Seesmic / Follower: 38.035

Loic Le Meur

13. Ibrahim Evsan / Sevenload / Follower: 7.030

Ibrahim-Evsan

14. Pierre Omidyar / eBay / Follower: 329.404

Pierre-Omidyar

15. Chad Hurley / YouTube / Follower: 7.309

Chad-Hurley

16. Jimmy Wales